Die Wege des Fleisches [Seraviniels Schar] Teil III

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tjoern
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Die Wege des Fleisches [Seraviniels Schar] Teil III

Beitrag von tjoern » 12.01.2003 - 19:55

Schar: Das Trümmerfeld liegt trostlos wie eh und je vor euch. nur die typischen geräusche kleiner lebewesen lassen darauf schliessen das sich selbst hier noch kleine tiere eingenistet haben...
über einen alten verrosteten stahlträger huscht für einen moment eine kleine maus.
ansonsten ist alles ruhig...

Seraviniel
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Beitrag von Seraviniel » 12.01.2003 - 20:44

Kurz ließ Seraviniel seinen Blick über die Schar schweifen. Natürlich war er sich im Klaren das alle da waren, dafür brauchte er kaum zählen, aber ihre Haltung und ihr Gehabe ließen ihn erahnen wie sie sich fühlten. So gefühllos und distanziert Seraviniel sich auch gab und war, er hatte wirkliche eine außerordentliche Gabe in Bezug auf Wesen.
Auch wenn er etwas anzumerken hatte so gab er keinen laut von sich, sondern deutete nur auf die Ruinen. An Harahel gewandt gab er dann eine telepathische Anweisung.

Wenn du das Wesen auftreiben kannst das uns führen kann tu es jetzt.

Der Michaelit betrachtete die Ruinen ein wenig argwöhnisch bevor er einige schritte in sie hineinging ohne festen Bezugspunkt.

Harahel
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Beitrag von Harahel » 13.01.2003 - 10:51

"GREEEEGOOOOOR!" rief sie laut.

Sie erklomm ein größeres Trümmerstück und schaute in die Richtung in die der komische Junge zuletzt verschwunden war.

Lass mich mit ihm reden Seraviniel - mich kennt er schon.
sandte sie zu dem Michaeliten dessen Schritte sie knirschen hören konnte. Harahel hatte schon beobachtet, dass der Michaelit nur ungern zu Menschen sprach und dachte, sie nähme ihm so einige Belastung ab.

Wieder rief sie laut seinen Namen.
Seine Worte waren ihr noch im Gedächtnis - er würde sie finden, nicht umgekehrt.
Also positionierte sie sich einfach gut sichtbar und machte auf sich aufmerksam.

Luganiel
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Beitrag von Luganiel » 13.01.2003 - 15:22

Luganiel verzichtete dieses Mal darauf nachzufragen was die Schar hier genau wollte. Er hatte keine Ahnung warum sie hierher geflogen waren, schließlich hatte ihm keiner etwas gesagt. Ebensowenig konnte er sich erklären, wie dieser Ort wohl in irgendeinem Zusammenhang mit den verschwundenen Kindern stehen mochte.
Dennoch irgendetwas war unheimlich an diesem Trümmerfeld. Nervös blickte Luganiel immer wieder umher. Seine Augen waren zwar nicht die eines Urieliten, aber vier Augen sahen doch immer noch mehr als zwei.

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Beitrag von tjoern » 13.01.2003 - 18:20

Harahel: Du siehst etwas zwischen den Trümmern hin- und herhuschen... es ist aber nicht Gregor.

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Beitrag von Harahel » 13.01.2003 - 22:34

"Da kommt jemand - etwas ... ich kanns nicht genau erkennen. Sieht nicht wie Gregor aus..." gab sie sofort ihre Informationen weiter.

Ich sollte mir das mal aus der Luft ansehen. drängte sie den Michaeliten damit er ihr die Erlaubnis gab.
Ihre Schwingen plusterten sich schon erwartungsvoll auf.
Wer konnte das sein? Oder was?

Seraviniel
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Beitrag von Seraviniel » 13.01.2003 - 22:41

Nur ein Stück höher.

Seine Augen schauten angestrengt um die Blickrichtung von Harahel zu erahnen. Dann gab er mit schnellen Handzeichen Cosariel zu verstehen das er sich dort postieren sollte wo Harahel hinschaute.
Den anderen beiden gab er leise aber präzise zu verstehen dass sie sich gegenüberliegend von dem massigen Gabrieliten platzieren sollten. Nicht das Seraviniel mit einer bösen Überraschung rechnete, aber man konnte nie vorsichtig genug sein.

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Beitrag von Harahel » 13.01.2003 - 22:48

Die Urielitin sprang ab und flog langsam dicht über dem Boden in Richtung der Stelle, an der sie die seltsame Beobachtung gemacht hatte.
Den Bogen trug sie schon in der linken Hand, doch sie rechnete nicht mit einem Angriff.
Gregor hatte hier so lange überlebt und sicherlich wollte er ihnen nichts böses.

"Gregor?" rief sie noch einmal etwas unsicherer.

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Beitrag von Makaviel » 14.01.2003 - 07:14

Akaiel sah beunruhigt auf das Ruinenfeld.
"Luganiel, komm!", er sagte es befehlend und sah schon wie Luganiel das gar nicht gut fand. Er sprang vom Boden weg, wie Harahel es machte und flog aber nicht auf direktem Weg zu der angegebenen Stelle hinüber. Er machte einen großen Bogen und landete dann so lautlos es ging.
"Man kann uns von unten sehen. Vielleicht haben wir mit dem Bogen, den wir geflogen sind nicht sofort aufgeschreckt, was da unten ist, aber wahrscheinlich hat man uns längst bemerkt!", erklärte er und sah dann auf die angewiesene Stelle.

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Beitrag von Luganiel » 14.01.2003 - 10:50

Komisch überrascht folgte Luganiel einfach Akaiel und Harahel so gut und lautlos es ging. Er hatte sich so auf die Beobachtung der Umgebung konzentriert dass er die schlechte taktische Position, in der sie sich befunden hatten, gar nicht realisierte. Erst als es ihm Akaiel erklärte wurde ihm auch klar, dass sie schleunigst hier weg mussten. Die Landung neben den anderen gelang ebenfalls relativ lautlos.
Beschämt vergass Luganiel seinen Groll aufgrund des herrischen Befehlstons und dachte noch einmal über die Worte des Ramieliten nach.
Etwas, das dort drunten ist, aufgeschreckt? Das hörte sich so an wie bei der Geschichte vom Monster aus dem Sumpf, die ihm die Menschen so oft erzählt hatten. Hastig wischte er diesen albernen Gedanken beseite, schließlich konnte es gut möglich sein dass sie sich tatsächlich in Gefahr befanden. Dieses Mal würde er sich allerdings mehr auf die Instinkte der anderen Engel verlassen, schießlich hatten die mehr Erfahrung in solchen Situationen.

Seraviniel
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Beitrag von Seraviniel » 14.01.2003 - 14:02

Zufrieden registrierte er die Anordnung der Engel. Er hatte Harhel vom Boden aus zwar nicht mehr im Blick, konnte aber deutlich spüren wo sie sich befand.
Den Halbkreis vollendend platzierte er sich etwas abseits von Cosariel und befahl im langsam loszugehen in die Richtung in die auch die Urielitin geflogen war. In seinen Gedanken versuchte er sich die Lage vor Augen zu führen und die Bewegungen der einzelnen Engel zu verinnerlichen. Hätte er genauere Informationen über jeden Einzelnen gehabt wäre das ganze sicher effektiver gewesen, aber so ging er einfach davon aus das nur Cosariel und Harahel sich alleine gut verteidigen konnten.
Mit unerschütterlichem Selbstvertrauen bewegte er sich langsam vorwärts, sehr sicher was immer Harahel da entdeckt hatte schnell zu erwischen.

Harahel ich brauche den ungefähren Standort von dem was du gesehen hast. Und sag mir wenn es die Richtung ändert.

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Beitrag von Harahel » 18.01.2003 - 12:21

Die Urielitin tat wie geheißen.
Indem sie ihre Flügel mit wahnwitziger Geschwindigkeit schlagen ließ schwebte sie ganz langsam über die Stelle an der sie den Schemen zuletzt gesehen hatte.
Da! War das nicht eine Bewegung gewesen?
Was war das nur? Und wieso zeigte sich Gregor nicht?

Ich bin jetzt genau darüber Seraviniel.

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Beitrag von Cosariel » 18.01.2003 - 12:22

Cosariel hatte die klaren und deutlichen Befehle des Michaeliten gut verstanden und innerlich brannte gerade ein Freudenfeuer in ihm ab. Es tat ihm gut wieder auf einem Abenteuer zu sein und wieder vielleicht in einen Kampf verwickelt zu sein. Zu lange hatte er sein Schwert schon nicht mehr führen können. Mit langsamen und etschlossenen Schritten ging er auf den Ort zu, wo Harahel das Wesen gesehen hatte. Er wollte sein Schwert noch nicht ziehen, obwohl er es gerne getan hatte, denn Seravieniel hätte es nicht gerne gesehen, wenn er ein hilfloses Wesen verschreckt hätte. Doch so hilflos konnte es nicht sein. Immerhin war es hier an einem Ort wo es sicher ncht immer friedlich zuging. Er liess seine Augen immer wieder von links nach rechts schwenken, damit er alles im Blickfeld hatte und einem möglichem Angriff gut entgegenkommen konnte. Er rechnete zwar nicht damit, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Langsam näherte er sich der Stelle die Harahel beschrieben hatte.

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