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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 06.11.2003 - 17:08 

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Nachdem Akibel und Osariel in die Cella eingetreten waren, betrat auch Lokeshiel den Raum, aber nicht ohne dem Urieliten noch ein Blick nach zu werfen, es gab Zeiten da musste man allein sein, aber jetzt war es hier viel zu gefährlich. Wie es schien gab es hier mehr Ketzer als Gläubige und das war eine erschreckende Tatsache, wie in Trance griff Lokeshiel kurz nach seinem Ohrring, doch schnell ließ er seine Hand wieder nach unten sinken. Es war vielleicht wichtig zu wissen was Akibel über diese Geräte wusste, die sie in ihrem Besitz hatte, hatte Em Susat ihr erklärt, was es mit ihnen auf sich hatte.

"Akibel, weißt du eigentlich, was es diese Artefakte der Kirchen auf sich hat? Für was werden sie verwendet, da die Ketzer so daran interessiert sind."

Während Lokeshiel noch diesen Gedanken formulierte, schienen Zweifel in ihm auf zu steigen, ob er mit seinen Fragen nicht zu weit gegangen war, wenn nun Akibel nicht über diese Kirchenartefakte wüsste, wie sollte er dann erklären, was schon die ganze Zeit an ihm nagte.
Um nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, begab sich Lokeshiel zu einem Hocker, der sich in der Ecke der Cella befand und ließ sich darauf nieder und wartete der Dinge, die noch kommen sollten.


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BeitragVerfasst: 09.11.2003 - 14:05 
Screw
Screw
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Er saß immernoch auf dem Boden und versuchte seine Kräfte zu regenerieren. Sicher könnte er vielleicht jederzeit zum Abbruch der Meditation gezwungen werden, nur musste er auch einsehen dass seine göttlichen Mächte in wenigen Stunden auch wieder ihre volle Stärke erreicht haben würden. Sollten die Ansichten eines Raphaeliten wirklich hier von Beudeutung sein, dann würden sie ihn um diese bitten. Rakariel lauschte der kommenden Besprechung, Akibel würde wissen wann sie die Heilung empfangen wollte, sie würde es ihm schon mitteilen. Er war so Müde.


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BeitragVerfasst: 09.11.2003 - 20:24 
Tarbas
Tarbas
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Beiträge: 107
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Kuriel antwortete Akibel nicht. Grimmig nahm der Todesengel ein paar Schritte Anlauf nachdem er den Hof betreten hatte und hob ab. Er brauchte Platz, Ruhe und hatte keine Lust sich mit den Anderen abzugeben. Trotzdem blieb er wie von Akibel gewünscht in der Nähe des Klosters, um zumindest noch ihre Gedanken vernehmen zu können.

Mit wütenden Flügelschlägen kreiste Kuriel über dem Kloster und starrte in die Ferne, was aufgrund des Wetters nicht wirklich weit war. Jedoch auch bei besserem Wetter hätte der Gabrielit nicht mehr gesehen, da er nichts sehen wollte.

Immer wieder fragte er sich, warum er sich überhaupt in die Sachen der anderen Engel eingemischt hat. Eigentlich interessierte ihn das doch alles nicht. Er wollte nur wieder sein Schwert schwingen. Traumsaat und Ketzer zerschmettern. Seinen Körper wieder und wieder bis an die Belastungsgrenze quälen. Einfach überleben. In solchen Momenten fühlte er überhaupt noch so etwas wie 'Leben'. Alles andere war doch nur eine Farce.


Zuletzt geändert von Kuriel am 14.11.2003 - 19:59, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11.11.2003 - 19:14 
Minx
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Wohnort: Wien
Immer noch stand der Urielit vor der Cella. Sein Kopf, nur noch schlapp hinunter hängend und seine Fäuste geballt. Langsam flossen die Tränen seine zarten Wangen hinab. Tränen der Wut.

Er hasste sich selbst dafür das er versagt hatte. Er hielt es nicht mehr aus, seine Gefühle sprudelten aus dem sonst so gefühlslosen Urieliten heraus. Plötzlich überkamen ihn wieder die Bilder. Die Bilder die er schon so lange sah. Bilder die im Angst machten. Bilder die ihm Angst machten weil sie immer deutlicher wurden. Bilder voller Kinder und Wiesen. Voller vergnügtheit und freude. Doch immer wieder kam dieser Schatten in seine Bilder. Es zerriss ihn innerlich. Sein Körper zitterte im Ryhtmus seiner Schluchtser.

Er wollte nur noch weg hier. Weg von allem.

Seine Beine rannten los. Einfach nur Rennen. Samiel fiel nicht mal richtig auf das er in Richtung des Ausgangs lief.


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BeitragVerfasst: 12.11.2003 - 13:33 
Verena
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Akibel sah sich in der Cella um. Zwei ihrer Geschwister waren fortgelaufen, und bei den anderen erblickte sie Erschöpfung, Sorge oder beides.

"Nein Lokeshiel, ich weiß gar nichts darüber. Und Osariel leider auch nicht. Du warst ja dabei, als er sich die Artefakte angesehen hat."

Während Akibel matt durch den Raum lief und sich auf einen Schemel niedersinken ließ, öffnete sie ihren Geist weit. Jedes Mitglied ihrer Schar würde nun hören können, was sie in Gedanken sprach, und auch das, was ihre anderen Geschwister an die Michaelitin sandten. Akibel ließ die Päckchen mit den Artefakten neben ihrem Schemel zu Boden gleiten.

Kaum hatte Akibel sich hingesetzt, ging auch schon die Tür auf. Ein Monach brachte eine Waschschale, einen Eimer Wasser und ein neues Gewand herein. Kaum war der Geistliche wieder nach Draußen verschwunden, begann Akibel schon, sich die blutbespritzte Rüstung von der Brust zu schnallen.

"Bevor ich euch alles erzähle: Wisst ihr denn, was gerade mit Samiel und Kuriel war?", fragte sie mit leiser Sorge in der Stimme.


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BeitragVerfasst: 13.11.2003 - 08:58 

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Voll Zweifel saß Lokeshiel auf seinem Hocker, die Antwort der Michaelitin war nicht gerade das was er hören wollte, wie es schien wußte er als einziger, was es mit diesen Artefakten auf sich hatte, sollte er es ihr sagen oder nicht. VIelleicht brachte sein Schweigen ja die ganze Schar in Gefahr, aber auf der anderen Seite, warum waren sie nicht informiert worden, wen man ihnen nicht vertraut hätte, so hätte man ihnen bestimmt nicht dieses Artefakte anvertraut. Seine Zweifel schienen Lokeshiel so zu beschäftigen, das er von der Stimme von Akibel überrascht wurde und beinahe vom Hocker gefallen wäre, nur durch ein leichtes Abstützen mit den Flügeln gegen die Wand konnte er das verhindern, doch wurde diese Reaktion, den anderen garantiert auffallen. Im Augenblick schien sich Lokeshiel überhaubt nicht wohl in seiner Haut zu fühlen und obwohl er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen.

"Nein, ich kam ja auch erst mit dir zurück, vielleicht hat Kuriel Samiel wegen seiner Verletzung gescholten. Aber meinst Du es würde uns helfen zu wissen was es mit den Geräten auf sich hat?"


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BeitragVerfasst: 04.12.2003 - 18:45 
Verena
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"Natürlich würde es das, Lokeshiel." Akibel sah überrascht zu Lokeshiel. Auch ein wenig Verwirrung stand auf ihren Zügen, als sie den Gabrieliten ansah und ihm langsam zunickte, um ihre Worte zu bestätigen. Dann wandte sie sich um und begann die Schnallen ihrer blutüberströmten Rüstung zu lösen.

"Ich möchte euch nun etwas erzählen. Alles, was wir bis jetzt in Erfahrung gebracht haben."

Akibel setzte sich, um die Arbeit an ihrer Rüstung leichter fortführen zu können.

"Samiel und Kuriel haben mir dabei geholfen, die Frau zu verfolgen, die uns belauscht hat und die Artefakte bei sich trug, die aus der Kammer des Ab gestohlen wurden. Auch wenn sie jetzt nicht hier sind, ich danke ihnen im Namen des Herrn. Denn wir haben in ihr nicht nur eine Diebin, sondern auch die Mörderin des Ab gestellt. Einer ihrer Kumpane wollte ihr zur Hilfe eilen. Er ist jetzt tot. Die Ketzerin befindet sich nun auf dem Weg in den Kerker. Sie gehört dem Inquisitor. Und die Artefakte gehören wieder uns."

Akibel löste ihre Rechte von der Rüstung und wies auf die beiden Päckchen im Zimmer. Sie lächelte selig, auch wenn eine Spur von Erschöpfung in ihren Augen tanzte. Der Panzer aus feinen Lederlamellen klappte auseinander und entblößte die makellose, knabenhafte Brust der Michaelitin, auf der einige getrocknete Blutspuren zu sehen waren. Das Blut des Ketzers war an einigen Stellen durch die schmalen Spalten zwischen den Lederbändern gedrungen.

"Noch immer führen wir unseren Dienst so aus, wie die Stimme Gabriels es uns befohlen hat. Auch unser nächster Auftrag ist eigentlich klar. Der Ab dieses Klosters hat uns befohlen, diese Artefakte gleich morgen zurück dorthin zu tragen, wo wir sie bekommen haben. Allerdings stehen wir nun, nach dem Tod des Ab, vor einem Problem. Ich möchte euch nun etwas erklären. Es geht darum, wer uns nun befehlen darf, jetzt, wo der Ab tot ist.

"Der Ab kann uns jetzt natürlich keine Befehle mehr erteilen. Eigentlich würde nach seinem Tod der Prior dieses Klosters an seine Stelle rücken. Doch jetzt ist Bernado Veralis hier. Er ist Inquisitor, und er hat das Recht, anstelle des Priors das Oberkommando über dieses Kloster zu übernehmen. Und genau das hat er getan.

"So. Und jetzt werde ich euch erklären, was ich eigentlich damit sagen will."


Akibel lachte leise und zuckte die Achseln. Die Michaelitin nahm einen rauhen, weißen Lappen von dem Kleidungsstapel, der für sie gebracht worden war, und tauchte ihn in eine Waschschale. Sie begann sich das Blut vom Gesicht und von der Brust zu waschen.

"Bernado Veralis kann uns verbieten, mit den Artefakten von hier fortzufliegen. Jetzt, wo der Ab tot ist, kann er sich über seinen Befehl hinwegsetzen. Und ich könnte nichts dagegen tun. Ich müsste ihm die Artefakte sogar geben, wenn er es mir befielt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er das tun wird. Er handelt aus Motiven heraus, die ich nicht verstehe. Dank Osariel weiß ich nun etwas beunruhigendes. Der Inquisitor hat uns beide angelogen, als wir gerade mit ihm gesprochen haben."

Akibel verstummte und rubbelte sich eine Weile nur das Gesicht ab. Dann stand sie auf, wischte sich die Blutspuren von der Brust und beugte sich über die Waschschale. Sie begann ihre Haare zu waschen.

"Ich würde gern wissen, was ihr darüber denkt. Ich würde gern wissen, ob ihr den Willen des Inquisitors oder den Willen Em Susats erfüllen wollt. Ich möchte nicht ohne eure Zustimmung einen Inquisitor hintergehen. Denn genau das würde ich tun, um der Stimme Gabriels gehorchen zu können", sagte Akibel mit sanfter Stimme. Doch trotz ihres Tonfalls war klar, dass sie es ernst meinte.


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BeitragVerfasst: 04.12.2003 - 21:34 

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Die Worte Akibels verunsicherten Lokeshiel sehr, sie zog es in Erwägung einen Inquisitor zu hintergehen. Allerdings verstand er auch das Dilemma, in dem sich die Schar befand, so hatte Em Susat doch gesagt, sie sollten die Geräte nur dem Ab persönlich übergeben und sie sollten die Geräte nicht in die falschen Hände fallen lassen. Nun er würde jetzt nicht mehr darum herum kommen, der Michaelitin mit zu teilen, was er bisher für sich behalten hatte. Aber er würde auch den Prälat Bernardo Veralis noch sprechen müssen, den dieser hatte ja noch etwas, was er der Em Susat übergeben sollte. Sie konnte zwar die Schar um Rat fragen, doch die Entscheidung lag alleine bei ihr.

„Akibel ich möchte dich bitten, das was ich dir jetzt sage für dich zu behalten, diese Kirchenartefakte, dienen der Verständigung zwischen den wichtigsten Klöstern und den Himmeln, wenn die Nachricht so wichtig ist, das man sie wirklich schnell überbringen muss und ein Urielit zu langsam ist. Sie werden regelmäßig in den Himmel zurück geholt, aber es muss wirklich darauf geachtet werden, das sie nicht in die falschen Hände geraten, deshalb war es Em Susat wahrscheinlich so wichtig, das das Päckchen nur dem Ab persönlich übergeben wird, das zweite Päckchen war ja nicht von uns, sondern wurde von einem anderen Kirchenwürdenträger in das Kloster geschickt und nur von uns geborgen. Der Besitzer des Kirchenartefakts ist nach unserem Wissen gestorben, also sollte es zurück in den Himmel gebracht werden. Allerdings hat der Prälat auch das Recht das zweite Gerät zu behalten. Das ist alles was ich über diese Artefakte erfahren habe, allerdings würde mir gesagt, das dieses Wissen nicht für jeden gedacht ist.“


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BeitragVerfasst: 05.12.2003 - 17:32 
Verena
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"Akibel, ich möchte dich bitten, das was ich jetzt sage für dich zu behalten, diese Kirchenartefakte..."

Genau so viel bekamen alle anderen noch von Lokeshiels Worten mit, bevor Akibel die allgemeine Verständigung, die sie bisher die ganze zeit aufrechterhalten hatte, zusammenbrechen ließ. Sie schien sich über der Schüssel, in der sie sich ihre Haare wusch, ein wenig zu verkrampfen. Langsam stützte sie eine Hand neben der Schüssel auf und wrang mit der anderen ihre Haare ein Stück weit trocken, bevor sie sich langsam aufrichtete. Währenddessen hörte nur sie Lokeshiels Worten zu. Die Augen der anderen Engel im Raum lagen auf dem Gabrieliten, das war klar. Sicher waren sie sehr neugierig, was der andere Engel vor ihnen zu verheimlichen hatte. Akibel verstand das. Lokeshiels Worte ließen vermuten, das man den Gabrieliten in ihre Schar gesteckt hatte, um sie zu beobachten und zu sichten, was mit dem Artefakt geschah, das ihnen anvertraut worden war. Akibels braune Augen richteten sich auf die des Gabrieliten, aber es lag kein Zorn in ihnen. Es wirkte vielmehr wie aufrichtiges, professionelles Interesse. Wenn Lokeshiel sich ein wenig mit Medizin ausgekannt hätte, hätte er in diesem Moment vielleicht Akibels geweitete Pupillen bemerkt. Die Innere Ruhe tat immer noch ihre Wirkung. Aus diesem Grund bemerkte Akibel die angespannte Stille im Raum vielleicht nicht so deutlich wie er und die anderen Mitglieder ihrer Schar. Nur für Lokeshiel hörbar stellte sie ihre nächste Frage.

"Ich muss wissen, was dieses 'wir' ist, von dem du sprichst. Bist du auf Susats Geheiß hier, im Namen des gabrielitischen Ordens, um das alles zu beobachten? Oder hat dich jemand anderes in diese Schar befohlen und dir diese Informationen gegeben? Es ist wichtig für mich, das zu wissen. Vor allem, wer dir gesagt hat, dass der Prälat das Recht hat, das zweite Gerät zu behalten. Von wem kommt diese Anordnung? Wenn du mir die Quelle nennst, bin ich vielleicht gern bereit, ihr Folge zu leisten."

Während Akibel sprach trocknete sie sich die Haare ab und ließ das Handtuch von ihrem Arm langsam auf einen Schemel rutschen. Während der ganzen Zeit nahm sie ihren konzentrierten, leicht erschöpft wirkenden Blick nicht von dem Gabrieliten. Allerdings versäumte sie nicht, leicht ihre linke Handfläche in Richtung der anderen Engel im Raum zu heben. Eine beschwichtigende Geste, die die anderen gleichzeitig darum bat, ein wenig zu warten.


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BeitragVerfasst: 05.12.2003 - 18:54 

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"Ich habe vom Em Susat den Auftrag bekommen mich deiner Schar anzuschließen, warum sie es für nötig befand deiner Schar einen weiteren Angehörigen des Ordens der Gabrieliten zu zu teilen, ist mir nicht bekannt. Was ich über diese Artefakte weis, habe ich von Em Susat erfahren, ich habe schon einmal solch einen Transport mitgemacht. Das zweite Gerät, war anscheinend auch für den Ab bestimmt, würde uns aber nicht anvertraut, sondern nur von uns geborgen. Von der Em Susat weis ich auch das noch ein weiteres Gerät hier im Kloster ist, das man Kuriel oder mir anvertrauen wollte. Das der Prälat das Recht hat das zweite Gerät zu fordern ist nur meine persönliche Meinung, da es uns nicht direkt anvertraut wurde, aber es ist natürlich besser, wenn wir alle Geräte zurück in den Himmel bringen, von dort können sie dann wieder verteilt werden. Mein Wissen über das Verschwinden eines Michaeliten hier habe ich von einem Ramieliten erhalten, der auch schon einmal eine solche Mission absolviert hat, allerdings ob diese Artefakt den Ketzern in die Hände gefallen ist, ist mir nicht bekannt.“

Lokeshiel war sich der Blicke der anderen Mitglieder der Schar nur zu gut bewusst und er hätte Akibel auch dieses Wissen nicht offenbart, wenn er nicht absolut der Meinung gewesen wäre, das die Michaelitin ohne diese Informationen keine richtige Entscheidung treffen konnte. Aber er wollte die anderen nicht damit belasten, es war im deutlich anzusehen, das er sich gar nicht wohl zu fühlen schien, anscheinend wäre er lieber irgendwo anders. Aber er saß ja schon in der Ecke des Raumes und der Raum schien um ihn herum immer enger zu werden


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BeitragVerfasst: 07.12.2003 - 20:17 
Minx
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"Akibel, ich möchte dich bitten, das was ich jetzt sage für dich zu behalten, diese Kirchenartefakte..."

Leise hallten die Worte durch Samiels Geist wärend er langsam über die Stadt flog. Regentropfen prasselten auf sein Gesicht und trugen Tränen von seinen zarten Wangen davon. Hier oben konnte er entspannen und nachdenken. Wärend der am Himmel entlang segelte und der Unterhaltung seiner Schar kaum zuhörte dachte er über sichselbst nach. Wiederwillig merkte Samiel das Kuriel recht hatte. Und wieder überkammen ihn diese Schuldgefühle doch er lies es nicht zu. Schon so oft hatte er sich in Selbstzweifel und Trauer verwickelt, nicht dieses mal. Samiel begriff das er sich entschuldigen musste. Bei Kuriel, bei Rakariel und vorallem bei Akibel. Doch er brauchte noch Zeit. Noch konnte er nicht zurück gehen.


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BeitragVerfasst: 07.12.2003 - 20:39 
Tarbas
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Kuriel war in der Zwischenzeit wieder auf dem Dach gegenüber der Cella gelandet. Es hatte angefangen zu regnen und der Himmel war mit dunklen Wolken verhangen. Angestrengt hörte er den Ausführungen Akibels genau zu und was er hörte, gefiel ihm nicht sonderlich.

Sicherlich war Vorsicht angebracht, aber einen Inquisitor zu hintergehen, allein sein Wort in Frage zu stellen, war ein unglaublicher Frevel. Kuriel war sicher nicht so verbohrt zu glauben, dass Menschen und auch Würdenträger der Kirche unfehlbar waren, aber die Worte Akibels waren nicht nur vermessen, sie waren gefährlich. Solche Worte könnten nicht nur für sie das Ende bedeuten, sondern für die ganze Schar!

Grade als Kuriel gedanklich antworten wollte, äußerte sich Lokeshiel und bat Akibel darum seine Gedanken nicht an den Rest der Schar weiterzuleiten. Dies war an für sich schon ungeheuerlich. Ein Gabrielit hatte nichts vor seiner Schar zu verbergen. Eine Regel der Kuriel selbst immer gefolgt war. Doch was ihn noch mehr beunruhigte war die Tatsache, dass die Michaelitin diesem Wunsch auch noch Folge leistete!

Was wurde hier überhaupt gespielt? Das letzte Vertrauen, welches Kuriel noch in die Schar hatte, begann zu schwinden. Diese ganze Mission war schon von Anfang an seltsam gewesen. Er, Kuriel, als Aufpasser? Nicht unbedingt die Rolle, die ihm die Kirche freiwillig geben würde. Es passte einfach nicht. Die Mission war angeblich so wichtig, dass selbst die Stimme Gabriels zu ihnen gesprochen hatte. Angeblich waren diese schwarzen Kasten so wichtig, aber Kuriel hatte selbst einen geöffnet, sich angesehen und nichts war passiert. Das Misstrauen in dem Todesengel wuchs und er fasste sich an den Kopf. Irgendetwas stimmte nicht!

Der Gabrielit entschied sich vorerst weiter zuzuhören. Nicht vorschnell handeln, wenn Du keinem trauen kannst. dachte er bei sich.


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BeitragVerfasst: 08.12.2003 - 15:20 
Isael
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Mit leicht gesenktem Kopf saß Osariel auf einem der Schemel und hörte Akibel aufmerksam zu. Die Finger seiner rechten Hand spielten mit seinen langen Haaren, die ihm tief ins Gesicht hingen. Als Akibel ihre Schar um Rat bat, erstarrte Osariels rechte Hand mitten in der Bewegung. Langsam ließ er sie in seinen Schoß gleiten, legte sie in die andere und atmete tief durch.

Nachdenklich runzelte der Ramielit die Stirn, während er beide Möglichkeiten auf ihr Für und Wider abklopfte. Em Susats Worte waren zweifelsohne von Gewicht, doch ihrem Befehl nachzugehen hieß, den Zorn einer anderen mächtigen Person auf sich zu ziehen. Osariel wusste, dass der Inquisitor sie nicht ungestraft davonkommen lassen würde, sollten sie sich gegen ihn wenden. Aber was hatte dieser Mann zu verbergen? Wieso log er sie, die Engel des Herrn, an?

Der Ramielit war noch mitten in Gedanken, als er Lokeshiels Worte vernahm. Langsam hob er den Kopf, den Blick erst auf den Gabrieliten, dann auf Akibel gerichtet.

Geheimnisse? Mitten in dieser offenen Aussprache?
Die strähnigen Haare des Ramieliten rutschen ihm wieder ins Gesicht, als er den Kopf senkte, um weiter nachzudenken.

Akibel würde schon wissen, was sie da tat.


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