Ein Ende und ein Anfang.

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Alessiel
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 13.03.2012 - 14:44

"Immer wieder gern."
Gab sie sanft zurück.
"Richtig das werde ich, werde noch viel mehr von dir lernen."

Sie folgte seinem Blick und ihre Augen legten sich dann wieder auf seine Gestalt, musterten seine Gesichtszüge.
"Heute bist du irgendwie anders. Scheinst mit den Gedanken weit weg zu sein. Ist alles in Ordnung?"
Fragte Yukiel ihren Mentor vorsichtig, griff dabei in ihren Haarknoten und zog ihre Stäbchen aus dem Haar.
Ihre langen Haare fielen ihr sofort wie eine rote Flut über Schultern und Rücken.
Die Heilerin seufzte leise, es tat gut sich von dem ziehenden Knoten zu befreien und der Kopfhaut mal ein wenig Ruhe zu gönnen.

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Kasima
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Kasima » 13.03.2012 - 23:10

Vorsichtig trank Kasiael das Glas leer und legte sich wieder zurück. Die Flügel bewegte sie etwas und nickte dem Monach zu. Ja waren wirklich vielgeschätzt sonst würde sie hier nicht liegen. Die junge Heilerin hatte sich zu viel der Arbeit zugemutet und dies war jetzt wohl die Strafe.
"Heißt?", fragte sie den netten Monach nach dem Namen.
"Kasiael", sagte sie kurz darauf den ihren. Gespannt hielt sie die immer noch müden Äuglein auf. Sie war nicht alleine er war da. Ein kleines Lächeln erschien auf ihrem kindlichen Gesicht. Philiel und Yukiel würden sie bestimmt auch wieder besuchen kommen. Sie hatten noch Zeit zusammen, also kein Grund traurig zu sein.

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Magnetklaue
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 14.03.2012 - 11:38

"Hm?" machte Philiel verträumt und sah kurz wieder zu Yukiel.
"Ach, jeder hat einmal seine sehnsüchtigen oder betrübteren Tage. Heute ist eben so einer. Nichts was sich nicht bald wieder legt."
Er zuckte die Schultern und lächelte leicht.
----
"Umberto", gab der Nonnus zurück und nahm Kasiael das Glas wieder weg.
"Und nun muss ich darauf bestehen das du wieder schläfst. Ich werde mich sonst verantworten müssen und je eher dud ich ausruhst umso eher bsit du wieder frisch und voller Energie."

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Kasima
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Kasima » 14.03.2012 - 12:22

Umberto, Kasiael formte den Namen mit ihrem Mund. Ein irgendwie ungewöhnlicher Name. Dann forderte der Monach sie wieder auf weiterzuschlafen. Unmutig seufzte Kasiael schloss aber gehorsam die Augen und versuchte wieder einzuschlafen. Ein wenig bewegte sie sich, um die bequemste Position zu finden. Dann lag sie wieder ruhig da und bald war sie wirklich wieder eingeschlafen.

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Alessiel
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 15.03.2012 - 12:13

Ja solche Tage kannte auch die meistens fröhliche und gutgelaunte Yukiel.
Ganz sachte stupste sie ihn wieder mit dem Ellbogen in die Seite.
"Oh klar solche Tage kenn ich. Aber sag mal kann ich vielleicht was dagegen tun? Dich irgendwie aufheitern?"
Fragte sie mit einem strahlenden Lächeln und zwinkerte.

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Magnetklaue
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 19.03.2012 - 22:32

Philiel zuckte die Schultern und machte eine ausladende Handbewegung.
"Ich weiß es nicht, ich kann es dir nicht sagen. Es bleibt also nur zu hoffen das mir etwas spaßiges einfällt oder es einfach von selber vergeht."
Der Heiler wandte den Blick wieder dem Horizont zu und seufzte leicht.
"Was würde ich doch für einen wirklichen guten Freund geben. Einen Partner der mich versteht und zu mir gehört. Das wäre wirklich das Beste", sagte er schließlich irgendwann leise und fast schon mehr zu sich selbst.

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Alessiel
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 19.03.2012 - 23:08

Yukiel fühlte wie schwer es ihr ums Herz wurde, sie konnte Philiel verstehen seitdem sie Nezumiel hatte, hatte sich dieses kleine leere Loch in ihrem inneren gefüllt.
Er war alles für sie ihr Leben, ihre Lunge zum atmen, ihr Herzschlag der sie am Leben hielt.
Die Raphaelitin folgte dem Blick ihres Mentors und sah ebenfalls zum Horizont.
Sehnsucht ergriff die Heilerin als sie an Nezumiel dachte. Er war so nah und doch so fern, aber bald würde sich das ändern, ganz bestimmt.
Ein Leben zusammen mit ihm, ohne das sie sich vor der Schar verstecken mussten. Ja das war es was sie wollte, nur noch zusammen sein mit ihrem Urielit.
"Ich kann dich verstehen." Sprach sie leise und wusste nicht was sie noch sagen sollte. Wie schön es doch gewesen wäre wenn sie ein paar tröstende Worte für ihn gehabt hätte, aber Yukiel fielen keine ein. Stattdessen schwieg die Heilerin lieber, bevor sie noch etwas falsches sagte oder etwas das ganz unpassend war.

Eine Weile schwieg die Raphaelitin aber ergriff dann wieder das Wort.
"Was würdest du jetzt gern tun hm? Irgendeinen Wunsch? Los raus mit der Sprache frei raus."
Sprach die Raphaelitin leise und sanft.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 19.03.2012 - 23:34

Philiel warf die Arme hoch und lächelte dabei.
"Keine Ahnung, ich kann es dir wirklich nicht sagen. Vielleicht will ich ein Bad nehmen oder mich hinsetzen und ein wenig mit Etienne spielen. Ich hätte gern ein Pferd, das wäre noch viel verlockender, hinzugehen und mich mit ihm zu beschäftigen."
Er sah Yukiel an.
"Ich werde schon irgendwas finden. Was willst du denn unbedingt machen?"

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 19.03.2012 - 23:45

Die rothaarige Raphaelitin rümpfte die Nase nachdenklich und kratze sich leicht an der Nasenwurzel.
"Hmm...Pferde habe ich keine aber ich kann mit Kindern dienen." Sagte sie mit einem Lächeln.
Nun sah sie ihren Mentor wieder an.
"Ich besuche manchmal einen Kinderhort und die Kleinen dort können einen gut aufheitern."
Sie zuckte mit den Schultern. "Magst du mit? Wollen wir dahin? Ich weiß ja nicht ob dir Kinder so sehr liegen. Du strenger Lehrer."
Yukiel lachte leise, zwinkerte und stupste ihn leicht an.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 19.03.2012 - 23:51

Philiel sah Yukiel an und lächelte ein wenig.
"Kinder, was? Naja, ich würde ein Pferd den Kindern vorziehen, auch wenn das hart klingen mag. Im moment bin ich nicht so recht bei der Sache, um so einen lauten Haufen unter Kontrolle zu halten. Aber gut, gehen wir Kinder besuchen. Das ist besser als nichts, vielleicht ist eines von meinen dort. Dann kann ich wieder einmal schauen wie sie sich entwickeln."
Philiel strich sich ordnend über das Haar und stand langsam auf. Er war zwar gern Lehrer für die Postulanten, als Kindergärtner aber keine große Leuchte. Ein gewisses Maß an Disziplin setzte er einfach bei seinen Schülern voraus und angelitische Kinder hatten alle Freiheit, aber sicherlich kein bisschen Disziplin.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 20.03.2012 - 00:00

Yukiel musste schmunzeln.
`Lauter Haufen.`
Sie hob den Finger und lächelte verschmitzt.
"Es gibt noch eine weitere Option, ich weiß aber nicht ob mein Mentor das will. Wie wäre es mit ein wenig Ruhe und Betätigung der Flügelmuskulatur. Was ich meine ist einen kleinen Ausflug. Einfach ein wenig den Wind in den Federn und im Gesicht fühlen. Und vielleicht sehen wir ein paar Pferde auf den Wiesen. Es muss ja nicht lange oder weit weg sein. Aber so etwas bringt einen auf andere Gedanken....Naja mich jedenfalls."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 20.03.2012 - 00:05

Philiel wandte sich um und sah seine Ordensschwester mit hochgezogener Augenbraue an.
"So? Das klingt schon vielversprechender. Fliegen und frische Luft genießen, ja. Das klingt in der Tat vielversprechend."
Er sah sich etwas nachdenklich um.
"Ich hab keine Ahnung wohin, aber du vielleicht? Ansonsten einfach geradeaus oder so, in der Luft steht uns nichts im Weg."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 20.03.2012 - 00:27

Yukiel schämte sich etwas nicht richtig nachgedacht zu haben.
Ja klar wenn man betrübt war gab man sich natürlich auch mit einer lauten Horde Kinder ab.
Das passte vielleicht zu Kasiael aber nicht zu Philiel.
`Ich verändere mich...`
Dachte sie für einen kurzen Moment betrübt.
Wo war die Yukiel die für alle ein offenes Ohr und sanfte Worte hatte?
Wo war die Yukiel die immer Verständnis hatte...

Philiel mochte ihren zweiten Vorschlag und das beruhigte die Heilerin etwas, hatte sie also doch nicht so viel von ihrem Einfühlungsvermögen verloren.
Plötzlich lächelte die Heilerin frech.
"Irgendwo hin Philiel. Einfach drauf los. Ich folge dir."

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