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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 13.02.2005 - 16:04 
Jenny
Jenny
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Yasiriel zog die Augenbrauen zusammen und hörte Nionel zu. Währenddessen hob sie kurz ihre linke Hand, um der Priorin zu deuten jetzt nicht weiter zu sprechen.

SdS, Nionel: *Was genau ist es für ein Geräusch? Sag mir, sobald du etwas sehen kannst!!*

Schnell nahm sie das Laken und deckte die leblose Hülle der Ramielitin zu. "Nionel hört Geräusche, die sich nicht sonderlich gut anhören. Es klingt nach Gefahr."

SdS, Shinnitenshiel: *Bring Persephone in Sicherheit. Am besten wieder hierher zurück. Kannst du kämpfen?*

Dann sah sie zu Filiel und nickte ihr zu. "Komm mit." Dann geht sie schon in Richtung Türe. "Gaviel, du bleibst bitte hier."


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BeitragVerfasst: 13.02.2005 - 16:30 
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Die Gabrielitin reagierte noch bevor sie die Anweisung der Michaelitin vernahm - die gestaute Konzentration würde ihren Weg nach draußen finden, deutlich zuckten die Muskeln und die Aussicht auf einen Kampf ließ ein Leuchten in die Augen der Gabrielitin treten. Trotz allem hielt sie sich hinter der Michaelitin und verließ mit dieser Zusammen die Cella. Sofort wanderte ihr Blick nach oben und sie suchte den Himmel ab.

*SdS, Yaziriel: Werden Gaviels Augen auf einem möglichen Kampf ruhen? Den strategischen Wert eines Sigilengel des Jerimels hatte Filiel zu schätzen gelernt.


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BeitragVerfasst: 14.02.2005 - 22:05 
Shamzael
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Shinnitenshiel, der gerade die Hand der zum weitersprechen ansetzenden Novizin hielt, sah aus dem Augenwinkel, wie sich Nionel mit einem Pfeil auf der Bogensehne vom Dach abstieß. Das bedrohliche Brummen, dass sie dazu bewegt hatte, nahm er einen Moment vor ihrer Warnung selbst war, und schaffte es, trotz des mühevollen Platznehmens zuvor innerhalb kürzester Zeit aufzuspringen und die erschrockenen Persephone mit sich zu ziehen.

Der Befehl seiner Michaelitin ließ ihn für einen Moment stutzen, doch da ihm im Moment auch kein sichererer Ort einfiel, beschloss er, ihm Folge zu leisten.
Bevor er jedoch auf das massive Tor der Cella zustürmte, wandte er sich den beunruhigten Beginen und Monachen auf dem Hof zu. "Schnell, in die Gebäude! Das könnte ein Angriff der Traumsaat sein! Bringt euch in Sicherheit!"
Dies gesagt beeilte sich der Raphaelit, das Mädchen in seiner Obhut in die relative Sicherheit dieses Bollwerks von Scharcella zu bringen.

Am Eingang des immer noch von Verwesungsgeruch beherrschten Raumes drehte er sich zu der wieder leicht panisch wirkenden Novizin um. "Es tut mir leid, aber ich fürchte, dies ist im Moment der sicherste Ort für dich! Ich verstehe, dass du da eigentlich nicht mehr rein willst, aber mir fällt im Moment kein besser geschützten Platz ein... Bleib immer bei der Priorin - wenn ihr auf einem Haufen seid, können wir besser aufpassen! Und jetzt entschuldige mich, ich wurde an die Front berufen!"

Bei seinem letzten Satz - den er mit einer gehörigen Portion Witz ausgesprochen hatte - hatte er dem Mädchen zugezwinkert und sie angegrinst, in der Hoffnung, ihr damit etwas Zuversicht zu spenden.
Shinnitenshiel hatte sie während seiner kurzen Ansprache bis zur Priorin gebracht und sich nun beeilt, seine Hasta zu holen und vor allem sein Haar zusammen zu binden - was erstaunlicher Weise nur sehr wenig Zeit in Anspruch nahm.
Kampfbereit ging er nun in den Hof hinaus, trat unter den Bäumen hervor und erhob sich mit ein paar kräftigen Schlägen seiner enormen Schwingen in die Luft.


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BeitragVerfasst: 21.02.2005 - 16:29 
Sadanoel
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Silvia hatte wie ihr geheißen in ihrer Absicht, zu sprechen, inne gehalten und sah nun alarmiert automatisch an die Decke des geduckten Hauses, das die Scharcella beherbergte. Sie drückte Persephone schützend und nun tatsächlich wie eine Mutter an sich, ließ das Mädchen ihr Gesicht in den weiten Gewändern verbergen.
Das Brummen war nun auch innerhalb der Häuser zu hören und wenig später auch zu spüren...

~*~

Nionel konnte beobachten, wie sich der Horizont knapp über dem Grat, wo sie heute morgen den toten Engel gefunden hatten, mit schwarzen Punkten zu füllen begann. Sicherlich sechs bis acht an der Zahl, die rasch näher kamen und sich zu dem vor wenigen Stunden noch vermissten Schwarm Verderberlibellen verdichteten...


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BeitragVerfasst: 22.02.2005 - 13:35 

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Ihre Nackenhaare stellten sich auf als ein eisiger Schauer über Ninoels Rücken lief. Der Rest des Schwarms, die übrigen Traumsaatkreaturen, wie jene, die sie heute erst besiegt hatten.
So viele, die so schnell näher kamen... ihr unheilverkündendes Brummen kam näher und wurde lauter, dröhnend in den Ohren der Urielitin.

SdS *Traumsaat, Yasariel..der rest des Schwarms der Verderberlibelle...6-8 Kreaturen...sie werden gleich hier sein*

Es würde erneut zu einem Kampf kommen, und diesmal war es nicht ein gegner, sondern viele, mehr als die Engel in der Schar. Nionel war sich sicher das der Herr ihnen beistehen würde und Yasariel, Gaviel, Shinnitenshiel und vor allem die schweigsame Filiel mit der ihnen gegeben Macht den Kreaturen des Herrn der Fliegen niederschmettern würden.
Dennoch verspürte sie eine Furcht in sich, als sie ihren Bogen spannte und ihr Ziel auswählte. Ihre Hand zitterte leicht, ein ungewohntes Gefühl...
Die vielen Übungen im Himmel, und doch war dies ihr erster großer Kampf.

Das sanfte rauschen mächtiger Schwingen ließ sie kurz von den Libellen wegschauen, und sie sah Shinnitenshiel kampfbereit in den Himmel steigen. Sie lächelte ihm kurz zu, nicht ganz so zuversichtlich wie sie es gerne gehabt hätte. Sie nahm ihr Ziel wieder ins Auge und wartete die Anweisungen von Yasariel ab.


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BeitragVerfasst: 23.02.2005 - 12:24 
Jenny
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Yasiriel atmete zweimal tief ein und aus. Dann gab sie diese Nachricht an alle weiter.

SdS, alle: *Sechs bis acht Verderberlibellen kommen auf uns zu.

Gaviel ... sag das der Priorin und komm bitte mit raus. Wir brauchen jeden.

Nionel, sobald die erste Kreatur in Reichweite ist, wirst du sie unter Beschuss nehmen. Versuche immer auf Abstand zu bleiben. Lass dich auf keinen Nahkampf ein.

Filiel, schütze dich mit allem was du hast.

Shinnitenshiel. Ich weiß nicht, was du alles kannst ... dafür hatten wir bisher nicht die Zeit. Bringe dich nicht zu sehr in Gefahr.*


Die Michaelitin zog ihr Schwert und wirkte etwas nervös. Natürlich war sie nervös. Sie hatte zwar schon gegen Traumsaatkreaturen gekämpft, aber mit acht Verderberlibellen hatte es ihre ehemalige Schar noch nicht aufgenommen.


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BeitragVerfasst: 23.02.2005 - 12:33 
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Filiel breitete ihre Schwingen aus und stieg gemeinsam mit ihrer Michaelitin in den Himmel hinauf. Laut betete sie und rief Gabriel um seine Stärke und Weisheit im Kampf an, dann begann sich die Haut des Todesengels zu verändern. Dornen drangen aus dem Schultern, Rücken, Füßen und Knieen hervor und auf dem Handrücken bildeten sich je zwei lange Krallen.

*SdS: Gabriel dein Segen mit uns in der Schlacht!* , teilte sie ihren Geschwistern mit und fügte dann noch hinzu, *Laßt mir meinen Platz zum Kämpfen und achtet auf die Giftstachel!*

Kraftvolle Schwingenschläge und das gleichmässige Surren der Flügel der Kreaturen des Versuchers brachten sie schnell dem Zusammentreffen näher. Der Todesengel hielt auf die am dichtesten zusammenfliegenden Libellen zu, während ein wenig ihres Blutes sich den Weg aus den Wunden, welche die Dornen hinterlassen hatten, in Richtung Boden bahnte.


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BeitragVerfasst: 23.02.2005 - 18:23 
Ydriel
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Acht Verderberlibellen..Acht!
Oh Himmel, mögem die Erzengel ihnen beistehen.
Gaviels ohnehin schon recht blasses Gesicht wurde noch etwas heller, als er das singende Geräusch von Stahl auf Leder vernahm und seine beiden Schargeschwister ohne ein weiteres gesprochenes Wort die Scharcellae verließen...
Seine Finger kneteten nervös sich gegenseitig, kurz strich er eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht und wand seinen Blick erst von der Tür als die beiden Engel die Cellae gänzlich verlassen hatten.
"Werte Priorin..." räusperte sich der Ramielit während er die Priorin wieder ins Auge fasste "...Kreaturen des Herrn der Fliegen sidn auf dem Weg hierher. Bitte sucht hier Schutz, ihr und die euren...
ich bin sicher das mit Gottes Hilfe und dem Beistand der Erzengel dieses Übel bald abgewendet sein wird.." er gab seiner Stimme soviel festigkeit wie möglich, während er Jeremiels Macht, udn die kühle Ruhe des Erzengels auf sich selbt hinabbeschwor um vor nervosität nicht den Kopf zu verlieren.


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BeitragVerfasst: 28.02.2005 - 09:41 
Sadanoel
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Silvia keuchte entsetzt, wie es auch Persephone tat, die sich gleich noch tiefer in den Arm ihrer Mutter vergrub, die gehetzt zur Tür sah.

"Aber... aber ich muss zu meinen Leuten! Ich bin für ihren Scutz verantwortlich!"

Mit diesen Worten hastete sie in Richtung des Ausgangs, zog ihre Tochter erst ein Stück mit, ehe sie sie hart am Arm packte und sie mit ihren stechenden Augen anfunkelte.

"Hör zu, Kind, du bleibst hier. Ist das klar?"

Das Mädchen nickte verstört und schniefte leise, ehe Silvia sie harsch losließ und weitereilte, wie man es einer Frau ihres scheinbaren Alters nicht wirklich zutrauen würde.

~*~

Draußen im Hof war rege Betriebsamkeit in die Beginen und Monachen gekommen, die nun wie ein aufgeschreckter Bienenstock durcheinander eilten. Es schien, als hätte jeder seine fest zugewiesene Aufgabe und schon nach kurzer Zeit waren Rüstungen an den schlanken Körpern zu sehen ...ebenso, wie Bögen und Armbrüste in den Händen ihrer Besitzer.

Und weit oben über den rauschenden Olivenbäumen traf Metall auf Chitin...


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BeitragVerfasst: 28.02.2005 - 12:26 
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Filiel stürzte sich zwischen die Libellen, im ersten Vorbeiflug zerschnitt sie einer von ihnen die Flügel, die anderen kamen recht unbehelligt an der Gabrielitin vorbei. Sieben. Der Todesengel drehte und auch zwei der Libellen stürzten sich sofort wieder auf sie. Sie stieg höher hinauf, nur um sich dann auf die ihr folgenden Kreaturen stürzen zu lassen. Die Flügel eng an ihren Körper gelegt näherte sie sich ihnen mit rasender Geschwindigkeit. Als eine der Kreaturen den Rachen aufriss und Filiel Flüssigkeit entgegenspuckte. Völlig überrascht schaffte sie es nicht mehr einen Arm vor das Gesicht zu bringe oder die Augen zu schließen. Wie Feuer brannte sich die Flüssigkeit in ihre Schleimhäute, überrascht schrie sie auf, doch noch war sie nicht am Gegner vorbei mit ausgebreiteten Armen, sie Position ihrer Gegner erahnend, riß sie einer der Libellen den Brustpanzer auf und beendete deren Schreckensdasein. Sechs.

Blind, stürzte sie dem Boden entgegen. *SdS: Vorsicht sie spucken ihr Gift!*, kam es gedanklich an ihre Geschwister, *Ich bin geblendet, ich brauche jemand, der mein Auge ist!* Ihren Schmerz zu unterdrücken war für sie ein leichtes, aber das ihre Sicht fehlte, konnte sie schwerlich im Luftkampf kompensieren. Sie riß ihre Schwingen wieder vom Körper und bremste ihren Fall. Filiel spürte, wie sich ihr Körper gegen das Gift wehrte und ihre Augen trieften vor Flüssigkeit immer wieder blinzelte sie, aber mehr als hell und dunkel konnte sie nicht unterscheiden. "GABRIEL, MIT MIR!", donnerte ihre Stimme durch die Luft, als sie ihre Seele herausriss. Keinen Moment zu spät, denn schon krallte sich etwas in ihr Bein. Flammen entsprangen ihrer Seele und ohne ihre Augen begann sie gegen den Gegner zu kämpfen. Der Boden konnte nicht mehr weit sein und kurz nach diesen Gedanken, prallten beide Körper auf harten Untergrund. Der Körper des Engels begrub die Libelle unter sich und zerbrach krachend den Panzer der Kreatur. Fünf. Filiel stöhnte auf...

Die ersten Pfeile schwirrte durch die Luft und die einzelnen Gruppen von Templern schienen sich jeweils auf ein Libelle zu konzentrieren, welche nicht in unmittelbarer Nähe der himmlischen Boten waren...


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BeitragVerfasst: 28.02.2005 - 14:35 
Shamzael
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Shinnitenshiel entging die Unsicherheit der Urielitin keineswegs.

SdS, Nionel: *Nur mut, meine Schwester, unsere Väter sind mit uns!*

Der Raphaelit hatte etwas Vorlauf vor dem Rest der Schar und seine Heilfähigkeiten wurden noch nicht gebraucht, weshalb er sich gleich eine am Rand fliegende Kreatur vorknöpfte indem er seitlich ausschwenkte, über sie stieg, sich dann mit Schwung, seinem ganzen Gewicht und eng angelegten Flügeln fallenließ und während er an der Kreatur vorbeischoss seine Hasta zwischen den Chitinringen durch deren Flanke zog. Vier

Shinnitenshiel flog einen Looping, um unter der fallenden Traumsaat hervorzutauchen und so schnell wie möglich wieder an Höhe zu gewinnen, als er Filiels Stimme in seinem Kopf hörte und gerade noch sah, wie die Gabrielitin mit einer der Verderberlibellen abstürzte.

SdS, Filiel: *Filiel, bleib wo du bist, die Urielitentempler schießen und du kannst die Pfeile nicht sehen! Ich komm zu dir!*

Aus seinem steilen Steigflug heraus strüzte sich der großgewachsene Engel nun gleich wieder hinunter, glitt an den großen Leibern der Feinde vorbei und legte erst kurz vor dem Boden eine radikale Vollbremsung ein, die ihn zwar etwas unsanft, aber dafür sehr schnell neben Filiel auf den Boden brachte.

SdS, Filiel: *Bin da, nicht erschrecken!*

Und schon im nächsten Moment hatte die Gabrielitin eine Ecke des ehemals frischen Kampfrocks des Raphaeliten im Gesicht, mit der das ätzende Sekret entfernt wurde und auf die ohne Übergang Hände folgten, die sich über Wangen und Schläfen legten, die Finger über Augen, Nase und Mund ausgebreitet, von denen ausgehend sich ein wohlvertrautes Kribbeln im gesamten Gesichtsfeld ausbreitete, das Brennen und die Blindheit vertrieb und sich schließlich sogar bis zu dem Stechen im Bein vorarbeitete und auch dort siegreich war.

SdS, Filiel: *So, fertig, etz darfste wieder, ne?*


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BeitragVerfasst: 28.02.2005 - 18:55 
Ydriel
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Gaviel rauschte hinter Silvia aus der Scharcellae und verschaffte sich schnell einen Überblick über die sich vor ihm, oder besser gesagt, über ihm abspielende Situation.
Mit einigen hastigen, schnellen Flügelschlägen hob er ab.

SdSYasiriel: Wie siehst aus..braucht ihr Hilfe?
Gaviel war nämlich nicht unbedingt der beste Flieger, oder gar Kämpfer, und so hielt er sich lieber im Hintergrund auf. Jeremiels Gaben waren nichts für die Schlachte...
und der kurze Blick der ihm etwas Überblick verschafft hatte verriet ihm auch das Gabriels Geist wohl hier mit ihnen gegen die Traumsaat stritt...


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BeitragVerfasst: 01.03.2005 - 14:24 

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Nionel nickte Shinnitenshiel zu, bevor sie sich wie Yasariel es gewünscht hatte auf die schnellste der Verderberlibellen konzentrierte. Sie kamen schnell näher, und denoch spürte Nionel wie die Angst, die gerade noch übermächtig in ihrem kleinen Herzen geklopft hatte, zurückwich. Sie wurde kleiner, machte einer angenehmen Ruhe Platz...
Aus dem Augenwinkel sah sie wie Filiel vorranschoß, dem Feind entgegen, furchtlos auf Gott und ihre Fähigkeiten vertrauend. Auch der Raphaelit, der ihr gerade noch Mut zugesprochen hatte, stürzte sich ins Kampfgetümel, die Traumsaatkreatur zu Boden schleudernd.

Ihr Blick schärfte sich, als sie ihren Bogen endgültig so weit wie möglich spannte, ihr Ziel im Auge, ruhig in der Luft schwebend. Mit einem leisen surren schoß der Pfeil von der Sehne, bahnte sich seinen Weg zu seinem Ziel, drang scheinbar mühelos durch die Facettenaugen der Kreatur und bohrte sich durch verderbtes Fleisch in den Kopf. Ein zucken ging durch den Körper der Libelle, geschwind legte Nionel einen weiteren Pfeil auf, der zielsicher seinen Weg fand und das Geschöpf endgültig zu Fall brachte. Eine weniger....Drei

Von links schoß eine der Libellen heran, bereit sie in der Luft zu zerreißen, das Mandibelbewehrte Maul weit geöffnet zu einem unmenschlichen Schrei. Nionel war noch nie sehr gut im nahkampf gewesen, und sicher nicht gegen solch eine Kreatur. Ihr Herz schlug wieder schneller, als sie schnell mit ihren Flügeln schlug und in einem Sturzflug der Libelle auswich. Von unten sah sie die Templer, die mit ihren Bögen feuerten, und änderte ihren Sinkflug, jagte auf die Wand des Klosters zu. Ein kurzer Blick zeigte ihr das die Libelle weiter hinter ihr lag, ja sogar aufholte.

Filiels Gedanken erreichten sie, abgelenkt blickte sie sich um, sah den Todesengel im Sturz mit einer Kreatur.
" Nein.... " Nionel stockte.... und im nächsten Moment spürte sie schon fast die Luft vibrieren vom Flügelschlag der Libelle. Die kleine Urileitin wandte sich um, sah das Maul sich öffnen, spürte ihren Herzschlag, den Wind in ihrem Haar, selbst das nahen der Klostermauern... alles war so deutlich.

Rassiermesserscharfe Gliedmassen streckten sich nach ihr, doch eine änderung ihre Flügelhaltung und der kleine Engel schoß in einer scharfen Kurve nach rechts weg. Ihr Schwung trug sie nahe an die Klostermauer, so nahe das ihre Schwungfedern sie beinahe streiften. Doch sie schaffte es...im gegensatz zu der Libelle. Ein lautes kreischen, dann das Geräusch brechender Chitinplatten und der laut von weichem Fleisch auf hartem Stein, als die Kreatur in ihrem Versuch den Engel zu folgen und zu töten scheiterte . Sie prallte mit ihrem ganzen Tempo gegen die Klosterwand, kreischte, bevor es mit gebrochenen Flügeln und verletzt gen Boden stürzte, wo ein Trupp der Templer der verletzten Kreratur ein Ende setzte.

Ein zittern durchlief Nionel.....Zwei...


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