Fucoiel - Michaelit

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Fucoiel
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Fucoiel - Michaelit

Beitrag von Fucoiel » 08.12.2004 - 08:43

Fucoiel - Michaelit

Spieler:
Gänsi
Alter: 14
Größe: 160cm
Gewicht: 64kg
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: weißblond
Geschlecht: m
Orden: Michaeliten


Über Fucoiel:

Fucoiel spricht Latein und beherrscht auch das Common. Er hat nie Probleme gehabt sich auszudrücken und redet gerne mit den Leuten. Gespräche sind für ihn immer interessante Erfahrungen.
Streit ist für ihn nur eine Form des Diskutierens.

Fucoiel denkt, dass Leute die Gewalt anwenden um Streit zu klären, mickrige und primitive Versager sind.
Allerdings ist ihm völlig klar, dass es Situationen gibt wo man zuerst zuhaut und dann Fragen stellt.
Traumsaat, die offenbar nicht fähig zu vernünftiger Kommunikation ist, ist in seinen Augen nur 'Getier' und Versuchte, so hat er gemerkt, lassen einfach nicht mit sich reden. Außerdem ist diese hässliche Brut sowieso schon längst verloren. Diese haben keine Gande von ihm zu erwarten.


Waffen und Ausrüstung:

Fucoiel ist natürlich wie alle Michaeliten immer mit einem weißen Kriegsrock bekleidet. Von Verzierungen hält er nichts. Ebensowenig wie von Haaren. Dass er zu den Viatori gehört, merkt man nicht mehr so sehr, da er es vorzieht nicht sofort aufzufallen (und weil er deswegen schon einmal mächtig Ärger hatte), seitdem versucht er sich zumindest Frisurentechnisch anzupassen auch wenn er seine Haare hässlich findet.



Seine Lieblingswaffe ist die Hasta, falls diese zu lang ist (etwa in kleineren Räumen), trägt er noch ein leichtes Kurzschwert (Langes Messer) bei sich. Da er Linkshänder ist, wurde es ein wenig geändert.


Mächte des Signum
  • Die Seele der Schar [Sehr gut]
  • Die Stimme [Gut]
  • Innere Ruhe [schlecht]
  • Ross und Reiter [gut]

Mächte des Sigil
  • Die Hand Gottes [sehr gut]
  • Herr über den Leib [gut]
  • Korona [gut]
  • Tohu wa Bohu [gut]

Vorzüge:
  • Diplomat
  • Taktiker
  • guter Nahkämpfer
  • einfühlsam (also das heißt, er weiß, was sein Gegenüber wohl empfindet, geht aber nicht immer auch darauf ein (siehe Schwächen)

Schwächen:
  • reagiert überheblich auf alles, was ihm argumentativ nicht gewachsen ist (kann Leute quasi totlabern)
  • kann Gewöhnlichkeit und Mittelmaß nicht leiden und erwartet von jedem (auch seiner Schar) immer 100% Einsatz (ist aber auch bereit jederzeit selber vollen Einsatz zu bringen)
  • hasst enge Räume und wird vermeiden sich in diesen aufzuhalten (hat auch überaus große Flügelspannweite) und die Innere Ruhe hilft nicht, weil er sie nicht beherrscht.
    *eitel
Bild
Fucoiel mit 10


_________________________________________________________________

Er erinnerte sich an die Stimme.

Und an die Bilder.

Und dann war er aufgewacht.

Eine wunderschöne Halle hatte ihn umgeben, erfüllt von wohlriechendem Duft aber auch mit seltsamen Geräuschen.

Fucoiel war aufgestanden. Es war ihm erstaunlich leicht gefallen. Zunächst hatte er ein wenig um sein Gleichgewicht ringen müssen, aber dann hatte er sich an einer der Wände, in deren Nähe er aufgewacht war, festgehalten.

Er fühlte sich müde und zerschlagen, aber offenbar nicht so schlimm wie die Anderen. Die seltsamen Geräusche die er hörte waren das leise Stöhnen der Engel die grade erwachten.

Sie hatten noch nicht einmal ordentliche Flügel und sie wirkten schwach und klein und nicht wie Engel sondern höchstens wie nackte, hilflose Kinder auch wenn die Zeichnung Gottes sie bedeckte. Sie konnten nicht einmal alleine aufstehen. Manche murmelten Worte vor sich hin und die Meisten wirkten kaum wach genug um ihre Umgebung wahrzunehmen.
Fucoiel sah an sich hinunter und betastete staunend die feinen Linien, die sich auf seiner brennenden Haut zeigten, und der Schmerz den das Anfassen verursachte, schien weit weg zu sein. Dennoch wünschte er sich zurück in den schwebenden, warmen Zustand, den er davor erlebt hatte.

Ein Blick über seine Schultern zeigte ihm die selben noch federlosen Kümmernisse, die wohl zu Flügeln werden sollten.
Obwohl er sich verwirrt und etwas ängstlich fühlte, wusste er genau, weswegen er hier war.
Die Stimme, die zu ihm gesprochen hatte, hatte es ihm erklärt und er wusste, dass er keine Furcht zu haben brauchte.

Unschlüssig, was er jetzt machen sollte, schritt er hinüber zum nächstbesten der liegenden Gestalten und kniete sich hin. Er traute sich kaum ihn anzufassen, vielleicht weil er das gleiche Brennen auf der Haut spürte und dem Anderen nicht weh tun wollte.
Vorischtig und Mitleidig strich er über den blonden Kopf des Engels, der zusammengrollt auf dem Boden lag und zitterte.

Die Stimme hatte gesagt, dass dies bald vorbei sein würde, also wartete Fucoiel geduldig, wenn auch etwas ängstlich. Wieso kam niemand? Wo waren die Menschen von denen die Stimme gesprochen hatte?

Ein Geräusch ließ ihn hochfahren.

Er hatte die helle Tür an einer Seite des Raumes gar nicht gesehen, aber jetzt kamen... Menschen durch sie herein. Erwachsene, große Menschen, die langsam auf die liegenden Gestalten zugingen und sich um sie kümmerten, sehr behutsam und liebevoll, wie er feststellte, während er selbst aufstand und dort am Rand stehen blieb und wartete, bis zwei der Menschen zu ihm traten.

Sie sahen ihn seltsam an und eine der beiden Gestalten kniete sich schließlich vor ihn hin um den Größenunterschied auszugleichen und sprach Worte.

Zuerst verstand er sie nicht, aber dann fielen ihm einige der Worte ein. Von irgendwoher kannte er die Sprache, obwohl er nicht wusste, wie das sein konnte, doch ihm war, als hätte er sie schon einmal gesprochen an einem anderen Ort. Verwirrt antwortete er, dass es ihm gut gehe und fragte dann mühsam nach Worten ringend was mit den Anderen los sei.

Er verstand nicht, warum die beiden Menschen einen erstaunten Blick wechselten, doch dann antwortete ihm die stehende Person, dass die Engel von ihrer Reise geschwächt seien und ob er sich den gar nicht müde fühle.

Seine Zunge lag schwer in seinem Mund, aber dennoch riss er sich zu einer Antwort zusammen. Nein, eher zu einer Frage.

Er fragte neugierig wo er war.

Wieder tauschten die beiden Leute Blicke aus und dann erklärte es einer der Beiden, während Fucoiel staunte und verlangte das mit eigenen Augen zu sehen. Aber sie wollten, dass er zunächst etwas anzog. Sie mussten ihm dabei helfen und er stellte fest, dass er den Stoff nicht mochte und dieser auf seiner Haut noch mehr brannte, aber als er protestierend verlangte, dass sie ihn damit in Ruhe ließen, erklärte einer der Beiden Menschen, dass alle Engel so gekleidet seien und er keine Ausnahme sein dürfte und so ließ er es geschehen.

Als sie ihn hinausbrachten, fragte ihn einer der beiden Angeliten, die er mit Nonna oder mit Soror Beatrice ansprechen sollte, warum er sie so gut verstünde. Aber das wusste er nicht. Nur dass ihm die Sprache geläufig war, zumindest ein wenig. Die Nonna drang nicht weiter in ihn, doch umgekehrt hatte er so viele Fragen, dass sie bald darauf lächelte und meinte, er würde ihr ein Loch in den Bauch fragen.

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