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Genesis Secunda
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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 15.05.2018 - 22:05 
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Beiträge: 28
Der Raphaelit fehlt... ja. Die Züge des Monachen spiegelt kurz die Besorgnis wider - der Blick wandert von dem einen, zum anderen Engel. Gerade an den Flügeln haftet er lang. Dann nickt er langsam.
"Aber sicher ist Eure Erfahrung viel weitreichender, Himmlische. Es sind kleine Kreaturen. Wie Mücken oder Blutegel, die sich an ihrer Haut festsetzen. Oft bemerken wir nicht alle, bis die Krankheit die Arbeiter niederringt. Aber bestimmt kann ich Euch zu dem Krankenlager bringen, wenn Ihr sie sehen wollt. Sie freuen sich sicher auch darüber, dass Gott uns seine Hoffnung sendet."


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 16.05.2018 - 06:27 
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Registriert: 17.10.2002 - 09:11
Beiträge: 797
Kentariel verzog das Gesicht angewidert. Traumsaat gegen die man nicht kämpfen konnte war echt widerlich.
"es gibt.. Gerüche die sie nicht mögen. wenn man sich damit einschmiert, aber oft bringt es dann doch nicht viel. " Mehr wusste der Gabrielit nicht zu sagen.

Außenherum wurde man langsam unruhig weil ja niemand so wirklich was verstand, wie die Engel vermuteten.

Kentariel ignorierte die Menschen schlicht, das war am einfachsten. Blöd war nur, dass diese ihn natürlich nicht ignorierten.

Bevor Mantuel jetzt auch noch zustimmte dass sie an irgendwelche Krankenbetten gingen, wurden aber auf einmal wieder Rufe laut. Emariel erkannte ein paar Stimmen, jene die riefen waren von den urielitischen Siedlern, er hatte keine Namen parat, aber er wusste dass diese jungen Männer und Frauen jene waren die oft in den Wäldern waren, dort auch Bäume fällten, Beeren und Früchte sowie Kräuter sammelten und die sich bisher erfolgreich gegen Traumsaat geschützt hatten- auch weil sie immer in lederkleidung mit Langen Ärmeln und Kniehohen Stiefeln, sowie Halstüchern unterwegs waren und kaum Haut zeigten, egal wie dampfig es grade war.

Genau jene jungen Leute kamen nun angerannt, bauten sich vor Juno und den anderen "Anführeren" auf, vergaßen auch nicht sich zu verneigen vor den Engeln- die sie ohne sich ablenken zu lassen einfach zur Kenntnis nahmen, und dann bericht erstatteten.

"Wir waren im Wald, auf Beobachtungsposten, von den höheren Bergen her aus dem Norden zieht wieder so ein gelbgrüner Schwaden runter.. ich glaube der Nebel kommt wieder"

Diese Worte lösten etwas Unruhe aus. Emariel hatte das Phänomen gestern erstmals erlebt. Gegen Nachmittag war dieser widerlich stinkende Nebel aufgezogen. Dieser hing etwa 16 bis 20 Meter über dem Tal, die Luft unten roch dann irgendwie schwefelig, aber es war niemand zu Schaden gekommen.. ein Späher der allerdings auf einen der höchsten Bäume auf einem der Berghänge geklettert war, der hatte den deutlich dichteren Nebel weiter oben eingeatmet und war abgestürzt und hatte sich dann ein Bein gebrochen. Er sagte er hätte keine Luft mehr bekommen aber nicht sehen können woher der Nebel genau gekommen war. Nur dass dieser anschließend mehrere Stunden so tief über dem Tal gehangen hatte, dass niemand es hätte verlassen können, außer Flussabwärts. Die ganze Gruppe war bereits soweit gewesen ihre Notrucksäcke zu packen und alles zu evakuieren, aber dann hatte sich der Nebel wieder verzogen und er war eben auch nicht tiefer gesunken. Er schien irgendwie nur die Berggipfel einzurahmen, und die Täler zu verschonen.

Sie hatten dennoch bereits beraten ob man hier bleiben konnte, bis Juno selbst berichtet hatte, dass sie dieses Phänomen kannte. Die Urieliten nannten es Himmelsgift- Vögel und Insekten stürzten tot zu Boden, derNnebel hielt sich ein paar Stunden und verschwand wieder und wenn er aufzog- was er in diesen Bergen im Dschungel ab und zu tat, dann tat man gut daran schnell eine tiefe Stelle zu suchen - wie Rauch hielt sich dieser Nebel immer oben. Manche Tiere spürten die drohende Gefahr vorher und kamen dann ins Tal oder steigen von den Bäumen.
Wenn baumschlangen, Affen, Bergziegen und Vögel plötzlich in einer Vielzahl am Boden waren, drohte womöglich "Himmelsgift".
Dieses Phänomen war auf dieses Gebiet zwischen Madrid und Real beschränkt gewesen, dass es hier auch auftrat war neu. Andererseits war es ja auch unerforschtes Gebiet. Man hatte deswegen also beschlossen zu bleiben, weil das Tal in dem sie ja nun wohnten verschont geblieben war und sich der Nebel abends tatsächlich wieder verzogen hatte.

Langsam zog sich über dem Dorf eine giftig grüngelbe Nebelschicht zusammen, die aber dort oben hängen blieb.
Kentariel starrte argwöhnsich hoch. "Verdammt gibts noch irgendwas von dem wir wissen sollten?" knurrte er leise.

Mantuel indes hatte vielleicht schon mal irgendwann in seiner Ausbildung davon gehört, dass solche giftigen Nebel einen Berg oder ein Tal einhüllten, aber es waren immer eher lokale Phänomene gewesen die sich nach wenigen Stunden wieder verzogen hatten. zudem waren sie immer so zufällig verteilt und sporadisch aufgetreten, dass man noch nie an einen Ort deswegen Engel entsendet hatte, einfach weil es dort dann Wochen oder Monatelang nicht mehr zu so einem Nebel gekommen war. Zweimal hintereinander war also etwas neues.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel
BeitragVerfasst: 16.05.2018 - 19:48 

Registriert: 13.07.2012 - 08:00
Beiträge: 1054
„Hm“
Ein unzufriedenes Brummen war von Mantuel bei der Beschreibung der Traumsaat zu hören. Dagegen konnten Kentariel und er schlecht vorgehen. Er konnte höchstens mit seinen Augen helfen, die Biester rechtzeitig zu entdecken.

Bevor er auf den jungen Monachen wieder reagieren konnte, kamen welche der Siedler angerannt. Sie beschrieben einen stinkenden Nebel, der sich über das Tal legte und Mantuel aus seiner Ausbildung als Himmelsgift kannte. Unwillkürlich blickte er nach oben zu den Spitzen der umgebenden Hügel und schnupperte. Er glaubte nun ganz deutlich einen entsprechenden Geruch wahrzunehmen. Er hatte gelernt, dass dieses Himmelsgift, wenn es sich zeigte, normalerweise in der Nähe größerer Ketzeransammlungen auftrat, als ob die Natur eine allergische Reaktion auf das gottlose Treiben zeigte.

Er blickte von Kentariel zu Juno und Leodan und ergänzte die Frage des Gabrieliten mit einem hervorgepressten „Ketzer?“


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