Cressariel (Sigil)

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Steff
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Cressariel (Sigil)

Beitrag von Steff » 20.03.2013 - 22:06

Name: Cressariel aus dem Orden der Gabrieliten
Geschlecht: Männlich
Alter: 14
Größe: 169 cm
Augenfarbe: Kastanien-braun
Flügel: 9,5 m Spannweite
Federn: Grau mit schwarzen Federspitzen
Haar: Dunkles Kaminrot (gefärbt)


Aussehen: (siehe auch Bild)

Der für sein Alter recht hoch gewachsene Engel versucht stets dem Idealbild Gabriels nachzueifern und trainiert seinen Körper jeden Tag.

Auch seine drahtigen Haare färbt er fast jede Woche um sie konstant Kaminrot zu halten. Früher waren sie wohl mal braun gewesen, doch nach all den Jahren ist er sich garnicht mehr so sicher wie sie denn ursprünglich einmal aussahen. Meistens stehen sie wild in alle Richtungen ab und werden nur von dem schwarzen Stirnband, wie es in seinem Orden üblich ist, zurückgehalten beziehungsweise niedergedrückt.

Er trägt einen einfachen Schulterpanzer, Armschienen und die traditionelle schwarze Robe, die mit einem ledernen Gürtel an seiner Hüfte befestigt ist. An jenem sind 2 kleine Tragetaschen, sein Dolch und ein Beutel festgeschnürt.
Gerade unter Armschienen und Robe verbirgt er einige Narben und rote Striemen - Überbleibsel eng ausgefochtener Kämpfe. Besonders eine alte Wunde, welche quer über seinen Bauch verläuft versucht er durch mehrere schichten von Tüchern und Binden zu kaschieren. Zwar schämt er sich nicht sonderlich für sie, schließlich sind sie Zeichen dafür, wie sehr er sich für seine Rolle einsetzt, aber er will auch nicht dass seine „Fehler“ für jedermann sofort ersichtlich sind.


Wesen:

Cressariel ist ein wahres Energiebündel. Er muss immer in Bewegung sein um sich ausgeglichen zu fühlen, ansonsten wird er schnell zum trotzigen und missgelaunten Anhängsel. Deshalb wird man ihn früh morgens auch immer trainieren sehen, um wenigstens einen Teil seiner überflutenden Kraft loszuwerden. Das einzige was ihn lange zeit von diesem zwang los gebracht hat, waren die Beruhigungsmittel seiner Raphaelitin, welche bei einem Überraschungsangriff der Traumsaat getötet wurde. Seitdem hat er die Tabletten nicht mehr angerührt, trägt sie aber stets bei sich. Dieser selbst verschuldete Vorfall lastet ihm bis heute schwer auf der Seele und hat ihn sich ein dickes Fell zulegen lassen, durch dass er nur schwer zu erreichen ist. Seine oftmals spöttische und neckische Art mit der er besonders Fremden entgegentritt soll nur seine Unsicherheit abermals Fehler zu machen verschleiern.
Auf den ersten Blick mag er selbstbewusst und schon fast einschüchternd wirken - was er auch anstrebt - doch unter all den grimmigen Blicken verbirgt sich ein weicher Kern. So fällt ihm, wie er denkt, fast automatisch die Beschützerrolle zu, die er aber auch aus vollsten Zügen genießt. Denn was ihm wirklich am Herzen liegt ist das wohlergehen seiner Gefährten. Doch das offen zugeben, würde ihm nie in den Sinn kommen.

Er liebt es außerdem sich mit anderen zu kappeln. Zum Spaß oder bitter ernst, es ist ihm fast in Fleisch und Blut übergegangen kleine Streite zu entfachen und besonders Gleichaltrige zum dauerhaften Kampf anzustacheln. Oftmals ist es leider für Außenstehende nicht ganz klar wie ernst es ihm wirklich ist, doch wer ihn einmal kennt, weiß, dass der hitzköpfige Gabrielit das ganze nur als spielerisches Messen versteht.
Gerade dieses Wetteifern macht ihn zu einem Äußerst ehrgeizigen Kämpfer, der stets versucht seine Leistungen zu steigern. Noch halten ihn seine, wie er denkt, endlosen Energiereserven davon ab an seine körperlichen Grenzen zu stoßen, aber wer hoch fliegt kann auch tief fallen.

Noch eine komische Angewohnheit,die er sich zu eigen gemacht hat, ist, in Streitsituationen immer sehr nah an seine Gesprächsoponenten heranzutreten um diese einzuschüchtern, was auch meistens funktioniert da es von vielen, Menschen und besonders von anderen Engeln, als unangenehm empfunden wird. Ihm hingegen macht jeglicher enger Kontakt herzlich wenig aus, und wenn sein gegenüber vor Schreck zurückweicht, ist dass für Cressariel wie eine Art kleiner Sieg, den er ausgefochten hat. Daraufhin wird der rückziehende Verlierer gleich mit einem schadenfrohen Grinsen belohnt.

Auch ist er ein wenig paranoid. So glaubt er insgeheim, dass selbst die kleinsten Insekten Hescher des Herrn der Fliegen sind. Besonders Spinnen kann er nicht ausstehen, seitdem er an jenem Tag, an dem er seine Raphaelitin verlor fast von einer Wasserweberin getötet worden wäre. Doch diese These würde er nie einem Scharmitglied mitteilen, da er fürchtet sie könnten ihn für verrückt oder sogar für ängstlich halten. Doch gerade diese Paranoia macht ihn auch zu einem stets aufmerksamen Beobachter dem nichts so schnell entgeht. Besonders wenn ihn etwas interessiert oder am Herzen liegt erfassen seine Augen und Verstand jedes noch so kleine Detail.

Ein bisschen Vorgeschichte

Schon während seines ersten Auftrags musste der übereifernde Gabrielit feststellen, dass seine Kraft alleine nicht ausreichte um zu schützen was ihm wichtig ist. Auch seinen Platz innerhalb der Schar einzunehmen fiel im Anfangs sichtlich schwer. Er überschätzte sich oft maßlos und erntete für all sein bemühen nur Missbilligung und spöttische Blicke. Zwar hat er sich bis heute seinen Ehrgeiz nicht nehmen lassen doch er hält sich Anfangs immer etwas im Hintergrund um abzuschätzen wie viel er von sich selbst preisgeben sollte.

Was ihm bis heute schmerzlich in Erinnerung blieb war ein Auftrag, der seine Schar in die westlichen Gebiete Uriellands führte. Dort waren sie auf der Suche nach Ketzern, einem Überraschungsangriff einiger Wasserweberinnen zum Opfer gefallen. Damals hatte er seine Raphaelitin verloren, die versucht hatte in abseits des Kampfes zu heilen. Selbst heute bereut er seine Unachtsamkeit, die er dort im Unterholz des Küstengebietes hat walten lassen. Die letzten 4 Beruhigungstabletten welche seine weißgeflügelte Schwester ihm hinterlassen hat, bewahrt er bis heute in seiner Gürteltasche auf. Er würde sie nie benutzen, aber trotzdem fühlt er sich sicher sie in schlechten Zeiten bei sich zu haben.

Mächte:
sehr schlecht / schlecht / mittel / gut / sehr gut

Mächte des Signum

Daniels Geschenk - gut
Davids Flinkheit – sehr gut
Goliaths Kraft - sehr gut
Samsons Haar - sehr gut


Mächte des Sigil

Golem – sehr gut
Gottes Rüstung - gut
Kelch der Rache - mittel
Licht des Herrn – schlecht


Vorzüge:

Exzellenter Nahkämpfer
Energiebündel
Aufmerksamer Beobachter
Fürsorglich

Schwächen:

Unruhig/hitzköpfig
Trotzig/verbissen
Streitsüchtig
Einschüchternde,schroffe Art
Paranoid


Sprachen:

• Latein
• Gabrielsländischer Common

Der aufmerksame Gabrielit hat zwar ein gutes Gefühl für Sprachen, hat sich aber nie wirklich Mühe gegeben, sich die verschiedenen Dialekte zu eigen zu machen. Wenn er sprachlich auch nur den gabrielsländischen Common einigermaßen beherrscht, kann er doch bei den meisten Dialekten kleine Bruchstücke verstehen und sich so seinen Teil zusammenreimen.

Was er mag:

Gewitter - stürmischer Wind, Regen und herab schießende Blitze, sie ziehen ihn regelrecht an
Erfolg im Kampf - es beruhigt ihn zu tiefst seiner Aufgabe, die Landschaft von Traumsaat zu befreien nachgehen zu können
Gesellschaft - zwar macht es ihm nichts aus auch mal allein zu sein, aber seine Gefährten an seiner Seite zu wissen gibt ihm Halt und Kraft
Bewegung – am liebsten würde er niemals still stehen
„Spielgefährten“ – besonders Ramieliten (welche er liebevoll Bücherwürmer nennt) machen ausgezeichnete Ziele für neckische Worte oder handfeste Streite


Was er nicht mag:

Insekten aller Art - er sieht in ihnen Verbündeten des Herrn der Fliegen, besonders Spinnen gegenüber hegt er einen Groll
Warten – untätig rumstehen ist für ihn eine Qual
Langwierige Formalien - manchmal würde er nur zu gerne sinnlos lang anhaltende Besprechungen mit einem Machtwort beenden, selbst wenn es sich dabei um ein höheres Kirchenmitglied handelt
Eine Leine – er lässt sich ab und zu nur etwas vorschreiben wenn er die Laune dazu hat (Befehle der Michaeliten eingeschlossen)

Waffen und Ausrüstung:

Bekleidung:

Schwarzer Wappenrock (mit eingerahmtem Saum)
Brauner Ledergürtel (bedruckt und versehen mit 2 kleinen Tragetaschen)
Armschienen (liegen über schwarzen Stoff und sind mit breiten Lederbändern an beiden armen befestigt)
Einfacher Schulterpanzer
Votivbänder

Waffen:


Flammenschwert
Kurzer Dolch - immer in Griffweite, für kleinere Aufgaben


Ausrüstung:


Wasserbeutel
Proviant
längliche Flasche mit roter Flüssigkeit (zum Haare färben)
4 Beruhigungstabletten
Flammensalbe
Bandagen
Waffenfett und kleiner Schleifstein
Zuletzt geändert von Steff am 12.08.2015 - 22:31, insgesamt 6-mal geändert.

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Re: Cressariel (Sigil)

Beitrag von Steff » 20.03.2013 - 22:10

uhm hier is noch ein bild, wie ich mir den kleinen streitvogel vorstelle :)
bitte mich vorher fragen wenn man das bild verwendet.


http://flickr.com/gp/y_a_e_l/6dXZ1S


:engel:

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