Casciel - Sigil

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Yscariel
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Casciel - Sigil

Beitrag von Yscariel » 12.08.2015 - 15:10

Name: Casciel aus dem Orden der Urieliten
Geschlecht: Weiblich
Alter: 14
Größe: 160 cm
Augenfarbe: Grau
Flügel: 9 m Spannweite
Federn: Kastanie
Haar: Kastanie


Aussehen:


Casciel wirkt wie eine Bogensehne, straff, gespannt und wachsam. Keine Strähne entkommt der traditionellen Haartracht der Urieliten, nichts an der hageren Gestalt ist mehr als Sehne oder Muskel.
Bogenköcher, Pfeile und die Beutel die sie am Gurt trägt gleichen ihrer Haarfarbe, was ihr, unter Verzicht auf grüne Zierde, ein einheitliches, pragmatisches Aussehen gibt. Die Votivbänder sind straff um die Unterarme gespannt - Stolz und Armschutz zugleich. Die Schwingenkacheln, kontrolliert korrodiert um sie durch ihren Glanz nicht zu verraten, haben inzwischen die Farbe matter Bronze.

Wesen:

Das einzige was die Sehne in echte Regung versetzt ist die Natur, die Casciel als gewaltiges, epochales Orchesterstück begreift.
Vom kleinsten Bienchen bis zum höchsten Baum ist für sie alles eine tausendstimmige Melodie, die sie in höchstes Glück versetzt. Ihre Unfähigkeit das Bild das sie wahrnimmt festzuhalten oder mit Anderen zu teilen beschert ihr allerdings große Frustration. Ihre unzulänglichen Versuche es dennoch zu tun, führen dazu, dass sie in ihren Beutelchen kleine Steinchen, vertrocknete Blüten oder Fläschchen mit verdunstendem Regenwasser mit sich rumschleppt. In unregelmäßigen Abständen, meist wenn ihre Kapazität erreicht ist, gibt sie ihre wertlosen Erinnerungen auf beinahe rituelle Weise und voller Trauer der Natur zurück.

Diese Art der Wahrnehmung führt leider auch dazu, dass Casciel ihre Mitmenschen und Engel ebenso wie sich selbst gern als Dissonanz im großen Klang sieht, wenn sie die Kreise der Natur stören. Sie versucht dann üblicherweise diese Missklänge auszugleichen: So kann es schon mal sein, dass sie sich genötigt fühlt für ein paar gepflückte Beeren die Wurzeln eines Setzlings von Steinen freizulegen oder die Reste eines erlegten Wilds sorgsam wieder ins Erdreich unterzuheben, bis die Harmonie aus ihrer Sicht wieder genüge getan ist. Auf mangelnden Respekt oder Verständnis gegenüber ihrem Tun reagiert sie harsch.

Das nagende Gefühl selbst ein großer Störenfried zu sein, hat sich gemildert seit Casciel die Macht Wie ein Dieb in der Nacht erlangt hat. Sie erlaubt ihr endlich zu beobachten, ohne die Beobachtungsobjekte zu stören. In dieser Form verbringt sie seitdem geradezu verschwenderisch viel Zeit.


Die Traumsaat stellt für Casciel die schlimmstmögliche Bedrohung für das Weltenlied da.
Sie reisst Löcher in die Komposition, schwarze Abgründe und Strudel wo Gesang sein sollte. Ihre ohnehin scharfen Sinne sind auf diese Bedrohung besonders geeicht und wo sie sie aufspürt, verfolgt sie sie unerbitterlich, standhaft und ohne viel Rücksicht auf Verluste. In ihren alten Scharen hat ihr diese Tatsache zusammen mit dem bisweilen rüden Auftreten den - nicht unbedingt liebevoll gemeinten - Beinamen eines Spürhundes eingebracht.
Casciel ist es gleich, sofern die Bedrohung bald getilgt ist und die Natur wieder in aller Pracht erklingen kann.


Mächte:


Signum:
Die Kraft des Boten - gut
Die Wege des Herrn - ausreichend
Erleuchtete Augen - gut
Wasser aus dem Stein - mittel

Sigil:
Assissi - gut
Augen des Wächters - sehr gut
Blutspur - schlecht
Wie ein Dieb in der Nacht - perfekt


Vorteile:

- Guter Fernkämpfer
- Guter Beobachter
- Zäh


Nachteile:

- Zwanghaftes Kompensationsverhalten zu Umwelt
- Wechselnde Stimmung und Frustration je nach Umwelteinflüssen
- Ablenkbarkeit durch das "Lied"


Sprachen:

- Latein
- Urielitisches Common
- Michealitisches Common


Ausrüstung:

- Urielitischer Bogen
- Sehnenfett
- Köcher mit Pfeilen (ein Drittel vergiftet)
- Dolch
- eine Hand voll aufputschender Kräuter
- ein Knäuel rote Wolle

- Ein grauer Kiesel (Erinnerung an eine Sternennacht am Fluss)
- Ein Stückchen Wurzel (Erinnerung an einen Wasserfall)
- Eine Lavendelblüte (Erinnerung an ein Feld)
- Eine leere Phiole (Erinnerung an Fliederduft)
- Ein paar vertrocknete Blätter (Erinnerung an eine Weide)
- Ein toter Schmetterling in einer Schachtel (Erinnerung an einen Freund)

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