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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 22.10.2002 - 23:54 
Liana

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Es gefiel ihm nicht. Es gefiel ihm ganz und garnicht. Er hatte sich darauf gefreut in einer Schar mitzuwirken, ja. Aber dass der Anfang gleich so schief läuft, nein, das passte ihm überhaupt nicht ins Konzept. Nachdem er von den beiden Monarchen in den Raum gebracht wurde, hatte er noch nicht einmal Zeit sich die anderen Engel genau anzusehen, geschweige denn sie zu begrüßen. Auf den ersten Blick schien es eine bunt gemischte Schar zu sein. Und eine nicht allzu starke Schar...Zumindest die Michaelitin und der Urielit, der mit verschränkten Armen an der Wand stand, schienen sehr unsicher zu sein. Der Urielit hatte einen schon fast verzweifelten Gesichtsausdruck. Heljariel fragte sich aus welchem Grund.
Anscheinend war die Schar schon vollzählig, er war der letze. Es befand sich noch ein Gabrielit im Raum, den Heljariel etwas aufmerksamer musterte. Er schien der einzig wirklich Erfahrene hier im Raum zu sein. Heljariel hoffte bloß, dass er dieses nicht ausnützen würde um die Macht zu ergreifen. Heljariel ließ sich von niemandem etwas sagen. Erst recht nicht von jemandem, der von den Waffen lebte und abhängig von einem Raphaeliten wie ihm ist.
Kurz schweifte sein Blick noch über die zweite Urielitin. Sie schien noch recht jung zu sein, jünger als er wahrscheinlich. Sie machte einen freundlichen Eindruck auf Heljariel.
Der letze Engel im Raum war ein Ramielit. Ungefähr in seinem Alter. Über ihn konnte sich Heljariel noch kein Bild machen. Er schrien recht ruhig, fast schon abweisend zu sein. Warum? Heljariel legte den Gedanken sorgfältig zur Seite und beschloß, später darüber nachzudenken.
Ein Monarch öffnete eine weitere Tür, die in einen großen Saal führte. Abschätzend betrachtete Heljariel den ganzen Prunk an den Wänden. Er machte sich nichts aus Reichtum, erst recht nicht, wenn er so offensichtlich dargestellt wurde. Sie wurden aufgefordert, sich auf Kissen vor einem großem Schreibtisch zu setzen. Wieder etwas, dass bei Heljariel ein Stirnrunzeln auslöste. Sein eigenwilliger Verstand definierte die Kissen als Zeichen der Untergebenheit gegenüber dem Schreibtisch, bzw. dem, der dahinter saß. Heljariel nahm hinter der Michaelitin und neben dem Ramieliten Platz. Die Stimmung war gedrückt. Heljariel fühlte sich unwohl...wenn er wenigstens Kontakt mit einem der anderen Engel aufnehmen könnte. Aber selbst er mit seiner selbstsicheren Art traute sich nicht, in diesem Moment etwas zu sagen. Schließlich fing der Geistliche an zu sprechen und forderte die Michaelitin auf, sich vorzustellen. Heljariel sammelte seine Gedanken und wand seinen Blick an die Michaelitin.

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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 09:22 
Clawdeen
Clawdeen

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Wohnort: RomaAeterna
Equestriel war doch ein wenig verwundert, dass gerade sie jetzt das Wort ergreifen sollte. Der Ab mochte ja bei ihrer neuen Schar nicht genau wissen, wer nun namentlich geschickt worden war, ihr allerdings war die Nachricht durch den Ab mitgeteilt worden und auch den Prioren kannte sie eigentlich nur zu gut.
"Prior Egmond, mir wurde die Aufgabe zuteil, diese neue Schar künftig anzuführen. Wie ich denke, ist es Euch lieber, wenn ein jeder selbst sich vorstellt?", sagte sie darum nur und sah dann den Ramieliten an, der sich nach ihr vorstellte und so nannte ein jeder erneut seinen Namen und seinen Orden, bis schließlich wieder Stille einkehrte und alle Augen sich zum Prioren zurück richteten.
"Wir sind gespannt darauf, unseren Auftrag zu erfahren, Prior Egmond.", schloss Equestriel und wartete nun ebenfalls ab, was der der Prior in Vertretung des Abs ihnen zu sagen hatte.


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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 14:25 
Verena
Verena
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Auf Quiescels Zügen lag ein Ausdruck freudiger Erwartung. Ein wenig schade fand sie es schon, dass die Schar so rasch in das Zimmer des Priors gerufen worden war. Hektik lag ihr doch so ganz und gar nicht. Doch der entspannende Spaziergang durch das herrliche Umland Roma AEternas ließ sie das innere Wohlbehagen, das sie jetzt verspürte, nicht so leicht verlieren.

Die junge Urielitin freute sich sehr darüber, die anderen Engel getroffen zu haben. Sie hatte noch nie mit den anderen Orden zusammengearbeitet, und im Moment ging sie völlig darin auf, jeden von ihnen genau zu beobachten. Mit Erleuchteten Augen. Viele Engel ihres Ordens vergaßen (oder bemerkten nie), wie schön es sein konnte, Dinge, die eben nicht weit entfernt, sondern sehr, sehr nah waren, mit dieser Macht zu betrachten. Es fielen einem so viele wundervolle Dinge auf.

Quiescel betrachtete den Gabrieliten, der nicht weit von ihr entfernt stand. Er sah unglaublich beeindruckend aus in der Ruhe, die er auszustrahlen schien. Quiescel ließ ihre Augen kurz über seine Haut schweifen, betrachtete die feinen Härchen, die seinen Leib bedeckten und die dunklen, dichten Linien seiner Tätowierungen. Ein warmes Gefühl stieg in ihr auf, als sie den Gabrieliten so ansah. Irgendwie fühlte sie sich zu ihm hingezogen. Es war Quiescel wahrlich nicht unangenehm, in seiner Nähe stehen zu können. Allein das fast unmerkliche Hin- und Herwandern seiner Pupillen zwischen der Michaelitin und dem Prior verriet, dass er ungeduldig auf das Ende des Gesprächs wartete. Das freute Quiescel. Sie konnte es auch kaum erwarten, mit den anderen sprechen zu können. Sanft strich sie über das helle Leder ihrer Tragetasche. Immerhin hatte sie Geschenke für alle mitgebracht.

Nun, vielleicht nicht für alle. Zumindest eigentlich nicht. Doch sie wusste bereits, was sie ihm schenken würde. Es würde etwas sehr persönliches sein, dass nur Urieliten einander gaben.

Dass ein weiterer Engel ihres Ordens anwesend sein würde, hatte sie nicht gewusst. Sie hätte es sich aber denken können. Der Grund, warum Pater Mari sie zu anderen Engeln geschickt hatte, war gewiss, dass sie endlich die Fähigkeiten weiter entwickeln und zur Geltung bringen würde, die ihre besten waren. Das pünktliche Überbringen von Nachrichten war es gewiss nicht gewesen. Und bestimmt war der Urielit hier, weil sie etwas lernen sollte. Und sie lernte gerne, das zumindest konnte man ihr nicht absprechen. Sie schätzte nur gern selbst ein, was wichtig war und was nicht. Und das Überbringen von langweiligen Rinderzählungen auf französischen Weiden gehörte ihrer Meinung nach einfach nicht dazu.

Quiescel musterte gerade die verspannten Muskeln an Nathaniels Hals, hörte seinen leicht stoßartigen Atem und betrachtete die aufgestellten Härchen an seinen Unterarmen. Er war wütend auf sie; Quiescel musste ihm nicht einmal mehr in die Augen sehen, um das festzustellen. Das gefiel ihr nicht. Ein schmerzlicher Stich drohte durch ihre Brust zu fahren, doch sie musste ihren Blick nur erneut auf den Gabrieliten richten, um dieses Gefühl wieder durch wohlige Wärme zu ersetzen.

Fürchtend, dass der Todesengel sich durch ihre bewundernden Blicke gestört und der Prior sich durch ihre Unaufmerksamkeit beleidigt fühlen könnte, wandte sie ihre Augen jedoch bald wieder zurück zum Prior. Sie beschränkte sich darauf, dem ruhigen Atem des Gabrieliten neben sich zuzuhören und so zwar nicht zu sehen, aber zu hören, dass sie ganz nah bei ihm stand.


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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 18:05 
masTer mR
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Der Prioir schaute sich jeden genau an, und versuchte sich ihre Namen einzuprägen. Als der auch der letzte sich vorgestellt hatte, fing der Prior an zu sprechen:" Nun da ich eure Namen kenne, kann ich euch die Nachricht, und somit euren Auftrag, vom Abt mitteilen". Er machte eine Pause, um noch einmal durchzuatmen.

"Ihr werdet in das Michaelitenkloster St. Enna nach Sizilien fliegen. Uns wurde kürzlich ein Brief des Abt zugesant, in dem Stand das eine Flugplattform der Sarieliten gefunden wurde. Man hat versucht sie zu bergen, jedoch ohne Erflog. Deshalb schicken wir euch dorthin. Es werden euch einige Probleme begenen.
Der Kult der Maschine ist ebenfalls stark an der Plattform interessiert, und wird mit allen ihnen zur Verfüngung stehenden Mitteln versuchen sie ztu bekommen. Für sie wäre es ein unschätzbar wertvolles Artefakt.Wir wissen nicht wie stark der Kult ist, jedoch sei Vorsicht geboten.
Außerdem versucht auch ein siziliansicher Diadoche ein Wörtchen mitzureden. Seine Stärke ist nicht zu unterschätzen.
Und zu guter letzt stellt durch die Nähe zum Brandland auch die Traumsaat eine gefahr dar. Bis jetzt sind zwar keine Übergrifffe vorgekommen, jedoch soll das nicht heissen das es dort keine Kreaturen des Herrn der Fliegen gibt.
Ihr seht also das es keine leichte Mission ist. Wir legen wert darauf das es keine Probleme gibt und ihr die Plattform sicher zurückbringt. Für eure Sicherheit wird euch zusätzlich eine Todesschar, bestehend aus 3 Gabrieliten zur Seite gestellt. Ihr Anführer, Romariel, und ein weiterer Engel werden euch in St. Enna erwarten. Der dritte ist euch schon bekannt, Carniel."
Der Prior legte wieder eine Pause an und schaut Carniel dabei ernst an. Einen Moment später ändert sich die ernste Mine in ein freundliches Gesicht. "Wir erwarten von euch, Carniel, das ihr euch dem Gabrieliten unterordnet und seine Befehle befolgt."
Wieder folgte ein Schweigen. Einen Moment lang schauten Carniel und der Prior sich in die Augen, aber schon nach dem nächsten Wimpernschlag sprach er weiter. "Die drei sind die besten Gabrieliten, die es gibt und werden, wie schon gesagt, die restliche Schar beschützten. Das ist alles was ihr wissen müsst, alles weitere werdet ihr vom Abt in St. Enna erfahren. ich wünsche euch viel glück und hoffe das die Mission erfolgreich verlaufen wird, und ihr ohne größeren Schaden zurückkomt." der Prior schaute in die Runde, und mit seiner Stimme gab der er zu verstehen das er keine weiteren Fragen beantwortet. Die Engel erhebten sich langsam von ihren Kissen, und verabschiedeten sich. Von den beiden Templern begleitet zog sich ihr Weg in den Vorraum zurück und schließlich standen sie wieder vor den großen Eichenflügeln, die mit einem Knarzen geschlossen wurden.


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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 19:13 
Liana

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Das war also ihre Mission. Leicht schien sie nicht zu sein, das war Heljariel klar. Jedoch wird es interessant zu sehen, wie Carniel damit klar kam, dass er sich anderen Gabrieliten fügen musste. Heljariel hatte keine besondere Regung in seinem Gesicht gemerkt. Entweder er konnte sich besonders gut beherrschen, oder er war so professionell, dass es ihm tatsächlich nichts ausmachte. Heljariel konnte sich nicht entscheiden. Schließlich standen die Engel wieder vor der Toren. Es wollte immer noch nicht Recht ein Gespräch aufkommen. Die Michaelitin, er wusste nun, dass sie Equestriel heißt, schien doch nicht so unsicher zu sein, wie er auf den ersten Blick gedacht hatte. Sie strahlte durchaus Autorität aus. Genug um diese Schar zu führen? Es würde sich herausstellen. Also ergriff Heljariel das Wort und wandte sich an Equestriel: "Wann brechen wir auf?"

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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 19:51 
Verena
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Wie spannend! Eine Todesschar! Eine abgestürzte Plattform! Ein Diadoch! Und ein komischer Kult, von dem Quiescel noch nie etwas gehört hatte. Ein echtes Abenteuer, und sie sollte dabeisein! Die junge Urielitin freute sich sehr darüber, bei den anderen Engeln zu sein. Sie machte sich daran, ihre Geschenke auszupacken.

Quiescels Finger waren schon zum Verschluss ihrer Tasche gewandert, doch als Henjariel seine Frage stellte, ließ sie ihre Hand wieder sinken. Würden sie doch keine Zeit haben, um sich angemessen zu begrüßen? Oder lag den anderen so wenig daran? Irgendwie war die vielfarbige Urielitin ein wenig enttäuscht darüber. Mit eben diesem Hauch von Enttäuschung in den Augen sah sie die Michaelitin, Equestriel, an und erwartete neugierig ihre Antwort.


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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 20:41 
Nightwolf
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Agariel hatte den Worten des Prior genau zugehört um bei möglichen Fragen, von Seiten der Schar her, mit Rat helfen zu können.
Nun waren sie schon wieder in der selben Halle wie zuvor. Er ließ sich die Anweisungen noch einmal durch den Kopf gehen. Sie sollten eine Flugplattform der Sarieliten finden und bergen. Klingt leichter als es ist, wenn man aber den Kult der Maschinen, den Diadochen und die Brut der Traumsaat allerdings einkalkuliert, sieht die Sache ganz anderes aus.
Doch der Abt musste mit viel Problemen rechnen, wenn man ihnen eine Todesschar zur Seite stellte.
Als die Frage von Henjariel fiel wann sie aufbrechen würden, doch keine Reaktion der Michaelitin kommen sah, ergriff Agariel das Wort „Ich würde vorschlagen wir brechen sofort auf, oder sollen wir ncoh bis mrogen Früh warten?“ sagte Agariel. „Die Entscheidung liegt ganz bei dir, Equestriel“ und er sah die Michaelitin an.


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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 20:50 
KJ
KJ

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Nathaniel war in Sorge. Hatte er sich da nicht zu viel aufgeladen? Hatte er den richtigen Weg gewählt? Es quälte ihn. Todesschar? Traumsaat? Kulte...Gefahr, nichts als Gefahr. Nicht das er zu feige gewesen wäre, nein das nicht, er hatte durchaus in zahlreichen Kämpfen seinen Mann gestanden, doch ob er mit dieser schar die bessere Alternative zum Botendasein gewählt hatte, schien ihm jetzt mehr als fraglich...Doch dann fasste er sich. Er würde es ihnen beweisen, ihnen allen, dass er, Nathaniel, gut genug dazu war, gegen den Herrn der Fliegen zu streiten. Er brauchte keine Hilfe, keinen Aufpasser er würde es ihnen allen zeigen...besonders ...ihr. er sah Quiescel in die Augen. Sie sah so freundlich aus, nett und aufgeregt wie ein kleines Kind. Kann ich ihr böse sein? Zuerst war sein blick hart und selbstsicher als er sie ansah, doch dann wurde er milder, ja geradezu sanft. Er konnte sie nicht angucken mit Ärger im Herzen, er konnte sie nicht nicht mögen. Er lächelte leicht. Pah, sollten sie ihm doch den Buckel runter rutschen, die ganzen Autoritäten und Befehlshaber. Solange er Wind unter den Flügeln und Gott hinter sich hatte, war es ihm egal. Dennoch wollte der Knoten in seinem Magen nicht verschwinden. Er lächelte gequält, ohne den Blick von Quiescel abzuwenden.


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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 20:51 
Jack
Jack

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Für die anderen mag es so ausgesehen haben als würde diese Erwähnung von dem Prior nichts bedeutet haben. Aber wahrscheinlich hätte es jeder Gabrielit gemerkt. Es war nichts was man ihm ansehen konnte kein Äußeres Anzeichen das ihn verriet, was seine Gefühle vermuten ließ war seine Herkunft seine Ausbildung und die Dogmen die er kannte.
Freude. Ihm war danach in den blauen Himmel aufzusteigen und die Wolken zu durchstoßen. Das Gefühl des Fliegens breitete sich in seinem Körper aus und spannte seine Muskeln. Jetzt schien die Mission wieder in rechte Licht zurücken für ihn.
Die Erwähnung unter Romariel kämpfen zu können ließ ihn fast beben vor Erwartung, aber sein trainierter Körper beugte sich seinem stählernen Willen und verharrt ruhig. Trotzdem begannen seine Augen zu glühen und das hellblau darin schein wie ein Spiegel seiner Seele.
Er wusste nicht genau warum der Prior erwähnt hatte dass er sich Romariel unterordnen würde. Natürlich ging er davon aus dies zu tun. Der Name war im kein unbekannter, denn wie gesagt diese drei Engel die der Prior erwähnt hatten waren vielleicht die besten die zurzeit dem Engel Gabriel unterstellt waren. Und Romariel war dafür bekannt seine Kämpfer als tödliche Waffen zu gebrauchen. Unterordnen bedeutet das Denken jemand anderen zu überlassen und damit hatte Carniel bei weitem kein Problem, denn er wusste dass die anderen beiden Engel und er im Kampf eine Einheit waren. Außerdem brachte das den Vorteil mit das er die Mission auch von Romariel geleitet wurde und nicht von dieser blutjungen Michaelitin. Noch weniger Ärger also für Carniel.
Die Zweifel ob seiner letzten Mission waren verflogen. Der Ab musste tatsächlich Vertrauen in ihn gesetzt haben und keine Zweifel an ihm haben. Als Carniel wieder in dem Vorraum war suchte er ihn kurz und professionell ab mit den Augen, ob die anderen beiden Gabrieliten schon da waren. Als er feststellte dass dies nicht der Fall war zögerte er einen Moment dem Schweigen bis er wahllos zu einem Mitglied seiner neuen Schar ging.
Er war erleichtert und zufrieden mit der Lage. Auch wenn er sich keine Gedanken darüber gemacht hatte was da auf ihn zukommt. Eine komische Plattform. Ob das gottgefällig war, oder nicht konnte er nicht sagen, aber was Carniel das erste Mal fühlte war Neugierde auf diese Technik.
Er schüttelte dieses Gefühl in einer lässigen Bewegung ab und legte in der gleichen fließenden Bewegung den Kopf schief. Ein Lächeln was seine weißen Zähne aufblitzen ließ enthüllte er, was bei ihm fast raubtierhaft wirkte.
„Seit gegrüßt Engel des allsehenden Auges.“ Ein leichtes Grinsen deutete sich an als er zu der Urielitin herunterschaute die sich als Quiescel vorgestellt hatte. „Und was sagt dein fachkundiges Auge über mich? Ich bin übrigens Carniel, der Gabrielit der sich Romariel unterordnen wird wie der Prior ja schon erwähnte.“ Sein Grinsen war freundlich und nicht hänselnd. Er hatte wohl gemerkt dass man ihn angeschaut hatte, das war der Sinn eines Kriegers und Intuition, hatte man ihm bei der Ausbildung beigebracht. Er kümmerte sich nicht allzu sehr darum was jetzt die anderen sprachen. Er wollte sehen wer sich in dieser Schar befand und dies konnte er nun seiner Meinung nach tun ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Er war ein Teil einer kleinen Todesengelschar. Ein guter Anfang. Carniel lächelte hatte aber ein Ohr auf die anderen Gespräche.

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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 21:17 
Liana

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Langsam entwickelten sich einige Gespräche. Equestriel schien noch zu überlegen, also war es ein guter Augenblick die anderen näher kennenzulernen. Er hatte das Gefühl, dass er Quiescel bei etwas unterbrochen hatte mit seiner Frage. "Entschuldigt Carniel, aber mir scheint, dass Quiescel etwas sagen wollte und ich sie dabei gestört habe." Fragend blickte er Quiescel an. Automatisch musste er lächeln als er sie sah, und doch trat ein leicht sorgenvoller Ausdruck in seine Augen. Quiescel schien so kindlich zu sein, sie schien das ganze als ein Spiel anzusehen. Heljariel wusste, dass die Mission gefährlich werden würde. Am meisten war Carniel sich dessen als erfahrener Kämpfer bewusst und anscheinend mochte Quiescel Carniel. Heljariel hatte ihre Blicke nicht übersehen. Er hoffte, Carniel würde ab und zu auf Quiescel aufpassen.

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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 21:28 
Clawdeen
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Equestriel gefiel ihre Mission überhaupt nicht, schon gar nicht als die erste Mission, die sie mit ihrer neuen und ersten Schar zu bewältigen hatte. Aber der Ab würde schon wissen, was er fordere und ihnen zutrauen konnte, darauf vertraute Equestriel auch, nachdem sie von all den Gefahren erfahren hatte, die sie zukünftig wohl zu bewältigen hatten. Sie öffnete den Mund, um sogleich ihren Start anzukündigen, als ihr Blick plötzlich auf Quiescel fiel und Equestriel den Mund wieder schloss.
Irgendetwas ging von ihr aus...sie wirkte so erfreut, so neugierig, so...kindlich. Sie ließ ihren Blick über Quiescel schweifen und sah ihre etwas bunte Erscheinung. Sie zog leicht die Stirn kraus, aber statt einer eher abfälligen Bemerkung oder der Ankündigung des geplanten Starts legte sie den Kopf leicht schief und sah Quiescel noch einen Moment unvermittelt in die Augen und war überrascht, in ihnen keine Spur von Angst, Argwohn, Spott oder Unsicherheit zu erkennen.
Langsam wandte sie ihren Blick ab und sah die anderen erstmals genauer an. Wenn sie versuchte, ihren Ehrgeiz ein wenig abzuschütteln, dann sah sie mehr als nur Mängel, Unsicherheiten und Stolz. Das hier, das war jetzt ihre Schar und es war wahrscheinlich, dass sie zukünftig gemeinsam für dieselben Dinge einstünden, vielleicht für lange, lange Zeit. Und wenn sie es sich genau überlegte hatte niemand bislang ihre Aufgabe angezweifelt. Alle sahen sie nur erwartungsvoll an. Und plötzlich musste Equestriel lächeln.
"Nun, ich hatte keine Reise zu bewältigen, um hierher zu kommen, ihr schon. Ich denke, wenn wir uns morgen Mittag auf den Weg machen, werden wir unsere Aufgabe noch immer zeitig angehen. Ich weiß nicht, wie anstrengend eure Reisen waren, aber ich denke, wir bleiben noch eine Weile hier und unterhalten uns ein wenig? Wir wissen ja praktisch nichts voneinander und sollten ab morgen gut zusammen arbeiten, nicht wahr? Das Gebot der Gastfreundschaft ist mir heilig, also es steht jedem frei, sich jetzt schon zur Ruhe zu begeben, ich kann jemanden ru...nein, ich komme natürlich mit zu den Kammern. Wenn ihr jedoch noch die Muße habt, dass wir als Schar ein wenig zusammen hocken, dann...würde mich das freuen und wir könnetn auch dies dort tun...der Flur ist ja nun etwas ungemütlich."


Zuletzt geändert von Equestriel am 23.10.2002 - 22:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 21:51 
Jack
Jack

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Carniel wandte kurz den Kopf und schaute zu der Michaelitin. Warum jetzt noch warten, sie konnten noch genug reden wenn sie rasteten während des Fluges. Der würde schon lange genug dauern. Na ja eigentlich hatte er keine Lust sich noch großartig zu unterhalten, denn alles Wichtige war gesagt worden. Er hatte das nur gesagte der Michaeliten mitbekommen nickt dann der Urieliten zu da er annahm der Raphaelit würde sich nun mit ihr unterhalten.
Er hatte erreicht was er wollte und gezeigt dass er ihre Musterung bemerkt hatte. Er musste sich nicht mit den anderen anfreunden, es reichte wenn er gut funktionierte und das Tat er. So dachte jedenfalls Carniel jedenfalls, denn im Grunde wollte er sich gerne noch sowohl mit der Urielitin als auch mit dem anderen Urieliten unterhalten. Er schätze ihre Weitsichtigkeit und ihre Treffsicherheit. Auch der Ramielit konnte in einem Kampf sehr nützliche Hinweise geben wenn er lange genug überlebte.
Carniel zuckte im gehen mit den Schultern mehr zu scih selbst und blickt wieder irgendwo unbestimmt hin. Er folgte einfach den anderen und würde sich gleich in die Meditation begeben wenn sie ankamen. Die Zeit bis sie zu der kammer kamen musste ausreichen um Bekanntschaft zu schließen.

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Zuletzt geändert von Carniel am 23.10.2002 - 22:48, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.10.2002 - 21:53 
Liana

Registriert: 21.10.2002 - 19:41
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Heljariel stimme Equestriel zu. "Eine gute Idee. Ich würde gerne noch etwas bleiben und mich mit euch bekannt machen. Auch wenn es vorhin schon gesagt wurde, ich bin Heljariel, der euch zusammenflicken wird bei Bedarf." Eines seiner seltenen Lächeln war zu sehen. Er hatte sich während Equestriel gesprochen hatte näher zu Nathaniel bewegt, da er nicht vergessen hatte, was Nathaniel vorhin für einen Gesichtsausdruck hatte. Er wollte Nathaniel ansprechen, blickte aber weiterhin noch zu Quiescel um zu sehen, was sie zu sagen hatte. Während sie zu den Kammern gingen, wandte er sich leise an Nathaniel: "Sei gegrüßt, Nathaniel. Du wirst also mit Quiescel unsere Sendboten sein. Ich sah einen leicht verzweifelten Ausdruck auf deinem Gesicht, vorhin, als du Quiescel erblicktet. Darf man sich nach dem Grund erkundigen? Unsere Schar finde ich persönlich bis jetzt eigentlich recht symphatisch."

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