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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 23.02.2003 - 15:49 
Nightwolf
Nightwolf

Registriert: 01.08.2002 - 22:08
Beiträge: 37
Wohnort: Prag
Agariel nahm den Brief und lass den Inhalt vor:

"Sei mir gegrüßt, Equestriel, vom Orden des Michael, Engel des Herrn,
ich schreibe dir, damit du einen talentierten jungen Engel, aus meinem Himmel, in deine Schar nimmst. Romariel und andere Gabrieliten, halten viel von ihm, und möchten das er mit euch fliegt. Sage Romariel das es der Wunsch Nürnbergs ist , dass er ihm alles beibringt was ein guter Krieger wissen muss.
Ich wünsche dir noch viel Glück und Erfolg auf deiner Mission
Der Herr sei mit dir und behüte deinen Weg"


Als er fertig war blickte er den Gabrieliten mit seinen kalten blauen Augen an bevor sich seine Blicke zu Equestriel richteten.


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BeitragVerfasst: 23.02.2003 - 16:11 
Clawdeen

Registriert: 18.10.2002 - 19:00
Beiträge: 170
Wohnort: Essen / NRW
"Ja, dieser Streiter des Herrn trägt ein Schriftstück von Em Susat bei sich, wie er sagt. Er hütet es sehr gut, er nahm es mit sich in die Klostermauern, wohin er sich verkroch, um unseren vielbeschäftigten Herrn und Vater um Beistand gegen den Feuerball zu ersuchen, statt ihm entgegen zu treten. Zum Glück war der Herr den Menschen hier wohlgesonnen genug, seine hilflose Geste zu erhören. - Jerathel, das ist Agariel vom Orden der Ramieliten; gib ihm bitte dein Schriftstück."

Equestriel musste sich wirklich beherrschen, Jerethel nicht alles zukommen zu lassen, was sich so an Gewitter und Sturm in ihrem Bauch aufbauschte - ganz schien es ihr nicht zu gelingen.

Equestriel wartete, bis der Ramielit das Schriftstück entfaltet und verlesen hatte, dann sah sie Jerethel lächelnd an.

"Sei mir gegrüßt, Equestriel, vom Orden des Michael, Engel des Herrn,
ich schreibe dir, damit du einen talentierten jungen Engel, aus meinem Himmel, in deine Schar nimmst. Romariel und andere Gabrieliten, halten viel von ihm, und möchten das er mit euch fliegt. Sage Romariel das es der Wunsch Nürnbergs ist , dass er ihm alles beibringt was ein guter Krieger wissen muss.
Ich wünsche dir noch viel Glück und Erfolg auf deiner Mission
Der Herr sei mit dir und behüte deinen Weg"

"Da schau an, du bist ja richtig beliebt! Davon wäre ich jetzt gar nicht ausgegangen nach unserem Einstand eben...aber Ironie lässt sich andererseits auch immer schwer in Schriftstücken erkennen...stimmt es nicht, Agariel?"
Equestriel blickt in den Hof, wo Romariel stand und interessiert zu ihnen hinauf sah.
"Nun, selbstredend werde ich dieser Bitte nachkommen und heiße dich als Mitglied der Schar herzlich willkommen. Romariel ist dort im Hof, allerdings gehört er zu denen deines Ordens, die meiner Schar im Verlauf der Reise ähnlich zugeflogen sind. Der Gabrielit meiner Schar heißt Carniel - ich werde ihn dir später vorstellen, wie alle anderen der Schar natürlich auch, doch im Moment sind alle damit beschäftigt, sich einen Überblick zu verschaffen, wie Du sicher verstehst.....kannst du denn irgend etwas zu diesem...Angriff oder was immer es war sagen? Seit wann bist du hier?"


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BeitragVerfasst: 23.02.2003 - 16:46 

Registriert: 20.02.2003 - 14:03
Beiträge: 31
Jerathel´s Ohren bekammen eine leicht rötliche Färbung bei dem Wort "verkrochen", aber das war auch schon die einzige Reaktion die er zeigte, mal abgesehen davon das er noch ein wenig mehr in sich zusammenschrumpfte....... wenn das langsam überhaupt noch möglich war.
Als er hörte was über ihn im Brief stand nahm das Rot noch ein wenig an Intensität zu.
"Zu dem Angriff kann ich euch nichts sagen, ausser das es keine Vorzeichen für ihn gab.
Eingetroffen bin ich vor drei Tagen, seitdem warte ich auf eure Ankunft... um in eurer Schar dienen zu dürfen." Die letzten Worte kamen ein wenig verzögert, so als fürchtete er sich vor der Reaktion die sie hervorrufen könnten.

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"Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen. Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten." Ja, hinunter zu den Toten fuhrest du, zur tiefsten Grube!
Jesaja 14, 13-15:


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BeitragVerfasst: 24.02.2003 - 14:05 
Jack
Jack

Registriert: 19.10.2002 - 19:37
Beiträge: 54
Ein heftiger Windstoss trieb den Qualm wuchtartig in Richtung Carniel. Vorsichtig schob der Gabrielit sich weiter an den Rand des Loches und versuchte hinein zu spähen. Der Geruch kam ihm wirklich ein wenig seltsam vor.
Der plötzliche Windstoss trieb ihm mit aller Macht den beißenden Qualm in die Augen und in die Lungen. Ein erzitterndes Einatmen gepaart mit einem leisen Röcheln machten akustisch mehr als deutlich das Carniels Lungen zuviel von dem bleigrauen Dunst abbekommen hatten.
Der normalerweise geschickte und ausnehmenden kräftige Todesengel, der als im Kampf fast jeder Traumsaat überlegen war musste vor ein bisschen Rauch geschwängerter Luft kapitulieren. Seine Hände schossen zu seinen tränenden Augen, sein Leib schüttelte sich in Hustenanfällen.
Steine bröckelten vom Rand des Loches und fielen schnurrgerade eine Linien ziehend nach unten. Carniel spürte wie der Stein unter ihm nachgab, sah sich aber außerstande darauf zu reagieren. Nicht einmal genug Luft für einen Hilfeschrei befand sich noch in seinen Lungen. Mit einem Laut der mehr an ein Keuchen erinnerte verlor er endgültig den Halt. Praktisch lautlos fiel der Todesengel durch den Qualm auf den Boden des Loches zu. Nur ein letzter mächtiger Schlag seiner beachtlichen Flügel ließ den Qualm aus dem Loch aufwallen.

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Des Ritters Leib ist Staub,
sein braves Schwert zerfiel Rost,
des Ritters Seele fand, so hoffe ich,
im Himmel Trost


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BeitragVerfasst: 24.02.2003 - 14:44 
Liana

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Beiträge: 67
Wohnort: Recklinghausen
Heljariel hatte es mit anegsehen, aber konnte nichts mehr tun. Er warf sich nach vorne, versuchte noch Carniel irgendwie zu erwischen. Auch wenn er es geschafft hätte, hätte es wahrscheinlich nichts gebracht, der Todesengel war viel schwerer als er und hätte ihn nur mitgezogen. Aber er schaffte es nicht ihn auch nur zu berühren, auf dem Bauch rutschend landete er am Rand des Lochs. Wieder rieselten Steine, erschrocken sog er die Luft ein und robbte vorsichtig wieder zurück. Dann sprang er auf und blickte sich um, doch niemand von den anderen war in der Nähe. Rasch überlegte er was er tun sollte, prüfend schätzte er die breite des Lochs ein und ließ sich schließlich mit vorsichtigen, eng an den Körper gelegten Flügeln in das Loch hinab. Der Qualm brannte in seiner Lunge und seuinen Augen, er musste husten. Schwach sah er die Konturen Carniels am Boden des Lochs und setzte vorsichtig neben ihm auf, darauf bedacht ihn nicht mit seinen Flügeln zu verletzen. Heljariel tastete ihn vorsichtig ab, anscheinend war er nur bewusstlos, er konnte zumindest keine äußeren Verletzungen fesstellen. Eine kleine Platzwunde am Kopf, die er schnell abtupfte und mit einer brennenden Flüssigkeit desinfizierte. Er versuchet Carniel auf den Rücken zu drehen, hatte aber nicht genug Kraft dazu. Die Luft hier im Loch war stickig und heiß, Carniel musste hier raus. Mit leichten Schlägen ins Gesicht versuchte er ihn aufzuwecken.

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Er kommt aus der Nacht der Unwissenheit, er geht seinen Weg, einsam unter den Menschen, er fährt aus nach der Wahrheit.


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BeitragVerfasst: 24.02.2003 - 18:03 

Registriert: 20.02.2003 - 14:03
Beiträge: 31
Während der Unterhaltung hatte Jerathel einmal kurz zum Krater geschaut und dabei zwei Engel erblickt.
Da Equestriel aber versprochen hatte ihn der Schar nocheinmal vorzustellen hatte er sich nicht weiter darum gekümmert........ das Verhalten seiner Scharführerin beschäftigte ihn wirklich genug.
Weniger aus Interesse als viel mehr um den Blick der Michaelitin zu meiden wanderten er mit den Augen wieder Richtung Krater...... jetzt waren die beiden verschwunden.
Er sah nocheinmal genau hin......... sie waren tatsächlich weg und auf dem Weg zu ihnen schienen sie auch nicht zu sein.
"Equestriel....... die beiden Engel die dort am Krater standen..... sie sind verschwunden." stellte er ein wenig unsicher fest.

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BeitragVerfasst: 25.02.2003 - 16:38 
Verena
Verena
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Registriert: 21.10.2002 - 20:41
Beiträge: 76
Warum... warum war hier nur nichts? Irgendwoher mußte das schreckliche Ding doch gekommen sein! Warum war das nur passiert?

Die entsetzten Schreie der Menschen und das Bild des einschlagenden Feuerballs hallten noch immer in Quiescels Kopf wider, auch nachdem sie neben Nathaniel auf einem Felsplateau gelandet war. Irgendwie wurden ihre Knie weich, und sie mußte sich in die Hocke niedersinken lassen. Die Erinnerung an die schrecklichen Bilder, das merkwürdige Gefühl, das das Bild des qualmenden Lochs - Feuer... Mama... - in ihr auslöste...

Nathaniel hörte Quiescel leise schluchzen. Die junge Urielitin hockte auf dem nackten Fels und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, während ihr heiße Tränen über die Wangen liefen.


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BeitragVerfasst: 25.02.2003 - 19:18 
KJ
KJ

Registriert: 20.10.2002 - 12:22
Beiträge: 53
Wohnort: Hannover
"hey...hey" Nathaniel beugte sich sofort zu Quiescel herab legte ihr besänftigend die Hand auf die Schulter. Er blickte sich hilfesuchend um...Heljariel würde jetzt bestimmt die richtigen Wörter finden. Sattdessen fand er niemanden der ihm helfen konnte. Er sprach sanft weiter. "Es ist doch gar nichts passiert...der Feuerball hat das Kloster doch verfehlt...Es ist niemandem etwas geschehen!" Er stockte...und sah sich um "Und weisst du was? Wir sind jetzt weit genug draussen, und die Menschen im Kloster sind gewarnt...wenn der nächste Feuerball kommt, werden wir die Menschen warnen können und...da sie alle darauf vorbereitet sind, werden sie sich in Sicherheit bringen können...und wer weiss, vielleicht finden wir ja die Ursache und können sie vernichten bevor der nächste Feuerball kommt...die menschen werden in Frieden weiterleben können..." Nathaniel hockte sich nun auch nieder, strich ihr sanft das Haar aus dem Gesicht und blickte ihr direkt in die Augen "Alles wird gut!"

Irgendwie hatte nun auch Nathaniel das Gefühl das seine Knie weich wurden. Er sah in ihre Augen, ihre großen, tiefen, feuchten Augen und verlor sich darin. Er sah sich einem Gefühl ausgesetzt, welches er nicht kannte. Er wusste, dass mit Quiescel irgendwas nicht in Ordnung war, schon vorher wollte er immer in ihrer Nähe sein, und von ihr ein lächeln geschenkt bekommen, doch jetzt weinte sie vor ihm, und das rührte nicht nur an seinem Herzen, sondern weckte auch irgendeinen instinkt in ihm. Er wollte aufspringen, sein Schwert ziehen um die ganze Welt herauszufordern, um Quiescel zu verteidigen, aber andererseits wollte er sie einfach in den Arm nehmen, sie beruhigen...ja...er wollte sie berühren. Dieses Gefühl nahm überhand und beherrschte sein denken. Er sah Quiescel an, sie hatte inzwischen aufgehört zu weinen, und bewegte sein Gesicht näher an ihres. Plötzlich wusste er, was er zu tun hatte, was seid Jahrhunderten liebende tun, um ihrer Liebe zu opfern, und seine Lippen öffneten sich nur einen kleinen Spalt breit. Dann sah er, oder glaubte zumindest so etwas wie Angst in Quiescels Augen zu sehen...Angst? Was...seine Gedanken überschlugen sich...was wenn sie ihn abstoßend finden würde? Was wenn er nicht gut genug für sie sei? Was wenn...wenn...Oh mein Gott...Ich bin dabei mich zu blamieren, mich mit Schande zu überhäufen...zu sündigen... Er zuckte zurück und ein Ausdruck des Schmerzes verzog sein Gesicht...Er stand auf und drehte Quiescel den Rücken zu, und stellte sich an den Rand des Felsplateaus, mit verschränkten Armen...

Ich bin ein Sendbote Gottes, Ein Engel, ...und ich höre und gehorche...

Mit vor schmerz und erregung zitternder Stimme und weichen Knien sprach er ohne sich umzudrehen. " Vielleicht....vieleicht ist es besser wenn du dich....ausruhst...oder zum Kloster zurückfliegst, ich sollte vielleicht..." er stockte "vielleicht noch einmal ein wenig weiter die Gegend absuchen" Er lachte erstickt und gequält, während ihm merkwürdiger weise Tränen in die Augen traten "Es wäre doch gelacht wenn wir...ich meine...ähm...ich diese Ketzer-Traumsaat....was auch immer...nicht finden würde."[/i]


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BeitragVerfasst: 26.02.2003 - 05:15 
Clawdeen

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"Verschwunden?"
Equestriel drehte sich in Richtung des Kraters, nicht sicher wissend, was sie von Jerethel´s Bemerkung zu halten hatte. Fast zeitgleich tastete sie mit der Seele der Schar nach den beiden:
"Carniel? Heljariel? Ist alles in Ordnung bei euch? Ist etwas geschehen? Hat sich etwas verändert?"
Angestrengt sah sie zum Krater. Verflixt, der Gabrielit hatte Recht! Da war niemand zu sehen!
"Carniel, Heljariel, was ist los?", sandte sie eindringlicher und vermisste plötzlich auch die Urieliten.
"Nathaniel und Quiescel, habt ihr schon etwas entdecken können? Ist bei euch alles in Ordnung? Wenn euer Erkundungsflug keine Erkenntnisse für den Augenblick zu bringen vermag, dann kommt bitte zurück zum Kloster. Es besteht kein Grund zur Aufregung im Moment, aber vielleicht haben wir hier kleinere Probleme, bei denen ihr helfen könntet."
"Kommt!", wandte sie sich zum Gehen, dann kam ihr wieder in den Sinn, dass der Ramielit schonmal bessere Laune gehabt zu haben schien und sie blieb noch einmal stehen.
"Agariel, vielleicht möchtest du lieber die Leute hier befragen? Du bist der einzige von uns, der nicht nur über ein herausragendes Gedächtnis verfügt, sondern auch Aufzeichnungen anstellen kann, außerdem weißt du vielleicht eher, welche Fragen uns am schnellsten zu Ergebnissen führen. Ich wüsste auch gern, welche Orte, Höfe usw. im kleineren und größeren Umkreis um dieses Kloster hier liegen - wenn du dazu allerdings nur wenige Informationen zusammentragen kannst, dann werden wir sie sicher problemlos mit unseren urielitischen Geschwistern vervollständigen können. - Romariel, Jerathel, ihr kommt mit mir mit...besser gucken wr uns diesen Krater mal aus nächster Nähe an."

Equestriel wartete keine Antwort ab, sondern schwang sich sofort von der Mauer und war kurz darauf mit tiefem Gleitflug am Krater. Sie landete und sah sich nach den anderen beiden um.


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BeitragVerfasst: 26.02.2003 - 15:46 

Registriert: 20.02.2003 - 14:03
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Jerathel folgte Equestriel augenblicklich zur Einschlagstelle des Feuerballs.
Die letzten Schläge seiner Schwingen trieben etwas Qualm zur Seite als er ein paar Meter neben dem Krater landete. An der Oberfläche war weit und breit niemand zu sehen, das hatte er aber auch schon aus der Luft festgestellt.
Mit angewinkelten Flügeln kniete er sich an den Rand und versuchte etwas zu erkennen. Dabei stieg ihm ein beisender Geruch in die Nase.
"Es riecht verbrannt........." Das an sich war nichts überraschendes, aber es roch nicht ganz so wie er es erwartet hätte.
".....nach verbranntem Fleisch !" stellte er ein wenig überrascht fest. War den beiden Engeln vieleicht etwas zugestoßen ?
Jerathel erhob sich von den Knien und wand sich um zur Michaelitin.
"Equestriel...... ich werde nach unten fliegen und mich umsehen.
Bleibt ihr bitte hier oben und wartet einen Moment ?"
Der letzte Satz hatte nichtmal den Ansatz eines Befehls, es war nichtmal ein Vorschlag sondern tatsächlich eine Bitte.

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BeitragVerfasst: 26.02.2003 - 16:18 
Liana

Registriert: 21.10.2002 - 19:41
Beiträge: 67
Wohnort: Recklinghausen
Carniel wachte nicht auf. Besorgt blickte Heljariel ihn an. Für einen kurzen Moment störte ihn etwas, ein leichter Kopschmerz. Verärgert schüttelte er den Kopf, er sollte sich darauf konzentrieren was nun zu tun sei. Am besten wieder nach oben fliegen und Hilfe holen sicher..aber Carniel alleine hier lassen? Unschlüssig blickte er tiefer in das Loch hinab, ohne etwas erkennen zu können und wägte in Gedanken ab was er nun tuen sollte.

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BeitragVerfasst: 26.02.2003 - 16:24 
masTer mR
masTer mR
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Registriert: 20.10.2002 - 14:49
Beiträge: 335
Wohnort: Marl/NRW
Equestriel : Dicker Rauch schwellt über deine Füße, er ist schwarz und undurchsichtig. Aus irgendeinem Grund können Carniel und Heljariel dich unten in dem Loch nicht hören.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mit einem kräftigem Sprung und einem kräftigem Flügelschlag hatte sich Romariel schnell von der Mauer abgesetzt und war im Gleitflug hinter Equestriel gelandet. Rauchschaden wurden auch durch seinen Wind weggetrieben, wie bei Jerathel. Vorsichtig näherte er sich dem Rand des Kraters. Aus dem Krater war der Rauch nicht so dunkel und undurchsichtig wie etwas weiter entfernt, was ihm zu denken gab, so konnte er aber wenigstens den Rand sehen, und auch ausschließen das die beiden Engel aus Versehen dort hineingefallen waren.
Außerdem konnte er sich bei einem Engel vom Format des Carniels nicht vorstellen, dass ihm so ein grober unvorsichtiger fehler unterlaufen sein sollte. Es musste einen anderen Grund haben. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen bis er kurz vor der Kante war. Nichts , rein gar nichts konnte er erkennen, und so ging er vorsichtig zurück zu den beiden anderen Engeln. „Wenn du dort hinunter gehst, werde ich mit dir gehen, zu zweit sind wir stärker als einer allein. Und deine Meinung das Equestriel hier bleiben sollte, teile ich. Wir müssen auf jeden Fall vorsichtig sein, denn in diesem Rauch können wir wenig sehen. Was auch immer Carniel und Heljariel zugestoßen ist, wir werden es herausfinden.“ Er stellte sich demonstrativ hinter den jüngeren Gabrieliten, und wartete auf eine Antwort von seiner Michaelitin.


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BeitragVerfasst: 27.02.2003 - 04:29 
Clawdeen

Registriert: 18.10.2002 - 19:00
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Wohnort: Essen / NRW
"Carniel! Heljariel!", sandte Equestriel erneut. Warum antworteten sie ihr nicht? War ihnen etwas zugestoßen? Brauchten sie Hilfe? - Oder war das wieder eine Aktion im Rahmen der Unkonventionalität, gegen die sie schon zu Anfang glaubte, dass sie eventuell etwas dagegen tun sollte? Fast war sie versucht, letzteres anzunehmen, dann jedoch verwarf sie den Gedanken wieder, zumindest bei Carniel wäre es nach ihrer bisherigen Einschätzung unwahrscheinlich, dass er einfach nicht hören wollte.
Sie nickte Jerethel und Romariel zu.
"Ich habe versucht, sie mit der Seele der Schar zu erreichen, aber sie antworten mir beide nicht."
Equestriel schloss die Augen, um sie nach Dauer einiger Wimpernschläge wieder zu öffnen und stellte sich auf Jerathel ein, um auch zu ihm ihre Macht anwenden zu können. Bei Romariel war das längst erledigt.
"Gut, geht hinunter, aber gebt acht und berichtet, sobald es irgendwas zu berichten gibt - auch Kleinigkeiten. Ich werde hier bleiben, nicht, weil ihr das vorschlagt, sondern vielmehr, weil auch Quiescel und Nathaniel noch irgendwo herumschwirren und ich sie bat, zurück zu kommen."
Sie trat einen Schritt zurück, um ihre Worte zu bekräftigen.


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