Der Stille Tod: Palaver

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Kuniel
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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Kuniel » 15.06.2016 - 23:00

Magnetklaue hat geschrieben:Alles schön und gut, aber spielen wir hier eigentlich noch Engel oder Cthulhu? So langsam wirds mir selbst für Engel ein wenig zu abstrus
Was für eine Sorte von Engel-Spiel würdest du denn gerne spielen :) ? Ich will natürlich euch ein Spiel anbieten, dass ihr auch spielen wollt.

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Magnetklaue
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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Magnetklaue » 16.06.2016 - 18:27

Ich habe folgende Problematik:

1. Sandbox hin oder her, ich habe das Gefühl es gibt hier kein roten Faden und keine Berührungspunkte zu Engel mehr. Was ich an Engel mag ist die Tatsache, das es, obwohl es "esoterische" Elemente hat trotzdem immer ein Stückweit in der Realität verankert ist. Das habe ich hier nicht mehr, kein Stück.

2. So es einen Plot gibt, ist dieser nicht ersichtlich. Ich weiß das du gern ausschweifend und irgendwie hochphilosophisch schreibst, aber das ist sehr hinderlich dabei zu verstehen was von einem gewollt ist bzw. was es überhaupt für Optionen gibt. Etwas klarere Schreibe wäre also schön. Ich kann mit nichts arbeiten, weil ich keine Ahnung habe was zum Henker überhaupt vorgeht und das meine ich nicht im Sinne von "Wo der Plot hin will" sondern im Sinne von "viel Geschriebenes ist so konfus, das ich nicht weiß wo die Leute sind, wie die Umgebung aussieht, welchen Eindruck jemand macht, etc."

3. Im Gespräch mit Turgon kam heraus, das das was gerade passiert nicht zu seiner geplanten Hintergrundgeschichte passt. Es ist schön und gut wenn man mit den Hintergründen von Leuten arbeiten will, aber sie zu verreißen ist keine Option für mich. Es bestehen Vorstellungen, die mitunter (siehe Keranel) extrem wichtig für den Charakter sind, für die Art wie jemand ihn oder sie spielt. Wenn du sowas machen willst, würde ich dich bitten das abzuklären und zwar bevor einfach irgendwas gepostet wird. Ich sage es mal so: ich will nicht das du in meiner Hintergrundgeschichte herumsandboxt. Die hat nen Sinn und steht fest und wenn du sie wissen möchtest, komm einfach auf mich zu und ich erzähle dir gern lang und breit worum es sich dabei handelt, damit du dann gegebenenfalls Dinge daraus benutzen kannst um den Charakter zu fordern.

Zusammenfassend: ich mag diese Schar wirklich sehr, ich mag Charakterspiel und etwas freieres Schreiben, aber es wäre schön wenn wir vom komplett Irrationalen mal wieder etwas auf ein "weltlicheres" Niveau runterkämen. Engel lebt für mich vom Charakterspiel und den Interaktionen und daran wie diese Charaktere von der Welt an sich gefordert werden. Von all diesem düsteren Neo-Mittelalter. Nicht daran das man anfängt gegen die Götter selbst zu kämpfen...

So, meine 2 Cent an dieser Stelle, weil es für mich langsam wirklich schwer wird noch irgendwas sinnvolles zu schreiben bei dem ich nicht vorher ne Stunde lang völlig planlos dasitzen musste...

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Turgon » 16.06.2016 - 19:45

Was mir mit der bisher bekannten Chargeschichte bei Rumael nicht so recht zusammenzupassen scheint, ist, dass von meiner Überlegung her Rumaels Schar direkt beim ersten Angriff auf London zum Bombenschmeißen nach vorne geworfen wird, da dann im Flakfeuer draufgeht, Rumael es irgendwie zur Terra Nova zurückschafft, und nach etwas Zusammenflickerei mehr oder weniger direkt hier nach Skandinavien geschickt wurde.
Dh dieser Vorangriff schlägt da ein bisschen aus der Reihe imho ;-)

Oder ist das etwas, das schon vor der eigentlichen Invasion spielt? Weil da steht ja auch etwas von „vor Jahren durchlebt“?
Die Invasion von Britannien findet ja gerade statt, bzw. der Tod der Schar ist ja erst ein paar Wochen her?

Kuniel
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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Kuniel » 17.06.2016 - 10:36

1. Sandbox hin oder her, ich habe das Gefühl es gibt hier kein roten Faden und keine Berührungspunkte zu Engel mehr. Was ich an Engel mag ist die Tatsache, das es, obwohl es "esoterische" Elemente hat trotzdem immer ein Stückweit in der Realität verankert ist. Das habe ich hier nicht mehr, kein Stück.

2. So es einen Plot gibt, ist dieser nicht ersichtlich. Ich weiß das du gern ausschweifend und irgendwie hochphilosophisch schreibst, aber das ist sehr hinderlich dabei zu verstehen was von einem gewollt ist bzw. was es überhaupt für Optionen gibt. Etwas klarere Schreibe wäre also schön. Ich kann mit nichts arbeiten, weil ich keine Ahnung habe was zum Henker überhaupt vorgeht und das meine ich nicht im Sinne von "Wo der Plot hin will" sondern im Sinne von "viel Geschriebenes ist so konfus, das ich nicht weiß wo die Leute sind, wie die Umgebung aussieht, welchen Eindruck jemand macht, etc."
Du willst also eine Handlung/Spielewelt, die weltlicher ist und du willst, dass ich als Spielleiter mehr Klarheit ins Spiel bringe, was von den Spielern gefordert wird und was an Optionen für Spieler zur Verfügung steht.

Habe ich das richtig verstanden?

Was denkt der Rest in der Hinsicht? Mein derzeitiger Spielleiterstil ist bis jetzt eine persönliche Entscheidung von mir gewesen. Aber wenn Magnetklaues Kritik Anklang findet, dann würde ich natürlich meinen Stil dementsprechend ändern.
3. Im Gespräch mit Turgon kam heraus, das das was gerade passiert nicht zu seiner geplanten Hintergrundgeschichte passt. Es ist schön und gut wenn man mit den Hintergründen von Leuten arbeiten will, aber sie zu verreißen ist keine Option für mich. Es bestehen Vorstellungen, die mitunter (siehe Keranel) extrem wichtig für den Charakter sind, für die Art wie jemand ihn oder sie spielt. Wenn du sowas machen willst, würde ich dich bitten das abzuklären und zwar bevor einfach irgendwas gepostet wird. Ich sage es mal so: ich will nicht das du in meiner Hintergrundgeschichte herumsandboxt. Die hat nen Sinn und steht fest und wenn du sie wissen möchtest, komm einfach auf mich zu und ich erzähle dir gern lang und breit worum es sich dabei handelt, damit du dann gegebenenfalls Dinge daraus benutzen kannst um den Charakter zu fordern.
Naja, in einem Moment wie diesem bereite ich einen groben Rahmen einer Szene vor und dann beginnt der Dialog mit dem Spieler. Weil was ich als SL will in dem Moment ist nicht irgendeinen vom Spieler erdachten Greatest-Hits-Moment auszuspielen. Ich bereite eine vage Szene vor, die denkbar in der Vergangenheit jenes Charakters ist und dann übergebe ich jenem Spieler die Kontrolle jene Szene zu gestalten, um dadurch seinen Charakter zu präsentieren. Aber die Forderung an den Spieler ist, den Charakter in einer Szene zu präsentieren, über die er im direkten Sinne vorher nicht nachgedacht hat. Zudem Spieler Autorität über eine spezielle Szene in dem Sinne zu geben, finde ich gut.

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Turgon » 17.06.2016 - 11:17

Kuniel hat geschrieben:Was denkt der Rest in der Hinsicht? Mein derzeitiger Spielleiterstil ist bis jetzt eine persönliche Entscheidung von mir gewesen. Aber wenn Magnetklaues Kritik Anklang findet, dann würde ich natürlich meinen Stil dementsprechend ändern.
Mir fehlt ab und an, dass die NSCs auf die Fragen der SCs eingehen und ein wenig mehr erklären.
Manchmal kommt da nur ein „ist so“ oder auch gar nix, was es den SCs dann nicht unbedingt einfach macht, dem NSC argumentativ zu folgen.
Naja, in einem Moment wie diesem bereite ich einen groben Rahmen einer Szene vor und dann beginnt der Dialog mit dem Spieler. Weil was ich als SL will in dem Moment ist nicht irgendeinen vom Spieler erdachten Greatest-Hits-Moment auszuspielen. Ich bereite eine vage Szene vor, die denkbar in der Vergangenheit jenes Charakters ist und dann übergebe ich jenem Spieler die Kontrolle jene Szene zu gestalten, um dadurch seinen Charakter zu präsentieren. Aber die Forderung an den Spieler ist, den Charakter in einer Szene zu präsentieren, über die er im direkten Sinne vorher nicht nachgedacht hat. Zudem Spieler Autorität über eine spezielle Szene in dem Sinne zu geben, finde ich gut.
Das finde ich auch gut so :-)
Details in der Szene (so wie ich sie verstanden habe) passen nicht ganz zu der Hintergrundgeschichte, die ich in Rumaels Charsheet geschrieben habe. Das können wir sicher anpassen, und dann ist es ok :-)

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Alessiel » 17.06.2016 - 14:57

Ich muss mich den anderen anschließen.
Also wenn ich ehrlich bin dann weiß ich gerade nicht mehr so viel weiter mit meinem Charakter, der ist durch dieses ganze hin und her ziemlich durch gerade. Der hat mittlerweile ein Realitätsproblem, denn ist ja kein Wunder da ist so viel auf ihn eingeprasselt und jetzt ist die Umgebung irgendwie naja so eine Art Vorhölle wie er findet und es kommt mir eher mehr wie Cthulhu vor als wie Engel. Und wenn das so weitergeht mit diesen ganzen ich nenne es mal Welten oder Realitäten switchen dann kann ich meinen Charakter bald nicht mehr spielen weil er entweder wahnsinnig wird und durchdreht oder wahnsinnig wird und von einer Klippe springt ohne die Flügel zu öffnen, er ist schon recht frei in seinem denken aber trotzdem wenn das so weitergeht dann wird der irgendwann unspielbar für mich.

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Kasima » 18.06.2016 - 13:26

Ich warte mal hier mit meiner Antwort, bis sich das geklärt hat :)

zu meiner Meinung: Manchmal ist es schon etwas schwammig, wie auf die Fragen geantwortet wird.
Und manchmal ist es nicht klar, was man alles machen darf, ohne die Geschichte kaputt zu machen.

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Magnetklaue
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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Magnetklaue » 19.06.2016 - 10:07

Ja, das hast du richtig verstanden :wink: mehr Klarheit hilft mir zu sehen was für Optionen bestehen, die in sich auch stimmig sind.
Naja, in einem Moment wie diesem bereite ich einen groben Rahmen einer Szene vor und dann beginnt der Dialog mit dem Spieler. Weil was ich als SL will in dem Moment ist nicht irgendeinen vom Spieler erdachten Greatest-Hits-Moment auszuspielen. Ich bereite eine vage Szene vor, die denkbar in der Vergangenheit jenes Charakters ist und dann übergebe ich jenem Spieler die Kontrolle jene Szene zu gestalten, um dadurch seinen Charakter zu präsentieren. Aber die Forderung an den Spieler ist, den Charakter in einer Szene zu präsentieren, über die er im direkten Sinne vorher nicht nachgedacht hat. Zudem Spieler Autorität über eine spezielle Szene in dem Sinne zu geben, finde ich gut.
Es geht nicht um Greatest-Hits-Moments. Aber wenn in meiner Geschichte Shezariel Angst vor Wasser hat, weil er als Kind mal fast von seinem Vater ertränkt wurde und du daraus plötzlich machst das er ja als junger Engel mal in den Prager See gefallen ist, dann find ich das z.B. scheiße.
Oder wenn sich ein Turgon überlegt das seine Schar im Sturm auf Britannien, in Feuer und Schlacht elendig zerfetzt wurde (ich überzeichne hier, keine Ahnung wie das war) und plötzlich eine Szene auftaucht in der sie das überlebt haben, aber an ner anderen Stelle stehen, dann passt das alles nicht mehr zusammen und ist nirgendwo stimmig. Wenn du uns jetzt in die Schlacht um London gesteckt hättest, Feuer überall und wir wären damit konfrontiert worden, dann wäre das schon ziemlich hart gewesen und wir hätten erstmal klarkommen müssen und Turgon hätte die Kontrolle gehabt UND es wäre stimmig für ihn gewesen. Aber dazu sollte man eben sowas abklären. Du brauchst dann ein detailliertes Grundwissen über das, was für den Charakter passt und wenn wir dir dafür vor einem Spiel eine "detaillierte" Charaktergeschichte zuschicken sollen, habe ich damit kein Problem. Das ist allemal besser, als plötzlich in einer Szene zu stecken die so nicht passiert sein kann...das raubt den Spaß, weil man das Gefühl hat das man das jetzt so nicht für seine Charaktergeschichte übernehmen wird, es wird halbherzig, weil macht ja eh keinen Sinn, etc. pp.

Darum gehts mir.

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Josiel » 19.06.2016 - 11:37

Hmm, also mit dem sehr bildhaften Schreibstil habe ich persönlich keine Probleme, ich bin aber auch jemand, der Spaß an solchen Beschreibungen hat und das ist einfach sehr unterschiedlich von Person zu Person. Ich hatte Rumaels Geschichte auch anders verstanden - das müsst ihr schlussendlich unter euch klären. Wenn Turgon so wie es ist damit einverstanden ist, kann ich ja schlecht meckern ;-)
Aber ja, es wird im Moment hart psychedelisch, und ich kann schlicht und einfach mit den NSCs nichts anfangen. Josi ist kein Charakter, die groß mit NSCs reden würde, insofern ist es auch da wieder für mich nicht so schlimm, aber sowohl Meredith als auch Samael kamen für mich eben nicht intelligent rüber, sondern einfach wahnsinnig. Und da stellt sich irgendwann die Frage, warum die Charaktere sich mit diesen Leuten abgeben sollte, oder ihnen glauben. Josi läuft mit, weil sie niemals nie nicht ihre Schar verlassen würde. Aber definitiv nicht, weil sie glaubt, hier die Welt zu retten.

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Kasima » 19.06.2016 - 12:29

Wir können ja vielleicht die Szene etwas ändern.
Ich hätte wohl vorher reagieren sollen, ich wusste ja was in der Szene sich abspielt...
Ich dachte einfach nur es wird schon ok sein...
Es tut mir leid. :(

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Kuniel » 22.06.2016 - 20:43

Kasima hat geschrieben:Wir können ja vielleicht die Szene etwas ändern.
Ich hätte wohl vorher reagieren sollen, ich wusste ja was in der Szene sich abspielt...
Ich dachte einfach nur es wird schon ok sein...
Es tut mir leid.
Nein, du trägst keine Schuld, Kasima :wink: . Dies war meine Entscheidung als SL gewesen und damit ist es auch meine Verantwortung.

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Magnetklaue hat geschrieben:Ja, das hast du richtig verstanden :wink: mehr Klarheit hilft mir zu sehen was für Optionen bestehen, die in sich auch stimmig sind.
Okay, an der Stelle muss ich ehrlich gestehen, dass dies eine Schwäche von mir ist. Ich neige dazu, etwas zu blumig mit meinen Beschreibungen ab und zu zu werden. Aber ich erkenne es an, dass dies ein Problem ist, wenn es das Potential einer Szene (d.h. was die Spieler theoretisch machen können) behindert.
Alessiel hat geschrieben:Der hat mittlerweile ein Realitätsproblem, denn ist ja kein Wunder da ist so viel auf ihn eingeprasselt und jetzt ist die Umgebung irgendwie naja so eine Art Vorhölle wie er findet und es kommt mir eher mehr wie Cthulhu vor als wie Engel.
Mein Fehler ist es gewesen, dass ich dies nicht mit euch Spielern abgesprochen habe. Denn an sich, was du, Alessiel, beschreibst, ist genau der Ton, welchen ich kreieren wollte. Nicht unbedingt der Wahnsinn-Part, aber das "Realitätsproblem". Aber ich hatte mich entschieden, dass "show, don't tell" besser wäre und noch dazu entschied ich mich die Charaktiere damit zu konfrontieren anstatt sie langsam in jene okkulte Welt einzuladen.

Wer wissen will, was ich so in etwa original geplant hatte: Google Gnostizismus und das Universum als Quantum-Computer.
Kasima hat geschrieben:Und manchmal ist es nicht klar, was man alles machen darf, ohne die Geschichte kaputt zu machen.
Ich weiß nicht, ob du das wörtlich meinst, aber ich interpretiere es mal dahingehend: Nichts was ein Spieler-Charakter denkbar machen kann, ruiniert die Story. Samael kann sterben, die Gruppe könnte ihn einfach im Brandland zurücklassen, weil sie ihm nicht trauen usw. Spieler können niemals die Story ruinieren, weil die Entscheidungen der Spieler die tatsächliche Story sind in einem RPG.
Turgon hat geschrieben:Manchmal kommt da nur ein „ist so“ oder auch gar nix, was es den SCs dann nicht unbedingt einfach macht, dem NSC argumentativ zu folgen.
Etwas, was ich ab und an angesprochen hatte, war die Idee von Wissen als eine Bürde. Und Alessiel hat die ganze Situation gerade ja treffend als ein "Realitätsproblem" beschrieben. Ist es daher nicht verständlich, wenn gutmütige NPCs versuchen würden, so gut es geht, die Spieler von jenem Wissen fernzuhalten, eben um jenes "Realitätsproblem" zu verhindern?

Es ist wie eine Alice-In-Wonderland-"Down the rabbithole"-Erfahrung. Es geht um Groteske und Surrealismus. Und die darunterliegende Logik ist Gnostizismus und dieses theoretische Quantum-Computer-Modell.

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Die letzten Tage habe ich die Kampagne umgeschrieben. Von nun an wird sie grundsätzlich weltlich sein und die Beschreibungen werden klarer sein. Den letzten Post habe ich gelöscht und mit einem neuen ersetzt. Dies bedeutet, dass es keine Rumael-Szene sein wird. Das heißt nicht, dass ich in Zukunft keine Charakter-spezifische Szenen kreieren will, wo ich mit den jeweiligen Spielern Szenen zusammenstellen will.

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Alessiel » 22.06.2016 - 21:46

Danke dir Kuniel. :)

Und ich habe nichts dagegen wenn mein Charakter ein kleines Realitätsproblem bekommt, er denkt ja auch das er verflucht ist und vielleicht ist er es im gewissen Maße sogar. :wink: Aber zu Wahnsinnig möchte ich ihn nicht werden lassen, denn wollte ihn noch gerne spielen, habe meinen Keranel richtig lieb gewonnen. :)

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Re: Der Stille Tod: Palaver

Beitrag von Kasima » 22.06.2016 - 22:19

Vielen Dank für die Mühen :) Ich werd versuchen mit zu überlegen, was kasiael so weit im Norden tun könnte.

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