Vascaiel - Sigiltragende Urielitin

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Arveleth
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Vascaiel - Sigiltragende Urielitin

Beitrag von Arveleth » 13.07.2010 - 23:28

Name: Vascaiel
Orden: Urieliten
Alter: 13
Geschlecht: weiblich

Größe: 1,52m
Gewicht: 59kg (incl. Flügel)
Augenfarbe: hellgrau
Haarfarbe: dunkelbraun

Statur: Durchschnittlich, vielleicht etwas kleiner als ihre Altersgenossen
Flügel: 11,1m Spannweite, http://www.portlandbirdobs.org.uk/bp_wh ... 09_500.jpg

Beschreibung:
Vascaiel ist durch und durch eine völlig durchschnittliche Urielitin.
Sowohl von durchschnittlicher Größe, Gewicht und Statur, fällt sie vermutlich nicht weiter auf.
Ihre Hautfarbe ist eher als dunkles Braun zu bezeichnen – sie verbringt wohl ausserordentlich viel Zeit draussen, sogar am Tage, sodass sie sogar eine Nuance dunkler ist als ihre Geschwister.
Zu ihrer Freude sind die geschlechtstypischen Merkmale bei ihr fast überhaupt nicht ausgebildet, und sie legt keinen weiteren Wert darauf zu betonen in was für einen Körper ihre Seele niedergefahren ist.
Aus ihrem jungen, nicht mehr ganz androgynen Gesicht schauen zwei aufmerksame, hellgraue Augen in die Welt hinaus – die hohe Stirn wird von dunkelbraunen Locken eingerahmt, lediglich ein kleiner Pony, der keinen Platz in der ordentypischen Frisur gefunden hat. An ebendiesem Zopf findet sich eine große, dunkelgraue Feder, welche in das Bandgeflecht eingearbeitet wurde, und mit dem Zöpfchen absteht.
Vascaiels eigene Flügel sind eher gräulich bis hellbraun verwaschen, wobei die Federränder nach aussen hin eher ins weißliche übergehen.
Abgesehen von der Feder trägt Vascaiel nur eine weitere Verzierung, nämlich ein Geflecht aus grünen Ranken und Blättern, welches sich über ihre Flügelschoner schlängelt – ansonsten finden sich an ihr Weder Wappen, Stickereien oder Votivbänder.


Persönlichkeit:
Vascaiel ist trotz ihres kleinen Problemes ein ausserordentlich fröhlicher, aufgeschlossener Engel.
Sie geht offen auf neue Gesichter zu, und ist wohl als sehr herzlich und mitfühlend zu beschreiben.
Die Freundlichkeit der Urielitin wird wohl nur noch von ihrer Tierliebe übertroffen, die mit dem angehäuften Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt einhergeht, die sie ausserhalb und rund um Mont Salvage und auf ihren Missionen gesammelt hat.



Mächte: [gar nicht] [schlecht] [mäßig] [mittel] [gut] [sehr gut] [perfekt]

Signum:
Die Kraft des Boten: [perfekt]
Die Wege des Herrn: [mittel]
Erleuchtete Augen: [sehr gut]
Wasser aus dem Stein: [gar nicht]

Sigil:
Assisi: [gut]
Augen des Wächters: [sehr gut]
Blutspur: [gar nicht]
Wie ein Dieb in der Nacht: [gut]

Vorzüge:
- exzellenter Fernkämpfer (natürlich. :P)
- Gute Erinnerung
- Geschickt
- Fährtenlesen
- Kräuter-/Pflanzenkunde
- Tierkunde


Schwächen:
- Phobisch (Menschenmassen/Gedränge, generell enge Räume – Platzangst quasi)
- Sprachbehindert
- Süchtig (Kokablätter)




Sprachen:
- Latein (Bruchstückhaft)


Waffen:
- Urielitischer Bogen
- Kurzschwert
- Köcher mit ca. 40 Pfeilen (normal), 2 Brandpfeile, 1 Kapp-pfeil


Ausrüstung:
- Köcher mit 30 Pfeilen
- Ersatzrock
- Kräutersichel
- Ein Trockenbuch
- Ein Tiegel Bienenwachs
- Starkes, dünn geflochtenes Seil
- Mit Blättern verzierte Flügelschoner
- Ein Beutel voll mit frischen Kokablättern



Auszüge der Geschichte

Von einer gesunden Portion natürlicher Neugier angetrieben, hatte Vascaiel früh angefangen ihre Umgebung zu erkunden.
Schnell stellte sie fest, dass die Vorliebe für die freie natur beinahe noch größer war als bei ihren Geschwistern, was nur dadurch verstärkt wurde dass sie sich beim Lernen anderer Dinge relativ schwer tat.
So kam es recht bald, dass die Urielitin beinahe nur noch ausserhalb des Himmels unterwegs war, und nur zum Schlafen in den Himmel zurückkehrte – und das nicht mal jeden Tag.
Wenngleich sie dadurch ein beachtliches Wissen und ein Gefühl für ihre Umwelt ansammelte, hinkte sie in anderen belangen schnell hinter ihren Geschwistern hinterher.
So kann Vascaiel zwar Karten lesen und deuten, sowie zeichnen, allerdings spricht sie nur wenige Bruchstücke der göttlichen Sprache, was es ihr mitunter etwas schwierig macht sich zu verständigen.
Doch davon hatte sich der junge Engel gleich zu Anfang nicht beirren lassen, und entwickelte bald eine sehr eigene Art der Kommunikation. Mittels Zeichen und Gesten schaffte Vascaiel es sich zu verständigen, und zu ihrem Glück fand sie in ihrer ersten Schar einige Geduldige Geschwister, die ihr beibrachten, sich zumindest mittels der Seele der Schar auf Latein verständigen zu können, auch wenn ihren Lippen und ihrer Zunge das Formen der Worte weiterhin verwehrt blieben.

-

Die Urielitin legte fragend den Kopf schief. Sie runzelte die Stirn, blickte dann fragend auf das Geschenk und hob die Schultern. „Sicher bin ich sicher. Jetzt nimm schon!“ Nur zögernd streckte die Urielitin die Hand aus, ehe sie wieder zu dem viel größeren Gabrieliten aufsah.
Sie deutete auf ihn, dann auf den Boden auf dem sie standen, und stapfte einmal mit dem rechten Fuß auf. In ihrem Gesicht stand Sorge.
„Natürlich komme ich zurück, Vascaiel. Aber du musst trotzdem an mich denken, damit mir nichts passiert.“
Die kleine Urielitin nickte, und nahm schließlich die schöne, dunkelgraue Feder entgegen.
Ein Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, dann deutete sie auf seine großen Flügel, dann auf ihre, ehe sie einen Flunsch zog. Dann drückte sie die Feder an ihre Brust, legte den Kopf auf die Seite, während der Gabrielit leise lachte.
„Alles zu seiner Zeit.“ Er legte ihr eine Hand auf die Schulter.
„Vergiß mich nicht, Vascaiel.“ Sagte er dann leise, und drückte ihr einen Kuß auf die Stirn.
Dann wandte er sich um, und verließ die Cella.
Die Stimme, die brüchig, dunkel und ein wenig nasal tönend erklang, sprach nur ein einziges, leises Wort.
„Jiel…“

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