Zauriel, Urielit

Zauriel
Beiträge: 8
Registriert: 05.12.2002 - 10:04
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

Zauriel, Urielit

Beitrag von Zauriel » 05.12.2002 - 15:03

Name: Zauriel
Orden: Urielit
Geschlecht: männlich
Größe: 160 cm
Gewicht: 55kg
Haarfarbe: blau
Augenfarbe: grün
Alter: 14 Jahre

Sprachen:
- Latein
- Common (franz., Nürnberger Dialekt)

Vorteile:
- trainiert und ausdauernd
- Geübter Schütze
- Geübt auch im Umgang mit Stichwaffen
- schnelles Reaktionsvermögen
- neugieriges Wesen
- ausgeprägter Gerechtigkeitssinn

Nachteile:
- zynisch
- wortkarg
- sprunghaft
- einzelgängerisch
- ist leicht in Rage zu versetzen
- neugierig, ja sogar überaus misstrauisch
- wegen fehlender Rüstung so gut wie ungeschützt

Ausrüstung und Waffen:
- sehr leichte Kleidung
- Urieliten-Kompositbogen
- Köcher mit 40 Pfeilen und 1 Ersatzsehne
- 1 Säbel im Halfter

Mächte des Signum:

Die Kraft des Boten: (perfekt)
Die Wege des Herrn: (gut)
Erleuchtete Augen: (gut)
Wasser aus dem Stein: (geht so)

Mächte des Sigil:
Assisi(ungeübt)
Augen des Wächters(gut)
Blutspur(ungeübt)
Wie ein Dieb in der Nacht(perfekt)

Aus einem Wolkenschwall tauchend, erreichte Zauriel seinen Bestimmungsort. Nach genügend Reisen um die halbe Erde als Bote war ihm nun geboten worden, sich einer Schar anzuschließen. Zauriel hatte darauf verzichten können - nach all der ewigen Zeit, in der er stets allein gewesen war, glaubte er bereit zu sein, es allein mit Gefahren aufnehmen zu können. Er hatte gelernt, wann der Einsatz des Bogens dem Urieliten von Vorteil war, und wann der Stoß mit seinem Säbel mehr Erfolg versprach.
Zauriel hatte viel Zeit alleine verbracht, seine Botenflüge hatten ihn so oft in Einöden, wie nach Italien gebracht, wo er mit der angelitischen Kirche zu tun gehabt hatte. Irgendwann wurde ihm bewusst, dass auch die Kirche nicht der Hort des Guten ist, wie sie vorgab zu sein. Zauriel hatte in seinem Leben vieles gesehn. Menschen, die ihren Partnern und Kindern schlimmere Dinge angetan hatten, als die Traumsaat dazu imstande wäre. Zauriel hatte Welten zerfallen sehen und neue, Grässlichere sich daraus bilden. Er hatte Bestien weinen sehen.
Er ist ein recht zynischer Engel, der die Kunst des Sarkasmus ohne Absicht immer weiter zur Perfektion führt. Er vollbringt seine Aufgaben ohne Murren, doch nicht, sobald er Lügen und falsche Absichten wittert. Wegen diesem ihm ureigenen Misstrauen wurde Zauriel von seinen einsamen Botenflügen abkommandiert - er soll sich einer Schar anschließen und lernen, was Freundschaft und Kameradschaft bedeutet. Zauriel hatte keinen Einwand erhoben, schließlich war ihm mittlerweile schon fast alles egal. Als Urielit fühlt Zauriel sich fehl am Platze, seine Ausdauer mag ihn zwar als solchen auszeichnen, doch hat er, während er auf sich allein gestellt war, gelernt, den Säbel zu führen, den er stets bei sich trägt.
Zauriel ist im Umgang mit seinem Säbel recht geübt. In Kämpfen gegen den Feind soll er schon oft schreiend auf den Gegnergestürmt sein, und ihn mit der zackigen Waffe in Fetzen gerissen haben. Zauriel selbst leugnet den Einsatz seiner Waffe, welche er nur seinen „Glücksbringer" nennt. Überhaupt kursieren eine Menge Geschichten über Zauriel, die ihn als ungestümen und dickköpfigen Zeitgenossen beschreiben.
Zauriel ist kein wüster Rebell im eigentlichen Sinne, er sucht stets das zu tun, was er für das Beste hält: dies kann im Sinne der Kirche sein, oder im Sinne... ja, von wem?

Als Zauriel zur Landung ansetzte, wich der Schmerz, der ihn die ganze Zeit über geplagt hatte: eine Pfeilwunde. Ein Pfeil hatte sich vor kurzer Zeit durch seine Schulter gebohrt. Zauriel war wieder einmalallein gewesen und hatte ihn sich schlicht und einfach herausgezogen.
„Hast Du Schmerzen, mein Freund?" erklang eine Stimme neben ihm. Zauriel fegte einen Sprung nach vorn, worauf seine Wunde wieder anfing, weiter aufzureißen, und drehte sich dann zu seinem Besucher, einem lächelnden Raphaeliten.
„Wie kommst Du darauf, mein Guter?" keuchte Zauriel leise,"Dir scheint aber auch gar nichts zu entgehen, Du musst wie ich ein Urielit sein."
Man sagt, es habe kleine „Unfälle" bei der weiteren Behandlung von Zauriel’s Wunde gegeben, aber nach einer Weile soll sich der Gram des Raphaeliten gelegt haben...
Zuletzt geändert von Zauriel am 05.12.2002 - 17:10, insgesamt 1-mal geändert.

Kyriel
masTer mR
masTer mR
Beiträge: 335
Registriert: 20.10.2002 - 14:49
Wohnort: Marl/NRW
Kontaktdaten:

Beitrag von Kyriel » 05.12.2002 - 16:26

Also ich find den gut, schreib die geschichte mal weiter....wenn du in ne Schar willst musst du halt nur wwarten, gibt gerade keien neue^^ (ausser ketzte)

Samiel
Beiträge: 5
Registriert: 21.10.2002 - 22:37
Wohnort: Forum
Kontaktdaten:

Beitrag von Samiel » 05.12.2002 - 17:10

Was nett wäre, ne kurze erklärung zu seiner Haarfarbe. Ob mit Kräutern oder wie auch immer...

So wie du ihn bezeichnest als offenen Rebell hat man gute Chancen sehr schnell unter die Räder zu kommen. Du musste bedenken du bist ein Engel des Herren, wenn du nicht tust was man von dir verlangt wird Gott dich ohne Wenn und Aber aus dem Verkehr ziehen.

Zauriel
Beiträge: 8
Registriert: 05.12.2002 - 10:04
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

So!

Beitrag von Zauriel » 05.12.2002 - 17:18

Danke erstmal für die Hilfestellung hier- :)
tja, dass hier eine harte "Farbordnung" im Hinblick auf die Haarfarbe besteht, war mir nicht bekannt. Da Zauriel viel Zeit alleine in der Natur verbracht hat, lässt sich die Färbung wohl auf allerlei "Naturalien" zurückführen - wie gesagt, Kräuter etc. .

So, desweiteren ist er kein sonderlicher -offener- Rebell. Eher missmutig, misstrauisch - wenn es aber schon mal zu einer Verweigerung kommen sollte, wird er dann tatsächlich "aus dem Verkehr gezogen"?

Hmm, gibt es eine Möglichkeit für ihn, das zu tun, was er für richtig hält?

Kyriel
masTer mR
masTer mR
Beiträge: 335
Registriert: 20.10.2002 - 14:49
Wohnort: Marl/NRW
Kontaktdaten:

Beitrag von Kyriel » 05.12.2002 - 18:15

mmh..ich denke mal wenn er seinem michaeliten oder der Kirche nicht gehocht dann wird ers chon aus dem Verkehr gezogen...ansonsten wüsste ich nichts....was hält er denn für richtig....


hatte erst gar nicht gesehen das mit dem Blauen Haaren, finde das aber gut....^^

Zauriel
Beiträge: 8
Registriert: 05.12.2002 - 10:04
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

Na...

Beitrag von Zauriel » 05.12.2002 - 20:53

...ich denke, Zauriel wird sich dann wohl schon mit schlichter Zynik zufriedengeben, es wird ihn schon nicht umbringen. :wink:

Gansekiel
Snickers
Snickers
Beiträge: 4448
Registriert: 22.06.2002 - 17:52
Wohnort: Aichach
Kontaktdaten:

Beitrag von Gansekiel » 05.12.2002 - 21:08

also der Charakter ist an sich ganz gut... des mit den blauen Haare... also von allein hat er sie ja nicht, also sollte schon irgendwie stehen woher er die hat und warum, weil es ist halt super unüblich

da er eh so rebellisch ist, kann das wahrscheinlich sowas wie jugendliches Auflehnen sein, so öffentlich rummosern und sich gegen Kirchendinge aussprechen ist ja gefährlich aber dann färbt man sich eben die Haare blau ;)

allerdings bedenke: so blaue Haare leuchten wie nommal was daher und da hilft einem die schöne Macht 'Wie ein Dieb in der Nacht' nix mehr, denn die Haare bleiben ja blau, wenn die mal gefärbt sind.

wollte nur meinem Senf dazugeben

Zauriel
Beiträge: 8
Registriert: 05.12.2002 - 10:04
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

Hmm

Beitrag von Zauriel » 06.12.2002 - 09:50

*grübel*
Bleiben Dinge wie Schwerter, Köcher usw. auch sichtbar, wenn man "Wie ein Dieb in der Nacht" anwendet?

Clawdeen
Clawdeen
Beiträge: 170
Registriert: 18.10.2002 - 19:00
Wohnort: Essen / NRW

Beitrag von Clawdeen » 06.12.2002 - 10:08

Zitat GRW:
"Die Haut des Urieliten kann sich ähnlich wie bei einem Chamäleon optisch an sein Umfeld anpassen, womit er effektiv unsichtbar wird [...] passen sich seine Haut und seine Schwingen dem Umfeld haargenau an. Trägt der Charakter Kleidung oder Waffen, sind diese weiterhin sichtbar."

Demzufolge ja, diese Dinge bleiben sichtbar. Haare sind Auslegungssache, aber natürlich auch sichtbar, wenn man diese Regel wörtlich nimmt (und warum sollte man nicht? *g*) - ebenso Augen, das Weiße in ihnen usw. dann - fröhliche Freikörperkultur also, Freunde :twisted:

Zauriel
Beiträge: 8
Registriert: 05.12.2002 - 10:04
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

!

Beitrag von Zauriel » 06.12.2002 - 10:37

Ja mei', wenn dem so ist, lasse ich mich meinetwegen auf eine Entfärbung ein. 8)
Als Laie mal eine Frage, was ist denn die "typische" Haarfarbe der verschiedenen Orden?

trist-engel

Beitrag von trist-engel » 06.12.2002 - 10:43

Naja, eigentlich ist das recht egal... hmm,.. höchstens die Gabrieliten lassen sich meist ihre Haare rot färben...
Sonst gibt es praktisch keine Einschränkungen...

Gansekiel
Snickers
Snickers
Beiträge: 4448
Registriert: 22.06.2002 - 17:52
Wohnort: Aichach
Kontaktdaten:

Beitrag von Gansekiel » 06.12.2002 - 12:29

ähm mir wurde die Frage so beantwortet

die meisten (nicht alle) Michaeliten sind blond
viele Raphaeliten sind vorzeitig ergraut (aber nicht alle)
Gabrieliten haben entweder rote Haare oder färben sie gerne rot, müssen aber nicht

nur eines ist ziemlich streng; die Frisur. Da wird drauf geguckt. Ein Urielit mit lange Zotteln wird sofort schräg angeschaut.
jeder Ramielit der sich die Haare zusammenbindet fällt gleich auf: DER ist sicher ein Kämpfer und bindet sie hinter, damit er nicht behindert wird durch sie.

Natürlich gibts Engel die aus der Reihe tanzen und deren Haare halt ned so im Zopf bleiben oder ausfallen, wenn sie lang sind oder bei nem Kampf verlustig gingen... ist auch ned soo wichtig.

wer mehr über Urieliten wissen mag:
http://brandland.de/Forum/viewtopic.php?t=62

im übrigen, derjenige der sich Metatron schimpft ist Oliver Hoffman und als Miterfinder des Spieles denke ich, weiß er schon was er da sagte

Zauriel
Beiträge: 8
Registriert: 05.12.2002 - 10:04
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

War...

Beitrag von Zauriel » 06.12.2002 - 13:03

...interessant zu lesen.
Na, wenn die grüne Kleidung schon sichtbar bleibt, und man sich auch nur der "Natur anpassen" will, denke ich, dass es auf eine verwahrlost-gefärbte Haarfarbe auch nicht mehr ankommt.

Da sowieso die Gefahr für einen Urieliten besteht, gesehen zu werden, wird das bläuliche neben dem Grün wohl nicht gar so stark ins Gewicht fallen.

Antworten

Zurück zu „Urieliten“