[Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Das Forum von Alyssiels Schar. Hier findet ihr Charbögen, Besprechungen und die Spielrunde der Schar.
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Magnetklaue
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[Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Magnetklaue » 23.03.2011 - 12:56

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Terael
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Terael » 23.03.2011 - 13:13

Name: Terael
Orden: Urieliten
Zeichnung: Signum
Geschlecht: männlich
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: siehe unten
Alter: 8
Flügel: hellbraun, 8m

Aussehen:
Terael ist eigentlich ein typische Urielit. Er ist schlank, unauffällig, hat ein auf den ersten Blick unscheinbares Gesicht und hat die Haare, sofern sie sich bändigen lassen, zu einem Zopf gebunden. Ungewöhnlich ist, dass er – abgesehen von den Armen – etwas schwächer aussieht als andere Urieliten seines Alters.
Die Farbe seines Ordens findet man in seinen Votivbändern ebenso wieder wie in seinen Haarbändern und Pfeilfedern.
Das auffälligste Merkmal sind seine Augen. Während das eine kalt-blau ist, hat das andere eine leuchtend gründe Farbe. Auf Menschen – auch jenen, die bereits mit Engeln zu tun hatten – wirkt diese Mischung, in Kombination mit seinem durchdringenden Blick (den er ganz unbewusst hat), verstörend.

Wesen:
Terael ist sehr schüchtern; sogar etwas mehr als andere Urieliten. Es ist nicht so, dass er seiner Schar nicht bedingungslos vertrauen würde, aber er braucht eine Zeit, bevor er ihnen auch etwas anvertraut. Menschen gegenüber verhält er sich ruhig, versucht aber, so wenig wie möglich mit ihnen zu tun zu haben.
Der Wirkung seiner Augen bewusst vermeidet er es, irgendjemanden in die Augen zu sehen, sei es Mensch oder Engel; Das lässt ihn unterwürfig erscheinen, was aber nicht so ist, denn er hat sehr wohl seinen eigenen Willen; Und wenn er gekränkt ist, weiß er durchaus, das auszudrücken.
Das hat dazu geführt, dass er sich Tieren gegenüber mehr anvertraut als anderen: Er hat das Gefühl, Tieren eher in die Augen sehen zu können, ohne dass sie ihn ausgrenzen. Besonders Pferde hat er gern.
Er kann sich Dinge, die er gesehen hat, sehr gut und in vielen Details merken, was ihm schon oft sehr geholfen hat; Allerdings kann er nicht so gut zeichnen, dass er es anderen ebenso mitteilen kann. Für eine grobe Skizze ist es aber gut genug.
Terael lässt sich außerdem sehr leicht von Aufgaben so einnehmen, dass er alles andere um sich herum vergisst. So ist es viel zu oft passiert, dass er seine Flugstunden zugunsten seiner Waffenübungen vergessen hat (siehe unten).

Ausbildung:
Nachdem Terael in seiner ersten Schar unerwartet in einen Kampf mit der Traumsaat verwickelt wurde, erkannte er für sich, dass gut fliegen und den Weg finden nicht reicht, sondern er auch fähig sein muss, sich, seine Schar und die Menschen zu verteidigen; Nachdem diese Schar wegen dieser Erlebnisse aufgelöst wurde, konzentrierte er sich eher auf seinen Bogen, als auf anderes: Zugunsten des Trainings mit seinem Bogen verpasste er so vor allem Flugtraining. Er ist daher – für einen Urieliten – kein guter Flieger, aber ein um so besserer Schütze. Er hat sogar einen speziell etwas kleineren Bogen, mit dem er besser klarkommt, den er in seinem Heimathimmel hat weihen lassen. Das Votivband hat die Aufschrift „oculo arguto et manu constanti consecretur“
Terael hat aber bemerkt, dass er auf diese Weise auch nicht weiterkommt und beschäftigt sich jetzt wieder möglichst ausgeglichen mit der Verbesserung seiner Fähigkeiten

Mächte:

Kraft des Boten: ausreichend
Die Wege des Herrn: gut
Erleuchtete Augen: sehr gut
Wasser aus dem Stein: mittelmäßig


Vorteile:

guter Fernkämpfer
fotografisches Gedächtnis
Tierlieb
Loyal


Nachteile:

schlechter Flieger (für einen Urieliten)
zurückgezogen
Lässt sich von Aufgaben gern einnehmen


Sprachen:

Latein
Urielitisches Common (gebrochen)


Ausrüstung:

etwas kleinerer Urielsbogen mit Votivband
15 Pfeile, 3 Brandpfeile, 2 etwas dickere und stärkere Pfeile
Bogensehne, Pfeilfedern und -spitzen
Feuerstein
kleines scharfes Messer
Flügelschoner
An den Händen etwas dickere Stulpen
Wasserschlauch
Eine Strähne einer Pferdemähne aus dem Urielsland

Simoniel
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Simoniel » 23.03.2011 - 14:51

Name des Engels: Simoniel
Orden: Ramaelit
Geschlecht: männlich
Größe: 1,32 m
Gewicht: 33 Kg
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: schwarz
Flügel: 6,2 m Spannweite
Alter: 13 Jahre


Charakter:

Simoniel ist ein recht ruhiger Engel, er spricht zumeist nur, wenn wer dazu aufgefordert wurde oder etwas wichtiges mitzuteilen hat. Seine schüchterne Art wird zusätzlich von seinem recht unscheinbaren Äußeren unterstrichen, denn Simoniel wirkt für sein Alter ein wenig zu klein und dünn. Lange, anstrengende Flüge zehren sehr an seinen begrenzten, körperlichen Kräften, was er zumeist ohne einen Laut der Klage über sich ergehen läßt. Dennoch ist er immer froh, wenn der Bewahrer der Wege der Schar erkennt, wann seine Kräfte sich dem Ende neigen, so daß er nicht selbst um eine Pause bitten muß, was er nur sehr ungern tut, da er sich dann immer Vorwürfe macht, er halte die Schar nur unnötig auf.
Zum Glück kann Simoniel sein körperliches Manko mit einem überdurchnittlich gesegnetem Geist wieder wett machen. So hat er die meisten seiner Mächte ziemlich gut im Griff und ist mit einer Begabung gesegnet, wenn es um das Verstehen von Zusammenhängen bei mechanischen oder gar technischen Vorgängen und Gerätschaften geht.
Trotz allem ist der Ramielit bescheiden geblieben und läßt sein Wissen nicht übermäßig raushängen, wie es einige seiner Ordensgeschwister gern tun, auch wenn manche Hinweise aus seinem Munde bisweilen ein wenig belehrend klingen mögen so steckt keine bösartige oder arrogante Absicht dahinter.

Mächte:

Signum:
Ikone (sehr gut)
Innere Ruhe (gut)
In Zungen reden (befriedigend)
Samson's Haar (ausreichend)

Sigil:
Prophet (sehr gut)
Das 8. Gebot (sehr gut)
Streiter des Herrn (ausreichend)
Babylon's Sprachen (gut)

Scriptura:
- noch nicht erhalten -


Fertigkeiten:

Vorzüge:
  • geschickt
  • recherchieren
  • technisches Verständnis
  • mechanisches Verständnis
  • wissenschaftliche Kenntnis -> Physik


Schwächen:
  • zu klein
  • neugierig
  • Alpträume
  • schüchtern
  • schwächlich
  • dunkles Geheimnis (verliebt)



Sprachen:
  • Latein
  • Russisch
  • Hebräisch
  • Common (+gängige Dialekte)



Waffen und Ausrüstung:

Waffen:
  • Dolch
Ausrüstung:
  • Buch
  • Tinte
  • Pipette
  • Pinzette
  • Federkiel
  • Feldflasche
  • Votivbänder
  • Plastikdosen
  • Füllfederhalter
  • Pergamentpapier
  • Umhängeledertasche
  • Kohlestift (zum Zeichnen)
Zusätze:

Ängste:
Simoniel fürchtet sich vor körperlichen Auseinandersetzungen. Wenn der mittlerweile recht erfahrene und dennoch junge Engel weiß daß es bald zu einen Kampf kommen wird, bekommt er weiche Knie. Sein Atem geht schneller und kalter Schweiß bildet sich auf seiner Stirn.
Das gilt ganz besonders dann, wenn es gegen die Traumsaat gehen soll. Aufgrund seines schwachen und verletzlichen Äußeren ist Simoniel selbstverständlich alles andere als ein guter Kämpfer. Er fürchtet weniger selbst verletzt zu werden (das natürlich auch) als vielmehr seinen Scharkameraden nicht helfen zu können oder, schlimmer noch, im Wege zu stehen. Daß er die Mächte "Samson's Haar" und "Streiter des Herrn" von all seinen Kräften am schlechtesten beherrscht, trägt noch einiges zu dieser Furcht bei.
Ein weitere Angst des Ramieliten sind die Führer der Scharen. In seiner ersten (und bisher einzigen) Schar unterstand er einem wahren Tyrann von Michaeliten namens Tyrael, welcher seiner Schar so wenig Freiheiten wie möglich lies, um sie möglichst immer im Auge haben und auf eventuelle Fehler schnell und streng reagieren zu können.
Diese Erfahrung hat Simoniel geprägt und seine Ängste geschürt. Bisweilen schützt ihn nur der Einsatz der "Inneren Ruhe" davor, unter Druck vor lauter Angst versagen zu können.
Daß er sich in den letzten drei Jahren, in denen er in jener Schar diente in seine damalige Gabrielitin Amiel verliebte, hat auch nicht gerade dazu beigetragen seine Ängste zu überwinden. Ständig in der Furcht lebend, daß sein Michaelit je erfahren könne was er für Amiel empfindet, bat er vor kurzem darum in eine andere Schar versetzt zu werden.
Zumal ihre Raphaelitin und ihr Urielit vor wenigen Wochen durch ein tückisches Gift der Traumsaat starben und Tyrael ihm und Amiel vorwarf sie hätten nicht alles gegeben. Simoniel weiß, daß auch Amiel einer neuen Aufgabe zugeteilt wurde, was mit Tyrael geschehen ist, weiß er nicht, aber eigentlich interessiert es ihn auch recht wenig.
Simoniel ist froh nun einen neuen Weg begehen zu können und hofft auf diese Weise seinen Kopf und seine Seele von der Last all dieser Sorgen befreien zu können.

Ziele/Träume:
Simoniel wünscht sich recht wenig. Er hofft darauf in einer neuen Schar von größerem Nutzen sein zu können, daß diese nicht ebenfalls ein teils schreckliches Ende finden mag, daß sein/e neue/r Michaelit/in anders sein wird als Tyrael und daß es ihm eines Tages gelingen mag Amiel die Wahrheit über seine Gefühle gestehen und darüber hinwegkommen zu können.

Dinge die der Charakter gern hat:
Sich nützlich machen zu können und im großen Ganzen eine wichtige Funktion zu erfüllen.

Dinge die der Charakter hasst:
Zu versagen und in seinen Freiheiten zu stark beschnitten zu werden
Zuletzt geändert von Simoniel am 06.06.2011 - 10:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Alessiel
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Alessiel » 23.03.2011 - 16:34

Name: Mirael
Orden: Gabrieliten
Zeichnung: Sigil
Geschlecht: männlich
Haarfarbe: weißblond
Augenfarbe: strahlend grün
Alter: 14
Größe:1,65m
Flügel: weiß


Aussehen:
Der Gabrielit ist so wie seine anderen Ordensgeschwister muskulös und trainiert.
Mirael hat keine rot gefärbten Haare so wie es Ordens typisch ist.
Er hat weißblonde Haare und trägt seine Haare etwas länger.
Er versucht sie mittels schwarzer Stirnbänder so gut es geht zu bändigen.
Immer mal wieder schafft es eine Strähne sich aus den Stirnbändern zu befreien und liegt ihm dann im Gesicht.
Seine grünen Augen blicken freundlich und ruhig in die Welt.
Mirael strahlt eine beruhigende Aura der Ruhe aus.
Fast scheint alles perfekt an ihm zu sein.
Doch eine lange hässliche Narbe verunziert seinen Hals.
Sie verläuft schräg nach oben, bis zum Kiefer.
Eine weitere Narbe verläuft von der linken Schulter bis zum Steiß.
Der Gabrielit trägt um seinen Hals eine braun rote Feder. Es ist die Feder des einen Falken den er mit seinem früheren Urieliten gesund gepflegt hatte.
Dieser Falke war lange Zeit Miraels Wegbegleiter doch eines Tages wurde das Tier von Traumsaat angegriffen und starb.
Der Gabrielit trägt diese Feder als Erinnerung an seinem treuen tierischen Freund um den Hals.


Wesen:
Mirael hat ein eher ruhiges Wesen und spricht kaum.
Was als erstes daran liegen mag das eine lange Narbe seinen Hals entlang läuft.
Die es ihm unmöglich macht richtig zu sprechen.
Wenn er spricht ist seine Stimme rau und heiser.
Deswegen spricht der Engel so gut wie gar nicht.
Und wenn es mal vorkommt das er zu viel redet kann es sein das Mirael mitten im Satz stocken bleibt und ihm die Stimme versagt.
Dadurch das der Gabrielit nicht richtig sprechen kann, wurde er in so mancher Schar ein Außenseiter.
Doch irgendwann kam der Todesengel in eine Schar wo der Urielit freundlich auf ihn zuging und ihn nicht wegen seiner Unfähigkeit zu sprechen rügte.
Der Bewahrer der Wege zeigte Mirael wie man sich in der Natur am besten zurecht fand und auch den Umgang mit Tieren.
Schnell entwickelte der Gabrielit eine Vorliebe für die anderen Geschöpfe Gottes.
Und schon bald verstand er warum die Urieliten die Tiere so sehr mochten.
Kein Tier urteilte über ihn, oder distanzierte sich von ihm nur weil er nicht richtig sprechen konnte.
Viel mehr schienen sie seine Nähe zu suchen, weil Mirael so viel Ruhe ausstrahlte.

Doch der Gabrielit war nicht immer so.
Es gab eine Zeit da war er arrogant und überheblich.
Sprach nicht gut über die Menschen und verachtete sie.
Schließlich waren sie Schuld daran das die Engel auf die Erde geschickt wurden.
Irgendwann aber half er einer Bauers Familie bei einem Traumsaatangriff und wurde dadurch schwer am Hals und Rücken verletzt.

Er wurde Gesund gepflegt doch seine Stimme hatte sich verändert.
Mirael erkannte das als Gottes Zeichen.
Er sieht es als Strafe für seine frühere Überheblichkeit und seinen Stolz.
Deswegen versucht der Todesengel nun mit dieser Strafe zu Leben für die Fehler die er begangen hat.


Mächte:

Signum:
Daniels Geschenk (sehr gut)
Davids Flinkheit (gut)
Goliaths Kraft (gut)
Samsons Haar (ausreichend)

Sigil:
Golem (gut)
Gottes Rüstung (sehr gut)
Kelch der Rache (schlecht)
Licht des Herrn (gut

Vorteile:
- exellenter Nahkämpfer
- Ausweichen
- Waffenloser Kampf (Kampfsport)
- beherrscht
- Naturbursche
- Tierlieb
- guter Beobachter
- künstlerisch begabt (zeichnet vor allem gern Tiere)


Nachteile:
- entstellt (gut sichtbare Narbe am Hals)
- Sprach gehemmt (Durch die Verletzung am Hals)
- etwas distanzierter im Umgang mit anderen Engeln
- Außenseiter
- nachdenklich


Waffen:
- Flammenschwert
- Stoßdolch
- Messer
- Dolch

Ausrüstung:
Lederne Tasche
Mannariegel
Wasserschlauch
Votivbänder
Flammensalbe
Kriegsrock
Waffenpflegeset
Kohlestifte
Zeichenblock
Hygieneartikel
Bürste
schwarze Stirnbänder
Eine Feder mit einem schwarzen Band (Trägt er um den Hals wenn er gerade nicht kämpft)

Froiel
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Froiel » 24.03.2011 - 11:59

Name des Engels: Mederiel


Orden: :raphi:
Geschlecht: männlich
Größe: 1,54 m
Gewicht: 51 kg + 15 kg Flügelgewicht
Augenfarbe: smaragdgrün
Haarfarbe: weiß
Flügel: weiß mit dunklen verwaschenen Flecken
Alter: 14 Jahre


Charakter:
Mederiel ist auch vom Wesen her ein auf den ersten Blick typischer Vertreter seines Ordens, ein leichtes Lächeln, eine ruhige Art, die dazu einläd, mit ihm zu reden. Es wirkt so, als würde der Engel immer zuhören und warten, verstehen und helfen wollen.
Doch auf den zweiten dritten Blick, beim nächsten Gespräch, vielleicht schon, erkennt man einen unsichtbaren Panzer, eine innere Schale, einen harten Kern, welchen der Engel des Herren scheinbar kaum bewusst zeigt. Doch wirkt dies oft abweisend, nur selten einmal durchbricht etwas diesen Panzer und hierbei mag man erkennen, dass der Heiler durchaus eine Unterweisung der Spirer genossen hat.
Weder wirkt Mederiel bösartig, noch feindselig, doch je länger man bei ihm ist, desto eher mag man diese Aura aus Fremdartigkeit für einen Raphaeliten sehen. Die viel eher nach Tod und dem Ende aussieht, als nach dem weißen Licht der Hoffnung.


Aussehen:

Mederiel ist auf den ersten Blick ein typischer Raphaelit, sanfte Gesichtszüge, die Haare zu einem Dutt am Hinterkopf zusammen gebunden und der weiße Waffenrock, mit silberne Applikationen versehen.
Erst bei dem zweiten oder dritten Blick sieht man Unterschiede, unter den weißen Stulpen am Unterarm, sind feste Lederschienen zu erkennen, die Augen tragen eine Härte und ein grünes Feuer in sich, wie man sie sonst eher bei den Gabrieliten findet und die Haare sind kurz, gerade so, dass noch ein Dutt aus ihnen gebunden werden kann.


Mächte:


[sehr gut][gut][ausreichend][schlecht][gar nicht]


Signum:

Das sehende Auge: ausreichend
Heilende Hand: sehr gut
Knochenfeld: gut
Mein Leib: gut


Sigil:

Gunst des Herren: gut
Benedeiung: schlecht
Bittere Galle: gut
Krankheiten heilen: gut
Spinnen des Lebensfadens: sehr gut



Fertigkeiten: (Vorzüge/Schwächen:)
· Exzellenter Kämpfer
· Beidhändig
· Geschickt/Geschmeidig
· Empath

· stur
· Alpträume (seit dem er die zweite Seite seiner Kräfte erkennt hat)
· Schlechter Verlierer



Sprachen:

· Latein
· Common (verschiedene Dialekte)


Waffen und Ausrüstung:


Waffen:

Dolch (mehrere zum Teil Wurfdolche)
Kurzschwert (zwei)

Manna (Geld): ein bisschen, von den Toten oder Spenden der Geheilten

Ausrüstung:
- zwei Gürtel, mit vielen einzelnen Taschen und Fächern
- größere Gürteltasche
- Nähzeug und Operationsbesteck
- Salben, Tinkturen, Kräuter (sowohl zur Heilung, als auch Gifte)
- Verbands- und Desinfektionsmaterial
- Waschzeug, Bürste, Wasserfalsche und sauberes Tuch

Noch mehr:


Angst:
- Mederiel ist ein Herr über Leben und Tod, seine Entscheidung wird durch Gottes Wille geführt und Zögern schafft nur Platz für den Herrn der Fliegen, deswegen macht sich der Engel oft selbst Vorwürfe, wenn er irgendwo gezögert hat
- Gottes Plan nicht zu erfüllen, auch wenn er diesen nicht kennt
- herauszufinden, was seine Träume und sein Dasein auf Erden verbindet

Ziele:
- Den Willen des Herren, so wie er ihn versteht, auszuführen und herauszufinden, wer er wirklich ist oder war

Dinge die der Charakter gern hat:
- Er kämpft gerne, mit Worten, mit der Waffe, mit dem Verstand, Herausforderungen sind dazu da um sie zu bestehen


Dinge die der Charakter nicht mag:
- Verlieren und Unrecht zu haben, hasst Mederiel. Er möchte in dem was er tut herausragend sein und kämpft zum Teil auch sehr unfair für einen Sieg, das Ergebnis zählt, niemals die Mittel

Chargeschichte:

Die Umkehr seiner Fähigkeiten zeigte sich bei Mederiel schon in der Ausbildung im Himmel. Bei ihm war es zu Anfang immer eine Glücksfrage, ob er den Patienten heilte oder sich die Haut aufriss, Blut zu blasen aufwarf und der Patient Höllenqualen erlitt.
Es kostete den jungen Heiler viel Kraft, weiter zu üben, vermehrt an Tieren und so bleib er länger als andere Engel im Himmel, erst dann hatte er seine göttlichen Mächte wirklich im Griff, wusste was er wie tat und auch warum. Die Prüfer hatten schon damals erste Kontakte, über einen alten Engel und einen Monarchen zu ihm, der die Gabe so gut zu beherrschen schien aufgenommen. Doch Mederiel wollte nicht zerstören, er wollte heilen und so zog er sich zu den zurück gezogenen Spireren zurück und lernte dort auch ohne Mächte, ohne Hilfsmittel, nur durch Worte, die Menschen zu verstehen und zu helfen.
Doch ewig konnte der Junge, nun schon fast seit dreieieinhalb Jahren auf der Erd, also etwa 10, außerhalb einer Schar bleiben und er wurde einer jungen Schar zugesprochen. Die Aufträge waren gewöhnlich und handelten oft mit Botenarbeiten und repräsentativen Tätigkeiten zusammen. Mit der Schar kam Mederiel gut zurecht, ein Team, welches sich gegenseitig half und lehrte. So kam es auch, dass er oft mit den anderen an der Waffe übte und auch hier eine recht gute Figur abgab.
Seine Alpträume, die er niemals wirklich begreifen konnte verschwanden fast. Bis sie auf eine große Gruppe Ketzer stießen und diese Gruppe, sie in einem Wald bedrängte. Mit dem Wirken der zerstörerischen Seite seiner Kräfte, schockierte Mederiel seine Schar zu tiefst, die dieses Schauspiel noch nie zuvor gesehen hatten. Zugleich erkannte er aber auch, dass Raphael selbst niemals etwas anderes tat. Wenn Mederiel mit dem Skalpell faulendes und krankes Fleisch ausschnitt, war es genau das gleiche, wie wenn er Ketzer, Traumsaat, böse Menschen mit seinen göttlichen Mächten vernichtete.
Die Welt war auch ein Mensch und dieser Mensch musste wie jeder geheilt werden.
Es dauerte noch ein halbes Jahr, ehe sich die Schar, getrennt durch diesen Vorfall, auflöste und Mederiel zu den Prüfern, in den Norden Raphaelslands ging. Dort lernte er wieder, lernte Gift zu schaffen Krankheiten zu geben und zu nehmen, ja sogar Freiheit im reinigenden Tod zu schenken. Er lernte weiter zu kämpfen und seine Gaben zu nutzen, um das Böse aus der Welt zu schneiden. Er war das Skalpell in der Hand des Herren selbst. Er durfte nur niemals zögern, der ein Augenblick bei einer Operation konnte durch Blutverlust, Erschöpfung oder Zeit, den Tod für den Patienten bedeuten. Und er war eines Werkzeug in dieser Operation.

Zitat:
Strauchle also niemals, den die Welt musste geheilt werden.

Genoveva
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Genoveva » 27.03.2011 - 14:59

Name: Alyssiel
Orden: Michaelitin
Geschlecht: weiblich
Alter: 11 Jahre

Größe: 1,57 cm
Gewicht: 40 kg ohne Flügel
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: sehr helles blond

Statur: schlank, lange elegante Gliedmaßen, man sieht aber das sie viel und oft trainiert


Beschreibung:

Alyssael ist vom äußeren dem sehr ähnlich was gemeinhin als Michaelit verstanden wird. Das Haar blond und kurz, das elegante, feingeschnittene Gesicht. Die strahlend blauen Augen. Der Körperbau ist schlank, doch ihre Bewegungen kraftvoll und genau berechnet.
Sie hat am rechten Arm einige lange Narben, doch diese beachtet sie kaum, verdeckt sie aber auch nicht.

Persönlichkeit:

Das größte Problem in ihren bisherigen Lebens war ihr entschlossenes, kühles Auftreten. Ihre ganze Art ist von einer gewissen Emotionslosigkeit geprägt, sie wirkte distanziert, beobachtend.
Sie läßt niemanden an sich herankommen, kann kalt und abschätzig sein, wirkt ihre Distanziertheit am Anfang noch schüchtern hat nicht nur ein Scharmitglied bald erkannt das sie sehr dominant ist und keine andere Meinung duldet als ihre eigene.

Ihre scharfe Zunge hat ihr schon mehr als einen Dämpfer des Himmels eingebracht. Und auch ihre Scharmitglieder hatten unter denn teilweisen harschen verweisen zu leiden. Wenn es wieder einmal hieß in besonders gefährliche Missionen geschickt zu werden, war sie die erste an die gedacht wurde.

Aber sie ist auch erfolgreich, zielstrebig und der Feind wird von ihr mit der geduld eines lauerndes Raubtiers gejagt und sie bringt sie auch zur strecke. Sich selber die Hände blutig zu machen ist ihr egal. Auftrag ausgeführt ist für sie das wichtigste.
Auch mit den schmutzigsten Mitteln.

Mächte
Signum:
Die Seele der Schar (perfekt)
Die Stimme (perfekt)
Innere Ruhe (gut)
ross und Reiter (gut)

Sigil:
Die Hand Gottes (Exzellent)
Herr über den Leib (perfekt)
Korona (mittel)
Tohuwa Bohu (mittel)


Vorzüge:
schnell, geschickt, sehr gute Kämpferin
gutes aussehen, autoritäres bestimmendes auftreten
sehr gute Fliegerin, ausdauernd

Nachteile:
berechnend, beobachtend
stur, Überlegenheitsgefühl
gnadenlos in Entscheidungen und Konsequenzen


Sprachen:
Latein
Common Urielsland/Ramielsland

Waffen:
4 Wurfdolche
Langschwert
Hasta
ein Kurzschwert


Ausrüstung:
das übliche

Froiel
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Froiel » 19.04.2011 - 21:40

Für ein bisschen Stimmung
^^

Bild

Simoniel
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Simoniel » 20.04.2011 - 14:00

Sehr nett. Selbst gerendert?

Froiel
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Froiel » 21.04.2011 - 00:14

Ne, ne Freundin macht das Hobbymäßig

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Terael
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Re: [Von Zucht und Ordnung] - Charaktere

Beitrag von Terael » 08.10.2011 - 23:07

Als Terael, in seiner sterblichen Hülle auf die Erde gekommen, das erste mal seine Augen öffnete, erschrak die Begine, die ihn in die Welt der Sterblichen einführen sollte; Sie sagte auch etwas, aber Teraels Geist war noch zu vernebelt um es richtig zu verstehen.
Das passierte ihm sehr oft und einige Zeit verunsicherte ihn das sehr, denn er wusste den Grund dafür nicht, er fragte sich, ob sein Gesicht entstellt wäre; Aber das wäre ja nicht möglich, denn er war ein Engel des Herrn. Erst, als er sein Spiegelbild genauer ansah, wurde ihm Gewahr, was das eigentliche Problem war:
Seine Augen hatten nicht nur eine unterschiedliche Farbe, die Kombination derselben und sein Blick hinterließen einen gewissen Eindruck. Während das eine Auge eine leuchtend grüne Farbe hatte, fast so wie ein Smaragd, war das andere kaltblau wie ein See in den Plateaus des Urielslandes. Als er das sah, erkannte Terael, dass es keine Ablehnung war, was die Menschen ihm gegenüber empfanden, sondern Angst. Während Schießübungen sagte Merakiel, der zur selben Zeit wie er von Uriel auf die Erde geschickt worden einmal „Wenn man dir in die Augen schaut, hat man das Gefühl, der nächste Pfeil, der von deiner Sehne springt, gilt einem selbst“ - Natürlich wusste jeder Engel, dass dies nie passieren würde; Trotzdem fühlte er sich missverstanden, manch einmal sogar ausgeschlossen, und so begann er nicht nur zu vermeiden, anderen in die Augen zu sehen, sondern auch sich zurückzuziehen: Nach den Übungen blieb er länger, um noch mehr zu üben oder flog in umliegende Dörfer, um auf Dächern zu sitzen und das Treiben zu beobachten.

Als er eines Abends, als er auf die Zuteilung zu seiner ersten Schar wartete, nahe des Himmels auf einem Dach saß, kam ein Pferd angeritten, dass offensichtlich durchgegangen war, und als die Bauern es kaum schafften, dass wild gewordene Tier zu bändigen, beschloss Terael, ihnen zu helfen. Er flog auf den Boden und versuchte, dass Pferd an den Zügeln zu fassen zu bekommen, doch es war nicht zu bändigen. Je weniger Erfolg er damit hatte, desto wütender wurde Terael darüber und fast boshaft sah er dem Tier in die Augen.
Da plötzlich, von einer Sekunde auf die andere hielt das Pferd inne und starrte auch ihn an. Langsam kam es auf den völlig verblüfften Engel zu und brachte ihm so viel Vertrauen entgegen, dass daraus eine völlig neue Art der Bindung von Terael zu Tieren – und speziell Pferden – wurde. Eine Art tiefes Vertrauen zu einander, als ob er ihnen, wie auch sie ihm, alles anvertrauen konnten, was sie auf dem Herzen hatten. Wann immer er ab jenem Tag mit Tieren zu tun hatte, hatte dieses warme Gefühl.

Kurz darauf wurde er seiner ersten Schar zugeteilt. Er erwies sich als guter Führer und ein sehr guter Beobachter, und er fühlte sich zu jeder Zeit mit seinen Schargeschwistern verbunden; Doch bis er ein persönliches Vertrauen zu ihnen aufgebaut hatte, dauerte es eine ganze Weile, und das war auch eine ganz andere Art Vertrauen als er es zu Tieren hatte. Und natürlich blieb die Wirkung, die Terael auf Menschen hatte, den anderen nicht lange verborgen.
Doch nur der Raphaelitin, Emitriel, die sich selbst zu den Spirern zählte, fiel auch die Wirkung auf, die dieses Problem auf Terael hatte. Sie lehrte Terael daraufhin nicht nur, mit dieser Unsicherheit umzugehen, sondern auch die Reaktion anderer zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. Sehr bald entstand zwischen den beiden eine enge Freundschaft, besonders auch deswegen, weil Terael lernte, ihr in die Augen zu sehen und aus ihnen sehr viele Dinge zu lernen.

Der dritte Auftrag dieser Schar führte sie in ein größeres Dorf an der Küste nahe Athen, welches immer sehr treu zur Angelitischen Kirche stand, sich aber wohl immer mehr zu der Urbanis Liga hingezogen fühlte. Der Auftrag der Schar war es, herauszufinden, woran das lag und die Einwohner des Dorfes wieder auf den rechten Pfad zu bringen.
Dort angekommen stellten sie fest, dass nicht fehlender Glaube das Problem dieser Menschen war, sondern Angriffe von Wesen, die nur vom Herrn der Fliegen selbst stammen konnte: Die Alten, Frauen und Kinder waren schon in Richtung Stadt geflohen und nur jene, die sich verteidigen konnten, blieben im Dorf, um diesem Teufelswerk ein Ende zu bereiten. Aufgrund der Lage beschloss der Michaelit der Schar, Unterstützung anzufordern und mit den Menschen das Dorf zu verteidigen.
Der Angriff kam in der darauffolgenden Nacht. Während der Kampf am Anfang ausgeglichen schien, schafften es die Engel mit Hilfe der Menschen, den entscheidenden Vorteil zu erringen und die Kreaturen bis zu einem nahegelegenen Wald zurückzutreiben. Als die Kreaturen merkten, das sie unterlegen waren, zogen sie sich in den Wald zurück. Während die kämpfenden Orden darauf achteten, dass sie nicht zurückkamen, versorgte Emitriel einen verwundeten Bauern, der nahe des Waldrands niedergegangen war.
Das noch Gefahr bestand, hatte niemand gedacht. Doch plötzlich brach eine der Kreaturen aus dem Wald hervor und bewegte sich schnell auf die Raphaelitin zu. Keiner der anderen hätte schnell genug dort sein können, nur Terael hatte noch die Möglichkeit, mit seinem Bogen einzugreifen: Viel Zeit zum Überlegen oder Zielen hatte er nicht. Er schoss daneben.
Der verwundete Bauer wurde getötet, noch bevor der Gabrielit eingreifen konnte. Emitriel konnte sich kaum wehren: sie verließ diese Welt noch auf dem Weg in das Dorf. Auch die zweite Schar, die kurz darauf eintraf, konnte nichts mehr für sie tun.

Nach diesem Verlust wurde die Schar aufgelöst. Alle trauerten – und Terael besonders, denn zu Emitriel hatte er eine engere Beziehung als die anderen.
Terael bat darum, wenigstens vorerst nicht einer neuen Schar zugeteilt zu werden – und seiner Bitte wurde entsprochen. Und aus seiner Trauer heraus gab er sich die Schuld für das, was passiert war und schwor sich, nie wieder so zu versagen – Er wollte Emitriel, wenn er sie im Himmel wiedertreffen würde, nicht unter die Augen treten, ohne dass er ihr sagen konnte, er hätte daraus gelernt und es das nächste mal besser gemacht.
Die darauffolgende Zeit übte er wie ein besessener – er übte auch das Fliegen und Navigieren, ohne Frage. Doch vor allem übte er sich zu verteidigen: Die Bewegungen seinen Ziels vorauszuahnen, immer das Ziel zu treffen, schnell in Folge zu schießen, er verlor sich regelrecht in dem Gedanken, im Notfall für seine ganze Schar allein kämpfen zu können. Er besorgte sich sogar einen etwas kürzeren Bogen, den man stärker Spannen konnte, um so weiter schießen zu können.

Seine Bemühungen blieben nicht unbeobachtet – kurz bevor er seiner neuen Schar zugeteilt wurde, erhielt er für seine Fähigkeiten ein Votivband: oculo arguto et manu constanti consecretur. Bevor er aufbrach, ließ er sich es von einem Ramieliten vorlesen.
Ich möchte nur sicher sein, dass mich der Ramielit meiner Schar nicht auslacht, wenn er das sieht.
Man sagte ihm, die anderen in seiner neuen Schar seien älter als er. Er fühlte sich bereit – aber er war sich nicht sicher, wie sie auf ihn reagieren würden.

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