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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 02.04.2004 - 12:02 
Verena
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Akibel wandte sich langsam dem Ketzer zu, der gesprochen hatte. Weder kühl noch hasserfüllt, sondern ruhig und vielleicht ein wenig zweifelnd ruhrten die Augen der Michaelitin auf dem Gefangenen. Wenige Herzschläge lang lag Stille über dem Platz.

"Fahr ruhig fort, Kuriel. Töte den Mann, den du gerade hältst. Es ist nicht schlimm, wenn wir damit den Wunsch des anderen Ketzers erfüllen. Es ändert nichts an dem Zeichen, das wir setzen. Dass der, der sich zum Reden entschließt, schnell sterben darf."

Die Michaelitin wartete auf das Geräusch eines brechenden Genicks oder das feuchte Geräusch, das wuchtig geschwungener Stahl machte, wenn er Fleisch und Knochen durchtrennte.


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BeitragVerfasst: 04.04.2004 - 19:12 
Snickers
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"Ich... bitte... ich sage Euch.. was ihr wollt, aber bitte... hört auf! Ihr...ihr müsst den anderen Engel suchen... bitte. Lasst meinen Bruder.. Der.. der Michaelit... die haben ihn... eingesperrt. Glaube ich... ich weiß nicht..."

Viel Zeit würden sie nicht mehr haben. Wenn die Anführer erst mal die Wälder bei dem Versteck erreicht hatten, würde sie dort wohl niemand mehr finden. Der alte Hof war gut gewählt worden... bei den Wäldern. Der perfekte Rückzug...
aber jetzt... er wusste nicht mehr was er wollte.
Doch... eigentlich wusste er es. Er wollte dass dies hier vorbei war.

Jeder Mut schien den jungen Mann verlassen zu haben. Die nackte Todesangst war auf seinem Gesicht zu erkennen und der Angstschweiß rann kalt seinen Rücken hinunter.


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BeitragVerfasst: 04.04.2004 - 21:45 
Screw
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der letze Atemzug war dem ersten Ketzer schon aus den Lungen gefahren, als Rakariel sein Gewicht von einem Bein auf das ander verlagerte.

Wohl war diese art in der, der Tod den Mann ereilt hatte, üblich für Todesengel, doch hätten die Dienste eines Prüfers die Schwere seines Verbrechens und die Qualen des Ablebens in einklang bringen können.

eine Form von beschleunigter Lepra würden dass aussen der Sterblichen hülle und der Seel auf ein und das selbe Niveau bringen, Zerfressen und verfault.
Doch Rakariel war in der tradition der Curer ausgebildet worden, und die minderheit der Prüfer war ihm bisher suspekt. Umsolänger er auf diesen Missionen ausserhalb der Lazerrette war, umsomehr wollte auch er richten, und nicht nur die wunden der Recken, oder aber auch der Ketzer zu heilen

Kranheit ist eine Form in der Gott oft straft.


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BeitragVerfasst: 05.04.2004 - 19:29 
Verena
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Mit einem dumpfen Klatschen fiel der tote Ketzer in die Blutlache, über der er in Kuriels Griff geschwebt hatte.

Akibel machte zwei Schritte auf den jungen Gefangenen zu, der gerade gesprochen hatte. Ihre Sandalen klackten leise, aber in der Stille des Hofes durchdringend auf dem gepflasterten Boden. An ihrem Blick änderte sich nichts. Ihre Arme hingen locker an ihren Seiten herunter, sie hielt keine Waffe in der Hand, und ihre Flügel waren ganz zusammengefaltet. Die Michaelitin blieb wieder stehen und hub erst nach zwei weiteren Sekunden zu sprechen an.

"Seht!", rief Akibel und blickte auf, ließ ihren Blick über die versammelte Menge schweifen und drehte sich dafür auch einmal um die eigene Achse, langsam, majestätisch. "Gibt es hier jemanden, der sich retten will?"

Die ruhigen, aber gleichzeitig durchdringenden Augen der Michaelitin suchten die des Ketzers.

"Sprich. Sprich, und du wirst nicht leiden. Das ist mein Versprechen an dich", sagte Akibel. Ihre Stimme war leise und warm, und so von Grundauf ehrlich, wie man es von einer, die ist wie Gott, erwarten konnte. Nicht alle Versammelten würden sie hören können, nur die anderen Ketzer, die anderen Engel und die Menschen in der ersten Reihe.

Die Augen der Michaelitin ruhten fest auf dem jungen Mann. Sie wusste, dass die Menschen glaubten, alle Engel könnten Lügen erkennen. Diesen Glauben würde sie bei diesem Jungen ausnutzen wollen, jetzt, wo Osariel nicht bei ihr war.


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BeitragVerfasst: 06.04.2004 - 14:14 
Snickers
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Sie hatten ihn belogen.
Er war sich jetzt ganz sicher.

Sie hatten ihn belogen und behauptet, dass die Engel keine echten Engel wären.
Er hatte seinem Bruder geglaubt.
Aber jetzt hatte er keinen Bruder mehr.


"e..es gibt einen Hof. Nur ein paar Kilometer.. a..außerhalb des Ortes. Am Waldrand. Die.. die wollten dort hin... von da aus kann man... in die Wälder..."

Die anderen Männer und die beiden Frauen rührten sich nicht. Nur einer wagte es dem Jungen einen bösen Blick zuzuwerfen. Der Rest starrte stoisch vor sich hin.
Rakariel erkannte bei jedem von ihnen, dass sie Angst hatten. Schweiß stand auf deren Stirn und man konnte sehen, dass die ganze Gruppe mittlerweile wohl ihren ganzen Mut zusammenhalten musste um nicht jammernd um Gande zu flehen.

Trotzdem sagte keiner ein Wort.
Verbitterung und Resignation spiegelten sich in den Minen der Leute.

"A..am Fischmarkt. Unter der Lagerhalle mit... mit dem.. unserem Firmenzeichen...", stotterte der Kerl weiter. Plötzlich sah er zu Akibel auf.

Er hatte tatsächlich Tränen in den Augen.

Noch ehe die Michaelitin etwas sagen konnte, drang plötzlich ein infernalischer Schrei aus der Reihe der anderen Gefangenen.
Einer der Männer war aufgesprungen. Die Templer hatten für eine Sekunde wohl nicht aufgepasst.
Und der Mann sprang geradewegs mit einem weiten Satz, den man ihm gar nicht zugetraut hätte, auf Akibel zu.

Dabei hatte er nicht einmal eine Waffe. Doch eines musste selbst Kuriel eingestehen. Der Kerl hatte sich unglaublich schnell bewegt und wie ein Schwächling wirkte er auch nicht gerade. Groß gewachsen und muskulös und trotz seiner Verletzungen nicht wirklich behindert.
In dessen Gesicht war der pure Hass zu lesen und in seinen Augen, die Akibel fixiert hatten konnte die Michaelitin regelrecht sehen, dass dieser Mann sie nicht fürchtete. Er hatte nichts mehr zu verlieren.
Er wollte nur noch jemand mit in den Tod reißen. Am besten sie.


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BeitragVerfasst: 07.04.2004 - 19:40 
Tarbas
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Als Kuriel den Schrei des Ketzers vernahm der Akibel angreifen wollte, schien es schon fast zu spät. Doch auch wenn die Geschwindigkeit nicht unbedingt die mächtigste Waffe des Todesengels war, so genügte es um sich dem Ketzer in den Weg zu stellen. Mit einer kraftvollen Handbewegung wollte Kuriel den Mann packen und ihn zu Boden schleudern. Doch es kam anders als er es plante.

Der Gabrielit hatte viele Schwachpunkte. Er war nicht sonderlich freundlich, brutal, immer sehr direkt und ein Einzelgänger. Viele seiner früheren Scharmitglieder hatten ihm schon des Öfteren einen sehr schmerzhaften Tod prophezeit. Kuriel wusste, dass dieser Tod kommen würde, aber für ihn war es nun mal essenziell jedes Mal um sein Leben zu kämpfen, denn das waren die Momente in denen er wirklich lebte. Diese Einstellung hatte ihm schon unzählige Male das Leben gerettet, als er gegen übermächtige Traumsaat, eine Horde von Ketzern oder Schlimmeres gekämpft hatte. Diesmal jedoch, war es anders. Kuriel hatte den Angreifer unterschätzt.

Als der Todesengel versuchte mit einer Handbewegung den Ketzer zu Fall zu bringen, wich dieser einfach aus und rammte seinen muskulösen Körper mit der Schulter voran in die Brust des Engels. Kuriel merkte wie ihm die Luft wegblieb und hatte auch das Gefühl, dass irgendetwas knackte. Mit einem lauten Prusten spuckte der Todesengel bei dem Treffer Blut und ging mit dem Angreifer zu Boden und dass blutverschmierte Flammschwert wirbelte durch die Luft.


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BeitragVerfasst: 12.04.2004 - 16:48 
Verena
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Akibel hatte es kommen sehen - hatte ihn kommen sehen. Alles ging so schnell, dass sie nicht einmal Zeit hatte, Wut auf die Templer zu empfinden, die es schon wieder vermasselt hatten. Kuriel wurde umgestoßen, aber Akibel war bereits beim Ausweichen gewesen. Intuitiv war sie einen Schritt rückwärts gegangen und stand genau richtig. Sie dachte gar nicht nach, als sie nach dem griff, was durch die Luft wirbelte.

Knapp eine Sekunde lang spürte sie den kalten Stahl der Klinge von Kuriels Flammenschwert in ihrer Hand. Sie war so scharf, dass Akibel den tiefen, klaffenden Schnitt nicht spürte, den das Schwert über ihre Handfläche zog. Akibel ging sofort in die Knie und drückte Kuriel sein Schwert wieder in die Rechte, noch während sie ihren Leib in Richtung des Ketzers streckte. Keinen halben Meter war das Schwert geflogen, und nicht jeder auf dem Platz würde deutlich gesehen haben, dass der Gabrielit sein Schwert fallengelassen hatte. Akibel hatte allerdings überhaupt nicht nachgedacht, nicht darüber, dass sie Kuriel damit vielleicht vor Scham bewahrte und auch nicht darüber, ob sie gerade einen Frevel begangen hatte, indem sie den zweiten Teil seiner Seele kurz berührt hatte. Dafür war keine Zeit. Die Michaelitin handelte rein instinktiv. Was genau sie hier getan hatte, würde sich ihr erst später offenbaren.

Akibel lehnte sich über den liegenden Kuriel hinweg; sie musste sich nicht weit nach vorn strecken, um den Ketzer mit der Linken zu berühren. Er war nicht weit von Kuriel zu Boden gegangen.

Die Hand Gottes traf den Ketzer mit grausamer Gewalt. Die unsichtbaren Blitze, die den Leib des Sünders mit aller Macht ergriffen und ihn große Schmerzen leiden ließen, schienen durch die kalten, wütenden Augen der Michaelitin zu zucken. Mit aller Macht kämpfte sie gegen den Drang an, den Ketzer nicht zu töten, denn inmitten ihres Zorns hatte sich ihr die Tatsache enthüllt, dass sie damit die Worte ad absurdum führen würde, die sie gerade an die anderen Ketzer ausgesprochen hatte. Wer sündigte, würde nicht schnell sterben dürfen.


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BeitragVerfasst: 14.04.2004 - 08:30 
Snickers
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Ein Blick des Elends für alle, die noch bereit waren zuzusehen.
Der Mann, der Akibel angegriffen hatte lag in seinem eigenen Blut, das ihm aus Mund und Nase und womöglich auch aus den fest zugepressten Augen lief.

Schreien konnte er wohl nicht mehr. Alles was er zu Stande brachte, war ein beinahe lächerlich klingendes Gurgeln.
Der Rest der Meute starrte auf den gepflasterten Boden, niemand sah auf.

Samiel hatte den Armatura weggeführt um mit ihm zu sprechen, denn ansonsten, hätte man als nächstes sein Geschrei vernommen.
So aber sah man nur zwei Templer, jene die dem Ketzer, der nun auf dme Boden lag, als nächstes standen. Und auch diese Beiden wagten nicht aufzusehen.

Der Inquisitor hingegen hatte es nicht nötig zu brüllen.
Ein Blick von ihm hatte genügt um die Männer zusammenschrumpfen zu lassen.
Ihr Platz wurde schnell von seinen eigenen Templern eingenommen.

Der Inquisitor erhob das Wort, damit Akibel und Kuriel die Möglichkeit hatten, sich zu entwirren, ohne, dass alle Augen auf sie gerichtet waren.

"Möchte noch jemand sprechen... oder versuchen einen Engel einzugreifen?", fragte er mit bittersüßem Sarkasmus in der Stimme, die vor Hohn troff.
"Soll der hier am Leben bleiben? Er kann Euch zu diesem Lagerhaus führen, falls Ihr es wünscht."


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BeitragVerfasst: 14.04.2004 - 17:19 
Isael
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Osariel betrat zusammen mit dem Urieliten den Innenhof des Klosters, sichtlich froh, dem Blutvergiesen nicht beiwohnen zu müssen. Der Armatura war den Engeln gefolgt und lief wenige Schritte hinter ihnen her.

Nach einigen Metern drehte Osariel sich um. Der Ramielit atmete einmal tief durch, strich sich ein paar Haare aus dem Gesicht und fixierte den Armatura mit seinen blauen Augen.
"Meine Michaelitin wünscht zu erfahren, wo ihr die Ketzer aufgespürt habt. Außerdem ist es wichtig zu erfahren, wie viele weggelaufen sind. Ich werde ihr dann diese Information weiterleiten."

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BeitragVerfasst: 14.04.2004 - 19:35 
Tarbas
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Langsam erhob sich der Todesengel vom Boden. Seine linken Rippen schmerzten. Scheinbar gebrochen, doch wie jedem Engel hatte man auch ihm beigebracht, dass ein Engel vor Menschen keine Schwäche zeigt. Ohne das Gesicht vor Schmerz zu verziehen, ging er zu seinem Flammschwert und hob es vom Boden auf. Kuriel hoffte inständig, dass noch einer der Ketzer einen Angriff starten würde, doch sein Wunsch wurde nicht erfüllt. Zu tief saß der Schock bei den Verdammten.

Dass er zu Boden gegangen war, störte den Gabrieliten nicht sonderlich, nur die Tatsache, dass Akibel ihm die Chance der Rache genommen hatte, ärgerte ihn. Es war jedoch nicht so, dass er dieses Akibel vorwerfen würde. Sie hatte erstaunlich effektiv gehandelt. Für sich selbst entschied Kuriel, dass er einfach noch mehr trainieren musste und noch wachsamer sein würde. Ein Teil von ihm freute sich fast über die gebrochene Rippe und die Möglichkeit daraus noch mehr Motivation für seinen Feldzug gegen jedwede Art von Feinden der Kirche zu ziehen.


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BeitragVerfasst: 14.04.2004 - 19:52 
Minx
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Samiel stand leicht abseits des Gespräches und lauschte den Antworten des Armaturas. Er sprach davon das er nicht wirklich davon wüsste wie viele elende Ketzer in den Wald entkommen konnten. Das Haus wo sie sich versteckt hatten war gleich neben einer Lagerhalle inmitten des Hafens. Das Haus hatten bereit Templer gestürmt und durchsucht. Nach ein paar Sekunden des überlegens berichtete der Armaturas noch das die Templer das Lagerhaus nicht durchsucht hatten weil die Ketzer damit drohten, das etwas schlimmes passieren würde wenn sie die schweren Ketten vom Tor weg nehmen würden. Die Ketzer hatten noch ein anderes Lager im Wald in einer Hütte wo sie jetzt auch hin flüchten werden meinte der Armaturas.Ganz beiläufig merkte er noch an das die geflohenen Ketzter möglicherweise Armbruste mit sich trugen.

` Das waren ja schöne Aussichten.´, dachte sich Samiel mit leichter verbitterung. Bei dem Gedanken wie ihm die Ketzter entkommen konnten wegen ihres Fischgestankes ärgerte er sich immer noch, doch konnte er nicht allzu viel Zeit darauf verschwenden da ein Geschehen hinter ihm seine Aufmerksamkeit fesselte.

Mit einer schnellen, fließenden bewegung drehte er sich um und sah gerade noch wie Akibel den Ketzter mit ihrer Macht niederstreckte. Erschrocken sah Samiel dem grausigen Spektakel zu. Einen Augenblick später bemerkte Samiel das regelrechte gemetzel auf dem Hof. Es verkrampfte sich in seinem ganzen Körper.

Mit einem leise geflüsterten "Nein" wandte er sich ab und sah in die geweiteten Augen seiner beiden Begleiter. Einen kurzen Moment rang er um seine Selbstbeherschung. Er merkte wie er zittete.

"Ich darf jetzt keine schwäche zeigen", nur ein Uriel hätte diese leisen Worte die Samiel zwischen seinen Zähne hervor presste hören können als er sich umdreht und schnell auf Akibel und Kuriel zuschritt.


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BeitragVerfasst: 17.04.2004 - 07:54 
Snickers
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Die Augen des Armatura suchten - obwohl noch immer Osariel vor ihm stand den Klosterhof.
"Was geht denn da nur vor!?" murmelte er beuunruhigt. "Verzeih mir, möchtest Du noch etwas wissen?" fügte er an, schien aber nicht mehr gnaz bei der Sache. Der Lärm des Tumultes drang bis hierher und auch Osariel hörte das eine oder andere Wort mit.
vor allem die schneidende Stimme des Inquisitors war gut zu hören.

"Möchte noch jemand sprechen... oder versuchen einen Engel einzugreifen?"


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BeitragVerfasst: 19.04.2004 - 17:29 
Isael
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Osariel erschrack als er in Samiels Gesicht blickte.
"Was...äh, nein danke. Ich glaube ich weiß nun alles.", stammelte er kurz und ging auf Samiel zu. Vorsichtig legte er dem Urieliten seine Hand auf die Schulter. Er ahnte, was Samiel gesehen haben musste und begann das schlimmste zu befürchten.

"Alles in Ordnung Samiel?"
Die Stimme des Ramieliten war nur noch ein Flüstern.

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