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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 14.01.2004 - 18:33 
Minx
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Ein leises Räuspern ertönte hinter Kuriel als er einige Biegungen gelaufen war. Als Kuriel sich umdrehte sah er Samiel ein paar Meter hinter ihm stehen und mit seinem Zeigefinger ganz unauffällig in einen anderen Gang zeigen.

"Du magst vielleicht Ketzer in der Luft zerreißen können, doch wenn es um Wege finden geht bin ich immer noch der bessere von uns beiden." In Samiels Stimme steckte eindeutig ein versöhnlicher Ton und seine Augen sagten das selbe.

Mit leicht errötetem Gesicht ging Samiel neben den Todesengel und hoffte drauf das Kuriel als erster das Wort ergriff. Mit schnellem Schritt gingen sie durch die Gänge und Kuriel merkte auch das es immer mehr hinab ging. Sie kammen den Katakomben näher. Nach einer Weile als Kuriel immer noch nichts sagte und die Wände Samiel förmlich zu erdrücken schienen brachte er seinen ganzen Mut zusammen und begann leise zu reden.

"Weißt du...deine Worte waren berechtigt..und ich habe jetzt auch begriffen das ich anmassend und dumm war. Mit meinem Handeln brachte ich die Mission und die ganze Schar in gefahr.. Und das tut mir Leid.." Leise kammen die Worte zwischen Samiels Lippen hevor. "Und meine Worte an dich tuen mir auch Leid, ich konnte meine Gefühle nicht ordnen und war voller Wut. Eine Wut die ich leider gegen dich richtete obwohl sie eigentlich für mich selbst bestimmt war... Ich hoffe ich werde solche Fehler nicht wieder begehen, und am meisten hoffe ich das ich dein Vertrauen jemals wieder gewinnen kann."

Langsam senkte er den Blick, er fiel im schwer diese Worte auszusprechen, vorallem weil er nicht abschätzen konnte wie Kuriel darauf reagieren würde doch Samiel ging es jetzt schon deutlich besser. Es fiel im ein Stein vom Herzen durch diese Worte. Wenn ihm Kuriel immer noch Böse war konnte er nichts weiter machen. Vorsichtig sah er wieder auf und blickte Kuriel von der Seite an.


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BeitragVerfasst: 15.01.2004 - 20:17 
Verena
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"Danke, das wäre nett", lächelte Akibel. Sie wirkte wie ausgewechselt. So starr und erschöpft war sie gewesen, bevor Rakariel ihr die Hände aufgelegt hatte.

Akibel tauchte ein weiteres Tuch in die Waschschüssel und drückte es Lokeshiel dankbar in die Hand. Dann drehte sie sich um, breitete ihre Flügel etwas auseinander, um ihren Rücken freizugeben, und begann sich das Blut von der nackten Brust zu wischen. Die blutstarrende Rüstung lehnte an der Wand. Die Michaelitin warf einen kurzen Blick darauf. Damit würde sie noch einiges zu tun haben.

Sie drehte den Kopf, als sie die Tür gehen hörte, und sah Samiels Flügeln zu, wie sie vollends aus der Cella verschwanden. Hoffnungsvoll wandte sie den Blick wieder ab. Vielleicht ergriffen die beiden ja diese Gelegenheit.


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BeitragVerfasst: 15.01.2004 - 21:06 
Tarbas
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Kuriel bewegte den Kopf keinen Zentimeter. „Keine Sorge, Du hast mein Vertrauen nicht verloren. Ich habe Dir nie vertraut. Keinem von Euch.“ sprach er in einem ruhigen, fast gleichgültigen Ton.

Der Todesengel blieb stehen und der Urielit tat es ihm gleich. „Doch das ist nicht Deine Schuld. Du sagst, dass Deine Wut Dich das hat sagen lassen. Für mich ist Wut, Kampf, Hass und Vernichtung das Einzige was zählt. Es ist das was mich definiert. Das was mich am Leben hält. Diese Wut habe ich für einen kurzen Moment vergessen. Das Resultat war, dass ich mich in Deine Angelegenheit eingemischt habe. Ich habe nicht das Recht Dir etwas vorzuschreiben. Du musst Deinen Weg finden.“ Kuriel’s Stimme war bar jeglicher Emotion und er blickte Samiel tief in die Augen als er mit ihm sprach.

Die Engel standen sich Sekunden vielleicht Minuten gegenüber und wechselten kein Wort, sondern starrten sich nur an. Plötzlich drehte sich Kuriel um und ging wieder weiter. „Ich gebe Dir nur einen Rat. Wähle nicht meinen Weg. Er würde Dich zerbrechen.“


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BeitragVerfasst: 20.01.2004 - 00:36 
Snickers
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Der Urielit glaubte das aufs Wort und nickte nur.
Beschämt war er heute genug worden.
Aber er merkte auch, dass er bei Kuriel auf Granit biss. Der traute also so, oder so keinem... dann war es auch egal, ob er sich entschuldigte oder schuldig fühlte. Seine, zugegeben dumme Aktion, hatte also sowieso nichts zerstört, was nicht auch vorher schon gar nicht erst vorhanden gewesen war.

Umgekehrt hieß das auch, dass man Kuriel vielleicht ebenso nicht trauen konnte.
Vielleicht war ja deswegen Lokeshiel dabei?
Samiel erlaubte sich lieber keine weiteren Spekulationen.

Vor allem kam er gar nicht dazu weiter zu grübeln, denn ihnen begegneten drei Beginen und alle drei trugen fast nichts am Leib außer Türcher um ihre Brüste und sehr kurze Unterröcke. Und alle drei erröteten ein wenig, als sie so spärlich bekleidet den Engeln über den Weg liefen.
Samiel kam aus dem Staunen gar nicht heraus, als ihnen auch noch ein Templer in ähnlicher Aufmachung über den Weg lief.
Der Mann trug nur seinen Kriegsrock.

Samiel starrte dem Mensch hinterher, bis ihm etwas dämmerte.
"Ob die das machen, dass man gleich sieht, dass die keine solche Tätowierung haben?", fragte er sich selber laut.


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BeitragVerfasst: 21.01.2004 - 20:18 
Tarbas
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Ohne, dass er etwas dagegen tun konnte drehte der Todesengel seinen Kopf, um den Beginen nachzublicken. Samiel fiel auf, dass die Ohren des Gabrieliten eine leicht rote Färbung angenommen hatten.

„Ähm, ja, sicher…“ entgegnete Kuriel der Feststellung des Urieliten ohne seinen Blick von den drei Beginen zu nehmen, bis diese um eine Ecke bogen. Kuriel war merkwürdig warm und seine Gefühle konnte er nicht genau deuten. Seltsamerweise hatte er seinen Blick nicht von den Beginen abwenden können. Ob das an deren spärlicher Kleidung gelegen hatte oder daran, dass sie sich scheinbar vor den Engeln schämten blieb ihm verborgen. Der Gabrielit konnte nur feststellen, dass der Templer diese Emotionen bei ihm nicht ausgelöst hatte.

Wenig später standen Samiel und Kuriel vor der schweren Holztür, die den Zugang zu dem Kerkergang versperrte. Ein ziemlicher eindrucksvoller Mann, der selbst Kuriel noch um fast zwei Köpfe überragte, stand schwer bewaffnet vor der Tür. Seine spärliche Kleidung brachte die Muskeln nur noch besser zur Geltung. Kuriel trat vor und entgegnete nur kurz auf Latein: “Wir wollen zur Ketzerin die uns attackiert hat.“

Der Templer blickte von Kuriel zu Samiel und wieder zu Kuriel, nickte kurz und öffnete die Tür. Eine Wache führte die beiden Engel durch den dunklen Gang. Die Lichtverhältnisse waren hier unten tatsächlich miserabel, aber der Mann wusste sich zu helfen und entzündete noch ein paar zusätzliche Fackeln. Am Ende des Ganges war ein großer durch Gitter abgesperrter Raum in dem eine Gestalt regungslos auf dem Boden lag. Ein schwacher Lichtschein kämpfte sich durch einige winzige Öffnungen in der Decke von Draußen herein.

Eine weitere Wache saß auf einem Schemel direkt vor der durch eine Kette gesicherten Gittertür. Als er die Engel sah sprang er auf und nahm unbeholfen Haltung an. Es war nicht schwer diese Männer auf Tätowierungen zu prüfen, sofern diese nicht am Hintern versteckt waren.

„Seid gegrüßt Engel. Ihr wollt zur Ketzerin?“ sprach der nur mit einem Rock bekleidete ungepflegte Mann. Samiel nickte langsam. „Gut. Die ist eh nicht mehr zu gebrauchen.“ fuhr die Wache auf Common fort und grinste hämisch.

Kuriel war sich nicht ganz sicher ob er die Wache verstanden hatte, aber das war ihm auch egal. Mit großen Schritten ging er auf die halbnackte und gefesselte Person, die am Boden der Zelle lag, zu. Nicht grade zimperlich zog der Todesengel die Frau an den Haaren mit einer Hand hoch. Sie war scheinbar noch immer bewusstlos. Ihr Gesicht war blutverschmiert und geschwollen. Jemand hatte sie scheinbar versucht zum Reden zu bringen. Die Fesseln waren so stramm gezogen, dass Wunden entstanden waren. Ja, Ketzer die Engel und Geistliche angriffen waren nicht grade beliebt. Ohne eine Miene zu verziehen lies er sie wieder fallen und nickte Samiel zu. „Ich denke von ihr geht keine Gefahr aus.“

Kuriel drehte sich um und blickte der Wache in die Augen. „Wolltest Du sie zum Reden bringen?“ fragte er auf Latein die Wache. Diese blickte leicht irritiert. „Hast Du Ihr etwa den Knebel dazu aus dem Mund genommen?“ Keine Antwort. „Waren die Instruktionen die Du erhalten hast nicht klar, Mensch?“ Kuriel ging einen Schritt weiter auf die Wache zu. Die Ignoranz des Menschen provozierte ihn weiter. „Rede!“ knurrte der Todesengel ihn an.


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BeitragVerfasst: 21.01.2004 - 23:03 
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Der Templer wirkte kein bisschen eingeschüchtert.

"Ich habe meine Aufgabe gemäß den Weisungen erfüllt, die ich von Prälat Veralis bekam. Er wollte die Frau befragen und das HAT er. ICH habe nur Befehle befolgt. Wenn diese nicht in eurem Sinne waren, so bitte ich euch, redet mit dem Prälaten!" Der Templer nahm sich ja einiges heraus! Fast als wäre er trotzig.


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BeitragVerfasst: 24.01.2004 - 19:54 
Tarbas
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Es kostete Kuriel einiges an Überwindung nicht handgreiflich zu werden. Seine Laune war ohnehin nicht sonderlich gut und nun musste er sich auch noch solch einen forschen Ton von einem Templer gefallen lasse. „Treib es nicht zu weit Mensch. Du vergisst offensichtlich mit wem Du grade redest!“ Ohne den Blick von der Wache zu nehmen sprach er weiter: „Falls Du fertig bist Samiel können wir jetzt gehen.“


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BeitragVerfasst: 25.01.2004 - 09:11 
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Der Templer wirkte beleidigt.
Natürlich wusste er mit wem er redete, aber er hatte nicht erwartet für seine Arbeit, die er im Auftrag eines Prälaten der Gabrieliten machte, von einem Gabrieliten gerügt zu werden. Wollte dieser ihn prüfen?
Der vierschrötige Mann mit den Bartstoppeln senkte den Kopf und hielt den Mund. Die Welt war ungerecht! Aber mit einem Engel streiten würde er sich garantiert nicht.


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BeitragVerfasst: 31.01.2004 - 14:02 
Tarbas
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Offensichtlich war alles gesagt, was gesagt werden musste. Der Ketzerin ging es den Umständen entsprechend und die Wache würde sicherlich nicht noch einmal auf die Idee kommen den Knebel zu entfernen, wer auch immer es ihr befehlen sollte. Keine der zahlreichen Wachen trug das gesuchte Zeichen und Kuriel entschied, dass sie nun dem Auftrag von Akibel entsprechend Folge geleistet hatten.

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren und den Templer eines weiteren Blickes zu würdigen, machte sich der Todesengel wieder auf in Richtung der Cella. Samiel folgte ihm mit schnellen Schritten.

Auf dem Rückweg berichtete Kuriel Akibel über das Gesehene. Die Ketzerin war nicht in der Lage zu fliehen und sonderlich viel Sympathisanten schien sie hier auch nicht zu haben. Es bestand viel mehr die Gefahr, dass einer der Templer vielleicht einen dummen Fehler machen und die Ketzerin danach nicht mehr aufwachen würde.
"Ach ja, noch was" fuhr Kuriel fort "Der Prälat hat scheinbar versucht die Ketzerin zu verhören. Vielleicht sollten wir Ihn darauf hinweisen, welche Gefahr ausgeht wenn man der Frau den Knebel entfernt. Scheinbar hat diese Information niemand an ihn weitergegeben."


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BeitragVerfasst: 01.02.2004 - 22:51 
Snickers
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Auch Samiel meldete sich kurz bei Akibel zu Wort
* die ganzen Templer und sogar die Monachen und Beginen sind alle halbnackt, da würde man sicher was sehen -aber mit sowas müssen die Ketzer doch auch rechnen, sicher kann man so eine Tätowierung verdecken.. wir kommen jetzt zurück... übrigens war der Templer von der Garde des Prälaten ganz schön unhöflich.*

Samiel tappte hinter Kuriel her, er traute sich nicht den Gabrieliten erneut anzureden.


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BeitragVerfasst: 06.02.2004 - 19:48 
Verena
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Akibel empfing die Nachrichten ihrer beiden Geschwister und leitete sie ungekürzt an die anderen Engel weiter. Lokeshiel hatte inzwischen ihren Rücken saubergeschrubbt und auch versucht, das getrocknete Blut von ihren Flügelspitzen zu waschen. Es hatte sogar geklappt. Die Michaelitin hatte sich fröhlich bei ihm bedankt und saß nun in einem frischen Kriegsrock und mit nacktem Oberkörper auf einem Schemel. Sie bearbeitete die Lederlamellen ihrer Rüstung mit einem groben Lappen und rubbelte das Blut herunter. Mit den Metallteilen würde sie sicher noch genug zu tun haben. Sie würde sich später Schmiere holen müssen.

"Danke euch beiden. Hier ist alles in bester Ordnung. Wenn ihr wieder bei uns seid, gehen wir zum Prälaten.

"Und auf das Verhör werde ich ihn in jedem Fall noch ansprechen, Kuriel. Da ist anscheinend wirklich ein Versäumnis geschehen."


Nachdenklich vergegenwärtigte Akibel sich die Gesichter der Templer, denen sie die Ketzerin anvertraut hatte. Denen hatte sie es gesagt...

"Aber offenbar lebt sie ja noch. Vielleicht weil wir Glück hatten und sie gar keine Sachen im Mund trug, mit denen sie sich vergiften konnte."

Bei Samiels Kommentar musste die Michaelitin verwundert die Stirn runzeln.

"Naja... nein, ich glaube nicht, dass die Ketzer damit rechnen müssen, dass in einem Kloster, in das sie sich einschleichen, auf einmal die Freikörperkultur ausgerufen wird." Akibel lächelte, als sie diesen Witz machte, und ihr Lächeln ließ sich auch in ihren Gedanken fühlen.

"Sicher kann es sein, dass einige Ketzer auch woanders Tätowierungen tragen. Aber leider müssen wir bei diesen Kontrollen größtenteils den Leuten in diesem Kloster vertrauen. Wir können nicht jeden einzelnen hier selbst einer Kontrolle unterziehen, so bedauerlich es ist. Aber ich will später versuchen, dass wir uns wenigstens den Decanus dieses Klosters höchstpersönlich ansehen können."


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BeitragVerfasst: 14.02.2004 - 22:11 
Verena
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"Gut. Und jetzt lasst uns gehen", sagte Akibel mit einem zuversichtlichen Lächeln, als der Urielit und der Gabrielit wieder durch die Tür traten. Die Rüstung hatte sie noch nicht sauber bekommen. Aus diesem Grund hatte sie sich das strahlend weiße Brusttuch, das mit dem frischen Kriegsrock gebracht worden war, um den Oberkörper gewickelt und ließ ihre Rüstung an der Wand stehen. Mit einer entschlossenen Bewegung nahm sie die beiden Päckchen mit den Artefakten vom Tisch und ging in Richtung Tür.

Gefolgt von ihren Geschwistern marschierte die Michaelitin durch den Gang bis zur Cella des Inquisitors. Nicht unfreundlich, aber dennoch forschend traf der Blick ihrer braunen Augen jeden, an dem sie vorüberging. An der Tür angelangt sagte sie einem der wachenden Gabrielis-Templer, sie sei nun bereit für die Audienz. Ob der kleine Junge noch bei dem Prälaten war? Immerhin war er sehr hilfreich gewesen und hatte die Michaelitin in ihrem Traum bestätigt.


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BeitragVerfasst: 19.02.2004 - 10:29 

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Er hat der Michaelitin der Schar gern geholfen, so hatte er wenigstens etwas zu tun. Trotzdem war Lokeshiel froh als diese dann eine Entscheidung getroffen hatte. Auf dem Weg zu der Cella des Inquisitors, widmete er der Umgebung seine ganze Aufmerksamkeit, nachdem aufdecken, das es den Ketzer sogar gelungen war das Kloster zu infiltrieren, war es zwar wenig wahrscheinlich das man eine solche Tätowierung übersehen hatte, aber wer konnte wissen ob alle Ketzer über solch eine verfügten. Es blieb nun nur noch abzuwarten, was weiter geschehen würde, doch machte sich ein leichtes Gefühl des Unwohlseins in ihm breit, es war nichts körperliches, doch nun kam ihm die erinnerung an seine ganze Ausbildung wieder in den Sinn und das was damit verbunden war.


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