Advent [Charakter]

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Kuonur
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Advent [Charakter]

Beitrag von Kuonur » 31.07.2008 - 09:29

Hier könnt ihr eure Charakter posten:

Lialin
Beiträge: 109
Registriert: 22.05.2008 - 20:30

Beitrag von Lialin » 31.07.2008 - 10:29

Allgemeines:

Name des Engels: Ydiel
e-mail:
Orden: Urieliten
Geschlecht: weiblich
Größe: 1.32
Gewicht: 29+9kg
Augenfarbe: dunkelbraun fast schwarz
Haarfarbe: schokoladenbraun
Flügel: (Farbe/Größe) hauptsächlich cremefarben, zu den Schwungfedern hin karamell bis hin zum Schokoladenbraun
Alter: 9

Erscheinung:
Ihre Haut ist recht braun, durch ihre vielen Aufenthalte im Freien hat sie mittlerweile die Farbe und dunklem Karamell, auf der ihre göttlichen Zeichnungen einen schönen Kontrast bilden. Sie trägt ihre Haar in der typischen Haartracht der Urieliten, dennoch fallen oft einige lockige Strähnen heraus besonders im Bereich der Stirn. Ihr Körper ist sehr zierlich, aber auch ein bisschen zäh, bei Anstrengung treten ihre Sehnen oftmals stark hervor.

Charakter:
Ydiel ist ein sehr ruhiger Engel. Ihr Blick scheint oft abzuschweifen und in die Ferne zu blicken. Dorthin wo sie so gern einmal alleine ohne Auftrag fliegen würde. In ihrem Inneren keimt oft der Wiederwille auf, sollte man ihr einen Befehl erteilen. Zwar war sie bis jetzt noch niemals offen aufmüpfig oder führte einen Auftrag nicht aus, doch würde sie viel lieber nur ihren eigenen Gedanken und ihrem eigenen Willen folgen. Ein wenig Zeit lassen kann man sich ja trotzdem um ein wenig vom Weg abzuschweifen, sich alte Ruinen anschauen oder am Ufer eines Sees sitzen und die Tiere dort beobachten, wer weis denn auch schon genau wie lange man tatsächlich für einen Erkundungsflug oder einen Botengang braucht. Immerhin war das Wetter ja oft genug launisch um eine Verzögerung zu begründen. Auch ist sie sehr schüchtern, schweigsam und wirkt verschlossen, sie redet sehr wenig, wenn möglich nur das nötigste. Die Ordensoberen haben diese Entwicklungen mit Sorge beobachtet. Deshalb wurde beschlossen sie einer Schar zuzuweisen, man erhofft sich davon würde sie kommunikativer und offener werden. Auch hält man es für besser wenn zukünftig ein Michaelit ein Auge auf sie hat.


Mächte:

[gut][ausreichend][schlecht][gar nicht]


Signum:
• Die Kraft des Boten: [gut]
Der Urielit ist in der Lage, länger als andere zu fliegen, zu laufen, zu schwimmen oder die Luft anzuhalten.
• Die Wege des Herrn:[gut]
Mit seinem natürlichen und intuitiven Verständnis für die Geographie der Welt ist der Engel in der Lage, jeden ihm genannten Ort mit traumwandlerischer Sicherheit aufzuspüren.
• Erleuchtete Augen: [ausreichend]
Die ohnehin übermäßig scharfen Sinne des Urieliten werden noch weiter verbessert, auf dass ihm nichts mehr zu entgehen vermag.
• Wasser aus dem Stein: [schlecht]
Auch in den unwirtlichsten Gegenden vermag der Engel Wasser zu finden und Nahrung zu improvisieren.

Sigil: -

Scriptura: -


Fertigkeiten: (Vorzüge/Schwächen:)
  • exzellenter Fernkämpfer: Sie kann hervorragend mit dem Urielitenbogen umgehen
  • ausweichen
  • Intuition
  • gute Fährtenleserin

  • Schüchtern und Verschlossen: Sie nähert sich anderen nur zögerlich und spricht nie mehr als nötig
  • Freigeist: Ihr fällt es schwer sich unterzuordnen, am liebsten würde sie alleine und frei in die Welt hinausfliegen, auf ihren Botenflügen war schließlich ja auch nie einer da der bestimmte wann Pause ist oder ob sie sich etwas in der Landschaft genauer anschauen darf.
  • neugierig, sie liebt es neues zu entdecken vorallem Landschaftliche Gegebenheiten, Felsformationen, Flußläufe, besonders schöne Pflanzen, Ruinen aus der Vorzeit.




Sprachen:
  • Latein
  • Common, Dialekt Urielslandes



Waffen und Ausrüstung:

Waffen:
• Urielitenbogen
• Einschneidiges Kurzschwert

Manna (Geld): -

Ausrüstung:
• Kriegsrock
• Zwei Gürtel auf grünem Leder mit goldenen Spangen zum halten des Kriegsrocks
• grüner Überwurf
• grüne Haarbänder
• Kamm
• Seife
• Wasserschlauch
• kleiner Proviantbeutel
• Gürteltasche
• Bogen
• Ersatzsehnen für den Bogen
• Hüftköcher mit 20 Pfeilen darin (2Panzerbrecher, 2Schneidpfeile, 2Brandpfeile, 14Kriegspfeile)
• Schnitzmesser
• Feuerstein, Stahl und Zunder
• Waffenpflege Set

Zusätze:

Ängste:
Ihre Flügel zu verlieren und nicht mehr fliegen zu können


Ziele/Träume:
• Frei zu sein und hinzufliegen wo auch immer sie mag, nicht wohin man sie schickt

Dinge die der Charakter gern hat:
• Regen, das Geräusch er beim Auftreffen auf der Erde macht, den Geruch der Luft bei Regen
• Das Rauschen von Wasser, wie das Plätschern eines Baches oder das Rauschen der Brandung
• Alleine nur zum Spaß herumfliegen und noch ungesehene Dinge entdecken
• Ruhe, besonders draußen in der Natur

Dinge die der Charakter hasst:
• Laute Geräusche
• Befehle
• belangloser Small Talk

Chargeschichte:
Ydiel, wurde erst vor sehr kurzer Zeit entsandt. Bisher wurde sie lediglich für Botenflüge innerhalb Urielslandes eingesetzt. Dies macht sie nun bereits erfolgreich seit fast einem Jahr. Auf ihren zahlreichen Flügen durch das Land Uriels konnte sie deshalb auch das Common der Gegend lernen und weiter verbessern.

Nicoel
Beiträge: 21
Registriert: 14.07.2008 - 14:39

Beitrag von Nicoel » 31.07.2008 - 10:39

Nicoel

Orden: Raphael
Geschlecht: m
Größe: 1.55
Gewicht: 50
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: weiß
Flügel: (Farbe/Größe): weiß, mit einem leichten Perlmutschimmer
Alter: 10 oder 11


Über Nicoel:
Zuerst wollten sich seine Mächte nicht einstellen. Während andere Postulanten schon Wunden heilten, musste Nicoel immer noch zusehen.
Aber was sollte er in so einer Situation tun, schließlich wollte er ja nicht nutzlos herumlungern?
Nicoel nahm es als Fingerzeig und lernte eben ohne Mächte auszukommen, die zwar kontinuierlich aber dennoch sehr langsam besser wurden.
Nach 1½ Jahren als Postulant konnte er endlich einfache Schürf- und Schnittwunden heilen aber dafür bei bereits recht komplizierten Operationen assisitieren.
Erst mit 9½ Jahren, nach über 3 Jahren Ausbildung, fühlte er sich allerdings in der Lage sein gesammeltes Wissen auch in einer Schar einzustzen. Für seine erste Schar übte er auch seine Mächte so lange verbissen weiter, bis sie ihm ausreichend erschienen.

Die Angst, nicht gut genug zu sein, treibt ihn seitdem ständig weiter zu lernen und zu üben. Notfalls auch an sich selbst.

Dass er der immer stärker werdenden Ordensfraktion der Prüfer angehört verhehlt er nicht. Seine Mächte und sein Wissen hat er sich schließlich über Jahre hinweg hart erkämpft und sieht nicht ein, wieso er es daher mitleidig an jeden dahergelaufenen Dummkopf vergeuden sollte.
Ausgenommen sind natürlich Kinder.

In seiner letzten Schar wurde ihm diese Einstellung auch schwer übel genommen.
Nicoel weigerte sich strikt seinem Bruder von den Gabrieliten zuerst zu helfen, sondern heilte mit den Worten ".. was wollt ihr denn, solang Haniel noch brüllen kann, gehts ihm noch gut genug!", zuerst den schwer verwundeten Templer, ehe er seinem ebenfalls schwer verletzten Bruder die Traumsaatstachel herausoperierte.

Die Narben die Haniel dabei zurückbehielt sind Nicoels Meinung nach die richtige Erinenrung an die Hochmut des Gabrieliten, der die Templer und die Schar durch übereiltes Handeln (und entgegen Nicoels Rat) in den Kampf verwickelt hatte.


Mächte:

Signum:
beherrscht die Signumsmächte alle ausreichend gut um in einer Schar dienen zu können.
Schwerere Wunden behandelt er, wenn möglich, gerne vor, näht auch wo es geht, ehe er Hand auflegt. Nur bei Engeln und Kindern vermeidet er natürlich das Nähen normalerweise (außer siehe oben)
Er kann NICHT die Mächte ins Gegenteil verkehren.. für sowas benutzt er lieber direkt das Skalpell


Sigil:
ganz frisch, brennt noch
noch nichts so richtig ausprobiert


Fertigkeiten: (Vorzüge/Schwächen:)
  • Ikons 1
  • Sezieren, Operieren, Anatomie, Beweisanalyse-Forensik
  • sportlich
  • Traumsaatforschung. Ein weites Interessensfeld, bei dem Nicoels Wissensdurst keine Grenzen kennt. Während menschliche Anatomie bereits recht gut untersucht ist, fehlt es häufig noch an genaueren Kenntnissen über die Diener des Widersachers. Auch hierbei interessiert Nicoel vor allem die Anatomie der Kreaturen und deren Schwächen. An den Forschungen zu chemischen Kampfstoffen gegen Traumsaat ist er nicht beteiligt.
  • loses Mundwerk-Nicoel schlägt gern einmal über die Stränge und nimmt kein Blatt vor den Mund, so dass er desöfteren aneckt. Er neigt dazu derbe Witze zu reißen, die bei Anderen nicht so gut ankommen.
  • Narben, vor allem an den Armen und Oberschenkeln, an den Stellen, wo er Versuche durchgeführt hat. Manchmal ist ihm leider dann auch die Heilung nicht ganz gelungen und so blieb eine Narbe zurück. Als Raphaelit verblassen diese und lösen sich mit der Zeit auf, aber dennoch hat er immer ein Paar die er verstecken muss, was er auch sehr genau nimmt. Nie würde er sich irgendwem nackt zeigen, oder ohne Segensbänder.
    Allerdings ist Nicoel Keiner der sich zur Strafe selbst schneidet oder gar wie die Büßer auf diese schmerzvolle Weise Sünden sühnen will... allein der Forscherdrang treibt ihn zu solchen Experimenten und dann sorgt er dafür, dass sie nicht weh tun.

Sprachen:
  • Latein
  • schlechtes Common
Nicoel hatte abgesehen von den Dozenten im Himmel, die häufig auf Latein lehrten, bisher fast nie mit Menschen zu tun, da er seine heilenden Fähigkeiten lange nicht richtig einsetzen konnte.
Seine Tätigkeit an Menschen bezog sich nur allzuoft auf Personen auf einem Op-Tisch und die reden bekanntlich nicht viel.
Das wenige Common das er bisher bei den Übungs-Krankenbesuchen erlernt hat, ist eher dürftig, aber Nicoel macht das nichts aus.. zur Not geht es eben mit Hand und Fuß.


Waffen und Ausrüstung:

Waffen:
- ein kurzes "langes Messer"
Scharfe Gegenstände aller Art faszinieren ihn und er weiß sehr wohl auch damit umzugehen und vor allem auch WO man damit am meisten Schaden anrichtret.
So musste er feststellen, dass ein Raphaelit mit einem Skalpell gerade im Kampf gegen Ketzer durchaus wehrhaft sein kann, wenn er nur trainiert genug ist um auch rasch auszuweichen und Gegenagriffe starten zu können.
Viele freie Minuten hat er ja nicht, doch diese nutzt er seit einigen Monaten für ein hartes Training.
Mit Traumsaat und dergleichen kann es Nicoel noch nicht aufnehmen, aber dafür gibt es ja auch Gabrieliten.



Ausrüstung:
Op-Besteck
Nadel und Faden
Verbände
Desinfektionsmittel
Schmerzmittel und Beruhigungspillen


Zusätze:

Dinge die der Charakter gern hat:
seine Arbeit machen
Analysieren und ausprobieren

Dinge die der Charakter hasst:
Schmerzen
Schmutzfinken mit Trauerrändern unter den Fingernägeln

Ittiel
Beiträge: 284
Registriert: 03.03.2008 - 18:16
Wohnort: Bremen

Beitrag von Ittiel » 31.07.2008 - 17:41

Name: Animael (sprich: Anima-el)
Orden: Ramieliten
Geschlecht: männlich
Grösse: ca. 1,45m
Gewicht: ca. 38kg (ohne Flügel)
Augenfarbe: graugrün
Haarfarbe: dunkelblond
Flügel: weiss/cremefarben
Alter: 11 Jahre


Charakter: Als Animael vom Himmel herabstieg, war das erste, das ihn tröstete, seine Kathedrale der Gedanken. Dies war und blieb auch forthin der Platz, an den er sich zurückziehen konnte, wenn ihm alles zuviel wurde. Zwischen den rauhen Bergen, auf der kleinen felsbrockenübersähten, sonnenbeschienenen Almwiese gab es niemanden, der ihn störte oder ihn beleidigen konnte.
Mit Menschen und Mitengeln hatte er dagegen immer wieder Probleme: nicht nur der Spott der älteren Engel ob schlecht gelöster Aufgaben während der Ausbildung im Himmel, auch unbedachte Bemerkungen nahm er sich sehr zu Herzen; sie veranlassten ihn, sich immer wieder für einige Zeit schmollend in seine Kathedrale zurückzuziehen.
Glücklicherweise bereitete ihm jedoch auch das Buchstudium verschiedener Sprachen und (im begrenzten Maße versteht sich) vorsintflutlicher Technik grosses Vergnügen, so dass seine Abschlussarbeiten trotz der vielen (nicht immer ganz zweckgebundenen) Kathedralenbesuche zur Zufriedenheit seiner Lehrmeister ausfielen.
Alles in allem ist Animael wohl das, was man eine "Mimose" nennt; besonders trifft es ihn übrigens, wenn man seine sorgsam recherchierten Informationen nicht entsprechend würdigt oder ihn korrigiert.

Mächte:
Signum:
Kathedrale der Gedanken (sehr gut)
Ikone (gut)
In Zungen reden (gut)
Innere Ruhe (ausreichend)

Die Kathedrale:
Animaels Kathedrale ist ein von hohen Bergwänden umstandener annährend runder, grasbewachsener "Kessel", dessen Boden von warmem Sonnenlicht erhellt wird. Wenn er in der Kathedrale erscheint findet er sich inmitten konzentrischer Kreise von Felsbrocken wieder. Um an die abgelegten Erinnerungen zu kommen muss er diese Felsbrocken berühren.

Vorzüge:
Sprachbegabt
Technikwissen (vorsintflutliche Kommunikationstechnologie)
Gutes Gedächtnis


Nachteile:
Schnell beleidigt
besserwisserisch
konfliktscheu
Neugierig


Sprachen:
Latein
Common (Prager-/Michaelsland-/Iberisches-)
Deutsch, Französisch

Waffen:
Kurzschwert

Ausrüstung:
Lederhülle mit Pergamentrollen, Umhängetasche mit Feder, Tinte und einem Büchlein, Kohlestift

Ängste: Da Animael seine Kathedrale als sein Zuhause empfindet, wäre es seine größte Angst, sie eines Tages nicht mehr betreten zu können.

Was Animael mag:
Seine Kathedrale der Gedanken, seine Kathedrale der Gedanken, Bücher, Berge, Mannariegel

Was Animael hasst:
Prag, grosse Menschenansammlungen, ausgeschimpft zu werden, Langstreckenflüge, Traumsaat

Bild ist unter "die Spielercharaktere" hier im Forum.

Rapunzel
Beiträge: 54
Registriert: 08.07.2008 - 18:49

Beitrag von Rapunzel » 02.08.2008 - 09:16

Allgemeines:
Name des Engels:
Urukiel

Orden:
Michaeliten

Geschlecht:
weiblich

Größe:
162 cm

Gewicht:
48 kg + 18 kg Flügelgewicht

Augenfarbe:
blaugrün, aber je nach Stimmung scheinen sie anders zu leuchten

Haarfarbe:
weißblond

Flügel:
Urukiel‘ s Flügel sind von heller, beiger Farbe und mit dunklen Zeichnungen übersät; Spannweite: etwa zehneinhalb Meter

Alter:
13

Charakterskizze: kommt nach =)

Charakter:
Seit einiger Zeit trübt sich Urukiel’ s eigentlich fröhlicher und unbeschwerter Charakter. Ursprünglich riss sie mit ihrem ansteckendem Lachen selbst den miesepetrigsten Gabrieliten zu einem Lächeln hin, doch nun blichen ihre Augen oft nachdenklich oder traurig in den Himmel, wenn sie auf einer Flugplattform oder sonst irgendwo alleine sitzt. Und nicht nur dann. Irgendwie ist ihr der Frohsinn die meiste Zeit über verschwunden, da sie seit einiger Zeit von Alpträumen und so etwas wie Visionen oder Déjà-vu s heimgesucht wird, weswegen sie sehr wenig schläft und dementsprechend gelaunt und mental stabil ist. Sie kann es auch im Moment kaum ertragen, von jemandem angefasst zu werden.
Sie ist um Rechtschaffenheit und Fairness bemüht und bezieht ihre Schar gerne in ihre Entscheidungen ein. Auch wird sie ihnen nicht befehlen, sondern sie fragen und aktiv fördern, ihre Meinung zu sagen. Ihr ist Ausgeglichenheit innerhalb der Schar sehr wichtig, was sie aber nicht davon abhält, ihre Führerrolle auszuüben- eigentlich.
Urukiel hat rasch bemerkt, wie zugänglich andere durch Schmeicheleien werden, weiß aber, dass man das Maß nicht überschreiten darf, um zu manipulieren.
Sie versucht sich mehr und mehr von ihren Gedanken abzulenken, in dem sie wie verbissen mit ihren Waffen trainiert, sich dem Sprachstudium widmet, ihre Mächte weiter ausfeilt(was sie übrigens schon immer tut), Strategien ausknobelt oder als sich Nobiles verdient macht. Doch diese immer tiefgreifenden Ausschweifungen ihrerseits bewogen die Oberen, sie erneut einer Schar, ihrer dritten, zuzuteilen.

Aussehen:
Urukiel ist um einige Zentimeter größer als gleichaltrige und manchmal sogar weitaus ältere Engel. Da sie noch weniger isst, als es für einen Engel schon normal erscheint, ist ihr Körper so schmal, dass es fast ungesund aussähe, zeichneten sich nicht sehnige Muskeln unter ihrer braungebrannten Haut ab.
Eben so schmal und grazil wie ihr Körper sind auch ihre Hände mit langen, dünnen Fingern, die jedoch sehr flink und geschickt sind- vor allem im Umgang mit ihrem Schwert und ihrer Hasta.
In ihrem eher schmalen, von einer geraden, markanten Stupsnase und fein geschwungenen, vollen Lippen gezeichneten, Gesicht leuchten, von dunklen Wimpern umrahmt, blaugrüne Augen, die je nach Stimmung aber unterschiedliche Farbtöne annehmen. Ihre oft zusammengezogenen Augenbrauen und das daraus resultierende Stirnrunzeln verleihen ihr jedoch einen kritischen, zornigen Gesichtsausdruck.
Ihr natürlich weißblondes, welliges Haar trägt sie um das Gesicht herum in einigen wenigen Strähnen auf Höhe des Kinns, nach hinten laufen die Haare aber angeschrägt auf Ohrenhöhe aus. Im Nacken hat sie ihre Haare zu einem Zopf gebunden und so hochgesteckt, dass sie die Linie der Haare auf Höhe der Ohren fortsetzen.
Ihre eher „gabrielitisch“ anmutende Art zu gehen erinnert eher an einen Marsch und in eben diesem Tempo bewegt sie sich auch fort: schnell.
Urukiel‘ s Körper ist in den üblichen weißen Kriegsrock, von ihr selbst bestickt mit goldenen Ornamenten, gehüllt, über dem ein heller, lederner Überwurf zu liegen kommt. Gehalten wird dies alles von vielen dicken und dünnen Gürteln, an denen einige kleine Beutelchen an Lederschnüren sowie zwei Ledertaschen, eine Dolch- und eine Schwertscheide befestigt sind. Um ihre Arme sind Armstulpen geschlungen, die von dünnen Kordeln gehalten werden.

Mächte:

[gar nicht] [schlecht] [mäßig] [mittel] [gut] [sehr gut] [perfekt]

Signum:
Die Seele der Schar: [sehr gut]
Die Stimme: [gut]
Innere Ruhe: [mäßig]
Ross und Reiter: [sehr gut]

Sigil:
Die Hand Gottes: [sehr gut]
Herr über den Leib: [mäßig]
Korona: [mittel]
Tohu wa Bohu: [mäßig]

Scriptura:
[noch nicht]

Fertigkeiten: (Vorzüge/Schwächen:)
intuitiv
geschickt
Waffenfokus (Langschwert und Hasta)
diplomatisches Geschick
Sprachbegabt
mitreißende Persönlichkeit (Frohsinn)
beliebt
~~~
depressiv/ verwirrt/ melancholisch
dunkles Geheimnis/ Alpträume/ Déjà-vu s
z.Z. etwas grob im Umgang mit anderen
Berührungsängste (kann sein, dass sie in allzu heftigen Fällen sogar die „Hand Gottes“ benutzt)

Sprachen:

Latein
Common Michaelsland (ganz)
Common Gabrielsland (Grundwortschatz)
Common Ramielsland (Grundwortschatz)
Common Uriels- und Raphaelsland (bröckchenweise)

Waffen und Ausrüstung:

Waffen:
Messer
Langschwert
Hasta

Manna (Geld):
keines

Ausrüstung:
Skizzenbuch und Stifte
Hygienebedarf (Kamm, Zahnbürste, etc.)
Nadel und Faden
Wasserbeutel und Proviant
leere Fläschchen mit Korken
Lederbeutelchen mit allerlei Krimskrams
Zunderbündel
diverse Anhänger und Kettchen
Kreide (weiß und bunt)
ein Schnitzmesser
einige Leinentücher

Hintergrund:
Einige Jahre sind vergangen, seit Urukiel in der „Halle des Lichtes“ erwachte. Selbst nach so langer Zeit erinnert sie sich noch an die Stimme, die das erste war, was sie auf Erden vernahm. Die vorsichtigen Berührungen spürt sie manchmal noch wie einen Hauch auf ihrer Haut und auch der Geruch der Gewürze, die entzündet wurden, liegt ihr immer noch in der Nase. Selbst an den Klang ihrer eigenen Stimme , die das „Salve“ ihres Nonni erwiderte und die sie selbst erschreckte, erinnert die sich, als sei es gestern gewesen. Schon in den ersten Tagen und Wochen sog sie alles in sich auf, was sie über Sprachen lernte. Sie wollte und will immer noch alles verstehen, was um sie herum gesagt wird.
Das Claustrum Primum überstand sie relativ unbeschadet, da sich bereits ihr „unwiderstehliches Wesen“, wie ihr Nonni, es nannte, ausgeprägt hatte. Und trotzdem erschien es einigen anderen Postulanten notwendig, sie vor dem Collegio etwas „aufzumuntern“.
Die im Claustrum Secundum bei vielen Postulanten eintretende Eitelkeit bezüglich des eigenen Aussehens verstand und teilte sie nie. Ihre musische Begabung liegt geteilt in den Bereichen des Zeichnens, des Gesangs und der Holzbearbeitung. Keines davon beherrscht sie überaus herausragend, dennoch besitzt sie gewisses, nicht zu verleugnendes, Talent. Ihre weiße Schulterplatte zieren schwarz- goldene Ornamente, die sich immer mehr erweitern und verschlingen, wenn sie denn Zeit hat, daran herumzuwerkeln. Mit dem Meditieren und der Disziplin hatte sie nie Probleme und am Meisten genoss sie in dieser Zeit die Aktivitäten in den Hallen des Leibes, wo sie mit verbissener Ausdauer trainierte. Mit den kürzer werdenden Meditationsphasen hatte sie keine Probleme, die kamen ihr sogar recht, da ihre manchmal währenddessen seltsame Dinge durch den Geist schwirrten. Dieses mal war keine “Aufmunterung“ seitens anderer Postulanten nötig.
Das Claustrum Tertium war eine ihr angenehme Zeit und von den anderen getrennt zu sein war für sie kein schwerwiegendes Problem für sie. Die Ausbildung durch die Electi und die Nobiles gefiel ihr und schon damals begann in ihr der Wunsch zu keimen, irgendwann selbst bei der Ausbildung helfen zu können. Nach dreizehnmonatiger Ausbildung erhielt sie schließlich die Firmo, die sie im Falle des Körpers und der Seele mit großem Lob, im Falle des Geistes noch zur Zufriedenheit absolvierte. Auch die Abschlussprüfung verlief ohne Probleme und alsbald erhielt sie ihre erste Schar.
Mit ihrer ersten Schar hatte Urukiel keinerlei Probleme, sondern kam gut mit allen zurecht. Selbst der etwas ältere, oft schlecht gelaunte, Gabrielit und die eher nachdenkliche Ramielitin schienen ihrer Ausstrahlung zu erliegen. Von der Ramielitin lernte sie sogar viele neue Worte in anderen Commons. Nachdem die Schar lange und erfolgreich zusammen gearbeitet hatte, wurde sie getrennt. Es war zwar eine schmerzliche Erfahrung für Urukiel, da sie alle gerne mochte, aber ebenso sehr freute sie sich auf ihre neue Schar, bei der sogar zwei weitaus ältere Engel dabei wahren.
Während der Zeit mit ihrer zweiten Schar begannen sich ihre Träume zu mehren, vor allem nachdem sie ihre Zweitweihe erhielt. Verstärkt widmete sie sich daher ihrem Sprachstudium und dem Training mit ihrer Hasta und dem Langschwert. Trotzdem ging nichts von ihrem Frohsinn verloren und sie steckte weiterhin viele mit ihrem Lachen an, weil sie jeden liebte. Bis sie feststellen musste, dass die „Liebe“ die sie empfand anders war als die, die ihr Raphaelit fühlte. Irgendwann fing es an, ihr unangenehm zu werden, wie er manchmal zu ihr sah. Sie fühlte sich seltsam, wenn er sie berührte und in sie drang, um sie zu heilen. Die Michaelitin bemerkte zwar, dass es für ihn auch nicht richtig erschien, doch das war etwas, worauf man sie nicht vorbereitet hatte. Deshalb suchte sie das Gespräch mit ihm, alleine. Was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte und sie dazu bewog, so schnell wie möglich um Auflösung der Schar zu bitten.
Nachdem dies geschehen war, erledigte sie, da sie und ihre Scharen immer gute Arbeit geleistet hatten, Aufträge für den Himmel der Michaeliten und machte sich als Nobiles verdient. Doch ihre persönliche Situation machte das nicht besser. Sie zweifelte, haderte mit sich selbst, stellte alles in Frage. Urukiel begann, immer weniger zu meditieren, da ihr zu den Dingen, die ihr immer erschienen, auch immer mehr Alpträume gesellten. Und sie begann, Berührungen zu scheuen.
Schließlich beschloss man, sie wieder einer Schar zuzuteilen, wohl, damit sie sich wieder fangen konnte…

Arafel
Beiträge: 186
Registriert: 07.12.2006 - 18:06
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von Arafel » 02.08.2008 - 14:28

Orden. Gabrielit
Name: Arafel
Alter: 13 jahre
größe: 1,60
Haare . Fahl, rot gefärbt
Gewicht. 50 kg

Aussehen:
Arafel ist vom Körperbau eher atletisch als muskelbepackt. Er hat von Natur aus eher fahles Haar, das er mit sorgfalt und regelmäßigkeit färbt. Auch sind seine Augen von einen fahlen Grau, das manchmal irritieren kann.
Das Gesicht wirkt asketisch, schmal, seine ganze Ausstrahlung ist nicht nur wegen des dunklen Stoffs seines Kriegsrocks düster. Sondern auch von seinen Blicken und den Gesicht das selten mehr ist als unbewegt und emotionslos.

Mächte:
Signum:
Daniels Geschenk gut
Davids Flinkheit sehr gut
Goliaths kraft gut

Sigil:
Golem sehr gut
Gottes Rüstung gut
Kelch der Rache sehr gut

Vorzüge:
Willensstark
Hohe Ausdauer im Kampf
Gefahren Instinkt
Seine Schar geht über alles
Sehr empfindsam

Nachteile:
Jähzornig, aufbrausend
Kämpft erst fragt dann, das schwert sitzt ziemmlich locker
Düster von der Ausstrahlung
Lächelt nie
Sehr empfindsam

Hintergrund/Wesen:
Arafel hat seine erste Schar im Brandlandkorridor im Kampf gegen Traumsaat verloren. Nur er und die Raphaelitin überlebten schwer verletzt.
Er wirft sich immernoch vor das er gefehlt hat in seinen Fähigkeiten die anderen zu beschützen.
Deshalb ist er sehr darauf bedacht nicht zu tiefe Bindungen einzugehen und immerzu zu tranieren um noch besser seiner Aufgabe gerecht zu werden.
Wirkt auf aussenstehende seltsam emotionslos und kalt, düster. Doch im inneren kocht es, er kann seine Gefühle nicht handhaben und deshalb reagiert er manchmal heftiger als es alle anderen erwarten.
Seine unkontrollierten und heftigen Reaktionen haben sich seit dem Verlust der Schar noch verstärkt, er stellt keine Fragen, sucht nicht nach Gefahrenstellen die er umgehen kann. Er fliegt einfach in die Gefahrenzone und dort wird sich das Problem schon richten lassen. Oder er ist so wütend und aufbrausend das er einfach zu schlägt, ob mit der Faust oder dem Schwert. In dieser überschäumenden Wut kann er auch Dinge zerstören.
Im Kampf ist er unberechenbar, er macht seine Sache verdammt gut, aber er verliert schnell die Kontrolle über sich und ist nur noch auf zerstören und töten aus. Sein letzter Michaelit hatte seine liebe Not ihn in solchen Situationen unter Kontrolle zu halten.

Michael
Der ist wie Gott
Der ist wie Gott
Beiträge: 1226
Registriert: 08.08.2004 - 20:57

Beitrag von Michael » 25.03.2009 - 09:45

:!: Spiel abgebrochen und archiviert :!:

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