Der Himmel der Gabrieliten [Nürnberg] - Intime

Die Ordensburg der Gabrieliten in Nürnberg
Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 26.10.2004 - 19:23

"Ich bin ruhig!" gab Kentariel zurück, allerdings klang es eher so, als würde er mühsam seine Wut unterdrücken.
Wenn Varcanel als nächstes noch Partei ergriff für diese unverschämte...
'Ruhig... puh, jetz nur nicht aufregen, heb es dir für Manuel auf. Oder für die Traumsaat meinetwegen!'
Kentariel ließ die Schultern ein wenig hängen und schien glatt etwas zu schrumpfen.
"Schon gut... Varcanel, du hast ja recht! Ich hoffe du hast keinen Ärger bekommen gestern?" fragte er statt dessen.

Varcanel
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Beitrag von Varcanel » 26.10.2004 - 19:36

"Ärger? Nein...so würde ich es nicht nennen." Und tatsächlich: Wenn er den kleinen Rüffel seitens Manuels mit den Ermahnungen verglich, die er zuvor gesammelt hatte, fiel dieses Ereignis nicht wirklich ins Gewicht.
"Reißt euch ein bischen zusammen, wir sind eine Schar. Freut euch lieber auf das was vor uns liegt, ein bischen Abwechslung tut euch sicher gut..."
Es kam ihm absurd vor, dass ausgerechnet er versuchte die Schar zu einen, das war einfach nicht seine Rolle. Er wollte diese Rolle auch gar nicht. Außerdem war es ihm eigentlich lieber, dass die beiden stritten, alles besser als eine Horde dieser...kurz huschte sein Blick in Richtung Jussiel.
Dann drehte er sich in Richtung Plattformrand und ließ seinen Blick gen Horizont schweifen.

Cutter
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Beitrag von Cutter » 26.10.2004 - 19:57

Jussiel bemerkte die stumm gedachten Worte, der anderen.
Seitdem er in die Loge beigetreten war, waren Gesten für ihn mehr als Worte und Worte waren nur Schall und Rauch.

Er wußte genau, warum Varcanel die Mauer verlassen hatte, doch konnte er nicht, wie die Ramieliten, die Gedanken des Todesengels lesen, wie sie es verstanden.
Das war aber auch nicht nötig.
Er hatte vor seiner ersten Mission mit Varcanel alles, was `sie´wußten, über ihn erfahren.
Seinen Ausrutscher sowie seine Disqualifikation....seinen Ruf und dessen Geschichte.

Vielleicht würde er ja das nächste Mal noch etwas mehr erfahren....

Jussiels Blick wandte sich ab von seinen Schargeschwistern... hinunter zu dem großen kochenden und brodelnden Moloch namens Nürnberg.

Manuel
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Beitrag von Manuel » 27.10.2004 - 11:05

Er war wirklich spät dran. Aber nicht weil er getrödelt hatte, sondern weil er aufgehalten worden war. Ein Auftrag, so früh nach der Zusammenstellung der Schar. Er konnte das nicht gut heißen, aber die Leitung des Himmels schien das anders zu sehen. Darüber hinaus war ihre Anwesenheit wohl zwingend erforderlich. Manuel kannte die anderen noch nicht sehr gut, nicht ihre Schwächen und nicht ihre Stärken, wusste nicht wie er sie einsetzen musste und das störte ihn.
Er trat mitten unter 'seine' Gabrieliten und verkündete knapp: "Es gab eine kleine Planänderung, ich unterweise euch unterwegs. Wir brechen sofort auf."

Gleichzeitig übermittelte er ein kurzes Bild in die Gedanken der anderen, welches die fünf Engel in perfekter V-Formation zeigte. Manuel flog an der Spitze, Jussiel rechts und Varcanel links neben ihm. Hinter Jussiel folgte Kentariel an der rechten Flanke und Timikael nahm den gegenüberliegenden Platz hinter Varcanel ein.
Diese Formation war für lange Flugrouten geeignet, da der vorderste Engel den anderen quasi Arbeit abnahm. Wenn Manuel müde werden würde, konnte er sich zurückfallen lassen und sich an einer der hinteren Positionen einreihen, an der das Fliegen weniger anstrengend war.

Ohne weitere Zeit zu verschwenden lief Manuel über den Rand des Himmels und katapultierte sich mit Hilfe der Aufwinde in die Höhe. Der Wind würde alle Proteste von den Lippen seiner Gabrieliten reißen und Wiederrede über die Seele der Schar hatten keinen Sinn, da er sie schlichtweg ignorierte. Erst als er alle Engel hinter sich wusste und ein ordentliches Tempo gen Norden vorlegte, teilte er sich den anderen mit.

<<< Wir werden nach Norden bis zur Küste fliegen und von dort aus nach Osten ihrem Verlauf folgen bis weit nach Ramielsland. Wir folgen der Küste darum, weil wir keinen Urieliten bei uns haben und im falle von schlechten Wetter die Orientierung verlieren werden. Unser Ziel ist das Peipusbecken, genauer: die Insel Pleskau. Dort gibt es eine Stadt, die denselben Namen trägt und von einem Diadochen regiert wird: Alexander Kolpakov. Anscheinend möchte er sich der Kirche anschließen wenn sie ihm im Gegenzug hilft, die Traumsaatplage zu bekämpfen. Es wurden bereits Engel entsandt, doch der Ramielit der Schar hat um Hilfe bei der Traumsaatbekämpfung gebeten. Wir werden also so schnell wir möglich versuchen, dort hin zu gelangen. >>>

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Beitrag von Cutter » 27.10.2004 - 15:07

Jussiel stieß sich von der Wand ab und ging hinter Manuel zur Flugplattform um sich ebenfalls in die Luft zu erheben.
Die Miene des Gabrieliten war immernoch als vollkommen Gleichgültig zu bezeichnen.
Er hörte Manuels Ausführung zu, hang aber seinen eigenen Gedanken nach.

Konnte der Michealit nicht einfach der Straße der Nacht bis nach Prag folgen, so wie es alle Pilger taten? Aber bitte, wenn er die schöne Ausblick Route fliegen wollte, nur zu. Als ob das Wetter an der Küste besser wäre...dort werden wir wahrscheinlich richtige Probleme bekommen. Doch bei dem Michealiten, würde es nichts bringen, es ihm über dem Geist mitzuteilen. Soll er nur machen...

Dann schweiften Jussiels Gedanken volllkommen ab und widmeten sich Erinnerungen und Träumen.

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Beitrag von Cassiel » 08.11.2004 - 15:56

[Szene 2: Der Botenflug]

Nur langsam erwachte die kleine Gabrielitin aus ihrer Meditation. Zuerst blinzelte sie nur durch ihre dichten Wimpern, dann öffnete sie die Augen. Gemächlich stand sie auf und streckte ihre schlanken Glieder. Noch lange hatte sie gestern abend an Kentariel, Jussiel, Manuel und Varcanel gedacht. Vor allem Kentariel... der narbige Gabrielit, der anfangs so schrecklich übellaunig und abweisend wirkte... ihn hatte sie in der kurzen Zeit besonders ins Herz geschlossen.
Sie räkelte sich noch einmal und und fühlte ein leichtes Grummeln in der Magengegend.
Vorsichtig schob Cassiel die Tür zu ihrer Cella auf, streckte den Kopf durch den Spalt und lugte nach draußen. Es herrschte bereits geschäftiges Treiben. Sie sah einige Engel eilig durch die Gänge huschen. Nachdem sie das Ganze einige Sekunden lang beobachtet hatte, trat sie ganz hinaus und tapste noch ein wenig erschlagen in Richtung Refektorium.

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Beitrag von Ibn » 17.01.2005 - 15:02

Es war ein recht windiger Vormittag, als die beiden Engel auf der großen Landeplattform des Gabrieliten Himmels landeten. Sie hatten einen langen und anstrengenden Flug hinter sich, was man unter anderem an dem leichten Schnaufen des kleineren Engels feststellen konnte. Das ist aber auch keinesfalls verwunderlich, hatten sie schließlich die Reise vom Urieliten Himmel hier her fast in Rekordzeit bewältigt. Aber so war ihr Auftrag. Bringt dieses "Ding" so schnell wie möglich zu Em Susat.

'Ok', dachte sich Nathaniel, 'alleine wäre ich sicherlich noch schneller gewesen, aber wenn es wirklich so wichtig wäre, diesen komischen silber glänzenden Kasten nach Nürnberg zu bringen, dann hätten sie nicht Yoricel mitgeschickt.' Er zuckte mit den Schultern und lächelte auf den kleinen Engel hinab. "Sooo. Jetzt lass uns erstmal dieses Ding abgeben und dann besorgen wir uns etwas zu essen! Ich habe hunger!" Er bekräftigte seine letzte Aussage noch mit einem Nicken und ging dann zum Eingang, der sie in den Himmel führen würde.

Den Monachen, der ihnen entgegen kam, winkte er mit einem "Ich weiß schon wo wir hin müssen. Em Susat erwartet ein Packet" ab. So betrat er den Himmel und lies einen leicht verwirrten Monachen hinter sich.

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Beitrag von Yoricel » 17.01.2005 - 15:16

Yoricel war das Herz schwer geworden, als sie den Himmel der Gabrieliten angeflogen hatten.
Es war noch gar nicht so lange her, da war er hier mit seiner letzten Schar gewesen. Und mit Tamuel, der er hier die Grundzüge des Bogenschießens beigebracht hatte, aber jetzt war Tamuel in einer ganz neuen Schar und Yoricel war in den Himmel der Urieliten zurückgekehrt.

Er wollte noch besser werden und noch mehr üben, ehe er wieder in eine Schar kam und er war zum platzen stolz, weil sie gesagt haben, er solle mit Nathaniel mitfliegen.
Und aufpassen.

Nathaniel hatte die Scriptura. Und war groß. Und Yoricel glaubte fast, dass sein urielitischer Bruder einfach alles konnte. Er wusste immer was man sagen sollte und kannte sich fabelhaft aus.
"Hallo, ja... die Em erwartet... uns sicher, ich glaube... Nathaniel kennt sich... bestens aus. Entschuldige!" plapperte Yoricel aufgergt nach Luft schnappend mit dem verwirrten Engelslenker und folgte Nathaniel dann hinterherrennend.

Ob sich die Em wohl an ihn erinnern konnte? Es war ja noch nicht so lang her, dass sie in ihren Gemächern gewesen waren. Hoffentlich nicht. Yoricel wollte es zwar nicht zugeben, aber er hatte Angst vor der finster dreinblickenden Frau gehabt.
Zum Glück war ja Nathaniel dabei!

"Waaarte! Renn doch nicht so..-" neben Nathaniel wurde er wieder langsamer.
"Wie lang bleiben wir denn hier? Was meinst du? Ob wir mal Nürnberg näher ansehen können?..." fragte er immer noch aufgergt japsend, während sein Magen lautstark knurrte.
"Und Hunger hab ich auch... wir gehen ganz schnell zur Em und dann ganz schnell essen, ja?"

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Beitrag von Ibn » 17.01.2005 - 16:25

Nathaniel musste lächeln, ob seines kleinen Begleiters. 'So jung und unschuldig,' dachte er sich. Dann wurde seine Miene wieder ernst, soweit man bei Nathaniel von einer ernsten Miene reden konnte. '... hat noch viel vor sich... wird noch einige unschöne Dinge erleben.' Gedankenverloren fuhr er mit einem Finger die Narbe an seinem Hals entlang.

"Nun. Also mir wurde gesagt, wir sollen auf die Ergebnisse warten. Welche auch immer das sein mögen. Ich kann dir also nicht wirklich sagen, wie lange wir hier bleiben werden. Aber einige Tage bestimmt. Mal sehen ob wir die Zeit finden uns ein bisschen Nürnberg anzusehen. Aber ausser vielen Menschen und einem üblen Geruch, gibt es da unten nicht viel zu sehen."

Zielsicher suchte Nathaniel sich seinen Weg durch den Gabrielishimmel. Vor den Gemächern der Äbtissin angekommen, zupfte Nathaniel noch seine Haare etwas zurecht und schaute, dass er halbwegs ordentlich aussah. Dann nahm er seine Tasche von der Schulter und kramte das silberne Gerät daraus hervor.

"Wenn du möchtest, dann kannst du mit reinkommen. Wird sicherlich nicht lange dauern... hoffe ich", letzteres noch leise hinzugefügt und öffnete dann die Tür vor ihm.

Yoricel
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Beitrag von Yoricel » 17.01.2005 - 16:40

Zum Glück hatte Nathaniel so große Flügel. Hinter denen konnte sich Yoricel perfekt verstecken.

Das machte er mehrmals so, immer wenn Nathaniel zu einem Monachen oder einer Begine sagte "Wir haben etwas, das die Em direkt erhalten soll, bitte lassen sie uns durch" und er versteckte sich dort auch, als sie tatsächlich endlich in den Gemächern der Em waren.
Hinter Nathaniel war es viel angenehmer, als direkt mit jemand reden zu müssen, vor allem wenn es sich bei diesme Jemand um einen Gabrieliten handelte.

Yoricel bewunderte den Urieliten dafür, wie souverän dieser alles abwickelte.
Nathaniel machte zackig Meldung, stellte der Em das silberne Kästchen auf den Tisch, ließ sich für die schnelle Auslieferung loben, fegte das Lob mit einem breiten Lächeln einfach fort und erklärte der verdutzten Frau, dass sie dann solange bleiben würde, bis sie gerufen würden und sicher die nächsten Tage hier verweilen würden und schob dann nach einem ebenso zackigen Gruss Yoricel wieder hinaus und ließ eine schmunzelnde Em zurück.

Es gab nicht viele Engel die Em Susat dazu brachten zu lächeln.

Yoricel war beeindruckt und flüsterte auf dem Weg Richtung Refektorien leise "hast du da gar keine Angst gehabt, Nathaniel?"

Ibn
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Beitrag von Ibn » 17.01.2005 - 20:22

Nathaniel blieb kurz stehen und sah Yoricel verwundert an. "Wieso Angst haben? Vor der Em braucht man keine Angst haben. Die schaut zwar immer so finster drein, aber sie hat ja auch viele Dinge um die sie sich kümmern muss. Und viele, die auch nicht wirklich schön sind. Da kommt das schon mal vor, dass sie recht griesgrämig dreinschaut. Aber Angst vor ihr muss man keine haben. Ausser man hat irgendwas grossartig verbockt. Dann kann sie schon ziemlich böse werden." Er zuckte mit den Schultern und ging weiter.

---

Im Refektorium herrschte reges Treiben. Nathaniel seufzte hörbar, als er sah, wie lange die Schlange vor der Essensausgabe war. Er blickte auf seinen Bauch und konnte regelrecht sehen, oder sich einbilden, wie sein Magen rumorte. "Ui... da müssen wir wohl durch", meinte er zu Yoricel und sie stellten sich am hinteren Ende der Schlange an.

"Hast du eigentlich schonmal die Nürnberger Rostmeerschweinchen, oder wie die die Dinger auch immer nennen, gegessen?", fragte er den kleinen Engel vor ihm. "Die sind wirklich wirklich lecker. Solltest du dir umbedingt eins nehmen. Die bekommt man nicht wirklich oft, also sollte man sowas ausnutzen." In seinen Gedanken sah der Urielit schon das leckere Mahl auf seinem Teller liegen, wie es vor sich hin dampfte und darauf wartete, gegessen zu werden. Ihm lief schier das Wasser im Munde zusammen und er konnte es kaum noch erwarten.

Bald waren sie an der Reihe und lud sich regelrecht einen Berg voll Essen auf seinen Teller, sodass Yoricel große Augen bekam und sich sicherlich fragte, wo Nathaniel das alles hinstecken würde. Sie suchten sich einen freien Platz und Nathaniel fing genüsslich an zu essen.

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Beitrag von Cassiel » 18.01.2005 - 07:57

Cassiel lümmelte an einem freien Tisch, den Kopf auf die rechte Hand gestützt und stocherte geistesabwesend in einer Schüssel mit dampfendem Reis. Im Refektorium herrschte bereits reges Treiben, die Schlange vor der Essensausgabe wurde immer länger. Die kleine Gabrielitin hatte noch Glück gehabt, sie musste vorher nicht allzu lang warten.
In Gedanken versunken schob sie sich einen Löffel Reis in den Mund und merkte kaum, dass sich zwei Urieliten an ihren Tisch gesellten.

Yoricel
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Beitrag von Yoricel » 18.01.2005 - 08:13

"Eh nein... Meerschweinchen, ja? Ich hab gehört die essen sowas wirklich... das klingt lustig" erklärte Yoricel während er hinter Nathaniel hertappte, der ihm sozusagen einen Weg bahnte.

Er hatte keine Ahnung warum Nathaniel sooo viel Essen auflud, aber Yoricel tat es ihm gleich.
"Uriel, vergib mir meine Gier, wo doch Andere hungern müssen, aber ich will genauso groß werden wie Natahniel und wenn ich dazu genausoviel essen muss, dann werde ich es tun!" hauchte er atemlos, als er eine riesige Schüssel mit Fleisch und Reis, eine Birne und einen enormen Becher entgegennahm und dann wieder hinter Nathaniel herlief, der einen Tisch ansteuerte.

Dass dort schon Jemand war, sah er erst, als Nathaniel schon saß und seine Flügel gefaltet hatte. Es waren noch zwei Plätze frei und Yoricel setzte sich gehorsam auf einen, auch wenn da jetzt ein Gabrielit ihm gegenüber an dem Vierertisch hockte.
Wenigstens ein junger Gabrielit. Der sah nicht ganz so furchteinflößend aus, wie viele Andere hier.

"Ich grüße Dich... ähm, ich bin Yoricel und ich hoffe wir stören nicht?" fragte er vorsichtig, weil Nathaniel einfach ohne Vorwarnung zu futtern begonnen hatte.

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