Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Luniel erwiderte Nathaniels Lächeln mit einem erleichterten Grinsen.
"Dann ist ja gut... und danke für das Kompliment!"
Yscariel brauchte lange. Entweder sie nahm sich Zeit, oder die Wunde war komplexer, als er angenommen hatte. Dann jedoch fiel dem Ramieliten auf, dass langsam, eine nach der anderen, die Narben auf Ruvaels Körper verschwanden. Alle. Der Blick aus seinen grauen Augen wanderte ungläubig hoch auf Yscariels Gesicht. Das war nicht ihr ernst, oder? Wer war hier denn jetzt auf Selbstmord-Kommando?
Gebannt verfolgte er, wie sie nun den Scharführer aufweckte, dieser erst aufsprang und etwas desorientiert aussah und dann anfing zu lachen und sich zum gehen wandte.
Bei dem nächsten Satz entglitten dem Ramieliten allerdings sämtliche Gesichtszüge.
"Ähhhh...was?!" Er starrte dem Michaeliten hinterher. "Wa-warte mal!"
Dann trat Nathaniel vor. Sein Zorn war überdeutlich und Luniel zuckte fast ein wenig zusammen, obwohl er nicht gegen ihn gerichtet war. Er sah nach wie vor nicht so aus, als ob er alleine gehen konnte, und Luniel war einen besorgten Blick in Richtung der Raphaelitin.
"Hier, lass mich mal", kam er ihr zur Hilfe, als er sah, dass sie mit einer Hand Schwierigkeiten hatte, die Kordel festzubinden.
"Dann ist ja gut... und danke für das Kompliment!"
Yscariel brauchte lange. Entweder sie nahm sich Zeit, oder die Wunde war komplexer, als er angenommen hatte. Dann jedoch fiel dem Ramieliten auf, dass langsam, eine nach der anderen, die Narben auf Ruvaels Körper verschwanden. Alle. Der Blick aus seinen grauen Augen wanderte ungläubig hoch auf Yscariels Gesicht. Das war nicht ihr ernst, oder? Wer war hier denn jetzt auf Selbstmord-Kommando?
Gebannt verfolgte er, wie sie nun den Scharführer aufweckte, dieser erst aufsprang und etwas desorientiert aussah und dann anfing zu lachen und sich zum gehen wandte.
Bei dem nächsten Satz entglitten dem Ramieliten allerdings sämtliche Gesichtszüge.
"Ähhhh...was?!" Er starrte dem Michaeliten hinterher. "Wa-warte mal!"
Dann trat Nathaniel vor. Sein Zorn war überdeutlich und Luniel zuckte fast ein wenig zusammen, obwohl er nicht gegen ihn gerichtet war. Er sah nach wie vor nicht so aus, als ob er alleine gehen konnte, und Luniel war einen besorgten Blick in Richtung der Raphaelitin.
"Hier, lass mich mal", kam er ihr zur Hilfe, als er sah, dass sie mit einer Hand Schwierigkeiten hatte, die Kordel festzubinden.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Als Ruvael sich dem Weg näherte, welcher zur Höhle führte, wurden die Geräusche der Schar leiser, der Geruch des brennenden Dorfes wurde mit dem des Meeres ersetzt aus dessen Richtung ein leichter Wind blies. Der Wind war kalt, stellte Ruvael fest. Wann war es so kalt geworden?
Aber dann hörte er Nathaniels laute Stimme. Er war wütend. Erst jetzt bemerkte er wie angespannt sein Körper war. Als würde er sich unbewusst darauf einstellen, dass er bald kämpfen werden müsste. Wieder fühlte er sich nostalgisch, aber dieses Mal wurde er nicht an glücklichere Zeiten erinnert. Nun dachte er an jene Zeit als er seine zweite Schar verloren hatte und alleine die Mission beendet hatte. Immer angespannt, immer bereit sich der Gefahr ausgesetzt zu sehen, während er immerzu auf Gefahr zusteuerte.
Warum war es jedoch kalt? Hatte Yscariel ihn vergiftet? Nein, sie hatte nur seine Narben geheilt und sie wirkte ziemlich erschöpft davon. Woher kam die Kälte? Es fühlte sich wie ein Fieber an. Mit einem Raphaeliten in der Nähe sah man sowas selten, aber er war wahrscheinlich einer der wenigen Engel, welcher nicht konstant in Gegenwart eines Raphaeliten gewesen war in der Vergangenheit. Um Krankheiten zu bekämpfen, erhöhte der Körper die eigene Körpertemperatur und dadurch bekam man den Eindruck, dass die Temperatur gesunken war. Aber vielleicht war es kein Fieber. Vielleicht war es nur die Euphorie, wieder dem Pfad zu folgen, der sicherlich für ihn bestimmt war.
Nathaniel redete immer noch, schrie immer noch seine Worte des Zorns und der Frustration ins Nichts als Ruvael zu der Höhle herunterging. Kurz vor dem Höhlenausgang blieb er stehen. Er seufzte und lächelte als er bewundernd, dass er selbst hier unten sogar noch Nathaniels Stimme hören konnte. Er schaute zum Höhleneingang. Natürlich würde dies passieren. Wieder stand er allein gegenüber den Feinden der Kirche. Zumindest war diesmal nicht seine Schar auf dem Weg hierher gestorben, dachte er bitter.
Eine letzte Rede, bevor er Typhon begrüßen würde und sehen würde, was er anzubieten hatte. Entweder würde dies wirklich eine Falle sein, oder Typhon würde ihm wirklich ein Angebot machen.
*Ich hätte es dir eher sagen können, Nathaniel.*, sendete er zu Nathaniel, hoffend, dass ihn dies beruhigen würde. Wahrscheinlich eher nicht, dachte er amüsiert. *Ich hätte es ihnen allen eher sagen können: Der Kirche, Gott… meiner zweiten Schar. Nach dem Tod meiner ersten Schar glaubten sie alle, dass ich auf Rache aus war. Und es gab mehr als genug scheinheilige Ausreden, wo ich Rachsucht vortäuschen konnte, um diese Vorstellung zu verfestigen. Aber dies war nie mein Problem gewesen. Mein Problem war, dass ich einst alles verloren hatte als meine erste Schar gestorben war und als ich die Chance hatte es alles wiederzubekommen, als ich eine zweite Schar hatte mit der alles besser hätte sein können… Ich hatte wieder eine Schar, welche neue Freunde hätten sein können. Ich hatte all dies und ich warf es einfach weg.* Ruvael lachte und setzte fort: *Weißt du, was das letzte war, was ich gemacht habe, bevor meine zweite Schar gestorben war? Es war ihnen zu sagen, dass wir nach Nürnberg fliegen sollten, weil ich kein Michaelit mehr sein wollte. Ich hatte alles zurückbekommen, was ich verloren hatte, trotz all meiner Makel und dunklen Triebe und am Ende hatte ich es einfach weggeworfen.*
*Und die Ironie war natürlich, dass ich wieder überlebt hatte. Wieder war ich in eine tödliche Situation mit meiner Schar gelandet und WIEDER hatte ich als einziger überlebt. Das war der Moment, wo mir klar wurde, warum ich diese Narben behalten musste, warum ich weitermachen musste. All das war nur dazu, um mich leiden zu sehen. Sterben wäre zu einfach gewesen für einen Bastard wie mich. Was ich verdiente war mehr Zeit. Zeit gefüllt mit Schmerzen, Hass und Dunkelheit. Und deswegen werde ich alleine mit Typhon reden. Dort in den Schatten der Höhle, einem Feind der Kirche treffend, welcher mit Traumsaat befreundet ist: Das ist genau die Sorte von Ort, wo ich hingehöre. Ach, und sag Yscariel, dass ich versuchen werde, dieses andere Kind zu retten. Die Betonung liegt natürlich auf 'versuchen'.*
____________________________________________________________________
das 20. Arkanum: Das Fegefeuer
Umgekehrte Bedeutung: Wiedergeburt
Aber dann hörte er Nathaniels laute Stimme. Er war wütend. Erst jetzt bemerkte er wie angespannt sein Körper war. Als würde er sich unbewusst darauf einstellen, dass er bald kämpfen werden müsste. Wieder fühlte er sich nostalgisch, aber dieses Mal wurde er nicht an glücklichere Zeiten erinnert. Nun dachte er an jene Zeit als er seine zweite Schar verloren hatte und alleine die Mission beendet hatte. Immer angespannt, immer bereit sich der Gefahr ausgesetzt zu sehen, während er immerzu auf Gefahr zusteuerte.
Warum war es jedoch kalt? Hatte Yscariel ihn vergiftet? Nein, sie hatte nur seine Narben geheilt und sie wirkte ziemlich erschöpft davon. Woher kam die Kälte? Es fühlte sich wie ein Fieber an. Mit einem Raphaeliten in der Nähe sah man sowas selten, aber er war wahrscheinlich einer der wenigen Engel, welcher nicht konstant in Gegenwart eines Raphaeliten gewesen war in der Vergangenheit. Um Krankheiten zu bekämpfen, erhöhte der Körper die eigene Körpertemperatur und dadurch bekam man den Eindruck, dass die Temperatur gesunken war. Aber vielleicht war es kein Fieber. Vielleicht war es nur die Euphorie, wieder dem Pfad zu folgen, der sicherlich für ihn bestimmt war.
Nathaniel redete immer noch, schrie immer noch seine Worte des Zorns und der Frustration ins Nichts als Ruvael zu der Höhle herunterging. Kurz vor dem Höhlenausgang blieb er stehen. Er seufzte und lächelte als er bewundernd, dass er selbst hier unten sogar noch Nathaniels Stimme hören konnte. Er schaute zum Höhleneingang. Natürlich würde dies passieren. Wieder stand er allein gegenüber den Feinden der Kirche. Zumindest war diesmal nicht seine Schar auf dem Weg hierher gestorben, dachte er bitter.
Eine letzte Rede, bevor er Typhon begrüßen würde und sehen würde, was er anzubieten hatte. Entweder würde dies wirklich eine Falle sein, oder Typhon würde ihm wirklich ein Angebot machen.
*Ich hätte es dir eher sagen können, Nathaniel.*, sendete er zu Nathaniel, hoffend, dass ihn dies beruhigen würde. Wahrscheinlich eher nicht, dachte er amüsiert. *Ich hätte es ihnen allen eher sagen können: Der Kirche, Gott… meiner zweiten Schar. Nach dem Tod meiner ersten Schar glaubten sie alle, dass ich auf Rache aus war. Und es gab mehr als genug scheinheilige Ausreden, wo ich Rachsucht vortäuschen konnte, um diese Vorstellung zu verfestigen. Aber dies war nie mein Problem gewesen. Mein Problem war, dass ich einst alles verloren hatte als meine erste Schar gestorben war und als ich die Chance hatte es alles wiederzubekommen, als ich eine zweite Schar hatte mit der alles besser hätte sein können… Ich hatte wieder eine Schar, welche neue Freunde hätten sein können. Ich hatte all dies und ich warf es einfach weg.* Ruvael lachte und setzte fort: *Weißt du, was das letzte war, was ich gemacht habe, bevor meine zweite Schar gestorben war? Es war ihnen zu sagen, dass wir nach Nürnberg fliegen sollten, weil ich kein Michaelit mehr sein wollte. Ich hatte alles zurückbekommen, was ich verloren hatte, trotz all meiner Makel und dunklen Triebe und am Ende hatte ich es einfach weggeworfen.*
*Und die Ironie war natürlich, dass ich wieder überlebt hatte. Wieder war ich in eine tödliche Situation mit meiner Schar gelandet und WIEDER hatte ich als einziger überlebt. Das war der Moment, wo mir klar wurde, warum ich diese Narben behalten musste, warum ich weitermachen musste. All das war nur dazu, um mich leiden zu sehen. Sterben wäre zu einfach gewesen für einen Bastard wie mich. Was ich verdiente war mehr Zeit. Zeit gefüllt mit Schmerzen, Hass und Dunkelheit. Und deswegen werde ich alleine mit Typhon reden. Dort in den Schatten der Höhle, einem Feind der Kirche treffend, welcher mit Traumsaat befreundet ist: Das ist genau die Sorte von Ort, wo ich hingehöre. Ach, und sag Yscariel, dass ich versuchen werde, dieses andere Kind zu retten. Die Betonung liegt natürlich auf 'versuchen'.*
____________________________________________________________________
das 20. Arkanum: Das Fegefeuer
Umgekehrte Bedeutung: Wiedergeburt
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Keine Frage des Wollens, sondern des Könnens.
Es überraschte sie nicht, dass er ihren Worten - der Tatsache, dass sie in ihren Entscheidungen nicht frei waren - zwei Verletzte zu versorgen hatten, eine Wache zu halten, abstimmen sollten wer ihn gefahrlos für den Rest begleiten konnte, keine Bedeutung beimaß.
Erst recht nicht, dass er die Verantwortung dieser Organisation nicht auf sich nahm. Er wollte gehen, also ging er. Frei von Verantwortung eben.
Aber sie glaubte nicht mehr, dass er in der Lage war für irgendjemanden außer sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Vermutlich nicht einmal dies.
Wie auch die anderen, blieb auch dieser Gedankengang dem Stillen vorbehalten.
Weder sprach sie ihn an, noch versuchte sie ihn von seinem Gang abzuhalten - sie hätte weder die Stärke noch das Recht dazu gehabt. Sie hatte das geheilt was sie konnte und Raphaels Recke - denn nichts anderes war der Michaelit im Augenblick - sah nicht mehr aus wie eine Karikatur von dessen Werk.
Und auch wenn die Narben lediglich die sichtbaren Wülste des Knäuels in seinem Inneren gewesen sein mochten, bereute sie nichts.
Sie lächelte Luniel an, ein wenig geistesabwesend, als er ihr zur Hand ging und sagte: "Danke."
Dann hörte sie Nathaniels Schrei.
Ihr Kopf fuhr herum, sie sah den Gabrieliten seine gequälten Schritte tun. Seine Rufe.
Nicht, dachte sie. "Nicht," brachte sie hervor.
Eine Mischung aus Überraschung und Angst. Es wäre ihr schwergefallen zu entscheiden, ob es die Änderungen waren die in ihm vorgingen, die Sorge um seine frischen Wunden oder die Befürchtung, dass Ruvaels Dunkelheit in Nathaniels Wut Keim zu schlagen drohte.
Sie merkte, dass sie die Luft angehalten hatte, bis der Michaelit aus ihrer aller Sichtfeld verschwand.
*Lass dich nicht einholen.* sandte sie an Ruvael. *Aber.. versuch zurückzukehren.*
Ihr Blick wanderte zu ihren verbliebenen Brüdern, ihren Aufgaben zurück. Sie war schrecklich müde.
Es überraschte sie nicht, dass er ihren Worten - der Tatsache, dass sie in ihren Entscheidungen nicht frei waren - zwei Verletzte zu versorgen hatten, eine Wache zu halten, abstimmen sollten wer ihn gefahrlos für den Rest begleiten konnte, keine Bedeutung beimaß.
Erst recht nicht, dass er die Verantwortung dieser Organisation nicht auf sich nahm. Er wollte gehen, also ging er. Frei von Verantwortung eben.
Aber sie glaubte nicht mehr, dass er in der Lage war für irgendjemanden außer sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Vermutlich nicht einmal dies.
Wie auch die anderen, blieb auch dieser Gedankengang dem Stillen vorbehalten.
Weder sprach sie ihn an, noch versuchte sie ihn von seinem Gang abzuhalten - sie hätte weder die Stärke noch das Recht dazu gehabt. Sie hatte das geheilt was sie konnte und Raphaels Recke - denn nichts anderes war der Michaelit im Augenblick - sah nicht mehr aus wie eine Karikatur von dessen Werk.
Und auch wenn die Narben lediglich die sichtbaren Wülste des Knäuels in seinem Inneren gewesen sein mochten, bereute sie nichts.
Sie lächelte Luniel an, ein wenig geistesabwesend, als er ihr zur Hand ging und sagte: "Danke."
Dann hörte sie Nathaniels Schrei.
Ihr Kopf fuhr herum, sie sah den Gabrieliten seine gequälten Schritte tun. Seine Rufe.
Nicht, dachte sie. "Nicht," brachte sie hervor.
Eine Mischung aus Überraschung und Angst. Es wäre ihr schwergefallen zu entscheiden, ob es die Änderungen waren die in ihm vorgingen, die Sorge um seine frischen Wunden oder die Befürchtung, dass Ruvaels Dunkelheit in Nathaniels Wut Keim zu schlagen drohte.
Sie merkte, dass sie die Luft angehalten hatte, bis der Michaelit aus ihrer aller Sichtfeld verschwand.
*Lass dich nicht einholen.* sandte sie an Ruvael. *Aber.. versuch zurückzukehren.*
Ihr Blick wanderte zu ihren verbliebenen Brüdern, ihren Aufgaben zurück. Sie war schrecklich müde.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Nathaniel stolperte, fing sich irgendwie wieder und versuchte weiter in seiner Wut voranzukommen.
Er würde Ruvael diesen arroganten und ignoranten Bastard nicht allein lassen, nein er würde es sein der Typhon den Hals umdrehen würde und dann vielleicht Ruvael.
Nicht nur vielleicht er würde es tun ihm eigenhändig das Genick brechen.
Tu es befreie dich von ihm.
Da war wieder diese Stimme die in seinen Verstand eindrang und ihm Kopfschmerzen bereitete, wie ein Tinnitus nur ohne Ton doch verdammt eindringlich.
Fast schon als würde diese Stimme ihn lenken, ihn dazu bewegen sich dem Michaeliten zu nähern und sein verdammtes Leben zu beenden.
Nathaniel wusste das er es konnte, er war kräftig genug und wenn ein Gabrielit völlig außer Kontrolle war konnte nicht einmal Ruvael ihn aufhalten.
Wieder kam er ins stolpern und diesmal musste er sich schwer auf sein Schwert abstützen um nicht zu fallen.
Gerade wollte er ein wütenden Schrei von sich geben doch da erreichte ihn die Stimme seines Michaeliten und es ging in einem zornigen Knurren unter.
Der Streiter beendete seinen halsbrecherischen Weg und verharrte. Konzentrierte sich auf die Worte in seinem Kopf. Spürte den pochenden Druck hinter seinen Schläfen der immer stärker wurde und sich im ganzen Kopf verteilte.
Ruvaels Worte waren wie Gift für ihn, das durch seinen Körper strömte hinauf bis zu seinem Kopf und ihn dort vergiftete, bis zu seinem Verstand.
Mit einem weiteren wütenden Knurren wagte er einen weiteren Schritt, Ruvael würde in diese verdammte Höhle nicht allein hinein gehen! Er würde es sein der Typhon das Genick brechen würde oh ja!
Ein weiterer Schritt jedoch löschte alle seine Pläne aus, er hatte nicht genug Kraft um das Gleichgewicht zu halten und fiel zu Boden.
Wie heiße Nadeln durchrang der Schmerz seinen gesamten Körper, Nathaniel hatte gerade noch so die Chance gehabt sein Bein beim Sturz zu verlagern so das er nicht auf das verletzte fiel sondern auf das gesunde, doch auch das schmerzte und trieb ihn für einen Moment die gesamte Luft aus den Lungen.
Ein heiserer schmerzhafter Laut entrann seiner Kehle wurde dann zu einem erneuten zornigen Knurren. „Verdammt!“
Doch so laut und kraftvoll wie seine Stimme vorhin gewesen war, war sie jetzt ein fast heiseres wütendes schreien in dem Verzweiflung inne wohnte.
Der Streiter richtete sich unter Schmerzen auf so das er in eine sitzende Position kam um das Bein nicht weiter zu belasten, es ausstreckte und wieder laut zischte. Dabei knirschte Nathaniel mit den Zähnen und sah zum Eingang der Höhle der so weit entfernt schien.
*Bring mir seinen Kopf. Und wehe du Bastard kommst nicht mehr heraus, dann trete ich dir gewaltig in den Arsch.*
Die Worte waren voller Zorn doch hinter dem ganzen dunklen Gefühlen lag so etwas wie Sorge, nur sehr leicht doch sie war da.
Nathaniels haselnussbraune Augen sahen auf den Verband, der befleckt war von roten Blut. Seinem.
Ja er war ein Idiot, ein verdammter noch dazu. *Ich schwöre dir Ruvael ich schleife dich da raus.*
Das Kribbeln unter seiner Haut verebbte, die geballte Energie verschwand und hinterließ Frustration. Der Gabrielit ließ den Kopf sinken. Er hatte den Kampf verloren.
Er würde Ruvael diesen arroganten und ignoranten Bastard nicht allein lassen, nein er würde es sein der Typhon den Hals umdrehen würde und dann vielleicht Ruvael.
Nicht nur vielleicht er würde es tun ihm eigenhändig das Genick brechen.
Tu es befreie dich von ihm.
Da war wieder diese Stimme die in seinen Verstand eindrang und ihm Kopfschmerzen bereitete, wie ein Tinnitus nur ohne Ton doch verdammt eindringlich.
Fast schon als würde diese Stimme ihn lenken, ihn dazu bewegen sich dem Michaeliten zu nähern und sein verdammtes Leben zu beenden.
Nathaniel wusste das er es konnte, er war kräftig genug und wenn ein Gabrielit völlig außer Kontrolle war konnte nicht einmal Ruvael ihn aufhalten.
Wieder kam er ins stolpern und diesmal musste er sich schwer auf sein Schwert abstützen um nicht zu fallen.
Gerade wollte er ein wütenden Schrei von sich geben doch da erreichte ihn die Stimme seines Michaeliten und es ging in einem zornigen Knurren unter.
Der Streiter beendete seinen halsbrecherischen Weg und verharrte. Konzentrierte sich auf die Worte in seinem Kopf. Spürte den pochenden Druck hinter seinen Schläfen der immer stärker wurde und sich im ganzen Kopf verteilte.
Ruvaels Worte waren wie Gift für ihn, das durch seinen Körper strömte hinauf bis zu seinem Kopf und ihn dort vergiftete, bis zu seinem Verstand.
Mit einem weiteren wütenden Knurren wagte er einen weiteren Schritt, Ruvael würde in diese verdammte Höhle nicht allein hinein gehen! Er würde es sein der Typhon das Genick brechen würde oh ja!
Ein weiterer Schritt jedoch löschte alle seine Pläne aus, er hatte nicht genug Kraft um das Gleichgewicht zu halten und fiel zu Boden.
Wie heiße Nadeln durchrang der Schmerz seinen gesamten Körper, Nathaniel hatte gerade noch so die Chance gehabt sein Bein beim Sturz zu verlagern so das er nicht auf das verletzte fiel sondern auf das gesunde, doch auch das schmerzte und trieb ihn für einen Moment die gesamte Luft aus den Lungen.
Ein heiserer schmerzhafter Laut entrann seiner Kehle wurde dann zu einem erneuten zornigen Knurren. „Verdammt!“
Doch so laut und kraftvoll wie seine Stimme vorhin gewesen war, war sie jetzt ein fast heiseres wütendes schreien in dem Verzweiflung inne wohnte.
Der Streiter richtete sich unter Schmerzen auf so das er in eine sitzende Position kam um das Bein nicht weiter zu belasten, es ausstreckte und wieder laut zischte. Dabei knirschte Nathaniel mit den Zähnen und sah zum Eingang der Höhle der so weit entfernt schien.
*Bring mir seinen Kopf. Und wehe du Bastard kommst nicht mehr heraus, dann trete ich dir gewaltig in den Arsch.*
Die Worte waren voller Zorn doch hinter dem ganzen dunklen Gefühlen lag so etwas wie Sorge, nur sehr leicht doch sie war da.
Nathaniels haselnussbraune Augen sahen auf den Verband, der befleckt war von roten Blut. Seinem.
Ja er war ein Idiot, ein verdammter noch dazu. *Ich schwöre dir Ruvael ich schleife dich da raus.*
Das Kribbeln unter seiner Haut verebbte, die geballte Energie verschwand und hinterließ Frustration. Der Gabrielit ließ den Kopf sinken. Er hatte den Kampf verloren.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Ruvael verharrte an der Schwelle. Um ehrlich zu sein, hatte er immer gehofft, dass dies passieren würde. Er hatte Luniel gefragt, ob er bereit war ihn zu begleiten, aber insgeheim hatte er immerhin immer gehofft, dass jener ihn nicht begleiten würde. Nicht weil er ihn beschützen wollte. Sie alle waren nur Dreck und Staub, die sich der Illusion hingaben etwas anderes zu sein. Dieses ganze Gerede von Licht, Gott und Errettung… Bis jetzt hatte er nie einen Beweis dafür gesehen. Alles was er gesehen hatte war Kot, Schlamm und Blut. Die meisten nannten es einfach Tod, aber Ruvael wusste genug, um sagen zu können, dass eine poetische Umschreibung wie „Tod“ nicht annähernd die brutale Wirklichkeit umschrieb.
Er starrte auf seine Füße. Die Antwort Nathaniels erreichte ihn und er lächelte. Wäre er hier herunter gekommen, wäre er gezwungen gewesen, ihm eine Lektion zu erteilen. Nathaniel würde jeden fairen Kampf gewinnen. Aber Ruvael hätte nicht fair gekämpft – und genau deshalb hätte er gewonnen. Stärke, Schnelligkeit und Geschick waren nicht genug, um jeden Kampf zu gewinnen. Alles was man brauchte, war die Umstände für die Ausnahme von der Regel zu beschwören. Nathaniels Verletzungen waren mehr als genug gewesen, um Material für solch eine Ausnahme zu bieten.
Für einen Moment war Ruvael überrascht. Warum hatte er so viel Zeit damit verbracht, sich zu überlegen, wie er seinen eigenen Gabrieliten im Kampf besiegen konnte? Weil er ihm nicht vertraute, dachte er. Genauso wenig wie dem Rest der Schar. All diese Zeit hatte er auf zwei Fronten gekämpft. Nicht nur war der Feind sein Feind, sondern seine Schar war auch der Feind gewesen. Er hatte sich zu sehr an die Einsamkeit gewöhnt. Zu sehr hatte er die Zeit allein genossen. Und wie er es sich am Ende vielleicht insgeheim gewünscht hatte, stand er nun wieder allein der Dunkelheit gegenüber.
Aber es war nicht seine Entscheidung allein. Auf Yscariels Bemerkung antwortete er amüsiert: *Die Entscheidung liegt nicht bei mir. Ich sagte, dass es eine Frage des Willens sein würde. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg… oder so geht der Spruch, glaube ich. Der Weg mag an meine Seite führen, aber es ist nicht meine Entscheidung, welche die Schritte an meine Seite lenkt.*
Bei Nathaniels Worten, seufzte Ruvael. *Wehmut steht dir nicht, Nathaniel.*, erwiderte er in einem sarkastischen Ton. *Sentimentalität lockt uns zu diesem Irrtum, dass wir in einem Universum der Gegenteile leben, dass es immer nur zwei Dinge geben wird, dessen man sich bewusst sein muss. Sind wir gut, oder sind wir böse? Tun wir das Richtige oder das Falsche? Folgen wir unserer Natur oder unserer Pflicht? So vieles in dieser Welt macht uns glauben, dass wir keine Freiheit haben, dass wir an diese Dualität gebunden sind. Aber die Wahrheit ist, dass wir bereits frei sind und alles was es braucht, um frei zu sein, ist Geduld. Sich jene Freiheit zu erkämpfen, um das Richtige zu tun, selbst wenn man nicht sollte. Alles, um jenen Zustand zu erreichen, wo Gewissen und Gesetz ausreichen, um ein Urteil zu sprechen. Wir Engel sind nicht mehr als der plumpe Hammer geführt von einer phobischen Hand. Du willst deine Zögerlichkeit bewältigen? Glaube nicht, dass du dich von deiner Wut oder deiner Freundschaft zu Flurbiel befreien kannst. Finde die kleinen Schritte, welche dich kontinuierlich deiner endgültigen Entscheidung entgegen tragen. Alles, um dein altes Selbst zurückzulassen und jemand anderes zu werden.*
Ruvael wartete einen Moment und fügte dann hinzu: *In meiner Abwesenheit wird es deine Aufgabe sein, auf die Schar Acht zu geben und jene zu leiten, Nathaniel.*
Auf der Schwelle verweilend, schaute er die Klippe hinauf, wartend darauf, ob die anderen zwei Engel sich ihm entweder anschließen würden oder… ihn allein lassen würden. Ruvaels Hand ging instinktiv zu seinem Schwertgriff. Wie in alten Zeiten, dachte er etwas beschämt als er sich bei dieser instinktiven Reaktion ertappte. Bald würde es nicht mehr ein Ritual alter Gewohnheiten sein und wieder eine Notwendigkeit werden als er den Abschaum dieser Welt der Hierarchie der Kirche in Sachen Gesellschaft bevorzug.
Er starrte auf seine Füße. Die Antwort Nathaniels erreichte ihn und er lächelte. Wäre er hier herunter gekommen, wäre er gezwungen gewesen, ihm eine Lektion zu erteilen. Nathaniel würde jeden fairen Kampf gewinnen. Aber Ruvael hätte nicht fair gekämpft – und genau deshalb hätte er gewonnen. Stärke, Schnelligkeit und Geschick waren nicht genug, um jeden Kampf zu gewinnen. Alles was man brauchte, war die Umstände für die Ausnahme von der Regel zu beschwören. Nathaniels Verletzungen waren mehr als genug gewesen, um Material für solch eine Ausnahme zu bieten.
Für einen Moment war Ruvael überrascht. Warum hatte er so viel Zeit damit verbracht, sich zu überlegen, wie er seinen eigenen Gabrieliten im Kampf besiegen konnte? Weil er ihm nicht vertraute, dachte er. Genauso wenig wie dem Rest der Schar. All diese Zeit hatte er auf zwei Fronten gekämpft. Nicht nur war der Feind sein Feind, sondern seine Schar war auch der Feind gewesen. Er hatte sich zu sehr an die Einsamkeit gewöhnt. Zu sehr hatte er die Zeit allein genossen. Und wie er es sich am Ende vielleicht insgeheim gewünscht hatte, stand er nun wieder allein der Dunkelheit gegenüber.
Aber es war nicht seine Entscheidung allein. Auf Yscariels Bemerkung antwortete er amüsiert: *Die Entscheidung liegt nicht bei mir. Ich sagte, dass es eine Frage des Willens sein würde. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg… oder so geht der Spruch, glaube ich. Der Weg mag an meine Seite führen, aber es ist nicht meine Entscheidung, welche die Schritte an meine Seite lenkt.*
Bei Nathaniels Worten, seufzte Ruvael. *Wehmut steht dir nicht, Nathaniel.*, erwiderte er in einem sarkastischen Ton. *Sentimentalität lockt uns zu diesem Irrtum, dass wir in einem Universum der Gegenteile leben, dass es immer nur zwei Dinge geben wird, dessen man sich bewusst sein muss. Sind wir gut, oder sind wir böse? Tun wir das Richtige oder das Falsche? Folgen wir unserer Natur oder unserer Pflicht? So vieles in dieser Welt macht uns glauben, dass wir keine Freiheit haben, dass wir an diese Dualität gebunden sind. Aber die Wahrheit ist, dass wir bereits frei sind und alles was es braucht, um frei zu sein, ist Geduld. Sich jene Freiheit zu erkämpfen, um das Richtige zu tun, selbst wenn man nicht sollte. Alles, um jenen Zustand zu erreichen, wo Gewissen und Gesetz ausreichen, um ein Urteil zu sprechen. Wir Engel sind nicht mehr als der plumpe Hammer geführt von einer phobischen Hand. Du willst deine Zögerlichkeit bewältigen? Glaube nicht, dass du dich von deiner Wut oder deiner Freundschaft zu Flurbiel befreien kannst. Finde die kleinen Schritte, welche dich kontinuierlich deiner endgültigen Entscheidung entgegen tragen. Alles, um dein altes Selbst zurückzulassen und jemand anderes zu werden.*
Ruvael wartete einen Moment und fügte dann hinzu: *In meiner Abwesenheit wird es deine Aufgabe sein, auf die Schar Acht zu geben und jene zu leiten, Nathaniel.*
Auf der Schwelle verweilend, schaute er die Klippe hinauf, wartend darauf, ob die anderen zwei Engel sich ihm entweder anschließen würden oder… ihn allein lassen würden. Ruvaels Hand ging instinktiv zu seinem Schwertgriff. Wie in alten Zeiten, dachte er etwas beschämt als er sich bei dieser instinktiven Reaktion ertappte. Bald würde es nicht mehr ein Ritual alter Gewohnheiten sein und wieder eine Notwendigkeit werden als er den Abschaum dieser Welt der Hierarchie der Kirche in Sachen Gesellschaft bevorzug.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Ruvael hielt kurz inne, aber ohne ein Wort zu sagen ging er dann weiter in Richtung der Höhle zurück. Gegen das Feuer und die Rauchschwaden gab der Michaelit ein apokalyptisches Bild ab. Flurbiel schluckte und blickte in die Runde, keiner machte Anstalten, dem Anführer zu folgen.
Bei Nathaniel konnte er aber eine schier unbändige Wut sich entwickeln sehen, die urplötzlich aus ihm herausbrach. Laut schrie der Streiter dem Michaeliten hinterher. Flurbiel zuckte zusammen und wich einen Schritt zurück, um sogleich wieder zu Nathaniel zu springen, als er bemerkte, wie dieser versuchte, Ruvael nachzulaufen. Flurbiel stützte ihn am Arm, zog ihn dabei auch ein wenig zurück. "Nein! Nein. Lass ihn." meinte er nur. Nathaniel in seiner Wut konnte er jedoch nicht stoppen.
Nathaniel lief weiter, auf sein Gabrielitenschwert gestützt, doch es fiel ihm sichtlich schwer. Flurbiel konnte ihm wenigstens so weit helfen, dass er nicht stürzte. Nathaniel hielt dann plötzlich knurrend inne, versuchte noch einen Schritt, und fiel dann zu Boden. Flurbiel hatte nicht richtig aufgepasst und den Gabrieliten davor bewahrt. Er biss sich auf die Lippen, als Nathaniel aufschrie und fluchte, versuchte dann, soweit es ihm möglich war, Nathaniel beim Hinsetzen zu helfen. Sorgenvoll sah er, wie der Verband der Wunde sich rot färbte. Nathaniel wirkte zerbrochen, geschlagen. Flurbiel ließ sich neben ihm auf den Boden sinken.
"Du musst nicht unbedingt die Fehler von Ruvael ausbügeln. Schau dass es dir wieder besser geht." meinte er leise.
Er blickte sich kurz um. Ruvael war mittlerweile die Treppe hinunter verschwunden, Yscariel und Luniel standen noch bei dem Jungen. Nun gut, wenn Ruvael unbedingt alleine da runter wollte ... Flurbiel seufzte.
Bei Nathaniel konnte er aber eine schier unbändige Wut sich entwickeln sehen, die urplötzlich aus ihm herausbrach. Laut schrie der Streiter dem Michaeliten hinterher. Flurbiel zuckte zusammen und wich einen Schritt zurück, um sogleich wieder zu Nathaniel zu springen, als er bemerkte, wie dieser versuchte, Ruvael nachzulaufen. Flurbiel stützte ihn am Arm, zog ihn dabei auch ein wenig zurück. "Nein! Nein. Lass ihn." meinte er nur. Nathaniel in seiner Wut konnte er jedoch nicht stoppen.
Nathaniel lief weiter, auf sein Gabrielitenschwert gestützt, doch es fiel ihm sichtlich schwer. Flurbiel konnte ihm wenigstens so weit helfen, dass er nicht stürzte. Nathaniel hielt dann plötzlich knurrend inne, versuchte noch einen Schritt, und fiel dann zu Boden. Flurbiel hatte nicht richtig aufgepasst und den Gabrieliten davor bewahrt. Er biss sich auf die Lippen, als Nathaniel aufschrie und fluchte, versuchte dann, soweit es ihm möglich war, Nathaniel beim Hinsetzen zu helfen. Sorgenvoll sah er, wie der Verband der Wunde sich rot färbte. Nathaniel wirkte zerbrochen, geschlagen. Flurbiel ließ sich neben ihm auf den Boden sinken.
"Du musst nicht unbedingt die Fehler von Ruvael ausbügeln. Schau dass es dir wieder besser geht." meinte er leise.
Er blickte sich kurz um. Ruvael war mittlerweile die Treppe hinunter verschwunden, Yscariel und Luniel standen noch bei dem Jungen. Nun gut, wenn Ruvael unbedingt alleine da runter wollte ... Flurbiel seufzte.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Sind wir gut oder sind wir böse....
Nathaniel war keines davon, er war nicht gut und war auch nicht böse, eher ein Zwischending. Doch Ruvaels Worte machten ihn wütend, es war keine Wut die er wieder nach außen dringen ließ sondern eine innerliche.
Der Streiter biss sich auf die Unterlippe, wehmütig war er schon lange nicht. Was sprach schon dagegen seiner Schar einfach ein wenig entgegen zukommen? Man musste immerhin mit ihr leben und das jeden Tag. Auch wenn Nathaniel immer noch in seinem Hinterkopf das Mahnmal trug das er wohl so lange nicht mehr in dieser Schar sein würde. Wenn diese Krankheit oder Seuche was auch immer ihn befallen hatte zunahm, konnte es gut möglich sein das der Gabrielit irgendwann seinen baldigen Tod fand.
Nicht nur weil er glaubte das die Krankheit sich ausbreiten würde sondern eher unter den Verlust der heilenden Hände. Kein Engel Raphaels konnte ihn mehr heilen. Wie selbstverständlich das doch alles für ihn gewesen war und jetzt wo er in dieser Lage steckte da änderte sich seine Meinung ein Stück. Raphaeliten wurden immer als so verständlich betrachtet, aber es gehörte in Wirklichkeit sehr viel dazu.
Immer noch den Kopf gesenkt und Ruvaels Worte verdauend ballte er die Fäuste. Dieser verdammte Bastard.
Aus dem Chaos seiner Gedanken nahm Nathaniel eine Präsenz wahr die sich zu ihm auf den Boden setzte.
Er brauchte nicht aufzusehen, wusste das es Flurbiel war. Irgendwie tat ihm seine Anwesenheit plötzlich gut. Der Streiter konnte es nicht genauer definieren aber er fühlte sich nicht mehr so....allein.
Die Worte des Urieliten lösten in ihm etwas aus das er schwer war es zu erkennen. Erkenntnis, Eingeständnis, war Nathaniel etwa so besessen von Ruvael gewesen? Das er jetzt schon seine Fehler auf sich nehmen wollte?
Wann war das geschehen?
„Er...ist ein verdammter Bastard.“ Kam es leise flüsternd über die Lippen des Streiters. „Ich habe ihn bewundert Flurbiel....ich weiß auch nicht warum. Vielleicht weil er seine Narben offen gezeigt hatte ohne sie verdecken zu wollen...ich weiß es nicht...“
Kraftlos schüttelte der Gabrielit den Kopf und spürte wie das Pochen in seinem inneren stärker wurde. „Er...hat mir die Führung der Schar überantwortet so lange er weg ist, wenn er nicht so ein verdammt egoistischer Bastard wäre dann....“
Der Streiter endete im Satz und schüttelte erneut den Kopf. Dann suchten seine verzweifelten haselnussbraunen Augen die Gestalt des Urieliten.
Nathaniel war keines davon, er war nicht gut und war auch nicht böse, eher ein Zwischending. Doch Ruvaels Worte machten ihn wütend, es war keine Wut die er wieder nach außen dringen ließ sondern eine innerliche.
Der Streiter biss sich auf die Unterlippe, wehmütig war er schon lange nicht. Was sprach schon dagegen seiner Schar einfach ein wenig entgegen zukommen? Man musste immerhin mit ihr leben und das jeden Tag. Auch wenn Nathaniel immer noch in seinem Hinterkopf das Mahnmal trug das er wohl so lange nicht mehr in dieser Schar sein würde. Wenn diese Krankheit oder Seuche was auch immer ihn befallen hatte zunahm, konnte es gut möglich sein das der Gabrielit irgendwann seinen baldigen Tod fand.
Nicht nur weil er glaubte das die Krankheit sich ausbreiten würde sondern eher unter den Verlust der heilenden Hände. Kein Engel Raphaels konnte ihn mehr heilen. Wie selbstverständlich das doch alles für ihn gewesen war und jetzt wo er in dieser Lage steckte da änderte sich seine Meinung ein Stück. Raphaeliten wurden immer als so verständlich betrachtet, aber es gehörte in Wirklichkeit sehr viel dazu.
Immer noch den Kopf gesenkt und Ruvaels Worte verdauend ballte er die Fäuste. Dieser verdammte Bastard.
Aus dem Chaos seiner Gedanken nahm Nathaniel eine Präsenz wahr die sich zu ihm auf den Boden setzte.
Er brauchte nicht aufzusehen, wusste das es Flurbiel war. Irgendwie tat ihm seine Anwesenheit plötzlich gut. Der Streiter konnte es nicht genauer definieren aber er fühlte sich nicht mehr so....allein.
Die Worte des Urieliten lösten in ihm etwas aus das er schwer war es zu erkennen. Erkenntnis, Eingeständnis, war Nathaniel etwa so besessen von Ruvael gewesen? Das er jetzt schon seine Fehler auf sich nehmen wollte?
Wann war das geschehen?
„Er...ist ein verdammter Bastard.“ Kam es leise flüsternd über die Lippen des Streiters. „Ich habe ihn bewundert Flurbiel....ich weiß auch nicht warum. Vielleicht weil er seine Narben offen gezeigt hatte ohne sie verdecken zu wollen...ich weiß es nicht...“
Kraftlos schüttelte der Gabrielit den Kopf und spürte wie das Pochen in seinem inneren stärker wurde. „Er...hat mir die Führung der Schar überantwortet so lange er weg ist, wenn er nicht so ein verdammt egoistischer Bastard wäre dann....“
Der Streiter endete im Satz und schüttelte erneut den Kopf. Dann suchten seine verzweifelten haselnussbraunen Augen die Gestalt des Urieliten.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Besorgnis lag in Flurbiels Blick, als er die Verzweiflung in den Augen des Streiters erkannte. Er musste schwer schlucken. "Ja, das stimmt, die Narben passen eher zu einem Gabrieliten." Flurbiel hatte vor einiger Zeit einmal eine ganze Gruppe an Gabrielistemplern in Begleitung einiger Gabrieliten gesehen, die stolz ihre Narben offen sichtbar trugen, teilweise Narben, die den ganzen Körper entstellten. Flurbiel hatte damals schon nicht verstehen können, wieso sie sich der Hilfe der Raphaeliten verweigerten, umso seltsamer fand er diese Einstellung bei einem Michaeliten. Bei diesen war es ein noch viel deutlicheres Symbol der Abgrenzung als bei den Gabrieliten.
Flurbiel verdrängte diese Erinnerung jedoch schnell.
"Er will eben etwas ganz besonderes sein. Es ganz alleine mit dem Gegner aufnehmen. Warum auch immer ..." Flurbiel hatte es aufgegeben, den Michaeliten verstehen zu wollen. Offenbar sah dieser in den anderen Engeln seiner Schar nur ein Hindernis, mit dem er fertig werden musste. Flurbiel würde ihm möglichst wenig im Weg herumstehen.
Er versuchte sich nun an einem Lächeln. "Na, da hat er ja den richtigen ausgesucht! Jemanden, der nur dasitzt und die anderen dann herumscheucht!" versuchte er Nathaniel etwas aufzuheitern.
"Und hast du dir deine ersten Befehle schon überlegt?" Flurbiel grinste.
Flurbiel verdrängte diese Erinnerung jedoch schnell.
"Er will eben etwas ganz besonderes sein. Es ganz alleine mit dem Gegner aufnehmen. Warum auch immer ..." Flurbiel hatte es aufgegeben, den Michaeliten verstehen zu wollen. Offenbar sah dieser in den anderen Engeln seiner Schar nur ein Hindernis, mit dem er fertig werden musste. Flurbiel würde ihm möglichst wenig im Weg herumstehen.
Er versuchte sich nun an einem Lächeln. "Na, da hat er ja den richtigen ausgesucht! Jemanden, der nur dasitzt und die anderen dann herumscheucht!" versuchte er Nathaniel etwas aufzuheitern.
"Und hast du dir deine ersten Befehle schon überlegt?" Flurbiel grinste.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Nathaniels trübsinnige Miene veränderte sich ein wenig als Flurbiel ihn lächelnd ansah und mit Worten neckte.
Wieder einmal war er froh ihn an seiner Seite zu wissen, das er für ihn da war und ihm Halt gab. Früher hätte der Streiter solche Gefühle verpönt oder abfällig darüber geschnaubt, doch heute tat es einfach gut einen wirklichen Freund an der Seite zu haben.
War er deswegen weicher geworden? Nein so ein Unsinn das war er nicht aber etwas hatte sich in ihm verändert. Ob es gut oder schlecht war das wusste Nathaniel noch nicht zu beantworten.
Yscariels Worte fielen ihn wieder ein, er solle aufpassen das er sich bei Ruvael nicht ansteckte. Diese Dunkelheit die in dem Michaeliten innewohnte....sie kam ihm bekannt vor, denn immerhin hatte auch vor einiger Zeit solche Dunkelheit in ihm gelauert und heute.....sie war nicht vollständig verschwunden, hielt ihn immer noch gefangen aber trotzdem war etwas anders geworden.
Nathaniel konnte nicht anders er musste Flurbiels Lächeln erwidern. „Mein erster Befehl wird sein hilf mir mal auf die Beine, ich will zu dem Kind und es beschützen auch wenn ich verletzt bin das hält einen Gabrielit wie mich nicht auf.“
Der Streiter begann zu grinsen und zwinkerte.
Doch innerlich war er dessen bewusst was er fast getan hätte. Es war Nathaniel irgendwie gelungen die Kontrolle nicht ganz zu verlieren, aber so schlimm wie eben war es schon lange nicht mehr gewesen. Er musste vorsichtig sein.
Wieder einmal war er froh ihn an seiner Seite zu wissen, das er für ihn da war und ihm Halt gab. Früher hätte der Streiter solche Gefühle verpönt oder abfällig darüber geschnaubt, doch heute tat es einfach gut einen wirklichen Freund an der Seite zu haben.
War er deswegen weicher geworden? Nein so ein Unsinn das war er nicht aber etwas hatte sich in ihm verändert. Ob es gut oder schlecht war das wusste Nathaniel noch nicht zu beantworten.
Yscariels Worte fielen ihn wieder ein, er solle aufpassen das er sich bei Ruvael nicht ansteckte. Diese Dunkelheit die in dem Michaeliten innewohnte....sie kam ihm bekannt vor, denn immerhin hatte auch vor einiger Zeit solche Dunkelheit in ihm gelauert und heute.....sie war nicht vollständig verschwunden, hielt ihn immer noch gefangen aber trotzdem war etwas anders geworden.
Nathaniel konnte nicht anders er musste Flurbiels Lächeln erwidern. „Mein erster Befehl wird sein hilf mir mal auf die Beine, ich will zu dem Kind und es beschützen auch wenn ich verletzt bin das hält einen Gabrielit wie mich nicht auf.“
Der Streiter begann zu grinsen und zwinkerte.
Doch innerlich war er dessen bewusst was er fast getan hätte. Es war Nathaniel irgendwie gelungen die Kontrolle nicht ganz zu verlieren, aber so schlimm wie eben war es schon lange nicht mehr gewesen. Er musste vorsichtig sein.
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Nathaniel begann, Ruvael zu folgen, und genauso wie Flurbiel machte auch Luniel einen Schritt nach vorne, um ihn zu stützen. Allerdings war er viel zu weit weg, so dass es bei einem einzelnen Schritt blieb, als der Gabrielit auch schon zu Boden ging.
Besorgt blickte der Ramielit zwischen Nathaniel und Ruvael hin und her.
"Wir können ihn da doch nicht alleine reinlaufen lassen...", flüsterte er.
Müde kniff er die Augen zusammen. Nathaniel konnte nicht gehen, Yscariel musste bei dem Kind bleiben und Flurbiel hatte weitaus bessere Chancen, die beiden zu verteidigen als er selbst. Ruvael war ein guter Kämpfer, aber alles in Luniel sträubte sich dagegen, ihn Typhon allein konfrontieren zu lassen. Es war einfach falsch. Und so wenig Lust er hatte, erneut in diese verfluchte Höhle zu gehen, so verpflichtet fühlte er sich dazu.
Er atmete tief durch.
"Ich gehe mit. Wird schon schiefgehen." Er nickte seinen Schargeschwistern noch einmal zu und schwang sich dann mit ein paar Flügelschlägen zum Steg, den er so schnell er konnte hinunterlief.
"Hey, Ruvael! Glaubst du echt, ich lass dich da allein reinlaufen?"
Ein Lächeln huschte über sein Gesicht als eine Art Last von ihm abfiel. Ja, es tat gut, das Richtige zu tun...
Besorgt blickte der Ramielit zwischen Nathaniel und Ruvael hin und her.
"Wir können ihn da doch nicht alleine reinlaufen lassen...", flüsterte er.
Müde kniff er die Augen zusammen. Nathaniel konnte nicht gehen, Yscariel musste bei dem Kind bleiben und Flurbiel hatte weitaus bessere Chancen, die beiden zu verteidigen als er selbst. Ruvael war ein guter Kämpfer, aber alles in Luniel sträubte sich dagegen, ihn Typhon allein konfrontieren zu lassen. Es war einfach falsch. Und so wenig Lust er hatte, erneut in diese verfluchte Höhle zu gehen, so verpflichtet fühlte er sich dazu.
Er atmete tief durch.
"Ich gehe mit. Wird schon schiefgehen." Er nickte seinen Schargeschwistern noch einmal zu und schwang sich dann mit ein paar Flügelschlägen zum Steg, den er so schnell er konnte hinunterlief.
"Hey, Ruvael! Glaubst du echt, ich lass dich da allein reinlaufen?"
Ein Lächeln huschte über sein Gesicht als eine Art Last von ihm abfiel. Ja, es tat gut, das Richtige zu tun...
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
„Eine mutige Entscheidung durchaus, Luniel.“, sagte Ruvael zögerlich, etwas überrascht, dass sich doch noch einer von der Schar entschieden hatte, sich ihm anzuschließen. Ruvaels Miene wurde aber sofort ernster.
*Wie bist du bewaffnet?* Zur Höhle schauend, setzte er erklärend fort: *Dies ist die Situation: Typhon erwartet uns da drinnen, um uns wie er behauptet ein Angebot zu machen. Dies kann auf drei Arten ausgehen: Er lügt und es ist eine Falle. In dem Falle, müssen wir entkommen oder zumindest versuchen zu überleben. Die Priorität dabei ist das Kind zu retten, falls jenes erreichbar ist. Konzentrier dich auf das Kind und ich konzentrier mich darauf, dir einen Weg nach draußen zu bereiten, sei es nun, um deinen Rücken zu decken oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Falls er die Wahrheit sagt und wirklich ein Angebot machen will… Dann würde dies bedeuten, dass es etwas gibt, was wir für ihn tun sollen und er hat einen Pfand in der Hand, welcher uns davon überzeugen soll, sein Angebot anzunehmen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das Kind. Unsere Prioritäten sind mehr über diese ganze Situation herauszufinden und das Kind zu retten, falls es anwesend ist.* Ruvael schaute zu Luniel. *Die dritte Option ist, dass es weder die erste noch die zweite Option ist und wir improvisieren müssen.*
*Wie bist du bewaffnet?* Zur Höhle schauend, setzte er erklärend fort: *Dies ist die Situation: Typhon erwartet uns da drinnen, um uns wie er behauptet ein Angebot zu machen. Dies kann auf drei Arten ausgehen: Er lügt und es ist eine Falle. In dem Falle, müssen wir entkommen oder zumindest versuchen zu überleben. Die Priorität dabei ist das Kind zu retten, falls jenes erreichbar ist. Konzentrier dich auf das Kind und ich konzentrier mich darauf, dir einen Weg nach draußen zu bereiten, sei es nun, um deinen Rücken zu decken oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Falls er die Wahrheit sagt und wirklich ein Angebot machen will… Dann würde dies bedeuten, dass es etwas gibt, was wir für ihn tun sollen und er hat einen Pfand in der Hand, welcher uns davon überzeugen soll, sein Angebot anzunehmen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das Kind. Unsere Prioritäten sind mehr über diese ganze Situation herauszufinden und das Kind zu retten, falls es anwesend ist.* Ruvael schaute zu Luniel. *Die dritte Option ist, dass es weder die erste noch die zweite Option ist und wir improvisieren müssen.*
Re: Mein ist das Leid - Primus: Gabriels Zorn
Flurbiel stand auf und versuchte Nathaniel vorsichtig aufzuhelfen -- hauptsächlich um dem Streiter nicht unnötig neue Schmerzen zuzufügen, aber auch um sich nicht mit dessen "Krankheit" zu infizieren. Auf Flurbiels Gesicht war Erleichterung abzulesen darüber, dass Nathaniel anscheinend nicht mehr so verzweifelt war wie noch gerade eben.
"Das ist gut, wie es sich für einen Gabrieliten gehört!", neckte er ein wenig weiter. Er grinste und half Nathaniel wieder zurück.
Luniel hatte sich mittlerweile entschlossen, Ruvael zu unterstützen. Flurbiel nickte ihm zu, verspürte aber keinen Drang, es ihm gleich zu tun.
Bei Yscariel und dem Kind angelangt half Flurbiel Nathaniel noch, sich wieder hinzusetzen. Er blickte zu Yscariel.
"Äh. Nathaniels Wunde hat das gerade eben gar nicht gut getan, hab' ich den Eindruck. Kannst du sie dir vielleicht nochmal anschauen?"
Dann überlegte er kurz.
"Hm, hier drunten kann ich nicht viel tun. Ich glaube, ich drehe ein paar Runden über dem Dorf, um ein wenig mehr Überblick zu haben."
"Das ist gut, wie es sich für einen Gabrieliten gehört!", neckte er ein wenig weiter. Er grinste und half Nathaniel wieder zurück.
Luniel hatte sich mittlerweile entschlossen, Ruvael zu unterstützen. Flurbiel nickte ihm zu, verspürte aber keinen Drang, es ihm gleich zu tun.
Bei Yscariel und dem Kind angelangt half Flurbiel Nathaniel noch, sich wieder hinzusetzen. Er blickte zu Yscariel.
"Äh. Nathaniels Wunde hat das gerade eben gar nicht gut getan, hab' ich den Eindruck. Kannst du sie dir vielleicht nochmal anschauen?"
Dann überlegte er kurz.
"Hm, hier drunten kann ich nicht viel tun. Ich glaube, ich drehe ein paar Runden über dem Dorf, um ein wenig mehr Überblick zu haben."