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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 04.12.2002 - 03:30 
Erzähler 7. Schar
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[Arkana-Karte für die Traumsaat: Der Komtur – Weisheit]

Für einen Moment lang schien es so, als sei die Traumsaat überrascht und würde aufgrund des forschen Eingreifens der Engel zurückweichen und von einem weiteren Angriff auf das Boot absehen, doch dann gelang es den Feuerkäfern, sich neu zu formieren. Trotz des einen Ausgeschalteten konnten die Engel immer noch sieben Stück von ihnen ausmachen. In der Hektik des Kampfes blieb kaum Zeit, sie genau zu zählen und die Todesengel waren schon genug damit beschäftigt ihren Angriffen auszuweichen und ihre Positionen ständig im Auge zu behalten. Trotz der Erfahrung der Gabrieliten gelang es den Käfern, ihrerseits zu einem Gegenschlag anzusetzen. Zielsicher bewegte sich die Traumsaat und man konnte bereits absehen, dass es alles andere als ein einfacher Kampf für die drei Engel werden würde. Sowohl Carniel als auch Romariel bekamen es im Nahkampf mit Zweien der Feuerkäfer zu tun, die begierig mit ihren Mandibeln näher rückten. Auf die kurze Distanz waren die Feuerstrahlen zu langsam und zu unberechenbar, deshalb verlegten sie sich ganz auf ihre Zangen mit denen sie nach ihren Gegnern schnappten. Schon jetzt war zu erkennen, dass das Hauptziel des Angriffs weiterhin das Schiff bleiben sollte. Während der eine Teil der Traumsaat Carniel und Romariel beschäftigte und ihnen den Weg zum Fischerboot abschnitt, flogen drei der Käfer in sicherem Abstand an den Engeln vorbei und weiter auf das Schiff zu. Den Engeln war sehr wohl bewusst, dass sie schon bald wieder versuchen würden, ihr tödliches Feuer zu spucken, sollte es den Engeln nicht gelingen ihre Gegner schnell genug auszuschalten und sich um die neue Bedrohung zu kümmern. Oder aber Xantariel, von der bisher zwar noch jede Spur fehlte, die aber durch ihr beherztes Dazwischenwerfen das Boot bereits einmal vor Schaden bewahrt hatte, konnte rechetzeitig eingreifen.


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BeitragVerfasst: 04.12.2002 - 18:41 
Jack
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[Verwendete Karten:
Carniel-Schöpfer (Triumpf)
Xantariel-Der Himmel (Gefangenschaft)
Romariel-das Buch der Bücher (Enthüllung)]

Carniels Gesichtsausdruck schien gefroren zu einem grausamen fanatischem Lächeln. Eine Geste der Freundlichkeit verrückt in Leidenschaft und Intensität. Sein Atem hatte sich um einen Deut beschleunigt aber sowohl seine Bewegungen als auch die Kraft seiner Hiebe schien wieder vollkommen normal und kaum anders als die von Romariel. Er bemerkte kaum wie sie immer wieder davon zurückgehalten wurden eine Linie mit dem Boot zu bilden, aber die neuerlichen Versuche vorzustoßen von Romariel denen Carniel einfach folgte wurden immer wieder vereitelt.
Die Manöver die, die beiden Todesengel fliegen mussten wurden immer waghalsiger und oft schienen sich ihre Flügelspitzen sogar zu berühren. Trotzdem konnten sie keinen überragenden Vorteil erringen sondern nur einen Patt zu Stande bringen. Das zähe ringen schien ausweglos als Romariel auf etwas zeigte. Carniel erkannte mit entsetzen das es zwei der Käfer geschafft hatten sich wieder auf den Weg zu dem Boot zu begeben. Eine Welle der Hilflosigkeit durchflutete Carniel als er dies sah, denn er konnte sich nicht aus seinem momentanen Gefecht lösen und eingreifen, doch als er sich nach seinem Kampfgefährten umsah konnte er ihn nicht finden. Doch schon darauf traf ihn etwas von rechts und dann etwas von links, Carniel musste feststellen dass er nun ein großes Problem ohne Romariel hatte, denn diese Biester agierten besser als er gedacht hatte. Wie ein Spielball wurde er durch die Luft geschleudert.

Xantariel murmelte still vor sich hin und betastete immer wieder ihren Rücken. Hilflos musste sie immer wieder in den Himmel schauen und das Gewimmel von Traumsaat Leibern bestaunen und das aufblitzen von zwei Flammenschwertern. Enttäuscht und wütend versuchte sie immer wieder die Stelle zu befühlen wo ihr linker Flügel mit ihrem rücken verbunden war. Sie hatte den Flammenstrahl zwar abgefangen ohne sich ernsthaft zu verletzen und zwar dank dem Geschenk Daniels das er allen Gabrieliten machte, aber der Aufprall der Flüssigkeit war wohl unglücklich verlaufen. Die Stelle an ihrem Rücken wo eigentlich ihr Flügel zu spüren sein musste war irgendwie taub und sie war nicht im Stande sich in die Luft zu erheben. Sie konnte förmlich fühlen wie das Gefühl der Taubheit langsam nachließ, aber natürlich konnte es ihr nicht schnell genug gehen da sie wusste das zwei Ordensbrüder dort oben waren und ihre Hilfe sicher zu schätzen wüssten.
Aber im Moment war sie einfach dazu verdammt eine Gefangene der Erde zu sein und war somit aus dem Rennen. Sie versuchte sich dazu zu zwingen geduldig zu sein, aber das Gemurmel der Wut wollte nicht von ihren Lippen weichen, deshalb bemerkte sie es auch erst nicht. Das Summen der Käfer am Himmel und das Flattern der Flammen war immer noch beherrschend, aber etwas hatte sich geändert. Gar nicht so subtil wie sie zuerst annahm, sondern recht drastisch. Das Summen kam näher und zwar deutlich näher.
Hektisch schaute sie sich um, ihr gefiel die Perspektive vom Boot aus nicht, man war so eingeschränkt in seinem Blickwinkel, so menschlich. Dennoch konnte sie die beiden schwarzen Punkte ausmachen die sich aus dem Gewimmel des Kampfes gelöst hatten. Xantariel konnte die beiden verhassten Käfer fast diabolisch grinsen sehen, was sie sich natürlich nur einbildete. Entschlossen zog sie ihr Schwert vom Rücken auch wenn sie wusste dass die Käfer kaum so dumm sein würden so nah an sie heran zu kommen. Und eine Möglichkeit die Käfer zu erreichen gab es für sie nicht solange ihr Flügel noch nicht mitspielte. Aber wenn sie schon untergehen würde, dann doch mit der Waffe in der Hand. Sie stellte die Füße ungefähr Schulterbreit auseinander und das Schwert hielt sie fest umklammert senkrecht in die Luft. Entzündete es und starrte den Käfern entgegen bereit zumindest den ersten Flammenstoß wieder abzufangen, wenn es dazu kam.
Aber es kam anders als es zumindest die Traumsaat wohl vorhatten. Eine Gestalt mit einem erloschenen Schwert stürzte wie eben ein Todesengel herab und traf einen der Käfer mit voller Wucht von oben auf den Chitinpanzer. Ein markdurchdringendes Kreischen durchschnitt den Himmel als Schulterpanzer und Chitin übereinander schabten. Aber noch etwas mischte sich darin, ein Schrei aus der Kehle eines Engels hoch vom Himmel.
Romariel ließ keine Zeit verstreichen als der getroffene Käfer ins Meer stürzte, zwar nicht tot aber nicht mehr in der Lage sich in der Luft zu halten. Aber auch der Gabrielit schien angeschlagen durch den Aufprall und versuchte schnell auf das Boot zu zufliegen, mit dem zweiten Feuerkäfer hinter sich. Breit hoben sich die ansehnlichen Mundwinkel von Xantariel als sich Romariel und der Käfer sich dem Schiff näherten. Ihr Schwert erlosch wie auf einen gedanklichen Befehl hin und fast augenblicklich lag eine ihrer anderen Waffen in ihrer schlanken aber kraftvollen Hand. Ein überlanger Dolch oder wohl eher schon fast ein Kurzschwert, wiegend lag er in ihrer Hand. Sie nahm den Blick nicht von dem Käfer. Noch fünf Meter, noch drei, noch einer. Mit einer weiter ausholenden Bewegung holte sie aus und warf ihren Arm und ihren ganzen Körper nach vorne bis ihr Handgelenk zuschnappte wie der Biss einer Schlange und die Waffe los ließ. Surrend zerschnitt sie die Luft und drang scheinbar reibungslos in die Front des Käfers. Unspektakulär hörten seine Flügel auf zu schlagen und er schlug aufs Wasser auf, wobei er sofort in den Tiefen der See verschwand.
Kurz darauf landete Romariel neben ihr und hielt sich die linke Seite die immer noch ganz taub war von dem wuchtvollen Aufschlag. „Guter Wurf!“ Sagte er anerkennend zu Xantariel. „Erledige den anderen Käfer auch noch den ich in das Wasser gerammt habe. Auch wenn ich finde das er eigentlich nur noch Matsch sein dürfte so wie sich meine Schulter anfühlte. Verdammt hart dieses Chitin.“
Auf das Geheiß hin zog Xantariel wieder einen ihrer überlangen Dolche und visierte die Stelle an wo der Käfer abgestürzt war. Xantariel war sich so sicher dass dort der Käfer noch sein musste das sie beinahe den Dolch ins leere Wasser geworfen hätte, denn dort war nichts. Schnell suchten sie den nahen Himmel ab aber der Käfer war nicht so sehen.
„Das kann unmöglich sein ich habe ihn voll getroffen.“ Sagte Romariel überzeugt. Einige Luftblasen stiegen auf wie auch Xantariel beobachten konnte. Aber nur Romariels Augen weiteten sich vor Entsetzen und sein Mund öffnete sich um in Richtung zu Schreien wo Carniel sein musste. Ziemlich dicht über dem Wasser wie Xantariel feststellte, aber nur Romariel nahm die Bewegung war. Etwas Gewaltiges und vor allem Schnelles was auf den verbleibenden Kampfplatz zu raste.

Carniel keuchte immer mehr. Er hatte die beiden ausgebrochenen Feuerkäfer längst vergessen und auch Romariels Verbleiben konnte er im Moment nicht ergründen, denn er war voll damit beschäftigt zu überleben. Die Fünf Feuerkäfer agierten tatsächlich gut zusammen gar nicht so wie man es von Mahlzeiten die sie eigentlich für Carniel abwertend darstellten eigentlich tun sollten. Er konnte sich zwar ihren Mandibeln entziehen und auch ihre Flammenstöße konnten im noch nicht gefährlich werden aber immer wieder wurde er gerammt und das zerrte an seinen Kräften. Seine Hüfte fühlte sich an wie pulverisiert und auch sein Rückrat schien zu brennen.
Die Wunde auf seiner Brust blutete langsam weiter und ließ den Geruch des Blutes in das Meer strömen und zwar genau unter ihm. All diese Kleinigkeiten machten dem Gabrieliten alleine nichts aus aber in ihrer Gesamtheit würden sie ihn früher oder später in die Knie zwingen, das wusste auch er. Seine Trickkiste war erschöpft und auch sein Körper würde bald folgen wenn er sich nicht endlich aus diesem Gerangel lösen konnte.
Ein weiterer Stoß von der rechten Seite ließ ihn herumwirbeln wobei wieder die zierliche Figur von Quiescel ins Freie befördert wurde. Wild wie Carniel selbst schwirrte sie durch die Luft nur gehalten von dem Lederriemen. Als Carniel dieses kleine Kunstwerk anblickte schienen seine Gedanken mit ihm durchzugehen. Er spürte haut, hörte Schrei, wohliges Entsetzen und ehrliche Angst, sah Equestriel, sah Feuerkäfer, sah Nathaniel mit wutentbrannten Augen und Quiescel in tödlicher Umarmung mit einer Traumsaat. Die Bilder und zum Teil auch Erinnerungen wie es Carniel schien strömten auf ihn ein. Unaufhaltsam bahnten sie sich ihren Weg durch seinen Körper, benutzen als Bahnen die Linien seiner Scriptura und hinterließen diese brennend in einem kalten Feuer.
In Agonie drückte Carniel sein Kreuz durch und gab einen markerschütternden Schrei sich gerade als Romariel auch den Käfer weiter unten rammte. Sein Körper schien zu bersten, sein Blick verschleierte sich. Manche Gabrieliten nennen es auch die Leidenschaft Gottes, aber allgemein ist es als Kelch der Rache bekannt. Carniel hatte diese Fähigkeit nicht bewusste versucht einzusetzen sondern etwas in ihm hatte seinen geschundenen Körper zur Rache getrieben damit er alle Chancen habe über diese Traumsaat zu triumphieren.
Seine Hüfte sein Rückrat, die Wunde, alles war vergessen. Sein einziger Gedanke war nun der Tod seiner Feinde, wer auch immer das war. So leidenschaftlich wie beim ersten Mal, aber diesmal von rasender Wut geleitet fuhr er unter seine Gegner. Diese schienen sich so zu bewegen als seinen sie in einer zähen sirupartigen Masse gefangen und ihrem Widersacher nun unterlegen. Carniel wollte sie ertränken. Jeden einzeln von ihnen so qualvoll und langsam wie möglich sollten ihre dunklen Seelen von der See weggeschwebt werden, hinweggespült von seinem reinigenden Zorn.
Langsam aber stetig ohne das die Käfer ihm noch etwas entgegensetzen konnten drängte er sich vom Himmel auf das Meer zu. Jeder Ausbruchversuch der Käfer wurde mit einem flammenden Streich von Carniel vereitelt. Verklärt huschte sein Blick umher nach allem schlagend was da kommen möge.
Das Wasser unter ihm wirkte so verlocken, aber da war noch etwas anderes. Es drang nur langsam in das Bewusstsein von Carniel, denn auch dieser Laut musste sich durch den zähen Sirup kämpfen aus dem die Welt für Carniel nur noch zu bestehen schien.
„Pass auf Carniel!!“ Gellte der Schrei zu ihm heran. Er hatte sich viel näher zu dem Boot begeben als er bemerkt hatte und auch das Wasser war deutlich nahe. Doch Carniel war nicht in der Lage die Botschaft zu verarbeiten oder ihren Sinn zu erfassen.
Das Wasser schien sich zu wölben, sich aufzublähen und mit Verzückung dachte Carniel das es nun seinen Schlund öffnen würde um seine Feinde zu verschlingen. Etwas Massiges drückte Wassermassen nach oben und durchbrach die Oberfläche und Carniel blickte wirklich in einen Schlund. Ein langer Schlund gesäumt von Zähnen, großen und vielen Zähnen, so unendlich tief. Aber auch dieser Schlund so schnell er auch war bewegte sich in Carniels Welt. Der Todesengel befand sich noch in dem Radius des Schlundes, brachte sich aber aus diesem heraus kurz bevor der Schlund seine Höhe erreicht hatte. Die Käfer waren zu langsam und blieben in dem Schlund der sich schloss. Carniels Fanatismus ließ ihn wieder angreifen, auch wenn nicht einmal der Ansatz bestand das er auch nur Schaden anrichten konnte. Er warf sich auf den Leib des Ungestüms zu und schlug die Faust gegen die Schuppen. Wirkungslos und von seiner eigenen Kraft und Übermut überwältigt prallte Carniel ab. Seine Finger krallten sich noch um eine der Schwarzglänzenden Schuppen und rissen diese ab, aber dann versagten seine Kräfte. Er war am Ende, völlig ausgebrannt und zerschlagen. Er bekam gar nicht mehr mit wie er auf dem Schiffdeck aufschlug und die Augen schloss, denn die Besinnung hatte er schon vorher verloren. Die Faust krampfhaft um die Schuppe geschlossen, die andere um das Flammenschwert.
Hätte im Romariel seine Erkenntnis nicht zu geschrieen wäre er vermutlich jetzt tot. So war er nur an der Brust verletzt und an mehreren Stellen geprellt. Und natürlich vollkommen ausgebrannt.

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BeitragVerfasst: 19.12.2002 - 16:23 
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Romariel verharrte noch einen Augenblick lang in der Luft, bevor er den Weg zum Schiff antrat. Er sah schon von weitem den Körper Carniels auf dem Schiffsboden liegen. In seinen Augen hatte er großartig gekämpft, auch wenn er dafür einen hohen Preis bezahlen musste. Er wusste nicht ob Carniel tot war, aber auf sicherlich verletzt. Wie schwer seine Verwundungen waren konnte er nicht sagen, doch es war besser sie von einem Fachkundigen heilen zu lassen. Während er überlegte landete er neben dem Engel auf dem Schiffsdeck. Er beugte sich runter und stellt mit Erleichterung fest das es dem Engel nicht so schlecht gehen konnte. Er hatte zwar eine flache und hektische Atmung, aber das waren wohl die geringsten Sorgen. Romariel sah Xantariel neben sich an und sah es kurz in ihren Augen blitzen. Vorsichtig und langsam hob er denn Körper Carniels auf und hielt ihn fest. Er hatte auch Wunden an Brust und Armen aber ein guter Raphaelit würde das sicherlich heilen können. Kurz sprach er noch zu den Seeleuten:“ Ihr seht das die Brut des Herrn der fliegen besiegt wurde. Ihr könnt nun wieder in Frieden fischen, wir jedoch werden uns von euch verabschieden und unserer Schar folgen. Bitte richtet noch unsere Worte an den Frater in eurem Dorf, und sagt ihm das es uns unendlich leit tut nicht mehr persönlich bei ihm vorbeizukommen. Gott möge euch beschützen!“
100 Gedanken kamen ihm gerade in den Kopf. Er beugte sich noch einmal zu Xantariel und fragte ob sie schon wieder fliegen konnte. Jene nickte nur kurz, und dann stieß sie sich schon vom Deck ab und schwang sie in die Höhe. Romariel ging etwas in die Hocke und stieß sich dann kraftvoll ab. Er war es nicht unbedingt gewohnt einen Engel bei sich zu tragen wenn er flog. Carniel war nicht so schwer, jedoch strengte es den Gabrieliten an. Er wusste nicht ob er Carniel die ganze Zeit tragen konnte, aber er zwang sich einfach selber dazu. Er wusste schon immer da in im ungeahnte Kräfte frei wurden, wenn sein Ehrgeiz ihn packte. Die Sonne stand jetzt mitten auf dem Himmelszelt, und die beiden Engel flogen am Rand der Küste entlang. Romariel hatte beschlossen das es besser war ihn zu einem Raphaeliten zu bringen, anstatt in eine Stadt. Er hoffte nur das die Schar am vereinbarten Treffpunkt sein würde, um Carniel schnellstmöglich zu helfen. „Meinst du, dass du wieder längere Strecken fliegen kannst, Xantariel?“ sprach er gegen den Wind mit lauter Stimme an? „Ich werde es versuchen.“ Gab Xantariel nur knapp zurück, sie hatte zwar noch Schmerzen im Flügel aber sie wollte Romariel nicht enttäuschen. Sie bewunderte ihn. Zweifellos war auch er verwundet. Sie sah das er Wunden am ganzen leib hatte, genau so wie sie und Carniel, aber dennoch wollte er sofort zu den anderen. Vielleicht war es auch besser so, denn sie wussten ja nicht was alles noch passieren würde. Sie dachte auch kurz an die Nathaniel. Was er wohl gerade macht? Hoffentlich war den anderen nichts passiert.

Die beiden Engel flogen bis die Sonne sich dem Untergang zu neigte. Sie fanden ein Plätzchen an dem sie sich niederlassen konnten und verbrachten dort die Nacht ohne größere Zwischenfälle. Auch am morgen wollten sie nicht sofort wieder losfliegen sondern beschlossen das letzte Stück durchzufliegen, und dafür brauchten sie Kraft. Erst gegen Mittag schwangen sie sich wieder in die Lüft. Carniel hatte sich zwar des öfteren mal bewegt und auch die Augen aufgeschlagen, aber Richtige Handlungen konnte er noch nicht durchführen. Er hielt immer noch in einer Hand die Schuppe des Wesens was die Käfer gefressen hatte. Beide wussten das es ein anstrengender Flug werden würde bis zum Ende Italiens, aber dort konnten sie sich erst mal heilen lassen und auch weiter ausruhen. Während des ganzen Fluges sprachen sie wenig, und landeten ab uns zu und verweilten etwas. Die Sonne war schon lange Untergegangen als sie sich ihrem Ziel näherten. Beiden sehnten sich nur noch danach die anderen zu sehen und zu landen. Trotzdem war es immer noch nicht so weit. Sie flogen immer noch eine gewisse Zeit bis wieder das Meer sahen. Die Landschaft war abgeflacht und weite Wiesen so weit das Auge sah. Romariel hoffte das die anderen sie sehen würden.


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BeitragVerfasst: 19.12.2002 - 22:47 
KJ
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Eine ganze Weile waren sie nun schon unterwegs, nachdem sie ihren gemütlichen Rastplatz verlassen hatten. Unter ihnen breitete sich eine weiträumige Ebene aus, auf der kaum eine unebenheit den Blick zum Horizont verdeckte. Sie flogen in einer lockeren Formation in Sichtweite der Küste, bis auf einmal Equestriels Gedanklicher Befehl kam nun halt zu machen, weil man auf die anderen warten wolle.

So liess man sich nieder und schöpfte weitere Kraft, während Nathaniel sich auf seinen Bogen stützte und die Küst mit erleuchteten Augen im Blickfeld behielt. Er griff in seine Tasche und holte seinen Wasserschlauch heraus. Er blickte hinunter und versuchte gerade mit einer Hand den Verschluss aufzumachen, als er glaubte einige schwarze Punkte am Himmel zu sehen. Er liess seinen Wasserschlauch zurücksinken und beugte sich weit vor, kniff die Augen zusammen und schirmte sie mit der Hand ab. tatsächlich. kurz über dem Horizont waren zwei Gestalten. Eine große und eine kleinere. Er strengte seine Augen an, seine Tätowierungen pulsierten bei dem Versuch seine Sehkraft zu steigern. Zwei Gestalten? Langsam Schälten sich die zwei Gestalten aus dem grauen Einheitsbrei des Himmels und wurden zu schärferen Konturen. Es waren zwei Gestalten, aber eine von beiden trug etwas, etwas Kindsgroßes....mit Flügeln! Nathaniel drehte sich um und rief: "Heljariel!" Er deute auf den Horizont. "Sie kommen! Einer von ihnen wird getragen!" dann hing er sich die Tasche um und nahm seinen Bogen in die Hand. " lasst uns hinfliegen und sehen was passiert ist!"


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Liana

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Heljariel beobachte im selben Moment wie Nathaniel den Himmel, erkannte die Gestalten aber erst eine kleinigkeit später als Nathaniel, schließlich war er auch kein Urielit. Aber er war ein Raphaelit, und das wurde jetzt gebraucht wie es aussieht. Mit einem kräftigen Satz schwang er sich in die Luft und flog so schnell wie er konnte hinter Nathaniel her. Sie kamen näher, und er erkannte Romariel, Xantariel und Carniel. Erschrocken zuckte Heljariel zusammen als er sah, dass Romariel Carniel tragen musste. Den Todesengel in so einem Zustand zu sehen, erschreckte ihn. Jetzt kam es aber zuerst darauf an, sie sicher an Land zu bringen. Hier in der Luft würde er nicht viel tuen können, dazu reichten seine Kräfte nicht. Er half Romariel dabei, Carniel zu tragen, und wendete gleichzeitig Mein Leib bei Romariel an. Ansonsten würde Romariel den restlichen Flug nicht schaffen. Er merkte, wie selbst nach dieser verhältnismäßig kleinen Anstrengung seine Konzentration zu schwächeln begann, aber darauf durfte er jetzt keine Rücksicht nehmen. Schnell überprüfte Heljariel mit dem sehendem Auge das Befinden Carniels und Xantariels. Erleichtert merkte er, dass sie es noch bis an Land schaffen würden, denn hier in der Luft konnte er die heilende Hand nicht anwenden, sonst würde er aus Schwäche selber nicht mehr fliegen können. Heljariel bemerkte, wie Nathaniel Xantariel stützte, da sie jetzt auch immer schwächer wurde. Nur noch ein paar meter...

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BeitragVerfasst: 21.12.2002 - 12:07 
Verena
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Quiescel spähte die Linie entlang, in die Nathaniel und Heljariel soeben davonstoben. Die Gabrieliten waren zurück!! Carniel!!

Die Urielitin strahlte einen Moment lang über das ganze Gesicht, bis sie erkannte, dass es Carniel war, der getragen werden musste. Doch kein Ausdruck der Sorge, sondern eher des Mitgefühls trat auf ihre Züge. Warum auch sorgen? Engel waren unsterblich. Aber Quiescel wusste, dass Engel Schmerzen leiden konnten - sie erinnerte sich an einen Moment in ihrer Ausbildung, an dem ihre Ordensschwester Jichiel sie versehentlich mit einem Urielitenpfeil in den Oberschenkel getroffen hatte - und Schmerzen waren nicht schön. Irgendwie krampfte sich alles in ihrem Inneren zusammen, wenn sie daran denken musste, dass Carniel Schmerzen litt. Aber Heljariel war bereits unterwegs, und welche bessere Hilfe könnte den Gabrieliten schon zuteil werden? Der Raphaelit war in den letzten Tagen förmlich aufgeblüht, und sie hatte die Entschlossenheit in seinen Augen blitzen sehen, als er sich in die Luft geschwungen hatte.

So blieb der Urielitin nichts anderes übrig, als am Boden zu bleiben und auf die Rückkehr ihrer Schargeschwister zu warten. Währenddessen spähte sie nach eventuellen Gefahren, die sich Agariel, Equestriel und ihr selbst aus einer anderen Richtung nähern könnten, wohl wissend, dass Nathaniel die Gruppe der verletzten Engel seinerseits ausreichend absichern würde.


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Jack
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Carniel war sich seiner Lage durchaus bewusst. Er konnte nichts sehen und auch Geräusche kamen wie durch einen Schleier in seine Gedanken, aber er konnte seine Umgebung verstehen.
Sein Körper gehorchte ihm nicht und er kannte dieses Gefühl. Noch nie war es in diesem Ausmaß aufgetreten, aber diese übernatürliche Art der Ermüdung war nicht neu für ihn. Es fühlte sich schrecklich an in seinem eigenen Körper gefangen zu sein, aber was sollte man schon tun, man war ja machtlos im wahrsten Sinne des Wortes.
Ebenfalls spürte Carniel das leichte Kribbeln unter seiner Haut als der Raphaelit etwas machte. Etwas das Carniel nicht näher definieren konnte, aber durch seine völlige Versenkung in sich selbst ihm aufgefallen war. Es war fast so als Antworte sein Körper auf einen Ruf. Wirklich beeindruckend die Macht der Heiler, wie Carniel fast ehrfürchtig feststellte.
Er wusste dass die lange Wunde auf seiner Brust sowie die duzenden Prellungen und Quetschungen von nun an dem Raphaeliten bekannt waren.

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Endlich, sie konnten landen. Vorsichtig legte er mit Romariel Carniel auf den Boden. Zuerst würde er sich um Carniel kümmern, er war am schwersten verletzt. Zügig aber sanft hantierte er, er wollte Carniel nicht mehr wehtun als unbedingt nötig. Heljariel tastete sorgsam die lange Wunde an Carniels Brust ab, sie war in der Tat recht tief. Er sammelte sich und konzentrierte sich mit aller Macht auf die heilende Hand. In rasantem Tempo regenerierten sich die Zellen, schlossen sich zusammen...Heljariel schwankte, eine solche Wunde zu heilen war nicht leicht. Aber sie schloss sich, langsam. Als er erschöpft die Hand zurücknahm, war nur noch ein langer blutiger Kratzer zu sehen, der würde allerdings auch von selbst heilen. Heljariel holte flink eine wohlriechende Tinktur aus seiner Tasche, salbte sie auf Carniels Brust und band ein dünnes Leinentuch herum. Carniels Prellungen waren schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Dennoch wollte er die Schmerzen dem Todesengel nicht zumuten, auch wenn er wusste, dass Carniel sie mit Würde und ohne etwas zu sagen ertragen würde. Aber jemand wie Carniel sollte seine ganze Kraft und Stärke zum Ausdruck bringen können, und sich nicht wegen ein paar Prellungen daran hindern lassen.
Heljariel holte ein anderes Fläschchen aus seiner Tasche, etwas kleiner und schmaler als das erste. Mit geübten Bewegungen tröpfelte er ein teil des Inhaltes auf die diversen Prellungen und massierte sie vorsichtig ein. Morgen würde Carniel nichts mehr davon merken. Er erhob sich, strich Carniel fürsorglich die Haare aus der Stirn und eilte zu den anderen Engeln.

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BeitragVerfasst: 22.12.2002 - 20:23 
Jack
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Verdutzt fühlte Carniel das Kribbeln durch seinen Körper schleichen. Ihn hätte bestimmt gezuckt wenn er gekonnt hätte aber noch immer war sein Körper wie gelähmt. Er spürte es nun immer deutlicher, etwas regte sich in seinem Körper das eindeutig nicht zu ihm gehörte. Ein komisches seltsames Gefühl denn er spürte das seine Wunde sich schloss, aber nicht warum sie es wirklich tat.
Er spürte nicht Gottes Macht die ihn durchflutete. Nein, es war etwas ganz reales und greifbares, das er selbst zustande brachte. Ein beängstigender Gedanke, denn natürlich waren seine Kräfte und die der anderen Gott gegeben, meinte Carniel zumindest immer wieder sich selbst gegenüber. Verdammt dazu zu denken kreiste der Gedanke immer wieder durch seinen Kopf und dran an die Oberfläche seines Bewusstseins.

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BeitragVerfasst: 22.12.2002 - 20:45 
Verena
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Heljariel wäre beinahe direkt in Quiescel geprallt, als er sich rasch von Carniel wegdrehte, um zu Xantariel und Romariel zu gelangen. Die Urielitin strahlte Heljariel dankbar an. Agariel und Equestriel waren dicht hinter ihr; selbstverständlich hatten sie es sich nicht nehmen lassen, rasch ebenfalls zu den verletzten Engeln zu eilen, nachdem sie erfolgreich gelandet waren.

"Das ist wunderbar, Heljariel. Ich habe so etwas noch nie gesehen, ich meine, wie ein Raphaelit ein Heilungswunder wirkte."

Quiescel presste kurz die Lippen zusammen, im vergeblichen Bemühen, ihr Lächeln niederzuringen, und trat einige Schritte zurück, um Heljariel nicht mehr im Weg zu stehen. Immerhin gab es noch einiges für ihn zu tun. Ihr Blick fiel auf Carniel, der noch immer recht benommen zu sein schien, nachdem sich seine Wunden auf so wunderbare Weise geschlossen hatten. Ihre Augen irrten kurz über seinen Körper. Carniel soll keine Schmerzen haben, dachte Quiescel bei sich. Niemals.

Inzwischen war Heljariel bei den anderen Gabrieliten abgelangt. Fasziniert sah Quiescel ihm bei seinem beeindruckenden Handwerk zu.


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Liana

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Rasch lächelte Heljariel Quiescel warm an, dankend für die lieben Worte, und ging eilig zu Xantariel. Sie hatte Verbrennungen, dort, wo ihr Schulterpanzer sie nicht geschützt hat. Heljariel beugte sich herab, schloss die augen und regenierte einen Teil der Haut Xantariels mit der Heilenden Hand, da, wo das Gewebe vollkommen zerstört war. An die übrigen Stellen schmierte er eine dickflüssige grünliche Salbe und verband die Haut. Es hätte keinen Sinn gehabt für diese Wunden ebenfalls die Heilende Hand einzusetzen, da das Gewebe nicht vollständig zerstört war, und sich mit dieser Salbe ebenfalls innerhalb von ein paar Stunden regenieren würde. Während der ganzen zeit sprach er kein Wort, um sich nicht mehr anzustrengen als nötig war. Jetzt fühlte er sich wirklich erschöpft, als er aufstand um nach Romariel zu sehen zitterten seine Knie und er konnte selber kaum aufrecht halten. Er war es nicht gewohnt, seine Kräfte in so einem Ausmaß verwenden zu müssen. Als er Romariel erreichte, hatte dieser sich schon aufgesetzt, anscheinend war er nur erschöpft gewesen. Mit einem Nicken gab er ihm zu verstehen, dass er ein Fläschchen mit dunkelrotem Saft austrinken sollte. Es war ein Saft aus verschiedenen Beeren, der in seiner Zusammensetzung eine belebende und kräftigende Wirkung hatte. Während Romariel trank, stand Heljariel auf und ging unsicheren Schrittes zu einem gefällten Baumstamm, wo er sich entkräftet niederließ. Er hielt sich die Hände vor die Augen und versuchte gleichmäßig zu atmen. Heljariel wusste zwar, dass seine Kräfte innerhalb von kurzer Zeit wieder zurückkehren würden, aber so geprüft worden war er bisher nicht oft. Mit einem erschöpftem Seufzen richtete er sich sitzend wieder auf und suchte mit Blicken Carniel.

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Verena
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So wundervoll das sein mochte, was Heljariel vollbringen konnte, es schien seinen Tribut zu zollen. Mit großen Augen sah Quiescel dem Raphaeliten hinterher, bis er es an den Baum geschafft hatte. Sie war hin- und hergerissen zwischen der unbändigen Neugierde, aus dem Mund der Gabrieliten zu hören, was sie erlebt hatten, und dem Bedürfnis, dem erschöpften Heljariel etwas Gutes zu tun. Die gleich starke Anziehungskraft beider Entscheidungsmöglichkeiten schien sie irgendwie an Ort und Stelle Wurzeln schlagen zu lassen, und ihr innerer Zwiespalt ließ sie ständig zwischen Heljariel und Carniel hin- und hersehen.


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Romariel hatte nicht wirklich interessiert zugesehen wie Heljariel die beiden anderen versorgt hatte. Carniel hatte nicht wirklich gut ausgesehen, aber er würde schon wieder. Xantariel hatte sich verdient gemacht, denn die Fischer währen alle tot, hätte sie sich nicht dem Flammenstrahl entgegengestellt. Romariel dachte noch einmal über das ganze Szenario nach, als der Raphaelit zu ihm kam. Er richtete sich auf um ihm deutlich zu machen, das er nicht geheilt werden müsse. Natürlich hatte auch er diverse Schnittwunden und auch einiges an verbrannter Haut, aber das müsse seiner Meinung nach nicht jetzt geheilt werden. Er war nu erschöpft, genau so wieder der Raphaelit und ihn jetzt noch mehr zu beanspruchen wäre vielleicht ein fehler gewesen. Er trank schließlich nur den roten Trank und spürte dann wie neue Energie in seinen Körper floss. Er muss so schnell wie möglich mit Equestriel darüber reden und dann müssten sie gemeinsam überlegen was sie nun weiter tun würden. Noch nicht ganz zu ende gedacht, da richtete er sich schon wieder auf und ging hinüber zu Equestriel. Im Vorbeigehen nickte er zu Xantariel und warf auch einen Blick auf Carniel. Die beiden sind unersetzlich, dachte er sich, aber schon war er bei der Michaelitin angekommen. „Equestriel, hast du einen Moment Ziet für mich?“


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