Quiescel - Urielitin

Antworten
Quiescel
Verena
Verena
Beiträge: 76
Registriert: 21.10.2002 - 20:41
Kontaktdaten:

Quiescel - Urielitin

Beitrag von Quiescel » 11.10.2004 - 18:58

Name: Quiescel
Spieler: Verena
Orden: Urieliten
Größe: 1,62m
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 72 kg (mit Flügeln)
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: rot
Alter: 14
Sprachen: Latein

Vorteile:
ausgesprochen kräftig
ausgezeichnete Faustkämpferin
ausgezeichnete Schützin
Handwerklich begabt
freundlich

Schwächen:
läuft gerne (!)
Intoleranz: Tierquäler
Angst vor Feuer

Ausrüstung und Waffen:
Urielitenbogen mit 30 Pfeilen in Hüftköcher
Langdolch für den Notfall
Zahlreiche bunte Vogelfedern
Hirschhorn (für Pfeilspitzen)
Pferdehaar (zum Drehen von Fäden oder zum Färben und Verzieren)
Kräutertasche (getrocknete Blüten und Blätter, die Quiescel zu Farbe verarbeiten kann)
Schnitz- und Nähwerkzeuge

Mächte:

Signum

Die Kraft des Boten [schlecht]
Die Wege des Herrn [mittelmäßig]
Erleuchtete Augen [gut]
Wasser aus dem Stein [sehr gut]

Sigil

Assisi [mittelmäßig]
Blutspur [mittelmäßig]
Augen des Wächters [ungeübt]
Wie ein Dieb in der Nacht [ungeübt]

Beschreibung:

Quiescels Anblick ruft bei einigen Verwunderung hervor. Die Innenseite ihrer eigentlich weißen Flügel ist von unterschiedlichsten Grau- und Brauntönen durchsetzt, was bei näherem Hinsehen daran liegt, daß sie die Federn verschiedenster Vögel mit Hilfe von fast unsichtbaren Bindfäden und Pflanzenklebstoff zu einem beeindruckenden Muster zwischen ihren eigenen Federn gesteckt hat. Ihre Muskeln sind allerdings ausgesprochen gut ausgebildet und spielen gut sichtbar unter ihrer Haut. Dies hat schon so manchem Michaeliten verraten, dass er sich nicht nur auf den Gabrieliten seiner Schar beschränken muss, wenn es einmal darum geht, etwas Schweres zu bewegen.

Selbstverständlich trägt Quiescel, die erst vor gut einem Jahr ihre Ausbildung in Mont Salvage beendet hat, ihre Haare so, wie die Bräuche ihres Ordens es vorschreiben. Allerdings lässt sie manchmal einige Strähnen ihres Haars aus ihrem Zopf heraus, damit sie ihr in die Stirn hängen. Die Urielitin findet, dass das irgendwie hübsch aussieht. Ihre freundlich leuchtenden braunen Augen blitzen so unter einem leuchtenden Rot hervor, das eines Gabrieliten würdig wäre.

In ihrer Funktion als Bote, die sie nach ihrer Ausbildung bisweilen erfüllen mußte, konnte Quiescel wahrhaft nie glänzen. Ihre Lust, sich bisweilen einfach auf die Erde hinuntergleiten zu lassen und Gottes Schöpfung auf zwei Beinen zu erkunden, wie viele andere Geschöpfe des himmlischen Vaters es jeden Tag tun, ließ ihre Pünktlichkeit mehr als nur einmal leiden. Viel mehr war Quiescel den Menschen in ihren Dörfern als den auf Nachrichten wartenden Monachen in diversen Klöstern bekannt, denn oft führten ihre Streifzüge sie in die Mitte- oder ungesehen eher an den Rand - des einfachen Volkes, wo sie beobachtete und half, wann immer sie konnte, auch wenn sie niemals wirklich verstand, was die Menschen untereinander sprachen. Doch wollte ihre emotionale Bindung an die Menschen nie wirklich so weit reifen wie die, die sie zu den Tieren empfindet. Zweimal schon wurde sie Zeuge, wie ein Mensch eine andere, angeblich „niedere“ Kreatur Gottes mißhandelte, und beide Male überfiel sie eine unbändige Wut über diese Ungerechtigkeit, die den Gewalttäter mit Knochenbrüchen und blauen Augen regungslos zu Boden gehen ließ.

Quiescel weiß nicht genau, warum sie Feuer schon immer fürchtete. Doch immer, wenn sie Flammen begegnet, die die Intensität einer Kerze übersteigen, schleichen sich Bilder eines brennenden Hauses in ihren Geist, von dem sie weiß, daß jemand gerade darin stirbt, den sie sehr, sehr lieb hat. Doch sie kann nicht helfen, denn irgend jemand trägt sie unerbittlich fort, egal, wie sehr sie auch strampelt und schreit.

Inzwischen hat Quiescel den Rang einer Sigil-Urielitin erreicht. Nach einer Traumsaatjagd an der Küste Südmichaelslands wurde ihr diese Ehre im Himmel von Mont Salvage zuteil. Dort beschäftigt sie sich damit, ihre neuen Kräfte kennenzulernen, bis sie einen neuen Auftrag erhält.

Antworten

Zurück zu „Urieliten“