Javiel - Urielit - Scriptura

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Javiel
Michael
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Javiel - Urielit - Scriptura

Beitrag von Javiel » 04.05.2013 - 18:14

Name: Javiel

Spieler: Michael

Orden: Urieliten
Zeichnungsstufe: Scriptura
Schar: Famaels Schar
Geschlecht: männlich
Alter: ca. 18
Größe: 180 cm
Haarfarbe: gefärbt: dunkelbraun, natur: grau/weiß
Augenfarbe: braun
Statur: sehnig
Flügel: weiß-creme, braune Spitzen

Beschreibung:
Javiel ist nach außen hin ein möglichst konformer Vertreter seines Ordens. Sein sehniger Körper wirkt, wie immer öfter bei älteren Engeln, nicht mehr wirklich kindlich - ein Eindruck der auch durch die bis zur Brust hochgeschnürten Kriegsröcke und die in Lederbänder gewickelten und in Stulpen steckenden Arme nur schwer zu kaschieren ist. Übrigens genauso wie das feine Netz der Narben, die neben den Linien der Scriptura seinen Körper zeichnen. Am auffälligsten ist aber seine Größe - er ist einfach geradezu riesig für einen Engel.
Daumen, Mittel- und Zeigefinger seiner rechten Hand sind von einem dünnen Schießhandschuh bedeckt, mit dem die Pfeile aus dem Seitenköcher mit dem übermannslangen Urielitenbogen verschossen werden. Komplettiert wird die Bewaffnung - es wird oft übersehen, wie gut die freundlich auftretenden Bewahrer der Wege bewaffnet sind - von einem Langen Messer und einem geraden Kurzmesser an seiner linken Hüfte.
Da Javiel schon so lange auf Erden ist, dass die einstmals schwarzen Haare seiner körperlichen Hülle bereits ergraut sind, muss er mit Henna nachhelfen, um die ordenstypische Haartracht zu erhalten.
Aus seinem eher flachen Gesicht mit vollen Wangen ragt eine Stupsnase, die einen guten Kontrast zum breiten Kinn mit Grübchen bildet. Die braunen Augen huschen beständig hin und her, stets aufmerksam - und für den genauen Beobachter auch taxierend, abschätzend und vielleicht ... gehetzt?


Sprachen:
  • Latein
  • Common (verschiedene Dialekte von Urielsland)
Vorteile:
  • pragmatisch
  • hinterhältig
Nachteile:
  • Fanatiker - hasst Technologie, Guerilliakämpfer, geht über Leichen, Saboteur
  • durchbrechende Erinnerung
  • Big in Japan: groß - genau das. Mehr Hebelwirkung - toll. Größeres Ziel, nicht so leicht in enge Durchgänge zu kommen, das Idealbild um gut 15 cm verfehlt - nicht so toll.
Ausrüstung:
  • Kriegsrock
  • lederner Überrock mit seitlicher Schnürung
  • darüber getragener Lendenschutz mit Uriels Banner
  • Bauchpanzer aus gehärtetem Leder
  • braune Armstulpen
  • Lederbänder
  • Haarbänder, kleine Tücher, Färbemittel - alles für die Frisur
  • Gürtel
  • Gürteltäschchen (Werkzeug, Hygienekram, Ersatzrock, Feuerstein+Stahl+Zunderpilz, etc.)
  • Schwingenhülsen
  • Messer
  • dünner, dreifingriger Schießhandschuh für die rechte Hand
Waffen:
  • Urielitenbogen
  • Seitenköcher aus lederbespanntem Aluminium, 4-fach unterteilt, Platz für etwa 20 Pfeile, mit Aufsatztaschen
  • verschiedene Pfeilspitzen
  • langes Messer mit Wehrnagel
  • Tanto
Mächte:
  • Mächte Signum:
    • Die Kraft des Boten [gut]
    • Die Wege des Herrn [gut]
    • Erleuchtete Augen [sehr gut]
    • Wasser aus dem Stein [gut]
    Mächte Sigil:
    • Assisi [gut]
    • Augen des Wächters [perfekt]
    • Blutspur [sehr gut]
    • Wie ein Dieb in der Nacht [gut]
    Mächte Scriptura:
    • Allsehendes Auge [mäßig]
    • Eins mit der Schöpfung [sehr gut]
    • Flammendes Fanal [ja]
Vorsicht, hier sind SPOILER enthalten!

Charakter und Vergangenheit:
Während seiner Zeit auf Erden hat Javiel bereits viel gesehen und erlebt - wie fast alle Engel in seinem Alter. Die meisten Erlebnisse hat er gut weggesteckt, das andere verdrängt. Er sah Geschwister kommen und gehen, Engel und Menschen an der harten Realität zerbrechen oder langsam wahnsinnig werden. Die zunehmende Reife seines Körpers, die damit einhergehenden, zunächst verstörenden Veränderungen waren zwar erst verwirrend, aber keine Probleme die sich nicht mit einer Pinzette und gewissen Methoden bewältigen ließen.
Javiel selbst war stets sicher, fand er doch eine Zuflucht in Uriels Lehren und der Gewissheit, dass die Lehren seines Erzengels die reinste ist. Kein anderes Land in Europa bringt so wenig Ketzer und gleichzeitig so viele gottesfürchtige Menschen hervor.
Technologie hasst Javiel aus tiefstem Herzen und setzt alles daran vorsintflutliche Technik unschädlich zu machen. Feuerwaffen sind ihm ein Gräuel und alles was über einen Flaschenzug hinausgeht oder Uriels Schöpfung sonstwie entgegenläuft sollte seiner Ansicht nach besser vernichtet werden. Nicht selten hat er diese Möglichkeit dann auch ergriffen, wenn seine Einwände auf taube Ohren stießen - nicht immer notwendigerweise mit dem Wissen oder Einverständnis seiner Schargeschwister. Schließlich musste jemand das Notwendige tun, oder etwa nicht? Nach den ersten plumpen Versuchen lernte er dann schnell auch seine Spuren zu verwischen um keinen Verdacht auf sich zu lenken.
Und Menschen die Technik einsetzen oder sich für ihre Verbreitung stark machen... Er hat aufgehört zu zählen wie viele Helfer der Garballeros (uriel. für Schrottbarone) und feindlich gesinnte Forasteros (uriel. für Fremde) durch seine Pfeile starben. Er ist sich bewusst, dass durch seine Hand nicht nur eine abgelegene Dorfgemeinschaft auf Uriels rechten Pfad zurückgeführt wurde, indem er Menschen, welche die Vorzüge technischer Neuerungen nutzten oder anpriesen, richtete und sich somit als echter Bewahrer der Wege erwies.

Im letzten Jahr war Javiel als Bubo in Mont Salvage und als Ausbilder im Monte tätig, sowie als Schatten um den Garbarellos Urielsland mit Sabotage- und Guerilliaaktionen Einhalt zu gebieten.

Dann jedoch veränderte sich etwas, was sein bisheriges Weltbild aus den Angeln hebeln sollte: Javiel erinnert sich an früher.
An einen Jungen namens Javier, den Sohn der Raphaelisbegine Marienne und des urielitischen Umbros (uriel. für Templer) Nerera. An Reiter in schwarzen Rüstungen, die Kinder sammelten und nach Mont Salvage brachten. An seine echten Geschwister, dunkle Kammern, einen Tisch aus Metall, scharfe Messer, die Zeit in einem Glaszylinder und die Schmerzen durch die Tätowiernadeln. Zu Beginn war es noch leicht, diese Bilder als das Einsickern von weltlichen Einflüssen abzutun, die die himmlischen Streiter mit zunehmender Zeit auf Erden plagen. Doch stellten sich Unschärfen bald Scharf und Ahnungen formten sich zu Gewissheiten.
Also bat er seine Discipa (uriel. für Begine), nicht mehr länger für die Ausbildung junger Engel zuständig sein zu müssen. Die Angst, die neu angekommenen Sendboten mit seiner Unreinheit (für welche er die Erinnerungen zu Beginn noch hielt) zu "infizieren" war zu groß. Auch wurde es immer schwerer nach Außen hin den Anschein zu wahren und das Weltbild des selbstsicheren Urieliten ist in seinen Grundfesten erschüttert. Er muss einen Weg finden damit klar zu kommen, irgendeinen...
Nur dumm, dass die Discipa seinen Wunsch wohl falsch verstand und Javiel nun erneut einer Schar zugeteilt wurde. Denn wie, bei Uriel, sollte man jemandem erklären, was in einem vorgeht, wenn man es nicht einmal selbst begriff?

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