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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 06.07.2004 - 00:23 
Zed
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Kühl und klar lief das eiskalte Wasser über den schlanken Körper des Engels, wusch das Gefühl und die Empfindung aus Haut, Haaren und Federn... und wieder einmal wünschte sich Tauriel, dass er dies wenigstens ab und an auch mit seinerm Innersten machen könnte, die reinigende Kraft des flüssigen Elements auch dort Anwendung fände. Aber tief in dem Michaeliten brannte eine Glut, die er sich selbst nicht erklären konnte. Etwas, das ihn am Leben hielt und das ihn die einerseits grausamen undandererseits auch wundervollen Gefühle empfinden ließ, die sich gerade um die Vorherrschaft stritten.

Erst einige Minuten später zog er die durchlöcherte Öffnung für das Wasser wieder zu und nur noch ein leises, vereinzeltes Tropfen war in der Stille zu hören. Mehrere Augenblicke verstrichen, ehe sich der Engel erneut bewegte, die nassen Haare ausstrich und die Flügel etwas ausschüttelte. Ein Leinentuch diente zum Abtrocknen. Noch nie hatte er so lange für eine Dusche benötigt. Es war eine trockene Feststellung und doch stimmte sie ihn nachdenklich.
Mit wenigen, routinierten Bewegungen wurde der Kriegsrock erneut um den jugendlichen Körper gezogen, verdeckte den flachen Bauch und die schmale Hüfte, um die der Schwertgurt gelegt wurde, als lederne Bänder den Halt des Stoffes garantierten. Noch ein Gürtel mit Tasche, mehr nicht.
Tauriel hatte noch nie sehr viel mehr Gold getragen als seine Haare. Damals, als junger, unbedarfter Engel, als ihn der Pontifex in den Himmel aufsteigen ließ, da war das goldene Band noch um seine Taille gebunden gewesen, das nun zerschlissen in seiner Tasche ruhte. Tief unten... seit dem ersten Blut eines Freundes, den er aufgefangen hatte... und dem er doch nicht mehr hatte helfen können. Noch heute waren die dunklen Flecken auf der einst strahlenden Farbe zu sehen.
Sorgsam zog Tauriel die weißen Votivbänder um Brust und Arme, sperrte sein Selbst hinter die Pflicht, der er nicht entgehen konnte...durfte.

Ohne jede Hast setzte der goldene Engel den Fuß wieder ins Freie, trat in die Kühle der hereinbrechenden Dunkelheit hinaus, wo ein silbriger Mondstrahl über ihn strich und die weißen Federn beinahe leuchten ließ. Jetzt schlug er zweimal kräftig mit den Schwingen, so dass Wassertropfen als feiner, glitzernder Nebel in alle Richtungen sprühten.
Dann trugen ihn seine langen, festen Schritte wieder zum Haupthaus zurück, durch den Säulengang und bis zum Convent, vor dessen Tür er kurz stehen blieb, sich noch einmal umsah und nach einem kurzen Anklopfen lautlos den Raum betrat.
Einige nasse Locken hingen Tauriel noch im Gesicht und die schlanken Finger strichen sie eilig hinters Ohr, während er die Tür leise schloss.

"Gut, ihr habt bereits angefangen..."

Nur ein leises Rascheln verriet, dass er sich neben Dashiel stellte, um auch einen Blick auf die aufgeschlagenen Seiten werfen zu können.

"Faszinierend.", flüsterte er ehrfürchtig und hielt sich mit den blaugrünen Augen an den fabelhaften Darstellungen fest, die jetzt als einzige seine Aufmerksamkeit haben sollten. Was nur sollte er davon dem Himmel melden?


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BeitragVerfasst: 07.07.2004 - 20:08 
Zed
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Seite um Seite blätterte Taímel in diesem Buch, dass so erschreckend genau die Geschichte einer heldenhaften Schar erzählte. Eine Geschichte voller Schrecken und Gefahren und doch meisterten die Engel jede Aufgabe um am Schluss ruhmreich in den Himmel zurück zu kehren. Doch so sehr der Bewahrer des Wissens auch versunken war in diese Geschichte vergaß er doch nicht seinen Auftrag. Irgendetwas sollte er hier lesen - doch nirgendwo in dem gesamten Buch stand auch nur ein einziges Wort geschrieben.
So blickte er, als er schließlich am Ende des Buchs angelangt war, auf. Mit keinem Muskel zuckte er, als sein Blick über Dashiel auf Tauriel glitt. Hatte er sein Gesicht so gut unter Kontrolle? Oder hatte er sich nicht anmerken lassen, dass er Tauriels Kommen gespürt hatte?

Dashiels Blick flog über die Bilder, sie wirkten auf ihn halb be- und halb verwundernd, denn um nichts in der Welt konnte er sich vorstellen, das ein solches Buch - ja war es überhaupt ein Buch und nicht eher eine Ansammlung von wunderschönen Kunstwerken, welche die Taten der Engel rühmte? - so wichtig, oder gar ketzerisch sein sollte. Auch wenn ihn der Inhalt des Buches das er bei dem toten Templer gefunden hatte vollkommen überraschte, so war sein erster Gedanke, dass es eine äußerst schöne Überraschung war, auf den zweiten jedoch...

Der Blick des Michaeliten verfinsterte sich leicht. Dafür hätten sie einen Menschen töten sollen? Das hätte ihn zum Ketzer gemacht? Irgendwie konnte er sich das auch nciht ganz vorstellen. "Sieh bitte noch einmal genauer nach, Taímel. Irgendwo muss etwas zu finden sein, was nicht so harmlos ist." In seinem Inneren tat etwas weh, als er dem Ramieliten in die Augen sah. So wandte er den Blick schnell ab und konzentrierte sich wieder auf das Buch.

So schnell also konnte Tauriel zum Alltag übergehen? Nun - irgendwie war Taímel nicht verwundert darüber. Eine dicke Eisschicht hatte sich um sein Herz gelegt, fester als je zuvor, und ohne mit der Wimper zu zucken wandte er sich wieder ab. Dem Buch zu.
Erst jetzt kam ihm eine Erinnerung. Nun - dieses Buch sollte nicht harmlos sein? Also würde er weiter suchen. Denn irgendwo müsste wohl stehen, was auch immer den Michaeliten hierher geführt hatte.
Nochmals betrachtete er den Einband des Buches der ähnlich schön war wie der Inhalt selbst. Sogar das Ornament das.. Moment.. Das Ornament? Wie konnte...?
Wieder schlug der Bewahrer des Wissens das Buch auf.
Diesmal jedoch bewunderte er die Bilder nicht mehr. Er untersuchte sie. Wollte etwas herausfinden. Und in seinem Forscherdrang hatte er die beiden anderen total vergessen. Oder beinahe zumindest...

Ein leises Seufzen war von Tauriel zu hören... oder holte er nur Luft und beschloss dann, doch nichts zu sagen? Wirklich zweifelsfrei festlegen konnte man sich da nicht... nur er wusste, dass er geseufzt hatte, dass er die letzten Sätze nur mühsam neutral hatte sprechen können. "Hast du eine Idee?", es war nun kaum mehr als ein Flüstern, wo man der Intention des Tonfalls nicht viel abverlangen konnte. Er durfte sich doch nicht verraten...oder?

In Dashiels Kopf spielten sich die Möglichkeiten ab wie man in einem solchen Buch etwas verbergen konnte. Er erinnerte sich an einen Fall, in dem sich eine Gruppe von Widersachern über Bilder auf ketzerische Art verständigt hatten.
"Gibt es denn in den Zeichnungen irgendwo unscheinbare Buchstaben? Die Votivbänder der Engel vielleicht?" Es schien ihm zwar nicht sehr wahrscheinlich dass der selbe Trick hier auch zur Anwendung gekommen war, jedoch einen Versuch war es wert.

Hatte Taímel die Frage überhaupt gehört? Es war nicht ganz sicher, denn er reagierte nicht. Zu vertieft war er jetzt in seinen Forscherdrang. Und endlich viel ihm auf, was er eigentlich gleich hätte merken müssen. Der Umschlag.. das Ornament.. Der Umschlag des Buches war viel neuer als die Bilder selbst!
Ein neuer Umschlag war anderenorts keinesfalls etwas Besonderes und deswegen war er dem Ramieliten auch nicht weiter aufgefallen. Schlussendlich hätte er nur irgendetwas aus diesem Buch vorlesen sollen. Doch da an diesem Buch etwas Auffälliges sein sollte... Der neue Umschlag WAR auffällig. Vorsichtig tastete er die Umhüllung des Buches ab auf der Suche nach irgendeiner Unregelmäßigkeit…


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BeitragVerfasst: 09.07.2004 - 16:53 
Yezariael
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Der Ramielit war damit beschäftigt, den Buchumschlag genauer zu untersuchen. Wieder hatte er die anderen beiden total vergessen so sehr ging er in seinem Forscherdrang auf. Sogar seine Miene wurde weicher und in diesem Augenblick konnte man fast glauben, dass sogar dieser Engel, der sich bemühte, immer eiskalt zu wirken Gefühle hatte. Gefühle die nur der Forschung und dem Wissen gewidmet waren. Oder...?

Schnell hatte Taímel bemerkt, dass der Einband an einer Seite mit Blut bedeckt war. Blut des Templers? Wahrscheinlich. Jedenfalls hatte sich ein Stück des Einbandes gebunden. Einen Versuch war es wert und so kratzte der androgyne Engel noch etwas herum, versuchte die Innenseite des Umschlags vom Buch zu lösen. Mit Erfolg.
Und was darunter hervorkam übertraf sogar seine kühnsten Erwartungen. Denn hier stand tatsächlich etwas geschrieben. Am anfang noch mit sicherer Federführung doch gegen Ende wurde die Schrift immer zittriger. Als hätte der Schreiber sich vor dem was er niederschrieb gefürchtet.

So fasziniert von seiner Entdeckung war der Engel dass er gar nicht mehr daran dachte, Tauriel zu berichten oder vorzulesen. Zuviele Fragen standen offen, die nun durch seinen Kopf geisterten. Zuviele Fragen, alle ausgelöst von diesem kleinen Satz...


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BeitragVerfasst: 09.07.2004 - 20:34 
Zed
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Fasziniert hatten die blaugrünen Augen Taímels Tun verfolgt... um sich nicht Gedanken über den Engel oder dieses Gespräch machen zu müssen, um nicht vor Dashiel sich irgendetwas anmerken zu lassen.

Doch als nun der Einband tatsächlich sein Geheimnis preisgab, wurde doch die echte Neugier des Michaeliten geweckt. Aber würde der Ramielit nun überhaupt reagieren? Diese wenigen Worte dort schienen eine wichtige oder zumindest fesselnde Bedeutung zu haben, denn der geschlechtslose Engel starrte wie gebannt darauf...
Tauriel besann sich kurz, warf einen Seitenblick auf den Gabrieliten und schluckte leicht, ehe er etwas zögerlich die Hand hob... sollte er? ... warum nicht? ... und sie sanft von seinem Standpunkt zwischen den Flügeln des Ramieliten aus auf Taímels Schulter legte.

"Was... was bedeuten diese Wörter?" Verdammt! Warum war er sogar bei diesem einfachen Satz ins Stocken geraten?!


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BeitragVerfasst: 09.07.2004 - 20:57 
Yezariael
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Noch nicht einmal jetzt, da Tauriel den Bewahrer des Wissens direkt ansprach und sogar berührte zeigte dieser eine wesentliche Reaktion. Wissen allein war seine Macht und seine Stärke. Wissen... Und das hier?
Dort wirst du Frieden... Frieden... Immer und immer wieder hallte dieses Wort in seinem Kopf wieder. Frieden... Was war das? Wahrer Frieden?

Taímel hatte fast das Gefühl als wäre er mit dem Kopf frontal gegen die Grenze seines Wissens und seines Könnens gedonnert.
Und so dauerte es eine Weile bis er auf die Frage des Michaeliten antwortete.
Ganz leise, fast so als könnte er selbst seiner Stimme nicht trauen las er vor, was in diesem Buch geschrieben stand: "In den Bergen jenseits der Straße von Gibraltar, liegt das Kloster Sharasim. Von da aus wende dich gen Sonnenaufgang und folge den Tälern, bis Regentropfen deine Haut berühren. Suche den Ursprung und dort wirst du Frieden ..."

Kurz machte er eine Pause, wusste nicht recht, was weiter sagen, doch dann setzte er fort. Leise, emotionslos meinte er: "Mehr ist nicht zu lesen."
Soviel Bedeutung lag in diesen Wörtern. Soviele Wünsche, Unausgesprochenes, all das was Taímel nicht sagen durfte, nicht sagen konnte. Und vielleicht auch nicht sagen wollte - aber was spielte das schon für eine Rolle?
Hier und jetzt gab es nur dieses Buch, Tauriel und ihn. Dashiel war in den Hintergrund getreten, als wäre er beinahe nicht mehr vorhanden. Jedenfalls in den Gedanken des hochgewachsenen Engels, der nicht mehr wusste, was jetzt noch zu sagen war.
Der erwartungsvoll schwieg als wüsste Tauriel genaueres...


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BeitragVerfasst: 10.07.2004 - 00:41 
Zed
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Der Michaelit atmete tief ein. Nun war also eine Entscheidung fällig... noch dazu eine, die alle Engel hier beeinflussen würde. Er wollte sich nicht gleich wieder trennen von...
Die grünblauen Augen strichen über Taímel, folgten den langen Haaren.

Ruckhaft löste er sich aus dem Bann, die Schwingen zuckten kurz, als er zwei Schritte auf die Wand zuging und wenige Meter davor stehen blieb, den weißen Putz fixierte. Er musste dem nachgehen! Und er würde sie alle mitnehmen müssen, um seinem eigenen Wunsch zu entsprechen. Zumindest, um den Schein zu wahren.
Tauriel versuchte, sein Gewissen damit zu beruhigen, dass er einfach eine ganze Schar dafür brauchte, von jedem Orden einen Vertreter, und dass diese Engel hier ohnehin keine Führung mehr hatten, dass er das durfte, freie Hand hatte... Doch irgendwie funktionierte das nur rein oberflächlich. Der Kontinent im Süden war verdammt gefährlich. Sollte er sie alle - und vor allem ihn - in Gefahr bringen? Andererseits: Was wäre die Alternative?

Ein leises Seufzen war zu hören, ehe Tauriel sich wieder zu Dashiel und Taímel umwandte - die Haltung aufrecht, erhaben und doch ein Freund, ein Gleichgestellter - und zuerst den Gabrieliten fixierte, bis sein Blick auf den Ramieliten fiel, wo er auf eine seltsam eindringliche Weise verharrte, ohne bohrend zu werden.
"Gut..." 'Nein, gar nicht gut!' "... wir - oder zumindest ich - werden diesem Hinweis nachgehen müssen. Ich werde euch morgen früh in der Besprechung alle bitten, mich zu begleiten, weil ich es verabscheue, dermaßen weitreichend über andere zu entscheiden, wenn es nicht unbedingt sein muss. Und ich hoffe, dass sich möglichst alle bereit erklären, diese Aufklärungsmission mit mir zu fliegen."


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BeitragVerfasst: 10.07.2004 - 09:28 
Oni
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Dashiel hatte die Hand seines Michaeliten die einen anderen Engel berührte natürlich wahrgenommen, für einen Moment war ihm Tauriels Geste auch vollkommen unverständlich, doch das war das Gefühl hier eine Art unwichtige Randfigur zu sein, beinahe wie eine störende hässliche Statue, auch.
Also, was sollte er machen? Er verstand nicht was hier vollkommen an ihm vorbei ging, denn eigentlich drehte es sich hier alles um dieses Buch und doch meinte er, dass es das nicht sein konnte, was ihn sich hier so fehl am Platz fühlen lies. Darum überging er es einfach, er überging es einen Kommentar zu der Hand seines Michaeliten auf der Schulter Taímels abzugeben, sich weitere Gedanken darum zu machen was hier nicht stimmte und verhielt sich wie man es von ihm erwartete.

Tonlos stand er daneben während die Ramilitin den Einband des Buches löste - offenbar war sein Auge für so etwas einfach nicht geschult, denn darunter kamen geschriebene Worte zum Vorschein, die er als solche erkannte, aber kaum sagen konnte was es da zu lesen gab und so lauschte er gespannt als es die Stimme der Ramielitin vorsichtig vortrug.

Noch immer ohne ein Wort zu sagen erwartete der Tauriels Meinung und diese überraschte ihn: War es nicht eigentlich nur ihre Aufgabe gewesen dieses Buch und seinen Inhalt in den Himmel zurückzubringen?
Sein Blick wurde skeptisch und die dunklen Augenbrauen zogen sich etwas zusammen.
"Wenn du es für richtig hältst..." Seine Stimme spannte sich vor Unbehagen: Sicherlich hatten sie im Himmel ihre Gründe gehabt nur zwei Engel loszuschicken anstelle einer ganzen Schar, denn sonst hätten sie ihnen mit Sicherheit weitere Engel zugewiesen...


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BeitragVerfasst: 10.07.2004 - 11:30 
Yezariael
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Nun - damit war diese Besprechung wohl beendet. Taímel erhob sich kommentarlos von der Bank auf der er gesessen hatte. Er jedenfalls hatte weiter nichts dazu zu sagen. So wie er überhaupt wenig sagte im Normalfall.
Und der Ramielit hatte jetzt endlich seine Ruhe wieder gefunden, war innerlich wie äusserlich erstarrt, ohne Emotionen. Gefühle wurden nicht zugelassen. Ende der Diskussion.

Sicher: seine Neugier war erweckt was das Buch betraf, mehr aber auch schon nicht mehr. Die Kirche wusste was richtig war und man hatte ihnen diesen Michaeliten geschickt. Die Mission musste immer und überall Vorrang haben. Und so wurde auch sein Gesicht immer ausdrucksloser bis nicht einmal mehr der beste Beobachter hätte sagen können, was sich im Inneren des Engels abspielte. Oder ob sich überhaupt etwas in ihm abspielte.

Und mit einem deutlichen Raschlen von Flügeln und Kriegsrock ging der Bewahrer des Wissens auf die Tür zu, stillschweigend davon ausgehend, dass Tauriel, wenn es ihn überhaupt interessieren würde (was ja, nach Taímels Erfahrung bei Michaeliten nicht immer der Fall war), wissen würde, dass der Ramielit zurück in die Cella gehen wollte. Endlich Ruhe und Zeit für eine ausgiebige Meditation finden wollte....


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BeitragVerfasst: 10.07.2004 - 12:23 
Zed
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Oh, wie sehr er sie manchmal doch beneidete! Diese beiden Orden, denen beigebracht wurde, dass Gefühle nicht von Belang waren...und wie man sie abtöten konnte. Tauriel kam auch selbst nun immer mehr zu der Überzeugung, dass sie nur störten... und schmerzten. Doch warum hatte Gott sie ihnen dann gegeben? Warum hatte er sie dieser menschlichen Schwäche ausgesetzt? Um sie immer wieder auf's Neue auf die Probe zu stellen?
Gerne hätte er sich auch einen Eispanzer gebaut, etwas, das ihn vergessen ließ, wie ihn Feroel angesehen hatte, bevor sie gehen musste. Und welches das Stechen wegwischte, das dieser ausdruckslose Blick Taímels tief in seiner Brust auslöste. Er konnte sich abschotten, ja, aber nicht vollkommen erstarren...nicht so. Er durfte das ja gar nicht, wenn er seine Aufgabe gewissenhaft erledigen wollte.

"Angenehme Nachtruhe.", murmelte er dem Ramieliten hinterher - fast etwas zu kühl. Die Tür schloss sich.

Tief luftholend wandte sich Tauriel schließlich an seinen Gabrieliten, dessen Blick er durchaus wahrgenommen hatte.

"Es tut mir leid, dass ich dich bisher etwas im Unklaren ließ, Dashiel. Aber ich hoffte, dass es nicht nötig werden würde, dieses Privileg einzusetzen..."

Wie zur Erklärung strich eine der feingliedrigen Hände über die lederne Tasche an seinem Gürtel, ehe Tauriel sich mit beiden Händen auf einen der Tische stützte, den auch der blaugrüne Blick nun fixierte. Doch das fast wütende Blitzen in den Augen wurde durch vor das Gesicht fallende, goldblonde Locken verdeckt.

"Der genaue Wortlaut unseres Auftrags war: 'Findet den Templer, untersucht das Buch, das er bei sich trägt, erstattet Bericht und geht möglichen Hinweisen nach!' Aber das ist noch nicht alles... Sie haben mir einen Freibrief gegeben. Ich habe freie Hand, was die Erfüllung des Auftrags angeht. Es obliegt meiner Entscheidung, wen ich dazu ziehe und wen nicht, wer zuviel weiß und wer zu wenig..."

Der goldene Engel hob den Kopf und sah zu seinem Scharbruder.

"Diese Beschreibung führt uns in eine gefährliche Gegend, wo wir die Unterstützung einer gesamten Schar mehr als brauchen werden. Wieso also nicht diese Überbleibsel einer anderen mitnehmen? Ob ich jetzt vom Himmel Verstärkung anfordere oder gleich nehme, was da ist, das bleibt sich im Endeffekt gleich. Außer, dass es Zeit spart und ich diese Engel hier nun schon etwas besser einschätzen kann. Und sie haben Taímel bereits die Nachricht zukommen lassen, dass die Schar uns ohnehin zu unterstützen hätte."

Er stieß sich wieder vom Tisch ab, ging zu Dashiel und sah ihm fest in die Augen.

"Da ist nur noch eine Kleinigkeit... Was denkst du über einen zweiten Gabrieliten für diese Mission in den Süden?"


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BeitragVerfasst: 10.07.2004 - 13:37 
Oni
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Die rabenschwarzen Augen des Gabrieliten verharrten einen Moment starr auf dem Gesicht des Michaeliten.
Diese Frage schlug ihm vollkommen unerwartet ins Gesicht, schon die Tatsache dass Tauriel die hier versammelten Engel mitnehmen wollte hatte ihn überraschend getroffen, aber das...

"Willst du eine Schar wie früher? Du weißt dass ich deine - und meine - Schar kaum gekannt habe, bevor sie auseinandergerissen wurde, aber ich weiß dass es mit zwei Gabrieliten unter deiner Hand gut funktioniert hat. Wenn du jedoch Zweifel an meinen Fähigkeiten haben solltest, dann glaube mir dass sie dort unten ausreichen werden. Vielmehr würde ich mir sorgen machen, ob Niniels Kräfte in einem Gebiet, wo sie derart gefordert werden schaffen können, was von ihnen verlangt wird... du weißt, ein guter Raphaelit ist soviel wert wie zwei Gabrieliten."

In Gedanken versunken, nahm er das Buch und schlug es wieder in seinen Einband.
Tatsächlich war er sich sicher dass es für ihn keine Schwierigkeit sein würde, dort im Süden seinen Michaeliten - und wenn dieser es wollte auch seine neue Schar - zu beschützen. Nur ob es für Iliniel, Niniel und Taímel ebenso ein leichtes sein würde dort zu bestehen?

"Ich weiß noch kaum etwas von den Dreien hier, doch was ich bisher weiß lässt mich nicht gerade großes Vertrauen darauf haben, dass wir zu fünft diesen Auftrag erfüllen könne."

Noch einmal überlegte er kurz während er das Buch erneut in seinem schwarzen Kriegsrock verstaute.

"Wenn du meinem Rat annehmen willst, ich an deiner Stelle würde um einen Raphaeliten bitten. Ich habe diesen Orden bereits von seiner kämpfenden Seite kennengelernt und ich versichere dir dass es uns mehr bringen würde als der härteste Todesengel, denn kein Gabrielit könnte Niniel zusätzlich in ihren Kräften unterstützten und für das Wohl der Schar sorgen. Ein weiterer Gabrielit würde im Notfall nur noch mehr Arbeit für Niniel bedeuten, genauso wie ein weiterer Urielit. Und was Taímel betrifft, so denke ich, wird sie den Aufgaben dort unten durchaus gewachsen sein, immerhin trägt sie bereits Scriptura."

Der Gabrielit suchte den Augenkontakt zu Tauriel und seine etwas raue Stimme wurde sanft als er weitersprach:
"Ich glaube dass keiner von ihnen morgen 'nein' sagen wird, wenn du ihnen deine Führung und meinen Schutz anbietest. Darum bitte ich dich, wenn du diese Schar verstärken und nicht noch mehr schwächen willst als sie es nach dem Tod ihrer Geschwister sowieso schon sind, schick nach einem starken Raphaeliten, der seine Mächte auch im Kampf einzusetzen weiß."


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BeitragVerfasst: 10.07.2004 - 18:09 
Zed
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Tauriel lächelte seinen Gabrieliten offen an - ein Privileg, das nur diejenigen bekamen, die sich in seinen Augen bereits bewährt hatten... ausgenommen Taímel, wie er sich innerlich knirschend eingestehen musste.

"Dashiel, ich zweifle in keinster Weise an deinen Fähigkeiten. Ich weiß, was du zu leisten in der Lage bist. Nur deshalb habe ich dich um deinen Rat gebeten. Deshalb und weil ich in dir einen ...Kameraden sehe, auf dessen Urteilsvermögen Verlass besteht..." Fast hätte er Freund gesagt. Doch Tauriel scheute sich davor, diesen Titel wieder zu verschenken, hingen daran doch auch Gefühle...und die Trauer um deren Verlust.

Und es stimmte wirklich, was er gesagt hatte. Warum ihm diese Alternative, der Raphaelit, nicht selbst eingefallen war, wurmte den Michaeliten direkt. Er ließ nach... aber warum? 'Zu sehr abgelenkt... zu alt...', schoss es ihm durch den Kopf und schnell schob er den Gedanken beiseite. Er hatte auf jeden Fall noch mindestens diese Aufgabe zu erledigen, bevor ihn Gott zu sich holen würde, also hieß es, sich nicht in den eigenen Wirrungen zu verlieren.

"Dein Vorschlag ist sehr gut... aber ich denke, wir sehen erst einmal, ob wirklich alle zustimmen, wie du meinstest, dann lässt sich das besser koordinieren. Danke." Der Michaelit nickte Dashiel lächelnd zu.
"Und jetzt lass uns am besten auch in die Scharcella zurück gehen. Der Kampf morgen wird bestimmt nicht leicht werden. Zumal wir vorsichtig sein müssen, da ja noch so gut wie nichts über diese Spezies bekannt ist."

Mit diesen Worten ging Tauriel zur Tür, öffnete sie und wartete, bis der Gabrielit hindurch war, ehe er sie hinter sich leise wieder schloss, um ja keinen zu wecken...


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BeitragVerfasst: 11.07.2004 - 02:08 
Jenny
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Iliniels Körper holte sich nun doch das, was ihm seit Tagen durch pflanzliche Mittel verwehrt wurde ... Schlaf ...

Die Urielitin tat nun das, wovor sie sich am meisten gefürchtet hatte. Sie träumte:

Sie flog an der Spitze der neuen Schar und führte sie, damit sie am richtigen Ort ankommen würden, so wie es ihre Aufgabe war. Ihre Sinne waren scharf und sie konnte sich sehr gut konzentrieren. Tauriel und Dashiel waren eine Bereicherung für die Schar gewesen ... zumindest in den Augen der erfahrenen Urielitin.

Niniel hatte sich erholt und Taímel war eigentlich wie immer ... nur nicht so mürrisch. Es regnete noch nicht einmal ... sie flogen einfach nur in Richtung des Strandes. Es war ein schöner Tag, warme Luft, alle waren ausgeruht und steckten voller Tatendrang.

Sie kamen an dem Strand an. Iliniel sah eine sanfte Bewegung unter dem Sand. Dann mit einem Knall und Getöse brach der Himmel auf und Ihre Scheinwelt in die sie sich geflüchtet hatte, zerbrach wie ein Spiegel in tausend Splitter.

Es blitzte und donnerte, neben ihr wurde Niniel mit einem Blitz vom Himmel gefegt. Mit brennenden Flügeln stürzte sie ab. Iliniel streckte noch die Hände nach ihr aus und wollte ihr hinterher ... aber sie konnte sich nicht bewegen. Sie flog wie in Zeitlupe an einer Stelle. Dann hörte sie den Aufprall Niniels die leblos am Boden liegen blieb. Das Feuer auf ihren Flügeln bereitete sich langsam auf ihren Kriegsrock, die Haare und den Körper aus. Dann machte die Raphaelitin die Augen auf und schrie vor Schmerzen. Ihr Blick war im Todeskampf auf Iliniel gerichtet und sie schrie: "DU BIST SCHULD!!!"

Aber das war nur das Schicksal des ersten Mitgliedes ihrer Schar. Taímel sah mit purer Verachtung zu der schwachen Raphaelitin. Wie aus dem Nichts tauchte ein Schwarm mit Feuerkäfern auf. Sie hatten sich wie eine schwarze Wolke um den Ramieliten verteilt ... von dem Engel war so gut wie nichts mehr zu sehen. Dann fingen ebenfalls seine Flügel Feuer ... seine Haare brannten sofort, ebenso wie alle Bücher und Papier in seiner Tasche. Sie roch die verbrannten Federn und sie spürte die Übelkeit in sich aufkommen. Taímel fiel ebenso wie Niniel brennend vom Himmel. Unten waren plötzlich alle Feuerkäfer verschwunden. Mit halb aufgefressenem Gesicht, sah er zu Iliniel hoch, die sich immernoch nicht bewegen konnte. Seine letzten Worte, die er sprach, bevor er in einem Todeskrampf zusammen sank schrie er ihr entgegen: "DU BIST SCHULD!!!"

Immernoch konnte sich Iliniel nicht bewegegen. Dann fing die Erde zu zittern an. Dashiel sah mit vorwurfsvollen Blick zu Iliniel. Sie konnte in seinen Augen erkennen, dass er ihr die Schuld für den Tod der beiden Engel gab. Hinter ihm brach aus dem Sand der gewaltige Wurm und umfasste faßt den gesamten Todesengel, aber ab der Taille war der Engel im Wurm verschwunden. Bevor die Kreatur in den Sand abtauchte, hörte Iliniel ein furchtbares Knacken. Erschrocken sah sie zu Dashiel und schluckte. Sein Oberkörper lag im Sand. Der Wurm war verschwunden. Auch er sah sie voller Hass an und schrie seinen letzten Satz Iliniel entgegen: "DU BIST SCHULD!!!"

Iliniel schwebte immernoch wie in der Zeitlupe am Himmel und sah nun entsetzt zu Tauriel. Sie wollte ihm sagen, dass sie nichts dafür konnte ... dass sie daran nicht schuld war ... aber konnte sie sich da so sicher sein? Sie wollte gerade etwas zu ihrem Michaeliten sagen ... dass es ihr leid tut ... aber auch hier bebte die Erde, der Wurm sprang heraus und verschlang den ganzen Engel ein Flügel hing aus dem Maul heraus und blieb auf dem Sand liegen, als der Wurm wieder abtauchte. Tauriel war weg und er hatte ihr keine Schuld für seinen Tod gegeben ... Sie wusste nicht warum ... aber das beruhigte sie etwas. Dann brach der Wurm wieder aus dem Sand. Er spuckte Tauriel aus. Er lag mit nur einem Flügel da und zeigte anklagend in Iliniels Richtung. Bevor er starb hört sie seine Worte in Ihrem Kopf.
*DU BIST SCHULD!!!*

Die Urieliten ächzte und stöhnte ... nun war die Zeit wieder normal ... aber sie konnte nicht mehr fliegen. Es hatte ihr jemand die Flügel genommen ... Sie war nun kein Engel mehr ... Sie war daran Schuld, dass ihre ganze Schar gestorben ist. Sie fiel ... dann hörte sie die die Stimme von Miroel ... ihrer früheren Michaelitin. *DU BIST AN ALLEM UNGLÜCK SCHULD, DESWEGEN HAT DIR UNSER VATER DIE FLÜGEL GENOMMEN!!*


Iliniel war schweißgebadet und wachte mit einem lauten und langen markerschütternden Schrei auf. Er hallte von überall her wieder ... zumindest kam ihr das so vor.

Ihr erster Griff ging nach hinten zu ihren Flügeln ... sie waren noch da ... Sie blickte sich um und atmete tief und unregelmässig. Ihr Blick war etwas glasig, sie war blass und kalter Schweiß lag auf ihrer Stirn. Es schien, dass sie nichts um sie herum wahrnam. Gedankenverloren griff sie in ihre verborgene Tasche und holte sich zwei Blätter dort heraus. Sie legte sie sich automatisch auf die Zunge ... kaute etwas und sog den Pflanzensagt heraus. Ob das jemand mitbekam ... darauf achtete sie nicht. Sie wollte nur nie wieder einen Alptraum haben.


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BeitragVerfasst: 11.07.2004 - 09:39 
Lynx
Lynx

Registriert: 12.09.2003 - 11:23
Beiträge: 169
Wohnort: remscheider Raphaeliskloster
Geweckt durch den Schrei Iliniels öffnete Niniel langsam die Augen. Schweisgebadet hockte die Urielitin auf ihrem Hocker. Leise, um die anderen nicht zu wecken erhob sich die kleine Raphaelitin und ging zu ihrer Schwester hinüber. Ihre leicht kratzige Stimme war um diese späte Stunde nur ein haiseres Flüstern.

"Ist alles in Ordnung?"

Unwillkürlich berührte sie Iliniel dabei an der Schulter; Eine Geste, mit der sich sonst Verletzte so einfach wie auch effektiv beruhigen ließen.
Sanft und mitleidsvoll betrachteten ihre sonst so kalten blauen Augen den anderen Engel. Es schien, als mache Niniel sich tatsächlich Sorgen.


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