Aristid Galanis - ramielitischer Prälat

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Rukh
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Aristid Galanis - ramielitischer Prälat

Beitrag von Rukh » 27.04.2008 - 15:23

Allgemeines:

Spieler: Rukh
Name: Aristid Valerios Galanis
Orden: Ordo Ramielis
Herkunft: Thalas, ein Dorf in der Provinz Hellas (Ramielsland)
Rang: Prälat / Consultus (Samaelis-Archivar)
Aufgabe: Inquisitor
Anrede: Monsignore


Familie:

Eltern: Dimitri (79) und Tascha (77) Galanis
Geschwister: Demetrios (60), Spiro (52), Janni (48)
Ehegatte: Karla Vukovic (verstorben)
Kinder: Helena (26, Templerin), Katharina (19, Begine)
Familienstand: verwitwet


Aussehen:

Geschlecht: männlich
Größe: 1,81 m
Gewicht: 72 kg
Alter: 56
Haarfarbe: weiß
Augenfarbe: blau
Figur: schlank bis hager
Erscheinung: gepflegt, elegant (vor allem im Amtsornat als Prälat)
Avatar: Mathieu Carrière

Bild


Charakter:

~ erweckt einen sehr vertrauensvollen (groß)väterlichen Eindruck
~ bescheiden und sehr gläubig
~ kann unter Umständen jedoch auch kalt wie eine Hundeschnauze sein
~ wirkt oft etwas unnahbar und distanziert
~ kann nicht wirklich aufhören, überall nach Ketzerei zu suchen und zu vermuten



Fertigkeiten:

Sprachen:
Common
Latein (auch als Schrift)
Griechisch (auch als Schrift)

Vorzüge:
~ hat einen logisch geschulten und messerscharfen Verstand
~ ist hervorragend mit den angelitischen Dogmen und dem Kirchenrecht vertraut
~ überzeugender, charismatischer Redner

Schwächen:
~ absolut schlechter Kämpfer
~ Kondition ist mittelmäßig
~ hat Hang zur Eitelkeit


Waffen und Ausrüstung:

Waffen:
führt keine Waffen mit sich

Manna:
Aufgrund eines bescheidenen Wohlstandes seiner Familie und seiner Tätigkeit für das Konsistorium hat Aristid in der Regel genug Manna für alles, was er benötigt.

Ausrüstung:
~ strapazierfähige Reisekleidung
~ Kleidung der „einfachen“ Bevölkerung für verdeckte Ermittlungen und Inoffizielles
~ eindrucksvoller Amtsornat für offizielle Tätigkeiten
~ Tintenfläschchen, Schreibfeder, Pergamente und einige Bücher
~ Schriftrollen- und Kartenbehältnis
~ Feuersteine, Kerzen, abdeckbare Laterne und Ölfläschchen
~ Fernrohr
~ Pflegeutensilien (Seife, Kamm, kleiner Spiegel u.ä.)
~ Pferd, Sattel, Satteltaschen


Zusätze:

Ängste:
~ fürchtet niemanden so sehr, wie die Stimme Jeremiels

Ziele und Träume:
~ hegt eine große Bewunderung für Konsistorialkardinal zu Gemmingen
~ träumt insgeheim davon, dessen Nachfolger zu werden
~ arbeitet nebenbei an seiner Promotion in angelitischer Dogmatik
~ wünscht sich das Übel der Ketzerei ein für alle mal ausrotten zu können
~ Möchte unbedingt mehr über das Schicksal der Samaeliten erfahren

Dinge die der Char gerne hat:
~ liebt Algband, ein Gericht aus dem Bakony: Mit Algen umwickelte Röllchen aus gekochtem Reis und rohem, frischem Fisch
~ hat eine Schwäche für gut gebaute Templer
~ mag Leute mit starkem Glauben

Dinge, die der Char hasst:
~ Korruption und Nepotismus
~ Häretiker und ketzerische Kulte
~ verabscheut vor allem verräterische und vom Glauben abgefallene Kleriker
~ mal wieder ein Logicum mit anschließendem Scheiterhaufen einberufen zu müssen (notwendiges Übel, dass er ungern aber ohne zu zögern vollbringt)


Kurzer Lebenslauf:

Aristid wurde als zweites von vier Kindern in Thalas, einem kleinen Dorf an der Ostküste von Hellas geboren. Seiner Mutter, die Templer-Armatura Tascha, war das Dorf als Belohnung aus Prag zum Lehen gegeben. Sein Vater ist ein ortsansässiger Fischer.
Beide Elternteile empfanden vorwiegend stolz, als der Tag kam, dass eine Rotte Beutereiter ihn für den Orden des wissenden Erzengels beanspruchte. Als gläubige Angeliten wussten sie ihren Zweitältesten nun in den besten Händen der zivilisierten Welt; in den Händen der Heiligen Mutter Kirche. Im ramielitischen Himmel empfand man den starken Glauben und den Verstand des Jungen recht schnell als viel versprechend und er wurde Novize des Ordens. Nach Ablauf der Probezeit des Noviziats wurde der er zum vollwertigen Monach geweiht.
Schon sehr früh zeigte sich bei dem jungen Mann eine Ablehnung der ordensinternen „Methoden“ zur Bestimmung von Karrieren. Weniger Wissen denn Intrigen, Manna und andere Gefälligkeiten bestimmten den Verlauf von Prüfungen und ihren Ergebnissen. Trotz allem schaffte Aristid es, sich stetig nach oben zu arbeiten, wenn auch etwas langsamer, als andere in seinem Jahrgang. Und obwohl auch er hin und wieder zu derartigen Methoden greifen musste, tat dies seinem Glauben keinen Abbruch. Vielmehr waren diese Dinge Prüfungen göttlicher Art, die es zu bestehen galt.
In seiner Zeit als Assistent eines Michaelis-Archivars lernte er auch eine Begine namens Karla kennen, welche fast neun Jahre älter war, als er selbst. Sie hatte bereits den begehrten Rang einer vollen Archivarin inne und zwar einer Samaelis-Archivarin. Da dieses Patrocinium Aristid schon immer sehr interessiert hatte und er wusste, dass er ohne Kinder zu zeugen niemals in den Rang eines Archivars würde aufsteigen können, schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe. Er umwarb Karla und konnte sie für sich gewinnen, was nicht verwunderte, da sie anderen Männern im Himmel eher als unscheinbar und unattraktiv galt. Sie ahnte wohl, dass er die Gesellschaft von Männern bevorzugte, nahm dies aber in Kauf. Zum einen, weil wohl sonst kein Mann mehr sie genommen hätte und zum anderen, weil der Druck Kinder zu zeugen auch auf ihr lastete. Mit ihr zeugte er zwei Töchter, Helena und Katharina. Bei der Geburt der letzteren verstarb Karla jedoch aufgrund von Komplikationen im Kindbett. Nur die kleine Katharina konnte gerettet werden.
Den Höhepunkt seiner Karriere in Prag erreichte Aristid mit der Ernennung zum Archivar und dem Zugewinn des Patrocinium Samaelis. Aufgrund seiner unpolitischen Art und des scheinbar mangelnden Ehrgeizes war dies jedoch auch zugleich die Endstation für Aristid in Prag. Seine Jahrgangskollegen hatten ihn zumeist längst überholt und bekleideten bereits Ämter als Äbte, Bischöfe oder gar Erzbischöfe. Von daher war es nicht verwunderlich, dass Aristid einen Weg fand, sich mehr und mehr seiner Leidenschaft zu widmen: Der Erhaltung der Reinheit des angelitischen Glaubens. Eine Möglichkeit, dies zu tun und gleichzeitig auch den ewigen Intrigen seines eigenen Ordens zu entfliehen, stellte die Ausbildung zum Inquisitor dar. Seine Ordensoberen waren froh, ihn endlich loszuwerden und aufgrund seiner Ausbildung und seines Wissens war die Inquisition wiederum froh, den ramielitischen Consultus zu gewinnen. Also absolvierte Aristid die Ausbildung zum Inquisitor in RomaÆterna in Rekordgeschwindigkeit und signalisierte auch offen, diese Tätigkeit bis zum Lebensende ausführen zu wollen.
Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es während seines Aufenthaltes in der ewigen Stadt zu einzelnen Treffen zwischen dem ramielitschen Prälaten und Konsistorialkardinal zu Gemmingen sowie einigen anderen Mitgliedern der Pii gegeben haben.


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Stimmen über Aristid Valerios Galanis:

„In gewisser Weise ist es traurig, dass wir Fra Galanis verloren haben. Sein starker Glaube war eine echte Inspiration für Viele hier. Das und die aufrichtige Art, seiner Arbeit nachzugehen und sich weniger um Politik denn um Erhaltung des Glaubens zu kümmern. Allerdings nur in gewisser Weise. Ich meine, sonst hätte ich ihm nicht nachfolgen können.“ – Fra Janosch Rostov - Nachfolger von Aristid Galanis im Amt als Samaelis-Archivar

„Aristid? Klar erinnere ich mich an ihn! Als er noch hier studiert hat und ich meine Grundausbildung absolvierte, haben wir viel Zeit miteinander verbracht. Er hat mich vieles gelehrt über Nähe und aufrichtige Liebe. Manchmal glaube ich, er war nur bei mir, wie er in seinem tiefsten Herzen wirklich war. Ehrlich gesagt, vermisse ich ihn gerade sehr… Hey, das bleibt aber unter uns!“ – Armatura Gerot – ramielitischer Templer in Prag

„Ich… ja, ich kenne diesen Mann… Nur ein einziges Mal bin ich ihm begegnet, aber das hat mein Leben erschüttert. Mein Mann war einfacher Bauer, wie viele bei uns. Eines Tages fand er dieses… Ding. Es war ganz aus glänzendem Metall mit komischen bunten Schnüren, die aus dem Inneren kamen. Wir hatten neue Ackerböden aus dem Wald gerodet und wussten nicht, was es war. Unsere Mater entdeckte es und beschuldigte uns der Ketzerei… Mein Mann nahm die Schuld ganz auf sich, als klar war, dass uns niemand glauben würde. Der örtliche Großbauer hatte schon lange ein Auge auf unser Land geworfen. Monsignore Galanis meinte, es täte ihm furchtbar leid, aber es gäbe keine andere Strafe für diese schreckliche Tat. Noch heute wächst nichts mehr an der entsprechenden Stelle…“ – Thara - Bäuerin aus der Umgebung von Belgrad

“Ah ja! Prälat Galanis! Welch ein gebildeter Mann und ausgezeichneter Kirchenrechtler! Ich denke, ohne ihn wären wir damals wirklich aufgeschmissen gewesen. Bei dieser unglückseligen Sache mit einigen von diesen widerwärtigen Leuten, die mehr auf den Herrn der Fliegen vertrauten, denn auf Gott. Er hat sie gottlob alle ausfindig machen und ihrer gerechten Strafe zuführen können! Unser Ruf hier hat weder in Prag noch sonst wo gelitten!“ – Ab Fjodor – Abt des ramielitischen Klosters von Horeb


Char-Theme: A New World (Kingdom of Heaven OST, Track 4)


letztes Update: So, den 27.04.08, 23:39 Uhr

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