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Genesis Secunda
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BeitragVerfasst: 01.11.2003 - 19:30 
Isael
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Beiträge: 108
Nur mit Mühe konnte sich Osariel einen erschrockenen Gesichtsausdruck verkneifen. Auch er war so weit, jedem in diesem Kloster misstrauisch gegenüber zu stehen. Doch den Wahrheitsgehalt der Worte des Inquisitors anzuzweifeln wagte nicht mal er.

Der Ramielit begann sich zu konzentrieren. Irgendetwas an der Aussage des Prälaten erregte die Aufmerksamkeit Osariels. Hatte er etwa nicht die ganze Wahrheit gesagt?

"Ich weiß es nicht genau, Akibel. Da ist etwas ... etwas das mich an seinen Worten zweifeln lässt. Ich glaube er sagt uns nicht die ganze Wahrheit."

Besorgt sah Osariel zu Roberto. Unter diesen Umständen wollte er den Kleinen nicht gehen lassen.
"Ich bin dagegen, ihn gehen zu lassen. Ich befürchte, dass ihm etwas zustoßen könnte.", sandte er seiner Schwester, die seine Besorgnis deutlich spüren konnte.


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BeitragVerfasst: 02.11.2003 - 23:20 
Screw
Screw
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Wohnort: Schwabmünchen
Im Scharquatier saß Rakariel neben Samiel.

Ruhig sprach der Raphaelit den Urieliten mit gesengtem blick an.
“Du hast glück gehabt, Ich hoffe dass weist du. Die Ketzerin, hätte genau sogut ein anderes Gift nutzen können, nur als Beispiel dass Gift, mit dem der Ab getöte wurde.”

Rakariels Stimme wurde lauter, und sein Gesicht färbte sich leicht rot
“deine Entleibung wäre beinahe eingetreten weil du nicht vorsichtig genug warst. Die Ketzer haben schon den Ab getötet, sei nicht nocheinmal so Fahrlässig.”

Rakariel setzte sich hin, und versuchte Kräfte zu sparen. Vielleicht sollte er noch kurz meditiern, um für einen weiteren Zwischenfall gewappnet zu sein.


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BeitragVerfasst: 03.11.2003 - 20:36 
Tarbas
Tarbas
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Wohnort: Osnabrück
Kuriel stand mit verschränkten Armen vor der Brust in der Ecke und blickte emotionslos zu Samiel.

Rakariel hatte mal wieder ganze Arbeit geleistet. Der Raphaelit wusste seine Mächte also auch zu kontrollieren. Aufgrund des Alters wusste er zumindest wo sein Platz war.

"Was passiert ist?" antwortete der Todesengel Samiel ruhig. "Ganz einfach. Du hast Dein Leben sinnlos aufs Spiel gesetzt. Warst übermütig, unkontrolliert und hast noch mal Glück gehabt, dass Du überhaupt noch lebst. Dein Glück war, dass Du mich trotz Deines wildem Vorgepresches nicht abhängen konntest. Wenn ich Deine Spur verloren hätte und Dich dann nicht zurück hierher hätte bringen können, hätten wir die längste Zeit einen Urieliten gehabt. Überlass das nächste Mal das Kämpfen jemanden der sich damit auskennt und falls Du Dir das nächste Mal überlegst, dass Du gern sterben möchtest, informier uns vorher, dann haben wir zumindest keinen Ärger."


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BeitragVerfasst: 03.11.2003 - 21:49 
Minx
Minx
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Wohnort: Wien
Samiel saß einfach nur da und ließ die Predigten mit geschloßenen Augen über sich ergehen. Als Kuriel zu einem Ende ansetzte öffnete Samiel seine Augen. In seinem Hinterkopf pochte es höllisch doch das ließ er sich nicht ansehen. Nicht vor Kuriel.

Er blickte kurz zu Rakariel. " Danke für die Hilfe.." Er nickte ihm zu und blickte dann mit gelassenem Blick zu Kuriel. In seinen Augen flackerte kurz soetwas wie Wut auf. Doch es war nur ganz kurz da aber Kuriel hatte es sicherlich bemerkt.

Vorsichtig stand er auf und ging in Richtung der Cella Tür. Genau neben Kuriel blieb er stehen und sah ihn nur leicht aus dem Augenwinkel an.

"Freund..wenn ich sterben würde, würde es dich doch nicht einmal interressieren. Und, vergiss deinen Platz nicht...du bist nicht der Anführer dieser Schar..also lasse ich mir von dir schon gar nichts sagen."

Samiels stimme war nur ein geschwächtes Flüstern was nur Kuriel verstanden haben konnte. Doch er sprach nicht absichtlich so, er konnte gar nicht anders.

Noch geschwächt ging er an Kuriel vorbei und hinaus aus der Cella. Er musste jetzt alleine sein.

Samiel lehnte sich an die Cella ausenwand und blickte auf seine geballte Faust. Seine nägel stießen schon schmerzhaft in seine Hand doch es interressierte ihn nicht. Er spürte nur noch die Wut ihn sich.


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BeitragVerfasst: 03.11.2003 - 22:07 
Snickers
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Der Prälat nickte nur und lächelte Akibel zu.
"Ja bitte, das wäre mir sehr recht", sagt er mit angenehmer Stimme und damit waren die Engel wohl entlassen.

Im Kloster waren alle auf den Beinen. Räume wurden durchsucht und im Hof hatten die Templer die noch nicht ausgeschickt worden waren, gerade Apell.
Jeder musste seinen Hals zeigen... und der Decanus sah nicht glücklich aus... die meisten der Männer kannte er schließlich schon lange.
Überall hörte man aufgeregte Stimmen. Auch die Beginen und Monachen, und wohl jeder Novize war auf den Beinen.


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BeitragVerfasst: 03.11.2003 - 22:43 
Tarbas
Tarbas
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Wohnort: Osnabrück
Als Samiel den Raum verlassen hatte, herrschte Stille. Keiner der Engel sagte ein weiteres Wort. Kuriel löste seine vor seiner Brust verschränkten Arme und setzte sich langsam in Bewegung. Es schien offensichtlich, dass es jetzt Ärger geben würde.

Kuriel öffnete ruhig die Tür und verlies mit großen Schritten die Cella. Obwohl sich der Todesengel nicht sonderlich langsam dem Urieliten näherte, schien er ihn nicht zu bemerken. Dies war nur verständlich, denn die Sinne des Urieliten waren sicher aufgrund der schweren Verletzungen noch benebelt, auch wenn Rakariel hervorragende Arbeit geleistet hatte.

Krachend stieß Kuriel seine Hand mit der flachen Seite direkt vor dem Gesicht von Samiel gegen die Wand. Der Todesengel blickte dem Urieliten tief in die Augen und dieser hatte spätestens jetzt verstanden, dass dieser Gabrielit nicht zum Spaßen aufgelegt war.

"Also, Kleiner. Ich würde Dir jetzt raten Deine hervorragendes Gehör anzustrengen, denn ich habe keine Lust das noch einmal zu sagen." Kuriels Gesicht näherte sich dem des Urieliten. "Du meinst also, dass es mich nicht stören würde wenn Du sterben würdest? Vielleicht hast Du recht, aber Tatsache ist, dass ich nicht ganz unbeteiligt an Deinem Überleben war. Es ist meine Aufgabe für Eure Sicherheit zu sorgen und das werde ich. Das bedeutet für uns, dass ich auch das nächste Mal alles riskieren werde um Dich zu retten. Nicht weil ich Dich mag, Kleiner, sondern weil es meine Aufgabe ist."

Der Todesengel verlagerte sein Gewicht in Richtung des Urieliten und kam Samiel dadurch noch näher. "Ich gebe Dir jetzt noch einen Rat. Jemand wie Du, sollte nicht so vorlaut sein. Richtig, ich bin nicht der Michaelit. Richtig, ich habe Dir auch sicher nichts zu sagen. Nur mit solchen Aktionen bringst Du die Schar in Gefahr. Akibel hätte sterben können, weil ich sie zurückgelassen habe um Dein Leben zu retten und..."

Plötzlich hielt der hochgewachsene Engel mit dem schwarzen Schulterpanzer inne. Irgendwie kam ihm die ganze Sache bekannt vor. Genau diese Standpauke hatte er schon unzählige Male über sich ergehen lassen und jetzt, jetzt stand er auf der anderen Seite und hielt sie selbst. Das hier war nicht er selbst. Normalerweise interessierte ihn so ein vorlauter Engel überhaupt nicht. Normalerweise wäre Kuriel einfach über diesen Kommentar hinweggegangen, aber er war Samiel nachgegangen. Nicht weil er wütend war, sondern weil er es als nötig empfunden hatte.

Kuriel kniff die Augen zusammen und versuchte seine Gedanken zu ordnen.

"Arrrgg, mach doch was Du willst!" knurrte Kuriel und drehte sich weg und ging in Richtung Hof.


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BeitragVerfasst: 03.11.2003 - 23:02 
Verena
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Akibel nickte auf die Worte des Inquisitors. Gleichzeitig empfing sie Osariels gedankliche Botschaft. Nicht die ganze Wahrheit? Ihre Vermutung sah sich also bestätigt. Man log sie an, wenn auch nur ein wenig. Sie musste versuchen, die Interessen der Schar und den letzten Befehl ihres Auftraggebers zu ehren.

"Gut, Osariel. Ich werde sehen, was ich tun kann. Ich versuche einfach mal was."

Gegen einen direkten Befehl des Inquisitors würde sie nichts sagen können, aber Akibel spekulierte darauf, dass Veralis sich nicht die Blöße geben würde, gegenüber einer Michaelitin brüsk auf seine offizielle Vorherrschaft zu pochen.

Ganz selbstverständlich ging sie während ihres letzten Nickens noch einen kleinen Schritt vor und nahm die beiden Pakete wieder vom Schreibtisch. "Schickt Roberto bitte noch nicht fort. Wenn wir nachher gemeinsam zu Euch kommen, würde ich zusammen mit meiner Schar gern die Templer überprüfen, die den Jungen bis zu seiner Überführung in ein anderes Kloster bewachen sollen."

Dann nickte Akibel Veralis ein letztes Mal zu und entfernte sich mit den Päckchen aus dem Zimmer. Sie schenkte Roberto noch einen letzten beruhigenden Blick, bevor sie ihre Augen wieder vor sich richtete.


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BeitragVerfasst: 03.11.2003 - 23:45 
Snickers
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Beiträge: 4448
Wohnort: Aichach
Keiner konnte sehen wie Bernardo Veralis amüsiert lächelte, dann aber plötzlich die Faust ballte.
Für einen Augenblick schien es, als würde er auf den Tisch hauen wollen... aber dann trommelten nur seine Finger auf die Tischplatte.
Anschließend holte er ein drittes, ebenso verpacktes Päckchen hervor, wie die die Akibel mitgenommen hatte und meinte dann zu dem verschüchterten Jungen:

"Setz dich Roberto. Wir warten am besten hier bis der Decanus Zeit hat. erzähl mir mal was passiert ist, bitte!"
Roberto schluckte und begann mit brüchiger Stimme zu berichten....


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BeitragVerfasst: 05.11.2003 - 11:21 

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Hoffentlich war sein langes Schweigen und seine Abwesenheit den anderen nicht aufgefallen, aber die Geschichte des Jungen und das verschwinden der Päckchen hatten etwas heraufbeschworen was er schon lange vergessen hatte. Nun es war nur etwas das ein Rameliet ihm einmal erzählt hatte, aber er sollte es den anderen berichten. Also machte sich Lokeshiel von seinem Platz in der Nähe des Tores zurück auf den Weg zur Cella und auf eine Standpauke gefaßt, immerhin hatte er seine Pflichten der Schar gegenüber vernachlässigt. Er wußte nicht einmal wo sich Akibel, zur Zeit befand, hoffentlich konnte sie in jetzt hören.

"Mir ist gerade etwas wieder eingefallen, was mir ein Ramielit, einmal erzählt hat, hier soll schon einmal ein Michaelit verschwunden sein, der ein solches Päckchen bei dem Ab abholen sollte, das liegt aber schon ein Jahr zurück. Da der Ab nun tot ist, was sollen wir mit den Päckchen machen, da wir sie nur ihm aushändigen sollten?"


Zuletzt geändert von Lokeshiel am 05.11.2003 - 18:06, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 05.11.2003 - 16:30 
Verena
Verena
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Akibel war gerade auf dem Weg zurück zur Cella, zusammen mit Osariel, als sie Lokeshiels gedankliche Nachricht auffing. Das war wirklich interessant.

"Das wird hoffentlich kein Problem sein, Lokeshiel. Ich möchte gern über einiges mit euch allen reden, auch zu diesem Thema. Bitte triff uns alle in der Cella."

Akibel drehte sich zu Osariel um und lächelte ein wenig zerknirscht, während sie gedanklich mit ihm sprach.

"Danke, dass du mich gewarnt hast. Es wäre sicher nicht gut gewesen, die Päckchen bei ihm zu lassen. Und was Roberto angeht: Veralis wird nicht so dreist sein, ihn innerhalb der halben Stunde, die ich weg sein werde, verschwinden zu lassen. Wenn er das überhaupt vor hat. Wir würden uns in Gegenwart des Jungen nur sehr schlecht unterhalten können, und meine Verletzungen behandeln könnte man vor ihm auch nicht."

Akibel zuckte die Achseln und lächelte verschämt.

Ich denke eher, seine Lüge bezog sich auf die Päckchen. Ich habe die Vermutung, dass er sie für seinen Orden einstreichen soll. Aber wir werden jetzt gleich darüber reden, in der Cella. Da können wir alle uns ein wenig zu dem Problem auslassen."

Akibel zwinkerte ihm zu und drehte dann den Kopf, als sie einen Monachen in ihrer Nähe bemerkte.

"Frater, bitte seid so gut und bringt mir Waschzeug und einen neuen Kriegsrock in die Cella."

Dann lief sie weiter auf die Tür der Cella zu. Osariel konnte sehen, dass sie ein wenig wankte, was man daran merkte, dass sie nicht direkt geradeaus ging, sondern manchmal einen Fuß falsch setzte.

Als Akibel blutüberströmt wie sie noch war um die Ecke bog, die Päckchen noch in der Hand, sah sie Samiel an der Außenwand der Cella lehnen. Ein gabrielitischer Kriegsrock flatterte noch kurz an der Ecke weiter unten im Gang, dann war er ganz verschwunden.

"Samiel? Ist alles in Ordnung?", fragte Akibel mit einer matteren Stimme, als sie es sich gewünscht hätte, während sie weiter auf die Cellatür und den Urieliten zulief.


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BeitragVerfasst: 05.11.2003 - 18:44 

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Lokeshiel bog gerade in den Gang zu der Cella ein, als er Akibel und Osariel bei Samiel stehen sah, der Urielit sah immernoch sehr mit genommen aus und Lokeshiel´s schlechtes Gewissen begann sich zu melden, zwar war er auf Befehl seiner Michaelitin zurück geblieben, doch die Schar war im schon irgendwie ans Herz gewachsen, auch wenn er das nie zugeben würde. Mit schnellen Schritten schloß er zu den anderen auf und öffnete ihnen die Tür zur Cella, dort würde er Neues von Akibel erfahren, aber er war sich auch sicher, das sie ihn noch befragen würde, was er noch über das Verschwinden des anderen Michaeliten weiß.


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BeitragVerfasst: 05.11.2003 - 19:38 
Minx
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Samiel stand noch wie angewurzelt da und mekte langsam wie ihm die röte ins Gesicht stieg. Das hatte ihm echt einen schock verpasst.

Plötzlich sah er Akibel und die Reste seiner Schar um die Ecke biegen. Das war noch genau das was er brauchte, noch mehr Leute um sich. Er wollte doch nur allein sein.

Ungeschickte wandte er der zulaufenden Schar den rücken und die weißen Flügel zu.
Er hoffte das sie nicht mitbekommen hatte wie er aussah. Zerzaust und den Tränen nah.


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BeitragVerfasst: 06.11.2003 - 12:28 
Verena
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"Samiel." Akibel war nun ganz nah, sie stand nur eine Armeslänge von dem Urieliten entfernt. Sie merkte, wie sie nach Blut stank. Das war ein wirklich schlechter Moment. Sie sah nachdenklich an die Stelle, an der der gabrielitische Kriegsrock gerade verschwunden war. Anscheinend hatte es Streit gegeben, in der kurzen Zeit, in der sie weggewesen war. Gerade jetzt, wo sie sich alle zusammenreißen mußten, weil sie niemandem trauen konnten außer einander. Ihre Worte sendete sie nur an den Urieliten.

"Samiel, du zeigst mir deutlich, dass du mir nicht zuhören willst. Aber ich muss jetzt mit allen darüber reden, wie gefährlich dieser Ort für uns ist, und was wir herausgefunden haben. Auch du sollst davon erfahren. Es ist gefährlich hier, nicht nur dort draußen, sondern auch hier, in diesem Mauern. Wenn du glaubst, jetzt nicht mit hineingehen zu können, dann kann ich dich nicht dazu zwingen. Aber zum Zuhören muss ich dich zwingen. Du kannst hier draußen bleiben, wenn du willst, aber in Gedanken wirst du uns alle hören. Musst du uns alle hören. Und egal wohin du jetzt gehst, pass auf. So wie es aussieht, sind die Ketzer nicht nur dort draußen."

Akibel öffnete die Tür, ohne den Blick von Samiels Flügeln zu nehmen. Dann ging sie nach Innen und sah sich um, während sie die Päckchen auf einen Tisch stellte. Sie schloss die Tür hinter sich, nachdem Osariel auch eingetreten war. Sie sah, dass Lokeshiel hier war und Kuriel fehlte. Sie sendete eine Botschaft an den fehlenden Gabrieliten.

"Kuriel, wir werden uns jetzt besprechen. Du musst nicht hierherkommen, auch wenn ich mir das wünschen würde, aber du musst zumindest unseren Gedanken zuhören. Bleib nur in der Nähe des Klosters, damit du uns hören kannst, und gib Acht. Es sind sicher noch Ketzer im Kloster."


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