Gaias Schmerz - Die Reise zum Kloster Nonnberg - 3. Akt

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Jenny
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Gaias Schmerz - Die Reise zum Kloster Nonnberg - 3. Akt

Beitrag von Jenny » 21.09.2004 - 00:56

Es war sehr ungewöhnlich, aber als die Engel ins Freie traten, war der Himmel nur leicht bewölkt und es war trocken. Eine hagere Frau, Ende 20, stand bei einem braunen Wallach und sah der Schar freundlich entgegen. Als sie näher kamen, verbeugte sie sich schüchtern. "Seid gegrüßt, Boten des Herrn. Mein Name ist Eva." Sie hoffte, dass nicht mehr Worte notwendig waren. Die Engel waren bestimmt eingeweiht. Leise fügte sie noch hinzu. "Ich bin bereit aufzubrechen."
Zuletzt geändert von Jenny am 16.10.2004 - 13:09, insgesamt 2-mal geändert.

sariel
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Beitrag von sariel » 21.09.2004 - 01:11

Ydriel neigte leicht das Haupt als er Eva ansichtig wurde. Schon eine lange Reise hatten die beiden bekanntschaft gemacht...schweigend die meiste Zeit, doch er hatte sich an die Begine gewöhnen können, und es gab bei weitem unangenehmere Reisegefährten.
Die Tatsache das sie ohne Flügel zu Pferd unterwegswar..nun, das würde ihr vorkommen etwas verlangsamen, doch Ydriel riss sich auch nicht unbedingt darum einen Gewaltflug zurückzulegen, und so war ihm tief in seinem Inneren die verzögerung nicht unbedingt unrecht.

Er spreizte probeweise die Schwingen und glättete die Schwungfedern mit sachter, geübter Hand...

Nathanael
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Beitrag von Nathanael » 21.09.2004 - 15:09

Neugierig mustert Igliel die Begine, welche er ja schon letzte Nacht am Fuße der Statue des weinenden Engels gesehen hatte. Wer ist diese Person wirklich? Warum gab es da zwei Namen, Lucia und Eva? Um wen hatte sie des Nachts getrauert? Wovor hatte sie Angst? Dann spreizte er zunächst die Schwingen um der Schar und ihrer menschlichen Begleitung vorauszufliegen. Für weitere Nachforschungen würde sich mit Sichherheit auf der Reise noch Zeit finden, schließlich würde man ja immer auf die Begine warten müssen.

Sangel
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Beitrag von Sangel » 21.09.2004 - 15:55

"Es wird uns eine Ehre sein Euch zu begleiten, werte Begine. Ich hoffe die Reise wird nicht zu unangenehm für Euch. Selbstverständlich werden wir nicht von Eurer Seite weichen und zu Fuß gehen. Sollte Euch etwas unangenehms ein, zögert nicht es mir zu sagen." wandt sich Sangel an die neue Begleiterin.
*Und von Euch erwarte ich Disziplin und Haltung.*
Bei deisen Worten lies der Führer der Schar nochmal seinen Blick durch die Reihe seiner Schargeschwister wandern und machte so auch ohne Namen zu nennen klar, wen genau er meinte.
"Igliel, wer hat gesagt, dass Du voraus fliegst? Du bleibst hier unten bei uns. Varcanel, bitte übernimm Du diese Aufgabe. Bitte bleib in Sichtweite und in Reichweite der Seele der Schar. Ich denke nicht, dass wir hier schon mit Ärger zu rechnen haben, aber man weis ja nie.
Wir brechen auf!"
Langsam setzte sich der Tross in Bewegung. Ein etwas seltsamer Anblick. Eine Frau und vier Engel ZU FUSS neben ihr. Nun ja, es musste sein.
"Nun zu Dir, werter Urielit. Zum einen möchte ich, dass Du Dir Gedanken über den unbeschwerlichsten Weg machst und ihn mir erläuterst. Zuvor jedoch wirst Du mir sagen wo Du die Nacht verbracht hast und was Dich glauben lässt ein Recht zu haben Deine Schargeschwister zu verlassen ohne Bescheid zu geben."
Sangel nutze absichtlich nicht seine MAcht um mit dem Urieliten persönlich zu sprechen. Es war Zeit ein Exempel zu statuieren. Diese jungen Engel waren keine Führung gewohnt, es war also noch einiges zu tun auf diesem Fußmarsch.

Nathanael
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Beitrag von Nathanael » 21.09.2004 - 22:46

Bei den Worten Sangels nimmt das Gesicht des kleinen Urieliten einen verschlossenen Ausdruck an. "Nun es wird wohl jeder gesehen haben, dass ich zum Fenster hinaus geflogen bin. Du wolltest ja nicht sogleich aufbrechen, daher habe ich erst einmal die Umgebung ausgekundschaftet und dann auf einem Ast meditiert.
Und welchen Weg wir am besten nehmen sollen, kann ich dir so nicht sagen da ich keine Karte gekriegt habe und du mir grad verboten hast mir einen Überblick zu verschaffen!" Bei den letzten Worten erscheint ein geradezu verächtlicher Ausdruck im Gesicht Igliels. "Aber vielleicht kann dir Varcanel ja weiterhelfen, wir scheinen ja viel Zeit zu haben, sonst wären wohl nicht erst am Morgen aufgebrochen."

Jenny
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Beitrag von Jenny » 22.09.2004 - 09:00

Eva nickte als Sangel sie grüßte ... dann sah sie aber erstaunt auf. Er wollte laufen? Das würde aber ewig dauern ... Aber sie konnte gar nichts weiter darauf sagen, da er anfing mit Igliel zu sprechen.

Interessiert hörte sie zu ... tat aber so, als würde sie mit Absicht irgendwie weghören. Der Urielit brauchte eine Karte, um von Wien nach Salzburg zu kommen? Ohhh ... Gut, dass sie den Weg wenigstens kennt. Eva musste kurz schmunzeln. Also funktionierte bei den Engeln auch nicht alles sofort reibungslos ... beruhigend das irgendwie zu wissen.

Sie wollte aber auf jeden Fall noch Sangel bitten, nicht die ganze Zeit zu laufen ... Pferd war nicht unbedingt so langsam, dass das nötig war ... und schließlich hatten die Engel ja auch eine Aufgabe. Zumindest glaubte sie das.

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Beitrag von Sangel » 22.09.2004 - 14:17

In herrischem Ton führte der Michaelit das Gespräch mit seinem Urieliten fort: "Gut, wenn Du Dich nicht so gut auskennst ist das ja keine Schande. Dann sorge einfach dafür, dass wir die die richtige Richtung beibehalten. Später wirst Du natürlich in die Luft gehen, doch für den Moment bleibst Du hier unten. Dein Verschwinden gestern nacht .... selbstverständlich konnte ich sehen, dass Du aus dem Fenster geflogen bist, doch was gibt Dir das Recht ohne Meldung die ganze Nacht fort zu bleiben? In einer anderen Situation hätte das Deine Sicherheit und die der gesamten Schar gefährden können. In Zukunft wirst Du mich über solche Handlungen in Kenntnis setzen, bis Du gezeigt hast, dass Du auf Dich aufpassen kannst."
Ohne eine Antwort abzuwarten wandte er sich -deutlich freundlicher- wieder an Eva:
"Werte Eva, selbstverständlich gebt ihr auch unsere Reisegeschwindigkeit vor, wenn Ihr es euch und dem Pferd zutraut etwas zügiger zu reiten, so werden wir uns dem Tempo anpassen. Doch nur wenn ihr dies wünscht. Habt ihr denn den Weg nach Salzburg schon ein mal zurückgelegt?"

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Beitrag von sariel » 22.09.2004 - 15:00

Ydriel räusperte sich leis und blickte von Eva zu dem Michaeliten und wieder zurück.
"Die verehrte Begine ist bei weitem nicht unbewandert zu Pferd...ich bin mir ihr zusammen hierher gereist. Ein langsames Flugtempo können wir uns schon leisten so das das Pferd mit uns mithalten kann...sofern wir uns an den verlauf der Straße und des Geländes halten und nicht die kürzeste Strecke wählen, sondern die einfachste für die Hufe ihres vierbeinigen Reittieres..."
das das ständige hin und her wenigstens ein Ende hatte.
gerade raffte er das lange schwarze Haar zu einem dicken Zopf zusammen.

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Beitrag von Nathanael » 23.09.2004 - 09:35

Beleidigt gibt Igliel noch zu kund: "Nun ich kenne die großen Straße, welche zu unserem Ziel führt aber ob es einen schnelleren Weg kann ich so nun mal nicht sagen.
Und was die Nächte angeht, gehörte es zu meiner Ausbildung sich allein durchzuschlagen und nicht behütet wie ein Kind in der Wiege zu leben."
Dann hält er aber den Mund während sich Sangel der Begin zuwendet.

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Beitrag von Jenny » 23.09.2004 - 11:28

Die Begine nickte und sah zu dem jetzt viel freundlicheren Michaeliten ... beeindruckend, wie er sich von einer Sekunde auf die ander verstellen kann.

"Ich habe den Weg bereits zwei male zurück gelegt. Ich kenne die Wegstrecke und ich möchte auch eure wertvolle Zeit nicht mit einer endlosen Reise vergeuden. Pferd ist sehr ausdauernd und pendelt sich auf ein angenehmes Reisetempo ein. Es ist nicht nötig, dass ihr lauft ... So, wie es Ydriel bereits sagte, wenn ihr ein langsames Flugtempo anschlagt, kann euch Pferd gut folgen." Sie lächelte schüchtern.

Es ist ihr unangenehm, dass Gottes Kinder neben ihr herliefen und sie auf dem Ross höher als diese himmlischen Wesen war.

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Beitrag von Varcanel » 03.10.2004 - 16:14

Als der Michaelit seine Befehle erteilte, nickte Varcanel ihm nur einmal knapp zu.
*Ja, Sangel, ich halte mich in der Nähe. Falls etwas sein sollte melde ich mich über die Seele der Schar*
Dann warf er ihm Vorbeigehen dem kleinen Urieliten noch einen schwer zu deutenden Blick zu und schwang sich mit einigen kräftigen Schlägen seiner mächtigen Schwingen in die Luft.
Seine Schwertlanze fest umklammert, den zweiten Teil seiner Seele an der Seite schwebte er so bald in der klaren Luft über der gemischten Gruppe und beobachtete aufmerksam und pflichtbewusst die Umgebung, während er seinen Gedanken nachhing.

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Beitrag von Aariel » 04.10.2004 - 20:22

"Wenn dem so ist, dann werden wir alle fliegen. Während Varcanel schaut was vor uns liegt, lässt Du Dich etwas weiter zurück fallen, Igliel."
Er wartete einen Moment, ob der Urielit sich anmasen würde vor seinem Scharführer abzuheben, doch als dem nicht so schien, schwang sich der Michaelit in die Luft.
Er hatte keine Anweisungen für eine Formation gegeben, seine Geschwister sollten sich ungezwungen bewegen.

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Beitrag von sariel » 05.10.2004 - 22:03

Ydriel erhob sich geschmeidig in die Luft, und für einen Ramieliten war das schon etwas sehr besonderes. Doch begnügte er sich damit in langsamen Tempo über die Ebenen und seichten Hügel zu gleiten, doch dafür schenkte er seinen Gedanken Flügel, und selbige verflüchtigten sich und verloren sich in Tagträumen...

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