Timiel Gabrielit

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Myriel
Anna
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Timiel Gabrielit

Beitrag von Myriel » 12.03.2005 - 18:13

Name: Timiel
Orden: Gabrieliten
Rang: Signum

Geschlecht: männlich
Alter: 8
Größe: 1,24 m
Gewicht: 23 kg (mit Flügeln 31kg)
Haarfarbe: Rotbraun
Augenfarbe: dunkles Braun
Flügel: am Saum sind sie hellbraun, zu den Spitzen hin werden sie weiß
Flügelspannweite: 4,6 meter


Aussehen:
Timiel ist schlank und relativ klein, aber man sieht schon deutlich die Ergebnisse des harten Trainings der Gabrieliten. Seine etwas über Schulterlangen Haare versucht er mit mehreren Tüchern zurückzuhalten, aber es mogeln sich immer irgendwo ein paar Strähnen durch die schwarzen Bänder. Er wirkt nicht direkt zerzaust aber mit der erhabenen Ausstrahlung eines Engel des Herrn will es nicht so recht klappen. (Diese Tatsache bringt ihm regelmäßig den Spott seiner Geschwister ein, der ihn dann für wenige Augenblicke tatsächlich grimmig aussehen lässt)
Aus seinem noch sehr kindlichen Gesicht strahlen zwei neugierige Augen, die immer in Bewegung zu sein scheinen.
Über seinem schwarzen Kriegsrock trägt er eine schwere Schulterplatte. Seine Arme stecken bis über die Ellenbogen in ledernen schwarzen Stulpen, die mit Tüchern umwickelt sind.


Charakter:
Timiel ist ein aufgeweckter Junge, der neugierig durchs Leben geht und schnell lernt. Er scheint ständig in Bewegung zu sein und wird schnell hibbelig wenn er nichts zu tun hat oder still sitzen muss. Es passiert allerdings auch sehr selten das die Ausbildung Zeit für Langeweile lassen würde und wenn es doch mal vorkommt findet sich eigentlich immer was womit er sich beschäftigen kann.
Besondere Begeisterung entwickelt er für verschiedene Kampftechniken und Waffen sowie das Wissen um Schwachstellen der Gegner. Er setzt mit Eifer alles um was seine Ausbilder von ihm erwarten, allerdings probiert er Dinge lieber aus als lange Erklärungen abzuwarten. Von diesen bekommt er nach wenigen Minuten ohnehin nicht mehr viel mit, wenn etwas anderes seine Aufmerksamkeit gefesselt hat. Seine Ausbilder treibt er damit oft zur Verzweiflung. Diese Schwäche macht er wett indem er zum Einen kurze, knappe Anweisungen stets zur Zufriedenheit befolgt und zum Anderen ein guter Kämpfer ist. Er trainiert gerne und arbeitet hart an sich um bald von den größeren Engeln ernst genommen zu werden. Kaum etwas ist ihm mehr zuwider als Spott und Häme ertragen zu müssen, vorallem wenn sie auf tatsächliches Versagen seinerseits zurückzuführen sind. Dies hat dazu geführt, das er alle Prüfungen auf Anhieb und zumindest die praktischen Prüfungen über dem Durchschnitt bestanden hat.
Bei den Ludarmati sieht es etwas schlechter für ihn aus. Zwar kann er sich gegen einen großen Teil der Gleichaltrigen behaupten, aber einige scheinen für ihn unschlagbar. Diese Tatsache wurmt ihn, sorgt aber dafür das sein Training immer härter wird.
Im Kampf verwandelt er sich vom kleinen, hibbeligen Jungen zu einem ruhigen, konzentrierten und überraschend agierenden Gegner. Seine Stärke sind unerwartete, schnelle Angriffe und seine Wendigkeit im Flug und auf dem Boden. Er befindet sich oft urplötzlich an einer Stelle, an der der Gegner ihn nicht erwartet hätte und weiß diesen Vorteil zu nutzen. Wenn es seine Zeit ermöglicht trainiert er mit einigen Templern und lernt von ihnen noch das eine oder andere, vorallem im Umgang mit verschiedenen Waffen.
Menschen begegnet er mit Interesse und Neugier, doch nur seine Nonna und und einige der guten Kämpfer unter den Templern nimmt er als Individuen wahr. Wie die meisten Gabrieliten sieht er seine Aufgabe darin die Menschen zu beschützen, sieht aber keine Notwendigkeit sich näher mit ihnen zu beschäftigen. Hohen Kirchendienern begegnet er mit dem gebührenden Respekt und würde nie einen Befehl anzweifeln oder gar verweigern. Doch irgendwie sind sie ihm suspekt, schon alleine weil sie einen großteil des Tages auf einer Stelle und sitzend zubringen. Noch dazu in geschlossenen Räumen.
Dank seines harten Trainings ist er ein guter Flieger, lässt sich aber zu oft von irgendwas ablenken. An das Fliegen in einer Schar muss er sich noch gewöhnen. Zu oft driftet er auf langen Strecken von den Anderen ab, weil er etwas interessantes gesehen hat. Er kann recht ausdauernd in der luft bleiben, einen wirklichen Langstreckenflug hat er aber noch nie gemacht.



Stärken:
- schnell und wendig
- geschickter Kämpfer
- gute Auffassungsgabe
- absolut loyal und gehorsam

Schwächen:
- ungeduldig und manchmal etwas vorschnell
- hat Probleme sich lange auf eine Sache zu konzentrieren
- braucht ständig etwas zu tun (am liebsten ist es ihm wenn er eine Aufgabe hat, die es zu bewältigen gilt. Ist er unterbeschäftigt kann er sehr nervig werden)
- noch sehr jung, dadurch teilweise ziemlich naiv



Mächte:

Mächte des Signum:

Daniels Geschenk: mittelmäßig
Davids Flinkheit: sehr gut
Goliaths Kraft: gut
Samsons Haar: gut



Waffen:
- Flammenschwert
- zwei kleine Dolche (einer steckt im Gürtel, ein zweiter versteckt sich in seiner Armschiene)
- Zwille; kleine Tonkugeln, welche eine Mischung aus Kräutern und Citrussäure enthalten, die in einer offenen Wunde schlimmes anrichten
- kleine Steine als Ersatz für die Kugeln

Ausrüstung:
- kleiner Beutel mit den Kugeln und Steinen
- Beutel mit Kamm, Seife, Tuchstreifen, Flammensalbe, etwas zu essen und einem Trinkschlauch

Sprachen:
- Latein
- Common, nürnberger Dialekt (bruchstückhaft, hauptsächlich Bezeichnungen für Waffen und Kampfstrategien)



Chronik:
Timiel hat erst vor wenigen Tagen seine letzte Prüfung abgelegt. Die Begegnung mit der fast doppelt so großen Traumsaatkreatur und die Tatsache das er sie besiegt hat ohne schwere Verletzungen davon zu tragen haben in ihm ein Gefühl von Stolz und Unbesiegbarkeit hinterlassen. Jetzt freut er sich mehr denn je darauf in Roma aeterna die Engelsweihe zu erhalten und einer Schar zugeteilt zu werden.

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