Eliskas Lied - Kapitel 01

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Gansekiel
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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Gansekiel » 22.12.2017 - 09:38

"wisst ihr," begann der Ramielit, blickte aber nochmals zum Michaeliten, ob er überhaupt reden durfte, setzte dann aber wohl seinen satz fort. ".. wäre das Mädchen in seinem erbarmungswürdigen Zustand hier durchgekommen, die Menschen hätte es sicher versorgt und dann wäre die Kleine jetzt noch hier. Das Mädchen hat sich bis zum Kloster geschleppt und ist dank Yscariels Hilfe erwacht und hat ein bisschen was erzählt, wo es herkommt. Es muss eine Hochebene sein, auf der Wildpferde leben, ein Hof der ihrem Vater Mattys gehört. Die Männer die kamen, entführten ihre Familie, auch ihre Mutter, und ließen den Vater verletzt liegen. Und sie hatten einen Karren mit dem sie die Gefangen transportierten. Von dem floh das Kind und die Frage ist nun, wo wir solch eine Hochebene von oben finden.. Laut der Karte aus dem Kloster sind solche Hochebenenflächen im Osten. Und wir müssen nach einem Hof suchen von dem aus man mit einem Karren fliehen kann. Ein Kind kann sicher nicht wochenlang so marschieren, sie kann in den paar Tagen nur eine gewisse Reichweite gehabt haben." Gansekiel schloss erschrocken den Mund wieder, als er merkte, dass er es schon wieder tat.

Er hatte zuviel Umgang mit anderen Ramilieten. Denen konnte man so einen Haufen Informationen am Stück geben.
Andererseits musste Flurbiel das ja alles wissen- wenn jemand all diese Dinge zusammenbringen konnte um eine Suche durchzuführen dann ja der Urielit.
Sicher wusste der viel besser, wie das ging.
Gansekiel hatte eine Horrorvorstellung um Kopf, all die Wahrscheinlichkeiten betreffend wohin das Kind gelaufen und der Karren gefahren sein könnte.

Wenn man Bachläufe, Brücken, Höfe und Dörfer berücksichtigte, dazu noch die Hügeligkeit der Landschaft, die Geschwindigkeit eines Pferdes das einen Wagen zog und eines Kindes das hungrig und müde war.. da wurde ihm ganz anders.
Man KONNTE das berechnen: eine Karte mit wahrscheinlichen Wegläufen.
Aber Gansekiel schüttelte in Gedanken den Kopf. Wenn er eines gelernt hatte, dann dass der Instinkt eines Urieliten viel viel besser war, als eine Wahrscheinlichkeitskarte. - Außerdem war ein Ochsengespann langsamer als eine Pferdekutsche, und er wusste ja nicht genau was es für ein Wagen war. Oder wie kräftig das Kind bei der Abreise gewesen war. Diese ganzen Unwägbarkeiten entstellten seine Wahrscheinlichkeitskarte mit sehr sehr vielen Prozentangaben über Abweichungsmöglichkeiten. Und am Ende hockten die Verbrecher einfach irgendwo und versteckten sich. Trotzdem nahm diese Karte Gestalt an. Er wollte es eigentlich nicht. Vor allem lenkte es ihn ab. Aber die Herausforderung war zu verlockend.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Kasima » 24.12.2017 - 01:45

Beathanel betrachtete seine Engel und blickte zu seinem Ramieliten als er zu erzählen begann.
"Du hast recht, von allzu weit weg kann das Mädchen nicht gekommen sein. Gansekiel, du kannst fragen wo Mattis Hof ist. Flurbiel, habt ihr noch weitere Spuren gefunden? Ich denke nicht, dass das Mädchen großartig Haken geschlagen hat, also könnten wir vermutlich auf weitere Spuren treffen, wenn wir die Richtung aus der sie gekommen ist noch etwas weiter zurückverfolgen." Er blickte seinen Urieliten an und nickte ihm respektvoll zu.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Gansekiel » 24.12.2017 - 13:47

Während Flurbiel sich also die ganze Sache wohl mal durchüberlegte, blickte Gansekiel sich um. Er sah einige Kinder, die respektvollen Abstand hielten und guckten und auch einige Erwachsene, von denen auch Keiner sich direkt bisher berufen gefühlt hatte, die Engel zu begrüßen. Das machte ihm nichts aus, er suchte sich einfach irgendwen der herumstand und nicht den Eindruck machte, dass er nun ein übermäßig schlechtes Gewissen hätte, und ging dann langsam auf den oder diejenige zu.
Viele Leute bekamen ein schlechtes Gewissen, wenn sie Engel sahen. Warum auch immer, schließlich konnte er ja nicht Gedanken lesen, aber manche Leute glaubten sowas womöglich.
Er sprach die Person an, wie es die Dörfler untereinander wohl auch taten, das Common ging ihm erstaunlich leicht von der Zunge.
Es war in etwa ein "Grüß dich, ich hoffe mit Haus und Hof ist alles in Ordnung, wie gehts dir?" Wobei die Floskel hier in Ramielsland unter HOF auch Frau, Kinder, und Haustiere mit einschloss.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Magnetklaue » 11.01.2018 - 01:26

Der etwas ältere Mann, den Gansekiel angesprochen hatte lächelte dem Engel vorsichtig zu und verneigte sich leicht.
"Grüße, Engel des Einen. Es geht mir und den Meinen gut, aber was führt euch her?"
Er hielt einen Gehstock fest und stützte sich etwas darauf, während er mit dem Ramieliten sprach. Rygiel hatte ihren Geschwistern derweil zugewinkt und sich dann wieder zu Nathaniel gesellt, um den geballten Eindruck der Gabrieliten auf einen Fleck zu konzentrieren und nicht noch weiter Schrecken zu verbreiten.
Der Mann sah Gansekiel an und ergänzte seine Frage um eine weitere: "Können wir euch helfen?"

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Gansekiel » 11.01.2018 - 08:10

Gansekiel bemühte sich so freundlich er konnte zu lächeln, das war wichtig.
"Wir haben im Kloster ein Mädchen, das sich dorthin geschleppt hat, verletzt und in sehr schlechtem Zustand. Eliska von Mattis-Hof, der wohl irgendwo östlich liegen sollte. Wir wüssten sehr gerne mehr darüber.. Ihr wisst nicht zufällig wo dieser Hof genau liegt?" er schätzte das als genug Information ein, aber nicht zuviel Information und hoffte, der Mann hätte im Gegenzug auch ein Paar anzubieten. Absichtlich hatte er bisher verschwiegen, was mit der Kleinen Eliska geschehen war.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Magnetklaue » 12.01.2018 - 14:36

Die Stirn des Alten runzelte sich, als er begann nachzudenken.
"Eliska...Eliska," murmelte er und rieb sich das Kinn, den Kopf etwas gesenkt.
"Nein Engel des Einen, den Namen habe ich noch nie gehört. Auch nicht Mattis-Hof."
Er sah kurz in die gewiesene Richtung und nickte langsam.
"Aber die nächsten Höfe in dieser Richtung sind weit weg. Es liegt ein sehr dichter Wald zwischen hier und den Hügeln im Osten. Darin ist mir von keinem Hof bekannt, aber in den Hügeln soll es wieder welche geben. Das sind einige Tagesreisen von hier und wir sehen nur selten jemanden aus dieser Richtung kommen."
Mit einem besorgten Blick sah er Gansekiel wieder an.
"Dei Wälder, so heißt es, sind gefährlich. Deshalb ziehen Reisende es vor sie zu umrunden und kommen deshalb nicht durch unsere Gegend, sondern ziehen nördlich oder südlich vorbei."

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Gansekiel » 15.01.2018 - 08:25

Ergab alles Sinn. Das Mädchen war also hier nicht durchgekommen aus gutem Grund und die Leute hier kannten die Dörfer hinter dem wald nicht - auch aus gutem Grund. Immerhin hatte das Mädchen aber gewusst wie es zum Kloster kam. DAS war allerdings ungewöhnlich schlau und tapfer, wie sie das bewerkstelligt hatte.
"hab vielen Dank, das hat mir schon sehr geholfen, Gottes Segen mit dir!" Gansekiel nickte dem Alten nochmals zu und ging dann zu seiner Schar zurück. Dass der Wald gefährlich war, wusste er ja bereits. Sie waren ja schon eine Weile hier stationiert und es hatte durchaus ein paar kleinere Probleme mit Traumsaat gegeben, die meistens aus diesen dichteren Wäldern kam. Was der mann da sagte war also völlig logisch.

"Also, meine Brüder und Schwestern.." begann er seinen Schargeschwistern zu erklären, sagte dann genau das was der Mann ihm erzählt hatte und fügte hinzu "Eventuell ist Eliska auch außen herum gelaufen- aber wir können drüber weg fliegen. Ich denke die besten Chancen den Wagen zu finden, ist den Hof zu finden und von dort aus die Spuren zu verfolgen- und dann den Ort zu finden wo sie den Wagen verlassen hat, oder was denkt ihr?"

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Turgon » 16.01.2018 - 00:41

Flurbiel wartete mit seiner Antwort an Beathanel, bis Gansekiel mit der Befragung des Mannes zu Ende war und ihnen berichtet hatte.
„Die Spuren des Mädchens haben wir bis zu den gewässerten Feldern zurückverfolgen können, die sind ein bisschen entfernt.“ Er deutete in die Richtung, aus der sie gekommen waren. „Ich weiß nicht, ob man da am Boden die ganze Zeit gerade laufen kann, vor allem in den Wäldern ist das nicht einfach.“ Er zuckte mit den Schultern und hatte einen unzufriedenen Gesichtsausdruck. „Ich habe die Spur verloren, wenn wir sie hier in der Umgebung nicht wiederfinden, ist der Vorschlag von Gansekiel die beste Möglichkeit was zu finden, denke ich.“
Er blickte zu dem Ramieliten. „Hast du eine Karte da? Ich habe es leider verpasst, mir eine im Kloster anzusehen.“

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Gansekiel » 16.01.2018 - 08:36

Gansekiel seufzte leise "warte"
Sie mussten ja nicht sofort los. Er kramte in seiner Ausrüstung nach Papier, dann nach dem Griffel, legte das Papier vorsichtig auf einem Holzstoß in der Nähe auf und improvisierte eine Karte für Flurbiel.
Das konnte er recht gut, mit Karten kannte er sich aus. Sie war nicht ganz Maßstabsgetreu da er Ortschaften und Eliskas bekannten weg mit hineinpunktete und der Abstand zwischen den Punkten zum Ort natürlich nicht stimmte- das ging auf so einer Karte nicht, da musste man gewisse Ausschnitte sozusagen vergrößern. Aber sie gab zumindest die Verhältnisse wieder wo Ackerland war, wo die Hügel sein mussten, wo die Wälder waren, das Kloster, dieser Ort hier und man konnte auf der Karte ein Gebiet eingrenzen wo dieser Mattis Hof sein musste. Vorausgesetzt die Kleine war wirklich nur Tage unterwegs gewesen und nicht viele Wochen. Gansekiel hatte auch bekannte Straßen und Flüsse im Kopf. Allerdings brauchte er mindestens 10 Minuten um das alles aus der Kathedrale korrekt auf dieses Papier zu zeichnen.

Früher hatte er sich überhaupt nichts vernünftig merken können. Aber mit dieser Fähigkeit klappte es immer. Wenn er keinen Zugriff auf die Kathedrale hatte, dann konnte er sich nicht mal die Hälfte von all dem merken. Bei manchen tests im Himmel hatten sie das verlangt, sich das selbst zu merken, da war er immer total durchgefallen. Aber es dauerte länger sich das Zeug abzurufen, als es gleich zu wissen. Manchmal war es nötig sofort zu wissen was man brauchte. Das verstand er ja, aber hier war es ja nun auch zum Glück nicht der Fall. Er konnte sich Zeit lassen, weil es egal war ob sie 10 Minuten später weiter suchten oder nicht.
Nachdem er mit seiner Zeichnung fertig war, reichte er flurbiel den DinA3 großen Papierbogen. Er fühlte sich viel entspannter jetzt- irgendwie beruhigte ihn sowas immer.
"Hier bitte.. " Er hatte keine Höhenlinien gemacht sondern mit Schummerung gearbeitet- das hatte ein wenig irritiert, weil er die Originalkarte mit solchen Schummerungen gesehen hatte, und sie aber dann mit anderen Informationen verglichen hatte die es in der Kathedrale gab.. seltsam, dass es da für manche Berge und Orte Höhenangaben gab- er fragte sich woher diese kamen. Ob das Datenrelikte waren aus der Zeit davor? Er war schon versucht diese Höhenangaben miteinander zu korrelieren und Höhenlinienpläne zu erstellen und mit den Schummerungskarten zu vergleichen- aber nein, das war jetzt echt nicht zielführend. Er schaute ganz verträumt vor sich hin.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Turgon » 16.01.2018 - 21:48

„Äh, öh, …“
Flurbiel hatte nicht erwartet, dass Gansekiel selbst diese Karte zeichnete, er wagte es dann allerdings nicht, den Ramieliten in seinem Tatendrang zu stoppen. Er stand etwas ratlos daneben und beobachtete schließlich doch interessiert, wie die Umgebung auf dem Papier Gestalt annahm. Er konnte die bekannten Punkte sehr gut erkennen, und schließlich unterstützte er Gansekiel mit seinen Findungen, als dieser die Spuren Eliskas in die Karte eintrug.
Als die Karte fertig war, schien Gansekiel noch ganz in seiner Kathedrale gefangen. „Danke sehr, das ist sehr genau geworden“, meinte Flurbiel bewundernd, wollte Gansekiel aber dann nicht weiter stören, sondern wandte sich mit der Karte direkt an Beathanel.

„Wenn wir die Spuren so verfolgen, wie sie entstanden sind, beginnen sie sozusagen hier, wo wir sie zuletzt gesehen haben.“ Er deutete auf die Karte an die Stelle, wo er die Spuren bei der Rückwärtsverfolgung verloren hatte. „Das ist dort drüben.“ Mit einer weit ausholenden Bewegung deutete Flurbiel noch einmal in die Richtung der Felder.
„Lange kann sie dann nicht gebraucht haben zum Kloster, obwohl sie hier durch das Waldstückchen gemusst hat. Das erklärt dann auch vielleicht, warum sie hier aus dem Dorf niemand gesehen hat, es war ja schon dunkel, und sie ist etwas außerhalb vorbei. Hm.“
Dann überlegte er ein wenig. In Gedanken verlängerte er die Spuren, die Eliska hinterlassen hatte, einfach geradeaus weiter und dachte darüber nach, an welcher Stelle das Mädchen wohl auf diesen Weg eingeschwenkt war.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Alessiel » 24.01.2018 - 15:13

Nathaniel dachte darüber nach was der Ramielit gesagt hatte als dieser mit jemanden aus dem Dorf sprach. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt und musste die geballte Wut hinunterschlucken als ihm wieder bewusst wurde was das arme Mädchen durchgemacht hatte.
Er nahm plötzlich Rygiels Anwesenheit war und seine haselnussbraunen Augen sahen kurz zu ihr ehe er wieder in die Ferne sah.
Er blieb stehen, nahm keinen Abstand von ihr, wenn der Gabrielit ehrlich war begrüßte er ihre Gesellschaft sogar. Aber das musste er ja niemanden sagen.
Gansekiel kam zurück und begann eine Karte zu zeichnen. Anscheinend war sein urielitischer Freund davon etwas überfordert und so musste Nathaniel ein klein wenig schmunzeln.
Als Flurbiel dann zu erzählen begann schenkte er ihm ein anerkennendes und ermutigendes Lächeln.
Nathaniel war stolz auf seinen besten Freund.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Turgon » 31.01.2018 - 13:09

Nachdem Beathanel nicht reagierte, war Flurbiel etwas irritiert, doch Nathaniel schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln, was Flurbiel ermutigte, schließlich fortzufahren und seine Überlegungen laut zu äußern.
„Das Mädchen ist nicht durchs Dorf gekommen, hat der eine Mann gesagt. Sie muss deswegen erst hinter dem Dorf auf die Felder gekommen sein.“ Er deutete auf den Bereich der Karte im Süden des Dorfes. „Gansekiel sagt, sie ist von dorther gekommen.“ Wieder deutete er auf die Karte, diesmal auf das Waldgebiet und die Hügelkette weiter entfernt im Osten. „Sie muss also ungefähr so gelaufen sein.“
Diesmal tappte er mit dem Zeigefinger direkt auf die Karte und fuhr damit eine Strecke entlang des Waldrandes im Osten, dann abbiegend in Richtung der Felder ab.
„Entweder wir suchen dort nochmal nach Spuren, oder wir schauen gleich direkt zu den Hügeln, wo sie hergekommen ist.“
Zuletzt geändert von Turgon am 08.02.2018 - 08:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eliskas Lied - Kapitel 01

Beitrag von Kasima » 07.02.2018 - 23:37

Beathanel war in Gedanken versunken gewesen und hatte allen anderen still gelauscht. Er wägte ab, was er für richtig hielt, doch keiner seiner Einfälle fühlte sich wirklich nach der bestmöglichsten an. Er biss sich kurz auf die Lippen und blickte dann seine versammelte Schar an.
"Schauen wir erst nochmal in die Richtung von der die Spuren kommen müssten, falls wir in der nächsten Stunde dort nichts mehr finden, fliegen wir in die Hügel, aber dieses Mal bleiben wir alle zusammen", entschied der Michaelit schlussendlich, denn an ihm lag es immer alle Entscheidungen zu treffen.
Er suchte kurz den Blick aller seiner Scharmitglieder ab, um festzustellen, ob alle Einverstanden waren.

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