[1] - Auf Abwegen

Das Forum von Auriel Schar. Hier findet ihr Charbögen, Besprechungen und die Spielrunde der Schar.
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Alessiel
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Alessiel » 08.06.2012 - 15:39

Auriel erwachte und schlug langsam seine Augen auf.
Blinzelnd sah er sich um und stellte erleichtert fest das seine Schar bei ihm war.
Der Michaelit streckte sich leicht und stand dann leise auf um die anderen nicht zu wecken.

Vorsichtig ging der blonde Engel zu seinem Schwert, nahm es in die Hand und zog die Klinge ein Stück aus der Schwertscheide.
Mit einem leichten Lächeln betrachtete er die Klinge und seufzte leise.
Heute würden sie diesen Ketzer suchen und ihn für seine Taten bestrafen.
`Herr bitte schenke mir Kraft damit ich meine Schar richtig führen und leiten kann. Ich bitte dich nimm sie mir dieses mal nicht weg,...lass sie zurückkehren..`

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Terael
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Terael » 08.06.2012 - 18:14

Terael hatte nicht lange zum Meditieren gebraucht, er hatte schon am späten Nachmittag seine Pause gehabt. Aber er wollte den Rest seiner Schar auch nicht aufwecken, und so kontrollierte er leise seine Ausrüstung und malte noch ein wenig, bis die Anderen aufwachten.

Dann wachte Auriel auf. Er winkte ihm zu, um ihm anzuzeigen, daß er auch schon wach war und ging dann leise nach draußen, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Die Morgensonne tat ihm gut, und er blieb auf der Wiese des Klosters stehen, um die Augen zu schließen und den Moment der Ruhe wirken zu lassen.

Carian
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Carian » 09.06.2012 - 09:21

Andariels Atem ging ruhig und gleichmäßig. Entspannt saß sie auf ihrem Hocker, die Augen geschlossen, tief in der Meditation versunken. Keine Gedanken, keine Sorgen, keine Ängste, nur das Hier und Jetzt, ein zeitloses Schweben in völliger Entspannung, begleitet von dem steten Ein und Aus ihres Atems.

Als sich die anderen zu regen begannen, tauchte auch die junge Raphaelitin langsam aus ihrer Meditation auf. Sie ließ sich Zeit, hatte keine Eile, denn noch waren nicht alle wach. Sie hörte wie einer der anderen die Cella verließ und beschloss, dass es auch für sie Zeit wurde. Ihr wurde bewusst, dass sie sich die letzten Tage kaum um sich selbst gekümmert hatte und sich daher dringend mit ihrer Körperpflege beschäftige sollte.

Mit einem leisen Lächeln schlug der junge Engel die braunen Augen auf. Beinahe automatisch suchte ihr Blick Auriel und das Lächeln vertiefte sich als sie ihn gefunden hatte. Leise erhob sie sich von ihrem Hocker und bedeutete ihrem Scharführer, dass sie die Bäder aufsuchen würde.

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Kasima
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Kasima » 09.06.2012 - 11:42

Sigjael war der letzte der aus seiner Meditation erwachte. Er war zwar nicht müde gewesen, aber dennoch hatte er sich Zeit gelassen.
Er sah auf und bekam noch mit wie die Raphaelitin Auriel mit einem Lächeln ein Zeichen gab. Ruhig beobachtete er das und nickte den beiden zum Gruße zu.
Ruhe und Frieden erfüllten seinen Geist. Angst hatte er vor der bevorstehenden Aufgabe keine. Nur eine leichte Anspannung, die die Konzentration förderte spürte er.
Ebenso ruhig war auch sein Blick, wie ein großer stammiger Fels, der jeder Flut standhielt.

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Alessiel
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Alessiel » 11.06.2012 - 13:29

Auriel bemerkte aus dem Augenwinkel heraus das Terael sich rührte.
Anscheinend war der Urielit schon länger wach.
Der Michaelit nickte ihm zu und sah dann leicht Stirnrunzelnd zu ihm, als er aus der Cella ging.
Eigentlich wollte Auriel alle bei sich haben um noch einmal den Aufbruch durchzugehen.
Doch als der goldene Engel sich mental bei dem Urieliten bemerkbar machen wollte, trafen sich plötzlich Andariels und Auriels Blicke.

Ein Lächeln legte sich sofort auf seine angespannten Gesichtsmuskeln, die nun weicher wurden.
Seine Raphaelitin machte ihm deutlich das sie die Bäder aufsuchen würde und der Michaelit konnte einfach nicht anders als lächelnd zu nicken.
Wenn er richtig darüber nachdachte dann war es eine gute Idee, auch er sollte sich der Körperpflege hingeben.
`Ab und an sollte ich mich auch wie ein Michaelit verhalten.`
Dachte der goldene Engel mit einem frechen Lächeln.
"Warte ich komme mit."
Sagte Auriel leise, legte das Schwert wieder weg und nahm sich seine Waschutensilien, warf dem Gabrielit noch ein Lächeln zu und folgte Andariel dann in die Bäder.
*Schar? Wir treffen uns gleich irgendwann in der Cella, ruht euch ruhig noch ein wenig aus und geht euren Sachen nach. Danach besprechen wir kurz unser Vorgehen und dann fliegen wir los....Oh und guten Morgen...*
Die letzten Worte klangen etwas verlegen, da hatte er tatsächlich vergessen seine Schar richtig zu begrüßen so sehr war er schon gedanklich beim Aufbruch.

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Terael
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Terael » 12.06.2012 - 18:23

Es kam Leben in die Schar und der Urielit sah, wie sich Andariel und Auriel zu den Duschen bewegten.
Anscheinend hatte ihr Michaelit noch eine kleine Besprechung vor. Terael ging also zunächst in die Mensa, um sich mit ein paar Vorräten zu bestücken und stellte sich dann vor die Scharcella zu stellen, wo er auf die Anderen wartete.
Nervös spielte er mit einem Pfeil; Endlich sollte es losgehen und endlich konnte er seinen Teil zur Auflösung dieser mysteriösen Geschehnisse beitragen. In Gedanken legte er sich einen Weg zurecht, der für die Schar am leichtesten zu fliegen war, ging seinen Köcher durch, ob er auch alles hatte und zählte die Minuten, bis die Anderen zurück kamen.

Carian
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Carian » 12.06.2012 - 18:55

Andariel erwiderte Auriels Grinsen. Sie freute sich über die Gesellschaft ihres Michaeliten. Draußen auf dem Gang ging sie etwas langsamer, wartete auf ihn, um dann neben ihm den Bädern zuzustreben. Die junge Raphaelitin fühlte sich erstaunlich ausgeruht und frisch, wenn auch nicht so ungeduldig wie die anderen. Natürlich, sie wollte auch, dass demjenigen, der Vamiel so zugerichtet hatte, das Handwerk gelegt wurde. Auf der anderen Seite war sie sicher, dass der Urielit nicht sein einziges Opfer gewesen sein konnte, und sie fürchtete sich ein wenig vor dem, was sie in dem Versteck dieses Verbrechers finden würden.

Mit einem Seitenblick in Auriels Richtung sagte sie leise: "Wir beeilen uns besser, oder? Damit wir los kommen?"

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Alessiel
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Alessiel » 12.06.2012 - 19:05

Auriel wandte den Kopf seiner Raphaelitin zu und nickte lächelnd.
"Ja das sollten wir."
Der Michaelit wusste nicht mehr zusagen, er wusste natürlich das sie aufbrechen mussten aber immer noch hatte er zu wenig Informationen.
Nun gut daran war nichts zu ändern es musste einfach auch so gehen, alles musste nochmal genaustens besprochen werden bevor sie aufbrachen.

Der Michaelit schwieg auf den Weg zu den Bädern und als er an der Tür angekommen war wandte er sich nochmal seiner Raphaelitin zu.
"Ich verspreche ich werde euch alle heile nach Hause bringen. Vertrau mir."
Seine grün goldenen Augen sahen sie eindringlich an, er meinte es ernst, Auriel wollte niemanden mehr verlieren.

Mit einem leisen seufzen wandte er sich wieder ab und öffnete die Tür.
Er sollte sich nicht immer so große Gedanken machen, alles würde gut werden, Auriel musste nur daran glauben.
Doch nachdem was ihm passiert war verblasste dieser Glaube an sich selbst so langsam.
Nein so durfte der Michaelit nicht denken, er musste einfach noch stärker auf seine Schar aufpassen und vertrauen.
Sie würden alle zusammenarbeiten und diesmal würde seine Schar nach Hause kehren, egal ob er es tat oder nicht aber seine Schar würde nach Hause kehren dafür würde Auriel sorgen.

Mit nun wieder mehr Hoffnung im Herzen begann er seine Wäsche und schwieg dabei.
Zuletzt geändert von Alessiel am 14.06.2012 - 11:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Kasima
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Kasima » 12.06.2012 - 20:46

Sigjael nickte noch Auriel zu, als auch dieser aus der Cella verschwand. Nun war er noch allein mit Eranel, der noch meditierte. Er blickte zu seiner Ausrüstung. Nochmals kontrollieren würde er sie nicht brauchen. Er hatte schon mehrmals am letzten Tag seine Ausrüstung kontrolliert und auch am Abend noch zurecht gepackt. Eine Wiederholung war unnötig.
*Morgen*, sandte er noch an seinen Scharführer, als dieser sie noch begrüßte.
Dann überlegte er, was er eigentlich wollte und entschied sich einfach sitzen zu bleiben und die Ruhe zu geniesen.

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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Carian » 14.06.2012 - 21:02

"Das wirst Du", antwortete Andariel leise und eindringlich, voller Vertrauen in ihren Scharführer. Dann schwieg auch sie, während sie sich gründlich wusch, die weißen Haare ausbürstete und zu einem neuen Knoten band. So erfrischt und in einen neuen Kriegsrock gekleidet fühlte sich die junge Raphaelitin gleich besser. Sie folgte ihrem Michaeliten zurück in die Cella, immer noch ernst, denn das, was vor ihnen lag, bot sicher keinen Grund zur Freude. Doch bereiter als jetzt würde sie sich nie fühlen. Mit einem Kopfnicken grüßte sie die anderen Scharmitglieder und ging zu ihrem Platz, um ihre Sachen zusammen zu packen.

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Alessiel
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Alessiel » 14.06.2012 - 23:52

So gewaschen, sauber und mit einem frischen Kriegsrock fühlte sich der Michaelit schon viel besser.
Er betrat zusammen mit Andariel die Cella, doch vor der Cellatür sah er nochmal zu ihr und lächelte sanft.
"Danke für dein Vertrauen."

Er winkte Terael herein, ihm zu folgen und setzte sich dann auf seinen Meditationshocker.
Seine grün goldenen Augen in denen immer ein leichter Schalk zusehen war, waren diesmal ernst.
"Gut dann wären wir soweit. Terael weiß wo es lang geht."
Auriels Blick wandte sich wieder dem Urieliten zu. "Du wirst vorfliegen und wir werden folgen."
Der Michaelit seufzte leise und sah jedem seiner Scharmitglieder ins Gesicht. Als er seine Raphaelitin ansah werte der Blick etwas länger.
Es tat einfach so gut in ihre braunen Augen zusehen die ihm so viel Vertrauen schenkten.
"Nun bleibt nur noch die Frage, wenn wir an diesem Ort sind was genau tun wir dann? Ich würde ja vorschlagen das Terael nach Spuren sucht wir aber nicht von seiner Seite weichen, denn wenn dieser Ketzer schon einen Urielit überwältigen konnte..."
Auriel brach ab atmete tief durch und sah dann wieder Terael an. "Ich möchte einfach kein Risiko eingehen, ich...ich habe schon zuviele verloren...wir sollten also zusammenbleiben. Ich hoffe wir behindern dich nicht all zu sehr bei der Spurensuche."
Seine ernstes Gesicht wurde etwas weicher. "Hat jemand Vorschläge? Ich überlege immer sehr gern mit meiner Schar zusammen."

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Terael
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Terael » 15.06.2012 - 19:37

"Wenn wir zügig fliegen, brauchen wir fünf Stunden", sagte Terael, "Wenn wir uns schonen wollen, eher länger" Der Urielit ging die Strecke im Kopf nochmal durch.
"Wenn wir dort sind, sollten wir vielleicht erst einmal in der Luft bleiben, um keine neuen Spuren zu legen."
Als er sprach kam ihm eine erschreckende Idee. "Es kann ja auch sein, daß Vamiel ganz wo anders gefangen genommen wurde, sich nur nicht erinnern kann..."
Mehr hatte der Urielit erst mal nicht zu sagen. Seine Aufgaben waren klar, und er würde sie gewissenhaft erfüllen. Hoffentlich wird das etwas bringen. Er hatte ein wenig Angst, daß sie nichts finden würden, wenn sie an der besagten Stelle ankamen.

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Kasima
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Re: [1] - Auf Abwegen

Beitrag von Kasima » 16.06.2012 - 17:53

Sigaiael lauschte den Worten seiner Schargeschwister. Deut lich war die Sorge des Michaeliten zu hören, er musste wohl schon den Tot vieler seiner Schargeschwister melden. Sigaiael erwiederte seinen Blick ruhig und gelassen, denn auch der Streiter vertraute seinem Scharführer.
Einen Moment überlegte er.
"Erstmal in der Luft bleiben und eher schonend fliegen, hört sich gut an. Je nach dem wie es dort aussieht können wir uns ja entscheiden. Dann können Terael und ich zusammen landen, während der Rest nahe über uns kreist, so trennen wir uns nicht und Terael ist nicht ohne Schutz. Ich kann einige Kugeln abfangen. Aber dann kommt noch eine Frage, sollen wir den schuldigen gleich töten oder willst du noch mit ihm reden, oder ihn ausliefern?"
Es war besser man fragte schon bei der Planung, ehe man voreilig handeln würde. Das der Schuldige die Todesstrafe bekommen würde war klar und sein Tod wäre in allen drei Fällen unverhinderlich.
Natürlich konnte es auch sein, dass sie nichts finden würden, doch soweit dachte der Streiter noch nicht, wenn sie nichts fanden, konnten sie sich dann Gedanken machen und vielleicht nochmal mit Vamiel in Kontakt treten.

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