Ingame 02

Das Forum von Cinzaels Schar. Hier findet ihr Charbögen, Besprechungen und die Spielrunde der Schar.
Sternkind
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Beitrag von Sternkind » 06.02.2009 - 09:18

Einen Augenblick nach ihrer Michaelitin hatte Neriael das Fauchen gehört und die großen Katzen erblickt.
*In die Luft!* rief es in ihrem Kopf und sie sandte hinterher *So hoch wie möglich!*
Nachdem die beiden hinter ihr es in die Luft geschafft hatten, schaffte sie es mit einigenkräftigen Flügelschlägen in die Luft , bevor die beiden Katzen bei ihnen angelkommen war und schwang sich gleich Richtung Cinzael, die von der Katze zu Boden gerissen worden war. Sie konzentrierte sich*1 , ihr Schwert loderte in Flammen auf und sie erkannte die Schwachstellen der Tiere: Bauch und Hals!
"Hals und Bauch sind ihre Schwachstellen!", rief sie den anderen zu. "DIE AUGEN ZU!!! Ich blende sie!". Auf ihrer haut fühlte sie es kribbeln und knistern, als sie fast zeitgleich das Licht des Herrn durch und aus sich fließen spürte und ihre Haut hart wurde wie Stein.*2


*1 Samsons Haar
*2 Licht des herrn und Golem

Ittiel
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Beitrag von Ittiel » 06.02.2009 - 10:43

Animael hörte den Befehl der Michaelitin und die Tatsache, dass er ohnehin nervös gewesen war, bewikte, dass er sofort gehorchte und sich sofort in die Luft schwang. In diesem Moment sah er auch die riesigen Katzen und einen Moment später die am Boden liegende Michaelitin.
Er hasste es, keine Zeit zum Nachdenken oder zur Recherche über diesen Gegner zu haben. Immerhin, die Gabrielitin schien mit ihren göttlichen Kräften zumindest die Schwachstelle der ...Tiere herausgefunden zu haben.

"...DIE AUGEN ZU!!! Ich blende sie!" hörte er Neriael rufen und kniff -erneut ungewöhnlich schnell gehorchend- seine Augen zu. Dann packte er sein Schwert fester.

Samuriel
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Beitrag von Samuriel » 25.02.2009 - 21:50

Neriael erreichte die Katze, die Cinzael angefallen hatte nicht. In dem Moment, in dem das gleißende Licht des Herrn aus ihr hervorbrach, gerieten die Tiere in Panik! Ohne zu Zögern ließen die Tiere von ihrer Beute ab, und rannten zurück in den Wald, wo sie sich sicher fühlten.

Aus Cinzaels Kehle ertönte ein schwaches, hilfloses Blubbern. Überall um sie herrum befleckte ihr Blut den erdigen Boden. Mit ungelenken Bewegungen versuchte sie, ohne jeden Erfolg, den Blutfluss zu unterdrücken, der aus einer bösartigen Wunde in ihrem Bauch quoll.

Ittiel
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Beitrag von Ittiel » 26.02.2009 - 11:19

Das Bild das sich Animael bot, als er die Augen wieder öffnete war schrecklich und kam ihm in seiner Grausamkeit unwirklich vor.
Das dufte nicht wahr sein!
*Cinzael..!*

Er ließ sich - ausnahmsweise ohne weiter nachzudenken- rasch absinken, wobei ihm jede seiner und die unbeholfenen schwachen Bewegungen der Michaelitin unendlich langsam vorkamen vorkamen und irgendwie so fremd, als sei er gar nicht Teil dieses Geschehens.

Animael nahm wahr, dass er neben ihr gelandet war und ihre blutverschmierte Hand in seine genommen hatte. "Kintasiel, du musst irgendetwas tun!" schrie er. Gleichzeitig wurde er sich plötzlich wieder der Gefahr bewusst, in der sie sich auf dem Boden befanden und schüttelte das betäubende Gefühl ab. Sein Puls raste.

Irgendwie mussten sie mit Cinzael hier weg...

Cassandra
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Beitrag von Cassandra » 26.03.2009 - 21:44

Auch Karukael hatte Nerial’s Worten folgend die Augen zusammengekniffen. Als sie sie wieder öffnete, starrte sie voller Entsetzen auf die am Boden liegende Michaelitin.
Noch während sie im Sturzflug gen Boden raste, schrie sie „Kintasiel, schnell.. tu irgendwas!“
Mit einer fließenden Bewegung griff sie ihren am Boden liegenden Bogen, riss einen Pfeil aus ihrem Köcher und positionierte sich zum Schuss bereit in Richtung Waldrand, peinlich darauf bedacht, sich keinerlei Regung aus dieser Richtung entgehen zu lassen. Sollte sich noch eines der Biester wieder aus dem Schutz der Bäume wagen, würde sie es sofort mit ihrem Pfeil töten.
Die Urielitin wusste, dass sie dringend von hier verschwinden sollten, doch zuerst musste Kintasiel sich zumindest notdürftig um Cinzael kümmern.

Samuriel
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Beitrag von Samuriel » 08.04.2009 - 15:24

Kintasiel bemerkte, was mit ihrer Michaelitin geschehen war erst richtig, als sie die Augen, die sie etwas zu spät vor Nerials gleißendem Licht geschützt hatte wieder geöffnet und zwei Mal geblinzelt hatte. Erschrocken fuhr sie zusammen und sackte einen halben Meter nach unten, bevor sie hastig wieder anfing mit den Flügel zu schlagen.
Umgehend darauf landete sie neben den anderen, die sich schneller als sie bei Cinzael eingefunden hatten. Mit großen Augen betrachtete sie die große Blutlarche um Hals-, und Brustbereich ihrer Scharführerin. Dass unter anderem Karukael sich um die Sicherung der Umgebung kümmerte nahm sie kaum noch war. Ihre Sinne fokosierten auf den verletzten Körper, der vor ihr lag und sie kniete sich neben ihn hin.
Während sie die Hände langsam auf das verwundete Fleisch legte, schloss sie die Augen und ließ sich von der göttlichen Kraft eines Gebetes durchfluten. Die Stellen, an denen die Katze mit ihren Krallen und Zähnen Wunden gerissen hatte, traten in Kintasiels Augen leuchtend hervor. Sie war jetzt in ihrem Element, arbeitete präzise und schnell, während sie die lebensbedrohlichen Wunden aussuchte, diese in ihrem Kopf speicherte und sich konzentrierte. Sie erhöhte den Druck, den ihre Macht auf die betreffenden Körperteile ausübte und bündelte sie auf genau die Körperteile, die sie sich im Kopf gespeichert hatte. Nach und nach veränderte sich die Wunde. Zuerst ließ das Bluten nach, dann bildeten sich kleine neue Fastern im Fleisch, die von zwei Seiten aufeinander zustrebten. Doch Kintasiel spürte auch, wie die göttliche Kraft in ihren Fingern rasch nachließ. Sie wurde müde und musste sich verkrampft über Cinzael lehnen, einzig und allein die Hände ließ sie genau dort, wo sie sein mussten.
Als die Wunden nicht mehr lebensbedrohlich waren, kippte sie zur Seite weg und riss dabei die Hände von Cinzaels Leib. Keuchend schnappte sie nach Luft, nahm sich zusammen und war einen Blick auf ihr Werk. Die Wunden bluteten kaum noch und sie atmete, allerdings war sie noch immer ohnmächtig und Kintasiel wusste, dass das noch eine Weile so bleiben würde.

„Was jetzt..?!“ keuchte sie die anderen an, mit Tränen der Erschöpfung in den Augen. Irgendjemand musste bestimmen, was zu zun war...

Ittiel
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Beitrag von Ittiel » 11.04.2009 - 20:55

Ohne nachzudenken antwortete Animael auf Kintasiels Frage. "Wir müssen hier weg und Cinzael mitnehmen! Hier auf dem Boden können wir nicht bleiben, nicht solange sie ohnmächtig ist. Karukael, ist hier irgendwo noch ein Dorf in der Nähe oder übersichtlicheres Gelände? Ein Berg oder ein hoher Felsen?"

Er kauerte immer noch neben der Michaelitin. "Was sollen wir ohne sie tun?" schoss es ihm durch den Kopf. Er versuchte, sich zu konzentrieren.

"Neriael, hilf mir, sie zu tragen!"

Cassandra
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Beitrag von Cassandra » 15.04.2009 - 21:24

Karukael sah sich aufmerksam um. "Ein Dorf nicht, aber einige Hügel, sonst gibt es hier nichts als Wald. Der nächste Hügel ist etwa 10 Kilometer entfernt, also nicht allzu weit." meinte die Urielitin nach einer kleinen Weile.
Nach einem kurzen sichernden Blick in Richtung Waldrand und einer schnellen Überprüfung, ob ihre Geschwister die Michaelitin wirklich tragen konnten, leitete Karukael ihre Schar auf die Kuppe des besagten Hügels. Von hier aus hatten sie schätzungsweise 30 Meter freie Sicht in alle Richtungen bevor der dichte Wald sie wieder umschloss.

In dichter Formation landete die Schar auf der Kuppel. Karukael’s Aufmerksamkeit ließ keine Sekunde lang nach. Sofort drehte sie sich einmal um die eigene Achse und suchte mit den Augen den Waldrand nach verdächtigen Bewegungen ab. Diese Biester waren vorhin so schnell aufgetaucht…

[Die Wege des Herrn]
[Erleuchtete Augen]

Ittiel
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Beitrag von Ittiel » 23.04.2009 - 08:55

Nach der Landung auf der Hügelkuppe wischte Animael sich den Schweiss von der Stirn und liess sich neben die verletzte Michaeliten in Gras fallen. Jetzt war es an der Zeit für eine kurze Bestandsaufnahme.
"Wie lange wird sie bewusstlos bleiben?" wandte er sich an Kintasiel. "Und wenn- wird sie überhaupt in den nächsten Tagen oder Wochen einsatzfähig sein?"

Er überlegte fieberhaft.
Ohne Cinzael geht es nicht- sie ist die Michaelitin, wenn sie ausfällt steht uns nichteinmal die Seele der Schar zur Verfügung.

Laut sagte er: "Ich denke, dass wir ohne sie hier nichts ausrichten können- davon mal abgesehen gibt es hier offenbar keinen sicheren Ort, an dem man sie gefahrlos zurücklassen könnte..."

Zum Mont Salvage zurückzufliegen, würde bedeuten, eine ziemliche Niederlage einstecken zu müssen, ganz zu schweigen vom Ärger mit dem Ab.

Samuriel
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Beitrag von Samuriel » 26.04.2009 - 23:26

Kintasiel wischte sich mit einer Hand den Schweiß von der Stirn. Es war warm, sie mochte körperliche Anstrengungen generell nicht und war noch dazu völlig ausgelaugt von der Heilung. Sie brauchte eine Pause. Erschöpft kniete sie sich nach der Landung hin, ihre Beine zitterten, ihr Herz raste!

„Die Wunden waren... schlimm. Sie wird auf jeden Fall noch eine Weile bewusstlos bleiben. Bis Morgen auf jeden Fall... und dann muss ich sie erstmal erneut behandeln! Solche Verletzungen heilt man nicht einfach so... sie wird sich einige Tage schonen müssen, dass kann ich euch versichern. Und sie wird kaum dazu in der Lage sein, sich viel zu bewegen.“

Sie beendete, und überlegte. Was sollten sie nur machen? Wie sollten sie zurechtkommen, ohne jemanden der sie führen konnte? Sie konnten auch nicht einfach so in den Himmel zurück... vielleicht wenn...

„Cinzael muss sich ausruhen, da führt kein Weg dran vorbei. Aber wir müssen irgendwie weitermachen. Wir haben immerhin einen Auftrag zu erfüllen! Wir werden einen sicheren Ort finden müssen, an dem Cinzael sich verstecken und uns Anweisungen geben kann, sobald sie wieder bei Bewusstsein ist. Das... ist jedenfalls mein Vorschlag... aber ich war auch noch nie in so einer Situation, was meint ihr dazu?“

Erwartungsvoll sah sie die anderen an.
Natürlich fehlte der Michaelit, der ihnen die Entscheidung abnehmen würde. Irgendwie mussten sie sich jetzt einig werden.

Cassandra
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Beitrag von Cassandra » 30.04.2009 - 12:10

„Hm, generell denke ich auch, wir sollten weitermachen. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht mit diesen Katzen und diese Kratzspuren machen mir auch wirklich Sorgen. Wir können nicht riskieren, dass dieses…. „ Karukael rang nach Worten, „… was auch immer sich in bewohnte Gebiete vorarbeitet und die Bevölkerung angreift. Andererseits wird es ohne Cinzael sehr schwierig und wir sollten zumindest in Mont Salvage Bescheid geben, dass unsere Michaelitin verletzt ist.“ Sie wandte sich an Animael „Vielleicht kannst du ja zu einem deiner Ordensgeschwister Kontakt aufnehmen und mal nachfragen, ob es schon mal Fälle gab, in denen eine Schar ohne Michaelit zurechtkommen musste. Und vielleicht erwischst du ja jemanden, der in Mont Salvage Meldung machen kann.“
Etwas ratlos, ob ihre Überlegungen richtig waren, kratzte sich die Urielitin am Kinn. Sie hatte keine Ahnung was nun wirklich richtig war. Schließlich war das hier ihre erste Schar, ihr erster richtiger Auftrag, sie hatte überhaupt keine Erfahrung mit einer solchen Situation.

Ittiel
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Beitrag von Ittiel » 12.05.2009 - 12:59

"Ich weiss nicht, ob das sinnvoll ist." sagte Animael nachdenklich. "Wir können Cinzael hier nirgendwo sicher unterbringen, das ist Fakt. Sie ist immer noch bewusstlos und entsprechend weder in der Lage, sich zu verteidigen, noch uns zur Hilfe zu rufen. Hierzubleiben hiesse, ihren Tod billigend in Kauf zu nehmen. Das möchte ich nicht.
Ausserdem würde es -selbst, wenn ich jemanden im Mont Salvage kontaktieren würde- dauern, bis z.B. ein anderer Michaelit hier ist- und dass wir einen solchen brauchen, steht ausser Frage. Da können wir auch gleich zurückfliegen und im Himmel alles regeln."

Er war etwas atemlos nachdem die Worte förmlich aus ihm herausgesprudelt waren. Animael war plötzlich klar, dass dies seine Entscheidung war. Er würde so nicht weiterkämpfen.
Zuletzt geändert von Ittiel am 02.06.2009 - 12:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Cassandra » 18.05.2009 - 21:16

„Hm…“ machte Karukael und blinzelte zu Animael. Sie tippte sich an die Nase und ließ sich die Worte des Ramieliten durch den Kopf gehen. „Wahrscheinlich hast du recht, vermutlich ist es zu riskant, alleine weiterzumachen.“ Fragend sah sie zu den anderen.

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