Aruniel / Urielitin

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Gabriel
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Aruniel / Urielitin

Beitrag von Gabriel » 26.01.2005 - 16:32

Allgemeines:

Name: Aruniel
Spielername: Elbereth
Orden: Urieliten
Geschlecht: weiblich
Alter: 15 Jahre
Augenfarbe: Smaragd grün
Haarfarbe: schwarz
Größe: 1.80 cm
Gewicht: 70 Kg (ohne Flügel)
Flügel schneeweiß

Vorteile und Nachtteile des Ordens
- gute Schützin (exzellente Fernkämpferin)
- exzellente Fliegerin
- zurückhaltend im Umgang mit anderen

Vorteile:

- lesen und schreiben
- ruhig
- schwimmen
- gute Intuition
- künstlerisch begabt
- mutig
- Naturbursche
- Kenntnis in Anatomie (kommt durch das Zeichnen)

Nachteile:

- Weltfremd ( hat nicht in vielen Scharen gedient)
- Einzelgängerin
- dunkles Geheimnis (siehe Vorteile)
- neugierig
- Stolz
- Engstirnig
- unbekannt (außer im Orden der Urieliten)

Mächte:

Signum:
- Die Kraft des Boten (perfekt)
- Die Wege des Herrn (perfekt)
- Erleuchtete Augen (perfekt)
- Wasser aus dem Stein (sehr gut)

Sigil:
- Assisi (mittelmäßig)
- Augen des Wächters (sehr gut)
- Blutspur (mittelmäßig)
- Wie ein Dieb in der Nacht (gut)

Scriptura:
- Allsehendes Auge (gut)
- Eins mit der Schöpfung (sehr gut)
- Flammendes Fanal (weigert es sich zu erlernen)

Sprachen:
Latein ( Perfekt )
Common ( Gut ) (spanischer Dialekt)

Auftreten und Aussehen:
Aruniel ist als drahtig zu bezeichnen. Ihre Haut ist leicht gebräunt und besitzt schon einen fast goldenen Schimmer. Dies lässt darauf schließen, dass sie nach dem Bilde der südlichen Menschen geschaffen wurde. Ihre Smaragdgrünen Augen, erscheinen schon beinahe wild und ungezähmt. Obwohl ihre Haare zu dem typischen Zopf der Urielten gebunden sind, erscheinen sie doch etwas wellig, was ihr ganzes Auftreten noch verstärkt. Aruniel ist sehr zurückhaltend, was Menschen und Engel angeht. Sie bleibt so gut wie immer ruhig und gelassen. Egal was gerade passiert. Ebenso, sieht sie jeder Gefahr direkt in die Augen, was ihr ruhiges Gemüt meist erst ermöglicht, dem Tod ins Auge zu Blicken und ihn anzulächeln.

Kleidung und Ausrüstung:
Aruniel trägt wie alle Engel einen weißen Ordensrock. An ihren beiden Armen hat sie einige Vovitbänder. Ansonsten scheint sie keine zu besitzen.

Waffen :

- Urieliten - Kompositlangbogen
- 40 Pfeile
- 5 Ersatzsehnen
- Kurzschwert
- Dolch

In einer Umhängetasche ( gefertigt aus Leder und somit wasserabweisend. Sie scheint auf Aruniel genau angepasst zu sein, da sie eng am Körper anliegt. Ebenso ist das allsehende Auge in die Tasche eingestickt worden.)

- Feuerstein und Stahl
- Hanfseil
- wasserabweisende Dokumentenrolle
- Wasserschlauch
- Lederbeutel mit Manna
- Federkiele in unterschiedlichen Stärken
- Tintenfässchen
- Kohlestifte
- leere Blätter und bezeichnete
- Nähzeug

Chronik:

„Die Wege des Herrn sind unergründlich, doch das allsehende Auge Uriels, begleitet die seinen auf all ihren Wegen und erleuchtet ihre Augen, auf dass sie sicher ihren Weg beschreiten mögen um Uriel zu dienen.“

Am Fuße des Weltenbaumes, wo alles Leben seinen Anfang findet, begann auch die Reise von Aruniel, einem Kind Uriels.
Nur langsam vermochten ihre Augen, die dunklen Schemen um sie herum von den Schatten zu unterscheiden und kraftlos hingen die kleinen Knospen herab, die sie eines Tages auf dem Wind begleiten sollten, als sie in warmes Tuch gehüllt wurde und von den Diener Gottes in Empfang genommen wurde.
Damals wusste keiner, welchen Weg, der hohe Engel, für sein Kind auserwählt hatte und lange sollte sie brauchen um den Pfad zu erkennen, den er für sie auserwählt hatte.
Ihr Augen gewöhnten sich an das Halbdunkel unter dem Baum des Zwielichtes, doch kam der Tag, an dem sie hinaus trat um unter den Wurzeln des Baumes hervor zu lugen und die Welt ein erstes Mal zu sehen.
Das Licht war so grell und bizarr, das der kleine Engel, die Augen sofort wieder verschloss. Bizarr und verwirrend waren die bunten Lichtpunkte und Spektren, die sie trotzdem war nahm und viel zu verlockend, war der sanfte Atem des Windes auf ihren Wangen, der sie verführte, ihr Augen zu öffnen um Gottes Werk zu schauen.
Die Eindrücke, die Aruniel gewahr wurde, waren überwältigend und der Wind stahl ihr mehrere Wasserperlen ihrer Augen, so hin und hergerissen, war der junge Engel, von Gottes Werk und so schrie sie von der obersten Plattform des Himmels Mont Salvage hinab, den Satz, der sie lange begleiten würde. .
„Ich möchte Gottes Werk schauen und jedes einzelne seiner Wunder sehen und ihm Danken.“
Doch noch war ihre Zeit noch nicht gekommen....
Die Zeit verging und wie der allmächtige Schöpfer, alles Leben wandelte, wie aus etwas kleinem etwas großes wird, so wandelten sich auch Aruniels kleine Knospen zu schneeweißen kräftigen Schwingen, die sie bald ihrer Bestimmung zuführen sollten, denn so wie die kleinen Jungvögel im Baum des Zwielichtes, so sollte auch sie ihre Schwingen ausbreiten um sich in die Lüfte zu erheben und so tat sie ihren ersten Sprung, hinab in die Tiefe des Tales.
Schneller und schneller rauschte sie hinab, da ihre Schwingen noch nicht die Kraft hatten, sie zu leiten und der eisige Wind der Abendsonne umfing den jungen Engel, in einer liebevollen Umarmung, doch ein Schatten schnellte hervor kurz bevor Aruniel das Bewusstsein verlor und tiefer Schlaf sie umfing, um in den Armen, ihres Schatten aufzuwachen, der sie mit einem warmen Lächeln begrüßte.
Es war Famiriel, ihr Bubos, der sie in seinem warmen Umarmung behütete und von da an, ihr treuer Begleiter und Lehrer wurde und sie die Kunst des Fliegens lehrte.
Das Rad der Zeit drehte sich und Aruniel war nun bereit, den Pfad des Lernens zu beschreiten um Uriel einst dienen zu können.
Doch wie alle Wege, war auch dieser sehr verschlungen, denn Aruniel war ein regelrechtes Ass in Tier- und Pflanzenkunde, so wie in Geographie, jedoch mangelte es ihr an Teamfähigkeit und allein dadurch, wäre sie beinahe in einen jüngeren Schwarm zurückgestuft worden, wenn ihre Qualitäten dies nicht überflügelt hätten.
Aruniel bangte stets darum, nicht zurück gestuft zu werden und so war sie glücklich, als ihr Schwarm zum Fuße des Monte aufbrach um dort den letzten Teil ihrer Ausbildung anzutreten.
Doch noch wusste Aruniel nicht, dass sie mehr oder minder in eine halbe Katastrophe hineinschlitterte....
Im Ausbildungslager angekommen, war ihre Schar, gottlob die erste. Doch als es an den Waffenunterricht ging, stellte sich schnell heraus, dass Aruniel, mit einem Dolch oder ähnlichem in der Hand, eher sich, als einen Gegner, im Kampf verletzten würde.
So musste die junge Urielitin, einen langen und harten Trainingsplan auf sich nehmen, während die anderen schon frei hatten, um den Umgang mit der Waffe richtig zu erlernen.
Jedoch überraschte Aruniel, ihre Ausbilder im Umgang mit dem Bogen und in einigen anderen Disziplinen.
Ein Glück für sie.
Das Gremium bestehend aus Templern , Monachen und Beginen, schien sie gerade eben überzeugt zu haben, ob sie ihres Mangels an kämpferischen Geschicks bereit war, die Weihe zu erhalten.
Doch das Schlimmste stand ihr noch bevor.....
In Roma Aeterna empfing sie nun die Weihe und versuchte auch in ihrer ersten Mission ihrem Michealiten so gut wie möglich zu dienen, doch verwandelte sich der Erfolg der Mission in einen Misserfolg, als Aruniel in den Nahkampf mit einer Traumsaat, von ihrem Michealiten geschickt wurde und der Gabrielit ihrer Schar, Aruniel in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod retten musste.
Schimpf und Schande, waren Aruniel von ihrem Scharführer gewiss und so wurde sie abkommandiert nach Mont Salvage und ein anderer Urielit nahm ihren Platz an.
Man beschloss, Aruniel vorerst nicht mehr in einer Schar einzusetzen und so gab man ihr die leichte Botenflüge zur Aufgabe, die sie mit ungeheurer Geschwindigkeit und Präzision erledigte.
On da an, verbrachte sie die meiste Zeit auf Botenflügen, die sie von Mont Salvage wegtrieben und wieder zu diesem Schoß führten.
Bald darauf, tat sich für den jungen Engel, die Gelegenheit auf, die Welt zu bereisen und einer ihr gewachsenen Aufgabe nach zu gehen.
Man verfolgte ihre Fortschritte mit Interesse, da man nicht wusste, was man mit diesem Engel machen konnte, wenn sie noch nicht für eine Schar geeignet war und so übertrug man Aruniel an Kardinal Orosos von Vigo, der den jungen Engel, auf Botenflügen, in die entlegensten Himmel und Kloster schickte um das Kartarium von Lacoru zu erweitern.
Aruniel machte ihre Aufgabe gut und so, erntete die junge Urielitin das erste Mal, nach ihrem Absturz wieder Lob und so wuchs sie an ihren Aufgaben.
Ihr wurde sogar die bitte nach Papier, Federkielen, Tinte und Kohlestiften, nicht abgeschlagen, obwohl sie zunächst streng überwacht wurde, was sie mit solch Werkzeug wolle, doch nun sah man, Aruniels Talent, dass in ihren Händen lag.
Sie waren nicht zum führen eines Schwertes gemacht, sondern zum führen eines Stiftes, denn sie bannte mit Leichtigkeit, die Schöpfung Gottes, so lebensnah, auf Papier, dass man sie gewähren ließ.
Als der Kardinal davon erfuhr, ließ er Aruniel, in die Kunst der Kartographie einweisen, da der Kardinal, immer auf der Suche, danach war, den Schatz an Karten zu erweitern .
So, sendete er Aruniel aus, um einen weiteren Teil Iberia´s zu aktualisieren, um diesen Schatz zu erweitern.
Lange Zeit, war Aruniel unterwegs und viel sah sie von Gottes Schöpfung, die sie nun auf Papier bannte. Seltsame Tiere, die der Dschungel Iberia´s sein eigen nannte und nur hier aufzufinden waren. Von ihrer Neugier gepackt, untersuchte sie auch gleich, diese Tiere und selbst tote Kadaver hielten sie nicht davon ab, ihren Wissensdurst zu stillen, den sie auf Papier bannte.
Doch es geschah, was kommen musste.....
Die Städte und Ruinen, die der Urwald verschlungen hatte, glichen dem Abbildern, der Kirche, die sie über die Ketzerstädte gab, in den vieles vor der Zeit verloren ging. Getrieben von der Neugier und Gewissenhaftigkeit, ihren Auftrag erfüllen zu wollen, zeichnete Aruniel auch diese Städte und Ruinen auf, ließ sich jedoch verleiten, durch die verlassenen Gassen zu Wandeln, die nun von einem grünen Grasmeer bedeckt waren und die Gebäude zu sehen, die vom Zahn der Zeit zerfressen waren und ihre Neugier, trug sie noch weiter, denn sie konnte nicht ohnehin, wenigstens einmal eines dieser Gebäude betreten zu wollen. Keiner konnte sie aufhalten.... denn sie war allein und so ab sie den Schreien ihrer Neugier nach.
Überall wuchsen Pflanzen und zerfraßen den Stein, der aus einem Stück war. Uriel holte sich das ihm Genommene zurück.
Es waren viele Räume. Überall standen kleine Tische und Stühle und in jedem dieser Räume, war eine grüne Tafel angebracht, die noch voller Zeichen waren. Wie gebannt stand Aruniel, vor diesem Abbild, ramielitischer Schreibkunst und so lehnte sie sich an einen Schrank, der kurz darauf krachend in sich zusammenbrach.
Aruniel war erschrocken, denn durch die weiten leeren Hallen, fegte das Echo des Krachens und bohrte sich in ihren Kopf hinein, das sie sich reflexartig die Ohren zuhielt.
Das Echo war vergangen, doch der Schock saß noch immer tief. Hatte sie jemand gehört? Doch dann rief sie es sich zurück ins Gedächtnis, sie war alleine, sie stand vor den Trümmern des Schrankes und vor ihr hatte sich ein Schatz ausgebreitet. Bücher!
Mit dem Gedanken, dass dies sicher die Ramieliten interessieren würden, ergriff sie etwas zögerlich, das erste aufgeschlagene Buch.
Überall waren bunte Zeichnungen und ein seltsames Ornament, dass die Ramieliten häufig als Buchstaben bezeichneten.
Ein Apfel war dort abgebildet und auf der nächsten Seite, eine Birne... hieß dieses Ornament nun Apfel und das andere Birne? Aruniel, packte wieder die Neugier und so verweilte sie dort bei den Büchern und nahm sich zuletzt einige der Exemplare mit und verwischte ihre Spuren
Ihre Mission dauerte ja noch und es würde sicherlich keiner erfahren....
Die Mission dauerte und Aruniel zeichnete unblässlich an den gewünschten Karten, doch nun hatte sie auch die Bücher....
Die Zeit verging und der Auftrag neigte sich dem Ende und so trennte sich Aruniel von ihrem Schatz, in der Gewissheit ihn nun, in ihrem Herzen und Kopf zu tragen, wo ihr ihn niemand wegnehmen konnte.
Der Kardinal, war sehr erfreut über die Karten und noch mehr über die genauen Zeichnungen, der sonderbaren Tiere, die er sofort nach Gratianopel schickte, wo man sehr erstaunt, über die Forschungen, der Urielitin war und so war es nun an der Zeit für Aruniel, die zweite Weihe zu erlangen und nun häufiger in Scharen eingesetzt zu werden.
Doch Aruniel, konnte sich nie, so recht, daran gewöhnen, obwohl sie nun, nach der Mission, ihren Aufgaben in einer Schar, mehr als gewachsen war, da sie nach ihrer Zeit im Dschungel, sich nun mehr zum positiven gewandelt hatte, bat sie darum, wieder einige Botenflüge erledigen zu dürfen, was ihr auf gewährt wurde. Die Einsamkeit lockte sie mehr denn je und so verstrichen die Jahre, in den Aruniel, mal in einer Schar diente um darauf wieder Botenflüge zu erledigen.
Dann erhielt sie, mit 14, die letzte Weihe, der Scriptura. Aruniel hatte es wirklich geschafft. Das Gefühl des Glücks durchströmte, die gereifte Botin des Herrn und sie machte sich sofort daran, ihre neue gewonnenen Fähigkeiten zu schulen.
Ungefähr 6 Mondes danach, wurde sie von Mont Salvage, nach Gratianopel versetzt, da sie den dortigen Raphaeliten, weitere Anatomie- und Detailzeichnungen bringen sollte und ihr bisher gelieferten Zeichnungen zu katalogisieren.
Dazu gehörten allerlei Aufgaben, wie die Bestimmung des Auffindungsortes , systematische Einzeichnung des Verbreitungsgebietes in weitere Karten, eine korrekte Bestimmung der Art, Farbe und Blüten, wenn es sich um Pflanzen handelte oder, wenn es ein Tier war, die Art, das Aussehen usw.
Aruniel hatte viel zu tun, also wasr es das beste gleich aufzubrechen. Nach Gratianopel. In den Schoß der heilenden Hände Raphaels und in die Berge der Alpen.
Stets auf dem Wege Uriels und Urielsgefällig.

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