Tamiel - Sigil Michaelit

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Tamiel - Sigil Michaelit

Beitrag von Tamiel » 27.06.2005 - 18:21

Allgemeines:

Name des Engels: Tamiel (Vollkommenheit Gottes)
e-mail: kai_kun05@yahoo.de
Orden: Michaeliten
Geschlecht: männlich
Größe: 1.64m
Gewicht: 52kg + etwa 16kg Flügel
Augen: strahlendes blau, ein wacher Blick umrahmt von dichten Wimpern
Haare: goldblond, von der Sonne natürlich aufgehellte goldglänzende Strähnen durchziehen die sanft das Gesicht umschmeichelnden, weichen Haare
Flügel: strahlend weiß, Spannweite etwa 11m
Alter: 14

Charakter: Auf den ersten Blick erscheint Tamiel wie der typische Michaelit: eine strahlende, stolze Gestalt, mit wachem Blick, gütig und streng zugleich. Doch Tamiels Auftreten macht nur viel wett von dem, was tatsächlich hinter der Fassade versteckt liegt.
Ein zerrissener Geist, die Seele eines Engels, eines, der ist wie Gott, in einem nur allzu menschlichen Körper. Nur zu oft sieht Tamiel sich in einem schier unüberwindbaren Zwiespalt. Er ist ein Führer der himmlischen Heerscharen, der herrschen muss, der Gottes Wort verkünden muss – doch wie soll man mit harter Hand herrschen, wenn um einen herum so viele verschiedene Schicksale um ihre eigene Daseinsberechtigung kämpfen? Wie kann man Gefühle unterdrücken, wenn sie doch so stark sind? Wie kann man Gottes Wort verkünden, wenn man es von Zeit zu Zeit nur so leise vernimmt, wenn es so oft in argem Widerspruch zu der Welt steht, in der man lebt? Zu den Gefühlen, die man hegt? Zu dem gewissenhaften Handeln der Schar, der Menschen... des eigenen Körpers?
Tamiel ist von Zweifeln geplagt. Zweifel, die er gar nicht haben darf, die ihn schier auffressen. Deshalb ist er umso bemühter, diese Regungen zu unterdrücken, möglichst wenige Berührungspunkte mit anderen Engeln zuzulassen, um sie nicht mit diesen Gedanken zu beflecken. Manchmal kann diese Bemühung in übermäßige Strenge umschlagen, Tamiel scheint unnahbar und kühl. In Wirklichkeit jedoch ist er schier überwältigt von Empfindungen, leidet beizeiten regelrecht unter seiner (selbst-)isolierten Stellung in der Schar.
Dieser innere Aufruhr hat ihn ebenfalls vor einiger Zeit dazu verleitet, es zur Gewohnheit zu machen, in regelmäßigen Abständen starke Beruhigungsmittel zu nehmen. Mittlerweile fällt es ihm schwer, dieses schon zur Sucht herangereifte Bedürfnis zu unterdrücken und oft steigert er sich selbst in Abhängigkeitserscheinungen rein, bekommt Herzrasen, Schweißausbrüche und wird grantig.
Dennoch bemüht er sich immer, die anderen zu verstehen, ihre Beweggründe nachzuvollziehen und ihnen somit helfen zu können. Nur aus diesem Grund lernte er auch das Common der gabrielsländischen Bevölkerung, da er guten Willen zeigen wollte, auch dem unliebsamen Rivalenorden entgegen zu kommen.
Es gibt seltene Momente, in denen er sich jedoch wohlfühlt, in denen er es genießt, eine Chance zu haben, wenigstens für einen Moment all die Bürden abzuladen und einfach unbeschwert zu sein. Diese Momente tragen wohl dazu bei, dass er im allgemeinen doch als freundlicher, gütiger Engel angesehen wird – auch wenn sein gesamtes Wesen oft unverstanden bleibt.

Mächte:

[sehr gut][gut][ausreichend][schlecht][gar nicht]

Signum:
Die Seele der Schar [gut]
Die Stimme [gut]
Innere Ruhe [ausreichend]
Ross und Reiter [sehr gut]

Sigil:
Die Hand Gottes [ausreichend]
Herr über den Leib [schlecht]
Korona [gut]
Tohu wa Bohu [gut]

Scriptura:

Fertigkeiten: (Vorzüge/Schwächen:)

Vorzüge:
  • guter Stratege – Tamiel brachte ein natürliches Verständnis für Taktik und Strategie bereits mit in seine Ausbildung
  • geschickt mit der Hasta – die eher in der Hand eines Michaeliten ungewöhnliche Waffe lag Tamiel immer schon mehr als das Schwert, so dass er sich nach einiger Zeit dazu entschloss, nur noch mit dieser Waffe zu kämpfen
  • gutaussehend mit angenehmer Stimme – kaum merkt man, dass der Engel langsam in den Stimmbruch kommt, seine Stimme ist nur sehr voll und kräftig
  • athletisch – Tamiel besitzt die zähe Kraft, Wendigkeit und Schnelligkeit eines Zehnkämpfers
  • mutig – oder vielleicht eher: Mut der Verzweiflung? Zumindest wird man Tamiel niemals vor einem Feind zurückschrecken sehen, besonders nicht, wenn es beispielsweise um das Leben eines Scharmitgliedes geht

Ambivalent:
  • “menschlich“ – selbst den Gabrieliten gegenüber hegt Tamiel solche Regungen wie Respekt und Fairness. Der Wunsch jedoch, möglichst gutherzig zu handeln und jedem (!) seine verdiente Chance einzuräumen, steht allzu oft im Widerspruch mit den Doktrinen der Kirche...
  • gute Erinnerung – zwar kann Tamiel sich wichtige Dinge sehr gut merken, doch bleiben so auch unangenehme Vorfälle oder Dinge, von denen es besser wäre, wenn er sie vergesse, lange sehr lebendig in seinen Erinnerungen..

Schwächen
  • Sucht – Beruhigungsmittel in Pillenform, die er sich mit fadenscheinigen Ausreden von Raphaeliten besorgt
  • kommt in die Pubertät
  • eher unbeliebt besonders bei fanatischen Michaeliten (u.a. Optimi)


Sprachen:
  • Latein
  • Common Michaelsland und ein wenig Gabrielsland


Waffen und Ausrüstung:

Waffen: Hasta, Lanze mit Michaelsbanner
Manna (Geld): keins

Ausrüstung: weißer Kriegsrock mit goldgelber Borte; michaelitische Schulterplatte, auf der auf braunem Grund ein bronzener Löwe prangt; Wasserschlauch; lederne Gürteltasche, darin ein wenig Proviant, ein stets gut gefülltes Pillendöschen (in Geheimfach), Waffenpflege, Zunderkästchen, Taschenmesser, Kamm, Seife, unter die Tasche geschnürt ein schlichtes, weißes Tuch und ein Ersatzrock; ein paar Votivbänder am Griff der Lanze, eins an dem der Hasta, außerdem an den Armen

Zusätze:

Ängste: auf dem falschen Weg zu sein, nicht michaels- und gottgefällig zu handeln

Ziele/Träume: Klarheit der Gedanken zu erlangen, das Richtige zu tun und zu wissen, dass man das Richtige tut.

Dinge, die der Charakter gern hat: Ruhe, die seltenen Stunden, die er unbeschwert im Kreise der Schar verbringen kann, die Schönheit und den Stolz des Himmels zu Roma Æterna, Sonnenaufgänge, Einsamkeit

Dinge, die der Charakter hasst: seine Zweifel, entscheiden zu müssen, ob er den Doktrinen der Kirche folgt oder nach eigenen moralischen und ethischen Maßstäben handelt, Einsamkeit

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Beitrag von Tamiel » 28.06.2005 - 18:40

Und hier nun das fertige Portrait:

Bild

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