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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 24.12.2002 - 20:27 
Verena
Verena
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Registriert: 21.10.2002 - 20:41
Beiträge: 76
Quiescel seufzte schluchzend, als Heljariel mit ihr sprach, doch die Worte des Raphaeliten schienen sie tatsächlich zu beruhigen. Ihre Augen glänzten noch immer feucht, als der Raphaelit sanft ihr Gesicht in beide Hände nahm, aber sie kuschelte sich mit geschlossenen Augen an seine Handflächen und umfasste dankbar Heljariels linke Hand mit ihrer rechten. Nach einigen Herzschlägen begann sich auch ihr hektischer Atem zu beruhigen. Dann öffnete die Urielitin ihre Mandelaugen wieder und lächelte Heljariel an.

"Carniel hat mich ganz schön erschreckt, weißt du", flüsterte sie verschwörerisch und kicherte. Ein strahlendes Lächeln erhellte ihr Gesicht, und sie drückte Heljariels Hand, als wolle sie ihm zeigen, dass es ihr wieder besser ging.


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BeitragVerfasst: 24.12.2002 - 21:00 
Clawdeen
Clawdeen

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Beiträge: 31
Wohnort: RomaAeterna
Equestriel war wieder aufgestanden und hielt nun die schwarze Schuppe in ihrer Hand, während sie Heljariels beruhigende Erklärung vernahm. Carniel war offensichtlich in Ordnung. Sie drehte das vermaledeite Ding in ihren Händen, während sie nachdachte. Einen Tag lang würden sie noch fliegen müssen, bis sie St. Enna erreichten. Romariel würde Carniel sicher tragen können. Sie glaubte dem Gabrieliten. Er kannte seine Kraftreserven gut, dessen war die Michaelitin sich sicher. Heljariel hielt es für richtig, eine mehrere Stunden währende Last einzulegen, aber die Schuppe in ihren Händen erinnerte sie schmerzlich an die schreckliche Gefahr, die Italiens Küste bedrohte. Auch Roma AEterna lag am Meer....

"Hört mir bitte alle zu", rief die Michaelitin, um die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich zu ziehen. Zumindest die derer, die bei Bewusstsein waren.

"Wir werden rasten, allerdings nicht länger als eine Stunde."

Sie blickte kurz zu Heljariel, um ihm zu verstehen zu geben, dass sie nur so weit auf seinen Vorschlag eingehen konnte. Sie würde gleich erklären, warum dies so war. Der Raphaelit konnte ja nicht wissen, was Romariel ihr berichtet hatte.

"Romariel, Xantariel und Carniel sind auf eine Traumsaatkreatur gestoßen, die so gewaltig ist, dass sie eine unkalkulierbare Gefahr für alle Küstenstädte Italiens darstellt. Ich weiß, das einige von euch erschöpft sind, aber diese Nachricht muss meinen Orden so schnell wie möglich erreichen, damit er diese Bedrohung für sein Land aus dem Weg räumen kann.

"Hier auf dieser Wiese sitzen wir wie auf dem Präsentierteller. Deswegen möchte ich, dass wir uns an den Waldrand zurückziehen und uns dort unter den ersten Bäumen niederlassen."

Nathaniel hatte zuvor schon den Luftraum um die Wiese erkundet, also blieb nur eine unerforschte Region übrig.

"Quiescel, Nathaniel, bitte seht euch in der Nähe unseres Lagerplatzes im Wald um und stellt sicher, dass uns von dort keine Gefahren erwarten.

"Xantariel, Romariel, tragt Carniel bitte zum Waldrand hinüber und bettet ihn auf das Moosfeld. Heljariel, bitte sorge dafür, dass er bequem liegt.

"Wenn das erledigt ist, möchte ich, dass du, Agariel, dich mit Romariel und Xantariel zusammensetzt und dir von beiden erzählen lässt, wie sie den Kampf und vor allem die riesige Traumsaatkreatur wahrgenommen haben. Versuche bitte, eine bestmögliche Beschreibung der Traumsaat aus beiden Versionen zusammenzufassen. Ich möchte, dass du sie dem Ab in St. Enna vorträgst, wenn wir dort angekommen sind.

"Das wäre alles."

Sie blickte noch einmal in die Runde, um die Reaktionen ihrer Schar auf ihre Worte festzustellen, und nickte den anderen Engeln aufmunternd zu.


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BeitragVerfasst: 24.12.2002 - 23:33 
masTer mR
masTer mR
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Registriert: 20.10.2002 - 14:49
Beiträge: 335
Wohnort: Marl/NRW
Roamriel und Xantariel warteten bis alle schon gegengen waren, und erst dann hoben sie Carniel gemeinsasm auf. Sie beide hatte mit angesehen wie Carniel in sich zusammengesackt war, und auch beide wusste das es ein gutes Zeichen war auch wenn es nicht direkt so aus sah. Carniel hatte mich sich selbst gekämpft, schon seit sie vom Schiff losgeflogen waren, doch jetzt endlich hatte er seinen inneren Ruhepol gefunden. Romariel teilte die Meinung von Equestriel, sie sollten so schnell wie möglich nach St. Enna. Langsam und vorsichtig trugen sie den Gabrieliten hinüber. Vorsichtig legten sie ihn auf einem weichen Mossstück nieder und stellten sich dann ein Stück hinter ihn. Heljariel kniete noch neben ihm und schaute noch einmal wie es ihm ging.


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BeitragVerfasst: 25.12.2002 - 20:11 
Liana

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Beiträge: 67
Wohnort: Recklinghausen
Erleichtert, dass Quiescel sich wieder beruhigt hatte, gab er ihr einen kleinen stups und erhob sich. Er hörte genau zu was Equestriel sagte. Auch wenn er nicht der Ansicht war, dass die Zeit reichen würde für Carniel sich zu erholen, verstand er Equestriels Bedenken. Er hatte vorhin nur einen kurzen Blick auf diese merkwürdige Schuppe geworden, aber sie löste deutliches Unbehagen bei ihm aus.

Sie war so dunkel, fast...lichtschluckend?

Er verscheuchte den Gedanken und folgte stattdessen Romariel und Xantariel, die Carniel vorsichtig auf Moss betteten. Er warf noch einen Blick auf Carniel, fühlte seine Stirn und seinen Hals, und mit der Versicherung dass mit Carniel alles in ordnung war, lehnte er sich zurück und schloß - nur für einen kurzen moment...- die Augen.

_________________
Er kommt aus der Nacht der Unwissenheit, er geht seinen Weg, einsam unter den Menschen, er fährt aus nach der Wahrheit.


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BeitragVerfasst: 25.12.2002 - 20:28 
Clawdeen
Clawdeen

Registriert: 21.10.2002 - 13:35
Beiträge: 31
Wohnort: RomaAeterna
Equestriel begleitete ihre Schar zum Waldrand. Als Quiescel und Nathaniel sich in den Wald begaben, übernahm sie es selbst, die Wiese und den Himmel, der sich über ihr spannte, im Auge zu behalten. Als sie bemerkte, wie Heljariel kurz die Augen zufielen, ging sie zu ihm hinüber und ließ sich neben dem Raphaeliten in die Hocke sinken.

"Ist schon gut. Meditiere. Du hast ausgezeichnete Arbeit geleistet. Auch du musst dich erholen."

Sie lächelte bestätigend und richtete ihren Blick wieder gen Himmel. Sie hielt Wache über den Himmel, und jetzt wachte sie auch über den bewusstlosen Carniel. Warum auch nicht? Außerdem hatte sie das Gefühl, es sei irgendwie richtig für einen Michaeliten, an der Seite eines Mitgliedes ihrer Schar zu sein, dem es nicht gut ging. Sogar zwei, dachte Equestriel bei sich und blickte sich noch einmal kurz zu Heljariel um. Die schwarze Schuppe versenkte sie in ihrer Gürteltasche, froh, sie nicht mehr berühren zu müssen. Irgendwie fühlte sie sich... falsch an.


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BeitragVerfasst: 25.12.2002 - 22:18 
Clawdeen
Clawdeen

Registriert: 21.10.2002 - 13:35
Beiträge: 31
Wohnort: RomaAeterna
Hinter Equestriels ruhiger Fassade tobte ein kleines Unwetter. Es war sehr, sehr knapp gewesen... Carniel war nur knapp dem schrecklichen Ende im Schlund einer Traumsaatkreatur entronnen. Nur sehr knapp. Vielleicht war ihre Entscheidung doch falsch gewesen. Sie hätte die Todesengel nicht allein ausziehen lassen sollen... aber warum? Es war doch nichts ernstes passiert...

Aber beinahe!, mahnte eine leise Stimme in Equestriels Geist, und diese Stimme wollte einfach nicht verstummen, erst recht nicht jetzt, wo der Beweis ihres Versagens regungslos neben ihr lag. Nein, nicht Versagens! Oder doch...?


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BeitragVerfasst: 09.01.2003 - 12:21 
Jack
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Registriert: 19.10.2002 - 19:37
Beiträge: 54
Die Ruhezeit für Carniel war natürlich viel zu kurz um auch nur aufzuwachen, aber der Raphaelit schien schon wieder besser bei Kräften als das Signal zum Aufbruch kam. Das Geschehe und der unzweifelhafte Beweis der Existenz eines Grauen erregenden Wesens hatte alle ein wenig mitgenommen.
Nicht wirklich körperlich, aber auf eine andere tiefere Art und Weise. Allen würde es gut tuen wenn sie wieder in Bewegung waren.

_________________
Des Ritters Leib ist Staub,
sein braves Schwert zerfiel Rost,
des Ritters Seele fand, so hoffe ich,
im Himmel Trost


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BeitragVerfasst: 08.10.2003 - 06:07 
Snickers
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