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Genesis Secunda
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 Betreff des Beitrags: [Regentropfen 4] - Wo der Regen fällt
BeitragVerfasst: 08.07.2005 - 18:23 
SL Kenjiels & Anuels Schar
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Der nächste Morgen begann wie der letzte und auch dieses Mal machte sich die Schar auf den Weg, nach Süden. Wiederum flogen sie einen größeren Bogen um die Brücke und fast schien es, als wäre das Fegefeuer im Osten näher gekommen.

Nach gut zwei Stunden Flug, getragen von heißen und trocknen Wüstenwinden erreichte die Schar schließlich wieder das verfallene Kloster in dem von Bergen umschlossenen Tal.


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BeitragVerfasst: 10.07.2005 - 12:50 
Zed
Zed
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Wohnort: Fränkische Schweiz
Tauriel hatte es so gehandhabt wie zuvor auch schon, indem er sich ein halbdurchsichtiges Tuch vor das Gesicht gebunden hatte, vornehmlich, um seine Augen vor dem grellen Licht zu schützen, das auch noch von den Unmengen an Sand unter ihnen tausendfach reflektiert wurde.
Die Hitze machte ihnen in den kühleren Luftschichten ihrer Flughöhe nicht so sehr zu schaffen, dafür aber umso mehr, als sie schließlich in dem staubigen Hof des zerfallenen Kloster zwischenlandeten.

Trotz der flirrenden Hitze, die sich wie das Klima eines Backofens um jeden der Engel legte, kroch Tauriel ein frostiger Schauer über den Rücken, als er zu dem Haus hinüber sah, in welchem die staubigen Überreste Dashiels lagen. Eigentlich war ihm gar nicht wohl bei dem Gedanken, hier zu rasten, doch was diese Entscheidung maßgeblich beeinflusst hatte, war der kleine Bach, der unweit der ehemaligen Klosteranlage vorbeiplätscherte und dieses Tal zumindest stellenweise in eine kleine, grüne Oase verwandelte - wenn auch nicht so üppig, wie man es vielleicht erwartet hätte.

"Hier sollten wir noch einmal unsere Trinkvorräte aufstocken, soweit es geht. Immerhin wissen wir nicht, wann wir das nächste Mal an Wasser kommen.", wandte er sich schließlich mit fester, aber ruhiger Stimme an seine Schar und lief dann auch schon vorraus zu dem kleinen Bach mit dem eisigkalten Wasser, der aus den Felsen kam.


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BeitragVerfasst: 12.07.2005 - 14:19 
Cutter

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Wohnort: Dortmund / NRW
Jussiel folgte im schnellen Flug Tauriel und hatte mehrere schwarze Binden vor seinen Mund getan, damit sein Mund, bei diesen sandigen Umständen nicht austrocknen konnte. Als die Schar dann endlich am Kloster landete, machte sich Jussiel sofort daran, die Lage auf mögliche Feinde zu kontrollieren.
SdS Tauriel: Ich sichere das Gelände ab.


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BeitragVerfasst: 14.07.2005 - 07:28 
Jenny
Jenny
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Iliniel nahm an, dass sie ihre Wasservorräte wohl auch im nächsten Dorf hätten auffüllen können. Sie mochte diesen Platz nicht ... was ja auch klar war. Sie hielt sich von den Hängen fern. Dann nahm sie ein quadratisches weißes Tuch und tauchte es in das kühle Nass. Sie band es sich dann um den Kopf. Langsam bekam sie etwas Kopfschmerzen und die Abkühlung kam wie gerufen.


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BeitragVerfasst: 15.07.2005 - 19:40 
Yezariael
Yezariael
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Beiträge: 464
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Der Flug in Richtung Süden war sicher nicht einer der leichtesten die Taímel je durchgemacht hatte.
Und doch - obwohl der androgyne Engel so zerbrechlich und zart wirkte - war er auf seine ganz eigene Art und Weise stark. Oder vielleicht nur zu stolz, eine Schwäche zu zu geben.

Als die Schar jedenfalls bei dem zerfallenen Kloster landete war seinem steinharten Gesichtsausdruck nichts ab zu lesen. andererseits - wenn jemand ihn gut genug gekannt hätte, hätte er wohl gemerkt, dass gerade diese Härte, dieses Bemühen, nichts zu zeigen auf seine erschöpften Augen, seine ungeübten Flügel, seine beanspruchten Muskeln deutete...

Doch ohne weiter etwas zu den anderen zu sagen - sie waren in seinem Sinne nicht weiter wichtig, wichtig war nur seine Forschung - näherte er sich langsam dem Haus, das gestern über Dashiel zusammengebrochen war.
Er musste unbedingt herausfinden, was den Streiter Gabriels getötet hatte...
Er WOLLTE es unbedingt herausfinden...


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BeitragVerfasst: 17.07.2005 - 12:20 
Zed
Zed
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Beiträge: 98
Wohnort: Fränkische Schweiz
Tauriel nickte mit einem Lächeln dem Gabrieliten zu.

*Danke, Jussiel. Halte dich aber von der Steilwand selbst fern und von den Gebäuden ebenso. Dashiel ist in diesem dort vorne ums Leben gekommen. Und das nicht nur durch dessen Einsturz. Was immer es war, ich möchte ihm eigentlich nicht wieder begegnen.*

Erschrocken bemerkte der Michaelit, dass sich der Bewahrer des Wissens genau diesem Haus zu nähern schien.

"Taímel! Geh dort nicht näher hin, bitte. Keiner sollte sich jetzt in unnötige Gefahr begeben! Wir sind nur hier, um unsere Wasservorräte aufzufrischen, da absolut ungewiss ist, wann wir wieder dazu in der Lage sein werden."

Und mit diesen Worten zog er regelrecht seine Schar von der Klosteranlage selbst weg und trieb die Engel zu dem kleinen Flusslauf, an dem sich Iliniel schon niedergelassen hatte. Und wo er auch selbst seine Trinkflasche auffüllte, sie einmal komplett leerte und wieder auffüllte, ehe er breit grinsend seinen Kopf in das kalte Nass tauchte und ihn dann spritzend und prustend wieder hochriss, um seine Haare weithin spritzend zu auszuschütteln.

Navarael schenkte ihm einen mürrischen Blick, musste dann aber doch schmunzeln, als ihn Tauriel nur frech angrinste - und im nächsten Moment zur Seite sprang, als ein Schwall Wasser in seine Richtung flog, der sofort eine Antwort erhielt.


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BeitragVerfasst: 17.07.2005 - 15:27 
Cutter

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Beiträge: 2633
Wohnort: Dortmund / NRW
Jussiel tat wie ihm gesagt wurde und hielt sich von der Steilwand fern.
Geübt und stoisch glitt der Bliock des Gabrieliten über die Landschaft. Hier und da einige Eidechsen, kleinere Staubböen, Stachelgestrüpps und jede Menge alte kaputte Steine...einfach nichts auffälliges.
Doch in diesem Augeblick trieb Tauriel, Taimel und den Rest der Schar, Jussiel eingeschlossen zu dem Flußlauf.
Jussiel der ja die Erlaubnis des Michealiten erhalten hatte sich umzuschauen, irritierte die Reaktion des Tauriels, doch er ließ den michealiten natürlich gewähren, obwohl er die Furcht des Michealiten und den starken Ausbruch von Gefühlen für absolut unangemessen hielt.

Jussiel ließ sich wie die anderen auf dem feuchten Gras am Flusslauf nieder und nahm sich das Tuch ab.
Melde. Keine Gefahr sichtbar. vervollständigte der Gabrielit die Ausführung des Befehls.
Jussiel fuhr sich mit den filigranen Händen über die Stirn, auf der zahlreiche Schweißperlen zu sehen waren.
Die Hitze machte ihm doch sehr zu schaffen und auch sein Rücken war vollkommen durchgeschwitzt. Er hatte zu viel Wasser verloren, dass sich nun in seinem Rock sammelte, denn der war am Rückteil nun vollkommen durchnässt.

Klares Wasser benetzte die Haut des Gabrieliten, als dieser sich mit den nassen Händen über das Gesicht fuhr und dann in die kleinen Fluten des Baches stieg und kurz darauf in die Hocke u gehen um fast ganz in den Fluß zu tauchen und wieder aufzutauchen um dann sein Gefieder auszufächern, sodass die Tropfen sein beinahe heißes Gefieder etwas abkühlten.
Wieder gingen die Hände zum Wasser und der Gabrielit begann im Bach aus diesem zu trinken und füllte erst nach einigen langen Schlücken seine fast leere Flasche wieder auf.
Nun müsste es wieder gehen, denn der Rock des Gabrielit war nun angenehm kühl vom Wasser und so würde er weitaus weniger Schwitzen, wenn er auch etwas mehr Last zu tragen hatte.


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BeitragVerfasst: 17.07.2005 - 18:29 

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Thesiel stand aufrecht da und blickte umher. Er war sich nicht wohl in seiner Haut und wusste nicht, warum ihn dieses eigenartige Gefühl beschlich. Wie Gänsehaut kroch ein seltsames Empfinden über seinen Körper.
Thesiel blinzelte und blickte zu den übrigen Mitglieder der Schar Tauriels hinüber.


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BeitragVerfasst: 18.07.2005 - 19:33 
SL Kenjiels & Anuels Schar
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Beiträge: 397
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Nach einer halben Stunde machte sich die Schar wieder auf den Weg. Illiniel führte sie nach Osten über die langsam immer höher werdenden Berge dahin. Bei dem Dorf sah es genauso wie bei den Kloster aus und so entschloss man sich weiter nach Osten vorzustoßen, da Illiniel immer noch einen schmalen Pfad in dieser Richtung gewahrte. Ab und an sah man alte Stollen und Förderanlagen, welche in die Berge hineinführten, allerdings boten sie nichts von Interesse.

Schließlich offenbarten sich den guten Augen der Urielitin eine Wolkenbank, welche sich scheinbar aus einem Tal erhob und immer wieder kleiner Nebelfetzen mit dem Wind davongetrieben wurden.


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BeitragVerfasst: 22.07.2005 - 12:12 
Zed
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Wohnort: Fränkische Schweiz
Die Informationen, welche Iliniel im Kloster gesammelt hatte, schienen also zu stimmen, denn sie meinte ja, hier wären einmal Kohle und Eisen gefördert worden.
Tauriel beschäftigte vor allem die Grübelei, warum das Dorf und sogar das Kloster aufgegeben worden waren, ohne dass man etwas davon erfahren hatte - zumindest dass der Stift nicht mehr bewohnt war, schien eine vollkommen neue Information gewesen zu sein.

Als die Urielitin ihm schließlich von der gewaltigen Wolke erzählte, schluckte der Michaelit und ihm entfuhr seine Einsicht:

*Wie in dem Satz, den Taímel gefunden hat: '... bis Regentropfen deine Haut berühren ...' Wir müssen also vermutlich in diesem Tal nach einem Ursprung für was auch immer suchen. Iliniel, wir werden und nur sehr vorsichtig dieser Wolke nähern. Wer weiß, was sie verbirgt.*


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BeitragVerfasst: 22.07.2005 - 12:19 
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Beiträge: 2633
Wohnort: Dortmund / NRW
Jussiel, der wieder seit Startbeginn aufmerksam die Landschaft beobachtete, schwitzte nun nicht mehr so stark unter dem schwarzen Rock, wie zuvor. Das Wasser hatte seinen dienst getanund als Tauriel und Iliniel von Wolken berichteten, musste der Gabrielit im Innern grinsen, sie würden allso ohnenhin, wenn es Regenwolken waren, bald nass werden...jedoch ließ der Gabrielit wie immer seine Emotionen nicht nach außen. Es schien beinahe so, als hätte er die nachricht auf Wolken und ein Tal, nur registriert um Kampfbereit eine Hand in die Nähe seines Flammenschwertes wandern zu lassen,
Sicher war sicher!


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BeitragVerfasst: 23.07.2005 - 16:56 
Yezariael
Yezariael
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Beiträge: 464
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Nicht eine Wimper zuckte als Tauriel dem Ramieliten verbot, sich das eingestürzte Haus genauer an zu sehen.
Ohne ein Wort oder auch nur eine Reaktion hatte er sich von seinem Michaeliten auf das Wasser zutreiben lassen - ja fast, als wären sie die Schafe und Tauriel der Hirte.
Ja nicht einmal als er das unwürdige Spektakel zwischen den Michaeliten und Navarael beobachtete äußerte er sich in irgendeiner Form.
Es war als wäre der Taímel zu Eis erstarrt, ohne jeglichen Gefühle und Reaktionen.

War es sein normales Verhalten? War das die Reaktion auf die Hitze und die ungewohnten Anstrengungen? Oder wollte er seinen Unwillen über das Verbot Tauriels zum Ausdruck bringen?
Wer hätte das schon ausser Taímel selbst sagen können? Und vielleicht nicht einmal er...

Nach einer kurzen Verschnaufpause war es weiter gegangen und obwohl er sich etwas abgekühlt hatte verspannten sich seine Muskeln immer mehr als sich in der Ferne die Wolken am Himmel abzeichneten...
Sie würden also mal wieder in den Regen geraten...

*SdS: Die Frage ist nur, was wir dort, wo die Regentropfen unsere Haut berühren suchen sollen...
Ohne es zu wollen oder zu bemerken hatte der Bewahrer des Wissens diese Worte über die Seele der Schar an seinen Michaeliten gesandt.


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BeitragVerfasst: 26.07.2005 - 09:02 
Jenny
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Beiträge: 121
Wohnort: Fürth
Iliniel hattekeine Lust der Wolke noch näher zu kommen. Wiedereinmal aktivierte sie ihre Macht, um erneut besser sehen zu können. Vielleicht konnte sie ja etwas in der Wolke erkennen. SdS: *Die Wolke ist innen drinn um einiges kälter als es außen. Mehr kann ich nicht erkennen.*


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