Šnizel - Gabrielit

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Raphael
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Šnizel - Gabrielit

Beitrag von Raphael » 09.06.2005 - 01:00

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Name: Šnizel (gesprochen: Schnitzel)
Orden: Gabrieliten
Alter: 10 Jahre
Geschlecht: männlich

Größe: 1,44 m
Gewicht: 36 kg (+ 13 kg Flügel)
Flügelspannweite: 5,8 m
Haarfarbe: orange-rot
Augenfarbe: blau

Statur: muskulös
Flügelfarbe: creme bis braun


BESCHREIBUNG

Von Perfektion weit entfernt, ist es die Summe vieler kleiner optischer Makel, die Šnizel zu einer zwar eigenwilligen, aber zweifellos herausragender Schönheit verhilft.
So ist das Gesicht des Gabrieliten ein klein wenig zu oval, die Haut ein bisschen zu blass, und die Nase, umringt von einer reichen Zahl an Sommersprossen, deren Spur sich erst auf den Wangen verläuft, ein klein wenig zu rund.
Die Lippen des Engels sind zwar zweifellos voll und schön, tendieren aber - eine Folge des etwas einfältigen Wesens des Todesengels - dazu, von Zeit zu Zeit offen zu stehen, was der ganzen Angelegenheit die Grazie und freilich auch die Perfektion raubt.
Auch die Augen des Gabrieliten sind dem Dasein eines Engels würdig, schließlich funkeln sie in einem hellen wenn auch etwas eisigen Blau – doch sitzen sie gleichzeitig auch ein kleines bisschen zu weit verborgen unter den blonden Augenbrauen, die wie ein Wulst über das strahlende Blau ragen und so das eben noch gepriesene Funkeln oftmals in dunklen Schatten verschwinden lassen.
Das struppige, eigentlich weißblonde Haar schneidet Šnizel auf Höhe der Ohren ab und bindet es, wie es der Kleiderkodex des kriegerischen Ordens vorschreibt, mit schwarzen Bandagen aus der Stirn. Versuche, die blonde Mähne in flammendes Rot zu verwandeln, endeten bislang zwar jedes Mal in schreiendem Orange, halten den zu verbissenem Kampfesmut erzogenen Todesengel aber nicht davon ab, es weiter zu versuchen.
Jenseits des exotischen Gesichtes fügt sich Šnizels äußere Erscheinung vorbildlich in das Wunschbild des schwarzen Ordens ein.
Trotz der jugendlichen Erscheinung seiner fleischlichen Hülle sind es gestählte Muskeln, die den Körper des Engels bewegen, durch schweißtreibende Trainingsstunden erworbene Garantien für die Sicherheit der Schar.
Cremefarben stoßen mächtige Schwingen zu beiden Seiten der Wirbelsäule aus dem sehnigen Fleisch, verlieren bis zu den äußersten Schwungfedern jedoch ihre blasse Farbe an ein sattes Braun.
Ordenstreu wie der Körperbau gestaltet sich auch die Gewandung des Streiters wenig spektakulär. Neben dem üblichen, schwarzen Rock trägt Šnizel einen wärmenden Überwurf aus dem selben Material, sowohl wasser- als auch feuerabweisend, anders als der Unterrock aber mit goldenem Saum.
Arme und Hände werden von ledernen Handschuhen umschnürt, auf der linken Schulter thront die mächtige, kiloschwere Schulterplatte, an der rechten Seite sowohl Dolch als auch, wie könnte es anders sein, Flammenschwert des Engels.
Um den Griff der gespaltenen Seele trägt Šnizel auch das einzige Votivband, in dessen Besitz er sich wägt.
Abgerundet wird das ganze von einer – für einen Gabrieliten – bemerkenswert großen Tasche, außerdem trägt der Todesengel eine Halskette mit Kreuzanhänger bei sich, die er einmal gefunden hat - nicht um den Hals (das wäre natürlich zu gefährlich), sondern um einen der vielen Gurte, die Stoff, Metall und Haut zusammenhalten..


CHARAKTERBESCHREIBUNG

Šnizel ist ein Todesengel, und Todesengel - damit hat der Streiter sich längst abgefunden - hat der Herr nicht zum Denken geschaffen, sondern zum Kämpfen.
Angestachelt von der Überzeugung, niemals der Hellste sein zu können, dafür aber wenigstens der Stärkste, nimmt Šnizel seine Rolle als kämpfender Streiter des Herrn wahr, strahlendes Licht des Vaters das erlöscht sobald der Kampf gewonnen ist.
Außerhalb des Schlachtfeldes führt Šnizel das Dasein dessen, der „eben dabei ist“, und von dem niemand so recht Notiz nimmt, ein Dasein, an dem der Engel nichts zu bemängeln hat.
Šnizel ist ohnehin nicht besonders gesellig.
Am liebsten verbringt der Gabrielit seine Zeit allein, beim Training oder auf einem seiner langen, einsamen Streifzüge durch die Flora und Fauna des 27ten Jahrhunderts.
Freude findet Šnizel neben dem Kampf nämlich am Sammeln von „Zeug“, wie er es nennt. „Zeug“ bezeichnet Fundstücke aller Art, wirkliche Auswahlkriterien gibt es, zumindest für den Außenstehenden, keine. Alles Gerümpel, Steine, Stöcke, Stoff, Metall, das irgendeine Faszination auf den Todesengel ausübt, wird in die große Tasche gepackt, und bei Gelegenheit zur näheren, gedankenverlorener Betrachtung wieder hervorgeholt.
Sympathischer als andere Engel ist „Zeug“ allemal – das redet nämlich nicht.
Beim Reden fühlt Šnizel sich unsicher, vielleicht weil es so viel mit Denken zu tun hat, und das ist nicht seine Aufgabe, deshalb lässt er es nach Möglichkeit einfach bleiben (warum andere Engel selbst beim Training ständig das Reden anfangen müssen, ist Šnizel sowieso unbegreiflich).
Aus Gruppendiskussionen hält der Gabrielit sich infolgedessen heraus, fragt man ihn nach seiner Meinung, schreckt er in der Regel vom Betrachten seines „Zeug“s hoch und gibt dann dem Vorredner recht, die – so hat er herausgefunden – beste Möglichkeit, weiterhin in Ruhe gelassen zu werden.
Ein ernsthafter Beteiligungsversuch würde ja doch nur zu Gelächter führen, und ausgelacht zu werden ist Šnizels größte, wenn nicht sogar einzige Furcht.
Obwohl der Gabrielit weiß, dass der Scharverband heilig ist und seine Aufgabe, die Geschwister unter Einsatz seines Lebens zu beschützen, sehr ernst nimmt, sind ihm andere Engel deshalb beinahe schon unheimlich geworden.
Vor allem Ramieliten gegenüber fühlt der Engel eine gewisse Scheu, und nicht nur deshalb, weil die Vertreter des blauen Ordens gern und viel reden. Als traumatisches Schlüsselerlebnis ist hier wohl eine Begegnung mit Jezebel, dem Ramieliten Šnizels erster Schar, zu nennen. Jezebel hatte alle Lacher auf seiner Seite, als er Šnizel darüber aufklärte, dass sein gottgegebener, heiliger Name in vorsintflutlichen Zeiten ein beliebtes Fleischgericht bezeichnete – wer findet schon gerne heraus, dass sein Name „dünne, zum Braten bestimmte Fleischscheibe“ bedeutet?






MÄCHTE


Signum
  • Daniels Geschenk [gut]
  • Davids Flinkheit [gut]
  • Goliaths Kraft [sehr gut]
  • Samsons Haar
VORZÜGE
  • Exzellenter Nahkämpfer
  • Stark
  • Mutig
  • Selbstlos
  • Guter Beobachter

NACHTEILE
  • Einzelgänger
  • Langsamer Denker
  • Blöder Name
  • Komplexe

SPRACHEN
  • Latein
WAFFEN
  • Flammenschwert
  • Dolch
AUSRÜSTUNG
  • gabrielitscher Schulterpanzer
  • Waffenpflegeset in Holzschatulle (bestehend aus Nelkenöl, Polierstaub, Papier)
  • Proviant
  • Wasserschlauch
  • Waffenrock
  • wasserabweisender Überwurf
  • Ersatzwaffenrock
  • Waffengurt
  • Tragegurt mit Tasche voller Zeug (Steine, Dosen, Knochen, Stoff,...)
  • Kette mit Kreuz
  • Haarfarbe
  • Becher
  • Kamm
  • Seife

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