Die Wege des Fleisches [Seraviniels Schar] Teil III

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tjoern
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Beitrag von tjoern » 19.01.2003 - 13:43

Harahel: Der Schatten verschwindet, taucht kurz darauf auf der anderen Seite eines riesigen, verrostet4en Stahlträgers, der auf die Seite gekippt daliegt wieder auf und rennt hakenschlagend von dir Weg. Immer wieder verschwindet er kurz, nur um einige augenblicke später an einem anderen ort in der nähe wieder aufzutauchen. einmal kannst du eine entfernt menschliche gestalt erkennen, die sich mit einer Art Mantel verhüllt hat...
Es ist schwer für dich, ihn mit en augen zu verfolgen, da du nie weisst, wo er als nächstes auftaucht, aber eine grobe richtung ist erkennbar: er läuft direkt in eure falle, die sich immer weiter zuzieht.

Harahel
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Beitrag von Harahel » 19.01.2003 - 20:57

Seraviniel! Es ist eine verhüllte Person. Sie kommt direkt auf euch zu.
Sie trägt einen weiten Mantel und will offenbar nicht entdeckt werden. Aber ih finde das Verhalten recht verdächtig wenn du mich fragst...
Vielleicht einer der Männer die wir suchen?


Harahel brach in Schweiß aus als sie versuchte dranzubleiben und die hektischen Bewegungen mit nachvollzog.

Ich behalt ihn im Auge...gleich ist er bei euch.

Seraviniel
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Beitrag von Seraviniel » 19.01.2003 - 21:28

Leicht hob sich ein Mundwinkel von Seraviniel. Er ließ sich etwas zurückfallen und vergrößerte den Kreis, schaute dabei zu den Flanken wovon eine Cosariel bildete.

Ich will Es lebend!

Kam sein eindringlicher Befehl. Auch Seraviniel legte eine Hand an seinen Schwertknauf und blickte zu Akaiel und machte eine Kopfbewegung zur Seite, das er aufschließen sollte.
Kurz richtete er seinen Blick nach vorne. Er war sich nicht sicher ob da etwas gewesen war, aber laut der Auskunft der Urielitin musste es nahe sein. Geduckt hscuhten sie weiter voran die schlinge enger ziehend.

Makaviel
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Beitrag von Makaviel » 20.01.2003 - 08:06

Akaiel und Luganiel sahen die Handbewegung.
"Luganiel, wenn du nicht zur kämpfenden Fraktion deines Ordens gehörst, dann bleib einfach hinter mir. Ich weiß nicht, wer oder was das ist, aber es gefällt mir nicht, dass es hier rumschleicht. Es will vielleicht kein nettes pläuschchen mit uns halten", flüsterte Akaiel und versuchte - die Trümmer als Deckung nutzend - näher heranzugehen. Er wusste nicht warum, aber er rückte seine Schwertscheide zurecht. Für den Notfall.

Harahel
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Beitrag von Harahel » 20.01.2003 - 09:27

Lebend?
Harahel hatte niemals etwas anderes gedacht.
Würde etwa irgendjemand einem Menschen etwas antun wollen, nur weil er in einer Kutte in einer Ruinenstadt herumlief?

Harahel hielt ihren Bogen jetzt in der rechten, nicht in der Linken. Sie war überhaupt nicht bereit gewesen sich im Notfall zu verteidigen.
Sich innerlich für diese Nachlässigkeit tadelnd wechselte sie schnell die Waffe und überprüfte den Sitz des Köchers.
Wenn der Michaelit meinte, dass Gefahr im Verzug wäre, dann musste es so sein.
Unbewusst zog sie einen Pfeil etwas weiter hervor, jederzeit bereit ihn zu ziehen.
Es war ein Pfeil der darauf ausgelegt war Menschen zu verletzen. Im Flug behielt seine Spitze eine waagrechte Position inne, so dass er besser durch die Rippen dringen konnte.
Harahel hatte viele verschiedene Pfeile in ihrem Köcher, doch solch einen musste sie noch nie benutzen.
Hoffentlich auch nicht heute...

Cosariel
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Beitrag von Cosariel » 20.01.2003 - 13:29

Cosariel griff hinter sich und zog langsam sein Schwert aus der Halterung. Er hielt es erst vor sich, als ob er prüfen wollte das es noch gerade ist und liess es sich entflammen, dann aber hielt er es nach rechts unten, um zu zeigen das er nicht sofprt kämpfen wollte, sich aber im Stande sah gut zu verteidigen. Und er dachte noch über die Aussage Seraviniels nach: Ich will es lebend .
Cosariel musste ständig an diese Worte denken, und was Seraviniel damit gemeint haben könne. Er wusste nicht genau was er tun soll, wenn dieses Wesen ihn angreifen würde. Cosariel vermutete der Michaelit wollte etwas an Informationen aus dem Gegner holen, aber ihm war es im Grunde egal. Er wollte nur wissen was es war, und zur Not mit Gewalt.
Er versuchte erst gar nicht sich in den Trümmern zu verstecken, denn das würde ihm nicht gelingen. Er brauchte sich nicht zu verstecken, er war ein Kämpfer. Er schritt mit langsamen Schritten weiter auf sein Ziel zu. Hin und wieder vernahm er Geräusche, die er aber nicht zuordnen konnte. Er wusste das sie von ihm kommen doch er war nicht in der Lage seine genaue Position zu ordnen, doch aber die ungefähre Richtung.
Zuletzt geändert von Cosariel am 20.01.2003 - 18:14, insgesamt 4-mal geändert.

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Beitrag von tjoern » 20.01.2003 - 14:47

Schar: Nachdem ihr einige Trümmerstücke hinter euch gelassen habt, tut sich vor euch eine Schneise auf... als wäre da etwas riesiges in einem halbkreis durchgefahren und hätte alles weggeräumt, das in diesem halbkreis lag...
Und just in diesem Moment stürzt auch eine entfernt menschliche, von einer schwarzen Kutte verhüllte gestalt in die Mitte der freien Fläche.
Riesige, grün glühende Katzenaugen starren euch unter der Kutte hervor an, mehr ist vom Gesicht dieses dinges nciht zu sehen. Es kauert sich auf den Boden, wie verschrecktes Wild, und starrt nur hasserfüllt vom einen zum andern.

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Beitrag von Seraviniel » 20.01.2003 - 20:52

So etwas konnte nur wider Gott sein, schoss es Seraviniel durch den Kopf. Er hatte nicht mit dieser Schneise gerechnet, aber er wäre kein Michaelit, wenn er nicht auch auf so einen Fall schnell und effektiv handeln konnte.
Deutlich rückte er sich selbst in den Mittelpunkt, wobei sein weißes Gefieder ein wenig aufplusterte. „Rühr dich nicht von der Stelle, nimm diese Kapuze ab.“ In Sachen Konversation war Seraviniel noch nie begabt gewesen. Seine Stimme klang schneidend scharf und nicht im Mindesten versöhnlich oder beruhigend. Seine funkelnden grünen Augen fixierten die des Wesens, wobei er sein Selbstvertrauen einfach aus seiner Existenz zog und trotz seiner geringen Körpergröße über allen anderen aufzuragen schien.

Wenn es versucht zu fliehen, verhindere es.

Lautete sein Befehl in die Luft den nur Harahel hören konnte. Seine Stimme in ihrem Geist klang kompromisslos, ließ aber wie er selbst auch wusste, Spiel für Handlungsmöglichkeiten.
Mit einem leichten Kopfrucken, ohne jedoch das Ding aus dem Blick zu entlassen, schickte er Cosariel in einem leichten Bogen weiter nach vorne.

Fixiert es. Es muss noch sprechen können. Vielleicht wenn Luganiel nahe genug herankommt…

Er wusste nicht wirklich mit wem oder was er es zu tun hatte, aber sein Gefühl und sein Verstand waren darauf getrimmt sich gegenseitig zu bedingen. Dieses Wesen trieb sich in Ruinen herum und sah nicht menschlich aus, ein Engel konnte es auch nicht sein, also war es nicht Gottes Geschöpf, was ihm da gegenübersteht. Ob Cosariel ihm nun die Beine brach oder Harahel das Wesen tatsächlich am Boden fest fixierte mit ihrem Pfeilen, oder ob der Raphaelit eine Möglichkeit kannte, war dem kühlen Taktiker egal. Menschlichkeit war nicht seine Stärke, er war schließlich auch ein Engel und solange die Mission nicht gefährdet wurde und keiner aus seiner Schar war ihm alles recht.

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Beitrag von Luganiel » 21.01.2003 - 00:21

Luganiel tat wie von Akaiel geheißen und blieb dicht hinter dem Ramieliten. Er verstand zwar die Grundlagen des Schwertkampfes doch wollte es, falls möglich, nicht auf eine direkte Konfrontation seinerseits mit dem Gegner ankommen lassen.
Die Augen, die dort aus unter Kapuze hervorblitzten, ließen auf drohende Gefahr schließen. Wenn es nur gelänge unbemerkt näher an das Wesen heranzukommen, dann gäbe es natürlich wie von Seraviniel gefordert Mittel und Wege ein Entkommen des Gejagten zu verhindern. Die Kräfte der Raphaeliten, mit denen sie einen fremden Leib für gewisse Zeit schwächen konnten, schienen hierfür perfekt geeignet. Doch dafür musste er den Betreffenden erst berühren. Wenn ihr Widersacher unter der Kutte dafür von der verlangsamenden Wirkung betroffen war, würde es ein leichtes sein ihn zu überwältigen. Luganiel hielt sich also schon einmal bereit und wartete wie das Wesen auf die Aufforderung des Michaeliten die Kapuze abzunehmen reagieren würde.

Harahel
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Beitrag von Harahel » 21.01.2003 - 11:08

Verhindere es!
Die Urielitin blieb in der Luft stehen, den Bogen bereit, doch den Pfeil ließ sie im Köcher.
Sie würde ein Geschoss aufgelegt haben, bevor der andere 2 Schritte machte. Sicher, sie musste ihre Waffen nicht oft gebrauchen und es gab Urieliten die weitaus besser Schießen konnten als Harahel.
Doch diese Defizite konnte sie durch ihr Flugkünste wieder wettmachen.

Harahel fing an zu Grinsen als ihr ein äußerst effektiver Weg einfiel den anderen an einer Flucht zu hindern.
Sie packte ihren Bogen fester.

Trotzdem zuckte sie innerlich zusammen, als sich die grün funkelnden Augen auf sie richteten. Sie blitzen vor Hass, Harahel war sich sicher.
Nein, sollte dieses...Ding den anderen etwas antun wollen - Harahel würde es verhindern.
Es könnte sonst jemand verletzt werden.
Sie würde es wohl doch "festnageln" müssen...
Harahel war in ihrer luftigen Position relativ sicher.
Mit kurzen Rundblicken sondierte sie die weitere Umgebung - vielleicht war er ja nicht allein?
Sie würde es nicht zulassen, dass Akaiel - der Schar - etwas zustieße.

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Beitrag von tjoern » 24.01.2003 - 07:55

Harahel: Du hast das Gefühl, dass der Blick des Wesens länger auf dir haftzet, als auf den anderen. Und ein interessantes Detail bleibt dir nicht verborgen: Die Augen scheinen nicht menschlich zu sein... Sie erinnern dich an Katzenaugen.

Schar: Aber bevor Harahel noch mehr einzelheiten erkennen kann, zischt das Wesen etwas, schlägt einen Haken und bewegt sich mit rasender, uinmöglich menschlicher, Geschwindigkeit direkt auf Seraviniel zu.
bereits nach wenigen Sekunden hat er halbe Strecke auf dem Weg zu Seraviniel zurückgelegt, und rennt ohne zögern weiter Hakenschlagend und so oft wie möglich in Deckung bleibend auf Seraviniel zu.

[Alle sollten eine Karte ziehen... Aufgrund andauerndert probleme mit meinem PC kann ich das leider immer noch nicht machen. Wenn alles guit geht, kann ich ab Sonntag mit dem Laptop meiner Mutter ins netz... bis dahin kommt ihr auch in eigenregie klar, denke ich.]

Seraviniel
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Beitrag von Seraviniel » 26.01.2003 - 22:48

Die Augen des Michaeliten weiteten sich als er dieses Ding auf sich zukommen sah. Er hatte nicht damit gerechnet vor allem nicht nachdem ihm berichtet wurde, dass hier Menschen leben. Eine kurze gedankliche Notiz blieb ihm im Gedächtnis haften das die Menschen unweigerlich etwas mit diesen verfluchten Kreaturen zutun haben musste.
Sein Körper bewegte sich nicht einen deut während der Versuchte auf ihn zu raste, Haken schlagend aber zielstrebig wie es schien. Seraviniels Hand löste sich von seinem Schwertriff wobei seine Augen kurz zu seinen Scharmitgliedern huschten.
Grün stechend und funkelnd versuchte er dann wieder das wesen zu fixieren. Eiskalt und berechnend starrte er es an während alle anderen um ihn herum in Bewegung gerieten. Er stellte fest in welcher Geschwindigkeit dieses Wesen sich bewegte und musterte seinen Körperbau. Alles nur im groben aber das reichte ihm. Der schmächtige Michaelit nahm nun ganz die Hand vom Schwertgriff und ging etwas in die Knie. Er war sich nicht wirklich sicher was er vor hatte aber wenn er das wesen wäre, würde er…
Schon war das Ding unheimlich schnell heran. Mit einem fauchenden Geräusch sprang es auf den agilen kleinen Michaeliten zu und es sah fast so aus als wenn es ihn schlagen wolle. Aber mit einem Richtungswechsel der unmöglich mit menschlichen Muskeln zu handhaben gewesen wäre ließ das wesen den Schlag vergehen und drückte stattdessen gegen die schultern des Michaeliten. Noch immer ohne Bewegung wurde Seraviniel nach hinten gedrückt und spürte einen Fuss des Wesens schon auf seinem Bauch und wie die Schnellkraft des Versuchten seine Beinmuskulatur anspannte. Intuitiv griff Seraviniel nach diesem Fuss und bekam ihn zu fassen. Er ahnte dass er nicht einmal ansatzweise der Kraft dieses Wesens gewachsen war, aber hatte auch nicht vor sich auf einen Zweikampf einzulassen. Im Gegenteil er ließ das Wesen sich abdrücken, was ihm die Luft aus den Lungen trieb spreizte aber beide Flügel ruckartig ab. Seraviniel kippte gänzlich nach hinten, das Wesen am Fuss haltend. Mit dem Gewicht von Seraviniel wäre das wesen vermutlich noch fertig geworden. Aber als dieser auch noch seien Flügel geöffnet hatte war wohl der Luftwiderstand zu groß geworden. Wie ein gefällter Baum fiel erst Seraviniel hart auf den rücken wobei er das wesen dann los ließ da sonst wohl sein Arm einfach abgerissen worden wäre, als auch das Wesen dem Boden entgegen. Nicht wirklich verletzt aber ausgehebelt durch seine eigene Geschwindigkeit war das wesen wenigstens für kurze Zeit wieder auf dem Boden der Tatsachen.
Der Michaelit hingegen brauchte würde einige Sekunden brauchen um seine Lungen wieder mit Luft zu füllen und den stechenden Schmerz aus seiner Schulter zu vertreiben.

Harahel
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Beitrag von Harahel » 26.01.2003 - 23:16

Harahel reagierte in Sekundenbruchteilen, wählte mit den Fingern sicher einen weißgefederten Pfeil aus der wirren Menge aus, legte ihn auf, spannte den Bogen noch während des Zielens und ließ die Sehne im Augenblick der höchsten Spannung los.
Gleichzeitig glitt sie nach vorn, dem unmenschlich schnellen Wesen hinterher schnellend.
Das alles sah so flüssig aus - es hätte eine einzige Bewegung sein können.

Dieser Pfeil besaß eine nadelartige Spitze und war eigentlich dafür ausgelegt, Panzerung zu durchschlagen.
Die Bewahrerin der Wege hatte jedoch auf die Schulter des Ketzers gezielt. Sie fühlte sich imstande, den ungefähren Weg vorauszuberechnen - zumindest, wenn dieses Ding tatsächlich Seraviniel anspringen wollte.
Da es einen recht großen Umweg nahm und nicht den Direkten Weg, würde dieser im Zweifelsfalle sowieso vorbereitet sein.
Trotzdem legte sie sofort den zweiten Pfeil auf, bereit sofort wieder zu schießen, denn ihr erster Schuss war fehlgegangen.

Die Gedanken an Akaiel hatte sie kurzerhand zur Seite geschoben als sie die Szene mit Seraviniel beobachtete. Im Moment war das nur hinderlich – später…
Jetzt wäre ein guter Augenblick um zu schießen - doch es zappelte so sehr. Vielleicht würde sie es töten? Der Michaelit wollte es lebend!
Harahels Zögern war ihr Vorteil, denn als das Wesen hinter Seraviniel auf dem Boden aufschlug war es für sie ein leichtes den Pfeil durch die Schulter des am Boden liegenden zu treiben...

Schon wieder lag ein neuer Pfeil auf der Sehne als Harahel wiederum in der Luft verharrte und schon wieder einen neuen Pfeil auf der Sehne hatte.

Ihre Augen weiteten sich bei der Abscheulichkeit die sie erblicken musste. Nachdem das Gewand hinfortgerissen war, war der Blick auf das Wesen frei: zusätzliche Arme, Chitinplatten und ... FLÜGEL!
"Versuchter" kam es über Harahels Lippen.
Nur Gottes Engel und die Traumsaat erhoben sich in die Lüfte.
DAS war kein Engel.
Der dritte Pfeil zielte jetzt auf den Brustkorb der Kreatur.

Erst jetzt wurde ihr Bewusst, dass es ein hässliches Knacken gegeben hatte, als ihr Pfeil die Schulter des Ketzers durchdrungen hatte und dann knirschend im Schutt verankerte.

Bei genauerer Betrachtung hätten Seraviniel und Harahel nicht besser zusammenarbeiten können.

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