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Genesis Secunda
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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 15.05.2018 - 22:05 
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Der Raphaelit fehlt... ja. Die Züge des Monachen spiegelt kurz die Besorgnis wider - der Blick wandert von dem einen, zum anderen Engel. Gerade an den Flügeln haftet er lang. Dann nickt er langsam.
"Aber sicher ist Eure Erfahrung viel weitreichender, Himmlische. Es sind kleine Kreaturen. Wie Mücken oder Blutegel, die sich an ihrer Haut festsetzen. Oft bemerken wir nicht alle, bis die Krankheit die Arbeiter niederringt. Aber bestimmt kann ich Euch zu dem Krankenlager bringen, wenn Ihr sie sehen wollt. Sie freuen sich sicher auch darüber, dass Gott uns seine Hoffnung sendet."


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 16.05.2018 - 06:27 
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Kentariel verzog das Gesicht angewidert. Traumsaat gegen die man nicht kämpfen konnte war echt widerlich.
"es gibt.. Gerüche die sie nicht mögen. wenn man sich damit einschmiert, aber oft bringt es dann doch nicht viel. " Mehr wusste der Gabrielit nicht zu sagen.

Außenherum wurde man langsam unruhig weil ja niemand so wirklich was verstand, wie die Engel vermuteten.

Kentariel ignorierte die Menschen schlicht, das war am einfachsten. Blöd war nur, dass diese ihn natürlich nicht ignorierten.

Bevor Mantuel jetzt auch noch zustimmte dass sie an irgendwelche Krankenbetten gingen, wurden aber auf einmal wieder Rufe laut. Emariel erkannte ein paar Stimmen, jene die riefen waren von den urielitischen Siedlern, er hatte keine Namen parat, aber er wusste dass diese jungen Männer und Frauen jene waren die oft in den Wäldern waren, dort auch Bäume fällten, Beeren und Früchte sowie Kräuter sammelten und die sich bisher erfolgreich gegen Traumsaat geschützt hatten- auch weil sie immer in lederkleidung mit Langen Ärmeln und Kniehohen Stiefeln, sowie Halstüchern unterwegs waren und kaum Haut zeigten, egal wie dampfig es grade war.

Genau jene jungen Leute kamen nun angerannt, bauten sich vor Juno und den anderen "Anführeren" auf, vergaßen auch nicht sich zu verneigen vor den Engeln- die sie ohne sich ablenken zu lassen einfach zur Kenntnis nahmen, und dann bericht erstatteten.

"Wir waren im Wald, auf Beobachtungsposten, von den höheren Bergen her aus dem Norden zieht wieder so ein gelbgrüner Schwaden runter.. ich glaube der Nebel kommt wieder"

Diese Worte lösten etwas Unruhe aus. Emariel hatte das Phänomen gestern erstmals erlebt. Gegen Nachmittag war dieser widerlich stinkende Nebel aufgezogen. Dieser hing etwa 16 bis 20 Meter über dem Tal, die Luft unten roch dann irgendwie schwefelig, aber es war niemand zu Schaden gekommen.. ein Späher der allerdings auf einen der höchsten Bäume auf einem der Berghänge geklettert war, der hatte den deutlich dichteren Nebel weiter oben eingeatmet und war abgestürzt und hatte sich dann ein Bein gebrochen. Er sagte er hätte keine Luft mehr bekommen aber nicht sehen können woher der Nebel genau gekommen war. Nur dass dieser anschließend mehrere Stunden so tief über dem Tal gehangen hatte, dass niemand es hätte verlassen können, außer Flussabwärts. Die ganze Gruppe war bereits soweit gewesen ihre Notrucksäcke zu packen und alles zu evakuieren, aber dann hatte sich der Nebel wieder verzogen und er war eben auch nicht tiefer gesunken. Er schien irgendwie nur die Berggipfel einzurahmen, und die Täler zu verschonen.

Sie hatten dennoch bereits beraten ob man hier bleiben konnte, bis Juno selbst berichtet hatte, dass sie dieses Phänomen kannte. Die Urieliten nannten es Himmelsgift- Vögel und Insekten stürzten tot zu Boden, derNnebel hielt sich ein paar Stunden und verschwand wieder und wenn er aufzog- was er in diesen Bergen im Dschungel ab und zu tat, dann tat man gut daran schnell eine tiefe Stelle zu suchen - wie Rauch hielt sich dieser Nebel immer oben. Manche Tiere spürten die drohende Gefahr vorher und kamen dann ins Tal oder steigen von den Bäumen.
Wenn baumschlangen, Affen, Bergziegen und Vögel plötzlich in einer Vielzahl am Boden waren, drohte womöglich "Himmelsgift".
Dieses Phänomen war auf dieses Gebiet zwischen Madrid und Real beschränkt gewesen, dass es hier auch auftrat war neu. Andererseits war es ja auch unerforschtes Gebiet. Man hatte deswegen also beschlossen zu bleiben, weil das Tal in dem sie ja nun wohnten verschont geblieben war und sich der Nebel abends tatsächlich wieder verzogen hatte.

Langsam zog sich über dem Dorf eine giftig grüngelbe Nebelschicht zusammen, die aber dort oben hängen blieb.
Kentariel starrte argwöhnsich hoch. "Verdammt gibts noch irgendwas von dem wir wissen sollten?" knurrte er leise.

Mantuel indes hatte vielleicht schon mal irgendwann in seiner Ausbildung davon gehört, dass solche giftigen Nebel einen Berg oder ein Tal einhüllten, aber es waren immer eher lokale Phänomene gewesen die sich nach wenigen Stunden wieder verzogen hatten. zudem waren sie immer so zufällig verteilt und sporadisch aufgetreten, dass man noch nie an einen Ort deswegen Engel entsendet hatte, einfach weil es dort dann Wochen oder Monatelang nicht mehr zu so einem Nebel gekommen war. Zweimal hintereinander war also etwas neues.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 16.05.2018 - 19:48 

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„Hm“
Ein unzufriedenes Brummen war von Mantuel bei der Beschreibung der Traumsaat zu hören. Dagegen konnten Kentariel und er schlecht vorgehen. Er konnte höchstens mit seinen Augen helfen, die Biester rechtzeitig zu entdecken.

Bevor er auf den jungen Monachen wieder reagieren konnte, kamen welche der Siedler angerannt. Sie beschrieben einen stinkenden Nebel, der sich über das Tal legte und Mantuel aus seiner Ausbildung als Himmelsgift kannte. Unwillkürlich blickte er nach oben zu den Spitzen der umgebenden Hügel und schnupperte. Er glaubte nun ganz deutlich einen entsprechenden Geruch wahrzunehmen. Er hatte gelernt, dass dieses Himmelsgift, wenn es sich zeigte, normalerweise in der Nähe größerer Ketzeransammlungen auftrat, als ob die Natur eine allergische Reaktion auf das gottlose Treiben zeigte.

Er blickte von Kentariel zu Juno und Leodan und ergänzte die Frage des Gabrieliten mit einem hervorgepressten „Ketzer?“


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 27.05.2018 - 05:59 
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Juno ergriff das Wort, ohne zu zögern, offenbar hatte sie da keine Bedenken, auch wenn sie wohl nichts vom Latein verstand, aber die Frage nach Ketzern verstand sie dann schon.

"Bisher keine gesichtet, Herr" meinte sie nämlich zu Mantuel, ganz kurz und knapp und außenrum nickten einige Leute.
Emariel/leodan konnte das bisher nur bestätigen, allerdings wusste er natürlich ein wenig mehr über die Umtriebe im "Dorf" das in seinem Kopf immer noch eher ein Lager war, obwohl täglich neue Gebäude dazukamen nun.
Einige feste Gebäude waren ja bereits errichtet und dem getarnten Sarieliten fiel noch etwas ein.
Sie hatten gar kein richtiges Zimmer für eine Schar, oder?

Er selbst bewohnte das einzige Zimmer in einem jüngst fertiggestellten Haus, das momentan auch als Versammlungsraum, Kapelle, Kirche und bei badarf auch als Krankenhaus genutzt wurde, ein Holzhaus zwar, aber zweigeschossig. Es war rund gebaut worden. So wie sie hier gerne bauten. Bei Hochwasser hielt das besser. Aber die Decken in dem haus waren recht niedrig und die anderen räume oben noch baustelle.

Jono löste das Problem indem sie sich zu Emariel beugte
"Wir haben im letzten Gebäude bei uns Platz für eine Schar" raunte sie leise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 27.05.2018 - 12:32 
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Er musste sein nachdenklicher Blick gewesen sein, den Juno erraten hatte - und sie war es auch, die ihn aus den Überlegungen riss, wie er nun in seiner Behausung, in der die Decken viel zu niedrig waren, einige Engel unterbringen sollte... Seine Mundwinkel zuckten kurz. Er fand es lustig, das Juno so einfach seine Gedanken nachvollziehen konnte... nun, beizeiten sicher auch riskant. Aber für diesen Moment waren ihre Worte doch sehr nützlich.
"Himmlische, noch haben wir keine großen Bauten. Die Kapelle ist ein Raum für Versammlungen, doch ich fürchte, dass die Decken etwas niedrig sind. Doch haben wir ein Gebäude, das wir Euch gern anbieten und zeigen wollen. Sicher seid ihr weit gereist und wünscht auch einen Ort zur Ruhe."

Hier, vor der versammelten Mannschaft konnte und wollte er nicht sprechen. Die falschen Ohren würden ihn hören - die falschen Gemüter aufgewiegelt. Nur wann und wie konnte sich die Gelegenheit bieten, die Engel unter sich zu sprechen? Er musste geduldig sein, die Zeit würde es zeigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 30.05.2018 - 06:19 

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Mantuel runzelte die Stirn. Bedeutete die Aussage, dass noch keine Ketzer gesichtet wurden, dass sich diese nur gut genug tarnten und versteckten?

Leodan wechselte darauf das Thema und bot ihnen eine Unterkunft an. Mantuel blickte zu Kentariel. Es schadete sicher nicht, recht zügig zu wissen, wo sie sich hier zurückziehen konnten.
„Ja, das wäre nicht schlecht“, meinte Mantuel. Er konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Leodan da einen Hintergedanken hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 03.06.2018 - 17:20 
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Es dauerte eine Weile bis die Engel sich vom Platz entfernen konnten und die Menge sich langsam zerstreute, Leodan und Juno mussten den Leuten gut zureden, damit sie erst einmal gingen.Es schienen auch nicht alle so begeistert zu sein von den Engeln.
Weiter oben von den Bergen zog sich tatsächlich eine Art grünlich-grauer Hochnebel zusammen, wie Wolken, nur dass Mantuel es roch.. das war nicht gesund, seine Feine Nase roch nuancen von Schwefel und irgendwie.. Brandland? Konnte das sein?

jedenfalls gefiel es ihm nicht und Kentariels finstere Blicke in die Richtung gefielen ihm auch nicht. Gabrieliten hatten meistens einen guten Instinkt. Und Kentariel ließ diessen Nebel nicht aus den Augen. Juno sah durchaus auch ab und an aufmerksam dort hoch, aber sie wirkte - angesichts der Begleitung - eher zuversichtlich.

Sie erreichten nach wenigen Minuten Fußmarsch durch die aufgewühlte Erde der ganzen bauplätze und Rodungen schließlich die Palisade und genau am Rand dieser, wo es innerhalb noch einige der verschonten Urwaldriesen gab, war dieses seltsame "baumhaus" von dem Juno behauptete es wäre im Stil der Urieliten gebaut und sicher. Mantuel kannte diese Bauweise, die dachform hielt den Regen ab und ließ ihn ablaufen, die Stelzen bewahrten einen vor Hochwasser und viele Tiere flogen und krochen auch nicht so gerne so hoch hinauf, Mücken und Schlangen blieben lieber weiter unten.
Die offene bauweise sorgte für kühle Luftströme und spendete zugleich auch Schatten. Die umliegenden Bäume die man nicht gerodet hatte um Palisade zu bauen spendeten ebenfalls schatten und halfen auch vor allzu neugierigen Blicken. Von den Balkonen aus konnte man als Wächter zugleich über die Palisade sehen und den Dschungel beobachten, oder vielmehr den doch etwas ausgedünnten Wald der nachdem Palisadenbau nun langsam wieder zuwucherte.

In diesem Haus, so meinte Juno freundlich, war das oberste Stockwerk frei und die ganze Architektur dieser paar Häuser am Rand der Siedlung völlig anders als das was der Gabrielit sonst so kannte. (stellt es euch so ähnlich vor, die urieliten bauen halt ganz anders als die Gabrieliten ;D ist jetzt bestimmt nicht SO luxuriös aber vom Stil her.)
"Hier habt ihr Platz und könnt euer Lager aufschlagen und vom Balkon sogar starten" Juno war sichtlich stolz auf die Meisterleistung ihrer Mit-Urieliten. Ob sie überhaupt Emariels Gedanken gekannt hatte? oder hatte sie das hier einfach zeigen wollen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 06.06.2018 - 07:45 
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Der scheinbare Monach folgt dem Tross zu den Bauten. Neu waren sie ihm nicht, schließlich war er dabei, während sie errichtet wurden - und auch der stolze Blick bleibt bei ihm im Vergleich zu Juno aus. Dennoch wirkt er ganz zufrieden und in seinen eigenen Gedanken, während er einen Fuß vor den anderen setzt. Das Stirnband hält bei der Hitze den meisten Schweiß ab und doch glänzt seine Haut verräterisch. Doch er wischt es nicht ab. Was bringt es auch? Bei diesem Wetter wird sich der Schweiß schon bald wieder zeigen. Stattdessen summt er leise ein gabrielsländisches Wanderlied - so leise, dass er die drei nicht unbedingt stören würde und still genug, dass er selbst vielleicht nicht einmal bemerkt, dass er summt.

Leodan folgt hinauf in das Prachtzimmer - wie Juno es darstellt - und schaut sich einmal um. Nun, hier könnte man... nicht gut ungestört sein. Die offene Bauweise ließ einen vielleicht ohne Hitzetod überleben - aber nicht heimlich sein. Nach einigen Sekunden der Umschau hatte sich der Prediger aber wohl auch schon satt gesehen und wandte sich mit einem Lächeln an Juno.
"Ganz großartig ist es hier." spricht er wieder in dem schweren Common Gabrielslands. "Nimm dir die tugendhaftesten deiner Leute und treib ein wenig Wasser und Nahrung zusammen. Wir wollen unsere Gäste doch nicht nur mit einem Dach über dem Kopf abspeisen." Er lacht heiter bei den Worten - damit es nicht zu sehr nach einem Befehl klingt... Aber mit Glück würde Juno nun für ein paar Minuten fort sein und er hätte zumindest Zeit für einige Worte mit den... geflügelten Boten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 06.06.2018 - 15:05 

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Man hörte Mantuel auf dem Weg ein paar Mal deutlich einschnaufen und sah, wie er Blicke zu den Berggipfeln warf, die von dem seltsamen Nebel verhüllt waren. Doch ansonsten zeigte er zunächst keine Reaktion darauf.

Das Gebäude, zu dem sie geführt wurden, sah geeignet aus für sie, es würde einfach sein, dort zu landen und zu starten, und einen guten Überblick hatte man auch noch. Zufrieden nickte Mantuel.
Leodan und Juno sprachen auf Gabrielscommon miteinander, Mantuel verstand zwar ein paar Worte, jedoch nicht alles. Fragend blickte er zu Kentariel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 07.06.2018 - 05:54 
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Kentariel neigte dazu, dass er nicht so recht hinhörte, wenn es nicht um irgendwas ging wofür man ihn ansprach. Er hatte die Worte "Wasser und Nahrung und Leute" verstanden. Also murmelte er mehr oder weniger zu sich selber ein "Ach irgendwas wegen was zu essen- " was ihn so gar nicht interessierte zur Zeit. Er wollte das zeug, das sie ihm hier vorsetzten sowieso nicht haben. Manariegel aus dem Himmel hatten sie genug und Urieliten aßen ohnehin lauter Dinge die er sich niemals in den Mund stecken würde. Er hatte schon von gegrillten Käfern und Maden gehört UND sogar gesehen, dass sie das wirklich aßen. Fisch mochte er nicht und die meisten Gewürze sowieso nicht weil man hinterher so penetrant danach roch. Natürlich hätte er sich aber nie laut beschwert, wenn sie ihm also das zeug vorsetzten würde er natürlich so tun als wäre alles köstlich und essen.

Aber eilig hatte er es nicht.
Sein verstand ordnete die offene Bauweise als "Und die ganzen ... Ungeziefer werden auch.. hier bei uns sein?" meinte er auf Common.
Juno lachte nur und zeigte ihm die Zelte aus feinsten Netzstoffen die innen gespannt waren. "Da kommen sie nicht rein"
Eine Tür wäre ihm lieber gewesen aber er nickte nur,.. da er ohnehin gefühlte 2 mm Paste auf der Haut hatte, kam zu ihm sicher auch keine Mücke. Mantuel hingegen war ja vielleicht froh um diese Insektennetze.

Juno jedenfalls verneigte sich nochmal und meinte zu Leodan "Natürlich lasse ich was bringen, ich nehme an du erklärst unseren Gästen alles weitere auf latein, dann lassen wir euch in Ruhe reden." und schon war der Wirbelwind fort.
Juno war eine Naturgewalt. Dafür war sie leise auf den Stufen, und flink auf den Beinen, wie Mantuel gleich merkte. Und man konnte sie mit Liedern anstecken denn unten, als sie weg ging pfiff sie dann das selbe Lied das Leodan gesummt hatte. Gute Ohren hatte sie also auch.

In dem großen Haus hatte es in einem der Unteren Stockwerke eine Art Küche und Esssaal gegeben und im 2. Stockwerk viele kleine abgetrennte Räume die Mit Bastmatten aufgeteilt worden waren, da schliefen vielleicht die Siedler. Nur eben jetzt nicht, die waren sicher alle am Arbeiten. Man hörte nämlich auch wie etwa 400m weiter eine Baustelle ihre Arbeit wieder aufnahm- zum teil verdeckt von einigen Bäumen und Büschen aber doch sichtbar. das Stockwerk unter ihnen war also leer und im Stockwerk da drunter wo Juno kurz anhielt und mit zwei Leuten sprach, die Fisch zubereiten sollten sowie Wurzelgemüse während sie für frische Früchte sorgen wollte, da hörte Mantuel das Gespräch nur noch wenn er sehr sehr genau hinhörte, diese Bauweise mit den geschwungenen Dächern ließ auch den Schall recht gut zerstreuen. Und die gespannten Moskitonetze dämpften doch mehr als man meinen mochte. Lustigerweise hörte man besser was UNTEN draußen war, als das was die in der Küche redeten. Aber auch das war eigentlich für Urieliten typisch.

Nun waren sie allein. Kentariel meinte auf Latein während er so am Balkon stand und hinunter sah "Bis auf das Gift-gas ist es hier ja ganz nett" er deutete nach oben, ein paar grünliche Schwaden zogen etwa 30m über den Wipfeln der Bäume herum. Herunter kamen sie nicht, nur fliegen war da jetzt vielleicht ungut. "ich sehe schon.. wir werden SEHR sehr viel zu Fuß gehen" knurrte er.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 07.06.2018 - 10:31 
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Leodan scheint ein wenig nachdenklicher. Als Juno geht, schaut er ihr noch mit einem wohlwollenden Lächeln nach. Er mochte ihre Art irgendwie. Sie hatte etwas Fröhliches an sich, das er nur zu gern beobachtete... vielleicht manchmal ein wenig zu lang beobachtete. Wie dieses mal, als sein Blick noch an den Stufen hing, als sie schon fort war. Aber das Lächeln, das sie ihm beschert hatte, bliebt auf seinen Lippen - und war doch bald darauf nur noch ein stummes Echo. Als Kentariel sprach, verloren zumindest die Augen des Monachen den heiteren Glanz und er folgte dem Blick des Engels hinaus.

Und er spricht wieder Latein. Verräterische Einschläge aus dem Lande Gabriels sind auch hier zu hören. "Ja... noch eine Prüfung, der wir uns stellen müssen. So, wie es scheint, bleiben dieses Gas zumindest auf einer Höhe, die uns weitestgehend verschont."
Er hält Distanz zu den Engeln - höflich und respektvoll, und trotzdem geht sein Blick immer wieder zu ihnen herüber. Irgendwie wirkt sein Verhalten unruhig. Dann aber schiebt er die Finger vor sich ineinander und strafft die Schultern etwas. Er atmet ein... und zögert noch zwei Sekunden. Viel Zeit bliebe ihm aber nicht, bis das Essen hier wäre.

"Es gibt Gründe für die Unruhen, die hier in der Siedlung geschehen..." beginnt er schließlich leiser, denn er will ganz sicher nicht von anderen als den beiden Engeln gehört werden.
"Die Aufgaben der urielitischen Siedler hier sind andere als die der Gabrieliten. Und doch spricht man darüber nicht offen. Diese Geheimnisse sorgen für Streit.
Die Ketzer, die Ihr angesprochen habt, Himmlische, sind vielleicht schon unter uns und nutzen dieses Durcheinander, um die Arbeit der Frommen für sich zu nutzen."

Er wartet erst einmal, schaut von dem einen zum anderen Engel... zu viele Worte will er nun auch nicht auf einmal loswerden und die beiden mit allem überfallen, was hier geschieht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 08.06.2018 - 09:01 

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Mantuel nickte Kentariel zu, als dieser für ihn grob übersetzt hatte.
Auf dessen Einwurf, sie würden nun viel zu Fuß gehen müssen, grinste er.
„Ist eine gute Übung, zwischen den Wipfeln und dem Zeug durchzufliegen, so dass man nicht viel rumwirbelt.“

Leodans Worten hörte er aufmerksam zu. Ihr Einsatz schien komplizierter zu werden als gedacht. Nicht nur dass sie sich um die normalen Probleme kümmern mussten, jetzt musste auch noch auf die Befindlichkeiten der unterschiedlichen Gruppen auf ihrer Seite Rücksicht genommen werden. Mantuel schüttelte missbilligend den Kopf.
„Wer kennt denn die jeweiligen Ziele? Juno für die Urieliten?“
Bei Erwähnung der Ketzer verfinsterte sich seine Miene. „Ketzer hier direkt bei den Siedlern? Was bringt dich auf die Idee?“


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 11.06.2018 - 13:53 
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"naja ist ja logisch dass die Urieliten und Gabrieliten andere Ansichten haben- war ja schon immer so" murmelte der Gabrielit.
"Ketzer.. sind denn nun welche hier oder nicht oder.. weiß mans eben nicht.. ich meine die werden ja nicht blöd sein und sich hier nicht direkt offen als solche zeigen.. eher kleinigkeiten sabotieren oder so?" Der Gabrielit stand nun an der Brüstung und starrte wütend wirkend in den Wald und den seltsamen Nebel "woher kommt der Mist nur.. das müsste man rausfinden.. die Natur macht doch sowas nicht oder?"


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