Insubordinata

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Terael
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Re: Insubordinata

Beitrag von Terael » 29.09.2013 - 15:57

Feroel zuckte nur mit den Schultern, trank ihr Getränk aus und machte sich dann auch auf den Weg zur Schmiede.
Dort war nicht mal jemand, zumindest nicht in der Schmiede selbst, also begann sie erst einmal sich umzusehen. Sie schaute sich ein paar Waffen näher an, die ihr irgendwie komisch aussahen, drehte und wendete sie. "Aha... Sowas gibts also auch", murmelte sie vor sich hin.

"Das ist ein Quandao", sagte eine Stimme aus dem Hintergrund. Feroel schaute über die Schulter und sah den, der wohl der Schmied war.
"Aha", antwortete sie unbeeindruckt und stellte das Ding wieder an seinen Platz. "Wers braucht..."

Sie näherte sich dem untersetzen Monachen und kramte ihre Flöte aus dem Köcher, als sie schon die Nachricht von Alyssiel in ihrem Kopf erreichte.
"Guck mal da", drückte sie auf dem Instrument herum, "die klingt komisch. Das eine Loch ist wohl kaputt"
Der Schmied nahm die Querflöte in die Hand und warf einen genauen Blick darauf. "Ist etwas verbogen", stellte er fest, "das kriegt man wieder hin."
"Ja, genau, mach es doch bitte wieder ganz, damit ich etwas rumflöten kann", zuckte sie mit den Schultern, "ich bin auch noch ein paar Tage da. Jetzt muss ich wohl erst einmal zur Em"

Schon bei dem Wort verrollte sie etwas die Augen. Aber was wollte sie schon machen, sonst gab es ja nichts zu tun. Das bedeutete aber nicht, sich auf dem Weg nicht etwas Zeit lassen zu können.

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Kasima
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Re: Insubordinata

Beitrag von Kasima » 19.10.2013 - 23:16

Während Mirael recht zielstrebend kam, lies sich Feroel mehr Zeit, doch versuchte Alyssiel, welche selbst schon vor der Tür stand, die Wut nicht wieder aufkommen zu lassen, wie vorher gesagt sie wollten beide es so schnell wie möglich hinter sich bringen können und das würde nicht passieren, wenndie Michaelitin jedesmal in Weißglut geraten würde.
Zuletzt kam auch die Urielitin welche kurz etwas düster gemustert wurde.
"So jetzt sind ja alle da, können wir auch reingehen", sprach sie kurz, wandte sich um und trat ein.
"Du hast uns gerufen?", fragte sie die Em, die ohne Umschweife zur Antwort ansetzte
"Ja, ich möchte, dass ihr einer kleinen Aufgabe nachgeht. In einem Dorf nicht weit von hier wurde Traumsaat gesichtet, noch ist keiner zu Schaden gekommen, jedoch scheint sie sich immer weiter auszubreiten und gefährdet die Arbeiten auf den Feldern. Findet die Biester und tötet sie"
Streng mit nach hinten gebundenen Haaren musterte sie die Gesandten des Herrn und beobachtete die Reaktionen.

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Terael
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Re: Insubordinata

Beitrag von Terael » 20.10.2013 - 17:46

Alle da? Man könnte meinen, es würden noch ein paar fehlen. Entweder waren ein paar ausgeflogen, oder die Schar von Alyssiel war nicht wirklich eine Schar.
Feroel ging mit in den Raum der Äbtissin - das Em musste sie sich ihr gegenüber noch verdienen - und lehnte sich mit verschränkten Armen gegen die Türlehne, während sie die Elena genau musterte. Irgendwo musste diese Frau einen Schwachpunkt haben, auch wenn der strenge Zopf und ihre Art eigentlich schon genug verriet.

"Welches Dorf?", fragte sie gleich und sah dabei er wenig beeindruckt von den anderen Fakten aus, obwohl ihr Traumsaat nicht gefiel. "Und machen wir das zu dritt, oder kommt noch jemand?", wandte sie sich eher an Alyssiel.

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Alessiel
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Re: Insubordinata

Beitrag von Alessiel » 29.10.2013 - 01:06

Die neue Urielitin wurde von Mirael gemustert, dann nickte er ihr zu und betrat ebenfalls den Raum der Em.
Der Gabrielit wusste nicht viel von der Frau, hatte sich nie wirklich mit ihr beschäftigt.

Er lehnte gegen die Wand und hörte mit den Armen vor der Brust verschränkt zu.
Ihm gefiel der Ton der Em nicht, doch Mirael sagte nichts erlaubte sich jedoch eine Augenbraue hochzuziehen als er sie ansah.

Dann wandten sich seine grünen Augen der Urielitin zu, lauschte ihren Fragen und sah dann zu seiner Michaelitin.
Es gab keinen Grund warum sie der Bitte der Em nicht nachkommen würde.
Der Blick kehrte wieder zu Elena zurück. "Kommen die Templer mit? Für den Schutz des Dorfes meine ich wäre es recht sinnvoll, wir können schließlich nicht überall sein."
Seine tiefe klare Stimme hörte sich noch immer so falsch in seinen eigenen Ohren an, viel zu ungewohnt und fremd erschien sie ihm.

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Kasima
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Re: Insubordinata

Beitrag von Kasima » 28.11.2013 - 00:08

"Der Ort heißt Milo und ja ich habe bereits einen Trupp Templer zu dem Dorf gesandt, um es zu sichern", sprach die Em auf eine ruhige strenge Weise, "Ja ihr werdet es zu dritt machen müssen, der Rest der Schar wird woanders benötigt. Ich bin sicher eure Fähigkeiten werden ausreichen"
Kritisch musterte sie die Engel, bevor sie nickte und kurz auf das Papier vor sich blickte.
"Macht euch fertig und brecht dann auf"

Alyssiel seufzte leise. Man konnte sagen sie mochte die Em nicht wirklich, aber sie hatte keine Lust auf neue mögliche Diskussionen.
"Wir sind Engel des Herrn, wir hören und gehorchen", antwortete sie stattdessen und nickte. Das Gespräch wurde von der Em als beendet erklärt und Alyssiel wandte sich um.
*Ja ich kann sie auch nicht leiden*, sandte sie stumm an ihre beiden Geschwister.

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Terael
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Re: Insubordinata

Beitrag von Terael » 28.11.2013 - 22:34

"He, das ist Sarahels Dorf", murmelte sie und fixierte die Em, die schon wieder ganz woanders war. Sie war schon drauf und dran, zu einem direkten Schlag gegen die Äbtissin auszuholen, weil sie so naiv und unüberlegt mit der Situation umzugehen schien, aber ihre wunderbare Michaelitin gleich wieder gleich beizugeben schien. Entsetzt wollte sie sich umdrehen, aber da relativierte sie ihre Aussage gleich wieder.

*Da sind wir wohl einer Meinung*, sandte sie zurück und packte ihren Bogen. "Na, wenn das so einfach ist", meinte sie und wandte sich zum gehen, aber als sie an Alyssiel vorbeiging schaute sie sie fragend an. "Wir sollten lieber erstmal mit etwas Aufklärung anfangen, meinste nicht?"

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Alessiel
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Re: Insubordinata

Beitrag von Alessiel » 29.11.2013 - 15:45

Miraels hellgrüne Augen beobachteten die Bewegungen der Urielitin, er musterte sie und schien sich ein paar geistige Notizen zu machen.
Anscheinend ging sie sehr respektlos mit den getreuen der angelitischen Kirche um. Der Ton der Em und auch das Verhalten war nicht das beste das musste sich der weißblonde Engel eingestehen aber er wusste auch wie notwendig es manchmal war Strenge zeigen zu müssen.

Der Streiter nickte der Em nur zu das er verstanden hatte und folgte dann seinen beiden Schwestern aus dem Zimmer.
Die Worte seiner Michaelitin ließen ihn für einen kleinen Moment die Stirnrunzeln. *Ich denke sie wird ihre Gründe haben.*
Mirael war niemand der sofort über jemanden urteilte, so urteilte er auch nicht über Em Christina. Er hatte sie schon mit einer weniger strengen Miene gesehen, vor allem wenn sie im Garten stand und die Ruhe genoss, dann wirkten ihre Gesichtszüge weicher.

*Wir sollten vor allem überlegen was wir mitnehmen. Und wer ist Sarahel?*
Fragte der Streiter ruhig über die Seele der Schar nach.

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Re: Insubordinata

Beitrag von Terael » 01.12.2013 - 21:11

Christina sagte nichts weiter, was schon ein wenig schade war. Aber sie würde ja noch genug Zeit haben, sich mit ihr zu beschäftigen, wenn es etwas zu tun gab, gab es etwas zu tun.

"Sarahel ist der Patron dieses Dorfes", sagte sie, "netter Kerl. Schüchtern, aber schlagfertig"
Sie warf einen Blick in ihre Tasche, fing an, darin herumzuwühlen. "Ich würde etwas medizinisches Einstecken, ich bin eher auf Menschen vorbereitet, nicht auf Traumsaat. Ansonsten hab ich kein Plan, wir wissen ja nicht viel, außer diese merkwürdige Kurzbeschreibung"
Sie wühlte die Sachen in ihrer Tasche wieder andersherum und verzweifelte etwas. "Ich muss hier dringend aufräumen", murmelte sie, "hier siehts aus wie in Prag"
Sie schaute zu den Beiden. "Und nen Dolch brauch ich noch, der letzte steckt noch in nem Ketzer"

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Re: Insubordinata

Beitrag von Kasima » 03.02.2014 - 20:41

*Ja*, antwortete Alyssiel und wandte sich nach draußen, vor der Tür drehte sie sich wieder zu ihren Scharmitglieder um.
"Ja auf jedenfall müssen wir uns um medizinische Verpflegung kümmern, dass uns ja nicht direkt eine heilende Hand begleiten wird, am besten nimmt jeder von uns was mit und dann kannst du dich gleich noch um einen Dolch kümmern", sprach sie eher ernst, "Machen wir es doch so, Mirael kümmerte sich um die medizinische Verpflegung, ich um Proviant und du Feroel um deine Waffen. Ist Sarahel dann im Dorf?"

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Terael
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Re: Insubordinata

Beitrag von Terael » 04.02.2014 - 22:45

"Unwahrscheinlich", meinte Feroel und machte sich geistliche Notizen. Waffen besorgen. Das klang ziemlich einfach. "Der schwirrt bestimmt mit ner Schar durch Europa. Wenn sonst noch jemand Bewaffnung braucht, sagt bescheit"
Die Urielitin sah keinen Grund, noch auf eine Antwort zu warten und hob stattdessen aus dem Stand ab in die Luft.
Wo die Schmiede war, wusste sie ja jetzt und dort fand sie nicht nur einen Dolch und noch ein paar Pfeile, sondern auch ihre Querflöte wieder. Der Schmied erklärte, daß die Klappe nur etwas verbogen war und es schnell zu beheben war. Aber viel Zeit zum Bedanken hatte sie nicht, also flog sie wieder zurück

Alyssiel war inzwischen schon wieder da, wo Feroel sie verlassen hatte, als wäre sie gar nicht weg gewesen. Ihr ging durch den Kopf, ob die Scharführerin selbst den Porviant holen war, oder jemanden geschickt hatte. Allerdings hatte sie keine Lust darauf, sich mit ihr zu streiten.
Stattdessen landete sie recht hart neben Alyssiel. "Fertig", attestierte sie.

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Re: Insubordinata

Beitrag von Alessiel » 04.02.2014 - 23:29

Der Gabrielit zögerte für einen Moment doch dann nickte er die Worte seiner Michaelitin ab.*Gut.*
Die hellgrünen Augen musterten seine Scharführerin für einen Moment nachdenklich. *Ruhig Alyssiel lass dich nicht provozieren, zähle im Geiste am besten bis zehn das beruhigt.*
Sandte er Alyssiel ruhig in den Geist, ob sie es nun weiterleiten würde war ihr überlassen, ihm war es egal aber er vertraute trotzdem darauf das diese Worte nur bei ihr bleiben würden.
Eigentlich war es auch nur ein gut gemeinter Rat, er hoffte das sie es ebenso sehen würde.

Mirael machte sich dann auf den Weg in die Krankenstation. Mit knappen Worten berichtete er einem raphaelitischen Monach was er benötigte. Der Streiter kannte sich mit Medizin nicht gut genug aus, wie denn auch? Er war ein Kämpfer kein Heiler, aber seine Wunden versorgen das konnte er.
Jedenfalls so gut es ging.
Der Streiter ließ sich von dem jungen Mann eine Tasche packen und wartete geduldig bis der Mann alles nötige in den ledernen Behälter gepackt hatte.
Ließ sich dann von dem Monach mit den dunkelbraunen Locken erklären für was einiges stand oder gebraucht wurde. So etwas wie Desinfektionsmittel und Verbände kannte der weißblonde Engel schließlich aber da waren kleine Tabletten dabei die er nicht einordnen konnte. Schmerzmittel und Fiebermittel erklärte ihm der freundliche Mann. Mirael nickte nur und nahm dann die Tasche entgegen, bedankte sich noch einmal und war dann verschwunden.

Das Erklären hatte etwas länger gedauert und so kam er als letztes bei den zwei Engeln seiner Schar an.
Ohne etwas zu sagen hielt er die lederne Tasche mit der medizinischen Versorgung hoch und sah dann zu seiner Michaelitin. Er war bereit.

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