Ein Ende und ein Anfang.

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Magnetklaue
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 20.03.2012 - 17:16

„Gut, dann einfach drauflos...“
Der große Heiler nickte und wandte sich ab, ging etwas weiter hinaus in die Gärten und nahm dann Anlauf. Wie alle Raphaeliten hatte er einen recht langen Startweg und schlug kräftig mit den Flügeln um sich in die Luft zu tragen. Rasch gewann der Heiler an Höhe, zirkelte einen Moment im Nieselregen und wandte sich dann dem Tal zu. Ohne festes Ziel oder auch nur eine ungefähre Vorstellung wohin flog er gen Gratianopel und dann darüber hinweg, immer weiter in das etwas offenere Land hinein. Der Regen hielt sich in Grenzen und Philiel begann sich langsam wieder wohler zu fühlen. Der frische Wind, der kühle Regen, das alles ließ ihn wieder etwas beleben und er begann sich bewusst umzuschauen, bewunderte die Obstwiesen unter sich.

Dann entdeckte er, was sein Herz freute. Eine Pferdekoppel und ohne daran zu denken das Yukiel ihm ja folgte, stieß er abrupt hinab, um außerhalb der Reichweite der Tiere zu landen, um sie nicht zu erschrecken.

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Alessiel
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 20.03.2012 - 17:45

Yukiel schnallte ihre Tasche etwas fester und folgte ihrem Mentor dann in die Lüfte.
Als sie den Wind in ihren Federn und im Gesicht fühlen konnte seufzte sie glücklich auf.
Dann folgte sie Philiel aufmerksam, da sie nicht wusste wohin er wollte war es schwierig abzuschätzen wo er hinfliegen würde, also hieß es besonders aufmerksam sein.
Yukiel fühlte wie die Anspannung von ihr wich die sich im laufe der Zeit immer stärker aufgebaut hatte.

Plötzlich ging Philiel tiefer und stieß sich abrupt hab.
Yukiel folgte ihm sofort, bremste ihr Tempo ab doch hatte sie zu viel Schwung.
Beim landen lief sie ein paar Meter, doch der Schwung war immer noch zu viel und ließ sie stolpern und dann fallen.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 21.03.2012 - 08:58

"Oh", machte der Heiler nachdem er gelandet und sich erwartungsvoll zu Yukiel umgedreht hatte, nur um zu sehen wie sie fiel. Sofort trat er hinzu, um der Schwester wieder aufzuhelfen.
"Pardon, ich war wohl etwas schwungvoll. Aber du hättest dir ruhig mehr Zeit lassen können beim Landen...da bin ich gar nicht so."
Er lächelte sie an, als er sie wieder auf die Beine stellte.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 21.03.2012 - 12:07

Yukiel fiel weich jedoch fühlte sie einen leichten Schmerz in ihrem Oberschenkel.
`Kann ich nicht mal aufpassen?`
Plötzlich hörte sie Philiels Stimme, sie blinzelte und sah ihn an.
Die Heilerin ließ sich aufhelfen und blickte ihrem Mentor lächelnd in die Augen.
"Ich war nur leicht irritiert,..naja ist ja nichts passiert. Danke."

Sie ließ seine Hand wieder los und sah sich um.
"Oh Pferde. Na dann mal los."
Zwinkerte die Heilerin und setzte sich in Bewegung.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 21.03.2012 - 23:55

"Einfach das nächste Mal nicht irritieren lassen", sagte er verschmitzt und folgte Yukiel dann zu der Koppel.
"Schau dir nur an wie glücklich sie aussehen. So zusammen in ihrer kleinen Herde."
Er warf Yukiel einen Blick zu und kletterte dann ohne zu zögern über die oberste Latte und näherte sich den Tieren vorsichtig.

Eines kam näher, etwas misstrauisch ob der seltsamen Form des Menschen, aber nicht abgeneigt dem Fremdling eine Chance zu geben.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 24.03.2012 - 16:17

"Du hast leicht reden." Gab sie grinsend zurück und beobachtete dann die Pferde.
Wie unbeschwert sie wirkten, so frei und ungezwungen.
"Ja, es ist wunderbar ihnen dabei zusehen zu dürfen."

Etwas verdutzt beobachtete die Heilerin den Raphaeliten dabei wie er über den Zaun kletterte und sah ihm mit einem grinsen dann dabei zu wie er auf die Pferde zuging.
Yukiel kletterte ebenfalls auf den Zaun, aber blieb auf der untersten Latte stehen und beobachtete die Szene.
Plötzlich erinnerte sich die Heilerin an etwas zurück, aber es waren gute Erinnerungen keine schlechten, Erinnerungen die weit zurücklagen.

Auf einmal erregte etwas ihre Aufmerksamkeit, eine Fuchsstute kam langsam auf sie zu und Yukiel verschlug es die Sprache.
Dieses Pferd sah dem jenigen aus ihrer Erinnerung so ähnlich.
Sofort kletterte die hübsche Raphaelitin über den Zaun und sprang ins weiche Gras.
Mit vorsichtigen Schritten kam sie auf die wunderschöne rote Stute zu. "Du bist ja eine ganz Hübsche, komm mal her."
Ruhig schnaubend kam das Pferd auf sie zu, angelockt von der sanften Stimme.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 24.03.2012 - 21:15

Philiel bewegte sich auf die Tiere zu und mischte sich regelrecht unter sie. Seine Wirkung trotz Flügeln war interessant. Die Pferde waren nicht lange misstrauisch, kamen schnell heran und untersuchten den Engel freundlich bis frech, ließen sich tätscheln und hier und da bekamen sie sogar kleine Leckereien in Form von Brotkanten zugeschoben.
Das Pferd, das gleich zu Beginn herbeigekommen war, konnte gar nicht genug bekommen ihn zu beschnuppern und seine Umhängetasche zu durchsuchen.

Philiel spürte wie es ihm innerhalb von Minuten besser ging. Hier fühlte er sich zu Hause und willkommen, als wäre jedes der Tiere sein Freund. Nach einiger Zeit sah er sich wieder zu Yukiel um, etwas schuldbewusst das er sie ignoriert hatte und entdeckte die Raphaelitin in Begleitung einer hübschen, leichtfüßigen Stute.
Langsam ging er hinüber und blieb in einigem Abstand stehen.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 24.03.2012 - 22:31

Yukiel ging weiter vorsichtig auf die Stute zu.
Auch das Pferd ließ sich nicht beirren und ging sogar sehr zielstrebig auf die Raphaelitin zu.
Langsam streckte die Heilerin eine Hand aus, damit die Fuchsstute an ihr schnuppern konnte.

Das tat sie und stupste Yukiel leicht an, alles fühlte sich plötzlich so vertraut an.
Zärtlich strichen die Finger durch das rote Fell und auch das fühlte sich so vertraut an.
"Du bist wirklich eine sehr Hübsche. Aber das weißt du nicht wahr? Verdrehst den Männern bestimmt den Kopf."
Sagte sie leise lachend und genoss das Gefühl des weichen Fells.
Dann blickte sich die Heilerin zu ihrem Mentor um und lächelte glücklich, das strahlen war wieder in ihre Augen zurück gekehrt.
"Hast du ein Leckerchen dabei? Ein Apfel oder etwas anderes? Die Dame hier finde ich verdient etwas."
Frech zwinkerte sie dem Raphaeliten zu.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 24.03.2012 - 22:53

"Hm, ja, Brotkanten habe ich. Bisschen trocknen gelassen, damit sie schön zum knabbern sind."
Er reichte seiner Schwester eine der Brotrinden und strich der Stute über die Flanke. Sie war wirklich ein schönes Tier, keine Frage. Philiel selbst war deutlich anzusehen, das es ihm wieder wesentlich besser ging. Er beobachtete, wie Yukiel das Pferd fütterte.
"Und, wie geht es dir, wieder etwas entspannter?"

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 24.03.2012 - 23:05

Yukiel nahm die Brotkanten in die Hand und gab der Stute etwas davon.
"Das ist Philiel er ist mein Mentor und ein ganz wunderbarer Engel. Ja dem kann man vertrauen."
Sprach sie lächelnd zur Stute und beantwortete dann erst Philiels Frage.
"Doch ja entspannter bin ich. Es fühlt sich alles gerade so richtig an. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll..."
Yukiels bunte Augen blickten zu ihrem Mentor, sie strahlten und funkelten noch immer.
"Ich sehe dir geht es auch wieder besser."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 02:10

"Das geht es. Unter diesen Tieren fühle ich mich einfach zu Hause", gab er zurück und lächelte ein wenig, leicht versonnen.
Dann zuckte er zusammen und grinste.
"Ich bin also ein wunderbarer Engel? Herrlich, gib mir das bitte in Ikons, dann kann ich es jedem vorlegen, der etwas an meinem Unterrichtsstil auszusetzen hat."
Er lachte auf und streichelte weiter die Stute neben sich.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 02:24

Yukiel prustete leise und schüttelte den Kopf.
"Ist das jetzt meine Hausaufgabe Herr Lehrer?"
Kicherte sie leise, sah ihm ins Gesicht und grinste leicht.
Sie streckte ihre Hand nach ihm aus und berührte den Arm des Raphaeliten.
"Wenn es dir so gut hier geht. Dann lass uns ruhig noch etwas bleiben. Ich mag diese Tiere auch. Es fühlt sich alles so vertraut an."
Die Heilerin zwinkerte frech.
"Und außerdem finde ich, das sich deine gelehrige Schülerin einen netten Ausflug mit ihrem Mentor verdient hat. Eine Exkursion sozusagen."
Ihr Lächeln wurde sanfter.
"Schön das es dir wieder besser geht."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 16:55

"Aha, eine Exkursion, ja? Nagut, ich denke das können wir durchgehen lassen. Aber eine Exkursion soll ja immer auch Nutzen bringen. Erkläre mir also die Anatomie unserer Freundin hier", erklärte Philiel mit einem Grinsen und tätschelte die Stute auf den Widerrist.
Seine grünen Augen wirkten wieder wesentlich entspannter und freudiger, als noch am Morgen.

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