[3] - Der letzte Kampf

Das Forum von Auriel Schar. Hier findet ihr Charbögen, Besprechungen und die Spielrunde der Schar.
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Alessiel
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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Alessiel » 28.05.2013 - 19:55

Die warmen Berührungen nahmen nicht ab und Auriel dämmerte weiter vor sich hin.
Die vertraute Stimme die seinem Streiter gehörte sprach erneut mit ihm, weit entfernt nahm er die Worte wahr, aber verstand nicht wirklich den Sinn der dahinter steckte.
Sie waren wie flüssiges Wachs das nicht fest wurde sondern in seiner flüssigen Konsistenz blieb.

Doch plötzlich zuckte ein heißer Schmerz durch die noch so kleinsten Nervenzellen seines Körpers. Er wollte schreien aber dafür war der Michaelit zu schwach. Ein heiseres Geräusch erklang aus den tiefen seiner Kehle, der Körper verspannte sich und der heiße Schmerz hielt an.
Plötzlich sprach Sigjael wieder mit ihm, sofort klammerte sich sein müder Geist an der Stimme des Gabrieliten fest, lauschte ihm und versuchte sich nur darauf zu konzentrieren.
Aber die Stellen die schon mit der Brandsalbe eingeschmiert waren begann langsam die Brandwunden zu kühlen. Zwar war es nur eine kleine Linderung aber jedenfalls war es eine.

Doch bei dem letzten Handlungsschritt des Streiters konnte sich sein Geist nicht mehr länger konzentrieren und so krampfte sich sein ganzer Körper schmerzhaft zusammen. Auriel begann plötzlich zu krampfen und heftig zu husten, schnappte rasselnd nach Luft doch wurde der Husten noch schlimmer.

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Kasima
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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Kasima » 30.05.2013 - 10:55

Sigjael stoppte, als Auriel sich so verkrampfte und einen Hustenanfall bekam.
"Ruhig.. ruhig" Wieder streichelte der Gabrielit den Kopf des Michaeliten.
"Versuch langsam zu atmen. Ein und Aus, Ein und Aus", sprach er etwas hilflos und gab dem Michaeliten einen Takt.

Alyssiel lächelte und knuffte Terael in den Arm.
"So leicht werde ich nicht aufgeben und mach dir keine Sorgen Feroel werd ich schon klein kriegen. Wir werden wieder Seite an Seite fliegen. Mein Besserpostulant sollte auch bei seinen lehrenden Sein."
Sie betrachtete Terael nochmal richtig. "Wie war deine Weihe?"
Dann hörte sie das heißere Husten und blickte sich zum Streiter und dem Michaeliten um.

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Kasima
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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Kasima » 03.06.2013 - 20:43

"Solange es was schönes ist", seufzte Terael.
Er setzte schon zur Antwort der nächsten Frage an, als Auriel sich verkrampfte. Terael war sofort auf den Beinen und wollte zu ihm, doch er blieb stehen, weil er Gewahr wurde, daß er doch nichts würde tun können.

Enttäuscht und resigniert ließ er Schultern und Flügel hängen und sah seinen Scharführer an.
"Toll wars", murmelte er und grummelte, "Ich hatte nicht mal richtig Zeit, mir alles beibringen zu lassen. Dabei wärs heute vielleicht nötig gewesen"

Alyssiel blickte Terael etwas traurig hinterher. Es tat ihr leid, dass er so leiden musste. Sie stand auf und legte eine Hand auf eine seiner Schultern, drückte leicht zu. Ihr kam es bekannt vor, keine Zeit für wichtiges zu haben...
"Die Kirchenoberen sind was das das angeht oftmals zu voreilig... Lass dir am besten die Zeit nach diesem Auftrag nicht nehmen, aber jetzt solltest du dich besser erstmal ausruhen. Ich halte alles im Auge"
Wieder berührte ihr Flügel den von Terael. Etwas ratlos blickte sie sich um. Sollte sie ihren Urieliten in den Arm nehmen, oder was sollte man nun am besten machen? Wenn man einen Spirer brauchte hatte man keinen, kam ihr leicht grummelig der Gedanke. Dann wandte sich ihr Blick seinen traurigen Augen zu.
"Kann ich etwas für dich tun?", fragte sie leicht unsicher.

"Ja, vor allem, wenn man zwei Wochen im Kloster nur herumsitzt. In der Zeit hätte ich was lernen können. Dieses Urielitenzeug halt", beschwerte er sich.
Es war ja Zeit da, nur niemand auf der Schar konnte sich sonst unsichtbar machen.

Traurig schaute er Alyssiel an. "Egal was du tust, wenn es Fallen auslöst, Metallmänner anlockt, Menschen verändert, Engel verletzt oder explodiert, erschieß ich dich persönlich"
Normalerweise meinte der Urielit so etwas nicht ernst, aber jetzt sah es ganz so aus, als tat er es.
Er drehte sich noch einmal zu Andariel um und schaute sie an.
"Pass einfach ein bisschen auf uns auf und bleib bei mir", bat er sie dann.

"Ich habe nichts dergleichen vor", antwortete Alyssiel trocken und blickte ihren ehemaligen Urieliten ernst an. Doch dann wurde ihr Blick wieder weicher.
Sie trat näher an ihren Bruder und legte vorsicht einen Arm um seine Schulter. "Das kann ich, ich werde nicht gehen"
Kurz wandte sich ihr Blick den Leichen zu, doch das hatte noch Zeit. Sie musste sich nicht gleich darum kümmern, die lebenden waren wichtiger als die Toten.

Terael nickte. "Danke", murmelte er und sah zu Auriel, der inzwischen auch im Land der Träume war. Jetzt konnte er nichts mehr tun, außer zu warten und zu beten, das es wenigstens jetzt besser wurde.
"Dann werd ich mich auch etwas ausruhen", dachte er laut und setzte sich neben Andariel.
Trotzdem war er vorsichtig. Er legte seinen Bogen auf den Schoß, einen Pfeil schon an der Sehne. Man wusste nie, vorhin sind auch irgendwelche Metallmänner hier gewesen.

Der Urielit setzte sich auf den Boden um sich auszuruhen und Alyssiel setzte sich neben ihn. Sie hatte gesagt, siw würde bei ihm bleiben und darum würde sie sich auch kümmern. Aufmerksam blickte sie sich um, während ihr ehemaliges Scharmitglied die Augen schloss. Sanft umschloss sie ihn mit einem ihrer Flügel.
Es war schön wieder beisammen zu sein, auch wenn sie noch immer nicht seine Stimme in der Seele hören würde, sie konnte ihn sehen und mit ihm reden.

Sigjael hatte sich still wie es seine Art war, weiter um seinen Michaeliten gekümmert, welcher immer mehr in einem dämmrigen Zustand versank. Vorsichtig hatte er alle Brandwunden mit der kühlenden Salbe eingecremt und ging darin über seinen Kopf zu streicheln. Er hätte nicht gedacht, dass er sich solche Sorgen, um seinen Scharführer machen würde, doch ging es auch nicht anders, als einen gewissen Beschützerinstinkt für den sanften Michaeliten zu entwickeln. Erschöpft schloss er irgendwann die Augen und ruhte sich ebenfalls aus, da die Michaelitin auf sie alle Acht gab, doch eine Hand hielt er immer noch bei seinem Scharführer. Er wollte wissen, wenn etwas passierte.

Alyssiel blieb eine ganze Weile still neben ihrem Urieliten sitzen und versank in Gedanken. Kein anderer hatte es geschafft ihr so nah zu kommen, mit Mirael war sie auch warm geworden, doch war es keinesfalls das gleiche, wie bei dem jungen Urieliten und das alles nur wegen dieser einen Nacht, sonst wäre vermutlich all das gar nicht passiert.
Irgendwann war jedoch die Zeit den Toten ehre zu erweißen. Da ich alle von den Strapazen erholten, machte sich der goldene Engel alleine daran, die Scheiterhaufen zu schichten.
Geschwister zu Grabe zu tragen... es war die unschönste Aufgabe auf Erden. Ihr war es eine ganze Zeit lang ersparrt geblieben, doch Auriel hatte nicht so viel Glück. Gott sei Dank war Terael nichts schlimmes passiert. Nocheinmal legten sich ihre tiefblauen Augen auf seine Gestalt, bevor sie sich ihrer Arbeit zuwandte.
Vorsichtig legte sie die Körper der Menschen nebeneinander auf einen Scheiterhaufen, dann den Ragueliten, den sie mit kalten Augen musterte. Er war ebenso wie ihr ehemaliger Gabrielit verrückt geworden, dem Widersacher verfallen.
Er hatte so viel Leid verursacht. Eilig legte sie ihn auf den zweiten Haufen, um sich gleich dem letzten Opfer zuzuwenden. Sie durfte nicht so viele Gedanken an verrückte Engel verschwenden, es würde nur ihre Laune erheblich verschlechtern. Hoffentlich würde sie niemals so werden...
Das letzte Opfer war die Urielitin, die sich der Schar angeschlossen hatte. Alyssiel wusste nicht was passiert war, doch hatte diese bis auf die tödliche Verletzung nicht so viele. Zwei Federn lagen auf ihrer Körpermitte, die eindeutig zu Terael gehörten. Kurz nahm sie eine in ihre Hände und strich darüber. Zu gerne würde sie das Erlebte für Terael ungeschehen machen. Zu gerne hätte sie ihm das Leid ersparrt...
Sie legte die Federn wieder zurück auf den leblosen Körper und hebte auch diesen an, um ihn auf einen Haufen zu legen. Alles war bereit für das reinigende Feuer. Sollte sie warten bis alle wieder beisammen waren?
Wieder blickte sie auf die Schar dann zu den Scheiterhaufen.
Sie sollten brennen, sie sollten endlich ihre Ruhe finden. Die Michaelitin ging zu ihrer Tasche und holte Streichhölzer hervor. Still sprach sie ein Gebet, bat den Herrn die Seelen ihrer Geschwister in seiner Mitte aufzunehmen, sie von den Narben, die sie auf Erden bekommen hatten, zu heilen. Bat ihn auch die die noch auf Erden wandelten von einem solchen Schicksal zu bewahren, sie vor der Macht des Feindes zu schützen, so gut es ging.
Mit dem Amen entzündete sie die Haufen und schaute zu wie die kleine Flamme durch das Geäst züngelte.

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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Alessiel » 04.06.2013 - 13:29

Es war ein heftiger Gewaltflug gewesen, seine Flügelarme schmerzten, brannten wie Feuer.
Schweiß perlte von seiner Stirn und auch der Atem ging schnell und unregelmäßig.
Die ersten Schritte waren schwankend, ihm schwindelte von der großen Kraftanstrengung doch biss Mirael die Zähne zusammen, mobilisierte noch einmal seine Kräfte und rannte los, durch den Eingang des Klosters und hinterließ verwirrte und erstarrte Gesichter.
Er konnte nicht reden, wollte nicht erklären, brauchte nichts außer der Hilfe für seine Geschwister.

Ihm kam ein Mann entgegen, er sah aus wie ein Monach. Sofort packte seine Hand nach dem Arm des Mannes, der ihn erschreckt ins Gesicht starrte.
„Brauche Hilfe....Raphaeliten...“
Kam es heiser keuchend über seine Lippen.
Der Monach nickte nach einer Überraschungssekunde schnell und bedeutete ihm mitzukommen. Doch das Tempo war Mirael zu langsam. „Schneller...“ Ermahnte er den Mann und begann wieder zu rennen.
Der Monach verstand und rannte los, noch immer aber völlig verwirrt von dem plötzlichen auftauchen des Todesengels.

Sie erreichten die Flure der Krankenstation und der gehetzte Mann der vor ihm lief blieb plötzlich vor einer der vielen Türen stehen.
Mirael verschwendete keine Zeit mit Anklopfen und fiel wortwörtlich mit der Tür ins Haus.
Er stolperte ins Zimmer und sah sich um, die hellgrünen Augen fixierten zwei Engel Raphaels.
„Hilfe...“
Kam es aus seiner heiseren Kehle, er verlor das Gleichgewicht und fiel unsanft auf die Knie.
Mit rasselnden Atem rang er nach Luft. „Hilfe....“
Es kam nichts aus seiner Kehle, keine Worte außer dem heiseren Hilferuf.
Er verfluchte sich und seine Schwäche, wieso musste genau jetzt in so einem Lebenswichtigen Moment seine Stimme versagen?



*Karte: Schwäche*

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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Magnetklaue » 04.06.2013 - 22:19

Der weibliche Engel Raphaels im Raum schob sich in einer fließenden Bewegung vor ihren Bruder und betrachtete den Gabrieliten kritisch und alarmiert. Sie machte einen Schritt vor und streckte eine Hand in beruhigender Geste aus.
"Immer mit der Ruhe Bruder. Was ist los? Wie können wir dir helfen?"
In ihren Gedächtnis versuchte sie das Gesicht zuzuordnen, war sich aber nicht sicher, ob sie den Engel schon einmal gesehen hatte.

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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Alessiel » 05.06.2013 - 00:07

Mirael keuchte und brachte kein vernünftiges Wort heraus. Der Schweiß tropfte ihm von der Stirn.
Er hob den Kopf und versuchte etwas zusagen, doch nichts außer einem heiseren Krächzen kam aus seiner Kehle.
"Schar..." Ganz leise konnte der Streiter die Worte flüstern, doch lauter wurde die Stimme nicht.

Der Todesengel deutete eine Handbewegung nach hinten an, direkt zur Tür.
Aber ihm war bewusst das sie ihn nicht verstehen würde.
Seine tief traurigen verzweifelten Augen blickten in ihre. Er fasste sich an die Kehle doch kamen immer noch keine Worte heraus.
Verflucht! Hasste der Herr ihn etwa so sehr? Er hatte doch schon so sehr für seine Taten bereut! Was war es was er noch tun sollte? Warum versagte ihm ausgerechnet jetzt die Stimme?

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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Alessiel » 06.06.2013 - 21:14

Simriel kam ein paar Schritte auf den Gabrieliten zu und hatte nun eine Hand beschwichtigend hinter sich ausgestreckt. Der andere Raphaelit blieb gehorsam sitzen und beobachtete nur nervös was geschah.
"Was ist passiert? Ist deine Schar in Gefahr? Wurdest du angegriffen?"
Sie ging etwas vor dem anderen Engel auf ein Knie und sah ihn eindringlich an


Mirael nickte heftig bei ihrer ersten Frage mit dem Kopf.
Doch bei der zweiten Frage versuchte er etwas zusagen, immer noch war seine Kehle wie zugeschnürt.
Mit Verzweiflung in den Augen sah er die Heilerin an, es würde nur einen Weg geben dessen wurde sich der Streiter bewusst.
Er fasste sich etwas stärker gegen die Kehle und nickte dann ganz leicht. Tippte dann mit Zeigefinger und Mittelfinger gegen den Hals.


Simriel verengte die Augen zu Schlitzen und sie nickte knapp. Er hatte genickt und scheinbar war er verletzt worden. Sie würde sich dessen annehmen und dann würden sie weitersehen. Ohne weitere Umschweife streckte sie die Hände aus und legte sie um Hals und Nacken des Gabrieliten.

Konzentriert schloss sie die Augen und tauchte in den Körper des Bruders ein. Was sie fand war allerdings eine alte Verletzung. Die Stimmbänder schienen geschädigt worden zu sein, was die krächzende Stimme erklären würde. Ohne weiter darüber nachzudenken machte sie sich ans Werk und begann die Stimmbänder des Gabrieliten zu erneuern.


Die warmen Hände der Heilerin legten sich um seinen Hals und Nacken.
Doch der Gabrielit verspürte nicht die Ruhe einer ersehnten Heilung, noch immer sah er es als Strafe die von Gott auferlegt wurde. Eine Strafe für sein Verhalten damals und seine Fehler.
Mirael konnte die Wärme fühlen die durch seinen Körper floss, ein beruhigendes und wohltuendes Gefühl doch innerlich entschuldigte er sich beim Herrn, er musste das tun, es gab keinen anderen Ausweg.

Die Raphaelitin heilte ihn, heilte seine alte Verletzung.
Er konnte fühlen wie das Kratzen aufhörte, wie das brennen erlosch.
Der Streiter war geheilt, würde wieder sprechen können.
Es war ein unglaubliches Gefühl.
Dankbar sah er dem heilenden Engel in die Augen und eine einsame Träne perlte über seine Wange.
„Die Schar die hier losgeflogen ist, ist verletzt. Schwer verletzt. Die junge Heilerin ist erschöpft kann nicht heilen. Der Michaelit ist ebenfalls schwerverletzt....Wahrscheinlich eine Rauchvergiftung...“
Erklang die kräftige tiefe Stimme des Gabrieliten, überschlug sich fast dabei, die ihm selbst plötzlich eine Gänsehaut über den Körper laufen ließ.
Er streckte die Hand aus und umfasste das Handgelenk der Raphaelitin.
„Bitte ihr müsst mit mir kommen,..es sieht nicht gut aus, es könnte sein das sie nicht überleben.“
Seine grünen Augen blickten flehend in die Augen der Heilerin und sahen dann den anderen Raphaelit an der hinter ihr stand.
„Bitte...“




Simriel sah Mirael beruhigend aber ernst an und nickte immer wieder kurz.
"Gut, alles klar. In dem Fall sollten wir keine Zeit verlieren."
Sie sah sich zu ihrem Bruder um und stand auf.
"Kael, du bleibst hier und hälst Vamiel im Auge, ruh dich aus und geh nicht weg. Bleib hier oder im Krankenzimmer, dann werde ich dich wieder finden."
Sie sah Mirael wieder an.
"Ich komme mit dir, also sollten wir uns beeilen."


Mirael nickte heftig, ließ die Hand der Heilerin los und stand schnell auf.
„Danke...danke...“
Er räusperte sich leise, ein einfacher Reflex.

Er wartete bis die Raphaelitin ihre Tasche geholt hatte, blickte dabei noch einmal zum anderen Heiler.
Doch seine traurigen Augen ruhten nicht sehr lang auf ihn, denn als Simriel fertig war eilte er aus der Krankenstation heraus. Aber passte der weißblonde Streiter auf das sie mit ihm Schritt halten konnte.
Draußen wandte er sich ihr zu.
„Folge mir einfach.“
Wunderbar klar, kräftig und angenehm erklang die Stimme des Gabrieliten, dann schwang er sich mit einigen kräftigen Flügelschlägen in die Luft und wartete auf seine Schwester um dann zusammen mit ihr los zufliegen.


Simriel brauchte nicht lange, sie schnappte sich ihre eigene Tasche und klopfte Kael noch einmal auf die Schulter. Der sah mit so etwas wie Verehrung und etwas Unsicherheit zu ihr auf, aber widersprach ihren Anordnungen nicht.

Dann folgte die Raphaelitin dem Gabrieliten und war erstaunlich schnell unterwegs. Mirael musste nicht großartig darauf achten langsam zu machen.
Draußen nickte sie ihm nur zu und folgte ihm dann in die Luft.

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Terael
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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Terael » 08.06.2013 - 21:12

Noch eine Weile beobachtete sie die Flammen, die langsam die Körper der Toten ergriffen und kontrollierte, das nichts anderes anfing zu brennen. Dann wandte sie sich um. Die ganze Schar ruhte sich aus, auch Auriel schien zu ruhen, ob das gut für ihn war, konnte die Michaelitin nicht sagen, doch ging sein flacher Atem stätig weiter. Hoffentlich würde Mirael bald kommen und keine Probleme kriegen. Sie konnte nichts tun außer zu wachen und ihre erschöpften, verletzten Geschwister zu beschützen. Etwas ungeduldig drehte sie eine Runde um die Lichtung und kontrollierte den Eingang. Langsam fingen dünne Fäden von Rauch einen Weg nach draußen zu suchen. Man sollte Abstand von dieser Höhle halten. Sie ging wieder zurück und betrachtete Terael. Er meditierte still, doch ganz entspannt war er nicht. Alyssiel seufzte traurig, sie hätte ihm gerne ersparrt soetwas zu sehen, aber es war der Lauf den ein Engel auf Erden nehmen musste, mit all den Scherben die auf dem Weg lagen. Sie setzte sich wieder neben ihn, beobachtete das Feuer und legte einen Flügel um ihren vermissten Freund. Mehr konnte sie nicht tun...

Irgendwann roch der Urielit das Feuer, aber er ließ sich deswegen nicht davon abhalten, einfach weiter zu meditieren.
Das Feuer gehörte dazu. Es brachte die beiden Engel nach hause, irgendwie, also war es etwas Gutes.
Vielleicht verbrannte man sie deswegen. Damit der Rauch in den Himmel aufstieg..?

Nach einigen Stunden kam er wieder zu sich. Alyssiel saß wieder neben ihm, also war wohl erst einmal alles getan.
"Ist dir eigentlich ein kleines Frettchen aufgefallen?", murmelte er, als er die Augen geöffnet hatte. Miriel hatte gesagt, er soll es ziehen lassen, trotzdem würde es gern wohlauf wissen.

"Ich habe nicht auf Tiere geachtet, wieso?", fragte sie Terael überrascht zurück. Wie kam er denn auf ein Frettchen? Kurz drückte sie ihn etwas mit ihrem Flügel, bevor sie wieder aufstand. Kurz blickte sie sich um, doch auf den ersten Blick sah sie kein Tier in der Nähe, sicher schreckte sie der Geruch von Feuer zurück.

"Gehörte zu Miriel", sagte er und stand auch auf, um sich ein wenig die Beine zu vertreten. "Wollte nur wissen, wies ihm geht"
Er sah sich die Anderen genau an. Sie waren alle schon etwas ruhiger. Trotzdem sah Auriel nicht danach aus, als würde es ihm wieder super gehen.
"Wie lange ist Mirael denn schon weg?", fragte er.

"Sicher geht es ihm gut", sprach Alyssiel langsam und blickte sich erneut um," Wenn du willst können wir nach ihm Ausschau halten. Sechs Stunden ca. hoffentlich taucht er bald auf. Der Tag neigt sich langsam dem Ende" Man spürte etwas die ungeduld der Michaelitin, doch wie schon viele Male gedacht, waren ihre Hände gebunden. Sie seufzte.
"Wie geht es dir?", hakte sie vorsichtig nach.

"Ich bin ein Urielit in einem Wald im Urielsland", sagte er mit einer kleinen Portion Sarkasmus, "wie kanns mir da schlecht gehen?"
Er grabschte sich etwas von dem Essen und kaute drauf herum. "Aber wenigstens bin ich in guten Händen"

"Dir kanns auch dann schlecht gehen, zum Beispiel wenn ein Bär dir den Honig klaut", es war wohl das schlechteste was die Michaelitin sagen könnte doch fiel ihr nichts besseres ein. Alyssiel wandte sich ab und blickte in diesen undruchdringlichen Wald. Wenn sie ehrlich war konnte sie damit nicht viel anfangen, es war Wald mit Tieren, doch etwas für sie bedeuten tat es nicht. Die Tiere und auch die Bäume und Plfanzen hatten ihren Nutzen mehr nicht. Doch bei den nächsten Worten blickte sie wieder zurück zu Terael. Ein lechtes Lächeln entstand auf ihrem Gesicht. Sie wusste nicht ganz wie es gemeint war.
"Das ist eben die Aufgabe von Michaeliten, die Meute im Zaum zu halten. Willste ne Runde fliegen?"

"Ich glaube, der Bär würde seinen Honig eher mit mir teilen, murmelte Terael und sah Alyssiel an. Sie fand wohl nicht besonderes an Wäldern.
"Ich werds dir irgendwann mal erklären", versprach er und schaute nach oben.

"Können wir machen, solange wir nicht allzu weit wegfliegen"
Immerhin waren sie die einzigen, die gerade wach waren. Der Urielit wollte seine Schar nicht unbedingt allein lassen.

"Ich werde darauf warten", antwortete Alyssiel und nickte auf seine Worte."Nur eine kleine Runde über den Platz, da können wir auch nach der geforderten Hilfe Auschau halten"
Gleich darauf breitete sie ihre weißen Schwingen auf und erhob sich in die Luft. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie ja gar nicht mit der Seele verbunden waren. Kurz wurde ih Blick traurig, doch hatte sie sich geschworen, dass sie irgendwann wieder in einer Schar fliegen würden. Sei es auch nach diesem Auriel. Die Sonne neigten sich dem Horizont schon zu und würde bald das Firmament verlassen.
Eine Nacht hier draußen, wollte sie eigentlich nicht haben, doch war es wohl nicht zu verhindern.

Da flog sie fort. Einen kurzen Moment schaute er ihr hinterher, bevor er selber abhob.
Die Flügel etwas zu bewegen konnte ja nicht schaden. Aber so, wie Alyssiel das machte, konnte das nichts werden.

Er flog an ihr vorbei nach oben, um sich einen richtigen Überblick zu verschaffen. Aber weit und breit war nichts interessantes zu entdecken.
Das war einerseits gut, weil es auch bedeutete, daß es nichts schlechtes ist, aber es wäre ihm wohl lieber gewesen, wenn Mirael irgendwo zu sehen war.

Terael flog an ihr vorbei weiter in die Höhe und Alyssiel machte sich gleich daran ihm zu folgen. Nichts zu sehen. Es gab wirklich nichts zu sehen, außer Wald und der Berg. Alyssiel seufzte. Mirael würde noch etwas brauchen, aber langsam könnte er schon kommen. Einfach so flog sie noch ein ganzes Stück höher als Terael und schaute ihn herausfordernd an. Es war wohl keine gute Zeit um herumzualbern, doch war es wohl die beste Möglichkeit sich ein wenig abzulenken.

Offensichtlich wollte sie etwas spielen.
Terael fragte sich, ob er lust hatte zu spielen, aber wenn sie meinte, weiter nach oben zu fliegen, wäre eine Aufforderung...

Er stieg auf die selbe Höhe und näherte sich ihr von hinten. Er berührte nur kurz ihre Füße, bevor er wieder zur Landung ansetzte.

Sie schaute Terael hinterher, welcher ihrer Aufforderung folgte, doch flog er genau aus dem Blickfeld der Michaelitin. Sie flog weiter und versuchte einen Blick auf Terael zu werfen. Plötzlich berührte sie etwas an den Füßen. Unwirrkürlich zuckte sie zusammen.
"Hey!" Alyssiel wendete und folgte Terael. Mehrmals schlug sie mit den Flügeln, um als erstes zu Landen.
"Da sieht man du brauchst auf jeden Fall noch Unterricht in Höflichkeit. Sie haben dich wirklich zu früh gehen gelassen", fing sie an grinsend zu meckern.

"Hätte ich dir die Hand gegeben, wärst du abgestürzt und hättest auch gemeckert", grummelte er.
Er setzte sich wieder auf die Wiese in die Nähe der Anderen, an eine Stelle, an der man zwischen den Bäumen hindurch in Richtung des Klosters sehen konnte.

"Was hast du denn in der Zeit gemacht, wo ich nicht auf dich aufgepasst habe?"

Alyssiel ginste weiter und knuffte ihren Freund. Es klang eigenartig ihn Freund zu nennen, aber sie gwöhnte sich langsam an den Gedanken. "Ich hab natürlich alles ins CHaos gestürtzt und Mirael musste es ausbaden, ne Spaß" Alyssiel winkte ab und wurde wieder ernst. "Es ging eben weiter mit Sigaiael und als die Kirchenoberen meinten ich wäre wieder bereit, wollten sie mich wieder auf die Terra Nova schicken, ich habe mich verweigert, was mir einiges an Ärger und Unmut gebracht hat, dann haben sie mir andere Aufträge, rund um den Himmel der Raphaeliten gegeben, bis ich dann nach Urielsland gekommen bin" Sie stoppte und zuckte mit den Schultern. Ich war also relativ brav und wie war es bei dir?"

"Ach, eigentlich ging es", fing er an zu erzählen.

Und so saßen sie eine Weile und redeten, schließlich gab es ja nicht viel, was man sonst tun könnte.
Man bekam nie das Gefühl, daß es Terael dabei gut ging, aber trotzdem war es gut für ihn, eine Weile nicht an diesen Tag zu denken. Er hoffte nur, daß bald jemand kommen würde, den der Schar helfen könnte.

Und nach einiger Zeit war es dann auch soweit. Durch die Bäume hindurch bemerkte der Urielit zwei Engel, die auf sie zuflogen.
"Ich glaube, das sind sie", sagte er, stand auf und zeigte irgendwo in den Himmel.

Carian
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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Carian » 09.06.2013 - 21:12

Ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Ein gleichmäßiges leises Pochen in ihren Ohren. Ist das ihr eigener Herzschlag? Egal was es ist, das Geräusch ist beruhigend, einschläfernd. Sie öffnet kurz die Augen, blinzelt in das blaue Licht, das sie umgibt. Verzerrte Gestalten bewegen sich um sie herum. Dumpfe Geräusche überlagern für einen Moment das gleichmäßige Pochen, doch nicht für lange.

Sie weiß nicht, wie lange sie hier schon schwebt, hat kein Gefühl für Anfang oder Ende, kein Konzept von Vorher oder Nachher. Es ist so einfach, die Augen zu schließen und sich in dem gleichmäßigen Pochen ihres Herzschlags zu verlieren.

Ein schrilles Piepsen, viel zu schnell und ohne Rhythmus lässt sie ihre Augen wieder öffnen. Heftig blinzelnd staunt sie über die verzerrten Gestalten, die sie dieses Mal viel besser erkennen kann. Sie stehen um eine Säule herum, leuchtend blau, wie alles um sie herum. Wortfetzen drangen an ihr Ohr, abgehackte Brocken ohne Information. In der Säule hängt eine weitere Gestalt, nackt, umgeben von Schläuchen. Sie zuckt heftig als würde sie tanzen, angetrieben von dem immer hektischer werdenden schrillen Piepsen. Dann hängt sie still, passend zu dem Piepsen, das in einen gleichmäßigen langgezogenen Ton über gegangen ist.

Plötzlich dreht sich eine der verzerrten Gestalten um und sieht sie an, direkt in die Augen. Sie will schreien und kann nicht, sie will fliehen und kann sich doch nicht bewegen, als die Gestalt unaufhaltsam auf sie zu kommt.


Andariel schreckte hoch, für den Moment orientierungslos, blinzelte im viel zu hellen Tageslicht. Ihr Herzschlag raste, während die Bilder in ihrem Kopf durcheinander wirbelten und doch schon wieder verblassten. Ihr Blick fiel auf eine Gestalt neben ihr, ein Stück Realität, an der sie sich festhalten konnte. Auriel, ihr Scharführer und Freund, der für sie da war und sie brauchte. Langsam beruhigten sich Herzschlag und Atmung, die flüchtigen Bilder verblassten, wurden überlagert von dem Hier und Jetzt, dem Gestank von verbranntem Fleisch, der immer noch über der Lichtung hing, den Geräuschen des Waldes, weiteren Engeln, die in der Nähe landeten und ihrem leisen Gespräch. Einer war Terael, die andere die fremde Michaelitin. Noch nicht bereit für Gesellschaft, hielt Andariel ihre Augen geschlossen, ließ sich einlullen von dem Gemurmel während ihre Gedanken die letzten Tage verarbeiteten und sortierten. Erst als Terael aufstand, um die Neuankömmlinge zu begrüßen, streckte sich die Raphaelitin und öffnete die Augen. So unruhig ihr Schlaf gewesen war, fühlte sie sich doch schon viel besser.

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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Alessiel » 10.06.2013 - 10:35

Mirael und seine rettende Begleiterin kamen ihrem Ziel immer näher.
Er gab Simriel ein Zeichen das sie landen sollten und setzte dann zu einem vorsichtigen aber dennoch schnellen Landeanflug an, die Sinne waren weiter geschärft und pasten auf seine raphaelitische Schwester dabei auf.
Als er den Boden unter den Füßen spüren konnte lief der Gabrielit ein Stück weit aus und kam dann zum stehen.
Seine Schwingenmuskulatur brannte wie Feuer doch der Streiter gab keinen Laut von sich führte seine Schwester zu den Patienten und als Terael und Alyssiel näher kamen nickte er den beiden zu.

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Auriel lag noch immer in so einer Art Dämmerschlaf.
Sein Atem ging flach, gab ein ungesundes Rasseln von sich und hin und wieder Drang ein leiser Schmerzenslaut aus seiner Kehle, Schweiß perlte über die Stirn des goldenen Engels.

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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Kasima » 10.06.2013 - 17:49

Kurz nachdem Terael meinte, dass er Engel herannahen sehen konnte, spürte sie, wie der Gabrielit erneut in Reichweite kam. Erleichterung machte sich in ihr unwillkürlich breit. Alles hatte geklappt. Erwartungsvoll blickte sie in den Himmel, verfolgte die Schatten, die immer größer wurden. Leicht den Kopf schief legend musterte sie die Raphaelitin. Es war nicht wie gedacht Mederiel, sondern vermutlich eine der heilenden Hände, des anderen Klosters.
Auch sie trat ruhiges Wegs näher und blickte beide an.
"Willkommen zurück", sprach sie zu ihren Gabrieliten und blickte zur Raphaelitin.
"Ich bin Alyssiel und das neben mir ist Terael. Mirael und ich wurde zur Unterstützung der hiesigen Schar geschickt. Möchtest du gleich zur Tat schreiten, oder dich erst von dem Flug kurz erholen?
Auriel der Michaelit, hätte es am Nötigsten"
Kurz wandte sich ihr Blick ihrem Ordensbruder zu, der sich immer noch in diesem Schlaf ähnlichem Zustand befand.
*Danke, für deine Mühen, ruh dich erstmal aus*, sandte sie an ihren Streiter.

Auch Sigjael erwachte von seiner Meditation und fühlte sich trotz dem dumpfen schmerzvollen Pochen in seiner Schulter besser. Sorgvoll blickte er zu seinem Michaelit und bemerkte erst später, dass Mirael wieder zurück war mit helfender Begleitung. Ein schmerzvolles Stöhnen drang heißer aus der Kehle des Michaeliten und wieder begann der Kämpfer sanft über jenen Kopf zu streicheln. "Gleich wird dir geholfen, gleich gehts dir besser", erklang beruhigend seine tiefe Stimme, auch wenn er nicht wusste, ob der goldene Engel in seinem Delirium ihn hören würde.
Ein dankbaren Blick warf er dem fremden Streiter zu und nickte ihm grüßend zu.

Carian
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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Carian » 11.06.2013 - 19:06

Als Auriel einen Schmerzenslaut von sich gab, wandte sich Andariel sofort ihrem Scharführer zu. Irgendjemand hatte Salbe auf seine Verbrennungen geschmiert, vermutlich ihr gabrielitischer Bruder. Sachte streckte sie eine Hand aus, um zu sehen wie es Auriel ging. Sie bedauerte immer noch, dass sie ihrem Freund nicht helfen konnte, jedenfalls nicht mehr als ihm einen Teil der Schmerzen zu nehmen und ihm ein wenig von ihrer Kraft zu geben. Als die anderen Engel zu ihnen traten, sah sie schließlich auf und nickte ihnen zu Begrüßung zu, wartete ab, was die ältere Raphaelitin tun und sagen würde.

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Magnetklaue
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Re: [3] - Der letzte Kampf

Beitrag von Magnetklaue » 11.06.2013 - 21:43

Simriel landete elegant für einen Raphaeliten und blickte sich eilig um. Ihre Augen überblickten die Situation und sie runzelte kurz die Stirn. Dann sah sie die Michaelitin an die vor ihr stand.
"Nein, nein, lasst mich einfach durch und meine Arbeit machen", sagte sie und winkte ab, trat an den anderen Engeln vorbei und widmete sich erst einmal dem am offensichtlichsten Verletzten. Kurz musterte sie Andariel die neben Auriel am Boden saß und lächelte.

Dann kniete sie sich hin und legte beide Hände auf die Brust des Michaeliten. Das würde einen Augenblick dauern, also setzte sich sich bequemer hin und machte sich konzentriert an die Arbeit.

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