Gaias Schmerz - Die Reise zum Kloster Nonnberg - 3. Akt

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Niniel
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Beitrag von Niniel » 08.03.2005 - 09:01

Niniel nickte nur stumm und wandte sich ab. Sie würde sich nur zurecht machen und dann hinausgehen, um frische Luft zu schnappen.
Ein frischer Wind würde vielleicht ja das Gemüt heben, zumindest aber gegen das bedrückende Gefühl in der Magengrube wirken.
Langsam begann sich die Raphaelitin richtig unwohl in Sangels Nähe zu fühlen. Doch zugleich packte sie auch ein innerlicher Ehrgeiz endlich einmal ein richtiges Gespräch mit dem Michaeliten zu führen. Was verbarg er nur hinter seiner Maske?

Nathanael
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Beitrag von Nathanael » 08.03.2005 - 11:30

Igliel hatte seine geringe Habe schon bereit, wie immer und machte sich nun ebenfalls auf den Weg nach draußen um dort in der Freiheit zwischen und über den Ästen der Wälder und über den im Wind wiegenden Gräsern der Wiesen und Felder über das Geschehene und dessen Sinn in der Schöpfung des Herrn zu grübeln. So in Gedanken wäre schon an der Tür beinahe mit der Raphaelitin zusammen gestoßen.
Zur Entschuldigung murmelte er: "Verzeih, ich war in Gedanken."
Dann ließ er der größeren den Vortritt, denn schließkich war er ja eh schnell genug.

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Beitrag von Niniel » 08.03.2005 - 12:10

"Ja... ähhh, schon in Ordnung."

murmelte Niniel, immer noch in ihre Überlegungen versunken. Sie schaute noch nicht einmal richtig auf, als hätte sie den Beinahe-Zusammenstoß nicht so recht mitbekommen. Ihre düsteren Gedanken legten sich wie Schatten um ihre Züge und die alabasterfarbene Maske verdunkelte sich. Doch offensichtlich richtete sich nichts davon gegen Igliel. Vielmehr schien die Raphaelitin irgentwelchen dunklen Gedankengängen nachzuhängen.

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Beitrag von Varcanel » 10.03.2005 - 01:44

Varcanel stand noch immer etwas unschlüssig am Treppengeländer. Da wo er stand seit er den Ketzer herunter geholt und den Templern übergeben hatte. Er hatte zwar Sangels Gespräch mit den Kirchenkriegern nicht verstanden, aber sein Michaelit hatte ja das wichtigste mitgeteilt.

Also einige Stunden zur freien Verfügung. Er war noch ein bischen unsicher was er damit anfangen sollte. Beten? Meditieren? Oder noch ein paar Waffenübungen?
Doch vom Rumstehen würde es nicht besser werden mit seiner Unentschiedenheit. Also griff er sich seine Waffen und stapfte nach draußen, wohin seine Schargeschwister schon verschwunden waren. Von Igliel sah er nicht mal mehr eine Federspitze, wahrscheinlich hatte der kleine Urielit die Gelegenheit genutzt um endlich einmal frei seinen Wegen nachzugehen.

Kurzentschlossen breitete auch Varcanel seine Schwingen aus, nahm einige Schritte Anlauf und erhob sich in den regnerischen Morgenhimmel.

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Beitrag von Niniel » 10.03.2005 - 19:50

Niniel reckte zwar draußen ihre Flügel gen Himmel und schüttelte sie ausgiebig, doch blieb sie am Boden. Nachdem sie ausgiebig ihre stoffliche Hülle gepflegt hatte, suchte sie sich ein ruhiges Plätzchen, wo sie sich nieder lies. Dort widmete sie sich ihren Gedanken. Es gab viel, worüber sie nachdachte, doch all diese Dinge hatten eines gemeinsam: Der leicht bittere Beigeschmack, den sie auf ihrem Gesicht hinterließen.

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Beitrag von Sangel » 14.03.2005 - 19:42

Pünktlich zur MIttagszeit rief der MIchaelit seine Schargeschwister über die Seele der Schar zusammen.
*"Wir brechen auf. Ihr könnt euch noch in der Stube Proviant holen, ich habe Päckchen für uns richten lassen."* war die kurze und knappe Anweisung.
Als alle beieinander waren, beäugte Sangels eine Schar noch einmal mit kritischem Blick, beschloss aber jegliche Kritik für sich zu behalten.
Dann schwangen sich die Engel in die Luft.

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Beitrag von Jenny » 18.03.2005 - 11:24

Die Schar hatte sehr viel Glück mit dem Wetter. Es war zwar bewölkt, aber es regnete nicht. Jetzt, da sie keine Rücksicht mehr auf ein Pferd nehmen mussten, kamen sie auch recht schnell voran und würden so früher im Kloster Nornberg ankommen.

Igliel schätzte, dass sie aber trotzdem insgesamt zwei Tage brauchen würden. Am Abend des ersten Abends zog der Himmel recht schnell zu und es kam zu einem wahren Wolkenbruch. Igliel fand allerdings recht schnell ein leer stehendes Steinhaus, wo die Schar übernachten konnte.

Am nächsten Morgen war der Himmel schon wieder klar und die Sonne trocknete die Nasse Erde. Es war schwül, aber als sich die Schar wieder in die Lüfte erhob, ging es wieder besser. Die Sonne hielt sich erstaunlicherweise, bis Igliel am Abend endlich das Kloster erblickte. Schon bald würde es ganz dunkel sein.

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Beitrag von Sangel » 21.03.2005 - 13:00

*"Wir fliegen in Rautenformation an. Ich lande zuerst. Igliel bleibt in der Luft bis wir alle am Boden sind. Ich glaube nicht, dass Du was ungewöhnliches vorfinden wirst, aber das weis man nie.*"

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Beitrag von Jenny » 05.04.2005 - 11:25

Das Kloster war sehr weitläufig und hatte viele einzelstehende Häuser. Alles war aus hellgrauem Stein gebaut. Viele gingen ihrem normalen Tagwerk nach und bald schon konnte man die Menschen erkennen, wie sie mit ihren Händen in den Himmel zeigten. Platz genug war zum Landen vorhanden. Die Klosterbewohner sahen gespannt zu den Engeln und ein Monach kam auf den Michaeliten zugelaufen.

"Seid gegrüßt, oh himmlische Boten. Mein Name ist Tomah. Wir haben nicht so bald mit eurer Ankunft gerechnet. Darf ich euch zum Prior geleiten?"

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Beitrag von Sangel » 07.04.2005 - 11:36

"Ich grüße Euch. Ich bin Sangel und das ist meine Schar. Ich bitte sogar darum, dass ihr uns umgehend zum Prior leitet, Monach!"

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Beitrag von Varcanel » 09.04.2005 - 03:37

Viel blieb dem Todesengel in dieser Situation nicht zu tun: Im Wesentlichen beschränkte sich seine Tätigkeit darauf einen Schritt hinter seinem Michaeliten zu gehen, in der einen Hand die Schwertlanze, die andere auf dem Griff seines Flammenschwertes und relativ gelassen zu beobachten was um ihn herum geschah.
Sie waren hier in einem Kloster - hier sollte ihnen keine Gefahr drohen. Dennoch blieb die mühsam antrainierte Grundspannung, die er nie ablegte.

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Beitrag von Niniel » 12.04.2005 - 09:24

Auch Niniel beschränkte sich darauf wortlos ihrem Scharführer zu folgen. Etwas anderes schien ihr auch recht vermessen, konnte sie sich doch zu gut vorstellen, was Sangel zu einer Einmischung in seine Angelegenheiten sagen würde. Den Kopf hielt sie ein wenig gen Boden geneigt und die Flügel dafür etwas mehr in die Höhe gestreckt, damit sie ja keiner anspreche.
Weiterhin zierte die Maske aus Alabaster ihre Züge. Nur ihre kühlen Augen verieten etwas Leben hinter ihrem Gesicht.

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Beitrag von Raphael » 17.05.2005 - 20:03

Das Spiel wurde auf Spielerwunsch hin abgebrochen.

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