Präludium in Mont Salvage

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Lucien
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Beitrag von Lucien » 17.06.2009 - 13:42

"Nunja, ich werde wohl keinen einzigen erraten können, geschweige denn, euch auch nur einen präsentieren können, aber zuhören kann ich immer", antwortete Semriel mit einem Lächeln, setzte sich und spitzte seine Ohren. Erwartungsvoll blickte er die beiden an, gespannt darauf zu erfahren wie in anderen Teilen der Welt gesprochen wurde. Allein die wenigen Wortfetzen, die er noch auf dem Gang vor der Cella mitbekommen hatte, hatten sehr amüsant geklungen. Mitunter würde er sogar etwas nützliches daraus ziehen.

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 18.06.2009 - 10:00

"Was solls? Common lernt sich schnell. Die Sprache an sich ist nicht so schwer. Nur der Dialekt, finde ich. Latein ist wesentlich komplexer, hab ich mir sagen lassen. Außerdem sind wir Engel.. ich kann mich nicht damit anfreunden, dass Menschen hinter meinem Rücken reden könnten und ich verstehe nichts. Da nützt einem ja auch das beste Gehör nicht, wenn man die Leute nicht versteht... ", meinte er auf Semriels Worte hin, dass dieser wohl kaum Common sprach.
Zuletzt geändert von Kentariel am 18.06.2009 - 18:18, insgesamt 1-mal geändert.

Etzel
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Beitrag von Etzel » 18.06.2009 - 15:49

Etzel mußte lächeln, "stimmt, ich höre bestimmt nicht so gut wie du, aber ich verstehe vieles das ich höre. Obowhl wenn ich das erstemal einen fremden Dialekt zu hören bekomme, muß ich auch erstmal langsam zuhören dann geht es wie von selbst."
Er überlegte, "ich kann euch ja übersetzen wenn die Situation kommt."

Joliel
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Beitrag von Joliel » 18.06.2009 - 18:27

*...Ja, alles in Ordnung. Keine Sorge. Ich möchte nur etwas Luft schnappen gehen.*

Joliel hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie ihren Scharführer so dreist anlog, aber sie wollte den Michaeliten nicht verunsichern, nur weil sie nicht mit sich selbst klar kam. Seine Nachfrage wusste sie durchaus zu schätzen, allerdings konnte ihr Problem ohnehin niemand lösen, wie sie sich zum wiederholten Male seufzend klarmachte.

Das mit der frischen Luft war sicherlich dennoch eine ganz gute Idee, weshalb die Heilerin sich inzwischen am Rande von einer der vielen Flugplattformen niedergelassen hatte und ihren Blick in die Ferne schweifen ließ. Der schwülwarme Wind zerrte an den Flügeln und ihren Haaren, aus denen sich ein paar Strähnen gelöst hatten, aber die begeisterten Rufe einiger Postulanten bei ihren Flugübungen brachten Joliel zumindest auf andere Gedanken.

Wenn jemand aus der Schar ihre Anwesenheit benötigte, konnte er ja einfach über die Seele nach ihr rufen. Und falls nicht, würde sie eben noch eine Weile hier sitzen bleiben. Zeit dafür war ja genug.

Midrigel
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Beitrag von Midrigel » 18.06.2009 - 18:46

Keine Sorge ... Ich glaube man braucht nicht die Ausbildung im Himmel der Michaeliten durchzumachen um zu Wissen das diese Worte die selbe Wirkung haben wie Sie nicht nach unten... dachte Auriel stumm bei sich und folgte Joliel mehr einer Ahnung folgend als das er ihr wirklich hinterherging.

Wenn er eines in seiner Zeit auf Erden Erfahren hatte das es nur wenige Engel gab die die beengtne Steinmauern eins Hauses dem freien Himmel vorzogen. Deswegen ging der Michaelit auf die erst beste Flugplattform und sha sich um, dort konnte er Joliel aber nicht entdecken und langsam verlor sich auch das letzte Licht der Abendsonne hinter den Bergen.
Mit einem Seufzen trat Er an den Rand der Flugplattform und breitete seine doch beachtlichen, im Vergleich zu dne vielen Urieliten hier aber sicherlich durschnittlichen, Schwingen aus und lies sich von der Plattform fallen um langsam um den Himmel zu kreisen.

Auf die Zeit die er mit der Suche zubrachte achtete der Michaelit nicht, wozu auch? Sie hatten keinen Dringenden Auftrag und sollte ihn jemand brauchen konnte seine Schar ihn über die Seele erreichen.
Deswegen war es wohl auch schon finster als er die Gestalt der Raphaelitin auf einer Flugplattform ausmachte auf der sich gerade eine Gruppe von Postulanten um einen Scriptura Urieliten scharten, wohl Flugstunden.

Gekonnt setzte Auriel ein paar Meter hinter Joliel auf und faltete nach der Landung seine Schwingen im Rücken. Gemessenen Schrittes kam er auf die Raphaelitin zu.
"Keine Sorge ist nicht die beste Antwort um Selbige zu zerstreuen." ,sprach er mit warmer freundlicher Stimme und stellte sich neben Joliel, den Blick auf den Urwald unter sich gerichtet. "Doch wenn du allein sein willst verstehe ich das Schwester. Ich werde dich nicht zwingen mit mir zu reden, obwohl ich es schätzen würde. Den wenn dich wirklich etwas bedrückt kann ich dir vielleicht dabei helfen, immerhin ist das meine wichtigste Aufgabe hier auf Erden."
Mit einem sanften lächeln auf den Zügen blickte er anschließend auf Joliel herab. Wenn sie es sagte würde er wirklich wider los fliegen. Er hatte nicht das Recht einen anderen Engel zu etwas zu zwingen.

Joliel
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Beitrag von Joliel » 21.06.2009 - 18:16

“Ah, Auriel...” Überrascht hatte die Heilerin sich umgedreht und den Engel, den sie erst für einen der vielen unbekannten Urieliten gehalten hatte, als ihren Michaeliten erkannt.
Sie hatte ehrlich nicht damit gerechnet, dass ihr jemand folgen würde. Beschämt wandte Joliel ihren Blick wieder auf die mittlerweile nur noch schemenhaft erkennbare Landschaft unter ihr.
“Ich... tut mir leid.“ Der Raphaelitin kam ihr Handeln im Nachhinein unglaublich dumm und naiv vor. Michaeliten konnte man eben nicht täuschen. Sie hätte es wissen müssen.
Auch wenn Auriel sicher nur hier war, weil er sich als Scharführer um das Gemeinwohl der Schar kümmern musste; es fühlte sich gut an zu wissen, dass diese Aufgabe für ihn anscheinend nicht nur eine leere Phrase war, sondern er auch wirklich danach handelte.

“Du hättest nicht herkommen müssen... Wenn wir nicht gerade so viel Freizeit hätten, würde ich fast behaupten, dass du sicher dringenderes zu tun hast.”, verlegen zupfte die Raphaelitin einen Fussel von ihrem Rock und schnippte ihn in den Wind.

“Weißt du, ...das ist schwer zu beschreiben. Vielleicht habe ich wirklich ein Problem. Aber wenn ich es mit anderen vergleiche ist es so sinnlos und nichtig, dass ich mir wie ein anspruchsvoller Jammerlappen vorkomme...
Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich die einzige bin, die mir dabei helfen kann. Ich glaube, ich muss einfach lernen, besser damit umzugehen und dann ist es sicher gar nicht so schlimm. Andere schaffen es schließlich auch. Vielleicht ist es einfach eine Frage der Zeit.”, philosophierte sie unbeholfen.

“Ich hoffe du verstehst, dass ich deshalb nicht darüber reden möchte. Zumindest noch nicht.”.
Joliel lächelte entschuldigend, um Auriel zu zeigen, dass ihre Verschlossenheit keineswegs an ihm lag, sondern eher daran, was sie selber über sich und ihr Verhalten dachte. Aus ihrer neuen Schar war der Michaelit ohne Zweifel derjenige, dem sie sich bei Bedarf am ehesten anvertraut hätte.

“Aber ich freu mich trotzdem, dass du hier bist.”, gab sie nach einer Weile versöhnlich zu und suchte den Blick des Michaeliten.
“Wir können ja einfach noch ein bisschen hier sitzen bleiben und... Urieliten zählen, oder so.”

Midrigel
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Beitrag von Midrigel » 22.06.2009 - 10:48

"Wann immer du darüber sprechen willst, ich habe Zeit dafür." ,sprach Auriel und erwiderte das Lächeln der Raphaelitin. "Außerdem brauchst du dich nicht entschuldigen oder dergleichen, du hast nichts falsches getan Joliel... Und Urieliten zählen?" ,als er das sagte blickte er sich kurz um," Ich denke dafür brauchen wir einen Ramielitein, soviele wie hier herum schwirren."
Mit diesen Worten lies er sich neben Ihr auf der Flugplattform nieder und blickte eine Zeitlang einfach nur in den nächtlichen Himmel von Iberien. Manchmal musste man nicht viel sagen sondern einfach nur da sein um zu helfen, vielleicht funktionierte es ja bei Joliel auch.

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 23.06.2009 - 14:14

So saßen die zwei Engel noch eine lange Zeit da udn sahen einer ruhigen Zukunft entgegen.
Noch viele Male sollten sie dort sitzen und dem Treiben im Himmel zusehen, an dem sie nur noch mehr zu Zuschauern degradiert worden waren.
Immer wieder flogen Scharen einem ungewissen Auftrag entgegen, während auriels Schar nur das Warten blieb und als schließlich die Kunde an sie herangetragen wurde, dass sie aufbrechen sollten, gab es kein Aufatmen. Es würde das Klsoter Saragossa mitten im Ebrotal werden. Einem der wohl ruhigsten Orte in ganz Urielsland umgeben von Feldern und Äckern.
So konnte auch Auriel mit seiner Schar endlich aufbrechen und hoffen, dass die Stille des Ebrotales bald zerstört werden würde, damit er udn die anderen seiner schar etwas zu tun bekamen, aber durfte sich ein Engel so etwas wünschen?

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Magnetklaue
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Re: Präludium in Mont Salvage

Beitrag von Magnetklaue » 01.03.2012 - 09:05

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