[Herz aus Eis] Akt I : Die Fährte des Wolfs

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Lory
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Beitrag von Lory » 07.08.2006 - 11:55

"Nichts, wofür sich ein Engel des Herrn bedanken bräuchte." sagte Agatha, und lächelte Großmütterlich.
"Wir benötigen momentan nichts, was ein Engel uns geben könnte. Obwohl... Sunvilja steht kurz vor der Niederkunft. Vielleicht kann die Hand Raphaels die Geburt überwachen. Es müpsste in ein paar Tagen so weit sein. Da ihr ja sicherlich im Kloster verweilt, würde ich dann einen der Jungen hinaufschicken um nach euch zu rufen...Wenn es dir Recht ist."

Nadyniel
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Beitrag von Nadyniel » 07.08.2006 - 12:06

Nadyniel lächelte freundlich und nickte der Mater zu. "Der Segen des Herrn wird über euch ruhen", sprach sie. Dann blickte sie zu Noctuel: "Wirst du dich dieser Aufgabe annehmen?" Sie erkundigte sich mehr formhalber, denn eigentlich dürfte der Raphaelit wohl nichts dagegen einzuwenden haben.

Zireael
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Beitrag von Zireael » 07.08.2006 - 12:12

Empört über die plötzliche Unterbrechung seitens der Michaelitin sog Zireael scharf die Luft ein und aus ihren grünen Augen sprühten Funken, als ihr Kopf zu der Michaelitin herumfuhr. Sie sprach aber kein Wort, sondern verschloss sich im Gegenteil, denn sie hatte es vor langer Zeit aufgegeben, sich dagegen wehren zu wollen, wenn man sie überging. So ertrug sie die - wie sie es sah - Demütigung, unterbrochen zu werden und ließ alle Konzentration, welche sie für das 8. Gebot hatte aufbringen müssen, fallen. Augenblicklich fühlte sie sich wieder müde und ausgelaubt und sah zu Boden.
Bitte, lasst uns heute Nach hier ruhen..., flehte sie innerlich unwillkührlich, doch immer noch kam kein Wort über ihre Lippen und ihr Rücken blieb kerzengerade. Nur in ihren Augen spiegelte sich eine leichte Anwandlund ihrer Erschöpfung.

Noctuel
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Beitrag von Noctuel » 07.08.2006 - 19:49

Der kurze Blick, mit welchem Noctuel die Stimme des Herrn vor seiner eigentlichen Antwort bedachte war nachdenklich, fast unergründlich, doch nickte er, wie um ihre Worte zu bestätigen. "Ich werde bei dieser Geburt natürlich zugegen sein, wenn es gewünscht wird."

Der Raphaelit hatte bei diesen Worten direkt in Agathas Gesicht zu blicken versucht und den Kopf wieder demütig wartend gesenkt, als es nichts mehr für ihn zu sagen gab. Innerlich hob der weiße Engel jedoch die metaphorische Augenbraue:
'Himmel Herrgott nochmal! Was ist das denn für eine Frage? Bin ich denn zum Däumchen-drehen vom Himmel herabgestiegen? Gut dass hier niemand in sein Schwert fällt, solche Flickarbeiten sind nervtötend; aber einem neuen Leben auf die Welt zu helfen ist mehr als bloss selbstverständlich. Ich hoffe einfach Nadyniel hat die Frage nicht wirklich ernsthaft als solche gemeint.
Naja... sei's drum, vielleicht wird noch mehr Arbeit auf mich zukommen bei diesen seltsamen Zigeunern, die alle heißen als würden sie nicht unterhalten, sondern viel eher kämpfen - und auf die Passagiantin bin ich auch sehr gespannt... . Was tun Zigeuner wohl zusammen mit einer Gezeichneten in einem Kloster?'


Der Heiler war nun dermaßen in Gedanken versunken, dass er den weiteren Verlauf des Gespräches nur am Rande mitbekam. Von Zireaels gesteigerter Müdigkeit und Schwäche bemerkte er deswegen auch in diesen Momenten gar nichts.

Niz
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Beitrag von Niz » 07.08.2006 - 20:35

Syrael beobachtete freudig den fallenden Schnee. Es faszinierte sie, wie er so langsam darnieder schwebte. 'Es ist nur eine andere Form von Wassertropfen,' überlegte sie, 'dennoch fallen sie, als wären es kleine Federn, kleine weiße Federn.'
Dem Gespräch lauschte sie nur mit einem Ohr. Sie versuchte sich die Dinge zu merken, von denen sie meinte, wichtig zu sein, den Rest überhörte sie gedankenversunken.
'Es gibt soviele Regentropfen auf der Welt, aber nur sowenige Schneeflocken. Es gibt soviele Menschen auf der Welt, aber nur sowenige Engel, welche sanft zu Boden gleiten können, wie die Schneeflocken.'
Sie wickelte ihre Handgelenkbänder um die Arme, um der Kälte etwas entgegenzuwirken, dann lauschte sie weiter dem Gespräch.

Anayael
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Beitrag von Anayael » 07.08.2006 - 22:23

Aufmerksam hörte sie dem Gespräch zu, während sie jedoch halb angelenkt den Schneeflocken zusah. Schööön...
Noch immer leise vor sich hin summend, sah sie eigentlich gar nicht richtig zu den Sprechern hin, schließlich war dort nichts was sie nie gesehen hätte.
Doch als Nadyniel Ziris Redefluß unterbrach, bemühte sie sich ihren Blick von den weißen Flocken abzuwenden.
Auf ihrer Stirn bildete sich eine tiefe Falte als sie die Ramielitin musterte.
Was ist los mit ihr? Ärgert sie sich darüber dass sie Unterbrochen wurde.. Sicherlich, aber sie wirkt so... müde?
Leicht schüttelte sie den Kopf und seufzte deutlich hörbar.
"Klasse." Anayael lächelte sacht und legte den Kopf schief während sie aufsprang. "Was denn nun? Wollen wir uns erst mal ausruhen? Oder erst zum Kloster?" Ihre Augen glitzerten lebhaft während sie mit vor der Brust verschränkten Armen zu Nadyniel grinste.

Nadyniel
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Beitrag von Nadyniel » 08.08.2006 - 16:15

Nadyniel blickte in die Gesichter ihrer Schargeschwister und versuchte sie ein zu schätzen. "Habt ihr noch Fragen an Mater Agatha?", erkundigte sie sich. "Ansonsten sollten wir uns nun entscheiden, ob wir uns zum Kloster auf machen oder noch länger die wundervolle Gastfreundschaft hier genießen wollen." Bei den letzten Worten blickte die Michaelitin mit dankbarem Lächeln zu der alten Frau.

Niz
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Beitrag von Niz » 08.08.2006 - 17:32

Syrael bewegte ihren Kopf leicht von links nach rechts, um anzudeuten, dass sie keine Frage hatte.
Auch sonst überließ sie die Entscheidung, ob sie bleiben wollen oder nicht, den erfahreneren Engeln.

Zireael
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Beitrag von Zireael » 08.08.2006 - 21:58

Zireael faltete sorgsam die Hände und sah Nadyniel an, ruhig, mit unbewegtem Gesichtsausdruck, nur ihre Mundwinkel waren zur Andeutung eines Lächelns verzogen, das jedoch undeutbar war.
"Keine Fragen mehr.", sagte sie leise in neutralem Tonfall.

Noctuel
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Beitrag von Noctuel » 08.08.2006 - 22:35

"Ich würde gern noch wissen, wen ich in medizinischen Belangen ansprechen kann, wenn es denn wirklich einmsal um das Wohl der Dorfbewohner gehen sollte... vielleicht erleichtert eine Rücksprache mit dem "Dorfarzt" einiges für möglicherweise anfallende Eventualitäten", gab der Raphaelit leise, aber klar verständlich von sich, und blickte wiederholt Nadyniel an.
Wenn er diese Information bekommen hatte, so signalisierte sein Blick der Goldenen, würde auch er für's erste zufrueden sein und sich wie die anderen bereitwillig zum Kloster aufmachen.

Nadyniel
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Beitrag von Nadyniel » 16.08.2006 - 15:50

"Nun, Mater Agatha, könnt ihr meinem Bruder vom Orden Raphaels sagen an wen er sich gegebenen Falles wenden kann im Bereich der Medizin?", gab Nadyniel Noctuels Frage an die alte Frau weiter.

Lory
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Beitrag von Lory » 19.08.2006 - 13:57

"Wendet euch nur an mich, Engel des Einen. Ich kümmere mich um medizinische Belange die im Dorf anfallen." sagte Agatha, und lächelte erneut. "Oben im Kloster, haben sie eine raphaelitisch Begine, aber sie ist jung und noch nicht sehr erfahren. Manchmal kommt sie herunter um zu lernen." erklärte Aatha noch, und schwieg dann, um die Engel nicht mit unwchtigen Details zu belasten.

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Beitrag von Noctuel » 19.08.2006 - 14:30

"Danke, Mater Agatha. Ich werde dann zu euch kommen, wenn es Fragen von meiner Seite gibt" erwiderte Noctuel, dieses Mal direkt die Mater ansprechend, und nickte sacht um seine Worte zu unterstreichen.

Er konnte für sich selbst sprechen, hatte nicht erwartet dass die Goldene seine Frage noch einmal wiederholen musste, aber er begehrte nicht auf. Sie war die Stimme des Herrn, war wie Gott - und er damit nicht derjenige, an ihren Entscheidungen zu zweifeln, selbst wenn das nicht gleich hieß, dass er sein Hirn bei Eintritt in das Schargefüge abgegeben hatte.

Dann wandte er seinen Kopf in Nadyniels Richtung und ein kurzes, schmales Lächeln erhellte dabei seine Züge: "Meine... Neugierde ist vorerst befriedigt, von mir aus können wir gehen, Schwester."

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