Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

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Emariel
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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Emariel » 18.08.2018 - 09:41

Emariel war ja mitgekommen, um zu übersetzen, und ob die Engel das nun brauchten oder nicht... Mantuel offenbar nicht so dringlich, aber er war auch mit der Karte scheinbargleich in seinem Element. Also positionierte er sich ein wenig neben Kentariel. Natürlich behielt er respektvollen Abstand, wie ein Mensch das auch tun würde. Vielleicht war das Gespräch für den Gabrieliten gar nicht so interessant? Aber aus reiner Höflichkeit wollte der Sarielit ihn nicht ausschließen. Er sprach aber leiser, um die Beratenden nicht zu unterbrechen.
"Sie zeichnen eine Karte von der Umgebung und versuchen sie mit jeder Erkenntnis zu erweitern. Bisher orientieren sie sich an Flüssen und einer Straße aus der Zeit davor."
Und dann schaute er mal ein wenig, ob der Todesengel überhaupt Interesse an der Information hatte. Konnte er an der Miene etwas erkennen? Schaute er denn überhaupt auf die Karte?

Kentariel
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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Kentariel » 18.08.2018 - 21:27

Kentarielstarrte mit unbewegter Mine auf die Karte und als der Monache übersetzte nickte er auch, zum Zeichen dass er verstanden hatte, er war ja auch nicht ganz dumm und wusste wie die Welt von oben aussah, nur die abstrakten Zeichen waren für ihn schwer zu begreifen.

Manutel hingegen verstand das alles und kam auch mit dem urielscommon besser zurecht. Armatura Jose deutete auf den Fluss, einige Bäche, die umliegenden Hügel und eine Straße, aus der Zeit davor die sie eingezeichnet hatten, hinzu kamen Ruinenreste am wegrand und Höhlen in den Felsen, die schon eigene Signaturen hatten.
Letztendlich, etwa 9 oder 10 Kilometer im Dschungel wo die Quadrate waren, da wurde der Armatura etwas vorsichtig. "das sind Ruinen einer großen Anlage aus der Zeit davor, die untersuchen wir. Wir wollen sie sichern bevor die Urbanis Liga hier schneller ist- oder sonst ein Schrottbaron. Dieses giftige Zeug in der Luft scheint von dort zu kommen. Wir wollen es gerne abstellen, wenn möglich, aber bisher konnten wir da noch nicht vordringen, es ist Traumsaat dort" offenbar hatte er sich für die Wahrheit entscheiden. Wenn wir diese Anlage nicht sichern, einnehmen und dauerhaft versiegeln oder in unseren Besitz bringen, ist diese Kolonie hier dem Tode geweiht-" schloss er.
Kentariel schien nicht viel zu verstehen, aber auch der Gabrielit hörte die Besorgnis in der Stimme und "urbanis Liga" sagte ihm ja auch etwas. er verzog missbiligend das Gesicht für einen Augenblick.
"wir wollen nur nicht, dass sich die Siedler allzusehr für diese Bauten aus der zeit davor interessieren" fügte Juan noch hinzu.

Turgon
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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Turgon » 22.08.2018 - 13:16

Bei der Erwähnung der Urbanis Liga verdüsterte sich Mantuels Gesichtsausdruck sofort.
Er meinte, „Sind die Ketzer hier schon aktiv? Und was ist das für Traumsaat? Diese komischen Mücken, von denen uns Leodan schon erzählt hat?“ Er nickte in Richtung des Monachen.
Zu Juans abschließender Bemerkung fragte er, „Habt Ihr da schon Gegenmaßnahmen getroffen?“

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Emariel
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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Emariel » 26.08.2018 - 08:43

Noch immer mit gesenkter Stimme übersetzt der Monach für den Gabrieliten, damit er nicht ganz außen vor steht.

"Der Nebel scheint aus den Ruinen aus der Zeit davor zu stammen, die hier auf der Karte eingezeichnet sind. Sie wollen diese Anlagen sichern, bevor die Urbanis Liga oder andere Schrottbarone sie einnehmen können. Dann wäre diese Siedlung hier dem Tode geweiht. In der nähe dieser Ruinen befindet sich allerdings Traumsaat, was ein Vordringen schwierig macht. Die Siedler sollen davon aber nichts erfahren und ihrem Tagwerk nachgehen."

Unter dem Deckmantel des übersetzenden Monachs schaut auch Leodan auf die Karte, um zu erfahren, wo in etwa liegen könnte, worüber sie sprechen. Und eigentlich würde er gern einige Fragen stellen... eine zu exponierte Neugierde an der falschen Stelle lässt einen Monachen aber schnell unglaubwürdig wirken. So hofft er also erst einmal darauf, dass die Fragen noch geklärt oder gestellt werden...

Kentariel
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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Kentariel » 28.08.2018 - 19:47

Kentariel sah immer düsterer aus, aber stellte nuir die Frage "was für Traumsaaten" die der Monache übersetze und die Templer antworteten dass dort allerlei Insektengetier wäre oft kaum Handgroß, und Würmer die überall hinein krochen. Alles extrem schwer zu bekämpfen.
"das einzige größere das wir sahen waren befallene Tiere, die über und über mit diesen schwarzen Würmern bedeckt waren und von ihnen gesteuert wurden. Ob Wildsau oder Wolf, sie greifen dann alles an was sie finden. Diese Würmer sind wie Blutegel, man muss zusehen sie schnell loszuwerden, wenn sie einen erwischen, und diese Ruinen sind teilweise sehr schlammig. Werdet ihr uns denn begleiten?" Kentariel nickte auf diese Frage sofort. "morgen früh! Er kommt mit, Gabrieliten-Monachen können gut kämpfen!" brummte er und deutete auf leodan "Morgen früh passt, oder?" er blickte fragend zu Leodan und Mantuel hin und hoffte dass denen noch mehr schlaue Fragen in den Sinn kamen.

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Emariel » 02.09.2018 - 21:07

Leodan nickte auf die Frage, ob er morgen bereit wäre. Die Engel schienen es eilig zu haben - und das zu gutem Recht.
"Wir würden Tücher besorgen, um und gegen die kleinen Dämonen und den Nebel zu schützen - habt ihr da bereits bessere Taktiken ersonnen, die wir auch annehmen könnten? Ansonsten würde mir wohl jeder Hinweis helfen, wie ich mich in diesem Dschungel zu Verhalten habe."
Eine Waffe führen... nun, das hatte er lange nicht mehr tun müssen, aber die Ausbildung war noch in Erinnerung - schmerzhaft und unangenehm hallte da etwas. Nein, darauf könnte er getrost verzichten, aber um seine Rolle zu spielen, würde er wohl stilecht ein Schwert bemühen...
Ihm war jedoch nicht so unwohl, wie er es zunächst befürchtet hatte - da waren Engel an seiner Seite, und das gab ihm eine gewisse Zuversicht, dass von nun an alles besser wurde. Auch, wenn die Engel noch nicht die Boten seiner beendeten Mission sein sollten...
Nun, wenn die Unstimmigkeiten wegen der Ruinen einmal geklärt worden waren, könnte die Zeit hier als vermeintlicher Prediger auch wieder ruhig werden... Hoffentlich.

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Turgon » 05.09.2018 - 16:14

Mantuel zuckte nur kurz mit den Schultern und brummte seine Zustimmung zu Kentariels Frage nach dem morgigen Aufbruch. Ansehen mussten sie es sich, so viel war klar, und morgen war früh genug.
Auf Leodans Frage antwortete er mit einem Grinsen, „Das beste gegen die Traumsaat ist wohl: Fliegen!“
Dann wartete er auf die Antwort der Templer, ob diese damit einverstanden waren bzw. weitere Informationen hätten.

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Kentariel » 06.09.2018 - 19:49

Die beiden Templer blickten sich an, dann ging der Armatura mit einigen Worten an Leo kurz aus dem Zelt - es war wahrscheinlich für die beiden eher schweigsamen vertreter ihrer Orden nicht so leicht zu verstehen, dass Jose etwas holen wollte. Er wäre gleich wieder da.
Peinliches Schweigen entstand.
Kentariel war das direkt egal, er lehnte einfach wo, wartete, starrte vor sich hin. Er musste nicht Konversation machen. Mantuel wollte das meistens auch nicht, also blieb das an Leodan hängen.
Grade aber als der die Stille kaum noch ertrug, kehrte der Armatura wieder mit einem kleinen Eimerchen, das man aufschrauben konnte. Darin war eine Creme die nach.. der Gabrielitischen unbrennbaren Paste roch. Eigentlich ein Frevel. "Das ist keine Feuerfeste Paste, ABER wir haben rausgefunden wie man etwas herstellt was so riecht und das hassen die Biester, sie bleiben einem dann fern!" erklärte er vorsichtig. "Ich hoffe das entzürnt die Himmlischen nicht?"

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Emariel » 13.09.2018 - 15:29

Auf seine freche Anmerkung erhielt Mantuel nur ein amüsiertes Schmunzeln und ein kurzes "Aber sicher mögt Ihr mich nicht mit Euch tragen, Himmlischer."
Die folgende Stille hielt der Monach wohl viel weniger aus als die beiden Engel. Etwas unsicher ging sein Blick vom einen zum nächsten... und als ihm die Stille fast körperliches Unbehagen verursacht, beginnt er leichthin, eine gabrielsländische Weise zu summen, die recht schlicht und eingängig ist. Die Finger schiebt er dabei artig ineinander und wartet.
Als der Templer mit der Paste zurückkehrte, summte der Sarielit nun nur leiser weiter - fast nur noch für ihn zu hören, denn er wollte natürlich auch lauschen, was besprochen wurde, aber die Andeutung, Gabrieliten stänken genug, um sogar Traumsaat abzuschrecken, erheiterte ihn dann doch wieder und er bekämpfte das Schmunzeln, und ließ lieber die vielleicht erzürnten Gottesboten antworten.

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Turgon » 19.09.2018 - 13:53

Mantuel zuckte mit den Schultern und meinte auf Leodans sichtlich nicht ernst gemeinte Antwort in einem etwas ernsteren Tonfall, „Falls es nötig ist, warum nicht?“
Als die Templer mit der Paste zurückkamen, rümpfte Mantuel die Nase. „Lavendel riecht eindeutig besser. Wie lange hilft das Zeug denn? Wenn wir dann aufgebrochen sind, ab wann werden wir auf Traumsaat treffen?“, stellte er eher technische Fragen zum Vorgehen. Zumindest er war nicht erzürnt.

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Kentariel » 21.09.2018 - 08:30

Die beiden Templer blickten sich an, ratlos wirkend, aber schließlich meinte Armatura Jose "nun sobald wir das Camp verlassen ist immer mit Traumsaat zu rechnen, allerdings scheint sie irgendwie um die Gebäudereste aus der zeit davor konzentriert zu sein - bisher gelang es uns immer - falls Größere Traumsaat uns auflauerte - diese rechtzeitig zu entdecken" erklärte er.
Das hieß soviel wie "wir sind dann geflohen" was im Grunde taktisch besser war als zu kämpfen, Templer waren mitnichten solche draufgängerischen Irren die jede Große Traumsaat auch zur Strecke brachten. Dieses Vorgehen erklärte aber auch, wieso leodan bisher nichts mitbekommen hatte von mehreren Verletzten, die Urieliten hatten schlichtweg versucht keine Verluste zu erleiden.
"Tagsüber ist es weniger, und wenn wir so riechen -w as zugegeben nicht sehr angenehm ist - kommen sie auch seltener - halten wir das Zeug bis man es gründlich mit Seife abwäscht"
Mantuel roch es hier schon die ganze Zeit, aber er war als Urielit gut im "wegriechen" denn menschen rochen allesamt öfter streng als seine feine Nase es mochte, er roch dieses zeug praktisch an allen urielstemplern nur, da Kentariel kaum wohlriechender war, nein eigentlich stank er noch mehr nach dem zeug, war er bisher immer davon ausgegangen er würde einfach Kentariel in der Nase haben. So wirklich ab ging das zeug also auch nach einer Wäsche noch nicht, aber gut, was tat man wohl nicht alles für die Kirche!

Kentariel benötigte wie meistens ein wenig Übersetzung, aber schien sich nicht so sehr für das Zeug zu interessieren. Einzig die Antworten den templer fand er wohl genug interessant um kurz eine Augenbraue hochzuziehen.
"Also morgen in aller Frühe, ich nehme schwer an dass es mitten im Dschungel nicht so weit her sein wird mit der Fliegerei?"
Auch dafür musste Emariel einmal mehr übersetzen und die Urielstempler nickten dazu. "Es könnte mit eurer Spannweite in der tat schwer werden von überall aus dort drin zu starten" bekräftigte der Armatura noch einmal, womit Kentariel diese scherzhafte Konversation wohl im Keim abwürgte, auch wenn er anschließend meinte "Aber ein Fliegengewicht wie deines Fra, bekomme ich noch locker nach oben" und damit offensichtlich Emariel ansprach.

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Turgon » 23.09.2018 - 20:48

Mantuel nickte ernst zu den Auskünften über die Traumsaat. „Sinnvolle Vorgehensweise“, kommentierte er, „Mal sehen, ob wir dann morgen auf größere treffen.“
Die Diskussion über das Fliegen im dichten Wald folgte er mit gerunzelter Stirn. Offenbar passte es ihm gar nicht, nicht fliegen zu können oder sollen. „Die vorsintflutlichen Ruinen, die sind doch aber freigelegt?“, fragte er nach.

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Re: Atemnot - Das Brandland, Giftiges Gase und Luftmangel

Beitrag von Emariel » 25.09.2018 - 22:15

Der angebliche Monach musste ein wenig schmunzeln. Fliegengewicht also? Und doch gefiel ihm, dass der Engel ein wenig mehr zum Scherzen aufgelegt war - ganz allgemein, dass sie wohl ein wenig auftauten. Also Monach hatte er nicht ganz gewusst, wie er sich ihnen gegenüber verhalten sollte, um positiv Einfluss auf diese Entwicklung zu nehmen, aber wenn er mit ihnen nun in diese Gefahr hinausschreiten sollte, war es angenehmer, das in einer entspannten Atmosphäre zu tun.
Interessanter aber war noch die Vorgehensweise - die Planung, die Absprachen. Sein Aufgabenfeld war so lange ein anderes gewesen und er lauschte neugierig und übersetzte artig. Schließlich fiel ihm bei Mantuels Frage etwas ein. "Wie weit ist der Weg bis dorthin... und kann man ihn gut gehen? tiefer in den Dschungel hinein ist doch sicher alles überwuchert."

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