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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 28.06.2004 - 16:02 
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Die riesigen Schwingen trugen die Gabrielitin hinab ins Kloster, unten ankommen betrat sie die Scharcella und legte ihr Päckchen ab. Ein kurzer Blick zu den anderen Beiden, dann meinte Filiel. "Ich werde sehen, ob sich keine Traumsaat in die Waschcella geschlichen hat und mich wenn dem nicht so ist gleich reinigen.." Noch während sie die Worte sprach wandte sie sich der entsprechenden Tür zu und öffnete - noch im Gehen - die Verschnürung ihres Kriegsrockes, so dass dieser tieferglitt und ihren muskelbepackten Rücken freigab. Kurz bevor er noch mehr gezeigt hätte, fing sie ihn auf und dann war sie auch schon durch die Tür.

Sorgsam spähte sie in den, mit einer Öllampe beleuchteten, Raum hinein und stellte beruhigt fest, dass sich nichts hier hinein verirrt hatte. Filiel legte ihren Kriegsrock ganz ab und bettete schließlich ihre Seele darauf. Zuletzt löste sie das Band, welches ihr rotblondes Haar zusammenhielt, kaum war es gelöst fiel ihr es auf die Schultern und verteilte sich dort. Kurz schüttelte sie es aus und ließ ihre Finger hindurchgleiten, um Knoten zu lösen, dann betrat sie die Dusche und drückte den Hebel beseite, welcher das Wasser aus der Decke fließen ließ.

Filiel schloss die Augen und kaum, dass sie ihren Gedanken freien Lauf ließ, tauchte ein wundervoll geformte Gesicht darin auf. Die Gabrielitin vermeinte die Berührungen von Fingern auf ihrer Haut zu spüren, doch sie wußte, dass sie allein war und es eigentlich nur das Wasser sein konnte. Sie überlegte, was diese Gedanken und Bilder wohl bedeuten könnten, aber wen sollte sie fragen? Eiskaltes Wasser rann über ihren Körper, während sie wie ... sie suchte ein Wort, fand aber keines - Vielleicht, wenn sie es gekannt hätte, häte sie das Wort verzaubert benutzt - ... darin stand.


Zuletzt geändert von Filiel am 29.06.2004 - 15:36, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28.06.2004 - 20:12 
Ydriel
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Gaviel unterdessen war förmlich wie ein Schatten hinter Filiel in die Scharcellae geschlichen und ließ sich dort auf seinem Platz nieder, das Bündel aus Pergament glitt neben ihm zu Boden.
Seufzend glitten seine Finger durch das lange schwarze Haar und beseitigten die Knoten die der kurze Flug in ihnen hinterlassen hatte, während er Filiel ein leichtes Nicken schickte. "Tu das Schwester..."

Was war nur los mit dieser Schar? Oder war es der Ort?
Seine Gedanken kreisten immer wieder um die Seltsamheiten der letzten Stunden die sie hier im Kloster verbracht hatten...


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 12:31 
Jenny
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Nionel und Yasiriel betraten die Scharcella. Die Michaelitin runzelte kurz die Stirn, als sie sich umsah. Da niemand etwas sagte, nahm sie an, dass Filiel wahrscheinlich unter der Dusche stand ...

Irgendwie hatte sie ein ungutes Gefühl ... schließlich war es ihr auch passiert, dass sie etwas gesehen hatte, obwohl ihre Schar ja nur eine Tür von ihr entfernt war. Sie wollte nur ihr Gewissen beruhigen ... nur einen Blick riskieren ...

Die anderen trafen Vorbereitung für die nächtliche Meditation. Sie ging nebenan in die Waschcella. Filiel stand unter dem kalten Wasser und schien nicht bemerkt zu haben, dass die Michaelitin den Raum betreten hatte. Vielleicht stimmte etwas nicht ... sonst war sie doch so aufmerksam.

Sie ging etwas näher, so dass sie nicht mehr weit von ihr entfernt stand. Sanft fragte sie: SdS, Filiel: *Filiel? Ist alles in Ordnung?*


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 15:42 
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Sie hörte wieder den glockenhellen Klang der Stimme von Yasiriel und leise antwortete sie mit gesprochenem. "Es tut gut deine Berührung zu spüren." Noch immer waren ihre Augen geschlossen, aber dann wurde ihr schlagartig klar, dass sie die Stimme der Michaelitin wirklich gehört hatte, wenn auch nur in Gedanken, aber sie hatte sie sich nicht eingebildet. Ihre Muskeln reagierten, bevor sie wirklich nachdachte, Filiel wirbelte herum und verspritzte das Wasser, welches von ihren Schwingen herablief im Raum. Schließlich stand sie nackt vor der Michaelitin und sah sie mitleicht geweiteten Augen an. Hatte sie sich die Berührungen nur eingebildet oder hatte Yasiriel es wirklich getan? "Yasiriel...", mehr kam nicht über ihre Lippen.


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 16:44 
Jenny
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Als sich die Gabrielitin so plötzlich umdrehte und damit das ganze Wasser in der Cella verteilte, erschrak sich Yasiriel, drehte sich schwungvoll zur Seite und riss instinktiv einen Arm vor das Gesicht, damit sie nicht ganz nass wurde ... was sowieso schon zu spät war.

Durch die doch sehr hastige Bewegung rutschte sie auf dem feuchten Boden aus und landete nicht unbedingt sanft auf ihrem Hintern. Ihr Herz raste ... Was machte ich hier eigentlich?

Noch gingen ihr zuviele Gedanken im Kopf herum. Dabei vergass sie sogar, wieder aufzustehen ... Filiel hatte doch etwas gesagt, bevor sie sich so schwungvoll umgedreht hatte ... Hatte sie sich da verhört? Aber sie hatte sie doch nicht berührt? Oder hatte Filiel jemand anderen gesehen?

Die Michaelitin schluckte und starrte Filiel an ... nur kurz glitt ihr Blick über den nackten Körper, dann in ihr Gesicht. Sie schüttelte kurz den Kopf. "Es ... es tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken ... ich ... " Dann wurde ihr bewusst, dass sie wieder mehr ihren Körper ansah, als in das Gesicht ihrer Schwester zu sehen.

Umständlich und leicht zitternd begann sie sich von dem nassen Boden zu erheben und sah nun mit Absicht eher zu Boden. "Es tut mir leid. Ich habe mich nur gewundert, weil du mich nicht gehört hast, als ich hier herein gegangen bin ... " Still fragte sie sich, ob das wirklich der einzige Grund war ...


Zuletzt geändert von Yasiriel am 29.06.2004 - 21:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 18:37 
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Filiel sah wie die Michaelitin auf dem Boden sass und ganz nass war. "Ich wollte dir keine Sorge bereiten, Yasiriel.", sie überlegte, wie sie es sagte ohne die Unwahrheit zu sprechen, "Ich habe nachgedacht und bin dabei wohl zu tief in meinen Gedanken gewesen." Sie streckte ihr die Hand entgegen, um ihr aufzuhelfen. "Ich weiß, es steht mir nicht zu, dass meine Wachsamkeit nachlässt. Es wird nicht mehr vorkommen."


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 19:19 
Jenny
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Yasiriel nahm mit einem dankbaren Nicken Filiels Hand an, die sie ihr zum Aufstehen anbot. Warum entschuldigte sich ihre Schwester denn nun? Hatte sie ihr unbewusst einen Vorwurf gemacht? Schließlich war die Michaelitin einfach hier hereingeplatzt.

Nachdem Yasiriel wieder auf ihren Beinen stand, sah sie an sich hinunter ... Wunderbar ... Dann konnte sie sich gleich wieder in einen neuen Rock werfen. Dann schüttelte sie sanft den Kopf. "Nein, du musst dich für gar nichts entschuldigen ... ich bin hier hereingeplatzt ... und jeder darf seinen Gedanken nachhängen. Erst recht, wenn man davon ausgehen kann, dass ja schliesslich jemand in der Nähe ist, dem man vertraut ..."

Sie blinzelte kurz. Was hatte sie denn jetzt schon wieder gesagt? ... "Ich meine, du wusstest ja, dass nebenan deine Schargeschwister sitzen ... da kann man natürlich auch mal abschalten und seinen eigenen Gedanken nachhängen. Ich kann das gut verstehen."

Es interessierte sie sehr, wegen was Filiel so tief versunken gewesen war ... Aber sie traute sich nicht wirklich danach zu fragen. Wenn man geheime Gedanken preis geben müsste ... was hätte man dann noch ganz für sich alleine? Die Michaelitin lächelte Filiel an. "Also ... mach dir keinen Vorwurf, das macht hier sonst auch keiner. Einzig ich muss mich entschuldigen."

Nach einer kurzen Pause sah sie sich um. Sie war sicher, dass auch noch weitere Kriegsröcke bereitgelegt worden waren ... und in diesem nassen konnte sie bestimmt nicht meditieren. Schon erspähte sie auf einem Holzregal weiter oben die weißen Gewänder und holte sich eines herunter.

"Ich will mich mal lieber umziehen, wenn es dir nichts ausmacht." Wieder lächelte sie, drehte sich dann mit dem Gesicht zur Wand und schälte sich aus dem nassen Rock, um den anderen wieder anzuziehen.


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 19:42 
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Es war ein seltsames Gefühl, als Filiel die Haut der Michaelitin berührte, warum war es bei ihr nur so seltsam. Sie lauschte wieder dem Silberklang ihrer Stimme. Fast schien es, als würde sie zögern Yasiriel lozulassen, aber es war nicht länger als ein Wimpernschlag.

Filiel wusch sich zu ende, während die Stimme des Herrn nach etwas Ausschau hielt. Sie wollte sich hier umziehen? Warum erschreckte sie der Gedanke und gleichzeitig fazinierte er sie. Was war mit ihr Los? Wo war die kühle und berechnende Gabrielitin in ihr? Wohin hatte sie sich verkrochen? Noch bevor sie antwortet glitt der Kriegsrock von Yasiriel zu Boden und Filiel mußte sich zwingen, sie nicht anzustarren. Sie begann ihre Haare auszuwringen und mit einem Band in gabrielitischer Tradition hochzubinden. Ein kurzer Schlagf mit ihren Schwingen und sie waren fast wasserfrei, dann legte sie mit geübten Bewegung ihren Kriegsrock wieder an, immer darauf achtend, die Michaelitin nicht zu berühren.

"Meinst du nicht, das Ausschütteln gereicht hätte, so schnell nehmen die Kriegsröcke kein Wasser an, zumindest die der Gabrieliten nicht."


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 20:20 
Jenny
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Entschuldigend sah sie Filiel an. "Nun, ich hab da eine manchmal etwas nervige Angewohnheit ... ich habs gern ... sauber und ordentlich." Es war ihr peinlich, dass sie ihr davon erzählte ... Sie hätte den Rock ja auch heimlich, still und leise alleine wechseln können ... aber das war nun vorbei, und sie brauchte sich nun auch nicht mehr beschweren.

Yasiriel bekam einen roten Kopf und sah etwas beschämt zur Seite ... mit sehr viel Sorgfalt, aber doch auch wirklich schnell zog sie die Gürtel straff und konzentrierte sich wohl anscheinend nun sehr aufs schnelle Ankleiden.


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 20:59 
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Das Rot bildet - im Schein der brennenden Öllampe - einen interessanten Kontrast zum Haar von Yasiriel, stelte Filiel in ihren Gedanken fest, während sie ihre Seele wieder gürtete und den kleinen Beutel mit dem letzten Band befestigte, so das er sie im Kampf nicht behindern würde. "Es gibt nichts, was ich entschuldigen könnte." Mit diesen Worten drehte sie sich um und verließ die Waschcella.

Drüben nickte sie ihren Schargeschwistern zu und wie sie diese betrachtete war es anders, als bei Yasiriel. Warum war es nur so? Die Gabrielitin ließ sich auf einem der Meditationshocker nieder und grübelte weiter.


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BeitragVerfasst: 29.06.2004 - 21:28 
Jenny
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Die Michaelitin stockte, als Filiel den letzten Satz sagte. Hies das nun, dass sie ihr nicht verzeihen konnte? War das, was sie getan hatte ... so ... schlimm gewesen? Yasiriel stand noch immer stocksteif da, als die Tür schon wieder hinter ihr geschlossen war. Als sie dann einige Augenblicke fast keuchte, merkte sie, dass sie vor Schreck sogar die Luft angehalten hatte.

Sie befeuchtete ihre Lippen ... ihr wurde schwindelig. Sie stolperte fast an die Wand und spürte den kalten Stein unter ihrer Handfläche. Sie versuchte ihre Gedanken zu sortieren ... Was hatte sie so schlimmes getan ... oder für was hatte sie sich entschuldigt ... und warum konnte ihr Filiel das nicht verzeihen? ... Hatte sie sich wieder einmal getäuscht ... und sich womöglich verhört? Kann das wirklich sein, dass sie sich auf das was sie sieht oder hört nicht mehr verlassen konnte?

Sie lies sich an der kalten Wand hinabgleiten. Es war so, als wenn sie die Kraft plötzlich verlies. Nun kniete sie vor der Wand. Die Hände krallten sich in den Stein und ihre Stirn lehnte an der Wand. Wie sollte sie in so einem seelischen Zustand nur eine Schar führen? Was störte sie so sehr daran, das ihr Filiel nicht verzeihen konnte ... (für was auch immer)

Yasiriel zitterte und langsam versuchte sie ihren Atem zu kontrollieren. Sie sah sich noch einmal um, und atmete tief ein und aus. Ewig konnte sie hier nicht sitzen bleiben ... doch wie sollte sie sich nun gegenüber ihrer Gabrielitin verhalten? ... Reserviert ... ja ... nur das Nötigste mit ihr sprechen, damit sie nicht noch mehr Fehler machen würde ...

Sie stand langsam wieder auf, und tätschelte sich etwas auf ihre Backen ... sie kannte ihren Körper und wusste, dass sie im Augenblick wohl wirklich weiß wie die Wand war. Dann konzentrierte sie sich und betrat mit vollkommen neutralem Gesichtsausdruck die Cella. Die anderen saßen schon auf den Hockern.

Sie ging zu ihrem, ohne großartig die anderen zu beachten ... vor allem Filiel nicht.


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BeitragVerfasst: 30.06.2004 - 12:06 
Ydriel
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Gaviel hatte die Augen schon in einer meditativen Haltung geschlossen, blickte nur noch einmal auf als ihre Michaelitin mit Filiel zurück in die Cellae traten, und sich gegenseitig so wenig wie möglich beachteten.
Der Ramielit hob zu dem ganzen nur eine fein geschwungene AUgenbraue und setzte einen missbilligenden Blick auf, ehe er seine hellen Augen wieder schloss...und seinen Geist langsam in Meditation versenkte.
Ein Problem mit dem er sich morgen noch würde beschäftigen können.
Ein seltsamer Tag, wirklich seltsam....


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BeitragVerfasst: 01.07.2004 - 22:55 

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Nionel folgte Yasariel in die scharcella. Eigendlich wollte sie sich auch noch säubern, aber als sie die Stimmen von Yasiriel und Filiel hörte, wartete sie noch. Das Gespräch mit der Michaelitin hatte sie ein wenig beruhigt, und doch blieb ein leicht flaues Gefühl im Magen zurück. In ihrer Erinnerung sah sie wieder die Raben, wie sie aufflatterten, landerten, zurückschreckten. Gaviel und Tinûviel schienen sich schon ihrer Meditation hinzugeben, Filiel und Yasiriel waren in der Waschcella.

So ging die kleine Urilietin noch einmal nach draußen und atmete die frische Nachtluft ein. Ein paar kleine Flügelschläge brachten sie auf das Dach des kleinen Gebäudes, das ihnen als Unterkunft diente. Sie hockte sich an die Kante und wippte leicht vor und zurück, während sie ihren Bogen locker hielt. Der Gedanke, was dort oben geschehen war, beschäftigte sie noch. War es vielleicht ein Zeichen des Herrn gewesen ? Wenn ja, was wollte er ihr damit sagen ?

Sie grübelte, doch kamen ihr zwar einige Möglichkeiten in den Sinn, aber gewiss war dies nicht. Vielleicht würde es sich ganz von selbst offenbaren, wenn die zeit gekommen war. Still für sich sprach sie ein Gebet zum Herrn, auf das er es ihr ermöglichen würde, die richtigen Schlüsse aus dieser seltsamen Begegnung zu ziehen. Und das zur rechten Zeit...

Sie erhob sich und mit einem kleinem Sprung mit ausgebreiteten Flügeln, die für eine sanfte Ankuft am Boden sorgten. Leise kehrte sie in die Scharcella zurück und ging dann in die Waschcella. Filiel und Yasiriel hatten es sich scheinbar auch gerade auf ihren Meditationshockern bequem gemacht, so das sie alleine war. Sie wusch sich schnell, aber gründlich, bevor sie sich in frische Kleidung wickelte und ihre Haare machte. So leis wie möglich, und das gelang ihr recht gut, schlich sie zu ihrem Hocker und nahm darauf platz. Ihre Flügel legten sich eng an sie, und sie schloß ihre Augen.


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