Gaias Schmerz - Die Reise zum Kloster Nonnberg - 3. Akt

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Sangel
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Beitrag von Sangel » 03.12.2004 - 14:13

Der Engel schnaubte:
"So, so. Sie ist also gestorben und wurde einfach im Handumdrehen ausgetauscht. Nicht nur, dass sie sich auf´s Haar gleichen müssten, nein, sie müssten auch noch das selbe Verhalten an den Tag legen. Wirklich. Ihr habt mich überzeugt." Die Ironie war keinesfalls zu überhören.
"Steht auf, ihr kommt mit. Vielleicht wird die Dame ja redseeliger, wenn sie Euch sieht. Igliel, Du nimmst das Pferd und bringst es in die Stallungen. Die Mater Ecclesia wird sich über dieses kleine Gschenk freuen."
SdS, Varcanel: *Wie geht es unserer Begine? Ich bringe gleich den Besuch mit. dann können sie uns ja alles erklären. Sorg dafür, dass sie in 5 Minuten in der Stube unten ist und keine Dummheiten macht.* informierte er Varcanel.

"Nun, ich warte." sprach der Engel wieder zu dem Mann und deutet den Weg zur Herrberge. Jeder Fluchtversuch würde in einigen Knochenbrüchen des Mannes enden ...

Jenny
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Beitrag von Jenny » 06.12.2004 - 01:13

Der Mann stand auf und machte aber eher ein ungläubiges Gesicht. Warum glaubte man ihm nicht ... wäre er doch nur weiter geflohen ... Er konnte nicht mehr, als die Wahrheit sagen ... er seufzte.

Dann ging er voran in Richtung des Gasthauses. Aber nicht ohne zufor einen Blick auf sein Pferd zu werfen.

Varcanel
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Beitrag von Varcanel » 06.12.2004 - 14:31

*Es geht ihr soweit gut. Sie scheint ein bischen reumütig, aber das sollte sie nicht daran hindern die Treppe hinab zu steigen. Ich warte dann unten auf eure Rückkehr*

"Los, erheb' dich, wir werden uns mit deinem Besuch einmal etwas genauer unterhalten. In die Wirtsstube - du gehst voran!", herrschte er die junge Frau an. Sangel hatte nicht so geklungen als wäre ihr noch zu trauen.
Dann wartete er bis sie sich erhob und mit gesenktem Kopf die angegebene Richtung einschlug. Er machte sich noch immer keine Sorgen - das schlimmste was sie versuchen könnte wäre aus dem Fenster zu springen...

Nathanael
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Beitrag von Nathanael » 06.12.2004 - 14:54

Schnell hatte der kleine Urielit das erschrockene Tier wieder eingefangen und beruhigt. "Ich bringe das Tier eben wieder in den Stall und komme dann auch zu Euch in die Gaststube." Dann machte er sich auf den Weg das Ross des Fremden zu versorgen.
Im Stall sorgte er dann dafür, dass das Pferd mit Futter und Wasser versorgt ist. Danach traf er auch noch Vorkehrungen die eine schnelle Flucht mit dem Pferd verhindern sollten. Er machte die Forderhufe locker mit Lederriemen fest, so dass das Pferd sich zwar noch Bewegen konnte aber nicht mit schnellen, weit ausgreifenden Schritten. Außerdem sorgte er dafür, dass die Verriegelungen der Türen nicht ganz so leicht aufgehen würden, wie sie es eigentlich sollten. Man weiß ja schließlich nie was noch passieren wird.
Dann machte er sich aber schnell möglichst auf den Weg zu den anderen.

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Beitrag von Jenny » 07.12.2004 - 20:30

Das Pferd schien sonst nur von seinem Herrn versorgt zu werden. Es war unruhig und schnaubte immer wieder. Nein ... wirklich, Igliel hatte teilweise mit dem Pferd schwer zu kämpfen. Als der Mann das sah, konnte er irgendwie ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Schnell lies er aber wieder den Kopf hängen und schnell erreichten sie das Gasthaus.

Lucia kam die Treppe hinunter und seufzte schwer, als sie ihren ... heimlichen Begleiter sah. Ihre Lippen formten ein "Tut mir leid", aber der Mann nickte ihr nur beruhigend zu.

Nun kam die Herbergsmutter aus einer Tür heraus und entzündete wieder mehrere Lampen. Sie war natürlich ... etwas ... neugierig, was in ihrem Haus alles passierte. "Möchte der Herr etwas speisen?" fragte sie leise.

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Beitrag von Sangel » 07.12.2004 - 21:33

"Der Herr ist zufrieden mit dem was er hat." antwortete Sangel kurz und knapp. "Es ist besser, wenn ihr euch nun zu Bett begebt. Wir kommen schon zurecht." Seine Aufforderung lies kein Widerwort zu. er nickte kurz mit dem Kopf zum Abschied und wartete, bis die Frau wieder weg war.
Zusammen mit Varcanel in dem Raum, begann er die Befragung:
"Nun, was habt ihr vorzubringen, ihr beiden?"

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Beitrag von Jenny » 08.12.2004 - 07:11

Die Frau ging schnell wieder und hatte sich noch verbeugt. Dann war die Türe zu.

Die beiden Menschen, die was zu verbergen hatten, tauschten noch einmal Blicke aus. Sie sah ihn fragend an ... und er zuckte nur mit den Schultern.

Lucia schluckte ... und begann zu erzählen. "Meine Schwester war eine Begine. Sie starb in Nornberg. Mir wurde davon berichtet, außerdem, dass es dort Probleme gab und noch gibt. Ich habe mich als Eva ausgegeben, um herauszubekommen, warum sie sterben musste. Ich will dort den Mörder mit mir der Tatsache konfrontieren, dass es Eva noch gibt."

Die Stimme wurde immer fester, bis sie jetzt sogar etwas zornig wurde. "Es waren Kirchenleute ... Irgendjemand aus dem Kloster, wollte sie beiseite räumen! Nein! Er hat es sogar getan!"

Sie sah direkt in Sangels Gesicht und sie schien überhaupt nichts mehr mit der braven Eva gemeinsam zu haben. "Thorsten, hat mir versprochen, mir zu helfen. Deswegen ist er immer bei mir. Auch wenn ihr ihn bisher nicht gesehen habt. Er war immer da."

Der Mann nickte zustimmend und wartete ab, ob nun der Michaelit ihr Glauben schenkte oder nicht.

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Beitrag von Varcanel » 08.12.2004 - 08:00

Der Todesengel hatte sich bislang darauf beschränkt hatte hinter den beiden Gefangenen zu stehen um Acht zu geben, dass sie keinen Fluchtversuch wagten. Tatsächlich war aber seine Geringschätzung der Menschen in diesem Fall so gering, dass er sich entspannt gegen eine Tischkante gelehnt hatte.
Als die, die vorgab Eva zu sein, ihre lästerliche Rede begann, sprang er er jedoch fast empor. Seine Gesichtszüge verfinsterten sich. Sicher, auch er hatte manchmal seine Zweifel an der Autorität der Sterblichen, die sie sich im Namen Gottes ans Gewand hefteten, aber das war hier doch etwas anderes!
Ein Mord im Namen der Kirche? Im Namen Gottes?! Noch dazu an einer Dienerin des Glaubens? Unmöglich!
Er rechnete fast damit diese Nacht noch sein Flammenschwert benutzen zu müssen - mitnichten jedoch um einen Kampf damit zu fechten...

*Sangel, sollten wir vielleicht den Rest der Schar dazu holen? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es nicht das schlechteste wäre dies unseren Ramieliten hören zu lassen, damit er es memoriert. Nur für den Fall, dass die Ketzer sich später nich mehr an ihre Aussagen erinnern wollen...*

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Beitrag von Niniel » 10.12.2004 - 10:23

Niniel war in tiefe Gedanken versunken. Leid und Schmerz waren in ihren Blick gebrannt. Fast jeden Abend hatte sie es seit damals Miterlebt, immer wieder ein wenig anders. Seit sie mit der neuen Schar unterwegs war wurden ihre Träume auch wieder stärker. Und heute, heute Abend jährte es sich.
Die Anderen hatte sie mit ihrer Freundlichkeit und ihrer Stille auf Distanz gehalten. Obwohl... wenn sie es genau nahm, hatte die Raphaelitin alles auf Distanz gehalten. All die Ereignisse, der Aufbruch, die Frau, Eva?, ihre Reise, bis hierher kam ihr das alles wie durch einen Schleier von ihr selbst getrennt vor.
Doch das musste aufhören! Niniel wusste, wenn sie sich weiterhin vor der Schar verschlösse, würde sie den anderen keine große Hilfe sein. Sie im Zweifelsfalle zu beschützen und für sie dazusein erfoderte nach wie vor Mut und Konzentration. Also musste sie endlich auf die Beine kommen und sich vollends aufraffen. Herale würde immer in ihrem Herzen weilen, doch jetzt galt es einen anderen Michaeliten zu unterstützen und das aktiv!

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Beitrag von Nathanael » 13.12.2004 - 15:28

Igliel hatte sich als er aus dem Stall kam zunächst erst mal ruhig in eine Ecke des Raumes gehockt, in welchem die beiden Engel den Fremden verhörten. Dann musterte er ihn erst mal eingehend war dies vielleicht jende Person mit welcher sich die Begine schon einmal spät nachts getroffen hatte?

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Beitrag von Sangel » 14.12.2004 - 02:07

SdS: *"Ich erwarte Euch alle sofort in der Schankstube, es gibt Neuigkeiten."*

"Wenn ich das schon höre, schüttelt es mich. Lächerliche Anschuldigungen und wie immer keine Beweise. Ich habe keine Ahnung was mich davon abhält die Wahrheit aus Euch herauszuprügeln. Was glaubt ihr denn hat eine Schar Engel in Eurem Hirngespinnst zu suchen?"

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Beitrag von Jenny » 14.12.2004 - 12:15

Die Begine schüttelte nur den Kopf und sah zu Thorsten. "Siehst du es? Wie blind sie doch sind ... selbst wenn man die Wahrheit sagt. JA, BLIND SEID IHR!"

Thorsten machte große Augen und hob die Arme. Was sprach sie da nur ... Sie wollte zu ihr, um sie zu beruhigen. "Lucia ... sei doch bitte still ..."

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Beitrag von Niniel » 14.12.2004 - 15:33

SdS: Ja, Sangel.

Niniel war regelrecht froh über diese Aufforderung. So musste sie den Schleier nicht selbst durchbrechen. Leise erhob sie sich und ging nach unten. Stimmen drangen aus dem Schankraum, als Niniel diesen betrat. Als sie sie gerade aus einem tiefen Traum erwacht, blinzelte sie zwischen den Anwesenden hin und her. Ein paar ihrer Stähnen verirrten sich in ihr Gesicht.

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