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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 08.08.2003 - 11:24 
Snickers
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[so nachdem ich abgehalten wurde, folgt hier der Zweite Teil]

Die Engel konnten sich in der alten und tatsächlich unbenutzten Viehütte ausruhen und wieder zu Atem kommen und sogar ihre nasse Kleidung trocknen.
Bis Cardona konnten sie heute Abend sicher kommen und Samiel musste bei Akibels Kurzatmigkeit einsehen, dass es besser war den Weg über die Täler zu nehmen, was zwar länger dauern mochte, als der direkte Weg, aber doch leichter zu fleigen sein würde.

Dennoch waren alle nach diesem Tag recht müde und erschöpft, als sie schließlich in den späten Abendstunden Cardona erreichten. [siehe auch im Setting]

Dichter Nebel wallte an den Hängen empor nach oben und schein die gesammte Stadt, die sich an den Hang des Berges schmiegte, zu bedecken.
Wegen des Nebels und der einsetzenden Dunkelheit, hatten sie Mühe überhaupt noch etwas zu erkennen und selbst die Lichter aus den Häusern wirkten gedämpft und unwirklich.
Überall tropfte Wasser und der Nebel schien jegliche Geräusche aus dem Ort zu verschlucken.
Soviel Samiel sehen konnte, waren die Straßen in der Ortschaft verlassen und dunkel und der kühle Nebel hatte offenbar jeden Bewohner ins Haus getrieben.

Da Cardona recht hoch gelegen war, schien es um diese Uhrzeit hier häufig kühl und unwirtlich zu werden, während es tagsüber trocken und heiß war.

Das Kloster von Cardonna war eine alte Bunkeranlage. Soviel konnten sie von oben noch ausmachen. Ein riesiger Klotz am Hang, der nur an wenigen Stellen beleuchtet war. Die Innenhöfe wirkten alle winzig klein und man konnte nicht dort landen.
Zumindest nicht bei den schlechten Sichtverhältnissen.
Der große Klosterhof lag völlig im Dunkeln, so dass die Engel vor der Klosterpforte in der langezogenen, serpentinen reichen Straße niedergehen mussten. Da die Straße direkt vor dem Kloster einen Knick machte, blieb ihnen nichts übrig, als eine Serpentine tiefer zu landen und zu Fuß hinauf zu gehen.

Auch das Kopfsteinpflaster war feucht und kalt und an den Wänden hatte sich Tau festgesetzt. Die Sichtweite reichte gerade so aus um gefahrlos landen zu können, aber von ihrem Landepunkt sahen die Engel beinahe schon nicht einmal mehr den nächsten Straßenknick.

Mittlerweile war das letzte Tageslicht geschwunden und in einigen Fenstern glomm nun schwacher Kerzenschein, der ihnen den Weg wies.

Auf dem letzten Wegabschnitt standen keine Wohnhäuser mehr, doch wurde die Straße auf der linken Seite von einer hohen Mauer begleitet, die bereits zum Kloster gehörte das sich auf der Anhöhe erhob.
Die Stille und die Finsternis ließen den Ort, der sich unter ihnen erstreckte seltsam fern wirken.
Die einzige Lichtqulle war ein flackerndes Licht auf der Mauer über ihnen, das die Dunkelheit kum zu durchdringen vermochte.

Und selbst das Geräusch ihrer nackten Füße auf dem kalten Stein schein irgendwie verschluckt zu werden.

Trotzdem hörten sie, als sie nur noch 200 oder 300 Meter vom Tor entfernt waren ein seltsames Geräusch. Es klang wie ein erstickter Schrei, doch auch dieser schien von dem Nebel verschluckt zu werden, obwohl die Quelle keine 40 Meter von ihnen entfernt sein konnte.

In der Dunkelheit erkannte nur Samiel, dass von der Straße aus eine steile Steintreppe den Hang hinunter auf den Hauptort zuführte. er wäre beinahe daran vorüber gelaufen, wäre da nicht dieses Geräusch gewesen.


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BeitragVerfasst: 08.08.2003 - 15:10 
Minx
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Samiel hob plötzlich die Hand "Halt"

Er blickte sich kurz in der Dunkelheit um und verharrte dann "da war ein Schrei... er kam aus der Richtung"-Samiel deutete in eine Richtung-"Dort sind Stufen..."

Samiel drehte sich um und blickte Akibel an. Durch den Nebel konnten die anderen es nicht sehen doch Akibel musste es merken. In seinen Augen spiegelte sich besorgnis wieder.

`Ich glaube da ist jemand in Not, wir müssen helfen!´ schickte er noch schnell in Gedanken zu Akibel dann drehte er sich schon wieder um und ging schnell in Richtung der Stufen.

Wenn es um Menschen ging musste er Helfen.


Zuletzt geändert von _Samiel_ am 08.08.2003 - 15:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08.08.2003 - 15:29 
Snickers
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ihr seid die bunten Punkte und das Geräusch kam da vom Rosa Pfeil
Luftlinie sind ca 30m von euch zum rosa Pfeil
die Sicht ist etwa bei 20-30 Metern

von euch bis zum Klostertor isses etwa 200 Meter
bitte messt nix aus, so genau is die Karte auch nicht

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da wo der grüne Pfeil ist, ist die Treppe


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BeitragVerfasst: 08.08.2003 - 18:55 
Tarbas
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Ohne zu zögern zog Kuriel sein Flammschwert, entflammte es jedoch nicht. Er ging einige Schritte zu Akibel und Samiel und stellte sich schützend vor sie. „Wir sollten zum Kloster gehen. Hier ist nichts was und interessieren könnte und wir haben eine Mission zu erfüllen.“ knurrte der große Gabrielit, des Umrisse im Nebel noch bedrohlicher schienen. Sein Blick richtete sich starr auf die Stufen.


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BeitragVerfasst: 09.08.2003 - 11:29 
Verena
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Akibel war schon beim Anflug auf das Kloster von Cardona mehr als besorgt gewesen. Keine Flugplattform für Engel? Zumindest keine, die gut genug beleuchtet oder groß genug war, um landenden Engeln ein Ziel zu bieten? Der Ab von Cardona musste die wertvolle Fracht, die sie bei sich trugen, doch eigentlich erwarten.... Alarmglocken schrillten in Akibels Kopf. Irgend etwas stimmte hier überhaupt nicht.

"Nein, Kuriel. Ich bin mir im Moment nicht einmal sicher, was das Kloster angeht", schickte sie dem Gabrieliten in Gedanken.

Was war das dort unten? Vielleicht war es ein Hinterhalt, ganz kurz vor dem Eingang zum Kloster. Vielleicht war das Kloster aber schon nicht mehr in den Händen rechtschaffener Angeliten, und sie warteten nur darauf, dass die Engel nicht gemeinsam in einem Hof landeten, sondern einer nach dem anderen ins Kloster kamen... leichter anzugreifen, einzeln. Vielleicht handelte es sich bei dem Menschen, der dort unten zu schreien versucht hatte, auch um jemanden, der sie warnen wollte - eine rechtschaffene Seele, die in die Hände von Ketzern gefallen war.

"Wir werden die Treppe prüfen", schickte Akibel an ihre Schar.

"Osariel. Du wirst deine Waffe ziehen und hier oben auf der Straße stehen bleiben. Wenn du siehst, dass uns jemand in den Rücken fallen will, sagst du mir Bescheid und schließt sofort zu uns auf.

"Lokeshiel, du wirst zuvorderst die Treppen hinunter gehen. Ziehe dein Schwert, aber entzünde es nicht. Man würde dich im Nebel besser sehen können.

"Samiel, du läufst direkt hinter Lokeshiel. Du wirst einige Stufen über ihm bleiben, damit du über ihn hinwegsehen und die Umgebung absuchen kannst. Du wirst ihn warnen, wenn du etwas vor ihm siehst. Mit deiner eigenen Stimme, das geht schneller. Und schieße, wenn du dir sicher bist, etwas Feindliches zu sehen.

"Rakariel, du wirst hinter Samiel gehen. Wenn es zu einem Kampf kommt, wirst du dich hinter Samiel oder Lokeshiel halten und helfend eingreifen, wenn es nötig sein sollte.

"Hinter dir wird Kuriel sein, und hinter Kuriel werde ich gehen. Wenn es zu einem Kampf kommt, können wir die Angreifer, die von Lokeshiel und Samiel an einem Ort festgenagelt werden, von den Seiten her einkreisen, weil wir weit genug weg sind, um frei zu manövrieren. Sollte Osariel oben angegriffen werden, können wir uns auch von der Gruppe lösen und den oberen Teil der Treppe verteidigen, bis ihr mit eventuellen Gegnern unten fertig seid.

"Ich möchte, dass unter keinen Umständen ein Flammenschwert angeht. Der Nebel soll unseren Feinden nicht mehr nutzen als uns. Haltet die Augen offen, auch zu den Seiten der Treppe.

"Gehen wir."


Akibel zog ganz leise ihren Stoßdolch hervor und fixierte ihn an ihrer Rechten, während sie sich an ihre Position begab.


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BeitragVerfasst: 09.08.2003 - 12:16 
Isael
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Osariel tat wie ihm befohlen wurde und nickte energisch. Mit leicht zittrigen Fingern griff er nach seinem Dolch und zog ihn. Seine Augen wanderten die Straße auf und ab, versuchten jeden Fleck zu erfassen, doch es war sehr schwer bei diesen Sichtverhältnissen überhaupt etwas zu erkennen.

Nervös hielt er den Dolch vor sich, bereit zuzustoßen, sollte jemand ihm oder seiner Schar zu nah kommen wollen.


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BeitragVerfasst: 09.08.2003 - 16:59 
Snickers
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Das Geräusch wiederholte sich nicht, als hätte jemand bemerkt, dass die Engel kamen. Nebelschwaden schienen wie Sirup die Treppe hinabzuwallen und man sah fast gar nichts. Bis auf das schwache Licht, das vom KLoster kam.
Nur Lokeshiel und Samiel, die vorne waren, erkannten eine gedrungene Gestalt auf dem nächsten Treppenabsatz, etwa 20 Meter von ihnen entfernt.
Samiel hatte den Eindruck, dass es eine Frau in Beginengewändern war, aber er war nicht sicher. Er konnte kein Gesicht sehen, nur die Umrisse.
Noch immer gab es kein Geräusch, sogar ihre Schritte schien der Nebel aufzuzehren.

Die Gestalt beugte sich hastig über eine weitere, die Samiel und Lokeshiel erst jetzt erkannten. Jemand lag dort am Boden.
Die andere Gestalt hob etwas auf, was sie offenbar mit Gewalt aus den Armen des am Boden Liegenden zerren musste.
Samiel und Lokeshiel erkannten zugleich, dass das was die Frau? gerade an sich genommen hatte, genauso aussah wie das Päckchen, das Kuriel bei sich trug.
Genau gleich groß und gleich verpackt.
Die Gestalt hatte nun aber auch die Engel bemerkt, für einen Augenblick erkannte Samiel ein Gesicht. Dann aber fuhr die Frau herum und hetzte die Treppen hinunter, weg von ihnen. Mit einer Geschwindigkeit, die man im Dunkeln nur halsbrecherisch nennen konnte.
Die andere Figur am Boden rührte sich nicht.

Osariel blieb allein zurück und er hörte keinen Mucks. Weder von der Treppe, noch vom Kloster.
Er hatte das Gefühl, als würden überall in dem Nebel Schatten sein und nur darauf warten, sich auf ihn zu stürzen.
Angestrengt starrte er ins Dunkel, hatte sich da nicht etwas bewegt? Oder doch nicht?


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BeitragVerfasst: 10.08.2003 - 22:24 
Verena
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Als Akibel die Gedankenbilder aus Lokeshiels und Samiels Richtung auffing, erteilte sie weitere Anweisungen. Ihre Stimme war jedoch weder hektisch noch angespannt; Akibels Tonfall war beruhigend und souverän, als sei gerade überhaupt nichts Unerwartetes geschehen. Ihre Worte waren für alle zu hören; sie hielt es für wichtig, dass alle Mitglieder ihrer Schar immer über die Situation und die Handlungen ihrer Geschwister bescheid wussten.

"Lokeshiel und Samiel haben zwei Personen ausgemacht. Eine leblos, am Boden. Die zweite flüchtet mit einem Beutestück, das sie der anderen abgerungen hat; es sieht genau aus wie Kuriels Päckchen.

"Samiel, Lokeshiel, werdet nicht langsamer. Setzt über die liegende Gestalt hinweg und bringt die andere zur Strecke. So schnell wie möglich! Handelt dabei nach eigenem Ermessen. Versucht sie nicht zu töten, aber wenn sie nicht anders schnell zu stoppen ist, tut es. Ich will nicht, dass sie euch weiter weg und in einen Hinterhalt lockt. Und sichert das Beutestück. Kehrt dann sofort hierher zurück.

"Rakariel, stabilisierte schnell den Zustand der liegenden Gestalt, sobald du auf sie stößt. Falls sie überhaupt noch lebt. Kuriel und ich sichern derweil deine Umgebung. Wir bleiben so auch noch in Osariels Nähe."


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BeitragVerfasst: 11.08.2003 - 20:54 
Screw
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Ohne den Befehl zu bestätigen, ohne auch nur die Michaelitin anzusehen stürmte der Raphaelit die Treppe hinab und sprang direkt neben die liegende Gestalt.
Er lies seine Hände über den Körper der oder des Verletzten gleiten..

Informationen und Erkentinsse durchfluteten den Verstand des Raphaeliten.
Der Engel erfüllte seine Funktion und strärkte gleichzeitig die vermutlich wehrlose Kreatur auf den Treppenstufen.


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BeitragVerfasst: 12.08.2003 - 08:09 
Snickers
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Rakariel, der bei dem Opfer kniete, sah nur nebenbei, dass der junge Mann, der verkümmt am Boden lag, sicher erst 13 oder 14 sein konnte.
Er trug eine lockere Tunika, wie sie hier wohl viele Leute anhatten. Am Tag mochte es in der Höhe besser gegen die Sonne sein.
Die Tunika begann sich immer schneller rot zu färben. Ein armlanger Dolch hatte die Kehle des jungen Mannes durchbohrt, doch den Dolch sah er erst jetzt neben sich auf dem Pflaster der Treppenabsatzes liegen.
Nun wusste er wengistens woher das ganze Blut kam, das in Strömen über seine Hände floss.

Nur schwach spürte er, das Herz des Mannes noch schlagen. Und er atmete nicht! Rakariel spürte, wie sich der Körper, ein wenig gestärkt durch seine Mächte noch einmal gegen den Tod wehrte.


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BeitragVerfasst: 12.08.2003 - 12:28 

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Es hatte nicht dem Befehl der Michaelitin bedurft, um den Todesengel lospreschen zu lassen. Mit einem Satz war er über den leblosen Körper gesprungen und fegte mit wehenden Rock und eng angelegten Flügeln hinter der fremden Gestalt hinterher...

Auf Samiel achtete er nicht. Sein Blick hing an der sich vor ihm bewegenden Gestalt... oder besser auf den Päckchen, das sie hielt. Es war tatsächlich ein ähnliches wie das, was Kuriel trug. In einen ausgedienten Gabrielitenrock gehüllt, gegen äußere Wiederungen wie Feuer, Regen oder Stöße geschützt. Und genau das übermittelte er mit einer ruhigen Stimme Akibel, während seine Füße ihn immer näher an den oder die Fliehende herantrugen.

Dann der Gedankenblitz. Mitten im Lauf ließ er sich nach vorne fallen und breitete seine Flügel aus. Der Schwung trug ihn ein gutes Stück schneller vorwärts, und er zog die Beine an den Körper. Diesen Menschen würde er nicht entkommen lassen! Dazu roch ihm die ganze Situation zu faul, und auch dieses Gedankenbild sandte er Akibel.

Er schaffte es! Er rempelte sie an, so das sie aus dem Tritt kam. Gerade noch schaffte er es, nicht selbst zu Boden zu gehen, aber auch die Frau hatte ihr Gleichgewicht behalten und sah sich nun einem Todesengel entgegen, der sein Flammenschwert gezückt hatte.

Lokeshiel breitete die Flügel aus, so das der Frau jeglicher Bewegungsfreiraum genommen war, da sah er etwas aufblitzen. Ein Dolch! Im Effekt griff er danach und wollte ihr die Klinge entwenden, doch erstaunlich schnell entwand sie sich seinem Griff und riss die Klinge senkrecht in seine Richtung hoch. Nun war es an ihm einen Schritt zurück zu springen. Sein Gesicht verzog sich zu einer ärgerlichen Grimasse...

Mit einer gezielten Bewegung seiner um den Knauf des Flammenschwertes geschlungenen Faust schlug er ihr den Dolch aus der Hand. Mit vor Schmerz verzehrten Gesicht ließ sie auch das Paket fallen und erstarrte, als sie die Spitze von Lokeshiels Schwert vor ihrem Gesicht wahrnahm. "Eine Bewegung und du findest dich vor deinem wahren Richter wieder." zischte er böse.


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BeitragVerfasst: 13.08.2003 - 00:42 
Verena
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Akibel fing Lokeshiels Gedanken auf. Er hatte die Angreiferin gefasst.

"Lokeshiel hat die Angreiferin gestellt. Es ist eine Frau. Sie hat das Päckchen noch.

"Osariel, bleib bitte immer noch, wo du bist.

"Rakariel, lebt der Verletzte noch?

"Kuriel, geh bitte zu Lokeshiel und entwaffne mit ihm zusammen die Frau. Sorgt dafür, dass sie keinen Widerstand mehr leistet, und bringt sie und das Päckchen hierher, zu mir und Rakariel.

"Samiel, bleib bitte dort stehen, wo du gerade bist. Beobachte die Umgebung, genau wie Osariel, und warne uns, falls sich jemand unserer Position nähert."


Akibel nickte Kuriel kurz zu und hob ihren Stoßdolch, aufmerksam in den Nebel blickend. Sie würde dem knienden Rakariel nun allein den Rücken decken.


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BeitragVerfasst: 13.08.2003 - 08:58 
Snickers
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Die Frau blieb vor Lokeshiel kauern und starrte diesen an.
Nicht hasserfüllt, nur einfach unglücklich. Sie wusste, was sie zu erwarten hatte.

Lokeshiel konnte nicht schätzen wie alt sie wirklich war, denn um ihr Gesicht war das Tuch einer Begine gewickelt, obwohl die dazugehörige Haube fehlte.
Ihre schwarzen Gewänder machten klar, dass sie womöglich eine Gabrielitin war.
Sie bewegte sich nicht.


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