Joel Urielit der 15.Schar

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Rahel
Aerlinn
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Joel Urielit der 15.Schar

Beitrag von Rahel » 22.04.2003 - 12:51

Kurze Fakten:
- Name: Joel
- Orden: Urielit
- Geschlecht: männlich
- Alter: 17
- Größe: 1.81m
- Gewicht: 71 kg
- Augenfarbe: Haselnussbraun
- Haarfarbe: Dunkelbraun

Erscheinungsbild
Joel ist allemal mit dem Wort hübsch zu bezeichnen.
Er hat hohe Wangenknochen, dichte schwarze Augenbrauen und seine haselnussbraunen , oft schneidendenden und wachsamen, Augen „umklammern“ die schmale, auf den zweiten Blick leicht schiefe Nase unter der sich der des öfteren gähnende Mund befindet. Sein Gesicht ist eckig, ohne dabei plump oder abgeschnitten zu wirken. Es wird von dunkelbraunen, fast schwarzen Locken gerahmt, die jedoch die meiste Zeit zu dem strengen Zopf der Urieliten nach hinten gebunden sind.
Joels Statur ist proportioniert. er hat breite Schultern, ist von muskuleren, aber dennoch schmalen und eher sehnigen Körperbau.
Was kaum jemand zu sehen bekommt, ist eine Narbe, die auf der Innenseite seines rechten Oberschenkels ein merkwürdiges Zeichen darstellt, und an Initialen in einer Sonne erinnert.

Sein langer weißer Rock wird von mehreren entweder grünen oder weißen Gurten und ledernen Riemen am rechten Platz gehalten.
Seine Vovitbänder hat er entweder auf beide Arme verteilt, eines ist in seinen Zopf verflochten, ein Weiteres trägt er unter seinem Rock wie einen Verband um die Narbe gewickelt.

Ausrüstung
Waffen:
- Urieliten-Kompositlangbogen
- Köcher mit 20 Pfeilen
- 2 Langdolche
Sonstiges:
- Umhängetasche (b=25cm, l=30cm, t=10 cm=) aus schwarzen Leinen
- Feldflasche (fasst 1.5 l)
- Hanfseil (15m)
- Feuerstein
- Kerze
- Seife
- Nähnadel
- Garn
- Pfeife
Joel hat sein gesamtes Hab und Gut und seiner Umhängetasche verstaut, die er in der Regel über der Linken Schulter trägt. Damit sie ihn nicht beim Fliegen behindert hat er einen weiteren Gurt an der Seite angebracht, den er sich um die Hüfte binden kann. Seinen Kompositlangbogen trägt er für gewöhnlich über die rechte Schulter, den Köcher zwischen den Schulterblättern, leicht nach links gewandt.

Geschichte
Joel war bereits Mitglied zweier Scharen. Die eine verlor er durch den Kampf gegen Verderberlibellen. Seine Schar, damals noch äußerst unerfahren. sah sich plötzliche mit einem ganzen Schwarm der Traumsaat konfrontiert. Zu nächste vielen der Ramielite und die Raphaelitin. Letztere wurde von dem Gift gelähmt und viel aus 10 Metern Höhe in die Tiefe und brach sich das Genick. Die drei Übriggebliebenen entkamen zunächst, doch schlüpften aus dem Körper des Michaeliten Larven. Der Gabrielit und Joel sahen sich gezwungen die Larven mitsamt dem Körper ihres Scharenführers in Brand setzen. Weitere drei anstrengende Tage erreichten die beiden völlig erschöpft den Himmel der Raphaeliten in Gratianople, wo sie gesund gepflegt wurden.
Der Gabrielit verkraftete den Verlust seiner Schar, und vor allem den „Mord“ an dem Michaeliten nicht und beging mit seinem Flammenschwert rituellen Selbstmord. Zu diesem Zeitpunkt war Joel 8 Jahre alt.
Man schickte den Urieliten anschließend nach Mont Salvage, damit seine „Seelischen Wunden“ unter den Seinesgleichen heilen konnte; ein Vorgang der nie gänzlich abgeschlossen wurde. Dort empfing er auch seine Sigil Weihe.
Nachdem fünf Monate verstrichen waren sandte man Joel nach Roma Aeterna und wies ihn dort einer neuen Schar zu. Auf einer Mission in der Nähe Prags musste die Schar mit ansehen wie ihr Gabrielit bei lebendigem Leib von einem Seelenfresser verdaut wurde. Sie beendeten ihre Mission und holten anschließend in Nürnberg ihren neunen Gabrieliten ab.
Zwei Jahre später wurde die schar von einem Scheinengel in der Nähe Madrids angegriffen. Dabei verlor die Michaelitin ihr Leben.
Der Schar wurde daraufhin eine „Auszeit“ von einem Monat zugesprochen. Die einzelnen Mitglieder kehrten in ihre Himmel zurück, um vier Wochen später in Roma Aeterna auf ihren neuen Michaeliten zu treffen.
Nach mehreren erfolgreich bestandenen Missionen verzeichnete die Schar ihren nächsten Verlust bei einer Mission auf Sizilien. Um dem bereits erschöpften Ramieliten den Weg zurück zum Festland zu erleichtern, entschied an sich für die Überquerung der See mit einem Boot. Als ein Angriff durch Seidenspinner folgte gelang nur dem Michaeliten, Gabrieliten und Joel die Flucht vom Boot. Der erschöpfte Ramielit und die Raphaelitin, deren Rock sich an einem Nagel verfangen hatte, wurden mitsamt dem Kutter eingesponnen und innerhalb schrecklich langer fünf Minuten verschlungen.
Auf der Rückkehr zu Roma Aeterna wurden die drei verbliebenen Engel von einem Schwarm Masswerkskarabäusse überrascht. Zwar konnten sie die Traumsaat zugrunde richten, doch starb der Michaelit bei Einbruch der Nacht an hohen Blutverlust.
Joel und der Gabrielit schleppen sich mit letzter Kraft zum Himmel der Michaeliten. Joels verletzter Flügel zwingt die beiden den letzten Abschnitt zu Fuß zurückzulegen. ´Kurz vor dem Tor sind die Reserven des Urieliten erschöpft und er bricht zusammen. von diesem Moment bis zu seinem erwachen in einer Kammer fehlen ihm jegliche Erinnerung. zwei Wochen muss sich der immer noch angeschlagene Engel von seinem Scharbruder verabschieden, da dieser, bereits 18 Jahre alt, zu seiner Läuterung schreitet. Joel empfing seine Scriptura Weihe.

Wesen
War Joel zunächst ein sehr introvertierter, schüchterner Engel, so scheint sich das nach der Läuterung des Gabrieliten geändert zu haben. Er scheint nun nach außen hin offener geworden zu sein, durch seine immer noch vorhandene Neugier und dazu gewonnene Redseeligkeit, doch ist tatsächlich das Gegenteil der Fall. Joel verschließt sich alles und jedem, lässt keine wirklichen Gefühle an sich heran, und sein Vertrauen ist nur äußerst schwer zu erlangen. dies mag daran liegen das er sich unbewusst von seinen verstorbenen Scharmitgliedern alleine und im Stich gelassen fühlt.
Normalerweise ist Joel sehr freundlicher Engel der bei vielen beliebt und für den einen oder anderen Spaß zu haben ist. Doch manchmal reichen nur kleine Anstöße, und schon versucht Joel einen Streit vom Zaun zu brechen um der aufgestauten Wut Luft zu verschaffen.
Sein Hass auf die Traumsaat hat sich ins unendliche gesteigert. Früher achtete er steht’s darauf sie auf Distanz zu halten und mit Pfeil und Bogen zu bekämpfen, nun lässt er immer eine Kreatur an sich heran, um sie mit den Langdolchen langsam und qualvoll hinzurichten. Auch wenn er dabei darauf achtet das ihm kein zu gefährlicher Gegner zu nahe kommt, einen Seelenfresser würde er z.B. nach wie vor aus der Ferne bekämpfen, führt das des öfteren zu brenzligen Situationen.

Vorzüge
Dennoch würde es Joel rotz seiner Risikobereitschaft nicht riskieren ein weiteres mal seine Schar zu verlieren. Zu seiner Schar ist er absolut loyal und auch wenn er kein oder kaum vertrauen schenkt, so kann man sich darauf verlassen, das ihm anvertraute Geheimnisse still bewahrt werden.
Wie die Meisten seines Ordens ist Joel ein zäher und ausdauernder Flieger dem auch gewagte Manöver gelingen. Er ist wendig und kann Geschossen, Gegenständen oder Gegnern Dank seiner schnellen Reflexen ausweichen. Sollte er einmal zu spät reagieren versteht er sich jedoch auch Stürze abzufedern oder rechtzeitig abzurollen.
Des weiteren ist Joel ein hervorragender Fernkämpfer. Mit seinem urelitischen Langbogen verfehlt er so gut wie nie sein Ziel. Doch weiß er sich auch durchaus mit seinen beiden Langdolchen aus der Näher zu verteidigen. Fast traumwandlerisch finden sie ihren Weg durch das Fleisch des Gegners oder entwaffnen ihn. Das er sich darauf versteht so gut wie lautlos anzuschleichen sichert ihm oft den Überraschungsmoment.
Für einen Urieliten nicht ungewöhnlich sind seine guten Ortskenntnisse oder die Fähigkeit, Fährten zu lesen und richtig zu interpretieren.
Seine Aufgaben führt er steht’s präzise und schnell aus. Da er über, wenn auch lückenhafte, Common Kenntnisse verfügt, ist er auch in der Lage auch mit Menschen zu kommunizieren.

Schwächen
Neben seiner Risikobereitschaft und seinen gelegentlichen Launen neigt Joel zu Diskussionen, auch mit dem Michaeliten. er ist nur schwer von einer anderen Meinung zu überzeugen und tut sich schwer gegen sein „besseres Wissen“ zu handeln. Letztendlich ordnet er sich aber den Entscheidungen der Michaeliten unter.
Joel wird immer öfter von Alpträumen heimgesucht und auch sein einst so fester Glaube beginnt zu bröckeln. Er hat damit begonnen Dinge zu hinterfragen die er früher als selbstverständliche Gegebenheiten erachtet hatte. Besonders der Läuterung gegenüber hegt er Misstrauen, und an das Märchen vom unsterblichen Engel glaubt er schon lange nicht mehr.
Außerdem hat Joel fast schon panische Angst vor Fahrten mit dem Boot, und eine regelrechte Spinnenphobie, was in Anbetracht der vorrangehenden Ereignisse nicht verwunderlich ist.
Seine wohl größte Schwäche ist jedoch seine Abhängigkeit von Opium. Nach dem Tod seiner ersten Schar hatten Joel und der Gabrielit mit dem Rauchen von Opium begonnen. Auch wenn es körperliche Schmerzen lindern konnte half es nicht langanhaltend, oder gar nicht gegen die seelischen. Heute schämt sich Joel mehr den je seine Sucht, sieht er doch ein das er es nicht länger als „Medizin“ aber als Suchtmittel benötigt, und versucht sie daher geheim zu halten. Das und ein weiteres Ereignis in seiner Vergangenheit.

Mächte
Mächte des Signum:
- Die Kraft des Boten (perfekt)
- Die Wege des Herrn (perfekt)
- Erleuchtete Augen (perfekt)
- Wasser aus dem Stein (sehr gut)
Mächte des Sigil
- Assisi (gut)
- Augen des Wächters (sehr gut)
- Blutspur (mittelprächtig)
- Wie ein Dieb in der Nacht (gut)
Mächte des Scriptura
- Allsehendes Auge (mittelprächtig)
- Eins mit der Schöpfung (gut)
- Flammendes Fanal (gänzlich ungeübt)

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Beitrag von Seduciel » 23.04.2003 - 12:54

Von meiner Seite akzeptiert und freigeschaltet...wenn Trist noch was zu bemängeln hat, wird er dich wohl persönlich noch mal ansprechen :wink:
Soweit: Willkommen in der 15ten Schar :wink:

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