Zur Stafe aller deiner Sünden

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Kasima
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Kasima » 11.11.2013 - 00:16

Eine ganze Meute von Hunden kam auf sie zu, groß und klein mit Schlappohren, oder spitzen Ohren, glattes Fell, oder lockiges. Unwillkürlich fing die Urielitin auch zu Lächeln an. Nicht alle Tiere des Dorfes hatte es getroffen. Den kleinen hier schien es ganz gut zu gehen. Es war ein entspannender Anblick, nach den ganzen schlechten Nachrichten.
Geschwind stellte Sorael der Anweisung nachgehend die Taschen ab und ging vor der Meute auf die Knie.
"Hallo ihr süßen, freut ihr euch, dass Frauchen wieder da ist?", sprach sie und hielt einem kleinen neugierigen Kerlchen Hand hin, welche er sogleich beschnüffelte. Doch leider sollte sie der Anblick nicht lange erfreuen. Sie war nicht zum vergnügen hier. Es gab viel zu tun.
Soralel wandtes ich wieder der stummen Frau zu.
"Eine schöne Meute hast du hier", sagte sie zuerst und konnte nicht von ab nochmals zu Lächeln, bevor ihr Gesicht wieder ernster wurde. Thorasiel hatte sie nochmals daran erinnert jedem von dem vergifteten Wasser zu erzählen, was sie gleich auch der Frau ausrichtete. Ich werde vielleicht auch nochmals später aufsuchen und den Hundis Hallo sagen"
Dann verabschiedete sich die Urielitin und erhob sich erneut in die Luft. Ihr war nicht nach warten zumute und wollte wissen, wo der genannte man sich mit dem Pferd aufhielt. Das Wasser sollte so bald wie möglich aufgetrieben werden. Die Kranken werden es brauchen.
Langsam drehte sie Kreise über dem Dorf, die langsam größer wurden, um zu sehen was vor sich ging und bald fand sie den gesuchten. Ohne große Umschweife landete sie am Rand des Pfades um den Mann abzufangen der eilig wieder ins Dorf kommen wollte.
"Halt", sprach sie und wartete bis der reitende stehen blieb. Ihr fiel auf, dass zwei Hände am Zügel nur eine zu sehen war und etwas metallendes am anderen Ende war, hatte er nur noch eine Hand?
Sorael wollte lieber nicht weiter denken.
"Im Dorf sind meine raphaelitischen Geschwister und kümmern sich um die Kranken", informierte sie ihn gleich um die Eile heraus zu nehmen.

Carian
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Carian » 11.11.2013 - 20:56

Die Stille des Wintergartens wurde jäh unterbrochen als die unscheinbare Tür in der hinteren Wand mit voller Wucht aufflog. Katherel stürmte herein, direkt zu dem Bild des Dorfes und den dortigen Geschehnissen und studierte es für einen Augenblick mit höchster Konzentration. Noch während sie das Bild betrachtete, schien es sich zu verändern, wurde hier ein Detail stärker heraus gestellt, dort eines in den Hintergrund gerückt. Schließlich trat der kleine Engel einen Schritt zurück und wandte sich nachdenklich zum Gehen.

Als sie auf dem Dorfplatz die Augen aufschlug sehnte sich die Ramielitin wie immer nach der Wärme und dem Sonnenschein in ihrer Kathedrale zurück. Dieser elende Regen konnte einem wirklich auf die Nerven gehen. Katherel seufzte und rappelte sich auf. Es half ja alles nichts.

Zielstrebig marschierte sie in Richtung der Kirche. Dort angekommen blieb sie kurz stehen und ließ den Blick über die versammelten Menschen streifen. Schließlich ging sie zu dem nächstbesten Dorfbewohner. "Wo ist der Schmied?" fragte sie gerade heraus. "Ich habe ein paar Fragen an ihn." Der Mann sah sie überrascht an, zeigte ihr dann jedoch die Richtung. "Dort hinten, Engel des Einen. Er repariert ein paar Betten." Mit einem knappen Nicken bedankte sich Katherel und ging in die angezeigte Richtung. "Salve. Bist du der Schmied des Dorfes? Darf ich dir ein paar Fragen stellen?"

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Alessiel
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Alessiel » 13.11.2013 - 13:31

Die grünen Augen des Heilers schweiften über die Menschen in der Kirche. Für einen Moment war sein Blick streng doch schnell wandelte sich die Miene wieder in Mitgefühl und Freundlichkeit um.
Sie waren alle krank und brauchten Hilfe, er war ein Raphaelit und würde helfen auch wenn er innerlich groll gegen die anderen Dorfbewohner hegte.

Plötzlich erkannte Thorasiel ein bekanntes Gesicht und blieb vor dem Mädchen stehen. Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen nickte der weiße Engel.
"Grüß sie von mir." Hauchte er noch bevor sie die Kirche verließ. Dann wandte er seine Aufmerksamkeit wieder den Menschen zu. Erst würde er die Kinder heilen.
Doch eines war noch zu tun, er glaubte nicht das Sorael schon dazu gekommen war, das war unmöglich von der Zeit her.
Thorasiel positionierte sich so das jeder ihn sehen konnte. Dann piff der Heiler einmal und hatte somit die volle Aufmerksamkeit.
"Hört mal her."
Er brauchte nicht laut zu werden denn die Kirche hallte gut nach und ließ seine Stimme lauter klingen.
"Keiner sollte das Brunnenwasser trinken. Denn es ist der Grund warum ihr so krank seit. Es ist vergiftet."
Die grünen Augen schweiften über die Menschen hier in der Kirche, sein Blick war streng dabei.
"Das Wasser im Fluss ist sauber. Daraus könnt ihr trinken. Wer Informationen bezüglich zu dem Brunnenwasser haben sollte kann meinen Geschwistern oder mir Bescheid sagen. Jede Kleinigkeit könnte wichtig sein."
Der Raphaelit atmete tief durch und wandte sich dann mit einem sanften Lächeln den Kindern zu die erkrankt waren. Dort war auch schon sein Bruder, er kam auf ihn zu und sprach sich kurz mit Musariel ab, erst würde Thorasiel die Kinder heilen und dann weitersehen wer am schlimmsten erkrankt war. So machte sich der heilende Engel an die Arbeit. es gab viel zu tun.

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Terael
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Terael » 16.11.2013 - 01:21

Nicht nur die Hunde staunten nicht schlecht, als sich Sorael in die Luft schwang, auch die junge Frau sah ihr noch eine Weile nach. Ob es nun gut oder schlecht für sie war, die Engel getroffen zu haben, wusste sie immer noch nicht. Sie traute sich nicht, sich darüber zu freuen, aus Angst, doch etwas falsch gemacht zu haben, aus Furcht, die Boten des Herrn würden sie nur prüfen. Denn immerhin war sie eine Lügnerin.

Sorael fand das Pferd und dessen Reiter Palo auf dem Weg zurück, und der Mann schonte das Pferd nicht. Bis die Urielitin vor ihm landete wusste er noch nichts von der Ankunft der himmlischen Wesen und hatte immernoch Angst um seine Kinder, aber umso mehr staunte er über die gewaltige und trotzdem zierliche Gestalt des Engels, vor der er viel Respekt hatte, wenngleich er sehr ruhig wirkte.

Palo war ein Hühne. Er maß an die zwei Meter und war keinesfalls zierlich. Sein kantiges Gesicht saß auf breiten Schultern, er war muskulös und seine Haut von der Sonne und der Arbeit auf dem Feld gegerbt.
Nur fehlte ihm seine rechte Hand und stattdessen trug er einen metallenen Ersatz, in dem er den Zügel des Pferdes einklemmen konnte, als sei er für diese Aufgabe gemacht worden.
"Dem Herrn sei Dank", sagte er mit einer tiefen, etwas kratzigen Stimme. Er stieg sogleich vom Pferd ab und ging vor dem Engel in die Knie, auch wenn ihn das kaum kleiner als die Urielitin machte.

~~~

Mini, der Schmied, unterbrach seine Arbeit und drehte sich zu der Ramielitin um. Er steckte seinen Zimmermannshammer in einen Halfter und nahm die Nägel in die Hand, die er mit dem Mund gehalten hatte, um die Hände frei zu haben.
Anders als bei der Urielitin war der Mann etwas größer als Katherel, wenn auch nicht viel. Er schaute gefasst, auch wenn er die Unsicherheit darüber, was jetzt folgen könnte, nicht verbergen konnte; Immerhin hatte man ihm gesagt, eine Säure war das Übel, das das Dorf befallen hatte, und er besaß nunmal welche.
"Ja, natürlich, jederzeit", sagte er und ließ die Nägel in eine Tasche rutschen.

~~~

"Das mach ich bestimmt", sagte Jana und verschwand. Sie schien die einzige zu sein, die irgendwie fröhlich war.
Die Dorfbewohner reagierten gefasst auf die Nachricht des Engels, einige nickten wissend, andere gingen kurz in sich, um zu verstehen, daß das, was zuvor eher ein Gerücht war, nun Bestätigung gefunden hatte. Ralf tat auch nocheinmal kund, daß das Wasser, das er geholt hatte, vom Fluss stammte und getrunken werden konnte.

Doch immernoch gab es viel zu tun für die Raphaeliten. Zuerst waren da die kleinen Zwillinge Maja und Luna, die gar nicht wirklich zwillingshaft wirkten. Die eine trat dem Engel offen und, so schien es, fröhlich gegenüber, aber das machte sie nicht weniger krank, denn auch sie hatte immernoch schmerzen und konnte vor Schwindel kaum aufrecht stehen. Ihre Schwester hingegen hatte Angst vor dem himmlischen Wesen, vergrub sich in der Umarmung ihrer Schwägerin und ließ sich nur mit einigen beruhigenden Worten vorsichtig von ihm behandeln. Und auch, als es ihr besser ging, war sie dem Heiler gegenüber sehr scheu und legte sich lieber zu ihrer Mutter, wo sie auch kurze Zeit später einschlief.
Damit war all jenen geholfen, die bleibende Schäden hätten davontragen können, aber dennoch nur ein Bruchteil der Arbeit getan. Der kleine Remus hatte das Mittel bisher nicht nehmen können, da er alles, was er zu sich nahm, selbst Wasser, sofort wieder erbrochen hatte. Und auch Sina, die kleinere Tochter des Schmieds, hatte starke Schmerzen, obgleich sie nicht wirklich bedrohlich waren.

Die meisten Anderen kamen mit ihrem Zustand noch mehr oder weniger gut zurecht. Die meisten klagten über Sodbrennen, Übelkeit und Durchfall, bei Einigen hatten sich blaue Flecken gebildet, Andere klagten über Taubheit, Schwindel oder eine Vielzahl von anderen Symptomen, aber das war meist nichts, das bedrohlich war. Außerdem baten die Meisten darum, sich erst um die schlimmeren Sachen zu kümmern, wenngleich niemand der Bewohner die Hilfe der Macht Raphaels ablehnen würde.

Carian
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Carian » 19.11.2013 - 21:50

Katherel sah sich kurz um. Es war niemand in direkter Hörweite, glaubte sie zumindest. "Darf ich fragen, was in letzter Zeit so als Strafe verhängt wurde? Und für was? Und waren alle Dorfbewohner einer Meinung, oder gab es andere Meinungen? Hat auch mal jemand im Kloster um Unterstützung gebeten, weil ihm oder ihr eine Strafe unangemessen erschien?" Sie war ein wenig näher an den Mann heran getreten, damit sie leise sprechen konnte, da sie sich nicht sicher war, wie gut der Rest des Dorfes ihre Fragen finden würde.

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Alessiel
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Alessiel » 25.11.2013 - 12:58

Thorasiel ging sehr pragmatisch an die Sache heran, zuerst wurden die schweren Fälle behandelt.
Was meistens die Kinder waren denn immerhin waren sie die schwächeren.
Liebevoll und Einfühlsam kümmerte sich der sanfte Heiler um die kleinen Lieblinge Gottes und versuchte so gut es ging auf das kleine ängstliche Mädchen einzugehen, doch sie stellte sich als wirklich schweren Fall heraus denn so wirklich zugetan schien sie dem blassen Engel nicht zu sein.
Der Raphaelit war immer schon gut mit Kindern ausgekommen, seine sanfte beruhigende Stimme und die Freundlichkeit in seinen grünen Augen hatte oft viel dazu beigetragen.
Doch bei dem kleinen Mädchen hier war es anders gewesen.
Vielleicht hatte sie einfach Angst vor dem was er war. Die mächtigen Schwingen konnten einem Kind schon Furcht einjagen.

Thorasiel teilte sich seine Kräfte ein, die schweren Fälle behandelte der schlanke Engel mit seinem Mächten und bei den weniger schweren Fällen griff er auf die Medikamente zurück.
Doch überließ er seinem Bruder den Großteil der Arzneimittelversorgung dieser gehörte immerhin zu den Mensern.
So teilten die beiden Raphaeliten ihre Arbeit auf und irgendwann spürte Thorasiel wie ihm der kalte Schweiß über die Stirn lief, er langsam anfing zu zittern und der Atem immer schwerer wurde.
Er strich sich einige verschwitze weiße Strähnen aus dem blasser gewordenen Gesicht und atmete tief durch.
Die grünen Augen wanderten über die Menge der Menschen, sein Ordensbruder und er hatten zwar schon vielen helfen können doch war es nur ein erschreckend kleiner Teil davon gewesen wie der Heiler feststellen musste.
Thorasiel biss sich auf die Unterlippe und knurrte leise. Sie mussten unbedingt herausfinden was die Ursache dieses verdammten Giftes war. Und wehe dem der dafür verantwortlich war dem würde er eigenhändig mit seinen Händen...
`Ruhig Thorasiel, ruhig.`
Zwang sich der heilende Engel zur Ruhe und atmete noch einmal tief durch.
Pause. Er brauchte eine Pause, auch wenn es ihm gar nicht schmeckte sich das einzugestehen, aber die Mächte zogen an seinen Kräften. Er brauchte ein wenig Ruhe.
Der Heiler zog sich in eine etwas ruhigere Ecke zurück und griff nach einem Manariegel. Thorasiel hatte Durst doch wollte er den Menschen hier nichts weg trinken, sie brauchten es dringender als er.
Seine Feldflasche hatte er ja Ralf gegeben...
Moment!
Der Raphaelit hatte doch immer eine eiserne Reserve dabei, irgendwo in seiner Tasche musste eine kleine Feldflasche sein. Wie gut das er soweit vorausschauend war.
Die zittrige Hand griff ins innere des Behältnisses, tatsächlich ertasteten seine schwarzen Finger die kleine Flasche, zog sie heraus öffnete den Verschluss und genoss das kühle Nass wie es seine trockene Kehle hinunter rann.

Der Heiler rieb sich über das verschwitzte Gesicht und seufzte schwer, ihm rann langsam die Zeit durch die Finger, sie mussten mehr in Erfahrung bringen. Doch wie? Und wo?
Vielleicht sollte er sich noch einmal mit der stummen Frau unterhalten oder besser gesagt er redete und sie zeichnete ihm auf.
Gott das hier war alles eine so beschissene Situation! Aber aufgeben gab es nicht, das hatte Thorsiel noch nie getan.
`Es gibt immer einen Weg.`
Er lehnte sich noch ein Stück weiter gegen die Wand und griff nachdem Manariegel, eine ganz kleine Ruhepause würde sich der blasse Engel gönnen aber nicht allzu lange, denn es warteten immer noch Patienten.
Beunruhigend wandte sich sein Blick dem inneren der ledernen Tasche zu. Der Vorrat von Medikamenten darin wurde immer kleiner. Hoffentlich würde der Trupp mit den Medikamenten bald eintreffen.

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Terael
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Terael » 26.11.2013 - 20:06

Der Schmied strich durch seinen Bart, während er überlegte. "In letzter Zeit? So oft passiert das nicht mehr", sagte er, "das Letzte mal vor einem Jahr. Jemand hat ein Artefakt gehabt, von vor der Flut. Sie wurden der Inquisition übergeben. Es wurden noch ein paar mehr verhängt, aber man hat immer die Wahl, das Dorf zu verlassen und davon zu kommen und einige tun das auch"
Er lehnte sich gegen das Bett. Er hätte sich eigentlich draufsetzen wollen, aber dann wäre er größer geworden, und vor einem Engel wollte er das dann doch nicht tun.
"Bei der Sache waren sich alle einig, sogar die, die sich sonst eher zurückhalten", sagte er dann etwas leiser. "Sonst findet sich aber auch schnell eine gemeinsame Meinung, nur bei den Strafen selbst ist man eher... etwas zurückhaltend"
Er verharrte einen Moment und überlegte, bevor er weitererzählte. "Früher war das anders. Da war der Teil, der sowas machte klein und es gab viele, die etwas dagegen hatte. Natürlich hatten sie sich an das Kloster gewendet und an den Lehensherren, aber es ist so, daß in diesem Lehen ein Teil der Rechtsprechung in den Dörfern liegt, deswegen kann man da wohl nichts machen.
Irgendwann sind die Leute, die dagegen waren, langsam weggezogen, aus Angst oder weil sie es nicht ertrugen, oder was auch immer, und es sind mehr dazugekommen, die es genauso machen wollten. Eigentlich sind nur noch drei Familien übrig, die schon vor zwanzig Jahren hier gelebt haben"

~~~

Die Menschen waren den Heilern dankbar, auch die, denen sie nur eines dieser Flaschen gegeben hatte oder die er bisher noch ausgelassen hatte. Sie wussten wohl, daß die heilenden Hände der Raphaeliten allein nicht reichen würden, um diesen Fluch, der gerade auf dem Dorf lastete, zu beenden, doch sie hatten wieder Hoffnung, als sie sahen, wie es vielen besser ging.
Die jenigen, die es konnten, halfen denjenigen, denen es zu schlecht ging. Nachdem einige Frauen dazu übergegangen waren das frische Wasser, das Ralf gebracht hatte, zu verteilen, häuften einige Männer vor der Kirche Holz auf, um etwas Wasser auch Kochen zu können. Zwischendurch überlegte man leise, woher das kam, wer das gewesen sein und was man dagegen tun könne, hinter vorgehaltener Hand vermutete man mal diesen oder mal jenen, mal den Einen oder den Anderen. Doch immerwieder ermahnten sie sich gegenseitig, vorallem Lucius, man solle nicht vorschnell Urteilen und überlegen, wie man herausfinden könnte, wer es wirklich gewesen war.

~~~

"Steh wieder auf, du musst dich nicht verbeugen, du dienst mir mehr, wenn du mir hiflst", sprach Sorael ernst, doch lächelte sie auch leicht. Kurz betrachtete sie die Hand des Mannes vor ihr, bevor sie sich wieder seinem Gesicht zuwandte. "Bringen wir das Pferd ins Dorf. Ich bräuchte eines für den Karren. Wir müssen Wasser aus dem Bach in das Dorf transportieren. Das Wasser im Brunnen ist vergiftet"

Palo stand langsam und vorsichtig auf. Man sah, daß er einen Moment brauchte, um zu verstehen, was der Engel von ihm wollte.
"Mhhh", machte er und nickte, "das ist viel schlimmer, als wir es erwartet hatten"

Palo stand langsam und vorsichtig auf. Man sah, daß er einen Moment brauchte, um zu verstehen, was der Engel von ihm wollte.
"Mhhh", machte er und nickte, "das ist viel schlimmer, als wir es erwartet hatten"

"Ja, wir werden den Karren nicht voll laden, die Liebe sollte sich etwas ausruhen können. Ich begleite dich", meinte sie und breitete etwas ihre Flügel aus, " Übrigens entschudlige meine Unhöflichkeit, ich bin Sorael, wie ist dein Name?", fragte sie während sie darauf wartete, dass der Mann sich auf sein Pferd gesetzt hatte.

Als die Urielitin ihre Flügel ausbreitete, wich er aus Angst einen Schritt zurück, aber er nickte, als er erkannte daß sie ja nur helfen wollte.
Unhöflich nannte sie es. Unhöflich war es ja von ihm, sich nicht vorzustellen. "Mein Name ist Palo", stellte er sich vor.
Er stieg auf das Pferd und gab ihm die Sporen.

Verwundert beobachtete Sorael die Reaktion des Mannes und erhob sich darauf in die Lüfte. Sie flog so tief wie es ihr möglich war. Palo war also sein Name. Gerne hätte sie mehr besprochen, ihm weitere Fragen gestellt. jedoch würden sie sich gerade wohl kaum verstehen, so flog sie schweigend zum Dorf und beobachtete dabei den Mann und das Pferd. Als das Dorf schon in Sicht war flug sie vor und landete auf dem leeren Platz. Die meisten waren schon in der Kirche.

Der Mann ritt dem Engel hinterher, jedoch nicht auf den Platz. Er ritt daran vorbei und gleich wieder in einen Hof und dessen Stall. Wenn es so dringend war, dachte er, dann sollte er keine Umwege machen.
Glücklicherweise war auch noch ein Gurtzeug für einen Wagen da, wenn dieser auch eigentlich von zwei Tieren gezogen werden müsste. Mit erfahrenen Handgriffen begann er, das Pferd umzusatteln.

Sorael folgte ihm in den Stall und beobachtete ihm beim geschäftigen Treiben, sah zu wie Palo das Pferd einspannte, wartete ab bis dieser fertig war, um gemeinsam mit dem Wagen geladen mit Krügen zum Bach zu gehen und wasser für das Dorf zu schöpfen.
Sorael schwieg und dachte nach, wie man danach am besten weiter vorgehen sollte, was vor allem sie tun könnte. Essen musste sie noch besorgen, oder zumindestens nachhaken, ob auch das vergiftet war und jemand des Vertrauens sollte das Wasser beobachten, nicht dass jemand versuchte es erneut zu vergiften...
Gemeinsam schöpften Sorael und der Mann die einzenlen Krüge und brachten sie zu dem Wagen. Sie beeilten sich, denn das Wasser wurde gebraucht. Ohne zu zögern nahm Sorael das zweite Gestell in ihre Hände und half dem Pferd den Wagen zu ziehen.
Für das Tier war der Tag schon anstrengend genug gewesen, so schnell wie es zum Dorf gallopiert war und auch nach kurzer Überraschung half auch der Mann beim ziehen.
Sorael führte sie vor die Kirche und blieb dann stehen.
"Wann hat das ganze Chaos denn angefangen?", fragte sie nach und blickte den Mann an, auch er hatte sich eune Ruhepause verdient, wenn alles getan war.
Sorael musste noch auf die Jagd gehen.

"Vor zwei Wochen, eigentlich", meinte er und schöpfte sich etwas zu trinken aus dem Bestand und bot Sorael etwas an, "vorher waren ja die Schafe krank"
Er lehnte sich an den Wagen und dachte nach. "Nur ist das komisch, das hat nichts miteinander zu tun"

"Warum hat das nichts miteinander zu tun?", fragte Sorael nach. Es konnte doch gut etwas damit zu tun haben.
Jemand wollte wohl die Lebensgrundlage für das Dorf zu Grunde richten. Erst das Fleisch und die Wolle der Tiere und dann das lebensnotwendige Wasser.

"Warum hat das nichts miteinander zu tun?", fragte Sorael nach. Es konnte doch gut etwas damit zu tun haben.
Jemand wollte wohl die Lebensgrundlage für das Dorf zu Grunde richten. Erst das Fleisch und die Wolle der Tiere und dann das lebensnotwendige Wasser.

"Naja", überlegte er die nächsten Worte. Er wusste, daß er kein großer Denker war, und das er falsch liegen könnte, aber er wollte sich zumindest anständig dabei ausdrücken.
"Die Schafe haben Regenwasser getrunken, und wir trinken Brunnenwasser. Wenn es vergiftet ist, dann muss doch jemand beides vergiftet haben"
Er sah in Richtung des Stalls. "Wenn uns jemand so umbringen will, warum vergiftet er dann die Schafe?"

"Ich weiß es nicht, aber ich denke es hängt auf irgendeine Weise zusammen", antwortete Sorael, "Wir sollten das Wasser in die Kirche bringen, dort haben sich alle versammelt. Eigentlich kannst du die gute hier absatteln, während ich das Wasser in die Kirche trage, danach solltest du dich auch untersuchen lassen", sprach Sorael und nahm schon den ersten Krug in die Hände, um ihn in die Kirche zu tragen. Schön alles der Reihe nach, versuchte sie sich ruhig zu halten und nicht anfangen hektisch zu werden, denn gerne wäre sie schon bei der Jagd.

"Ich, ähm", stotterte er herum, stand dann aber auf um mit anzupacken, "ja, ich möchte aber vorher noch nach meiner Frau sehen... und nach meinen Kindern"

"Oh, ja klar..., tut mir leid, daran habe ich nicht gedacht", Sorael blickte leicht entschuldigend, aber lächelnd zum Mann, "geh zu ihnen und vergewissere dich, dass es ihnen gut geht, solange du möchtest, aber widme dich danach bitte den Aufgaben, die ich dir gestellt habe", meinte sie und ging beladen durch die Tore der Kirche.

"Das ist das wenigste, was ich tun kann", meinte Palo und ging in die Kirche, um die beiden Kübel Wasser, die er trug, abzustellen.
Sogleich stürmte seine Tochter Maja auf ihn zu und klammerte sich an seinem Bein fest. Er hob sie hoch und umarmte sie, glücklich, daß es ihr wieder gut ging.
Und wie er es fast nicht zu hoffen gewagt hatte, allen seinen Kindern schien es gut zu gehen, nur seine schlafende Frau sah immernoch erschöpft aus. Vorsichtig setzte er sich auf ihr Bett und sah sie einen Moment an, als schon seine zweite Tochter zu ihm kroch und sich in seinem Schoß vergrub.
Er fragte sie aus was passiert sei, als er weg war.

"Und dann kam der Engel und dann ging es mir wieder gut", schloss sie ihre Geschichte.
Fragend schaute er die Kleine an. "Hast du dich bei ihm bedankt?", wollte er wissen, aber sie schüttelte nur den Kopf.
"Warum nicht?", fragte er einfühlsam, "einem Engel sollte man schon danken, wenn er einem hilft, oder?"

Luna nickte. "Ich hatte Angst", gestand sie leise und schaute schuldig nach unten, aber ihr Vater streichelte sie nur sanft mit der Hand, die er noch hatte.
"Vor Engeln brauchst du keine Angst haben", versicherte er und sah zu dem Heiler, der durstig aus seiner kleinen Flasche trank. "Warum bringst du ihm nicht einen Krug Wasser und bedankst dich, daß er uns geholfen hat? Denn ohne ihn würde es uns immernoch sehr schlecht gehen..."
Das Mädchen überlegte eine Weile, stand dann aber vorsichtig auf und schlich durch die Kirche auf der Suche nach einem Krug mit Wasser.

Carian
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Carian » 26.11.2013 - 21:23

"Wer hatte das Artefakt? Was war das für ein Artefakt? Welche Strafe wurde verhängt? Welche drei Familien leben schon so lange hier?" Ungeduldig formulierte Katherel ihre Fragen. Warum mussten die nur alle so rumdrucksen? War ihnen das Thema so unangenehm? Warum lebten sie dann so?

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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Kasima » 27.11.2013 - 23:55

Als Soarel mit ihren Kübeln in die Kirche kame überblickte sie kurz alles. Es schien voran zu gehen, man konnte erleichterte Menschen sehen, die schon geheilt wurden und auch noch viele weitere die verpflegt wurden, oder sich versuchten auszuruhen und auch Thorasiel machte eine Pause. Sorael lächelte einen Moment zu ihm herüber, bevor sie Palo beobachtete, wie er zu seiner Frau schritt und über die Ankunft der Engel sprachen. Der Mann musste sehr erleichtert sein, dass es seiner Familie besser ging. Warum sollte einer dieser Menschen hier seine Familie so gefährden wollen? Sie sah auch dass bereits andere eine Theke mit frischem Wasser aufgebaut hatten. Dorthin ging sie mit den Krügen und stellte sie auf den Tisch. Schweigend grüßte sie dabei die Menschen. Viele Stimmen erhaschte sie, während sie schweigend durch die Kirche ging. Auch die eines kleinen Mädchens, dass dem erschöpften Raphaeliten Wasser bringen wollte. Sorael wandte sich um. Sah das kleine Kind suchend umher blicken und kam mit einer Flasche zu und kniete sich hin. "Hallo Kleine, du suchst das hier?", lächelnd hielt sie der kleinen die Flasche hin und wartete auf die Reaktion von ihr.

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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Alessiel » 29.11.2013 - 17:34

Das Mädchen sah Sorael mit ihren großen kindlichen Augen an und zuckte für einen Moment zurück. Ängstlich huschten ihre Augen hin und her und hafteten sich dann auf die Feldflasche in der Hand der Urielitin. Sie musste dem Heiler etwas zu trinken bringen, denn ihr Vater hatte recht sie musste sich bedanken. Luna nickte zögerlich und streckte dann ihre kleinen Hände nachdem Gefäß aus als Sorael ihr dieses gab.



Leise seufzend verstaute der Heiler seine Feldflasche, er musste sich das Wasser einteilen.
Er nahm seinen Manariegel zur Hand, er mochte das pappige süße Zeug zwar nicht aber es war ein guter Energielieferant.
Als er seine grünen Augen dabei über die Menge der Menschen schweifen ließ fiel sein Blick auf seine urielitische Schwester. Sie schenkte ihm ein Lächeln welches er sofort erwiderte, doch sein Lächeln wirkte ein wenig frecher, ein Zwinkern folgte.


Dann wandte sich der Heiler wieder seinem Manariegel zu und brach ein Stück davon ab, doch als er es sich in den Mund schieben wollte nahm der Raphaelit wahr das sich ihm jemand näherte.
Das Stück wurde wieder in das kleine Tuch eingewickelt in welche er die Riegel packte.
Es war das kleine Mädchen von vorhin, das so sehr Angst vor ihm gehabt hatte, verwundert aber interessiert musterte er die Kleine.
„Nanu? Stimmt etwas nicht? Geht es dir noch schlecht?“
Fragte der freundliche Heiler sanft nach. Hatte er etwas übersehen?
Luna schüttelte nur mit dem Kopf und hielt ihm die gefüllte Feldflasche hin.
Thorasiel sah ein wenig erstaunt mit leicht geöffneten Mund auf das Trinkgefäß in der Hand des ängstlichen Kindes. Sofort zeichnete sich ein sehr sanftes Lächeln auf dem blassen Gesicht des Raphaeliten ab.
„Merci beaucoup.
Er nahm die gefüllte Feldflasche vorsichtig entgegen und blickte dem Kind dann ins Gesicht.
„Wie heißt du?“
Seine Worte waren sanft und beruhigend.
Das angesprochene Mädchen haderte ein wenig und sah schüchtern weg, doch dann konnte er leise einen Namen verstehen.
„Luna.“

Das Lächeln des Heilers wurde noch eine Nuance sanfter. „Ein schöner Name, er gefällt mir. Ich bin Thorasiel.“
Bei den Worten des Engels hob sie leicht den Kopf und sah dem Raphaeliten ins Gesicht.
„Danke.“ Sagte sie leise, denn sie hatte sich ja ganz vergessen zu bedanken.
Thorasiel nickte lächelnd. „Bitte sehr, das ist meine Aufgabe. Menschen zu helfen. Nun geh wieder zu deiner Familie und ruhe dich auch noch ein wenig aus ja?“ Entließ er das Mädchen, denn er wusste das sie noch immer Angst verspürte und warum sie weiter quälen? Sie nickte eifrig und entfernte sich wieder.

Sein Blick wandte sich nachdem er der Kleinen noch schmunzelnd hinterher gesehen hatte der Urielitin zu die näher gekommen war.
„Sorael.“ Sprach er sanft und lächelte wieder dieses eine gewisse freche Lächeln.
Thorasiel deutete mit der Hand neben sich das sie sich setzen sollte.
„Setz dich zu mir. Ich kann dir zwar kein Essen für zwei anbieten, nur etwas von meinem Manariegel aber das holen wir nach.“ Ein grinsen stahl sich auf sein Gesicht und ein Zwinkern folgte.

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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Kasima » 30.11.2013 - 20:38

Das kleine Kind nahm die Flasche an und ging langsam Richtung Engel, man sah ihr die Nervösität an. Scheinbar fürchtete sie sich vor den heiligen Sendboten des Herrn, was auch nicht ganz zu verdenken war, denn auch wenn sie den Menschen auf dieser Welt dienten, so konnten ihre gewaltigen Mächte alles andere als so wirken. Mutig überwindetete die Kleine ihre Angst und überreichte das Wasser. Eigentlich sollte Sorael weitere Krüge von dem Wagen draußen holen und den Wagen lansgam leeren, jedoch konnte sie nicht anders als sie kleine Szene zu beobachten und musste schmunzeln. Thorasiel nahm das Wasser an, das war schon mal gut. Der Heiler brauchte auch viel Flüssigkeit, ebenso wie seine Patienten. Dann trafen sich ihre Blicke und Thorasiel bat sie zu sich. Auch Sorael lächelte und spürte ein wohltuendes Gefühl in ihrer Brust. Sie kam zu dem Raphaeliten und setzte sich neben ihn.
"Du kannst die Hälfte behalten, ich habe noch keinen Appetit und ich werde später auf die Jagd gehen, dann können wir es mit richtigem Essen nachholen", antwortete Sorael lächelnd und zwinkerte kurz, " Was gibts denn mein Großer? Kann ich was Gutes für dich und Musariel tun?"

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Terael
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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Terael » 01.12.2013 - 20:54

Die Geschwindigkeit, in denen Mini die Fragen entgegenschossen, zeigten ihm, daß der Engel es wohl eilig hatte. Obwohl er dachte, daß er es lieber ausführlich erzählte, konnte er auch das verstehen. Aber schon eine der nächsten Fragen war gar nicht so einfach zu beantworten. Trotzdem redete auch eher etwas schneller.
"Simon und Helena, ein junges Pärchen, kinderlos, das angefangen hatte, sich ein Haus zu bauen. Sie...", suchte er nach Worten und strich sich wieder durch den Bart, "es war so ein Ding, da kam ein kleines Licht raus, und je nachdem, wo hin man es hielt, leuchteten andere Zeichen auf. Wir haben sie nach Gratianopel gebracht und dort der Inquisition übergeben, sie haben uns ein paar Fragen gestellt und wurden dann weggeschickt. Was sie für eine Strafe bekommen haben, wissen wir nicht"
Er zuckte mit den Schultern. "Von früher leben hier noch Hikaris Familie, meine, und Julia, die mit den Hunden"

Palo empfing Luna wieder, die schon etwas froh war, daß sie es hinter sich hatte. Aber er hatte versprochen, daß er sich um das Wasser kümmerte, also würde er das auch tun. Er bat seine Töchter, auf seine Familie aufzupassen, während er Marc, seinen Ältesten, bat ihm zu helfen. Und so schafften sie Krug für Krug mehr Wasser in die Kirche oder an die Feuerstelle.

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Re: Zur Stafe aller deiner Sünden

Beitrag von Alessiel » 02.12.2013 - 15:06

Der im Schneidersitz sitzende Engel sah der Urielitin mit einem frechen Lächeln ins Gesicht. "Ich nehme dich beim Wort."
Er stupste sie leicht mit dem Ellenbogen an und strich sich ein paar verschwitzte Strähnen zurück.
"Du könntest mir in meiner Pause Gesellschaft leisten."
Die grünen Augen wanderten wieder über die Menge der Menschen und plötzlich fiel dem Heiler ein Mann auf den er zuvor noch nicht gesehen hatte.
Hatte er etwa nur eine Hand?
Sein Blick kehrte zu Sorael zurück, er rückte ein wenig näher.
"Wer ist der Mann mit der fehlenden Hand? Ich habe ihn bisher noch nicht gesehen. Ist er dir schon aufgefallen?"
Fragte der Heiler seine Schwester interessiert.

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