Nichts sehen - Nephillim II [Famiriels Schar]

Das Forum von Famiriels Schar. Hier findet ihr Charbögen, Besprechungen und die Spielrunde der Schar.
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Atanael
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Beitrag von Atanael » 26.06.2009 - 14:15

Als Atanael gerade im Geiste den übungsplan für Animael durchging huschte Asfarel so schnell aus der Cella das der Raguelit sie nicht einmal mehr fragen konnte wo sie denn hin wolle.

Mit einem leisen Seufzen schloss er die Augen und tastet nach der Verbindung der Seele der Schar. Asfarel, ist alles in Ordnung das du so schenll verschwindest?

Cutter
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Beitrag von Cutter » 26.06.2009 - 14:21

Als Famiriel merkte, wie Atanael ihn als Übermittel gebrauchen wollte, hätte sich beinahe eine Zornesfalte auf dem Anlitz des Michaeliten gebildet.
Er war der Scharführer und er war für die himmliche Kommunikation veranwortlich und somit auch dafpür, dass sie nicht in den Schmutz gezogen wurde.
*Wie läuft dein Training mit Animael, was für eine Waffe hast du ihm ausgesucht?* stellte Famiriel anstelle dessen Atanael zur Rede, anstelle dass er die Frage an Asfarel weiter gab.
Sie war in seinen Augen einfach unwichtig und bedeutete wohl ,dass Asfarel entweder mitgegangen war um das Training des Ramieliten zu begutachten oder - und das glaubte Famiriel wohl eher, dass alle noch in der Cella saßen.

Atanael
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Beitrag von Atanael » 26.06.2009 - 15:13

Als ihn Famiriels Frage erreichte zuckte Atanael kurz zusammen. Immerhin wollte er seinem Michaeliten nicht direkt sagen das er noch nicht einmal begonnen hatte.


Da du ja so schnell wie möglich hier aufbrechen wolltest habe ich mir bis jetzt nu überlegt wie ich es am besten angehe und ja, ich habe schon eine Waffe für ihn Ausgesucht. Ich werde bevor wir abfleigen die Templer fragen ob sie uns eine ihrer Übungswaffen überlassen würden.

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Beitrag von Cutter » 26.06.2009 - 15:17

*Dann beeil dich. Wir machen nur noch einen kleinen Besuch und dann hoffe ich, dass unser Proviant bereit steht, dass wir direkt los können. Ich schätze so, dass wir in einer stunde wieder in der Luft sind. * sendete er an Atanael und den Rest der Schar, wobei er bei den anderen das `beeil dich´, wegließ.
Seine Schar sollte bereit sein, wenn sich daran machten, die Nomaden zu finden.

Ittiel
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Beitrag von Ittiel » 26.06.2009 - 16:17

Animael unterdrückte ein Seufzen. Er hätte sich gerne noch etwas ausgeruht, aber Famiriel schien wirklich "Hummeln im Hintern" zu haben und bestrebt zu sein, den Auftrag möglichst schnell zu erledigen. Wahrscheinlich hatte er sogar Recht damit. Immerhin wussten die anderen Engel jetzt, dass eine Schar hier war und versuchten vielleicht, sich und diese Kinder in Sicherheit zu bringen.

Immerhin würden ihm noch ein paar Minuten Meditation bleiben. Der Ramielit schloss die Augen und lehnte sich ein wenig an der kühlen Steinwand der Cella an. Es war ihm bewusst, dass das nicht eben elegant aussah, aber zumindest war es einigermaßen bequem.
Ein gutes Buch wäre jetzt auch nicht schlecht... er hatte schon viel zu lange keines mehr in den Händen gehalten. Aber in dieser öden Gegend hatten wahrscheinlich selbst ramielitische Klöster Besseres zu tun als vorsintflutliche Schriftstücke (so es diese hier überhaupt gab) einzusammeln.

Seraquiel
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Beitrag von Seraquiel » 27.06.2009 - 10:52

Seraquiel zog es vor, sich zunächst seiner Geistlichkeit und erst danach seiner physischen Reinheit zu widmen.

"Du!", sprache er einen vorbeieilenden jungen Monach an, "Wo finde ich den Ort, an dem Ihr Euch zum Gebet versammelt?"

Der Monach blickte ihn, zur Salzsäule erstarrt, an und verbeugte sich kurz, bevor er antwortete: "Oh, da müsst Ihr durch das Portal zu Eurer Linken schreiten, die Vorhalle durchqueren, dem Gang zur Rechten folgen, bis ... ich kann Euch hingeleiten, wenn Ihr wünscht?"

"Nun, das wird wohl kaum nötig sein. Fahrt fort in Eurer Wegbeschreibung!"

"Natürlich, natürlich! Äh ... wo war ich noch gleich?"

"Beim Gang zur Rechten nach durchschrittener Vorhalle!"

"Ah, ganz recht! Wenn Ihr ihm folgt, dann könnt Ihr es gar nicht verfehlen!"

"Habt Dank!" Seraquiel ging. Nach einem angemessenen Gebetszeitraum würde er sich - mit abgekochtem Wasser - waschen und zusehen, ob der örtliche Waffenschmied etwas gegen den Freiraum tun konnte, der im Kampf gegen die Traumsaat in seinem Köcher entstanden war ...

Dweia
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Beitrag von Dweia » 28.06.2009 - 15:53

Asfarel, die auf diese Weise nichts von Atanaels Frage oder Famiriels Reaktion darauf mitbekommen hatte, eilte durch das Kloster zu ihrem Michaeliten. Sie hatte nocht nicht viel Zeit gehabt, um sich umzusehen und so musste sie zweimal nach dem Weg fragen, aber schließlich kam sie ein wenig außer Atem und mit einer ins Gesicht gewehten weißen Haarsträhne an.
"Da bin ich." Ein strahlendes Lächeln für Famiriel, ein herzliches Nicken für die Em.

Kinder zu finden, dachte Asfarel, war wohl an keinem Ort der Welt schwer. Man hörte sie einfach, vor allem dann, wenn es eine größere Gruppe war.
Als die beiden Engel jedoch um die Ecke bogen und damit in Sichtweite kamen, verstummte der fröhliche Lärm sehr schnell und machte großäugigem, offen-mündigem Starren Platz.
Asfarel strahlte die Gruppe an. "Hallo", sagte sie. "Ich bin Asfarel. Das ist Famiriel." Entsprechende Handbewegungen machten klar, wer gemeint war.
Scheu starrten die Kinder die beiden Engel an, aber es dauerte nicht lange und ihre natürliche Neugier gewann die Oberhand.
Schnell fand sich die Raphaelitin umringt und mit Namen und Fragen bombadiert, von denen sie nur die Hälfte verstand, was aber niemanden zu stören schien. Kleine Hände streiften ganz kurz ehrfurchtsvoll ihr Gefieder, bevor sie eilig zurückgezogen wurden und Mirja, die Enkelin der Em, zeigte ihr stolz die Feder des Urieliten.
Manche der Kinder hier hatten die merkwürdig schmalen Augen der einheimischen Bevölkerung und wirkten seltsam fremdländisch, aber Asfarel fand sie trotzdem süß. Allesamt.
Sie sah über einen dunklen Haarschopf hinweg zu Famiriel, der ein wenig weiter abseits stand und etwas steif wirkte, als wüsste er nicht so recht, wie man sich als Michaelit korrekt und würdevoll in so einer Situation verhielt. Asfarel lächelte. Es war kein Geheimnis zwischen ihnen, dass er besser mit Engeln als mit Kindern umzugehen wusste.
Die Kinder schlichen vorsichtig um ihn herum und bewunderten sein prächtiges Gefieder, aber ihn direkt anzusprechen trauten sie sich nicht. Schade eigentlich. Famiriel hätte sie gewiss besser verstanden als Asfarel.

Als sie sich schließlich zum Gehen wandten, wollten die Kinder sie erst gar nicht ziehen lassen. Das jüngste Mädchen klammerte sich sogar an Asfarels Waffenrock fest und sie musste die kleinen Finger behutsam lösen, bevor sie dem Kind übers Haar strich und es der Obhut der Älteren übergeben wollte - doch Famiriel hielt sie noch einen Moment zurück und zauberte on irgendwoher eine Feder, die er dem staunenden Kind in die Hand drückte. Es war eine kleine Feder, zugegeben, aber das Mädchen sah den Michaeliten an, als habe er sich in ihren Augen soeben in den Herrn des Universums verwandelt.
Asfarel lachte leise, als sie sich auf den Rückweg machen.
"Ich glaube, du hast dir eine Verehrerin gewonnen", neckte sie. "Das war sehr großmütig."

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Beitrag von Cutter » 01.07.2009 - 14:31

Famriel winkte ab. Ihm war die Angelegenheit etwas peinlich. "Das war doch nichts." sagte er und räusperte sich.
"Ich hoffe, die anderen sind soweit fertig, dass wir losfliegen können. Die Em wollte uns noch Proviant mitgeben."

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Beitrag von Gansekiel » 12.07.2009 - 08:15

Die Beiden Engel waren wohl mit ihren Kampfübungen fertig und auch Seraquiel hatte sich zu den Beiden auf den Hof gesellt, als Famiriel und Asfarel hinaus kamen.
Ein Novize hatte für die Engel liebevoll kleine Päcken zusammengeschnürt, in denen der versprochene Proviant war und wartete schüchtern am Tor.

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Beitrag von Cutter » 12.07.2009 - 12:45

"Danke." sagte Famiriel und nahm schleißlich sein Päkchen PRoviant auf, o wie es ihm die anderen aus einer Schar gleich taten.

"Der Herr sei mit euch." schloss er schließlich feierlich. Von der Em hatte er sich ja bereits verabschiedet. Aus dem Grund wunderte es ihn nicht, dass sie nicht gekomme nwar. Die Frau hatte auch genug andere Dinge zu tun und somit gab er den Befehl zum Start.
Seraquiel würde ihnen den Weg schon weisen.

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Beitrag von Seraquiel » 18.07.2009 - 12:45

Seraquiel wartete - scheinbar geduldig - bis Famiriel seine Abschiedsformalitäten beendet hatte, um sich unmittelbar im Anschluss hieran wortlos in die Lüfte zu schwingen und den anderen einen auffordernden Schulterblick zu schenken.

Als seine "Geschwister" ihm folgten schwenkte er anmutig in einen Parallelflug zu Asfarel ein und bedeutete ihr mit einer Geste, mit ihm zusammen die Vorhut zu bilden. 10 Meter hinter ihnen flog Famiriel im Herzen der Schar, während die übrigen eine Nachhut in V-Foramtion bildeten.

"Ich werde uns zu der Felsformation führen, die uns beschreiben wurde!", stellte er klar, wissend dass der Wind seine Worte an die Ohren der ihm Nachfolgenden tragen würde. "Auf dem Weg dahin werden wir die Reiserouten von Nomaden kreuzen, also haltet die Augen nach ihnen offen!"

Die ihnen beschriebene Örtlichkeit zu finden, das wusste Seraquiel, würde ihm keine Mühe machen. Es war Routine, eine selbstverständliche Pflicht, die, wie vieles, das mühelos erreicht werden konnte, ihn zu langweilen drohte. Vielleicht konnten die Nomaden für ein wenig "Abwechslung" sorgen? Tatsache war jedoch, dass im Moment lediglich dem "flüchtigen Engel" sein persönliches Interesse galt ...

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Beitrag von Atanael » 19.07.2009 - 10:11

Wie immer mit versteinerter Miene stand Atanael bei seinen Schargeschwistern und beobachtete Famiriel wie er sich von den Klosterbewohnern verabschiedete. Es wäre dem Ragueliten recht gewesen wenn sie etwas länger geblieben wären, dann hatte er Animael mehr beibringen können.

Mit einem etwas unsicheren Blick sah er zu dem Ramieliten und der Lanze die sie sich aus den beständen der Templer geben hatten lassen. Sobald wieder etwas Zeit war würden sie weiter trainieren müssen.

Als Seraqueil sich dann in die Luft erhob schwang sich Atanael, auf sein Zeichen, ebenfalls in den Himmel und suchte sich seinen Platz in der Formation ohne zurück zum Kloster zu blicken.

Lucien
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Beitrag von Lucien » 20.07.2009 - 16:40

Varlaciel verabschiedete sich noch mit einem freundlichen Händeschütteln und einem sanften Schulterklopfer von Kisami und dem jungen Templer, den er so angeschrien hatte. Dann breitete er seine Schwingen aus, schaute noch einmal nach, ob er auch nichts vergessen hatte und hob schließlich ab um sich der Gruppe anzuschließen. Es wurde Zeit, dass sie ihre Reise fortsetzten. Varlaciel blickte gespannt den neuen Abenteuern und Kämpfen entgegen.

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