Präludium in Mont Salvage

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Midrigel
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Beitrag von Midrigel » 21.05.2009 - 11:15

Das würde wirklich eine Herausforderung werden. Kentariel schien ... nun eine starke Persönlichkeit zu sein und in etwas das Feingefühl eines Maßwerkskarabäus zu besitzen, Smeriel putzte sich wie heraus als ob sie eine Audienz bei Petrus Secundus persönlich vor sich hätten. Joliel hingegne wahrte zumindest ein freundliches Auftreten, immerhin ein Lichtblick und Etzel konnte er noch nicht wirklich einschätzen.

Ich hoffe ich bin dem Gewchsen und enttäusche sie nicht... dachte Auriel bei sich als er den Blick ein weiteres mal über seine Schar schweifen lies. Es würde sicherlich nicht leicht werden, vor allem in Kentariel sah er ein starkes Konfliktpotenzial zumindest nachdem wie er sich bisher gegeben hatte, aber nichts geschah ohne Grund. Und der eine würde sich schon etwas gedacht haben sie zusammen dienen zu lassen.

Mit einem knappen Räuspern versucht der Michaelit dann die Aufmerksamkeit seiner Schar auf sich zu lenken. "Wenn ihr dann bereit seid, nehmt Platz und wir können beginnen."

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 21.05.2009 - 21:14

"Nun fang schon an.", knurrte der Gabrielit.
Er hasste es wie die Pest, wenn die Michaeliten in seinem Kopf hockten. Und diverse andere Mächte von ihnen.
Natürlich war die Seele der Schar wichtig und der Ritus an sich, den nahm er ernst. Aber es künstlich in die Länge ziehen musste ja nicht sein!

Midrigel
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Beitrag von Midrigel » 21.05.2009 - 21:54

Kentariels harsch Worte überging Auriel einfach. Er wollte jetzt nicht mit dem Gabrieliten streiten. Aber irgendwo hatte er auch recht, er konnte Wirklich langsam anfangen, also schloss der Michaelit die Augen und konzentrierte sich einen Moment bevor er seine Schar anblickte.

„Öffnet eure Geister, auf das ich uns in der Seele der Schar zusammenführen kann.“ Sprach Auriel mit leiser getragener, fast schon feierlicher, Stimme und breitete dabei die Arme aus als ob er die vier Anwesenden Engel umarmen wollte. Auch seine mächtigen rein weißen Schwingen breitete der Michaelit aus soweit es ihm möglich war, bis sie die Wand hinter ihm fast vollständig verdeckten. Vorsichtig tastete er mit seinem Geist in den Raum hinein und es dauerte nicht lange bis er die Präsenz der anderen Spürte.

Tödlich getroffen sank die Gabrieliten dem nebeligem Boden entgegen, die Brust eine einzige tödliche Wunde, gespickt mit metallenen Splittern aus den ketzerischen Waffen der Britonnen. Auriel sah wie sie immer tiefer sank und er wusste, Mariel war tot denn er spürte sie nicht mehr im Verband der Schar.

Dieser plötzliche Erinnerungsfetzen riss den Engel aus seiner Konzentration und er verlor die Verbindung zu den Geistern der anderen bevor das Band der Seele der Schar geknüpft wurde. Langsam öffnete er die Augen und blickte in die Gesichter seiner zukünftigen Schar. Sollte ich es ihnen verschweigen? Was wenn sie nach meiner letzten Schar fragen? Ich kann sie doch nicht anlügen… außerdem … Sie haben ein Recht darauf es zu erfahren… immerhin vertrauen sie sich mir an. Sie sollten es wissen , dachte der Michaelit stumm bei sich und lies langsam die Arme sinken, die Schwingen verdeckten jedoch weiterhin den Großteil der Wand hinter ihm.

„Doch bevor ich beginne…“, setzte Auriel, nun mit einem wesentlich wehmütigeren und keineswegs feierlichem Tonfall, an zu sprechen. „… müsst ihr etwas über mich erfahren. „ Einige Sekunden vergingen in denen der Engel weiterhin nur in die Gesichter der Anderen blickte. Ein tiefer Atemzug, bei dem er die Augen schloss, brachte ihm wieder die Bilder jener Nacht nahe und stärkte ihn in seinem Entschluss sich seiner Schar zu offenbaren. „Vielleicht fragt ihr euch warum ein Engel Michaels, der bereist die Scriptura Weihe erhalten hat, einer neune Schar zugeteilt wird. Zwar ist die Zerschlagung einer Schar bei Nichten etwas ungewöhnliches, jedoch wird dies meistens nicht ohne Grund getan und auch gibt es einen Grund warum wir heute hier zusammengeführt wurden…“

„Meine Brüder und Schwestern, mit denen ich seit meiner Weihe in Roma Æterna meine Aufgaben auf Erden erfüllt habe, sind Entleibt.“ Es war das erste Mal das Auriel diese Tatsache aussprach, er hatte es zwar immer gewusst aber nie akzeptiert, dass Er seine Schargeschwister auf Erden nie mehr widersehen würde. Diese Erkenntnis traf Ihn wie ein Hammerschlag ins Herz, dennoch versuchte er sich nichts anmerken zu lassen, das durfte er nicht, er war ein Engel Michaels, er hatte keine Schwächen zu haben.
Zwar war Auriel den Tränen nahe, fuhr dann jedoch mit ungebrochener Stimme fort. „Die ketzerischen Waffen der Britonnen beendeten ihre Existenzen auf Erden und zerschmetterten ihre Körper, Ich selbst wurde in jener Nacht schwer verletzt und verbrachte fast zwei Wochen auf der Tera Nova.“ Es war als ob Er in diesem Moment die Schmerzen wider spüren würde die ihn solange in ein Krankenzimmer gefesselt hatten, eingepfercht in ein Gurtsystem.
„Wie oft man mir sagte dass ihr Scheiden aus dieser Welt nicht mein Fehler war weiß ich nicht mehr, auch habe ich in diesen Tagen sehr viele andere Engel gesehen denen es ähnlich ergangen war. Dennoch… habe ich Sie in den Tot geführt, und nun lebe ich als einziger von Ihnen noch auf dieser Welt.“ Der Michaelit senkte den Kopf und blickte zur Seite, gerade jetzt im Moment wollte er den anderen nicht in die Augen sehen. Es war als ob er ihre Gedanken hören konnte, wie Sie Ihn verfluchten wegen seiner Unfähigkeit seine Schar zu retten. Nun mit merklichem zögern in der Stimme brachte Auriel seine Ausführungen dann zu Ende. „Ich wollte euch das sagen, denn ihr habt ein Recht darauf. Sollte jemand von euch nun nicht mehr mit mir Dienen wollen, so werde ich persönlich zum Ab gehen und darum bitten das man euch einer anderen Schar zuteilt… und seid versichert das ich euch deswegen nicht grollen würde.“

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 21.05.2009 - 22:17

Kentariel hörte dem Michaeliten zu und meinte dann mit einem kühlen Lächeln.
"Und ich dachte schon du hast gar keine Macken. Aber wenn du dir wegen Gewissensbissen in den Rock machst, also ich tröste dich nicht. Kneif mal die Arschbacken zusammen! Hier hat Jeder schon Engel sterben sehen. Und verdammt nochmal sie deswegen zu beweinen macht sie nicht lebendig. Sie sind gestorben in Gottes Auftrag. Wie so viele von uns In Britannien. Es ist mir eine Ehre mit dir zu dienen, Hohlkopf!"

Joliel
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Beitrag von Joliel » 22.05.2009 - 01:46

Still hatte Joliel sie sich an ihre Position in den imaginären Kreis gestellt und erst Semriels eitel wirkenden Frisurverrenkungen zugeschaut und dann ganz einfach Auriels Worten gelauscht, in der Erwartung, dass er gleich alle in den Scharverbund aufnehmen würde. Doch als stattdessen erst eine Pause und dann das traurige Bekenntnis folgte, schlug sie ihre Augen wieder auf und blickte den Michaeliten betroffen an.
‘Wie furchtbar. Alle langjährigen Schargeschwister auf diese Weise zu verlieren...’ Dass ein Engel nur eine begrenzte Zeit auf Erden verweilte war unvermeidlich und auch Joliel hatte schon einige traurige Abschiede von lieb gewonnenen Geschwistern erlebt. Doch keiner davon war so drastisch gewesen. Britannien kannte die Raphaelitin nur aus Erzählungen von anderen und Geschichten wie diese waren es, die sie fast erleichtert sein ließen, nicht selber bei der Eroberung der Inseln dabei gewesen zu sein.

“Es ist keine Schande, um verlorene Geschwister zu trauern.”, entgegnete Joliel dem unsensiblen Gabrieliten bitter. Sollte er sie doch für eine verweichlichte Memme halten. Dass Kentariel das Klischee des abgestumpften Todesengels mehr als bediente, war ja offensichtlich.
Auriel hingegen schenkte sie ein aufmunterndes Lächeln. “Ich werde dir jedenfalls folgen, egal was zuvor passiert ist.”

Etzel
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Beitrag von Etzel » 22.05.2009 - 13:28

Etzel hatte platz genommen, seine Sachen beiseite gelegt und ebenfalls di eAugen geschlossen um die Seele der Schar aufzunehmen. Das zögern von auriel irrtierte ihn.
Er strich sich das lange haar aus dem Gesicht, hörte die aufgebrachten, verbitterten Worte des Gabrieiten, dann die der Raphaelitin. Diese beiden schienen im moment auf den besten wege gegenseitige Pole in der schar zu bilden.

"Sie sind Vergangenheit Auriel, und sie sind ein Teil deiner Vergangenheit. Das bedeutet nicht das du uns in die selbe Zukunft führen wirst. Ich werde deinen Weg mit dir gehen," sagte Etzel, die Hände ruhig gefaltet und sah denn Michaeliten freundlich an.

Lucien
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Beitrag von Lucien » 22.05.2009 - 13:33

Semriel war etwas geschockt, aufgrund dieser Kundmachung ihres Anführers. Doch er wusste auch, es war nicht der Fehler des Michaeliten gewesen. Und aus Fehlern lernte man ja bekanntlich. Einer der Lehrmeister des Urieliten hatte mal etwas dazu gesagt, also versuchte Semriel sich an diese Worte so genau wie möglich zu erinnern. Schließlich fand er sie tief in seinem Gedächtnis verborgen und richtete sich an den Michaeliten:
"Ein Lehrmeister von mir hat einmal gesagt, dass jeder Pfeil irgendwann einmal bricht, egal wie perfekt man ihn abschießt. Es war sicher nicht deine Schuld, es war einfach nur eine dumme Konstellation von schlechten Umständen die dazu geführt haben. Ich bin mir sicher, dass du ein äußerst fähiger Anführer bist und deshalb werde ich natürlich bleiben."
Semriel hoffte, dass diese Worte ihrem Michaeliten etwas halfen und auch seinen neuen Scharmitgliedern zeigten, dass sie ihm vertrauen konnten.

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 22.05.2009 - 14:32

"Sind wir jetz dann fertig mit der Vergangenheitsbewältigung?" Kentariel hatte die Nase voll von diesem geheuchelten Mitleid.
Verdammt, das waren Engel! Die verstanden überhaupt nicht, dass die Toten Helden waren, und dass sie jetzt besser dran waren.

"Und ich sagte nicht es wär ne Schande, wenn man trauert. Er kann trauern soviel er mag, aber Etzel hats schon gesagt: Es is nich seine Schuld, und wenn wir uns nicht ins Selbstmitleid versenken, dann werden wir noch ne ganze Weile lang Traumsaat und Ketzer jagen... also fang an dich wie ein Michaelit aufzuführen!" Er grinste Auriel an, vielleicht um seine schroffen Worte abzumildern.

Midrigel
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Beitrag von Midrigel » 22.05.2009 - 19:30

Auriel war überwältigt. Hatte er vor wenigen Sekunden noch gedacht dass er gleich allein in der Cella stehen würde, rührte ihn nun das Vertrauen das seine neue Schar trotzallem in Ihn setze zutiefst. Selbst Kentariels durchaus harsche, fast schon beleidigende Worte, gingen dem Michaeliten nahe, immerhin konnte er von einem Todesengel keine Mitleidstränen erwarten.

„Ich muss sagen ich … danke, Ihr wisst nicht wie viel mir das bedeutet.“ Auriel war zwar immer noch nach ein paar Tränen zumute aber diesmal wären es wohl Freudentränen gewesen. „Aber ich denke Kentariel hat recht, wir sollten beginnen.“
Wider breitete der Michaelit die Arme aus und fuhr mit neu gestärktem Vertrauen fort. „Öffnet eure Geister auf das Ich uns vereinen kann.“ Sprach er und fühlte ein weiteres Mal in den leeren Raum hinein bis er die Resonanz der anderen Engel spürte. Einem nach dem anderen band er in die Seele der Schar ein, bis sie alle fünf durch ihn vereinigt waren. Dann sprach er zu ihnen über die Seele und schloss dabei die Augen.

Von nun an, bis Gott uns trennt, sind wir vereint als Schar. Fünf Engel, Diener des Einen, jeder von einem andere Erzengel auf Erden geschickt, jeder mit seiner eigenen Aufgabe und doch sind wir alle gleich.

So wie eine Hand fünf Finger benötigt um eine starke Faust zu bilden brauchen wir einander um als Einheit zu funktionieren. Niemand ist besser, niemand ist wichtiger, vor Gott dem Einen sind wir alle Gleich.

Etzel, vom Orden Jeremiels, des wissenden Erzengels, dein Wissen soll uns ein Licht sein wenn die Dunkelheit der Unwissenheit über uns fällt.

Joliel, vom Orden Raphaels, des heilenden Erzengels, mögen deine Hände uns Wärme spenden wenn die Kälte des Schmerzes durch unsre Glieder schleicht.

Kentariel, vom Orden Gabriels, des zürnenden Erzengels, du und der zweite Teil deiner Unsterblichen Seele sollen uns ein Fanal sein das uns inspiriert wenn wir gegen das Gezücht des Widersachers streiten.

Semriel, vom Orden Uriels, des sehenden Erzengels, durch alle Unwetter dieser Welt von Skandinavien bis Iberia sollen deine Sinnes uns leiten auf das wir nie vom Weg des Einen abkommen.

Ich, Auriel, vom Orden Michaels, des lenkenden Erzengels, werde euch führen durch alle Gefahren die der Herr der Fliegen uns entgegenschickt. Doch nicht als Kommandant, sondern als Freund.

Mögen die Erzengel und der Eine ihre schützenden Hände über uns halten so dass wir ihren Willen verrichten können.


„Amen“ sprach der Michaelit danach laut vernehmlich und öffnete seine Augen.

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 23.05.2009 - 06:40

"Amen!", meint der Gabrielit und dieses Mal schien er es ehrlich und voller inbrunst zu sagen.
Und abgesehen davon hielt Kentariel den Mund. Offenbar hatte er endlich mal nichts zu meckern.
'geht doch!' dachte er allerdings bei sich.

'Also was haben wir.
  • Michaelit mit Gewissensbissen, aber sonst scheint er ganz integer.
  • Raphaelit mag mich nicht, wie immer!
  • Ramielit gibt nicht nur Blech von sich, scheint ein ganz abgeklärter Bursche.
  • Urielit ist ein eitler Geck. Wenn der mal hoffentlich wenigstens so kämpft wie er frisiert!'
, dachte er Gabrielit so bei sich.

Lucien
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Beitrag von Lucien » 25.05.2009 - 17:27

"Amen", antwortete Semriel. Kentariels Blick konnte der Urielit entnehmen, dass er scheinbar soeben alle Scharmitglieder in seinem Kopf durchging. Wahrscheinlich machte er sie soeben alle in Gedanken fertig. Doch sicher wusste es Semriel nicht. Naja, es war eben nicht die Aufgabe eines Gabrieliten nett zu sein, geschweige denn gut auszusehen. Hauptsache er kämpfte gut. Joliel schien eine nette Raphaelitin für den Urieliten. Und der Ramaelit schien auch ganz in Ordnung zu sein. Ihr Anführer hatte zwar eine Schar verloren, doch Semriel nahm ihm das nicht krumm. Immerhin würde er diesen Fehler nicht wiederholen, das war sicher. Im Allgemeinen schien es eine ganz gute Gruppe zu sein. Umso besser, dann würde Semriel nicht so oft seine Frisur wieder in Ordnung bringen müssen.

Joliel
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Beitrag von Joliel » 26.05.2009 - 12:12

Auch Joliel antwortete mit einem "Amen" und ließ die warmen Worte des Michaeliten innerlich nachhallen.
Noch wusste sie nicht so recht, wie sie ihre neuen Schargeschwister einschätzen sollte. Kentariel schien ja beständig auf Konfrontation aus zu sein, aber die Heilerin hatte schon einige andere Gabrieliten kennen gelernt, die aus irgendeinem Grund mit jeder Situation unzufrieden zu sein schienen. 'Vielleicht legt sich das ja mit der Zeit', wagte Joliel zu hoffen.
Im Gegensatz zum Todesengel war ihr der Michaelit durch sein 'Geständnis' gleich um einiges sympathischer geworden. Vielleicht waren es die typisch raphaelitische Anteilnahme und die Überlegung, dass sie seine Schuldgefühle mit einem späteren Gespräch irgendwie lindern konnte, die bei diesem Empfinden mitspielten.
Zu den anderen beiden wollte sie sich angesichts der wenigen Worte, noch keine Meinung bilden.
Stattdessen raschelte sie mit den Flügeln und schaute abwartend in die Runde. 'Und nun?'

Etzel
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Beitrag von Etzel » 26.05.2009 - 15:46

Jetzt waren sie eine Schar. Ob sie auch gut zusammenarbeiten konnte würde sich zeigen. Kentariel war eindeutig der schwierigste Charakter, sicherlich ein exellter Kämpfer aber was das soziale betraf war er wohl mehr als kompliziert.
Der Urielit war eitel, hofentlich nicht nur mit seinen Haaren. Ein ehrlicher Michaelit der seinen Fehlern allerdings zu lange hinterhertrauerte. Eine sehr sympatische Raphaeltin.
Nicht die schlechteste Schar.

"Amen," sagte auch Etzel.
"Wissen wir schon etwas über unseren ersten Auftrag?" fragte Etzel.
DAS interessierte ihn am meisten. Wenn der Michaelit jetzt noch wert darauf legte das sie sich alle so ausführlich vorstellten wie er sich, dann würde das noch dauern. und erlegte persönlichkeinen wert darauf.
Wenn jemand etwas erzählen wollte, würde es noch bald genug geschehen.

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